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Eldanor

RPG-Story: Das Dritte Zeitalter

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Alestorm

W├Ąhrend Nala die Wunde des Zwerges versorgte und ihrer Anweisung folgend den Arm st├╝tzte, beobachtet Eofor sie dabei. Er wusste, das seine Schwester viel von Heilkunst versteht. Das hatte sie oft genug bei ihrer Sp├Ąhereinheit unter Beweis gestellt.

Nachdem die Wunde vern├Ąht war sieht Eofor, dass der Zwerg sich bewegt. "Ich glaube er erwacht allm├Ąhlich" bemerkt er und ruft nach drau├čen "Gror, vielleicht solltest du zuerst mit ihm reden"

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Beriaur

Die Regungen des Zwerges wurden st├Ąrker und er erwachte allm├Ąhlich aus seinem Schlaf. Er fing an, wieder zu h├Âren, und der Schmerz kehrte in seinen verletzten Arm zur├╝ck. Er war jedoch schw├Ącher als der, den er in Erinnerung hatte, bevor er in Ohnmacht gefallen war.

Ein Geruch stieg ihm in die Nase, er war wohltuend und sanft, und lie├č ihn seine Schmerzen auf der Stelle lindern.

Er versuchte Ger├Ąusche zu erhorchen. Er h├Ârte das Feuer knistern, den Wald und die Bl├Ątter rasselnd, Wasser aufkochen, Stimmen, welche, so schien es zumindest, eine Melodie singen w├╝rden und sogar den ein oder anderen Vogel vermochte er zu erkennen. Ihm fiel erst im Nachhinein auf, dass jemand Hand an ihn legte.

Er war nicht imstande die Augen zu ├Âffnen, noch sich zu bewegen.

Dennoch f├╝hlte er eine weiche und sanfte Hand. Sie musste von einer Frau stammen. Er wollte sich gerade ausmalen, wer sie wohl sein mochte, als pl├Âtzlich ein Mann, welcher sich nach einem der Menschen anh├Ârte, rief, dass ein gewisser Gror mit jemanden reden solle, da dieser jemand gerade erwachte.

Als er eine Weile dar├╝ber nachdachte, kam ihn der Gedanke, dass er derjenige war, welcher gemeint war.

Er freute sich dar├╝ber, wenn auch nicht in der Lage es auszudr├╝cken, da Gror ein Name ist, wie ihn die Zwerge bei "Fremden" benutzen. Die Tatsache, dass ein Khazad in seiner N├Ąhe war, erfreute ihn, so hoffte er doch, dass er Durins Volk angeh├Âre, da er mit den anderen V├Âlkern nicht allzu ein gutes Verh├Ąltnis hatte.

Immer wieder versuchte er, die Augen zu ├Âffnen, kam jedoch bestenfalls zu einem kaum wahrnehmbaren blinzeln.

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Eldanor

Eldan├íro unterbricht seinen Gesang. "Seht! Er scheint aufzuwachen. Nala, k├Ânntet Ihr noch mehr von Eurem Tee kochen? Er wird ihm guttun."

Er wendet sich wieder dem fremden Zwerg zu. "Seid unbesorgt, Fremder! Ihr seid bei Freunden. Ruht aus! Ihr seid schwach und verwundet."

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Torshavn

Gror kehrt in das Lager zur├╝ck.

Der fremde Khazad bewegte sich. Er schien die Augen aufschlagen zu wollen, was ihm nicht gelang.

Gror setzte sich neben Eldanor und beobachtete den Zwerg.

"Was hat ihn so schwer verletzt?" fragte er Eldanor und Nala.

Und an Nala gewandt: "Wie lange wird es noch dauern bis er zu sich kommt?"

Der Zwerg blieb in der N├Ąhe des Verwundeten. Er war lange niemandem aus seinem Volk mehr begegnet. Er war den Heimst├Ątten von Durins Volk fern geblieben. Seine eigene Entscheidung hatte ihn dazu gezwungen. Jetzt sp├╝rte er, das er seinesgleichen mehr vermi├čt hatte, in den letzten Jahren, als er zugeben wollte. Vielleicht sollte er versuchen, zu seinem Clan zur├╝ckzukehren.

Als der Khazad sich erneut bewegte, streift Gror seine Gedanken ab. Er legt dem Verwundeten eine Hand auf dessen Schulter. "Ruhe dich ruhig aus. Deine Wunde ist schwer. Ich bleibe an deiner Seite."

