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  1. Meriadoc Brandybuck

    Meriadoc Brandybuck

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  3. Thuringwethil

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Popular Content

Showing content with the highest reputation since 09/22/18 in all areas

  1. 3 points
    Ich fĂ€nds ganz schön, wenn du auch immer den Link angebenn wĂŒrdest. Dann kann man sich bei Interesse selbst weiter informieren
  2. 3 points
    In Ordnung. Dann also Schwamm drĂŒber. Ich hatte ja Anja auch geschrieben, dass sie den Text sicherlich auch noch von Anderen begutachten lĂ€sst.
  3. 2 points
    Antenne Wetterspitze In einem Loch im Boden, da lebte ein Hobbit. Dass in diesem Loch nebenbei auch noch zwei abenteuerlustige WaldlĂ€ufer hausierten hat J.R.R. Tolkien in seinen Romanen verschwiegen. Doch nun sind sie beide bereit, ĂŒber die Erlebnisse aus der zauberhaften Welt Mittelerdes zu berichten. Der Podcast beschĂ€ftigt sich neben den literarischen Werken Der Herr der Ringe (orig. Lord of the rings), Der Hobbit, Das Silmarillion und auch den unpopulĂ€reren Werken vor allem mit den Filmen und Videospielen, aber auch anderen Dingen die dem dazugehörigen Kosmos rund um Mittelerde angehören. Wir freuen uns ĂŒber jeden Hörer, Kommentar oder Nachricht. Schreibt uns auf Twitter oder, kommentiert auf unserer Website unter unseren Posts oder schickt uns eine E-Mail. Es wĂ€re uns eine Ehre unseren gemeinsam so geliebten Kosmos von J.R.R. Tolkien mit euch zu erweitern. Auch ĂŒber Feedback, Kritik und Anregungen fĂŒr neue Themen sind wir euch ĂŒberaus dankbar!
  4. 2 points
    Hallo zusammen. Die Tolkien Tage waren wie immer sehr schön und ich habe wieder fast alle HÀndler aus den vergangenen Jahren wieder getroffen und habe nette PlÀuschchen gehalten. Es war schon interessant, weil auch viele Besucher aus meiner nÀhren Umgebung kamen. Ich setze mal ein paar Fotos hier rein.
  5. 2 points
  6. 2 points
    Ein typischer "Ich weiß nicht was ich schreiben soll Fosco macht einfach mal Essen"-Post, weil es schon spĂ€t ist
  7. 2 points
    FĂŒr weitere Informationen: https://www.tolkiengesellschaft.de - Erste Folge Online.
  8. 2 points
    Es tut mir leid, scheinbar kann ich einfach keine kurzen Posts machen Vielleicht sollte ich anfangen, Zusammenfassungen zu meinen BeitrÀgen zu liefern... "Nala erzÀhlt Garwulf ihre Geschichte und wie sie zur Gruppe kam, dabei trinken sie Tee"
  9. 1 point
    Nala grinst den Hobbit noch einmal an und genießt dann das einfache, aber reichhaltige Mahl in der warmen Halle einnehmen zu können. Der Gedanke dies in den kommenden Tagen wieder unter freiem Himmel, mit zitternden Fingern in der EiseskĂ€lte tun zu mĂŒssen, gefĂ€llt ihr gar nicht. Daher ist sie froh, dass der Abschied von diesem Dorf noch heraus gezögert wird, um ihnen und den Tieren eine Rast zu gönnen. „Vielleicht darfst du hier im Dorf die Schmiede benutzen, ich glaube bei meiner Stute ist ein Eisen etwas locker und wir sollten auch die AusrĂŒstung ĂŒberprĂŒfen. Es gibt bestimmt einen Ledermacher in der Siedlung, um durchgescheuerte Riemen zu erneuern. Und wie Fosco richtig angemerkt hat, haben wir nicht mehr viel Proviant dabei.“ steuert Nala ihre Überlegungen nicht nur an Waenhil gerichtet bei. Nach dem FrĂŒhstĂŒck setzt sie sich mit ihrem NĂ€hzeug an das prassende Feuer und bessert ihre Kleidung aus, wĂ€hrend sie die WĂ€rme in sich aufnimmt. Ganz versunken ist sie zufrieden mit der Ruhe und leichten Arbeit, dass sie das GesprĂ€ch zweier junger Leute neben sich erst nach einer Weile mitbekommt. Sie sind einander versprochen und unterhalten sich ĂŒber die Feier, bei der sie vermĂ€hlt werden sollen. Kurz hĂ€lt Nala in ihrer Arbeit inne. Auch sie und der Schmied wollen einander ehelichen und doch hat sie bisher nicht einen Gedanken an die Hochzeit verwandt. Wo soll diese stattfinden? In ihrer Ortschaft bei all ihren Verwandten? Wer wird sie trauen und wo wollen sie wohnen? Will Waenhil eine große Feier