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Spekulationen über die Handlung der Serie, sowie: wann und wo genau wird sie spielen?


Gerstenmann
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Am 10.11.2021 um 10:50 schrieb Drachentöter:

Warum kann man es nicht in einen Prolog packen? Meine 'Befürchtung' ist tatsächlich; Erste Folge >> Zusammenfassung der (für die Handlung der Serie) relevantesten Ereignisse des Ersten Zeitalters. Zweite Folge >> Zusammenfassung der (für die Handlung der Serie) relevantesten Ereignisse der ersten 3000 Jahre des Zweiten Zeitalters.

Ich war noch auf dem Informationsstand, nach dem Sauron angeblich nicht in der ersten Staffel auftauchen soll.
Zwei Folgen Prolog halte ich aber für unwahrscheinlich. Das guckt sich doch keiner an - außer Leuten wie uns hier ;-)

 

Am 10.11.2021 um 10:50 schrieb Drachentöter:

Man könnte die gesamte Akallabêth direkt auf das Schmieden der Ringe und den anschließenden Krieg Saurons gegen die Elben folgen lassen, würde man dadurch nicht die númenorische Herrschaftslinie um etwa 13 Regenten berauben. Reden wir aber von Isildur als einer der Hauptakteure der Serie, so bleiben nur noch zwei Könige übrig; der Elben-Valar-freundliche Tar-Palantir und sein Neffe, der letzte König Númenors, Ar-Pharazôn.

 

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Amazons Ehrgeiz dahin geht, die gesamte Ahnenreihe Númenors abzubilden. Vermutlich hast du Recht, dass sie die Geschichte zeitlich stark eingrenzen - wahrscheinlich lassen sie sogar Tar-Palantir draußen. 60 Jahre sind immer noch ein langer Zeitraum.
Was das für meine eh nur vage Hoffnung auf eine komplexe Erzählstruktur bedeutet? Da ist immer noch vieles möglich, aber sicherlich kommt ohnehin alles anders ;-)

Edited by Blauborke
Tippfehler
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vor 23 Stunden schrieb Blauborke:

Ich war noch auf dem Informationsstand, nach dem Sauron angeblich nicht in der ersten Staffel auftauchen soll.

Glaube im 'Original-Gerücht' hieß es "Sauron will no be revealed", also 'nicht enthüllt', was nicht gleichbedeutend ist mit "auftauchen". Dennoch sollte man bei solchen Gerüchten sowohl zwischen Medium und Empfänger als auch zwischen Sender und Medium den Stille Post-Faktor mit einberechnen, denk ich. ;-)

vor 23 Stunden schrieb Blauborke:

Zwei Folgen Prolog halte ich aber für unwahrscheinlich. Das guckt sich doch keiner an - außer Leuten wie uns hier ;-)

Uhhh... die Zerstörung der zwei Bäume durch Melkor und Ungoliant oder der Sippenmord von Alqualonde, selbst nur 'schemenhaft' dargestellt, würde - so meine Vermutung - ebenso die '(Noch-)Nicht-Tolkien-Fans' abholen. Auch das Budget gäbe es her.

vor 23 Stunden schrieb Blauborke:

Vermutlich hast du Recht, dass sie die Geschichte zeitlich stark eingrenzen - wahrscheinlich lassen sie sogar Tar-Palantir draußen. 60 Jahre sind immer noch ein langer Zeitraum.

Die Darstellung des 'holprigen' Übergangs von Tar-Palantir zu Ar-Pharazôn macht aber durchaus Sinn. Erstens gibt es politisch einen krassen Kurswechsel und zweitens könnte man dadurch die gesellschaftliche Spaltung der Númenorer quasi symbolisch darstellen und dem Zuschauer vermitteln. Darin liegt Spannung. ;-)

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vor 21 Stunden schrieb Drachentöter:

Glaube im 'Original-Gerücht' hieß es "Sauron will no be revealed", also 'nicht enthüllt', was nicht gleichbedeutend ist mit "auftauchen".

Du glaubst also, sie erzählen eine Folge lang die Geschichte vom Schmieden der Ringe und des Kriegs um Eriador und am Ende weiß keiner, dass Sauron dahintersteckt? Möglich wär’s natürlich.
Sauron hat sich zwar nach dem verlorenen Krieg zu erkennen gegeben: wenn die Handlung der Serie am Ende des Z.Z. einsetzt, wissen’s innerhalb der Erzählung also alle. Aber vielleicht wäre es ja drehbuchtechnisch hinzukriegen.
Ich frag mich allerdings weiterhin, warum Amazon so viel Zeit (und Geld) in einen Prolog in Spielfilmlänge investieren sollte, wenn’s auch kürzer und zuschauerfreundlicher geht.

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vor 1 Stunde schrieb Blauborke:

Du glaubst also, sie erzählen eine Folge lang die Geschichte vom Schmieden der Ringe und des Kriegs um Eriador und am Ende weiß keiner, dass Sauron dahintersteckt? Möglich wär’s natürlich.

Naja, zwischen dem Schmieden der Ringe/Krieg zwischen Sauron und den Elben und der vermeintlichen Haupthandlung rund um Isildur liegen halt auch mehr als 1500 Jahre. "... Legende wurde Mythos." Nochmal; Meine große Hoffnung ist, dass die Annatar-Storyline nicht in nur einer Folge 'abgehandelt' wird. Sehe bloß momentan mit den aktuellsten Gerüchten kaum eine Chance für Celebrimbor, Eregion und co.. FoF's neuestes Gerücht ist beispielsweise, dass Sauron wohl bei einem 'Überfall' eine Rolle spielt. Ebenfalls auf dem Set des erwähnten Überfalls sei ein korrumpierter, elbischer 'Heerführer' namens Adar("Vater") gesichtet wurden - gespielt von Joseph Mawle, der bisher als heißester Anwärter auf die Rolle des Sauron/Annatar galt.

vor 1 Stunde schrieb Blauborke:

Ich frag mich allerdings weiterhin, warum Amazon so viel Zeit (und Geld) in einen Prolog in Spielfilmlänge investieren sollte, wenn’s auch kürzer und zuschauerfreundlicher geht.

