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  1. Service -:- Infos -:- News

    1. Neuigkeiten aus der Fantasy- und Tolkien-Welt

      Neuigkeiten rund um Tolkien und Fantasy (moderiertes Forum).

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    2. Fragen zum Forum und an das Forum-Team

      Hier könnt ihr Fragen an die Verantwortlichen loswerden oder euch bei Problemen mit dem Forum Rat holen. Außerdem werden die Admins hier Informationen zum Forum veröffentlichen.

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  2. J.R.R. Tolkien und die Welt des Professors

    1. Tolkiens Leben

      Diskussionen über die Person J.R.R. Tolkien

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    2. Peter Jacksons Verfilmungen

      Themen und Beiträge zu der Herr der Ringe Verfilmung sowie der Hobbit Verfilmung von Peter Jackson.

      Moderator: Meriadoc Brandybuck
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    3. Tolkiens Werke

      Inhaltliche Diskussionen zu Tolkiens Werken

      Moderator: Torshavn
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    4. Tolkiens Sprachen und Schriften

      Themen zu den von Tolkien erdachten Sprachen (Quenya, Sindarin, ...), sowie zu den Schriften (Tengwar, ...)

      Moderator: Octopi
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    5. Weitere Adaptionen und Interpretationen

      Themen über Adaptionen und Interpretationen von Tolkiens Werken, u. a. Hörspiele, Hörbücher, Parodien, Comics, Zeichentrickfilme.

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    6. Tolkiens Fans

      Klatsch und Tratsch über Mittelerde, Tolkien und seine Fans

      Moderator: Meriadoc Brandybuck
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    7. The Lord of the Rings on Prime

      Forum zur neuen Herr der Ringe Serie auf Amazon Prime

      Moderator: Frodo
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  3. Fantasy und Co.

    1. Fan-Fiction und Fantasy-Kurzgeschichten

      Von Fans fürs Fans: Fantasy-Geschichten aus Tolkiens und anderen Welten.

      Moderator: Torshavn
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    2. Die Welt der Spiele - Rollenspiele, Table-Top und Co.

      Diskussionen, Meinungen und Erfahrungen zu RPGs wie "Das schwarze Auge", "Dungeons and Dragons" und CardGames (Magic - The Gathering, ...). Infos über LARP, die neuesten Brettspiele, TableTop.

      Moderator: Meriadoc Brandybuck, Torshavn, Tolwen
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    3. Astinus Bibliothek der Fantasy Literatur

      Infos über die Literatur anderer Fantasy Autoren, wie: J.K. Rowling, Terry Pratchett, Raymond Feist, Tad Williams, Robert Jordan usw. Buchempfehlung von Usern für User!

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    4. Fantasy Kunst – Werke berühmter oder unbekannter Künstler

      Hier soll über Fantasy-Maler/Zeichner und ihre Bilder diskutiert werden. Es können natürlich auch eigene Bilder veröffentlicht werden. Das Forum für Gewandungen, Schmuck und was man sonst noch braucht.

      Moderator: Meriadoc Brandybuck, Torshavn
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  4. Es muss nicht immer Fantasy sein

    1. Der Bücherwurm

      Diskussionen zu Literatur abseits von Tolkien und Fantasy.

      Moderator: Torshavn
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      Diskussionen und Informationen über Musik.

      Moderator: Meriadoc Brandybuck
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    3. Filme und TV-Serien

      Infos, Berichte und Kommentare über Kinofilme, TV-Serien und deren Stars und Sternchen.

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      Themen und Fragestellungen rund um Computer, Spielekonsolen und Internet.

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  5. Community -:- Die Leutz hier halt so :-)

    1. Quatschen - PSST! nicht so laut!

      Was ich schon immer sagen wollte, aber nie zu fragen wagte! (unser OFF-TOPIC Forum)

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    2. Forenspiele und -wettbewerbe

      Alle Wettbewerbe und Spiele, die im Tolkienforum ausgetragen werden, sind hier zu finden: Foren-Rollenspiele, Gollums Rätselhöhle, Silmarillion Quiz, Fußball-Tippspiel usw.

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      • OldNick
    4. Der neue Marktplatz   (77.973 Besucher)

