14. Januar 200620 J. Ich kenn mich ja schon mit Sindarin aus. Aber ich schaff es einfach nicht meine Lieblingsworte und Laute mit einer schönen Bedeutung zu vereinbaren. Daher bitte ich euch um Hilfe. Ich mag den gw-, iw-, î-, ê- Laute. Höchste Priorität hätte nur die Kombination Gw-, die sollte dabei sein. gwilith, himmelblau gwelwen, Luft Ja, Gwelyth ist besetzt. Das kann ich nemmer verwenden. Bearbeitet (14. Januar 200620 J. von Gwelyth)
14. Januar 200620 J. gwilith bedeutet auch "Luft", wie kommst du da auf "himmelblau"? Und gwelyth sieht aus wie der Plural von gwaloth "Blüte, Ansammlung von Blumen" (wobei mir ein Plural da etwas merkwürdig vorkommt, aber man kann ja auch mehrere "Blütenansammlungen" haben ). Wie wär's denn mit gwilwileth "Schmetterling"?
14. Januar 200620 J. In einigen Wörterbüchern wird dies als himmelsblau, auch noch übersetzt. Gwiwileth ist weiblich. Ich habe vergessen zu erwähnen, dass ich einen männlichen Namen suche.
14. Januar 200620 J. > In einigen Wörterbüchern wird dies als himmelsblau, auch noch übersetzt. In welchen? Und gwilwileth ist weder männlich noch weiblich, obwohl die Endung natürlich Assoziationen zu einem weiblichen Namen hervorruft. Aber man könnte unter dieser Annahme natürlich einen männlichen Namen daraus machen, z.B. Gwilwilion oder so.
15. Januar 200620 J. > in welchen? Das würde mich auch interessieren. Für (blass)blau haben wir elu, aber dass Gwiwilith auch als Adjektiv gebraucht werden kann, wäre mir ebenfalls neu. Zumindest in den Etys haben wir unter keiner der mit der Wortfamilie verwandten oder verschmelzenden Wurzeln (EL-, 3El-, WIL-, WIS-) einen Eintrag, der darauf schließen lassen würde.
15. Januar 200620 J. > > in welchen? > Das würde mich auch interessieren. (Ich hätte ja schon zwei Kandidaten im Blick, denen ich das zumuten würde, wollte allerdings niemandem etwas unterstellen ) > aber dass Gwiwilith auch als Adjektiv gebraucht werden kann, wäre mir ebenfalls neu. Du meinst gwilith ...
15. Januar 200620 J. Ja, das meinte ich. Maewen meinte mich. (Waren wohl zuviele Schmetterlinge unterwegs...) Es gibt keinen Hinweis darauf anzunehmen, dass gwilith als Adjektiv genutzt werden könnte.
8. Februar 200620 J. Ja hallo zusammen bin zum ersten mal hier und die Seite fängt an mir zu gefallen Ich hab ne frage: Kann mir jemand etwas überrsetzen Auserwählter und Meister der Dunkelheit oder des Bösen DANKE im vorraus !!! :-)
8. Februar 200620 J. Hi morena. "Auserwählter" wird schwierig, bzw. ist so nicht möglich, da unser Vokabular begrenzt ist und wir weder im Sindarin noch im Quenya die passenden Wörter zur Verfügung haben. Vielleicht legst du mal genau dar, wofür du das Wort brauchst, dann lässt sich möglicherweise eine Umschreibung finden. "Meister der Dunkelheit" wäre im Sindarin z.B. hîr e-môr bzw. als Name in etwa Morchir (hîr = "Meister, Herr"; môr = "Dunkelheit"). Im Quenya gäbe es z.B. die Variante heru mórëo (heru = "Meister, Herr"; mórë = "Dunkelheit"). Als Name evtl. Moriheru, was man allerdings eher als "dunkler Meister/Herr" verstehen würde, fürchte ich... "Meister des Bösen" wäre im Sindarin hîr en-ulug (als Name vielleicht Uluchir?) und im Quenya heru ulco (als Name evtl. Ulcuheru? ... im Hinblick auf die Feanturi vielleicht eher Ulcutur oder so...?) *etwasratlossei*
3. März 200620 J. Hallo Morena. Ich weiß zwar nicht, ob es Dir etwas hilft aber ich hätte hier etwas... maranwe (Q) =Bestimmung. Vielleicht kann man damit etwas anfangen. [Edit] Zu Meister des Bösen/der Dunkelheit: tura- (Q) wie in Turambar heißt Meister. Meister der Dunkelheit also: Turamor(e). Meister des Bösen: Turumea. (für einen männlichen Namen wäre vielleicht Turume besser, hört sich allerdings nicht mehr so ganz elbisch an.) Bearbeitet (3. März 200620 J. von Eldanor)
5. März 200620 J. Hallo, ich suche auch nach einem passenden Elbennamen. Irgendwas mit "Meiter/Herr der Geschicklichkeit" oder "Meister/Herr der Lichtes" oder "Mutiger/Mächtiger Krieger" Schonmals danke mfg, aniram
5. März 200620 J. Willkommen im Forum Aniram. Meister: Tur- oder -tur Geschicklichkeit finya also entweder Finyatur oder Turofinya. Meister des Lichts: Turocala oder Calatur. Mutiger Krieger: mutig huorea, Krieger macar; also Macar Huorea oder Huoremacar aber das ist beides ein wenig lang für einen Namen finde ich Mächtiger Krieger: Tauramacar, Macartaura.