oder ist es ihm lieber in kleinem Kreis? Ihr kommt der Gedanke, dass es vielleicht doch nicht so clever war, die Edelsteine bei den Elben zu lassen, denn mit ihnen hĂ€tten sie einen einfacheren Start in ihr gemeinsames Leben. Doch Waenhil ist Schmied und in einem Land voller Pferdeherren wird seiner HĂ€nde Arbeit immer gebraucht. Es wird ihnen nicht schlecht gehen, solange er seinen Beruf ausĂŒben kann. Und sie selbst? Wird sie auch etwas beitragen können, um ihnen ein Zuhause zu schaffen? Nala betrachtet das junge MĂ€dchen, dass sich gerade ausmalt, wie wunderschön ihr Kleid sein soll und welche Blumen sie im Haar tragen will. Sollte sie sich nicht auch so unschuldige, vertrĂ€umte Fragen stellen? Sie sieht an sich herunter und schĂŒttelt dann den Kopf, wenn er sie in diesen einfachen Kleidern, verschmutzt von der Reise, erschöpft und nicht gerade herausgeputzt liebte, dann war ihm sicher auch nicht wichtig, was sie bei ihrer Hochzeit tragen wĂŒrde. Ihre Gedanken wandern zurĂŒck nach Bruchtal und den wundersamen GewĂ€ndern der Elben dort. Ob sie sich dadurch inspirieren lassen könnte, um ein Kleid zu nĂ€hen, dass denen der Elben zumindest im Entferntesten glich? Oder wollten sie beide wie wilde Reiter auf ihren Pferden zur Hochzeit galoppieren? Nachdem sie mit ihrer Arbeit fertig ist, geht sie los ihren Schmied zu suchen, der sich um das Wohl der Pferde und deren Schuhwerk kĂŒmmert. „Waenhil, hast du dir eigentlich schon Gedanken ĂŒber unsere Hochzeit gemacht?“ fragt sie ihn dann ganz direkt, nachdem sie sich auf eine Kiste in der Schmiede gesetzt hat.
  10. 1 point
    @Anastasia - dein Auftritt?
  11. 1 point
    Ich mag das Star Trek Universum. Denke ein großer Unterschied ist einfach, dass ich nicht damit aufgewachsen bin, hatte keinerlei BerĂŒhrungspunkte damit in meiner Kindheit. Habe erst angefangen mich dafĂŒr zu interessieren, als die neuen Filme mit Pine/Urban herausgekommen sind. Das dĂŒrfte so 2010 rum gewesen sein schĂ€tze ich. Verwöhnt von den "modernen" Filmen habe ich mit "alten" Special Effects oft einfach meine MĂŒhe. Ich kann ĂŒber die Tribbles lachen, aber dann gibt es halt Sachen wie Kirk vs Gorn, wo ich nur die Augen verdrehen kann. Jaja Klassiker und so. Denke wenn man da spĂ€t eingestiegen ist, ist es doch etwas verzeihlich, wenn man sich nicht 100% damit anfreunden kann. Das Universum an sich gefĂ€llt mir aber sehr - oder wie du auch sagst, die positive Sicht auf kommendes. Ich mochte neben Seven auch Neelix und Tuvok. Und am allerliebsten Tuvix
  12. 1 point
    Vielen Dank fĂŒr die Teilnahme! Ja tatsĂ€chlich als Veranstalter/Mitwirkende/Organisatoren (z.B. in Kooperation), dabei kann dann der vorhandene Raum der Bibliothek genutzt werden. Es wurden ja auch schon Dinge wie die "Tolkien Lesetage" in Bibliotheken veranstaltet, zusammen mit der Deutschen Tolkien Gesellschaft (z.B. in Oldenburg). In Ludwigshafen gibt es zum Beispiel einen Cosplay Club in der Bibliothek (und auch noch ein paar andere Veranstaltungen etc. in die Richtung). In Leipzig gibt es eine jĂ€hrliche Veranstaltung, die "CGC" (Comics, Games und Cosplay!), die in der Bibliothek stattfindet (in Kooperation mit Nerdzig). Prinzipiell ist da natĂŒrlich noch mehr denkbar, ist aber alles in allem in Deutschland noch nicht so viel zu finden. Ich habe mich auch mit einer Bibliothekarin aus Amerika unterhalten, bei denen gibt es in der Bibliothek die "Fandom Tuesdays". Die sind allerdings nur fĂŒr Jugendliche. Bei dieser Veranstaltung, machen die immer wieder mal was anderes, zu allen möglichen Fandoms. Zum Beispiel basteln sie irgendwelche Dinge, die mit einem Fandom zusammenhĂ€ngen , unterhalten sich ĂŒber das entsprechende Buch etc. und spielen auch darauf bezogene Spiele (z.B. in Form eines Quiz). Interessant ist dann mit der Umfrage zu sehen, welche Personengruppen man damit ansprechen wĂŒrden (Alter, Geschlecht...) und mit was man sie besonders gut anspricht bei einer solchen Veranstaltung. Danke! Wenn alles fertig ist, gerne. Danke!
