Zum Inhalt springen

ME-RPG: Das Rollenspiel


Nuna

Empfohlene Beiträge

So verließen sie also die Gruppe, und obwohl Rúnya sich immer noch sicher war, das Richtige zu tun, zwickte ein kleines Bedauern ihr Herz. Die Elben hatten sie gerettet und sie sah sie als Freunde an. Nun war es ungewiss, ob sie sie je wiedersehen würde.

Doch ungeachtet dessen war sie schon als sie um die erste Kurve bogen, so dass sie die Elben nicht mehr sehen konnten, wieder guter Dinge. Es war noch recht früh, die Luft war frisch und Rúnya, die als Elbin einen sehr ausgeprägten Sinn für Natur besaß, freute sich schweigend an den kleinen Wundern der Erde: Vögel, die zwitschernd von Baum zu Baum hüpften, Mäuse, die sich leise raschelnd im Laub fortbewegten, das träge Brummen einer Hummel, die zwischen den schlanken Stämmen der Bäume nach Blüten suchte; die Geräusche der Natur, die nur durch das Klappern der Hufe gestört wurden. Rúnya hätte auch laufen können, schnell, lautlos, ohne die Natur zu stören - eine Elbin in ihrem Element. Nur wohin wollte sie laufen? Sie hatte keine Heimat, keine Angehörigen, noch nicht einmal Erinnerungen. Vorerst musste sie bei den Menschen bleiben.

Sie richtete ihre Aufmerksamkeit wieder auf Mell und Paleena, die vor ihr trabten. Vor allem die junge Frau schien große Schwierigkeiten mit dem Reiten zu haben. Rúnya verspürte Mitleid für sie, doch wusste sie auch, dass sie an der Situation nichts ändern konnte. Paleena würde zumindest die nächsten paar Tage ziemlich durchgehend im Sattel sitzen müssen, ansonsten kämen sie einfach nicht schnell genug voran.

Einen Moment lang fragte Rúnya sich, woher sie reiten konnte. Sie konnte es einfach, es war ihr im Blut, doch sie konnte sich nicht daran erinnern, es jemals wirklich gelernt zu haben. Nun, sie konnte sich ja auch an sonst nichts erinnern, doch sie dachte, es wäre doch interessant zu erfahren, ob das Reiten Elben von Natur aus im Blut war oder ob sie es lernen mussten wie die Menschen.

Eine Weile lang ritten sie schweigend hintereinander her. Rúnya beobachtete mit leichter Sorge, dass sich ein Gewitter zusammenbraute. Es war zwar etwas entfernt, doch es schien näher zu kommen. Sie hatte zwar keine Angst vor Unwetter, aber sie wusste, dass es die Pferde erschrecken könnte, außerdem war es hier in den Bergen wirklich nicht ungefährlich.

Niomells Vorschlag, um den Berg herumzureiten, nahm sie deshalb mit einem fast schon erleichterten Nicken an. Mit einem Blick auf Paleena fügte sie hinzu: "Wenn wir eine Siedlung finden, sollten wir dort zumindest für ein paar Tage rasten. Wir haben ja alle kein wirkliches Ziel, und es wird vor allem euch guttun, nicht tagelang im Sattel zu sitzen."

Gleichzeitig überlegte sie, ob sie ein Ziel hatte? Ja, das hatte sie, Gondolin war ihr Ziel; doch das kam ihr ein wenig vage vor, weil sie ja nicht wusste, was sie dazu trieb, und schon gar nicht, wo sie entlang musste. Irgendetwas in ihr wollte zu der geheimnisvollen Stadt, von der sie bisher nur den Namen kannte, es war ein Gefühl, und Rúnya war schon geneigt, auf dieses Gefühl zu hören. Sie dachte kurz darüber nach, sich einfach von den Menschen abzusetzen und ihr Glück alleine zu versuchen, doch - das wollte sie auch nicht. Wieder so ein Gefühl. Würde sie es allen ihren 'Gefühlen' recht machen können? Irgendwann würde sie sich ja so oder so entscheiden müssen.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

  • 2 Wochen später...

Niomell sah zu Paleena, "Ohh, natürlich, wir können auch langsamer reiten, aber ich fürchte wir werden noch eine Weile benötigen bis wir auf eine Siedlung treffen. Ich schätze aber wenn haben wir am Fuß des Berges mehr glück!"