Dann h├Ąngt Gror wieder seinen Gedanken nach.

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Anshelm

Aroneth schaute sich besorgt um. Alle umringten den hilflosen Khazad. Er war noch v├Âllig au├čer Atem vom Transport des Zwerges zu ihrer Lagerst├Ątte und hatte sich der L├Ąnge nach ausgestreckt und seinen Kopf auf seinem Rucksack gebettet. ,,Was hat einen solch stabilen Zwerg zu Fall bringen k├Ânnen'', fragte er sich, ,,Was suchte er hier alleine? Waren die Warge seine Angreifer.'' im Gr├╝beln versunken lauschte er mit halben Ohr den Gespr├Ąch seiner Gef├Ąhrten .

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Beriaur

Gumor, so war des Zwerges Name, ├Âffnete nun vollends die Augen.

So viele Leute um sich zu haben verwirrte ihn. Er blinzelte noch einige male ungl├Ąubig mit den Augen.

Zum einen war er vom Licht geblendet, zum anderen erschraken ihn die vielen Leute um ihn herum. Trotz seiner Schmerzen bewegte sich seine Hand automatisch dorthin, wo normalerweise seine Wurfmesser h├Ąngen w├╝rden. Was er dort aber vorfand war nur sein zerfetztes Hemd.

Er rappelte sich unter Schmerzen auf und st├╝tze sich auf seinen verwundeten Arm, welcher sofort einknickte.

"Ich.. Ich verdanke euch mein Leben. Habt ihr die Warge vertrieben?" brachte er hustend heraus, w├Ąhrend er erstaunt zu dem verarzteten Arm her├╝berschaute.

Danach schaute er, noch immer verdutzt, zu den Personen, welche um ihn herumstanden. Er erkannte einen jungen Mann, eine ihm ├Ąhnlichsehende Frau, wahrscheinlich diejenige, welche ihn verarztet hatte, und zuletzt einen Zwerg, was ihm augenblicklich ein strahlen auf das m├╝de Gesicht zauberte.

Er blinzelte erneut und pl├Âtzlich erkannte er noch eine Gestalt. Es schien wie ein Elb, anmutig und gro├čer Gestalt. Ihm traute er am ehesten die beruhigende Stimme zu, welche ihm zufl├╝sterte, dass er hier sicher sei. "Die... die Warge, sie haben mich ├╝berrascht.. und waren in der ├ťberzahl."

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Thuringwethil

Nala nickte Eldanar├│ zu und beeilte sich den Tee zuzubereiten. Sie musste vorsichtig vorgehen, frische Weidenrinde wirkte st├Ąrker als getrocknete. Sie wollte die Schmerzen des Zwerges lindern, ihn aber nicht in einen tiefen Schlaf schicken. Vorsichtig kr├╝melte sie das weiche innere der Rinde in das sich erw├Ąrmende Wasser, Sie achtete auf die Farbe die das Getr├Ąnk annahm, auf Geruch und konsistenz um den richtigen Zeitpunkt abzupassen es auszuseihen. W├Ąhrendessen antwortete sie auf die ihr gestellten Fragen. "Die Wunde stammt auf jeden fall von einem dieser Kreaturen, tief waren die Abdr├╝cke seiner Z├Ąhle zu sehen. Er hatte gro├čes Gl├╝ck nicht noch mehr verwundet worden zu sein." sagte sie und go├č den siedenthei├čen Tee in einen Becher um ihn ausk├╝hlen zu lassen.

An Gror gewandt konnte sie nur die Schultern zucken "Er wird zu sich kommen, sobald er soweit ist. Er hat einiges an Blut verloren, aber er ist stark!" versuchte sie ihm Mut zu machen. Und wenig sp├Ąter erf├╝llten sich ihre W├╝nsche als der Zwerg langsam zu Bewusstsein kam. Er schien noch leicht verwirrt zu sein und einen Moment zu brauchen bis er sich an die Gegebenheiten erinnerte die zu seiner Verwundung gef├╝hrt hatten. Sie konnte ihm nicht verdenken das er nicht genau wusste was los war, aufzuwachen in einem fremden Lager, ohne seine Habseeligkeiten umrundet von unbekannten Gestalten.

