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Elisera Spielthread


Torshavn
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@Alcariel:

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Auf dem Flur ist alles ruhig. Lediglich aus dem Zimmer der Zwerge ist ein regelmäßiges Schnarchen zu hören. Unten aus dem Schankraum scheint diffuses flackerndes Licht auch die halbe Treppe hinauf...

 

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Calasilyon zögerte kurz. Wer könnte um diese Zeit noch da unten sein? Der Wirt hatte sich seines Wissens nach schon auf seine privat Gemächer begeben, außerdem war es mitten in der Nacht. Er lauschte. Außer dem Schnarchen der Zwerge hörte er nichts. Kurz überkam ihn auch der Gedanke, ob er vielleicht lieber Zelynda wecken solle, doch das verwarf er schnell wieder. 
Ich muss wissen wer da unten ist, ich muss uns in Sicherheit wiegen können, um wieder Ruhe finden...
Lautlos schlich er weiter und betrat die Treppe. Ohne ein knarzen auf den Stufen zu verursachen, ging er so weit, bis er sehen und hören konnte, wer da unten war.

 

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Als Calasilyon auf der Hälfte der Treppe angekommen ist, kann er im schwachen flackernden Schein einer Kerze einen Mann am Ecktisch nahe des Eingangs zur Küche sitzen sehen. Unachtsam hat er sein weniges Gepäck auf den Boden neben den Stuhl fallen lassen. Er sitzt dort mit freiem Oberkörper. Die Wirtin reinigt mit frischem Wasser und einem Lappen die klaffende Wunde am linken Oberarm. Der Fremde stöhnt, das Gesicht ist schmerzverzerrt.

"Sei doch leise" ermahnt ihn die Wirtin. "Du weckst mir noch unsere Gäste."

Kurze Zeit später flüstert sie, während sie die Wunde verbindet:

"Du brauchst einen Heiler, wenn der Arm beweglich bleiben soll."

Als sie fertig ist, sucht die Wirtin ihre Sachen zusammen und bringt sie nach hinten.

"Nimm die Kerze und komm. Du kannst im Zimmer von unserem Sohn schlafen. Der schläft im Stall und achtet auf die Tiere. Ich hoffe sehr, du hast ihn nicht geweckt. Oder den Halbling der auch im Stall schläft."

Langsam verschwindet das Licht und es wird wieder dunkel...

 

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Stumm schlich Calasilyon wieder zurück. Was war das? Wer war dieser Mann? Er lehnte sich an seine Tür. Was sollte er tun? Sollte er Zelynda wecken? Eine Bedrohung stellte der Mann definitiv nicht da, aber vielleicht das was ihn so verletzt hatte? Unschlüssig überlegte er noch einen Moment hin und her, bevor er schließlich wieder in sein Zimmer trat. Er beschloss es morgen Zelynda zu erzählen, sie jetzt aus dem Schlaf zu reißen wäre babarisch gewesen, außerdem war der Mann bestimmt auch noch am nächsten Morgen da.

Er legte sich wieder hin, aber die Sache ließ ihm keine Ruhe. Es dauerte lange, bis er wieder in einen unruhigen Schlaf fiel

 

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Während aus dem Zimmer der Zwerge noch immer ein tiefes sonores Schnarchen dringt, beginnt der Tag. Die ersten Strahlen der Morgensonne dringen durch die Ritzen der Fensterläden in eure Zimmer. Aus der Küche dringt der Geruch von frischem Brot und kräftigem Tee die Treppe hinauf. Vernehmlich wird die Haustür aufgesperrt. Mit viel Geklapper werden wahrscheinlich die Tische vom Abend abgeräumt...

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Im Stall

@Cabadaich

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Manuch wird durch den Klang einer leisen Stimme geweckt kurz nach dem die Sonne aufgegangen ist. Der Stallbursche, der Sohn des Hauses redet beruhigend auf einen Rappenhengst ein. Er scheint ihm etwas aus dem Fell zu puhlen. Neben sich hat der Junge einen Eimer Wasser stehen. Er taucht immer wieder einen Lappen ins Wasser und säubert ein paar oberflächlich kleine Wunden und Striemen, die das Pferd an beiden Flanken aufweist...