Reyco unterbrach seinen Reiter, der versuchte das nervös tänzelnde Tier unter Kontrolle zu bringen. "Reyco!" rief Niomell wütend aus. Der Rappe war mit den Hinterläufen ausgebrochen und drehte sich. Niomell zog kräftiger am Zügel, was den Hengst wieder zurück in die Spur brachte aber er legte immer noch die Ohren an und schnaubte aufgebracht. Niomell schrieb das der Tatsache zu das er ihn nicht laufen lies wie er wollte.

Doch Reyco reagierte nicht auf Paleena´s Stute, wie Niomell vermutete. Der Hengst hatte die Witterung des Ork in die Nase bekommen und am liebsten wäre der Zosse panisch los gerannt, doch Niomell hinderte ihn daran. "Deine Stute ist rossig, vielleicht solltest du vorreiten, dann wird er ruhiger laufen"

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Paleena schüttelte energisch den Kopf. "Ich versteh nicht viel von Pferden, aber ich glaube nciht das ich vor dem wilden Hengst reiten möchte, außerdem kenne ich den Weg nicht!" Sie drehte sich halb im Sattel, sodass sie Niomell wie auch Runya im Blick hatte. "Es tut mir leid das ich euch aufhalte, ich will das nicht. Ich will- wie ihr auch -auf dem schnellsten Weg aus den Bergen heraus. Ich bin es nur einfach nicht gewöhnt soviel zu reiten. Ich werd mich schon dran gewöhnen" sie zuckte mit den Achseln. Sie hatte nicht erwähnt das ihr ihr Bein noch immer ab und an zu schaffen machte. Eigentlich sollte sie froh über die Reittiere sein, sie waren wesentlich schneller und laufen würde ihr viel mehr Probleme bereiten. Wenn sie sich doch nur nicht auf diese unbedachte Reise eingelassen hätte.

"Vielleicht können wir einfach von Zeit zu Zeit kleine Rasten einlegen, oder nicht die ganze Zeit durchtraben..." Aufmunternd sah sie dei beiden an, sie wollte nicht zu schwach wirken.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Niomell erwiderte auch noch etwas, aber Rúnya achtete kaum darauf. Der Hengst tänzelte und wurde zusehends unruhiger, und Rúnya, die bemerkt hatte, dass auch ihre Stute vor irgendetwas leicht zu scheuen schien, war sofort alarmiert. Tiere nahmen oft mehr wahr als Menschen und sogar Elben, und sie hatte in den letzten paar Minuten gar nicht auf ihre Umgebung geachtet.

"Nein, Niomell, das ist tatsächlich keine besonders gute..." - Sie stockte, hatte sie da nicht etwas gehört? Sie hielt inne, ihre linke Hand streichelte wie geistesabwesend den Hals ihres Pferdes, während sie angestrengt lauschte, ob ihre feinen elbischen Ohren nicht etwas wahrnahmen. Doch alles war still.

Dennoch, sie vertraute der Stille nicht. Irgendetwas war da.

"Reyco ist nicht wegen der Stute nervös, Niomell", sagte sie und zog die Augenbrauen zusammen, immer noch versucht, irgendetwas zu erkennen oder zu hören.

"Und du solltest ihn auch nicht dafür bestrafen, dass er vor etwas Angst hat. Hier ist irgendetwas. Ich habe gerade etwas gehört - ich weiß nicht was, aber irgendetwas ist auf jeden Fall da, die Pferde merken es und ich auch. Wir sollten vorsichtig sein, vielleicht ein wenig schneller reiten... tut mir leid, Paleena, aber ich füchte, es muss sein. Es könnte sein, dass sich hier wilde Tiere verbergen oder sogar Orks. Ich glaube nicht, dass wir hier sicher sind!"

Rúnya war sich bewusst, dass, sollten es tatsächlich Orks sein, sie relativ geringe Chancen hatten. Paleena war verletzt und vom Reiten erschöpft, außerdem bezweifelte die Elbin, dass sie gut kämpfen konnte; Niomell hatte selbst gesagt, dass er eher Schmied als Soldat war und sie selbst... sie war sich zwar sicher, es irgendwann einmal gelernt zu haben, doch erinnern konnte sie sich nicht, und das einzige, worauf sie hoffen konnte, war, dass ihre kämpferischen Fähigkeiten zu ihr zurückkommen würden, wenn sie sie brauchte. Sicher war das allerdings nicht.