Klotzen statt kleckern. Wir sprechen hier von der bis dato teuersten TV-Serie aller Zeiten, da macht es (für mich) durchaus Sinn die Grenzen zwischen Film und Serie fließend zu gestalten und gleich zu Beginn den Maßstab der Produktion klarzustellen. Obwohl auf das Nötigste reduziert, hatte auch Peter Jackson bei der Der Herr der Ringe - Die Gefährten die schwierige Aufgabe einen Prolog mit der - für die weitere Geschichte - nötigen Lore zu füllen und trotzdem Nicht-Tolkien-Fans anzusprechen. Denke mal, dass eine Serie mit mindestens fünf Staffeln sich sogar noch besser eignet, eine der Stärken Tolkiens, nämlich die 'Lore'/tiefgreifendere Erzählungen, auszuspielen. Persönlich bevorzuge ich den Ansatz, durch Visuelles den 'gemeinen Zuschauer ohne Tolkien-Bezug' diverse Informationen näher zu bringen, als sich stets vage zu halten und sich auschließlich auf Action-Szenen zu konzentrieren.

Im Grunde genommen hat uns Amazon mit dem veröffentlichten Bild ja schon einen Hinweis gegeben, welch einen erzählerischen Rahmen sie für die Serie planen. Warum sollte man die zwei Bäume auf das erste Szenenbild der Serie packen, wenn man nicht dann auch von ihrer immensen Bedeutung für die Elben oder sogar ihrer Zerstörung erzählt?

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Ich gehe davon aus, dass Amazon seine Mittel ökonomisch einsetzt, in jeder Hinsicht. Dass sie sich innerhalb des Tolkien’schen Kanons bewegen wollen, haben sie ja bereits durch die Übereinkunft mit dem Tolkien Estate deutlich gemacht. Und aus der Veröffentlichung des Tirion-Shots kann man sicherlich schließen, dass sie die Mittelerde-Überlieferungen einbeziehen werden, aber noch nicht wie sie das tun werden.
In den Jackson-Trilogien sind Prologe zwar schon zur Tradition geworden. Manchmal ist es aber auch gut in medias res zu gehen und die Erklärungen nachzuliefern. Es gibt halt unterschiedliche Herangehensweisen. Einen anderthalbstündigen Prolog in notwendigerweise stark geraffter Erzählweise halte ich nicht gerade für die beste aller Optionen und ich hoffe, sie lassen es. Falls sie es aber doch tun, hoffe ich, dass sie mir beweisen, dass ich Unrecht hatte.

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  • 2 weeks later...

Wenn es stimmt, was in der neuesten Second Age Show gesagt wurde, werden wir endlich Zwergenfrauen zu sehen bekommen. Den Gerüchten zur Folge sollen sie allerdings keine Bärte tragen, was die Community auf Twitter bereits mit großem Entsetzen aufgenommen hat.

Außerdem gibt es die Info, dass in den ersten beiden Folgen ein König Durin auftreten soll - der, wenig verwunderlich, einen Sohn ebenfalls mit Namen Durin hat. Das grenzt die Auswahl immerhin auf die Könige Durin II. bis IV. ein. Was uns, je nachdem um welchen Durin es sich handelt, zurück zu der Frage bringt, in welcher Phase des Z.Z. spielt das eigentlich alles? Ist es womöglich Durin III. und sollte sich so tatsächlich Drachentöters Hoffnung auf einen gewaltigen Prolog erfüllen ;-)

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vor 16 Stunden schrieb Blauborke:

Ist es womöglich Durin III. und sollte sich so tatsächlich Drachentöters Hoffnung auf einen gewaltigen Prolog erfüllen ;-)

Es geht mir nicht ums 'Gewaltige', sondern darum komprimierte Informationen visuell zu übermitteln.

Beispiel: Habe versucht vor kurzem Wheel of Time zu schauen, auch um ein Gefühl für Amazons Vorstellungen einer Fantasy-Serie zu bekommen. Regisseur Wayne Yip ist, soweit ich informiert bin, sowohl bei LotRonPrime(~Episode 3-6) als auch bei Wheel of Time(Episode 3-4) involviert und auch innerhalb der Crew gibt es anscheinend Überschneidungen beider Produktionen. Macht mir ein wenig Sorgen, denn...

Etwas derart Generisches wie Wheel of Time habe ich in letzter Zeit selten gesehen. Langweilige Alltags-Dialoge, trendige Frisuren, perfektes Make-up und auch 'Kostüme' erinnern sehr an eine moderne High-School-/College-Teenie-Serie, was das angestrebte Mittelalter-Setting vollkommen überflüssig erscheinen lässt. Die Serie startet ohne viele Informationen und 'Worldbuilding' direkt in die Handlung, der 'rote Pfaden' ist dabei (mal wieder) die Suche nach einer/einem Auserwählten. Des Weiteren bin ich der Meinung, dass Fantasy-Filme/-Serien sich eine gewisse Glaubwürdigkeit erarbeiten müssen - auch dieser Schritt wird hier komplett übersprungen. Die nötigen Informationen liefern uns dann im Laufe der Serie die profillosen Protagonisten in unnatürlich wirkenden Monologen/Dialogen in einer Art Erzähler-Rolle, anstatt das Medium Film(bewegte Bilder) auch für die Erzählung zu nutzen. Alles in allem wirkt es auf mich wie eine aus dem Internet gezogene Abschrift eines Pen&Paper-Rollenspiels. *Rant Ende*

Schaut man sich heutige Herr der Ringe-First-Time-Reaction-Videos an, sieht man auch zwanzig Jahre später, dass PJ einen sehr guten Job gemacht hat. Gerade der Prolog von Die Gefährten hält eine gesunde Balance zwischen Visuellem und Lore, ohne dabei die Nicht-Fantasy-Fans abzuschrecken oder zu überfordern.

Im Fall von LotRonPrime(Bitte Amazon, gibt doch mal einen offziellen Titel bekannt!) und das Zweite Zeitalter (bzw. die Zeit davor) sprechen wir wohlmöglich von noch viel mehr Hintergrund-Informationen, je nachdem welche Zeitspanne und Charaktere Amazon für ihre Handlung der Serie nutzen wird. Nun ist die Frage, ob man sich für ein Fundament/Grundlage beispielsweise in Form eines konventionellen Prologs, der wichtige Ereignisse kurz zusammenfasst oder für das direkte 'Hineinspringen' in die Haupthandlung mit einer Menge (visuellen oder erzählerischen) Exkursen("in medias res"), die einen augenscheinlich angestrebten Fluss einer kontinuierlichen Handlung immer wieder unterbrechen könnten, entscheidet. Meiner Erfahrung nach ist es meist dienlicher gleich zu Beginn einen starken roten Pfaden zu spinnen, anstatt in einer - sagen wir - Notsituation dem Zuschauer mal schnell die Gefahr klar zu machen. Man sollte sich - meiner Ansicht nach - die Zeit nehmen(leider liegt genau das in unserer ungeduldigen Kurznachrichten-Gesellschaft nicht mehr wirklich im Trend:-() Spannung, Erwartungen und Befürchtungen langsam aufzubauen und auszukosten, anstatt retrospektiv die eben erlebte Gefahr noch erklärt zu bekommen. Ansonsten hat man am Ende nur eine Ansammlung von einzelnen Schock-/CGI-/Freude-/Trauer-Fragmenten und kein zusammenhängendes Ganzes.