 

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Manuch hebt vorsichtig den Kopf. Dieses Pferd war gestern noch nicht da. Zwischen den kleinen struppigen Arbeitstieren wäre es ihr auch im Laternenlicht aufgefallen. Dazu sieht das Pferd aus als hätte es einen anstrengenden Ritt hinter sich. Manuch richtet sich vorsichtig auf, um weder das Tier noch den Stallburschen zu erschrecken. So oder so muss sie den Stall duchqueren um zum Haus und zum Frühstück zu kommen "Guten Morgen", wünscht sie aus sicherer Entfernung. "Das ist aber ein Schöner, wo kommt der denn her?"

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@Cabadaich

Im Stall
 

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"Guten Morgen" morgen antwortet der Stallbursche, ohne mit seiner Arbeit aufzuhören. "Mein Onkel muss gestern nacht noch gekommen sein" erklärt er weiter. "Ihm gehört dieses Pferd. Ich habe ihn aber auch nicht gehört."

Während er einen besonders tiefen Kratzer auswäscht, meint er: "Ich weiß nicht was ihm unterwegs passiert ist. Aber diese Wunden stammen nicht von Sträuchern. Das sind Krallen, die solche Striemen hinterlassen."

Als er fertig ist, läßt er den Lappen in den Eimer fallen und greift nach einem kleinen Gefäß. Er trägt eine grünliche Paste auf die Wunden auf. "Eine Heilsalbe" erzählt er. "Ein Rezept meiner Urgroßmutter. Sie hat einst im Süden Pferde gezüchtet."...

 

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Zelynda hatte all ihre Habe aus der Gaststube mit auf ihr Zimmer genommen. Nach dem Gutenachtsagen zog sie sich sofort in ihr Zimmer zurück, legte ihre Kleidung vom Tag ordentlich auf einem kleinen Tisch zusammen und ging zu Bett. Sie wusste, sie braucht den Schlaf bald, denn sie würde in wenigen Stunden schon wieder aufstehen.

Mitten in der Nacht, als der Mond seinen Zenit erreicht, erwacht Zelynda ohne Mühe. Dieser Teil der Nacht ist bereits ein so fester Teil ihres Rituals, dass es keiner externen Mittel bedarf um aufzustehen. Sie steht auf dem Bett auf, noch leicht schlaftrunken, aber relativ klar, geht zum Fenster und sieht hinaus. Der Mond wirft ein fahles Licht auf die Umgebung und alles wirkt ein wenig gespenstisch. Sie kniet nieder.

"Nyx, meine Herren, ich werfe mich vor dir nieder", flüstert sie, den Kopf zum Himmel gerichtet, die Arme nach oben ausgestreckt. Dann verneigt sie sich in Richtung des Fensters. "Ich bin dir verpflichtet, dein Wille ist mein. Ich flehe dich an, verleih mir deine Macht, sodass ich deinen Willen erfüllen kann."

Zelynda wiederholt dieses Ritual dreimal, bevor sie sich erhebt. Nicht immer antwortet Nyx ihr auf diese Weise, doch Zelynda weiß, dass es besser ist, wenn sie Nyx ihre Verehrung zeigt. Sicher ist sicher.

Nachdem sie sich wieder ins Bett gelegt hat, schläft sie sofort ein und wacht erst am Morgen wieder von den Geräuschen und Lichtern des Tages auf. Sie erhebt sich, geht durch ihre Morgenroutine und sammelt ihre Habe ein. Dann blickt sie sich noch einmal kurz im Zimmer um und verlässt es nach unten in die Stube.

"Guten Morgen", wünscht sie in die Runde. "Könnte ich einen Tee haben, bitte? Kräuter, gerne mit Wacholder und Salbei, aber ich bin nicht wählerisch, falls es diese nicht gibt."

