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  1. Yesterday
  2. Octopi

    RPG-Story: Das Dritte Zeitalter

    Traurig nimmt SullĂ­r auf, was EldanĂĄro ihnen zu sagen hat. Der Segler ist sich darĂŒber im Klaren, dass die Wahrscheinlichkeit, ihn wieder zu sehen, gering ist, genau wie bei GrĂłr. Er ist sich sicher, dass der Elb keine andere Möglichkeit hat, als sie jetzt zu verlassen, denn sonst wĂŒrde er niemals gehen. Er legt das Honigbrot aus der Hand und schluckt die klebrige Brot-Honig-Masse in seinem Mund herunter. Dann erhebt er sich mĂŒhsam, um seinem GefĂ€hrten einen Arm zum Abschied entgegenzustrecken. "Ich wĂŒnsche Dir viel Erfolg fĂŒr Deine Aufgabe. Wir werden Dich vermisssen.", sagt er. Wenn die letzte Nacht eines klar gemacht hat, dann dass sie jeden fĂ€higen KĂ€mpfer brauchen, der mit ihnen reist. Das Gebirge liegt jetzt zwar hinter der Gruppe, und ihr Weg fĂŒhrt sie jetzt nach SĂŒden Richtung Rohan, sodass sie nicht mehr so vielen Gefahren ausgesetzt sein sollten, aber von einem kleinen Ausflugstörn bei Pelargir ist ihre Reise immer noch weit entfernt. "Möge dir der Wind stets gĂŒnstig stehen und die See dir folgen!", verabschiedet er sich, bevor er sich wieder am Feuer niederlĂ€sst.
  3. Also, als meine Familie die DDR verlassen hatte, malte ich mir mit meinen 13 Jahren abends im Bett aus, wie ich alle Kommunismus-Verweigerer, die in den DDR-GefĂ€ngnissen saßen, aus den GefĂ€ngnissen befreie. Wirklich alle, restlos. Abend fĂŒr Abend spann ich mir eine neue "Folge" zurecht. Etwas sinnvoller ist wahrscheinlich, wenn man ein TheaterstĂŒck um meine Lieblingsfigur Gandalf schreibt und auffĂŒhrt. Ähnliches habe ich durchaus schon gemacht, aber zur Zeit stehe ich mehr auf Hörspiel. Und da muss ich mir erst die Hörspiel-Technik erarbeiten. Und man muss aufpassen, dass man die Urheberrechte nicht verletzt. Aber das kriegt man hin, wenn man das wirklich will.
  4. Alsa

    Das heitere BĂŒcherraten!

    Na, da habe ich ja endlich mal ein Buch gewusst. Ich ĂŒberlege mir ein RĂ€tsel.
  5. Meriadoc Brandybuck

    RPG-Story: Das Dritte Zeitalter

    Freundlich lĂ€chelt der Schmied Nala an, als sie den anderen ebenfalls ein Honigbrot anbietet und schĂŒttelt dann den Kopf. Vielleicht spĂ€ter, wenn der Appetit zurĂŒckgekehrt war. Schweigend sitzt er schließlich bei seinen Freunden, genießt die Ruhe und die Sicherheit, die diese Hallen und die NĂ€he seiner GefĂ€hrten im Kampf nach dem anstrengenden Kampf ausstrahlen. Mit einem LĂ€cheln nickt er EldanĂĄro zur BegrĂŒĂŸung zu und ihm fĂ€llt sofort auf, wie ernst der Elb wirkt. Im Nu fĂ€llt das LĂ€cheln in sich zusammen, als der Noldo davon berichtet die Gruppe verlassen zu mĂŒssen. Eben erst hatte Gror sich von der Gruppe getrennt und nun sprach EldanĂĄro davon, dasselbe zu tun. Der Elb war ein besonnener ReisegefĂ€hrte gewesen, der Schmied hatte sich gerne auf den Rat des Elben verlassen und auch im Kampf war er stets an seiner Seite gewesen. Es war gewiss die Entscheidung des Elben, und niemand von der Gruppe konnte ihm vorschreiben, wie er sich zu entscheiden hatte. Und auch wenn dem BreelĂ€nder der Abschied schwer fallen wird, versucht er nicht die Meinung seines Freundes zu Ă€ndern - er kann sehen, dass er sich davon nicht mehr abbringen lĂ€sst. "Ich wĂŒnsche dir eine sichere Reise, und ich hoffe wir sehen uns bald wieder". Sagt der Schmied leise, ohne das er es schafft seine EnttĂ€uschung zu verbergen. Er weiß, dass er ihn vermutlich niemals wiedersehen wird.
  6. Eldanor

    Welches Geschöpf wÀrst du?