Sie reichte Gror den Becher mit dem Tee, sie hatte gesehen das der Zwerg vor allem einen seiner Art gut aufgenommen hatte. Sie wollte ihn nicht weiter beunruhigen oder verwirrend, deshalb dachte sie am besten sollte ihm der Zwerg das heilende Getr├Ąnk reichen. "Bitte trinkt das, es wird euch helfen. Im Moment seid ihr hier in unserem Lager in Sicherheit, deshalb bitte schohnt euch und belastet den Arm nicht" sie sprach langsam und ruhig. Es hatte ihr nicht gefallen das er sich auf den Arm st├╝tzen wollte, die Naht war noch so frisch.

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Torshavn

Gror reicht dem erwachten Khazad den Becher: "Trink ruhig, mein Freund, der Tee bringt dich wieder auf die Beine. Du mu├čt dir keine Sorgen machen. Die Warge sind tot. Du bist bei Nala und Eldanaro in den besten H├Ąnden."

Der Zwerg schaut dem anderen einen Augenblick beim Trinken zu. Dann fragt er ihn: "Wie hei├čt du? Was f├╝hrt dich in diese Gegend?"

Edited by Torshavn

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Beriaur

Der Zwerg nimmt den Becher dankend an. "Danke. Danke euch allen. Ich werde von Freunden Gumor genannt. Ich stamme aus dem Einsamen Berg."

Er hielt kurz inne, um aus seinem Becher zu nippen. "Ich war auf dem Weg, um einige Freunde in Bree zu besuchen, und um mir nebenbei etwas mit S├Âldnerarbeit zu verdienen. Ich marschierte die Nacht durch...", er nippte erneut von seinem Gebr├Ąu, "...da ich von seltsamen Vorf├Ąllen in Bree h├Ârte. Pl├Âtzlich kam ein riesiges Tier auf mich zu, und riss mich zu Boden! Selbst ich h├Ârte sie nicht, wie sie sich an mich heranschlichen. Ich schaffte es, dass Unget├╝m von mir herunter zu sto├čen und z├╝ckte sofort meine Axt. Ich schaffte es tats├Ąchlich, einige so schwer zu verletzten, dass sie sich zur├╝ckzogen, als aufeinmal eines dieser Biester von hinten kam, und mir ein St├╝ck meiner R├╝stung abriss! Im Laufe des kurzen Gefechtes haben sie es geschafft mir beinahe meine gesamte R├╝stung abzurei├čen, als ich erneut zu Boden gerissen wurde, und ich ohnm├Ąchtig wurde."

Er starrte durch die Luft und versuchte, das Szenario nochmal im Kopf durchgehen zu lassen.

"Sie wollten wahrscheinlich gerade anfangen, mich zu fressen, als sie irgendetwas hinderte. Ich gehe davon aus, dass ihr sie get├Âtet habt. Nicht wahr?"

Er schaute fragend in die Runde und dachte gerade dar├╝ber nach, wie er, trotz seines Zustandes, so viel erz├Ąhlen konnte.

Edited by Beriaur

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Alestorm

"Ja, Gumor, wie erschlugen alle Warge." beantwortet Eofor die Frage de Zwergs "Wir sollten jetzt halbwegs sicher hier sein. Du kannst von Gl├╝ck reden, dass wir uns hier in der Gegend aufhielten. Wir sind ebenfalls auf dem Weg nach Bree, ich denke wir k├Ânnen dich dorthin sicher mitnehmen" sagt Eofor und blickt zustimmung suchend in die Runde seiner Gef├Ąhrten.

Der Rohirrim beobachtete den Verletzten und stellt fest, dass er scheinbar schon wieder auf dem Weg der Besserung war, da er sich bereits an den Kampf erinnerte. "Ich hei├če ├╝brigens Eofor und bin Kundschafter im Dienste Rohans"