Thema Zwergenfrauen; Persönlich habe ich kein Problem damit, dass die Zwergenfrauen in der Serie keine Bärte tragen. Ist für mich jetzt kein essentielles Detail, sondern eher ein tolkien'scher Gag, der nicht zwangsläufig für eine Charakterbildung benötigt wird.

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vor 4 Stunden schrieb Drachentöter:

Thema Zwergenfrauen; Persönlich habe ich kein Problem damit, dass die Zwergenfrauen in der Serie keine Bärte tragen. Ist für mich jetzt kein essentielles Detail, sondern eher ein tolkien'scher Gag, der nicht zwangsläufig für eine Charakterbildung benötigt wird.

Als essentiell sehe ich es auch nicht an aber ich fände es tatsächlich gut. Frauen mit Bärten werden in unserer Gesellschaft ja seltsam angeguckt und oft ausgegrenzt. Dass man sich wundert, kann ich verstehen ausgrenzen nicht. Daher eigentlich ganz cool. Ist natürlich ein Fantasy-Volk, daher weiß ich nich, wie viel man sich daraus machen sollte. Aber Tolkien hat da auf jeden Fll ein Klischee gebrochen. Kann mir aber vorstellen dass der Grat zwischen lächerlich und gut dargestellt ziemlich schmal ist.

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vor 5 Stunden schrieb Drachentöter:

Es geht mir nicht ums 'Gewaltige', sondern darum komprimierte Informationen visuell zu übermitteln.

Ich weiß, du hast den Smilie übersehen.

Aber erst mal lieben Dank für deine Einschätzung der ersten WoT-Folge(n). Genau so etwas habe ich nach den ersten Trailern erwartet und anscheinend sind meine Befürchtungen wahr geworden. Schade drum.

Was die Frage des richtigen Einstiegs in eine Handlung angeht, macht es wenig Sinn die unterschiedlichen Herangehensweisen gegeneinander auszuspielen. Man kann beides gut oder schlecht machen.
Der erste Prolog der Jackson-Trilogie ist auch meiner Meinung nach ausgezeichnet - und er ist ziemlich kurz, nicht wahr? ;-) Aber er ist mehr Andeutung als umfassende Einführung und ob er unvorbereiteten Zuschauern genug Material an die Hand gibt, alle nachfolgenden Ereignisse zu verstehen, wage ich zu bezweifeln. Ich fände solch einen didaktischen Ansatz für einen Spielfilm allerdings auch gar nicht erstrebenswert.
Der Prolog zur Rückkehr des Königs ist natürlich ... auch ein Prolog, allerdings ist er keine Einführung ins Geschehen, sondern eine nachgelieferte Erläuterung in Form eines Rückblicks. Und auch in vielen anderen Situationen werden Hintergründe der Geschehnisse nachgeliefert: bspw. die erste Begegnung von Bilbo und Gollum, Gandalfs Suche in Isildurs Aufzeichnungen oder Anmerkungen Aragorns oder Elronds und manches mehr.
Peter Jackson hat beides gemacht. Er hat mit Prologen gearbeitet, aber auch mit Rückblicken, Zeitsprüngen u. ä.. Und in der Ringe-Trilogie hat er es ja auch überwiegend gut gemacht - im Unterschied zur Hobbit-Trilogie, wo das Legendarium zwar mehr Raum bekam, aber deswegen nicht in jedem Fall besser visualisiert wurde. Abgesehen davon, dass viel Zeit, die man für Charakterschilderung und Handlungsaufbau hätte verwenden können, für ausufernde Schlachtenszenen, sonstiges Gemetzel und dumme Witzchen draufgegangen ist.

Kurzum, ich glaube, wir reden auch ein wenig aneinander vorbei.

 

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Ich habe jetzt das Sil gelesen, und ich hoffe, dass darin Sauron vorkommt, wie er sich als Berater bei einem der numenorischen Könige einschleicht, um durch Hass und Intrigen das Königreich zu zerstören, also Kriege anzettelt, usw...ich denke, das würde für die Serie ein hohes Potenzial an Spannung bieten....gerade weil Sauron zu jener Zeit in schöner Gestalt erscheinen und Menschen(und manchmal sogar Elben) leicht täuschen konnte. 

Es würde mich sehr wundern, wenn die Serienmacher das nicht aufgreifen. 

Aber auch die Geschichte von Beren und Luthien wäre perfekt um in die Serie integriert zu werden. Oder Hurins Kinder. 

Meine Vermutung ist ja, dass die Serienmacher mehrere Schauplätze im Wechsel darstellen werden, also von einem Schauplatz zum anderen wechseln. Ich fände es auch prima, wenn das Königreich Doriath vorkäme, ich fand Königin Melian nämlich total faszinierend im Sil, die Mutter von Luthien gehört meiner Meinung nach unbedingt in die Serie. 

Und ich halte es auch für möglich, dass Galadriel und ihre Brüder auftauchen, falls der Marsch über die Helcaraxe eingebaut wird, und die dem vorausgehende Rebellion gegen die Valar. 

Vermutlich werden die Serienmacher einen bunten Mix aus allem machen, ich hoffe aber, dass sie es so machen, dass es auch zeitlich passt, so dass nicht beispielsweise der Fall Gondolins vor der Geburt von Elrond und Elros stattfindet, wenn ihr Vater noch ein Kind ist. 

Chronistisch sollte es schon passend sein. 

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vor 16 Stunden schrieb Elenriel:

Als essentiell sehe ich es auch nicht an aber ich fände es tatsächlich gut. Frauen mit Bärten werden in unserer Gesellschaft ja seltsam angeguckt und oft ausgegrenzt. Dass man sich wundert, kann ich verstehen ausgrenzen nicht. Daher eigentlich ganz cool. Ist natürlich ein Fantasy-Volk, daher weiß ich nich, wie viel man sich daraus machen sollte. Aber Tolkien hat da auf jeden Fll ein Klischee gebrochen. Kann mir aber vorstellen dass der Grat zwischen lächerlich und gut dargestellt ziemlich schmal ist.