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"Und dieser hier ist sicher ein Nachkomme aus dieser Zucht." Manuch versteht nicht viel von Pferden, aber dieses hier unterscheidet sich doch deutlich von denen die sie normalerweise auf diesen abgelegenen Straßen sieht. Aber das beunruhigenste sind die Verletzungen. Ein Tier mit solchen Krallen kann sicherlich einen Halbling im Ganzen verschlingen. Manuch schüttelt sich. "Das Rezept für diese Salbe, ist es geheim? Für jemanden wie mich, der viel in der Wildnis unterwegs ist wäre solch ein Heilmittel recht hilfreich. Auch wenn ich nicht vorhabe, solch einem Tier zu begegnen."

 

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@Cabadaich

Im Stall
 

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Der Stalljunge unterbricht kurz seine Arbeit und geht in den hinteren teil des Stalles. Dort befindet sich ein Regal mit Bürsten, Striegeln und anderen nützlichen Sachen. Als er zurück kommt, sagt er:

"Nein das Rezept ist nicht geheim" Er hält dem Halbling einen Tiegel hin. "Nehmt und passt auf euch auf."

Dann kümmert er sich weiter um das Pferd...

Im Schankraum

Der Tisch ist reich gedeckt mit frischem Brot, Käse und Obst. "Auch euch einen guten Morgen" antwortet der Wirt. "Der Tee kommt sofort. Allerdings werdet ihr mit Minze vorlieb nehmen müssen."

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"Vielen Dank, ich werde es gut verwenden." Manuch steckt den Tiegel tief in ihren Rucksack.  In einem ruhigen Moment wird sie versuchen die Inhaltsstoffe zu ergründen. Aber jetzt erstmal Frühstück.

Manuch tritt aus dem Stall. Nach einem Zwischenstop am Brunnen und einer kurzen Gesichtswäsche geht sie über den Hof zum Gasthaus. Unterwegs kämmt sie mit den Fingern die Haare und schüttelt eventuell verbliebenes Stroh von ihrem Umhang. Sie möchte ihre zukunftigen Mitreisenden nicht noch zusätzlich an ihre Übernachtungsgewohnheiten erinnern.

"Guten Morgen, das riecht ja schon gut hier." Manuch steuert auf den gedeckten Tisch zu.

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Tavarion erwacht vom Licht, dass nun durch das kleine Fenster in seiner Kammer fällt. Noch etwas müde reibt er sich die Augen, steht dann aber auf und sammelt sein Gepäck und seine Waffen ein. Er geht die Treppe hinunter und betritt betritt den Schankraum "Guten Morgen" sagt er und nicht Manuch und Zelynda zu. Dann setzt er sich ebenfalls an den Tisch, lehnt sein Gepäck an die Wand und betrachtet die Speisen. Eigentlich hat er Hunger, doch er möchte noch auf die anderen warten um nicht unhöflich zu erscheinen.

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Am Morgen erwacht Calasilyon, von dem Licht und dem Geräusch knarzender Treppenstufen. Müde und missgestimmt über den schlechten Schlaf, sammelte er seine Sachen zusammen, und band sich schnell das zerzauste silberne Haar notdürftig in einem Halbzopf zusammen. Dann verließ er das Zimmer. Als er die Treppe runtergingt sah er, dass  die anderen bereits versammelt waren.
Wunderbar, jetzt komme ich auch noch als Langschläfer rüber.
Er wünschte einen guten Morgen, nickte kurz, und setzte sich neben Zelynda. Eigentlich hatte er gehofft sie alleine anzutreffen, um sich ungestört mit ihr unterhalten zu können, aber das musste wohl noch warten. Unauffällig sah er sich in der Stube nach dem Mann von der Nacht, und der Wirtin um. 

 

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Leunand bringt Tee und Becher an den Tisch, und schenkt ein. Er stellt auch noch einen Krug frische Milch auf den Tisch.

"Kann ich noch etwas für euch tun" fragt er in die Runde. "Fehlt noch etwas?"

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Zelynda dankt dem Wirt für den Minztee und beginnt, sich ein Käsebrot zuzubereiten.

"Für mich ist alles wunderbar, herzlichen Dank" antwortet sie.