  13. 1 point
    Heyho! Die Saison ist zwar fast rum, aber was soll's... Ich bin im August in Speyer dabei. Kommt da wer?
  14. 1 point
    "Oh", meint Fosco leise und sofort wieder unsicher, als Gror ihm erklĂ€rt, dass die Hobbits nicht in eine Hobbitstadt, sondern nur zu einem einzelnen Gasthaus reisen werden. Keine neue Welt, keine Hobbit-Traditionen, keine anderen Hobbits. Nur ein weiteres Gasthaus in der Wildnis. Wollte er das? Wieder abgeschieden von der Welt, auf die Neuigkeiten und Geschichten der Reisenden angewiesen? An einem Ort, an dem er keine Freunde hat? Er hat seine GefĂ€hrten ins Herz geschlossen, er weiß, auf sie kann er sich immer verlassen. Es wĂŒrde ihn schmerzen, die Gruppe zu verlassen, insbesondere in dem Wissen, dass mit Gror bereits ein GefĂ€hrte seiner eigenen Wege ziehen wird. Und dennoch, ein Leben mit anderen Hobbits, ohne entbehrungsreiche, gefĂ€hrliche Reisen, ein Sessel am Kamin... Fosco ist noch immer hin- und hergerissen, als Rubinia, Rodry und Dando die Halle betreten und die GefĂ€hrten dazu einladen, gemeinsam mit ihnen zu frĂŒhstĂŒcken. Foscos Herz macht einen kleinen Satz, so unbeschwert freundlich können nur Hobbits sein. Er sieht viel von sich selbst in ihnen, in ihren runden Gesichtern und fröhlichen Augen. "Habt vielen Dank", antwortet Fosco den dreien und setzt sich zu ihnen. Er fĂŒllt seinen Becher mit Tee und streicht etwas Butter auf ein StĂŒck Brot. WĂ€hrendessen richtet er das Wort an die drei anderen Hobbits: "Sagt, wie ist das Leben bei euch im Östlichen Gasthaus? Bekommt ihr viele GĂ€ste? Man hört, dass es im Osten immer gefĂ€hrlicher wird. Und der DĂŒsterwald trĂ€gt nicht umsonst diesen Namen, möchte ich meinen. Ist es dort ĂŒberhaupt noch sicher?" Beherzt beißt Fosco in sein Brot und wartet gespannt auf die Antwort. Vielleicht wĂŒrden sie ihm bei seiner Entscheidung helfen.
  15. 1 point
    Bekanntmachung! Heute um 20:15 kommt im TV - SAT.1, Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind. Versteckt alle glÀnzenden GegenstÀnde!
  16. 1 point
    Danke fĂŒr die schnelle Antwort; mit Quellenangaben, darf man also Zitate posten. Muss jetzt schauen, dass ich die UrsprĂŒnge meiner Erkenntnisse wieder finde.