Wenn die Zwergenfrauen bei Tolkien Bärte haben, weiß ich nicht, warum man in der Serie drauf verzichten sollte. Ich bin mir nur gerade unsicher, ob Tolkien sich da eindeutig festgelegt hat. Weißt du (oder jemand anderes) es genauer?

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Galadriel wird auf jeden Fall auftauchen, die Schauspielerin ist auch schon bekannt begeben, die Frage ist nur wann, wie und wo. 

vor 13 Stunden schrieb NerwenArtanis:

so dass nicht beispielsweise der Fall Gondolins vor der Geburt von Elrond und Elros stattfindet,

Ich weiß nicht ob du dich vielleicht nur versehentlich falsch ausgedrückt hast, aber der Fall von Gondolin war vor der Geburt Elrond und Elros. Ihr Vater Earendil war zum Fall Gondolins sieben Jahre alt und floh mit seiner Mutter Idril und seinem Vater Tuor durch den von Idril angefertigten geheimen Tunnel mit einigen weiteren Bewohnern Gondolins. ;-)

Ich hoffe auch das Zwergenfrauen Bärte tragen, soweit ich weiß hat Tolkien das auch wirklich geschrieben. Im Hobbit, Smaugs Einöde, wo die Zwerge in die (glaube ich) östliche Wachkammer kommen, um dort ein Ausgang zu finden, sieht man unter den mumifizierten Zwergen auch Bartlose. Vermutlich die Zwergenfrauen. ich hoffe daher auf welche mit Bärten. .smile.

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vor 19 Stunden schrieb Elenriel:

Als essentiell sehe ich es auch nicht an aber ich fände es tatsächlich gut. Frauen mit Bärten werden in unserer Gesellschaft ja seltsam angeguckt und oft ausgegrenzt. Dass man sich wundert, kann ich verstehen ausgrenzen nicht. Daher eigentlich ganz cool. Ist natürlich ein Fantasy-Volk, daher weiß ich nich, wie viel man sich daraus machen sollte. Aber Tolkien hat da auf jeden Fll ein Klischee gebrochen. Kann mir aber vorstellen dass der Grat zwischen lächerlich und gut dargestellt ziemlich schmal ist.

So etwas hier zum Beispiel? ;-)

vor 19 Stunden schrieb Blauborke:

Was die Frage des richtigen Einstiegs in eine Handlung angeht, macht es wenig Sinn die unterschiedlichen Herangehensweisen gegeneinander auszuspielen. Man kann beides gut oder schlecht machen.
Der erste Prolog der Jackson-Trilogie ist auch meiner Meinung nach ausgezeichnet - und er ist ziemlich kurz, nicht wahr? ;-) Aber er ist mehr Andeutung als umfassende Einführung und ob er unvorbereiteten Zuschauern genug Material an die Hand gibt, alle nachfolgenden Ereignisse zu verstehen, wage ich zu bezweifeln. Ich fände solch einen didaktischen Ansatz für einen Spielfilm allerdings auch gar nicht erstrebenswert.

Habe ich auch nicht getan. :-) Ich sprach von einem Prolog als Fundament und das allein macht noch kein Haus. Habe auch nirgends behauptet, dass ein Prolog alles erklären sollte oder das im Laufe des Filmes/der Serie es nicht auch weitere Einführungen geben sollte/müsste.

PJ's Prolog in Die Gefährten erlaubt es ihm allerdings, später viele Male Bezug darauf zu nehmen, z.B. das Verlangen der Menschen nach Macht > Isildur > Nazgul > Isildurs Erbe(Aragorn) > Boromir > Faramir > Denethor, woher die Ringgeister wissen, wo sie nach dem Ring suchen müssen(Gollum > "Beutlin", "Auenland"), warum Sauron sich besonders vor der Rückkehr des Königs der Menschen(Aragorn) fürchtet, Narsil > Anduril usw.. Hätte man also den Prolog nicht gehabt, hätte man vieles mehr in der Geschichte selbst erklären müssen. Und wenn wir über den Prolog von Die Rückkehr des Königs sprechen, ist für mich nicht die Frage, ob er nur eine "Erläuterung" nachreicht, sondern wo das genau getan wird. In diesem Fall nämlich am Anfang des Filmes und nicht, wie eigentlich geplant, in Die Zwei Türme in den Totensümpfen, als Frodo Gollum gegenüber den Namen Smeagol erwähnt.

Hitchcock gab sich in seinen Filmen oft einen kurzen Auftritt, genannt Cameo. Als er merkte, wie die Kinozuschauer - statt der Handlung zu folgen - nur darauf warteten, dass er mal kurz durchs Bild läuft, entschied er sich in seinen späteren Filmen dazu, diesen Cameo sehr früh im Film stattfinden zu lassen. Gebe zu, der Vergleich hinkt ein wenig, aber er zeigt trotzdem auf, dass ein gewisses Timing bei Filmen (und auch Serien) von Bedeutung ist bzw. ein 'Handlungsfluss' nicht zu häufig von was auch immer unterbrochen werden sollte.

vor 12 Stunden schrieb NerwenArtanis:

Ich habe jetzt das Sil gelesen, und ich hoffe, dass darin Sauron vorkommt, wie er sich als Berater bei einem der numenorischen Könige einschleicht, um durch Hass und Intrigen das Königreich zu zerstören, also Kriege anzettelt, usw...ich denke, das würde für die Serie ein hohes Potenzial an Spannung bieten....gerade weil Sauron zu jener Zeit in schöner Gestalt erscheinen und Menschen(und manchmal sogar Elben) leicht täuschen konnte. 

Es würde mich sehr wundern, wenn die Serienmacher das nicht aufgreifen.

Nach meinem Kenntnisstand wird die Haupthandlung der Amazon-Serie im Zweiten Zeitalter stattfinden. Den Bezug zu Beren und Luthien, Die Kinder Hurins oder das Königreich Doriath sehe ich persönlich überhaupt nicht, zumal sie, wenn überhaupt, nur Teilrechte am Silmarillion erworben haben. Und wenn dieses 'Gerücht' der Teilrechte stimmt, reden wir vermutlich von Ereignissen, die Bezug auf das Zweite Zeitalter nehmen; Feanor > Sippenmord von Alqualonde > Wanderung der Noldor über die Helcaraxe > Galadriel > vielleicht Feanors Enkelsohn Celebrimbor > Gil-Galad > Elrond > Elros > Numenór. Ferner wohlmöglich noch Melkor > Ungoliant > Zerstörung der Zwei Bäume.