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    • Tolwen
      In Tolkiens Arda schon, denn damit beraubt er sie ihres freien Willens. Er möchte sie beherrschen und dass sie so handeln, wie er es will oder für richtig hält. Dieser Wunsch nach Ordnung der Dinge an sich ist nicht böse, doch je mehr er beinhaltet, Elben, Menschen und/oder Zwerge zu lenken und zu beherrschen, umso mehr wird er "böse". Der Kernauftrag und Gebot Erus an die Ainur (inkl. Melkor und Sauron) war zwar Arda zu bauen und gestalten, doch nicht anzustreben, die Kinder Erus zu beherrschen - und sei es mit den besten Absichten. Die Ainur sind in Tolkiens Weltentwurf nur so etwas wie "engelsgleiche Hausmeister", welche die Welt für Erus Kinder (Elben, Menschen und Zwerge) bewohnbar machen sollen. Diese sollen sich dort frei entfalten und ihre eigenen Möglichkeiten entdecken und entwickeln. Sie sollen nicht durch die Ausübung überlegener Macht und/oder Herrlichkeit der Ainur hierin gehemmt oder beeinflusst werden. Aus diesem Grunde gab es unter den Valar ja eine lange und heftige Debatte, ob sie die Elben nach Aman einladen sollten. Dies geschah mit den allerbesten Absichten: Sie sollten vor Melkor geschützt werden und in Frieden leben können (und etwas Egoismus war auch dabei, denn so hatten die Valar die Gesellschaft der Elben). Doch damit begaben sich die Valar auf den schlüpfrigen Pfad, die Elben zu beeinflussen. Natürlich waren sie in einem Dilemma - überliessen sie sie Mittelerde und hielten sich auftragsgemäß raus, so riskierten sie ein schlimmes Schicksal für die Elben in Melkors Herrschaftsbereich. Mischten sie sich ein, so riskierten sie eine schwer kalkulierbaren Eingriff in die freie und eigenständige Entwicklung der Elben. Den Valar war all dies klar und eben deshalb war es lange und heftige Debatte. Der nächste Schritt ist dann nicht nur dieses noch gute Motiv des Beschützens, als nächstes kommt Unterrichtung, dann Lenkung und dann Beherrschung. Es ist wie im richtigen Leben - der Weg zur Hölle ist mit guten Absichten gepflastert. Der Endpunkt - Herrschaft ohne Widerspruch - ist das, was Melkor und ganz besonders Sauron anstrebten, die Valar aber aus Weisheit nicht. Mit einer solchen Beherrschung durch einen mittelirdischen "Luzifer" wären die Kinder Erus nur noch Sklaven seines Willens und dessen beraubt, was ihre Existenz im Kern ausmacht: Wesen mit einem freien Willen und Möglichkeit zur eigenständigen Entwicklung. Herrschaft war von Anfang an Saurons Ziel bei dem Ringprojekt. Hätte es geklappt, wäre es die elegante Variante gewesen. Als dies durchschaut wurde, wechselte er problemlos zur Gewalt. Ich würde sagen, dass Sauron da Pragmatiker war und das jeweils effizienteste und erfolgversprechendste Mittel anwendete. Der Eine Ring ist von Anfang an ein Machtmittel, welches ihm erlaubt, die geringeren Machtmittel (die Elbenringe) zu kontrollieren. Es ist eine Erweiterung seiner Möglichkeiten: Ohne den Ring wäre sein unmittelbarer Einfluss nicht so weitreichend, auch über große Distanzen. Auch als er noch auf das Gelingen seines ursprünglichen eleganten Planes bauen konnte war der Ring von vornherein das Mittel, diese Pläne zu verwirklichen. Ohne ihn hätte Sauron nicht so wirken können. In diesem Sinne war er also ein Machtmultiplikator.
    • Blauborke
      Na ja, da sind sich nicht alle Gelehrten so sicher wie @Tolwen Aber das ist Thema in einem anderen Thread   Noch eine kleine nachgeschobene Randnotiz von mir zum vermeintlichen "Streben nach Macht" bei Sauron und Melkor. Ich würde nicht sagen, dass die beiden nach Macht streben, sie sind mächtig - und sie nehmen für sich in Anspruch -  auch weil sie sich, wie Tolwen sagt, durch ihre "tieferen Einsichten in Arda (aufgrund ihrer Eigenschaft als Ainur)" dazu legitimiert fühlen -, diese Macht uneingeschränkt ausüben zu können. Das ist möglicherweise an sich noch nicht böse, darin liegt aber schon die Wurzel allen Übels. Steht auch so in der Ainulindalë 
    • gathame
      Das ist ein interessanter Gedanke: das Ringgedicht beschreibt eher den faktischen Zustand zu einer bestimmten Zeit als die ursprüngliche Planung. Das klingt ja genaugenommen auch schon sehr statistisch, die Elben haben so und so viele Ringe, die Zwerge haben so und so viele, die Menschen haben so und so viele. Ursprünglich geht es Sauron ja tatsächlich um die Elben. Menschen und Zwerge nimmt er als weniger wichtig wahr, und (auch das ist ein wichtiger Hinweis) die Hobbits existierten vielleicht überhaupt noch nicht. Für Sauron werden Menschen und Zwerge wirklich genaugenommen erst interessant als mit den Elben nicht alles so läuft wie er es gerne hätte. Und das leuchtet mir ein: bei Sauron spielt der Gestaltungswille eine ganz zentrale Rolle. Er geht (ebenso wie Melkor) davon aus dass er