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Manuch überlegt kurz Leunand auf das in der Nacht angekommene Pferd und den dazugehörigen Reiter anzusprechen, aber der Hunger siegt. Sie nimmt sich eine Scheibe Brot und reichlich Käse, dazu einen Becher Milch.

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Nun nimmt auch Tavarion sich ein Brot mit Käse und schneidet sich einen Apfel auf. Er versucht dabei nicht zu gierig zu wirken, denn eigentlich hat er das Gefühl gleich zu verhungern. Zwischen zwei Bissen fragt er in die Runde: "Gehen wir erst zum Steinzahn oder suchen wir erst das alte Anwesen auf?"

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Immer noch müde nahm sich Calasilyon etwas Brot und Käse, konnte sich jedoch nicht wirklich auf das Essen konzentrieren, oder an der guten Laune seiner Reisegefährten teil haben. Aber er wollte sie ihnen auch nicht mit seiner finsteren Art verderben und so blieb er still. 
Als Leunand fragt, ob er noch etwas für sie tuen kann, überwindet er nach kurzem ringen seine Scheue, und dreht sich zu dem Wirt. Vielleicht würden ein paar mehr Informationen seine Stimmung etwas heben.

"Eigentlich nein, habt Dank, ich hätte nur eine kleine Frage." Er hält inne, unsicher wie er weiter reden soll, "letzte Nacht bin ich von Geräuschen wachgeworden, ich bin dem nicht auf den Grund gegangen, aber ich wollte mich nochmal erkundigen, ob ihr, oder jemand anderes ebenfalls etwas gehört oder bemerkt hat, oder ob ich es mir nur eingebildet habe." Er stockt und wirft Zelynda einen schnellen Blick zu. "Der Sicherheit wegen."

Er sieht dem Wirt dabei nicht in die Augen, unauffällig spielte eine Haarsträhne um seine Finger. Er sagte nicht die ganze Wahrheit, und darin war er schon immer miserabel gewesen. 

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Der Wirt verkneift sich mühsam ein Gähnen als Calasilyon ihn ansprecht:

"Verzeiht, das wir euch geweckt haben" antwortet er ein wenig nervös. "Es kam nur ein Verwandter zu unmöglich später Stunde."

Er ringt ein wenig mit den Händen: "Ich hoffe, die unbeabsichtigte Störung war nicht zu groß. Und ihr konntet wieder in euren Schlaf finden."

"Wenn sonst nichts mehr ist?" Fragend blickt Leunand in die Runde...

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Manuch beschliesst diese Gelegenheit zu nutzen. "Ich hoffe euer Verwandte ist wohlauf. Ich sah sein Pferd im Stall. Es wurde anscheinend von etwas angegriffen. Von etwas großem."

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Tavarion schaut etwas überrascht von seinem Brot auf. Was wohl in der Nacht so alles geschehen war? Leunand wirkte auch nicht mehr so ganz froh über die Situation. Wie ungut dass ich so einen tiefen Schlaf habe...

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"Er fiebert" antwortet der Wirt Manuch. "Wirr spricht er von einer großen Katze, die ihn wohl angegriffen hat. Ein paar Stunden von hier Richtung Blasingdell. Meine Frau, seine Schwester pflegt ihn."...

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Zelynda lauscht dem Gespräch gebannt, ihr Brot in der Hand völlig vergessen.

"Angegriffen? Fiebert?" wiederholt sie in Sorge. "Das klingt ja furchtbar. Können wir vielleicht irgendetwas für euch tun, Leunand?"

 

Zelynda bemerkt nicht, wie Calasilyon herumdruckst, und sie scheint auch nicht an irgendeine Gefahr zu denken, die ihrer kleinen, gerade erst zusammengefundenen Truppe drohen könnte. Über Krankheiten weiß sie durch die lange Pflege ihrer Mütter so einiges, und entweder sie kann helfen oder etwas dazu lernen. Im besten Falle natürlich beides.

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"Wenn ihr etwas von Heilung versteht?" antwortet der Wirt Zelynda. "Wir wären euch dankbar. Die Wunde scheint sich entzündet zu haben, meint meine Frau. Vielleicht ist es aber auch ein Gift, das in ihm wütet"...

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