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vor einer Stunde schrieb Drachentöter:

.... Und wenn wir über den Prolog von Die Rückkehr des Königs sprechen, ist für mich nicht die Frage, ob er nur eine "Erläuterung" nachreicht, sondern wo das genau getan wird. In diesem Fall nämlich am Anfang des Filmes und nicht, wie eigentlich geplant, in Die Zwei Türme in den Totensümpfen, als Frodo Gollum gegenüber den Namen Smeagol erwähnt.

Genau das meine ich (unter anderem), wenn ich sage, man kann es gut oder schlecht machen. Es kommt nicht drauf an, ob die Handlung streng linear angelegt ist, sondern wann und wie man Rückschauen und dergleichen einsetzt - allerdings muss das nicht immer am Anfang eines Films oder einer Serienepisode geschehen. Aber das hast du, wenn ich dich richtig verstanden habe, auch gar nicht sagen wollen.

Edited by Blauborke
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vor 7 Stunden schrieb Drachentöter:

So etwas hier zum Beispiel? ;-)

Habe ich auch nicht getan. :-) Ich sprach von einem Prolog als Fundament und das allein macht noch kein Haus. Habe auch nirgends behauptet, dass ein Prolog alles erklären sollte oder das im Laufe des Filmes/der Serie es nicht auch weitere Einführungen geben sollte/müsste.

PJ's Prolog in Die Gefährten erlaubt es ihm allerdings, später viele Male Bezug darauf zu nehmen, z.B. das Verlangen der Menschen nach Macht > Isildur > Nazgul > Isildurs Erbe(Aragorn) > Boromir > Faramir > Denethor, woher die Ringgeister wissen, wo sie nach dem Ring suchen müssen(Gollum > "Beutlin", "Auenland"), warum Sauron sich besonders vor der Rückkehr des Königs der Menschen(Aragorn) fürchtet, Narsil > Anduril usw.. Hätte man also den Prolog nicht gehabt, hätte man vieles mehr in der Geschichte selbst erklären müssen. Und wenn wir über den Prolog von Die Rückkehr des Königs sprechen, ist für mich nicht die Frage, ob er nur eine "Erläuterung" nachreicht, sondern wo das genau getan wird. In diesem Fall nämlich am Anfang des Filmes und nicht, wie eigentlich geplant, in Die Zwei Türme in den Totensümpfen, als Frodo Gollum gegenüber den Namen Smeagol erwähnt.

Hitchcock gab sich in seinen Filmen oft einen kurzen Auftritt, genannt Cameo. Als er merkte, wie die Kinozuschauer - statt der Handlung zu folgen - nur darauf warteten, dass er mal kurz durchs Bild läuft, entschied er sich in seinen späteren Filmen dazu, diesen Cameo sehr früh im Film stattfinden zu lassen. Gebe zu, der Vergleich hinkt ein wenig, aber er zeigt trotzdem auf, dass ein gewisses Timing bei Filmen (und auch Serien) von Bedeutung ist bzw. ein 'Handlungsfluss' nicht zu häufig von was auch immer unterbrochen werden sollte.

Nach meinem Kenntnisstand wird die Haupthandlung der Amazon-Serie im Zweiten Zeitalter stattfinden. Den Bezug zu Beren und Luthien, Die Kinder Hurins oder das Königreich Doriath sehe ich persönlich überhaupt nicht, zumal sie, wenn überhaupt, nur Teilrechte am Silmarillion erworben haben. Und wenn dieses 'Gerücht' der Teilrechte stimmt, reden wir vermutlich von Ereignissen, die Bezug auf das Zweite Zeitalter nehmen; Feanor > Sippenmord von Alqualonde > Wanderung der Noldor über die Helcaraxe > Galadriel > vielleicht Feanors Enkelsohn Celebrimbor > Gil-Galad > Elrond > Elros > Numenór. Ferner wohlmöglich noch Melkor > Ungoliant > Zerstörung der Zwei Bäume.

Das klingt schon mal ganz gut, auch wenn ich vermute, dass die Macher das auf mehrere Staffeln verteilen müssen, weil sonst zu viel weggelassen werden müsste. Aber irgendwo habe ich mal ein Foto gesehen, auf dem ein Sauron-Darsteller gezeigt wurde, also wird sicherlich auch Sauron in irgendeiner Form in die Serie eingebaut...selbst wenn er im Sil in diesen Kapiteln noch gar keine Rolle spielte.

Herr der Ringe-Serie mit 2 Sauron-Kandidaten: Die Wahl ist entscheidend für Mittelerde (moviepilot.de)

 

Da stand das...also haben die Macher wohl doch Sauron eingeplant...womöglich lassen sie ja Morgoth ganz weg und setzen Sauron an seine Stelle? 

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Am 25.11.2021 um 14:34 schrieb Alcariel:

Ich hoffe auch das Zwergenfrauen Bärte tragen, soweit ich weiß hat Tolkien das auch wirklich geschrieben.

Ja, hast Recht. Ich hab’s gefunden. Steht in Teil 11 der History of Middle-earth: Zwerge, Frauen wie Männer, werden bereits mit Bärten geboren. :D

Ist damit allerdings ein zu Lebzeiten Tolkiens nicht veröffentlichter Text und wurde auch von Christopher Tolkien nicht ins Silmarillion aufgenommen.

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Irre Typen, dieser Drehbuch-Co-Autor, den sie in der letzten  Second Age Show  interviewt haben, und sein Bruder: wollten die beiden doch tatsächlich den Herrn der Ringe für die Amazon-Serie neu verfilmen :D
Unter anderem, ok: wenn ich’s richtig verstanden hab, sollte es mit dem Untergang von Númenor losgehen, dann zurück zum Schmieden der Ringe und von da aus in großem Bogen hin zu Aragorns jüngeren Tagen und dem Ringkrieg als Abschluss. Ich vermute mal, Amazon hat insbesondere wegen letzterem abgelehnt, denn sonst war das Konzept nicht uninteressant.