8. März 200620 J. Jups ich reihe mich dann auch mal in diese lange Liste ein, wenns genehm ist Ich such auch derzeit nen passenden Quenya-namen Die Richtung "Flammensterne/sohn bei leuchtender Dunkelheit" wär mir da schon irgendwie lieb Vokabular: Flamme = velca Sterne = eleni Sohn = nîr bei = ? leuchten = ilca Dunkelheit = mornië fänds echt supi, wenn mir jmd dabei helfen könnt... Danke im vorraus Livingston
8. März 200620 J. heißt "Eldanor" nicht eigentlich... Elbenland? Eldar = Elb -nor = das kleine anhangsel von Land? da "rn" nicht in Quenya erlaubt sind.. also Eldanor? >>geringfügiges Wissen von Quenya Grammatik<<
8. März 200620 J. Nor: bei Feanor: von Feanaro verkürzt zu Feanor. So hab ichs auch gemacht >>Elda Elben- nor (naro) -Feuer
8. März 200620 J. naja im Silmarillion wirds fürs "Land der Eldar" verwendet^^ Wie bitte ? wo denn das? Ich hab mir das selbst zusammengesetzt :O
8. März 200620 J. gerade nochma nach geblätter auf diversen Seiten... Elbenfeuer müsste Eldarnarë; Eldanarë; Eldanar sein aber nicht -nor da -nr- nicht erlaubt ist... [ich irrte mich eben dachte -rn- sei verboten] wäre er eigentlich so in Ordnung
8. März 200620 J. Aber erstens gefällt mir das nich so gut zweitens hab ich die Idee von Feanors Mutter geklaut, die ihn ja Feanaro genannt hat, was dann zu Feanor verkürzt wurde, nachzulesen in der Qenta Silmarillion Kapitel 1 oder 2, weiß nimmer so genau.
8. März 200620 J. Sie hat ihn aber Feanáro (PHAY- + NAR-) genannt, nicht Feanor - das eine ist Quenya, das andere Sindarin und keine verkürzte Form. Und dazu muss man noch erwähnen: Der Name Feanor wird zwar in Sindarin in dieser Form verwendet, stellt aber laut Tolkien nur eine lautmäßige Angleichung an das Quenyawort Feanáro dar. Die eigentliche, "korrekte" Sindarinform wäre Faenor. Und nur hier - also in Sindarin - tritt das "o" auf, weil hier aus NAR- > naur > -nor wird. In Quenya tritt diese Vokalverschiebung nicht ein - es würde bei -nar/ë bleiben. Livingston hat vollkommen recht, Eldanor. Dein Nick - so du die Bedeutung "Feuer" integriert haben möchtest, setzt sich aus einem Quenya- ( Elda- )und einem Sindarinteil (-nor) zusammen. Hingegen haben wir für Quenya das Wort Eldanor = Land der Elben (NDOR-) als solches attestiert. Z.B. in Band V und X der HoME. Bearbeitet (8. März 200620 J. von Avor)
8. März 200620 J. "Elbenflamme/feuer" Sindarin: Edhilnor [Edhil = Elben; nor = Flamme/Feuer] Quenya: Elda®nar/ë [Eldar = Elben; narë = Flamme/Feuer] "Land der Eldar" Quenya: Eldanor [Eldar = Elben; -nor = Land] Bearbeitet (8. März 200620 J. von Livingston)
8. März 200620 J. Spendiert mal dem armen Feuer sein langes á, damit es auch überhaupt zu S. naur werden kann (also: Q. náre). Sindarin: Edhilnor -ln- erlaubt S. nicht; ebenso funktioniert eine vorherige Pluralisierung nicht, man sollte vielleicht die Elemente umdrehen oder sich 'was anderes überlegen.
9. März 200620 J. Spendiert mal dem armen Feuer sein langes á, damit es auch überhaupt zu S. naur werden kann (also: Q. náre). Wobei man nicht vergessen sollte, dass es durchaus Zusammensetzungen gibt, bei denen der Professor keinen Akzent drauf setzt ( Narsil etc. ) -ln- erlaubt S. nicht; ebenso funktioniert eine vorherige Pluralisierung nicht, man sollte vielleicht die Elemente umdrehen oder sich 'was anderes überlegen. Oder einfach Eldanor stehen lassen und sich damit abfinden, dass es halt eine andere Bedeutung als ursprünglich gedacht, besitzt. Ein klanglich "schönes" Wort ist es allemal und attestiert obendrein. Bearbeitet (9. März 200620 J. von Avor)
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