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Anshelm

Aroneth war von seinem Rastplatz aufgestanden und hatte sich lautlos zu seinen Gef├Ąhrten begeben, als der Zwerg am Erwachen war:,,Meine Name ist Aroneth. Eldan├íro und ich haben dich und deine R├╝stung gefunden und dich so schnell es ging zu unserer Heilkundigen hier gebracht'', sagte der Waldl├Ąufer zum Zwerg gerichtet und reichte ihm die Hand. ,,Wenn es nach mir geht, sollten wir so schnell wie m├Âglich aufbrechen. Wer wei├č, was hier sonst noch f├╝r Kreaturen lauern. Au├čerdem sind wir schon ├Ąu├čerst sp├Ąt. Wenn wir nicht bald aufbrechen, kommen wir heute nicht mehr nach Bree und ewig werden wir es mit unseren mageren Vorr├Ąten nicht in der Wildnis aushalten. Wie siehts aus? Glaubt ihr Gumor k├Ânnte hinter mir oder einem anderen der Gemeinschaft aufsitzen?'' Nachdenklich kratzte sich Aroneth am Kopf und schaute langsam von einem zum anderen. Die meisten schienen von der Idee nicht besonders begeistert zu sein, ihren Blicken nach zu urteilen. Sie wollten dem Zwerg scheinbar diesen Ritt so fr├╝h noch nicht zumuten. Doch Aroneth wusste um ihr aller Bedenken. Aufmunternd f├╝gte er hinzu:,, Ich werde auch seine R├╝stung tragen!''

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Beriaur

Zun├Ąchst verwirrt, dass nun noch jemand hinzu kam, versuchte er sich die drei Namen m├Âglichst gut einzupr├Ągen. Aroneth der Waldl├Ąufer, Eofor der Pferdeherr und Eldan├íro der, so f├╝hrte er auf den elbischen Namen zur├╝ck, der Elb war. So blieben noch der Zwerg und die junge Frau. Der Zerg w├╝rde zu gegebener Zeit nachfragen, im Moment jedoch erschauderte er ├╝ber die Tatsache, dass er reiten sollte.

Am liebsten w├╝rde Gumor sagen, dass er auch zu Fu├č mithalten k├Ânnte, selbstverst├Ąndlicherweise seine R├╝stung selber tragend, jedoch verschwand der Gedanke schnell wieder, da ihm klar war, dass dies nicht der Wahrheit entsprach. Gumor nahm seine Kraft zusammen, richtete sich auf und sagte:

"Einen Zwerg kann so schnell nichts niederwerfen. Ich bin bereit wenn ihr es seid. An mir soll es nicht liegen, weiterhin an diesem Ort zu verweilen. Jedoch ist es noch dunkel.".

Tats├Ąchlich meinte der Khazad das auch genauso:

Er hatte schon viel erlebt und keine Wunde war bisher so tief, dass sie ihm am reisen h├Ątte hindern k├Ânnen. Er nahm nun einen tiefen Zug aus seinem mit hei├čem Tee gef├╝llten Becher und verbrannte sich an diesem beinahe die Zunge.

Am meisten erfreute ihn die Tatsache, dass seine R├╝stung gesichert worden war und er seine Wurfmesser noch immer besa├č. Das allein gab ihm die Kraft, die n├Âtig war, um weiterzugehen. Er dachte noch kurz dar├╝ber nach, wo seine Axt zu sein vermochte, und er hoffte, falls diese nicht gefunden wurde, w├╝rden sie diese auf dem Weg nach Bree finden.

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Eldanor

"Es ist bereits zu dunkel, um mit einem Verwundeten weiterzureisen", stellt Eldan├íro fest. "Wir sollten die Nacht hier verbringen. Gumor, Ihr sagtet, ihr habet einige Warge verletzt, bevor sie euch niederwarfen. Die Warge, die uns attackierten, waren aber nicht verletzt. Es k├Ânnten also weitere in der Umgebung sein. Wir sollten uns noch einmal umsehen, Aroneth. Und wir sollten die Nacht nicht ohne Wache zubringen." Er blickt sich um, die Reaktionen seiner Gef├Ąhrten abwartend.

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Alestorm

"Ich habe in eurer Abwesenheit bereits angeboten die erste Wache zu ├╝bernehmen, wenn niemand etwas dagegen hat" erkl├Ąrt Eofo "Wir sollten uns nicht zu lange in der Wildnis aufhalten. Ich denke wir sollten morgen sehr fr├╝h aufbrechen um Bree so schnell wie M├Âglich zu erreichen. Vielleicht erfahren wir dort Neues ├╝ber die Vorkommnisse hier."

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Torshavn

"Dann la├čt uns die weiteren Wachen einteilen" meint Gror. "Denn ich w├╝rde mich gerne hinlegen."

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Anshelm

,,Ich ├╝bernehme die erste Wache'', warf Aroneth ein, ,,Wie sieht es mit den anderen aus?''