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vor 6 Stunden schrieb Blauborke:

Irre Typen, dieser Drehbuch-Co-Autor, den sie in der letzten  Second Age Show  interviewt haben, und sein Bruder: wollten die beiden doch tatsächlich den Herrn der Ringe für die Amazon-Serie neu verfilmen :D
Unter anderem, ok: wenn ich’s richtig verstanden hab, sollte es mit dem Untergang von Númenor losgehen, dann zurück zum Schmieden der Ringe und von da aus in großem Bogen hin zu Aragorns jüngeren Tagen und dem Ringkrieg als Abschluss. Ich vermute mal, Amazon hat insbesondere wegen letzterem abgelehnt, denn sonst war das Konzept nicht uninteressant.

Also das fände ich nicht gut, wenn es erst beim Untergang Numenors losginge, denn dann kennen die Zuschauer, die das Sil nicht gelesen haben, ja gar nicht die Vorgeschichte. Ich befürchte dass da vieles aus dem Sil, das eigentlich sehr wichtig wäre, unter den Tisch fallen wird. 

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vor 11 Stunden schrieb NerwenArtanis:

Also das fände ich nicht gut, wenn es erst beim Untergang Numenors losginge, denn dann kennen die Zuschauer, die das Sil nicht gelesen haben, ja gar nicht die Vorgeschichte. Ich befürchte dass da vieles aus dem Sil, das eigentlich sehr wichtig wäre, unter den Tisch fallen wird. 

Zunächst ist heutzutage nicht das 'zu wenig erklären' das Problem, sondern genau das Gegenteil. Die Plots werden immer dünner und dümmer, Dialoge immer bedeutungsloser, Atmosphären-bildende Momente immer schnelllebiger, um dann sehr früh direkte Emotionen vom Zuschauer zu erzwingen und wichtige Informationen werden quasi so oft wiederholt, bis auch die in der letzten Reihe es kapiert haben.

Des Weiteren - ja, ich wiederhole mich - wird die Amazon-Serie, nach meinem Kenntnisstand, keine Silmarillion-Verfilmung. Im Idealfall reduziert man für die hauptsächlich im Zweiten Zeitalter spielende Serie, die Ausführung vorangegangener Ereignisse(Erstes Zeitalter und davor) auf ein Minimun/das Nötigste. Persönlich möchte ich Der Fall von Gondolin oder Die Kinder Húrins nicht beiläufig in einem Nebensatz erklärt bekommen, das würde diesen (ausgeschriebenen) Geschichten und Tolkien mMn nicht gerecht werden, mal abgesehen davon, dass die inhaltlichen Verbindungen zum Zweiten Zeitalter(Númenor, Das Schmieden der Ringe) in diesen Fällen 'sehr überschaubar' sind.

Ich verstehe das Verlangen einer filmischen Umsetzung bestimmter Geschichten Tolkiens, aber denke, dass man in diesem Fall auf eine (direkte) Verfilmung der Erzählungen aus dem Silmarillion warten/hoffen sollte.

vor 17 Stunden schrieb Blauborke:

Irre Typen, dieser Drehbuch-Co-Autor, den sie in der letzten  Second Age Show  interviewt haben, und sein Bruder: wollten die beiden doch tatsächlich den Herrn der Ringe für die Amazon-Serie neu verfilmen :D
Unter anderem, ok: wenn ich’s richtig verstanden hab, sollte es mit dem Untergang von Númenor losgehen, dann zurück zum Schmieden der Ringe und von da aus in großem Bogen hin zu Aragorns jüngeren Tagen und dem Ringkrieg als Abschluss. Ich vermute mal, Amazon hat insbesondere wegen letzterem abgelehnt, denn sonst war das Konzept nicht uninteressant.

... und da ist es weg. FoF musste, vermutlich auf 'Bitten' Amazons, das Interview löschen. Und auch der zweite Teil, der für diesen Freitag angedacht war, wird nicht hochgeladen werden.

Schade, einiges war doch sehr interessant. Zum Beispiel der Einfluss des Tolkien Estates, allen voran Simon Tolkien(Enkelsohn J.R.R. Tolkiens) und auch die Meinung Christopher Tolkiens zum Amazon-Projekt, kurz bevor er Anfang 2020 verstarb. Ein Gremium von fünf Personen, die sich verschiedene Pitches von potenziellen Serienmachern anhören und dann darüber entscheiden, welcher dieser Vorschläge grünes Licht bekommt. Laut dem vermeintlichen Bruder des Drehbuchautors im Video von FoF hatte Amazon auch nicht wirklich eine genaue Vorstellung vom Inhalt der Serie. Die Geschichte von 'Young Aragorn' scheint wirklich eine Option und das 'zeitliche Problem' im Zweiten Zeitalter für die Autoren eine Herausforderung (gewesen) zu sein. Dass die Entscheidenden allerdings - laut der Person im FoF-Video - so auf eine Hobbit-Storyline pochten, macht mir schon ein wenig Sorgen.

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vor 4 Stunden schrieb Drachentöter:

... und da ist es weg. FoF musste, vermutlich auf 'Bitten' Amazons, das Interview löschen. Und auch der zweite Teil, der für diesen Freitag angedacht war, wird nicht hochgeladen werden.

Ich frage mich, welche rechtliche Handhabe ein Konzern gegen die Veröffentlichung eines Interviews haben soll? Mag ja sein, dass es da Verschwiegenheitsverpflichtungen seitens der Autoren gibt, aber seitens FoF? :kratz:

Was mich positiv überrascht hat, war die Tatsache, dass sich Simon Tolkien offensichtlich nicht damit begnügt sich die Drehbuchkonzepte durch Amazon präsentieren zu lassen, sondern dass er Wert drauf legt mit den Autoren persönlich zu reden. Das ist gut. Als jemand, der das Legendarium vermutlich schon mit den Cornflakes aufgesogen hat und als Autor zudem hat er sicherlich noch mal einen ganz anderen Blick darauf als die Marketingexperten und die Finanzgenies von Amazon.

vor 5 Stunden schrieb Drachentöter:

Die Geschichte von 'Young Aragorn' scheint wirklich eine Option und das 'zeitliche Problem' im Zweiten Zeitalter für die Autoren eine Herausforderung (gewesen) zu sein.

Wie fandest du eigentlich die Origin Story, die sich die beiden für den Hexenkönig ausgedacht haben?