  17. 1 point
    Mae Govannen Möchte mal ne Frage in den Raum/Forum stellen. Was hÀlt ihr von Fantasy Art alå Luis Royo, Dorian Cleavenger, Julie Bell, Boris Vallejo, Ricky Carralero oder Sean Gallimore um nur einige zu nennen? Also ich bin der absolute Fan von solchen Motiven. Mein Favorite ist: So nun ein paar Links zu den Thema: http://www.imaginistix.com/index.cfm http://www.dorianart.com http://www.luisroyo.com http://www.wickedxtreme.com Atenio! Balthor der Geweihte :T
  18. 1 point
    Ich schreib jetzt kurz vor Ende, was micht an Game of Thrones total nervt und das eigentlich fast als einziger Punkt: ein gar nicht so kleiner Teil der Fangemeinde. Anderthalb Jahre sind viel Zeit um breitzutreten was passieren könnte, sein eigenes privates Ende zu erdenken, nur um dann die ganze Serie schlechtzureden weil sie nicht ist was man sich ausgedacht hat, sondern immer noch genau das was sie frĂŒher war. Die achte Staffel bietet meines Erachtens Game of Thrones wie wir es kennen, nicht mehr und nicht weniger. Es musste auch nicht besser werden, denn es war schon gut genug. Logikfehler sind fast alle erklĂ€rbar. Wer möchte kann sich gerne bei mir melden. Ich bin sehr zufrieden mit dem was mir bisher gezeigt wurde und das kann die letzte Folge auch nicht mehr Ă€ndern. Sicherlich gefĂ€llt auch mir nicht jedes Schicksal, aber das bin ich von der Serie schon gewohnt. Einzig ein offenes Ende ohne Hinweis auf eine mögliche Neuordnung wĂŒrde mich doch etwas betrĂŒbt zurĂŒcklassen. Ich halte fast alles in Game of Thrones fĂŒr realistisch. Es handelt eben von Menschen und die machen nunmal nicht immer das was die Allgemeinheit fĂŒr logisch und sinnvoll hĂ€lt - im Nachhinein. Mangelnder Wissensstand/Kenntnisstand, Perspektive, Kurzschlusshandlungen, sind alles Dinge die dazu fĂŒhren, dass manche Figur fĂŒr den Zuschauer scheinbar willkĂŒrlich handelt. Mein Tipp: Nehmt es wie ihr es gezeigt bekommt. Wenn ihr es seht ist es wohl so passiert, egal wie unwahrscheinlich ihr das findet. Wenn das Gehirn das nicht gut findet macht es kurz aus und denkt erst nach dem Film/der Episode drĂŒber nach. Hilft wirklich dabei das Gezeigte genießen zu können. Wer das nicht kann tut mir eigentlich fast schon Leid. Etwas gar nicht so Schlechtes absichtlich richtig schlecht zu machen ist meines Erachtens ein Fluch und sicher kein Segen. Das wollte ich nur mal ganz allgemein an die BeschwerdefĂŒhrer richten, die indirekt tatsĂ€chlich auch schon einen sĂ€uerlichen Beigeschmack zu mir getragen haben. Wer sich nicht angesprochen fĂŒhlt, ist auch nicht gemeint.
  19. 1 point
    Ich muss leider kurz mal die Sachdiskussion fĂŒr einen Hinweis auf die Ă€ußere Form unterbrechen: Nelkhart, Eldanor hat völlig zurecht deine Art und Weise dich ĂŒber andere Leute (die du zudem noch gar nicht kennen kannst) zu Ă€ußern kritisiert. Ich lege hiermit noch einen drauf und bitte dich (hoffentlich zum allerletzten Mal) um folgendes: 1. sei anderen gegenĂŒber höflich und zuvorkommend (siehe hierzu auch gerne die Forenregeln unter Punkt 5) 2. wenn dich ein Moderator auf Fehlverhalten hinweist, dann spare dir Kommentare wie "obsoleter Beigeschmack". Es ist die Aufgabe der Moderation dir so etwas zu sagen. Danke fĂŒr die Aufmerksamkeit. Ich gebe zurĂŒck zum regulĂ€ren Programm.