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Torshavn

"Aroneth, Eofor hat bereits um die erste Wache gebeten" wirft Gror ein. "Wie w├Ąre es, wenn du die zweite ├╝bernimmst. Ich nehme dann gerne die dritte. Nala wollte die letzte Wache ├╝bernehmen und dann schon mal Tee kochen. Damit h├Ątten wir, wenn jeder 2,5 Stunden wacht, die Nacht abgedeckt. Oder?"

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Anshelm

,,Einverstanden'', sagte Aroneth.

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Eldanor

"Ich werde mich in der Zwischenzeit um unseren verwundeten Freund k├╝mmern", bietet Eldan├íro an. "Ich ben├Âtige nicht so viel Schlaf, wenn wir morgen nach Bree kommen. Nala kann mich in ihrer Wachephase damit ja abl├Âsen, dann reicht mir das."

Er zieht seinen Elbenmantel enger um sich, legt Bogen und Pfeile griffbereit neben sich und verh├╝llt sein Gesicht unter seiner Kapuze. Dann entz├╝ndet er eine kleine Pfeife, wie sie viele Waldl├Ąufer mit sich f├╝hren.

Nachdem die Nachtwachen verteilt sind, kommt euer Lager zur Ruhe. Nur ein Waldkauz l├Ąsst sich hin und wieder vernehmen. Kein verd├Ąchtiges Ger├Ąusch dringt an eure Ohren. Als die letzte Wache an Nahalena geht, l├Ąsst sich durch das Dicht des Waldes bereits der Sonnenaufgang vermuten. Auch einige V├Âgel erwachen und erfreuen die Wachenden, Nala und Eldan├íro, mit ihrem Gesang. Nach einigen weiteren Stunden geht die Sonne auf. Es wird ein wenig heller im dichten Wald. Sonnenstrahlen scheinen auf das Gras und das Moos. Es ist etwa 7 Uhr.

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Thuringwethil

Nala war sehr still und nachdenklich. So gut es bei der Witterung und dem eher provisorischen Lager ging, machte sie es sich bequem, doch der Schlaf wollte sich nicht gleich einstellen. Zu tief sa├č noch der Schock ├╝ber den Angriff und nie in ihrem Leben hatte sie solche aggressiven Bestien gesehen. Der Schlummer kam, doch brachte er Tr├Ąume ├╝ber lautlose J├Ąger und spitze Z├Ąhne und beinahe schon war sie froh als sie mit ihrer Wache an der reihe war. Die Nacht war nicht besonders warm gewesen, die Feuchtigkeit schien ihr in die Glieder gekrochen und etwas steif machte sie sich daran die Glut des Feuers neu anzufachen.

Langsam k├╝ndigte sich das Licht des neuen Tages an, die Dunkelheit wandelte sich zu immer helleren Streifen aus Grau in die sich nach und nach T├Âne von Violett,dann Rot, Orange und Gelb mischten. Sie hatte diese Zeit des Tages schon immer gemocht, zu merken wie der Tag erwachte, wie sich erst hier und da, dann ├╝berall das Leben regte. Die V├Âgel begr├╝├čten die Sonne mit ihren vielschichtigen Liedern und versuchten sich gegenseitig darin zu ├╝bertreffen. Und obwohl nun viel mehr Ger├Ąusche zu vernehmen waren, wie in der eher stillen Nacht, f├╝hlte sich Nala ruhiger. Sie hatte viele Sonnenaufg├Ąnge gesehen, war doch die Zeit wenn noch alle schliefen die Beste um sich allein davonzustehlen. Und doch fand sie jeden einzelnen sch├Ân, einzigartig und sehenswert. Normalerweise teilte sie diese Momente mit niemandem, doch Eldanar├▓ war ganz ruhig, als ob auch er den Zauber dieser Momente sp├╝ren konnte und irgendwie f├╝hlte sie sich ihm dadurch verbundener. Als h├Ątten sie beide einen Blick hinter einen Vorhang geworfen und die Sch├Âhnheit dahinter erblickt.

Leise erw├Ąrmte sie Wasser und als die ersten sich regten, stieg schon der Duft nach frischem Minztee aus dem kleinen Topf.

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Anshelm

,,Oh, ist es schon Morgen?'', fragte sich Aroneth, ,,Und was duftet hier den so herzerfrischend?''

Aroneth rappelte sich vom Boden auf und schaute sich um. Unweit von ihm erkannte er Nala,

welche neben einem dampfenden kleinen Kessel kniete.