Sie ging wieder dazu über, sich still zu verhalten und mit ihren scharfen Augen und den guten Ohren die Umgebung nach möglicher Gefahr abzusuchen. Sie dankte im Stillen den Pferden dafür, dass sie unruhig geworden waren, weil ansonsten hätte sie vielleicht nie gemerkt, dass etwas nicht stimme.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Orthorûr hatte schon während der nachtd arüber nachgedacht, wie offen sie gegenüber Arnuil sein konnten. Er war ein Elb aus dem Hause Fingon. Doch er war viele jahre auf der anderen Seite des Gebirges gewandert, was selbst einen Elben verändern kann, ob zum Guten oder auch zum Schlechten. "Ich denke, dass uns kaum etwas anderes übrig bleibt, als ihn in einige unserer Geheimnisse einzuweihen. Wir reiten nun schon seit Tagen dem Gebirge entlang und suchen unser Ziel, doch sind wir uns nicht einmal ganz sicher, wonach wir konkret suchen sollen. Arnuil kennt sich in dieser Gegend wahrscheinlich sehr viel besser aus als wir. Vielleicht weiss er etwas, was für unseren Auftrag wichtig sein könnte. Doch wenn wir ihm nicht vertrauen, so wird er uns dieses Vertrauen auch nicht entgegenbringen. Ich glaube wir sollten ihn einweihen, beziengsweise es bleibt uns kaum eine andere Wahl. Was denkt ihr?"

Bearbeitet von Orthorur
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Niomell sah besorgt ins Unterholtz. "Paleena" Sagte er noch während er versuchte irgendwas dort auszumachen, dann jedoch wand er den Kopf zu ihr, er hielt ihr seine Hand entgegen, während er Reyco neben sie bugsierte. "Wenn du willst steig bei mir mit auf, dann kannst du bequemer sitzen, brauchst dich nur fest zuhalten und deine Verletzung ist nicht so beansprucht als würdest du selbst reiten.

Reyco´s Rücken ist breit genug. Ich hoffe zwar du irrst dich Rúnya, aber für den Fall das du Recht behälst, würde ich gern schnell von hier weg!" Er sah die Elbin besorgt an, sie war so viel besser in solchen Dingen, das er ihr blind vertrauen musste. Er war froh sie dabei zu haben, denn ohne sie hätte er weiter geglaubt das sein Hengst nur auf die Stute reagiert.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Gast Galadriels Spiegel

Bullgrat drehte sich um, um zu sehen, ob die Krähe zurückkam. Aber sie war in keiner Himmelsrichtung auszumachen, und so konnte er sich seinen alten Bekannten, die er grad eben wiederentdeckt hatte widmen.

Die Pferde hatten offensichtlich eine Witterung von ihm aufgenommen, oder sie nahmen seine Gegenwart im Unterbewusstsein wahr, und auch das Elbenmädchen, das so lang das Objekt seiner Begierde war, wurde nun hellhörig.

Bullgrat beschloß, daß er etwas tun mußte, um nicht vorzeitig entdeckt zu werden.

Etwas, daß er bei seiner Kampforkausbildung in Angband bestens gelernt hatte war, wie man in der Wildnis ein Feuer legt. Feuer konnte wunderbar zerstören und den Orklegionen Morgoth`s ein guter Verbündeter sein.

Er prüfte also den Wind. Dieser kam im Zuge des herannahenden Schlechtwetters gerade stark auf und würde das Feuer außerdem in eine für Bullgrat günstige Richtung weiterverbreiten. Das Feuer würde der Drei-Personen-Gruppe den direkten Weg zu den Menschensiedlungen versperren, sodaß sie entweder in ein verlassenes Seitental mit zahlreichen Gelegenheiten für einen Hinterhalt weiterreiten mußten oder aber aufgeben und umkehren mußten.

Gesagt, getan ! Eine Fackel aus einem Ast brannte bereits und Bullgrat warf sie geschickt in die richtige Richtung. Genüßlich sah er zu, wie die Flammen aufloderten und rasch größer wurden. Ich helf euch, daß ihr keine kalten Füsschen bekommt auf eurer Reise, meine Täubchen, so lachte Bullgrat grimmig in sich selbst hinein.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Nur kleine, geradezu winzige Geräusche hörte Rúnya, sie wusste, dass die Menschen diese kleinen Geräusche noch nicht einmal wahrnehmen würde, da sie sich selbst für ihre feinen Ohren leise anhörten. Doch sie waren genug, um sie sicher sein zu lassen: Da war irgendetwas.

Ihre Stute wurde unruhiger, vermutlich roch sie etwas, und Rúnya selbst sog nun prüfend die Luft ein. Ja, da war etwas. Sie konnte erst nich identifizieren, was das war, sie kannte den Geruch - nach ein paar Sekunden fiel ihr ein, dass sie den selben Geruch immer abends gerochen hatte, wenn die Elben ein Lagerfeuer gemacht hatten.