  • mag ich 1
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vor 12 Stunden schrieb Drachentöter:

Zunächst ist heutzutage nicht das 'zu wenig erklären' das Problem, sondern genau das Gegenteil. Die Plots werden immer dünner und dümmer, Dialoge immer bedeutungsloser, Atmosphären-bildende Momente immer schnelllebiger, um dann sehr früh direkte Emotionen vom Zuschauer zu erzwingen und wichtige Informationen werden quasi so oft wiederholt, bis auch die in der letzten Reihe es kapiert haben.

Des Weiteren - ja, ich wiederhole mich - wird die Amazon-Serie, nach meinem Kenntnisstand, keine Silmarillion-Verfilmung. Im Idealfall reduziert man für die hauptsächlich im Zweiten Zeitalter spielende Serie, die Ausführung vorangegangener Ereignisse(Erstes Zeitalter und davor) auf ein Minimun/das Nötigste. Persönlich möchte ich Der Fall von Gondolin oder Die Kinder Húrins nicht beiläufig in einem Nebensatz erklärt bekommen, das würde diesen (ausgeschriebenen) Geschichten und Tolkien mMn nicht gerecht werden, mal abgesehen davon, dass die inhaltlichen Verbindungen zum Zweiten Zeitalter(Númenor, Das Schmieden der Ringe) in diesen Fällen 'sehr überschaubar' sind.

Ich verstehe das Verlangen einer filmischen Umsetzung bestimmter Geschichten Tolkiens, aber denke, dass man in diesem Fall auf eine (direkte) Verfilmung der Erzählungen aus dem Silmarillion warten/hoffen sollte.

... und da ist es weg. FoF musste, vermutlich auf 'Bitten' Amazons, das Interview löschen. Und auch der zweite Teil, der für diesen Freitag angedacht war, wird nicht hochgeladen werden.

Schade, einiges war doch sehr interessant. Zum Beispiel der Einfluss des Tolkien Estates, allen voran Simon Tolkien(Enkelsohn J.R.R. Tolkiens) und auch die Meinung Christopher Tolkiens zum Amazon-Projekt, kurz bevor er Anfang 2020 verstarb. Ein Gremium von fünf Personen, die sich verschiedene Pitches von potenziellen Serienmachern anhören und dann darüber entscheiden, welcher dieser Vorschläge grünes Licht bekommt. Laut dem vermeintlichen Bruder des Drehbuchautors im Video von FoF hatte Amazon auch nicht wirklich eine genaue Vorstellung vom Inhalt der Serie. Die Geschichte von 'Young Aragorn' scheint wirklich eine Option und das 'zeitliche Problem' im Zweiten Zeitalter für die Autoren eine Herausforderung (gewesen) zu sein. Dass die Entscheidenden allerdings - laut der Person im FoF-Video - so auf eine Hobbit-Storyline pochten, macht mir schon ein wenig Sorgen.

Ich hoffe, dass die Serie auch so gemacht wird, dass sie Menschen, die Tolkiens Bücher noch nicht kennen, dazu verlockt diese zu lesen. Viele haben ja den Herrn der Ringe und den Hobbit nur gelesen, weil sie die Filme gesehen haben. Wenn die Serie bewirken würde, dass viele Leute die Bücher lesen, wäre das doch was Gutes. 
Aber ich hoffe, es wird nicht wie andere Fantasyserien dieser Art, also nicht wie "Xena" oder wie "Game of Thrones"; ich erhoffe mir da doch etwas ähnliches wie Peter Jacksons Filme. 
Und Aragorn wurde doch erst im dritten Zeitalter geboren...hoffentlich packen sie ihn dann nicht einfachs ins zweite rein, das fände ich echt nicht gut. 
Und Hobbits kamen im Sil doch gar nicht vor...ich frage mich, wie da Hobbits eingebaut werden sollen. Oder es wird wirklich nur eine Serie über das zweite und das Dritte Zeitalter. Ich hoffe aber, dass auch Finrod Felagund, der König von Nargothrond, eine meiner Lieblingsfiguren im Sil, vorkommen wird, ich fand das sehr beeindruckend, wie er gegen Saurons Werwolf kämpfte um Beren zu retten. Ich hoffe sehr, dass auch er in der Serie vorkommen wird. 
Naja, die Geschichte von Beren und Luthien lassen die Macher sich ja sicherlich nicht entgehen, aber ob da auch Finrod vorkommen wird, da bin ich sehr gespannt. 

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FoF hat mit seiner spekulativen Hyperaktivitäten wahrscheinlich den Bogen überspannt. Da wird manches Unwahre darunter sein. Aber das ist ja das Ziel von FoF: So viel Spekulation bis etwas Richtiges darunter ist und es eine Reaktion von Amazon oder aus dem Cast gibt.

Ich unterstütze so etwas nicht.

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vor 18 Stunden schrieb Blauborke:

Ich frage mich, welche rechtliche Handhabe ein Konzern gegen die Veröffentlichung eines Interviews haben soll? Mag ja sein, dass es da Verschwiegenheitsverpflichtungen seitens der Autoren gibt, aber seitens FoF? :kratz:

Vielleicht hat er von Amazon ja einfach eine Mail mit dem Wort 'Anwälte' bekommen. Vor dem Konzern soll schon so mancher Politiker eingeknickt sein. ;-)

vor 18 Stunden schrieb Blauborke:

Wie fandest du eigentlich die Origin Story, die sich die beiden für den Hexenkönig ausgedacht haben?

Du meinst der Vorschlag vom Hexenkönig von Angmar als gemeiner Warlord, der Mittelerde schon im Zweiten Zeitalter terrorisiert und die Númenorer zum Handeln zwingt? Bin ein Anhänger der númenorischer König-Theorie(Original von TheCluelessFangirl). Saurons rechte Hand zu sein, betrachte ich als größtmögliche Demütigung und da Sauron keine Zivilisationsstufe der Menschen mehr hasste als die Númenorer, wäre es meiner Meinung nach äußerst passend, einen ihrer Könige mit einem Ring der Macht zur Nr.2 zu machen. PJ hat da im Hobbit ja auch so einiges 'durcheinander gebracht', als er quasi behauptete, dass die Nazgul als Menschen alle an einem Ort begraben wurden und dann als Ringgeister aus ihren Gräbern wieder auferstanden sind. In meiner Vorstellung waren die Nazgul erstens ein 'bunter Haufen' aus den verschiedensten Winkeln Mittelerdes(Beispiel: Khamûl, der Ostling) und zweitens das "Hinübergleiten in die Schattenwelt" ein langsamer Prozess des Verfalls und in keinem Fall ein einfacher Tod auf den ein Begräbnis folgte.("Sie sind die Nazgul, Ringgeister, weder lebendig noch tot.")