  20. 1 point
    Garwulf freut sich, als das Essen aufgetragen wird und stĂŒrzt sich förmlich auf die Speisen. Sein Magen knurrt und dem Rhovanier ist sehr daran gelegen, ebenjenes Knurren so schnell wie möglich zu beseitigen. Schließlich lehnt er sich auf seiner Sitzbank zurĂŒck und verschrĂ€nkt die Arme hinter dem Kopf. Ein zufriedenes Seufzen zwĂ€ngt sich durch seine Lippen hindurch. Was hatte er das vermisst! Er lĂ€sst den Blick ĂŒber die schattigen Ecken und die vielen, ausgemergelten Gesichter wandern. So viele Schicksale, vereint an einem so...einfachen Ort. Er schmunzelt ein wenig. Je weiter sich der Abend in die LĂ€nge zieht, desto dunkler werden die GesprĂ€chsthemen. Als die Geschehnisse am Pass zur Sprache kommen, beugt der HĂŒhne sich vor und legt die große Stirn in Falten. Eine wulstige Hand fĂ€hrt durch den langen Bart und er lĂ€sst den Blick schweifen. "Ich will ehrlich mit euch sein, liebe Freunde", beginnt er mit ernster Stimme zu sprechen. "Das Gebirge zeigt immer mehr seine Schattenseiten. Ungeziefer werden aus den Stollen und Höhlen am Gebirgsrand hervorgespĂŒlt, wie braune Schlacke, und nimmermehr sind meine GefĂ€hrten und ich in der Lage, Reisenden einen unbeschwerten PassĂŒbertritt zu gewĂ€hrleisten." Die Furchen in Garwulfs wettergegerbten Gesicht werden tiefer und er streicht sich mit einer Pranke ĂŒber das Gesicht. Eine kurze Pause folgt. "Unsere Schwerter waren Scharf und unsere Panzer dick, lange Zeit. Doch nun nicht mehr, so fĂŒrchten wir. Waren wir letzten Winter noch in der Lage, einen geregelten HĂ€ndlerverkehr rĂŒber ins alte Hulsten und die Ebenen von Rhudaur zu gewĂ€hrleisten, so Ă€nderte sich dass doch schlagartig mit Beginn des FrĂŒhjahrs. Die Orks, frĂŒher nur vereinzelt und in kleinen Gruppen ziellos umherstreifend schienen plötzlich an Mut und- noch beunruhigender- Organisation zuzunehmen. Ihre Aktionen wurden gezielter und heimtĂŒckischer, nicht mehr so grob und vorhersehbar wie zuvor. Langsam wurden unsere Wachen zurĂŒckgedrĂ€ngt, obgleich wir unsere Schneiden schartig schlugen und unsere Schilde verbeulten. Trolle, gefĂ€hrliche Bestien aus den HĂŒgellĂ€ndern, Warge, Goblins...sie alle sind an Zahl und StĂ€rke gestiegen. Viele von uns wurden eingekeilt oder zu Tode gehetzt...." Ein Schatten liegt nun auf dem Gesicht des Rhovaniers. Vor seinem inneren Auge spielen sich die erzĂ€hlten Geschehnisse erneut ab. Mit einem seufzen richtet er den Blick wieder in die Runde. "Nun können wir kaum mehr tun als heimliche Patrouillien zu schicken und kleinere VerbĂ€nde des Feindes auszulöschen. Zu wenige sind wir noch, die den Mut und den Willen besitzen, sich dem Schatten zu stellen. Unser Herr, Grimbeorn, den ihr als Grimbeorn den alten kennt, sicht stetig nach Hilfe und UnterstĂŒtzung. Doch selten kommt sie und wenn, dann meist zu spĂ€t. Sollten sich die Geschicke nicht wenden, sollte der Pass spĂ€testens im Herbst vollkommen unserer Kontrolle entzogen sein. Und niemand weiß, was dann passiert."
  21. 1 point
    Hallo Opernfreunde, hier kommt jetzt gleich der Link zu einer, wie ich finde, außergewöhnlichen Zauberflöten-Inszenierung aus Norwegen. Bitte nicht erschrecken, sie ist extrem modern. Aber ich glaube, ich habe in meinem ganzen Leben noch keine so gute Zauberflöten-Inszenierung gesehen (zugegeben, ich habe erst die HĂ€lfte gucken können). Einerseits ist sie ein gewagtes Experiment, andererseits nimmt sie diese Oper ernster als - fast - jeder andere Regisseur. Sie nimmt sie beim Wort, versucht nichts zu verbessern, was sonst fast jeder Regisseur tut. Sie denkt den Schikaneder-Text - Schikaneder hat das Libretto geschrieben - quasi zu Ende. Schon in der OuvertĂŒre wird durch Bebilderung gezeigt, dass die "Zauberflöte" - mit einem Zwinkerauge - als "Episode XXI" von Star-Wars aufgefasst wird. Tamino wird dann in einer Rakete ins All geschossen und landet dann irgendwo auf einem Planeten. Die Oper wird auf Norwegisch gesungen - so wie der berĂŒhmte schwedische Kollege Ingmar Bergman seinerzeit in seiner "Zauberflöten"-Inszenierung die SĂ€nger auf Schwedisch hat singen lassen. Das ist ganz unĂŒblich, denn normalerweise wird auf allen großen OpernbĂŒhnen der Welt jede Oper in ihrer Originalspracche gesungen. Aber so wie bei Ingmar Bergmans Inszenierung wird die Übersetzung in die eigene Sprache auch hier dazu benutzt, den Text ein wenig zu verĂ€ndern. Man kann eine Oper gar nicht ĂŒbersetzen, ohne sie zu verĂ€ndern. Aber in beiden Adaptionen ist der verĂ€nderte Text eine starke Deutung des originalen Textes. Es gibt zwar Untertitel, aber leider nur in Englisch. Immerhin kann man den Witz des Textes dann doch halbwegs mitkriegen. Auch der Sprechtext ist verĂ€ndert, sogar ziemlich massiv. Ich glaube, in dieser norwegischen Fassung noch mehr als bei der schwedischen. Der norwegische Texter oder Regisseur hat dabei sogar von Ingmar Bergmans Fassung so einiges geklaut. So ist in beiden Fassungen die Königin der Nacht die Ehefrau von Sarastro. Dadurch steht Pamina noch stĂ€rker im Konflikt zwischen diesen beiden Personen. Das, was den normalen Regisseuren meist Schwierigkeiten macht, ist die latente oder offensichtliche Frauenfeindlichkeit des Textes. Sie versuchen das in der Regel zu glĂ€tten oder zu ĂŒberspielen. Nicht so der norwegische Regisseur. Tamino, der auf diesem komischen Planeten landet, stĂ¶ĂŸt dort auf eine Sarastro-Priester-Gesellschaft, die so extrem frauenfeindlich ist, dass sie Pamina aus ihrem Blickfeld vertreiben wollen, weil sie sonst sofort geil wĂŒrden. Der Untertext entspricht leider nicht immer so richtig dem norwegischen Text. Letzterer ist mitunter witziger. Auch verĂ€ndert sind meist die langen Arien; sie werden hie und da vom Chor ĂŒbernommen: dadurch wird die Interaktion dramatischer, und man kann gar nicht aufhören zu gucken. Ja, das war jetzt mal ne Art Einleitung. Bin ja gespannt, ob jemand meine Begeisterung teilt. Viel Spaß (oder Wut)!
  22. 1 point
    Ich habe mich noch mal an einem kleinen Video ausprobiert. Thranuil 1.mp4
  23. 1 point
    Zum Geburtstag viel GlĂŒĂŒck, zum Geburtstag viel GlĂŒ ĂŒck, zum Geburtstag, lieber Lee e e, zum Gebuurtstag viel GlĂŒĂŒck
  24. 1 point
    Ich habe mich schon in zwei FĂ€llen an "Forenromanen" beteiligt, in die jeder an den VorgĂ€nger anknĂŒpft. So können dann Umfangreiche Romane entstehen in die viele ihre Ideen einbringen. Leider besteht dabei immer die Gefahr, dass sich Störer mit dem Ziel beteiligen das Werk zu sabotieren und die anderen Teilnehmer zu demoralisieren. In solchen FĂ€llen hĂ€ngt ein Fortleben des Romans dann von der Eingreiffreudigkeit der Admins ab. Ich habe gerade erst das AbwĂŒrgen eines solchen Projekts in einem anderen Forum erlebt, weil dort die Verantwortlichen, einen Störer gewĂ€hren lassen.
  25. 1 point
    Hier ist etwas am Werk, das die Macht Ulmos und selbst IĂșvatars bei Weitem ĂŒbersteigt. Dem Ă€sthetischen Prinzip, das im unterschiedlichen Schicksal der Galdor-Cousins zum Ausdruck gebracht wird, beugte sich selbst Tolkien: Symmetrie. Der Gesegnete und der Verfluchte: Die göttliche Gunst lĂ€ĂŸt sich als Gegensatzpaar klar zuordnen. Tuor und TĂșrin sind das Pendant zu Goldmarie und Pechmarie in Mittelerde. WĂ€hrend Huors Sohn den Segensweg beschreitet, wird sein Cousin vom Pech verfolgt. Wessen Idee war nun diese schreiĂ«nde Ungerechtigkeit? Bedenkt man, daß Ulmo und ManwĂ« diejenigen Valar sind, die dafĂŒr bekannt sind, den lieben langen Tag nichts anderes zu tun, als zu versuchen, den Willen IlĂșvatars zu ergrĂŒnden, ist der Schuldige schnell gefunden. Begreift man Eru als Regisseur eines kosmischen BĂŒhnenstĂŒcks, liegt die Antwort nahe, daß er menschliches Schicksal in poĂ«tischen Extremen zeigen wollte. Geschickt lĂ€ĂŸt er TragödiĂ« und KommödiĂ« parallel ablaufen. Bei TĂșrin sterben am Ende alle, bei GlĂŒckskind Tuor wird geheiratet und der Erlöser der Welt gezeugt. Applaus!