Sie erinnerte sich, dass die Pferde das Feuer nicht gemocht hatten und obwohl sie sich nicht erinnerte, jemals Feuer in einer anderen Form als dieser - als Lagerfeuer - gesehen zu haben, ging eine Warnung von dem Geruch aus, von dem gefährlichen Knistern, das auf zerstörerische Wut und unersättlichen Hunger vorbereitete...

Sie wusste, dass die Anzeichen noch zu gering waren, als dass die Menschen sie mitbekamen, aber in der Ferne hörte sie schon ein Knistern, das trotz der - durch die Entfernung bedingte - geringen Lautstärke eine Macht zu haben schien, dass sie sich sicher war: Das war kein gezähmtes, friedliches Lagerfeuer von einem Wanderer, das war ein Feuer, das sich rasend verbreitete, alles verschluckte, was ihm in den Weg kam und ihnen den glühenden Tod bringen würde, wenn sie nicht sofort vor ihm fliehen würden.

"Es ist ein Feuer", alarmierte sie Niomell und Paleena mit lauter Stimme. Sie bezweifelte, dass Paleena jetzt noch Zeit hätte, ihre Sitzposition zu wechseln, außerdem war Rúnya nicht bereit, ihr Pferd den Flammen zu überlassen - sie wusste, dass Pferde auf Feuer meist mit unsinnigem Verhalten reagierten und dass sie jetzt mehr denn je einen Reiter brauchten, der ihnen die Richtung wies.

"Es kommt von dort", sagte sie und zeigte vage auf die Richtung, aus der sie das Prasseln vernahm. "Der Wind steht ungünstig, es wird in Kürze hier sein. Wir müssen fliehen, so lange wir noch können und so schnell wir können. Die Pferde bemerken die Gefahr, aber sobald sie das Feuer sehen, werden wir sie nicht mehr kontrollieren können."

Sie wendete ihre Stute und trieb sie in einen leichten Galopp. "Stell dich in die Steigbügel und lehn dich nach vorne, dann wird es leichter für dich und das Pferd", rief sie über die Schulter Paleena zu. Hoffentlich schaffte die junge Frau das - in vollem Galopp vor einem Feuer zu fliehen, das war nichts für Anfänger. Aber sie durften nicht zögern, sonst wäre ihr Schicksal besiegelt.

Rúnya hielt leicht ihr Gleichgewicht und sah sich dabei um. Wohin konnten sie fliehen, wo wären sie in Sicherheit? Sie kannte das Gebiet nicht und musste sich einfach auf ihr Glück verlassen, das sie hoffentlich zu einem Fluss führte. Ihr Blick fiel auf die dicken schwarzen Wolken am Himmel. Regen, es musste regnen! Aber vorerst hing das Wolkengebirge nur da und machte keine Anstalten, sich abzuregnen. Rúnya warf einen kurzen Blick nach hinten, um sicherzustellen, dass Paleena und Niomell auch mitkamen. Sie wusste, dass sie einen ziemlich großen Vorsprung vor dem Feuer hatten - aber würde das reichen, um Schutz zu finden? Und würden sie später ihren Weg wiederfinden?

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

"Ich glaube wir sollten ihn einweihen, beziengsweise es bleibt uns kaum eine andere Wahl. Was denkt ihr?", sagte Orthorûr und schaute fragend in Vanimos und Eruantalions Gesicht.

Was ich denke? Nun, ich weiß ja selber nicht so recht, um welchen Auftrag es hier eigentlich geht. , dachte Eruantalion bei sich.

Aber die beiden schienen vergessen zu haben, dass sie ihn bisher noch nicht in alles eingeweiht hatten. Deshalb sah er die beiden an und schlug vor:

"Ich stimme Orthorûr zu. Es wäre nur fair, Arnuil einzuweihen. Insbesondere sollten wir ihm natürlich unser genaues Ziel mitteilen, damit er die beste Route finden kann. Ich denke ebenfalls, dass es in unserer Verantwortung liegt ihn über die Gefahren, in die er sich gemeinsam mit uns begibt, aufzuklären. Arnuil kam mir nicht wie ein Spion vor, obwohl mir die Namen seiner Verwandten in Hithlum zugegebenermaßen nichts sagen...", sagte Eruantalion und hoffte insgeheim natürlich auch, dass er selbst etwas mehr über den AUftrag erfahren würde.