Wenn wir uns die von LotRonPrime getwitterten Karten nochmals anschauen, fallen besonders zwei Städte auf, die auf einen bestimmten Handlungsstrang, vielleicht sogar eine potenzielle Spinoff-Serie, hindeuten könnten. Eine der Karten zeigt die Städte Annúminas und Fornost, die beide erst im Jahr 3320 Z.Z. gegründet werden und letztere dann im Dritten Zeitalter in der Schlacht von Fornost durch die Armeen Angmars/des Hexenkönigs zerstört wird.

vor 11 Stunden schrieb NerwenArtanis:

Ich hoffe aber, dass auch Finrod Felagund, der König von Nargothrond, eine meiner Lieblingsfiguren im Sil, vorkommen wird, ich fand das sehr beeindruckend, wie er gegen Saurons Werwolf kämpfte um Beren zu retten. Ich hoffe sehr, dass auch er in der Serie vorkommen wird.

Wenn man den Gerüchten glauben mag, handelt es sich bei der abgebildeten Person auf dem ersten 'Promobild' um Finrod. Vermutlich aber nur, um eine Hintergrundgeschichte/Motivation für Galadriel zu 'basteln'.

Finrod fand den Tod in der Gefangenschaft Saurons, so könnte man Galadriels persönlichen Hass auf den Maiar erläutern. Die Erzählung von Beren und Luthien in ihrer Gänze ist in diesem Fall allerdings nicht von Nöten und wäre eher kontraproduktiv, da es den Fokus komplett verrücken könnte. Das Konzept von Finrod Felagund als Freund der Menschen allerdings, könnte in der Serie, die hauptsächlich das Zweite Zeitalter behandelt und wohl auch von der Entfremdung zwischen Elben und Menschen erzählt, eine bedeutende Rolle spielen.

Und wo wir schon bei wilden und verrückten Spekulationen sind; Ich könnte mir sogar vorstellen den im Z.Z. reinkarnierten Glorfindel(Tolkiens eigene Theorie) durch Galadriels Bruder Finrod zu ersetzen - das hat ja schon fast Tradition(Bakshi, Jackson). Bezüglich Finrod hat Tolkien im Silmarillion nämlich auch Andeutungen gemacht, dass dieser nach seinem Tod mit einem wiederhergestellten Körper die Hallen Mandos' wieder verließ. Finrod könnte in Sorge um seine kleine Schwester Galadriel nun nach Mittelerde reisen. Dadurch hätte man einerseits einen freudigen Überraschungsmoment beim Zuschauer über die Wiederkehr eines symphatischen Charakters und andererseits ein 'Werkzeug', das der Vermenschlichung und dem Identifaktionspotenzial durch wiederhergestellte Familienbande eines so erhabenen Wesens wie Galadriel in ihrer vermuteten Funktion als eine der Hauptakteure in der Serie dienlich sein könnte. Vielleicht sogar gipfelnd in einem weiteren Verlust Felagunds. Aber wie gesagt; wilde Spekulation! :ugly:

vor 4 Stunden schrieb Colcalad:

FoF hat mit seiner spekulativen Hyperaktivitäten wahrscheinlich den Bogen überspannt. Da wird manches Unwahre darunter sein. Aber das ist ja das Ziel von FoF: So viel Spekulation bis etwas Richtiges darunter ist und es eine Reaktion von Amazon oder aus dem Cast gibt.

Ich unterstütze so etwas nicht.

Ich versuche aus verschiedenen Gründen(Kinderarbeit, Tierversuche, Grundwasserausbeutung) auf Nestlé-Produkte zu verzichten. Ich meide die meisten Tom Cruise-Filme, um nicht einem Großsponsor einer menschenfeindlichen Wirtschaftsorganisation wie Scientology, die Familien auseinanderreißt und Menschen in den finanziellen Ruin bis hin zum Suizid treibt, das Geld in den Rachen zu stopfen. Ich beteilige mich nicht an einer Hasskultur in sozialen Netzwerken, die Menschen aufstachelt und zu echter Gewalt treibt, wie beispielsweise Mord an Politikern. So etwas unterstütze ich nicht. So etwas veranlasst mich als Sterblichen, der sich der Endlichkeit seines Daseins durchaus bewusst ist, Wut zu empfinden. Und dieses Dasein ist für mich zu kurz, um mich über "spekulative Hyperaktivitäten" von Fans aufzuregen, die bei nicht einmal 4k Abos auf YouTube wohl kaum finanziell davon profitieren. Übrigens auch angesichts des Thread-Titels("Spekulationen über die Handlung der Serie") ein kühner Beitrag.

Edited by Drachentöter
  • mag ich 1
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vor 7 Stunden schrieb Drachentöter:

Bin ein Anhänger der númenorischer König-Theorie(Original von TheCluelessFangirl).

Na gut, das sind natürlich zwei nicht miteinander vereinbare Ansätze. Die beiden Brüder stellen den - späteren - Hexenkönig ja als Angehörigen eines Herrscherhauses dar, der sich, wie bereits sein Großvater und sein Vater, gegen ein und denselben númenorischen Usurpator zu behaupten versucht - und daran verzweifelt, dass der Kerl nicht nur seine Vorfahren, sondern vermutlich auch ihn überleben wird; und sich in seiner Verzweiflung auf schwarze Magie einlässt. Eine hübsche tragische Wendung, wie ich finde. Macht mir den Burschen fast sympathisch  :D

(Haben wir jetzt alle wesentliche Inhalte des Interviews zusammengefasst? :D)

 

vor 11 Stunden schrieb Colcalad:

FoF hat mit seiner spekulativen Hyperaktivitäten wahrscheinlich den Bogen überspannt.

Das ist jetzt aber auch ein bisschen spekulativ  ;-)
In dem Interview in der Second Age Show jedenfalls geht es nicht um Spekulationen seitens Fellowship of Friends. Hier erzählt jemand von seinem Drehbuchkonzept und von den Erfahrungen, die er mit Amazon gemacht hat.

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Der Twitter-Account von FoF ist seit Donnerstag gelöscht...

Natürlich ist es Spekulation, aber ich verfolge alle Aktivitäten von FoF auf allen Kanälen und auch die Diskussion darüber... insofern eine begründete Spekulation.

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