  26. 1 point
    Ich möchte hier keinen frommen Christen zu nahe treten, die in Tolkiens Silmarillion einen Kommentar zum Alten oder Neuen Testament sehen. Ich denke, auch fromme Buddhisten oder Moslems könnten im Sil einen Kommentar ihrer Heiligen Schriften sehen. Und ich kenne User, die in Tolkiens Werk den Satan am Werk sehen. Und dann kenne ich noch gut-katholische Theologen, die es wie ich strikt ablehnen, Tolkien als religiösen Schriftsteller zu werten, sondern als rein-menschlichen Schriftsteller. Ja, und dann gibt es noch die, die mit Tolkiens BĂŒchern auf der Straße heimatlose Jugendliche verlocken und ihnen "anbieten", in ihre Gruppe zu kommen und sie dann mit Hilfe von Tolkiens Werken christenmĂ€ĂŸig fanatisieren. Die von mir hier angesprochene Problematik wurde so um die Jahrtausendwende in aller Heftigkeit und AusfĂŒhrlichkeit ĂŒber Jahre diskutiert. Das werde ich nicht noch einmal tun, fĂŒr mich ist die Sache durch. Aber die Gefahr, Tolkien fĂŒr Ideologien zu instrumentalisieren, scheint noch nicht ganz vom Tisch. Heute ist es noch gefĂ€hrlicher als um 2000. Ich bin leider nicht mehr ganz auf dem aktuellen Stand der SekundĂ€rliteratur, also auf dem Stand der Wissenschaftler, die momentan ĂŒber Tolkien schreiben. Das werde ich aber irgendwann nachholen. Was ich noch direkt zur Machtfrage des Threadthemas sagen wollte: "Die Musik der Ainur" ist innerhalb der Fiktion von Rumil erzĂ€hlt worden. Eriol, ein Mensch, hat diese aufgeschrieben und zu den Großen Landen - spĂ€ter Mittelerde genannt - gebracht. Dann musste es noch ĂŒbersetzt werden. Es ist also nie je aus Erus Mund gekommen. Es sind Vorstellungen ĂŒber Melkor.
  27. 1 point
    Hi @Wilferedh, bitte entschuldige, ich wollte dich nicht persönlich angreifen oder aufbringen. Mein Post richtete sich in erster Linie an die Threaderstellerin. In diesem Unterforum ist es gern gesehen, sich nicht ausschließlich auf die Arbeit der anderen zu verlassen, sondern eine eigene Leistung zu erbringen. Die von mir angefĂŒhrten Möglichkeiten des Irrtums oder des bewussten In-die-Irre-FĂŒhrens existieren einfach. Dazu kommen Probleme wie: Es ist gar nicht klar, welche Sprache/Schrift die Threaderstellerin eigentlich möchte. Annahmen fĂŒhren oft dazu, dass am Ende etwas herauskommt, was nie gewĂŒnscht war, weil einfach nicht darĂŒber gesprochen wurde. SelbstverstĂ€ndlich steht es sowohl dir als auch der Threaderstellerin vollkommen frei, die von dir erbrachte Leistung fĂŒr bare MĂŒnze zu nehmen und sich damit zu begnĂŒgen. Ich persönlich (womit ich auch deine letzte Frage beantworte) bin nicht imstande, zu irgendeiner der genannten Sprachen oder Schriftformen etwas NĂŒtzliches beizutragen. Das heißt aber nicht, dass ich nicht grundsĂ€tzlich zur Vorsicht und Kontrolle bei RatschlĂ€gen aus dem Internet rate. Ich hoffe, du trĂ€gst mir meinen Post nicht nach. Falls es noch Unklarheiten gab, geh bitte davon aus, dass ich weder dir noch der Threaderstellerin etwas Böses wollte. Ansonsten können wir den Rest auch gerne anderswo weiter besprechen. Liebe GrĂŒĂŸe Eldanor
  28. 1 point
    @Eldanor Nach dem mein Blutdruck sich wider etwas reguliert hat, hier eine Antwort. Ich habe nach bestem Gewissen ĂŒbersetzt, nach den Regeln meiner LehrbĂŒcher. Ich habe zum Vergleichen den Begriff "Worte" in deinen tollen Generator eingegeben. Die Antwort; "keine Ergebnisse gefunden". Da sind wohl die "Tipps und Hinweise im Info Treat" doch nicht so hilfreich. Das Sindarin-Lexikon ist völlig veraltet (letzte Überarbeitung 2011). Wenn du alles besser weißt, wieso hast du den keine Hilfe Angeboten. Das ist schon das zweite mal, dass du mir ĂŒberheblich rĂŒberkommst. Ein normales Mitglied wĂŒrde wegen so einem Post wie der deine gemaßregelt. Was bist du den fĂŒr ein seltsamer Moderator? Im richtigen Leben wĂ€re deine Unterstellungen ein Fall fĂŒr den Rechtsanwalt.