seiner Natur nach tatsächlich eine tiefere Einsicht in die Dinge hat, und davon leitet er für sich das Recht ab anderen Personen wie etwa Elben oder Menschen vorzugeben wie sie zu leben und was sie zu tun haben. Und das wäre ja als solches tatsächlich nicht grundsätzlich böse. Allerdings, in dem Moment wo Elben oder Menschen nicht seiner Meinung sind und nicht so reagieren wie gewünscht "kippt" Saurons Reaktion und er versucht sie zu kontrollieren, und zwar versucht er das zunehmend gewaltsam. Da entsteht dann wirklich diese "böse-kontrollierende Variante" und rückt mehr und mehr in den Vordergrund. Ich frage mich gerade was der "Eine Ring" speziell mit dieser böse-kontrollierenden Variante von Saurons Gestaltungswillen zu tun hat. Mir fehlt dazu im Moment noch die logische Begründung, aber ich habe einfach den Eindruck dass der Eine Ring genau diesen Aspekt von Sauron verkörpert. 
    • Berzelmayr
      Ich habe jetzt mal diese Grafik zur Verdeutlichung erstellt, d.h. wenn The Fellowship of the Ring schon kurz nach dem Erscheinen in Buchform verfilmt worden wäre:
    • Tolwen
      Die Zwerge sind m.E. schon beeindruckt und benutzen die durch die Sieben verliehene - gesteigerte - Macht ja auch ausgiebig für die Mehrung ihres materiellen Reichtums. Das ist anders als bei Menschen oder Elben (die Ringe verleihen Macht entsprechend der Natur der Träger/Nutzer). Was Sauron überraschte war der Widerstand der Zwerge gegen eine externe Kontrolle (so wie bei den Elben geplant und bei den Ringgeistern verwirklicht) - die bei den Zwergen nie funktionierte. Hobbits sind in dem Zusammenhang ein interessanter Punkt. Ihre uns bekannte Frühgeschichte beginnt um das Jahr 1000 des Dritten Zeitalters mit ihrem Fortzug aus ihren damaligen Siedlungsgebieten in den Anduintälern, d.h. ca. 3.000 Jahre nach  der Herstellung der Ringe. Wie lange sie dort lebten und wo sie evtl. vorher lebten, ist uns unbekannt. Theoretisch wäre es möglich (m.E. aber unwahrscheinlich), dass es sie als "Hobbits" zur Zeit der Ringherstellung noch gar nicht gab. Zudem sind sie streng genommen auch Menschen (also Zweitgeborene) und somit nicht zwangsläufig a priori von den Zweitgeborenen als Träger eines Ringes zu trennen. Viel wichtiger ist m.E. der letzte von dir angesprochene Aspekt (habe ich im Zitat mal fett hervorgehoben). Aus den vorhandenen Quellen lässt sich m.E. auch noch nicht mal mit erhöhter Wahrscheinlichkeit schliessen, dass Ringe der Macht überhaupt für andere Völker als Elben (und Sauron) gemacht wurden (d.h. die Absicht der Schmiede bzgl. der Verteilung der Ringe). Hierfür wird meist das Ringgedicht als Beleg herangezogen, doch ist das m.E. kein sehr stichhaltiges Argument. Aus meiner Sicht ist es viel wahrscheinlicher, dass das Ringgedicht "nur" den faktischen Zustand hinsichtlich des Verbleibs bzw. der Verteilung der Ringe der Macht nach ZZ 1700 beschreibt - und nicht die Absicht bei der Herstellung. All dies wird im Thread Nenya und dessen Kraft ausführlich mit Texthinweisen diskutiert. Hierbei spielt der Zeitpunkt der innerweltlichen Entstehung des Ringgedichtes eine zentrale Rolle. Die vorhandenen Indizien deuten m.E. auf einen Entstehungszeitpunkt um die Zeit des Letzten Bundes herum. Auch das wird im genannten Thread thematisiert. In der Tat spielten weder Menschen noch Zwerge bei Saurons Plan mit den Ringen eine Rolle - eben weil er sie als zu wenig mächtig und damit nicht wichtig genug einschätzte. Zudem betrachtete er Menschen sowieso schon als recht gefügig. Dies legt nahe, dass es aus Saurons Sicht im Originalplan keine Ringe brauchte, um sie effektiv zu beherrschen. Zwerge und Menschen rückten erst ins Zentrum seiner Betrachtung als der Plan mit den Elben gescheitert war und er eine Alternative brauchte.   Sowohl bei Melkor als auch Sauron spielt der Gestaltungswille die zentrale Rolle: Sie wollen die Dinge entsprechend ihren Vorstellungen regeln und dulden dabei keinen Widerspruch. Letzteres liegt natürlich an ihrem Stolz - der hat aber auch einen nicht "bösen" Anfang, nämlich ihre objektiv viel tieferen Einsichten in Arda (aufgrund ihrer Eigenschaft als Ainur im Gegensatz zu Elben oder Menschen) und deren Funktion. Hieraus leiten sie dann das "Recht" ab, anderen Personen verbindlich vorzugeben, wie sie zu leben und was sie zu tun haben (eben weil sie viel weiser und weitblickender seien). Die Probleme fangen dann damit an, wenn andere - aus ihrer Sicht "geringere" - Wesen wie Elben oder Menschen nicht dieser Meinung sind. Auch in den Briefen beschreibt Tolkien Saurons ursprüngliche Absicht im Zweiten Zeitalter als nicht gänzlich böse, sondern die eines Reformers nach einer Katastrophe. Erst mit der Zeit glitt dies dann in die böse-kontrollierende Variante ab.
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