An Spionage war inzwischen kaum noch zu denken, der Weg, den Naurhen zurücklegen müsste um Nachricht zu erstatten war viel zu weit. Aber nun würde er diese Elben begleiten und würe gerne wissen, auf was er sich da einließ. Bei seiner möglichen - dieses Wort erschreckte ihn selbst etwas - Rückkehr, würde er Maedhros die Sache erklären.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Vanimo nickte nachdenklich als sowohl Orthorûr als auch Eruantalion zustimmten, dass Arnuil erfahren musste, in welche Gefahr er sich begab. Darüber hinaus war es für Vanimo auch zwingend notwendig, dass sie dem anderen Elben den Ernst der Situation duetlich machten, damit er überhaupt bereit war sie zu begleiten und ihnen nicht nur eine grobe Wegbeschreibung gab. Er war längere Zeit von Zuhause und seinen Verwandten fern gewesen, einfach zum Spaß würde er sich kaum ihnen anschließen. 

Ein Blickwechsel mit Orthorûr entschied, dass Vanimo es übernehmen würde ihre Mission zu erklären. "Arnuil?", rief er nun den jungen Elben wieder zu sich und wartete dann bis dieser in den Kreis zwischen Orthorûr und Eruantalion getreten war und ihm damit genau gegenüber stand. In Vanimos Augen und Gesichtszügen zeigte sich bereits der angemessene Ernst, sodass Arnuil sich noch bevor ein Wort gefallen war, sicherlich über die Bedeutung der Unterredung im Klaren war. "Arnuil, wir brauchen deine Hilfe. Wir bitten dich uns als Reisebegleiter den Weg zu unserem Ziel am Zipfel der Ered Luin zu zeigen.", begann er mit den essentiellen Informationen, ehe er zu einer Erklärung kam und Nachfragen von Arnuils Seite erst einmal abwies. "Die Lage ist ernst, sehr ernst. Orthorûr und ich wurden mit der Aufgabe betraut, Mittelerde vor Morgoth und seiner Tyrannenherrschaft zu retten. Wir sind die einzigen, die von einer kleinen Gruppe noch übrig sind, zusammen mit Eruantalion, der später zu uns stieß." Vanimo wartete einen Moment und beobachtete die Reaktion auf Arnuils Gesicht, ehe er fortfuhr: "Es geht dabei um einen mächtigen Gegenstand, der nicht in Morgoths Hände fallen darf. Wir müssen uns beeilen und den schnellsten Weg dorthin finden, bevor er dessen Schergen in die Hände fällt. Und dafür brauchen wir deine Kenntnisse dieser Gebirges." Vanimo schloss mit einem erwatungsvollen Blick, den er auf den jungen Elben richtete. 

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Gast Galadriels Spiegel

Die von Bullgrat ausgeschickte Krähe flog nun schon eine zeitlang in der Nähe der Elben. Sie setzte sich öfters mal in den umliegenden Bäumen nieder und versuchte dabei eine bedeutende Besprechung aufzuschnappen.

Allein es passierte lange Zeit nichts wesentliches. Der Ork hatte ihr gutes Futter für gute Informationen geboten, aber wenn sie nur mit einer Nachricht zurückkehrte, daß sich die Menschen und die Elben über die gebrauchte Sprache stritten, würde der Ork sie wahrscheinlich mit seinem Krummsäbel attakieren statt sie zu füttern.

Deshalb bechloß sie etwas Geduld zu haben. Die Gruppe teilte sich plötzlich und das war eine neue Chance. Vielleicht würden die Elben jetzt gesprächiger, wenn keine Menschen mehr anwesend waren.

Sie landete nun noch direkter neben dem einen Elben, der so etwas wie eine Anführerposition innehaben könnte. Er besprach etwas mit dem neu hinzugekommenen, jungen Elben. Es ging um eine Mission, um einen Gegenstand, der für den Meister Arda`s, Melkor, enrome Bedeutung haben könnte.

Diese Nachricht war nun wirklich bedeutend. Sie überlegte, soweit ein Tier eben zum Überlegen fähig war, ob sie gleich zurückfliegen sollte, oder noch bleiben um noch mehr von dem Gespräch mitzubekommen.

Dann entschloß sie sich noch kurz zu bleiben. Bislang war sie nicht aufgefallen. Selbst nun neugierig geworden, wagte sie sich nun noch ein weiteres Stück näher.

Da war sie plötzlich unsicher, ob sie nicht zuviel riskiert hatte und vielleicht gesehen worden war. Die Elben würden angesichts ihrer Mission nicht zögern eine Krähe, die letztlich zu Melkor`s ergebenen Geschöpfen zählte, sofort zu erschießen, wenn sie auffiel.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

×
×
  • Neu erstellen...