    Wie macht sich diese Phantasie denn bemerkbar?
  7. Eldanor

    BĂŒcher unserer Kindheit

    Bei der hier entsponnenen Diskussionen fallen mir noch ein paar Abenteuerroman-Klassiker ein: "Der letzte Mohikaner", bzw. die zugehörige Reihe Lederstrumpf. Ich glaube, ich hab es nie durchgelesen, weil meiner zerfallenen Ausgabe, die ich von Papa ĂŒbernommen habe, ein gutes StĂŒck fehlte. Irgendwo mittendrin MĂŒsste das noch mal nachholen, die mochte ich wirklich. Von Karl May habe ich einiges gelesen. Ein guter Teil der Sammlung ziert hier auch noch das oberste Regalbrett. Irgendwann hat mich der Stil aber nicht mehr so angesprochen. "FĂŒnf Freunde" und "Die xyz der Abenteuer" (See, Insel, Burg, ...; Originaltitel: The Island of Adventure) von Enyd Blyton. Hab ich beide geliebt. Weiß nicht, ob ich das heute noch so gut fĂ€nde ist vielleicht besser, die Kindersachen Kindersachen sein zu lassen und Neues zu lesen.
  8. Meriadoc Brandybuck

    Avatar Themenwochen

    Seid ihr ĂŒberhaupt cool genug fĂŒr Jam Pony? aus Dark Angel
  9. Eldanor

    Avatar Themenwochen

    Oh ja! Aus Doctor Who natĂŒrlich.
  10. Garlond

    11. Radagast der Braune

    Ja, ich finde die Tiere auch zu vermenschlicht. Man kann sich das aber schön reden; zum einen sind Tiere im Hobbit oft vermenschlicht, zum anderen kann man hier denken, dass wir die Tiere aus Radagasts Sicht sehen. Er hat als Maia und Istari im Besonderen sicher eine deutlich gesteigerte Wahrnehmung. Das Radagast etwas schrullig ist finde ich auch gut. Nach lĂ€ngerem darĂŒber Nachdenken finde ich nicht mal die Vogelscheiße im Haar schlimm. Radagast ist ein göttliches Wesen, ein Geistwesen, eine Art Engel. Er hat an der Entstehung der Welt mitgewirkt und ich glaube nicht, dass er den gleichen Ekel empfindet wie wir.
  11. Torshavn

    Das heitere BĂŒcherraten!

    Ja klar. Du darfst bitte weiter machen...
  12. Last week
  13. Alsa

    Das heitere BĂŒcherraten!

    Der Schimmelreiter?
  14. wm

    Avatar Themenwochen

    Neue Woche Thema: Firmen-Logo aus Filmen oder Serien.
  15. Das Zitat von @Meriadoc Brandybuck bezieht sich aber auch aufs Buch, nicht auf die Serie.
  16. Torshavn

    Das heitere BĂŒcherraten!

    Dann mache ich mal, hoffentlich, einfach weiter: Ein Reisender wird von Wind und Wetter in ein Gasthaus getrieben...
  17. wm