,,Einen guten Morgen'', sagte er zu Nala, ,, Ein guter Morgen f├╝r eine Tasse Tee, wie mir scheint.

Mit diesem Tee werden wir erfrischt in den Tag kommen. Danke f├╝r deine M├╝he! Wie war deine Wache?''

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Beriaur

Trotz der Tatsache, dass er in einem bewachten Lager lag, konnte er ├╝ber die Nacht kaum schlafen. Er meinte hin und wieder Ger├Ąusche geh├Ârt zu haben, welche ihn, sobald er schl├Ąfrig wurde, wieder sofort aufweckten.

Er hatte in der ganzen Nacht ├╝ber die verschiedensten Dinge nachgedacht: Von Gold hin ├╝ber seine Tage im Erebor und die aktuelle Lage in Bree, ├╝ber die Reisen, welche er danach unternehmen w├╝rde und ├╝ber andere Freunde, welche ├╝ber halb Mittelerde verstreut lagen.

Ihm war die Nacht wie eine Ewigkeit vorgekommen.

Als die Nacht sich tats├Ąchlich langsam dem Ende neigte, er merkte es, weil es etwas heller wurde und die Ger├Ąusche immer lauter und vielseitiger wurden, wurde er langsam schl├Ąfrig. Tats├Ąchlich schlief er noch eine kurze Weile, bis ihm pl├Âtzlich ein kochen in die Ohren drang gefolgt von einem angenehmen Geruch.

Er ├Âffnete die Augen und war, trotz der schlaflosen Nacht und der Verletzung fit. Die Gesellschaft der Fremden schien ihm gut zu tun. Er lag eine Weile liegen und dachte ├╝ber seine Wunden nach. Pl├Âtzlich stieg ihm der Geruch von vorhin erneut in die Nase, nun in der Lage bestimmen zu k├Ânnen, dass es sich dabei um Minztee handelte.

Er richtete sich auf, und h├Ârte auch schon einige Stimmen nahe des kochen und des loderns der Flammen.

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Thuringwethil

Nala l├Ąchelte und schenkte Aroneth einen Becher der dampfenden Fl├╝ssigkeit ein. "Die Wache war vor allem ruhig, ich bin froh das in der Nacht nichts mehr geschehen ist. Ich denke wir alle konnten uns ein wenig ausruhen und werden schnell aufbrechen k├Ânnen und Bree hoffentlich gut erreichen." Sie freute sich darauf diesen unheimlichen Ort zu verlassen und in die wenn auch nur tr├╝gerische Sicherheit des Dorfes zur├╝ck kehre zu k├Ânnen. Aber noch mehr freute sie sich dort auf eine warme Mahlzeit, ein trockenes Bett und vielleicht sogar einen hei├čen Zuber in dem sie sich waschen und entspannen konnte. Als sie den verletzten Zwerg ansah huschte kurz ein nachdenklicher Ausdruck ├╝ber ihre Z├╝ge, dann nahm sie einen zweiten Becher und brachte ihm diesen. Anschliessend r├╝ttelte die an der Schulter ihres Bruders um ihn zu wecken.

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Torshavn

Als er die allgemeine Bewegung um sich herum bemerkt, wacht auch Gror auf. Er hat trotz K├Ąlte und Feuchtigkeit ganz gut geschlafen; und f├╝hlt sich guter Dinge.

Der Rucksack ist rasch gepackt; der einfache Sattel f├╝r sein Pony bereitgelegt.

Gror entschlie├čt sich sein Kettenhemd ├╝berzuziehen. Es schien besser, nach der gestrigen Erfahrung, vorbereitet zu sein.

Dann geht er n├Ąher ans Feuer. "Hast Du auch einen Becher Tee f├╝r mich?" fragt er Nala. Er hat einen Beutel mit Trockenobst aus seinem Rucksack genommen; und bietet den anderen davon an, w├Ąhrend auch er ein paar Happen i├čt.

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Beriaur

Gumor nimmt den Becher dankend an. "Ich danke euch... Ihr seid die Schwester von Eofor, nicht wahr?"

Er stand auf und solange er keine falschen Bewegungen machte, welche er sich schnell einpr├Ągte, konnte Gumor sich mit wenig Schmerzen bewegen und folgte Nala.

"D├╝rfte ich nach eurem Namen fragen, Herrin? Ihr habt immerhin zur Rettung von mir beigetragen und ich w├Ąre dankbar, zu wissen wer mich gerettet hat."

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