    Nettes ausm Netz

    Heut basteln wir uns was aus Lego!
  18. Eldanor

    RPG-Story: Das Dritte Zeitalter

    Nach dem Kampf gegen die Orks und den langen Diskussionen mit den neu angekommenen Elben zieht EldanĂĄro sich fĂŒr eine Weile zum Nachdenken zurĂŒck. Die Neuigkeiten sind alarmierend und stellen ihn vor die schwerste Entscheidung dieser gemeinsamen Reise, die er gemeinsam mit den anderen angetreten ist. Zwei Verpflichtungen, denen er beiden nachgehen mĂŒsste, um die Ehre seines gegebenen Wortes zu wahren. Aber er kann nicht an zwei Orten zugleich sein. Er muss diese Entscheidung treffen, fĂŒr die es kein Richtig und kein Falsch gibt. Die Gruppe, die gemeinsam losgezogen ist, um das Kettenhemd nach Minas Tirith zu bringen, exisitiert schon lĂ€ngst nicht mehr in ihrer ursprĂŒnglichen Besetzung. Einige mussten gehen, andere kamen dazu. Ob das Kettenhemd je Minas Tirith erreicht, scheint unklarer denn je zuvor. EldanĂĄro wĂŒrde alles tun, um diesen Auftrag zu erfĂŒllen. Er weiß, dass er niemand anderem in der Gruppe vertrauen kann, den Auftrag schlussendlich auszufĂŒhren, denn jedes einzelne Mitglied kann plötzlich durch dringlichere Verpflichtungen ereilt werden, die die Weiterreise unmöglich machen. EldanĂĄro hat immer gedacht, dass ihn dieses Schicksal nicht ereilen kann. Dass er frei sei, Mittelerde nach seinem GutdĂŒnken zu bereisen, und deswegen einem Auftrag ohne Unterlass nachgehen könnte. Die Ankunft seines Volkes hier hat ihn anderes gelehrt. Egal wie alt ich werde, ich kann immer noch etwas lernen, denkt er bei sich. Schwer wird sein Herz, denn er weiß, dass er die Entscheidung bereits getroffen hat. Es gibt grĂ¶ĂŸere Aufgaben zu bewĂ€ltigen, die er nicht vernachlĂ€ssigen kann wegen des Geschenkes von einem Vater an den Sohn. Er kann und darf sich seiner Verantwortung gegenĂŒber seinem Volk nicht entziehen. EldanĂĄro blickt sich um. Sein Weg hat ihn, ohne dass er es bewusst wahrgenommen hĂ€tte, in den Wald an einen kleinen Fluss gefĂŒhrt. Er beugt sich herab, um von dem Wasser zu trinken. Dann geht er zurĂŒck ins Dorf und sucht seine GefĂ€hrten auf. Er findet einige von ihnen in der großen Halle, darunter SullĂ­r, Waenhil und Nala. Seine Miene wird ernst, als er auf die GefĂ€hrten zutritt. Einige sind verletzt worden, scheinen aber in stabiler Verfassung zu sein. Gerade in einer solch gefĂ€hrlichen Situation, auf einer noch gefĂ€hrlicheren Reise, gibt es keine Worte, die sinnvoll beschreiben könnten, wieso er seine GefĂ€hrten im Stich lassen muss. "Freunde, ich bringe schlechte Nachrichten. Ich bin von Tauriel und ihrer Einheit hier, die uns zu Hilfe gekommen sind, aufgesucht worden, um König Thranduil bei einer strategischen Mission zu unterstĂŒtzen. Ich habe leider nicht die Möglichkeit, diesen Hilferuf zugunsten unserer Reise abzulehnen. Sie brauchen mich in GrĂŒnwald. DĂŒsterwald..." EldanĂĄro hĂ€lt kurz inne, sammelt seine Gedanken. "Ich wĂŒnschte, ich könnte sagen, dass ich nach der Mission zu euch zurĂŒckkehren werde. Aber die Zeiten sind gefĂ€hrlich und unberechenbar. Wo ihr sein werdet, wie lange die Mission dauern wird, wie ich von eurem Ort erfahren könnte... es sind viele Faktoren, die ich nicht durchschauen kann. Ich hoffe, dass wir uns wiedersehen, und sei es erst, nachdem die Gemeinschaft ihr Ziel erreicht hat." Er schließt die Augen und neigt den Kopf, berĂŒhrt sanft mit der Hand seine Brust auf der Höhe des Herzens. "Elbereth behĂŒte euch, und Earendil scheine euch in der Dunkelheit mit seinem Licht."
  19. Alsa

    BĂŒcher unserer Kindheit

    So eine Reaktion habe ich ja direkt schon befĂŒrchtet. Ich hab gedacht, dass das am Alter liegt, weil meine Freunde diese BĂŒcher ja schon viel frĂŒher gelesen haben als ich. Mich hat Karl May kalt gelassen. Eigentlich bis heute, inklusive Filme. Obwohl ich mal in Bad Segeberg war. Aber das hat auch nichts genĂŒtzt. Mit 13, 14 las ich dann MĂ€dchenbĂŒcher. Über MĂ€dchen, die ihre Heimat verloren haben, und sowas. Danach war dann meine Kindheit auch schon vorbei.
  20. Ruthel

    Das heitere BĂŒcherraten!

    ..., das man sehr gut in die Sammlung "BĂŒcher aus der Kindheit" mit aufnehmen könnte. Ist natĂŒrlich richtig. Dann darfst du dir jetzt was ausdenken.
  21. Die ErklĂ€rung finde ich immer unbefriedigend. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Joffrey sosehr nach der Aufmerksamkeit seines Vaters strebte. Es gibt zwar keinen Hinweis darauf, aber ich halte es fĂŒr wahrscheinlicher, dass er mitbekommen hat, dass Cersei und Jaime wegen der Möglichkeit von Brans Überleben besorgt waren, und er deshalb eingegriffen hat.
  22. Und dennoch ist er Theons Vater. Es ist verrĂŒckt, wie sehr Kinder ihre Eltern lieben, obwohl sie die grĂ¶ĂŸten Ärsche sind. Selbst wenn zB Gewalt im Spiel ist, was hier ja nicht der Fall ist - sein Vater ist einfach ein Arsch. Das Theon sich nicht als Stark sieht verstehe ich. Ja er ist bei Ihnen aufgewachsen und er scheint eine gute Beziehung zu den meisten Starks zu haben, aber selbst Robb sagt ihm immer wieder, dass er eben nicht zur Familie gehört. Er ist halt hin und her gerissen und möchte seinen Vater imponieren. Klar - ein stĂ€rkerer Charakter wĂ€re nicht auf seinen Vater eingegangen, aber unter den UmstĂ€nden verstehe ich ihn.
  23. Ein Opportunist der sich dann beschwert, dass andere ihre Chance nutzen. Blöd nur, dass er an die Mauer geschickt wird, den wĂŒnsche ich Jon und seinen BrĂŒdern echt nicht auf den Hals. Ich glaube die Antwort ist ehrlich. Sicherlich nicht die Antwort, die Tyrion gerne hĂ€tte. Der hatte sich wohl ausgemalt, dass mittlerweile nicht nur Gold fĂŒr Bronn von Interesse ist, sondern dass er darauf vertrauen kann, dass Bronn nicht direkt beim ersten besseren Angebot die Seiten wechselt. Von Robb wird das so gesehen. Von den anderen Starkkindern weiß ich nicht. Und von Cat nicht. Die steht ihm genauso ablehnend gegenĂŒber wie Jon. Das sehe ich wie Torshavn. Romantiker ja, aber Idealist... das sehe ich auch nicht. Ich denke, dass er - anders als z.B. Littlefinger - moralische Grenzen hat, die er nicht ĂŒbertreten wĂŒrde, aber reicht das schon aus, um ihn zu einem Idealisten zu machen?
  24. Torshavn

    RPG-Story: Das Dritte Zeitalter

    Mit einem verlegenen LĂ€cheln schnappt die junge Magd das Band aus der Luft. "Habt Dank, mein Herr". Sie steckt das Band ein. Dann kĂŒmmert sie sich um die Ziegen, wĂ€hrend der Zwerg sein Pony in eine der Pferdeboxen fĂŒhrt. WĂ€hrend die Magd die Ziegen melkt, beginnt sie ihnen leise etwas vorzusingen. Doch als der Zwerg seine Stimme erhebt, hört sie ihm zu, auch wenn sie die Worte in dieser fremden Sprache nicht versteht. Etwas spĂ€ter als das Melken erledigt ist, lĂ€ĂŸt sie die Ziegen hinaus, die frei zwischen den HĂ€usern und der Umgebung grasen. "Habt Dank fĂŒr diese schönen Lieder" verabschiedet sich die junge Magd aus dem Stall. In jeder Hand einen Eimer voller warmer Milch geht sie wieder hinĂŒber zur großen Halle...
  25. Torshavn

    Das heitere BĂŒcherraten!

    Der Wind in den Weiden
  26. Ruthel

    Das heitere BĂŒcherraten!

    Na gut, mal sehen. Die Person, die schließlich nach Hause zurĂŒckkehrt: Das ist der kluge Maulwurf in Begleitung seiner Freundin, der treuen Wasserratte. Weitere Protagonisten sind eine arrogante Kröte und ein weiser Dachs. SpĂ€ter spielen noch ein ganzer Haufen lĂ€stiger Wiesel eine Rolle, die von den Hauptpersonen vermöbelt werden. Das war jetzt sehr eindeutig, fĂŒr alle, die das Buch kennen.
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