  29. 1 point
    Der Tengwar Button im Editor bedeutet, dass die Schriftart Free Mono Tengwar benutzt wird. Die Schriftart muss installiert sein, aber um sie zu nutzen muss auch irgendwas gemappt werden (bzw. ein spezielles Tastatur-Layout eingestellt werden. Mehr dazu auch auf der Projektseite: http://freetengwar.sourceforge.net/freemonotengwar.html). Mir fehlt die Zeit zum Testen und Herumprobieren.
  30. 1 point
    Ich meinte mit Geschichte das was T. zu Papier gebracht hat, in erster Linie HdR. Ich bitte um VerstĂ€ndnis, dass ich das Thema "Sex in Mittelerde" nicht mehr weiterverfolgen möchte. Ich mag das Werk Tolkiens so wie es ist - und das genĂŒgt mir einfach. Das Schöne an der Fantasy ist ja, dass jeder das darin sehen kann, was immer er möchte. Einer sieht, z.B., in Eru das Gute und in Melkor das Böse und ein anderer sieht es umgekehrt. Das gilt fĂŒr alle Bereiche.
  31. 1 point
    Tut mir Leid, Nelkhart. Ich bin Deine Unterstellungen Leid. Ich habe Dir schon vor einiger Zeit sinngemĂ€ĂŸ geschrieben: Wenn Du dermaßen falsch Tolkien verstehst wie Du mich falsch verstehst, dann verstehst Du nichts von Tolkien. Dieser Thread war in meinen Augen nicht dafĂŒr gedacht, dass Du mich andauernd in irgendwelche SchubfĂ€cher einordnest. Ich kann mit SchubfĂ€chern sowieso nichts anfangen, sowas geht mir ganz gegen den Strich. Insofern breche ich die Diskussion mit Dir ab. Ich wĂŒnsche Dir aber, dass Du hier noch Diskussionspartner findest.
  32. 1 point
    Irgendwie finde ich diese Bilder auch sehr lustig.
  33. 1 point
    Guten Morgen! Willkommen im Forum wĂ€re dann wohl 4 Jahre zu spĂ€t, aber danke fĂŒr deine Vorstellung hier! Wir hoffen dir natĂŒrlich bei deinen Fragen weiterhelfen zu können, scheue dich nicht, sie zu stellen.
  34. 1 point
    Aufmerksam huschen die Augen des Schmiedes ĂŒber die vielen fremden Gesichter. Die meisten wirken skeptisch, doch ĂŒberaus freundlich und er kann keinen abweisenden Blick erkennen. Ihm gefĂ€llt es nicht, dass Hartnid anbietet die Pferde zu versorgen und diese selbst in den Stall zu fĂŒhren. Er hatte sich bisher immer selbst um Cheimon gekĂŒmmert um sicher zu gehen, dass es dem alten Tier gut geht. Doch er wollte die Gastfreundschaft nicht mit FĂŒssen treten und schaute dem Hengst nach, der dem warmen Stall und dem Heu entgegen wieherte. Als sie die große Halle erreichen lĂ€sst der BreelĂ€nder seinen Blick ungeniert ĂŒber die vielen Gesichter der geschĂ€ftigen Dorfbewohner huschen. Immer wieder werden der Gruppe neugierige Blicke zugeworfen, doch die wenigsten lassen sich von ihrer Arbeit ablenken. Schließlich wird ihnen ein Platz am Feuer angeboten, den Waenhil dankbar annimmt. Eine junge Frau erscheint, legt Nala eine Decke um die Schultern und setzt sich zu der Gruppe. Dunkelbraune Haare fielen ihr in die Stirn und sie scheint nicht viel Ă€lter zu sein als Nala. Genauso wie ihre Gruppe wirkt auch sie erschöpft und mĂŒde. Die Bewohner dieses Dorfes scheinen bereits jetzt die HĂ€rte des kommenden Winters zu spĂŒren. Die ihm Fremden Menschen wirken angespannt, auch hier unterhalb dem Berge konnte man spĂŒren wie dunkel die Zeiten waren, doch waren sei gewillt ihr Dach und ihr Essen mit ihnen zu teilen. Dankbar nimmt er einen der heißen Becher, die gereicht werden. "Vielen Dank fĂŒr eure Gastfreundschaft" lĂ€chelt er das junge MĂ€dchen an, dass ihm den Becher reicht.
  35. 1 point
    Auf die Frage des Zwerges nach der Herkunft der Verletzten möchte Garwulf schon den Kopf schĂŒtteln, als er noch einmal genauer hinsieht. Bei dem Elben ist er sich absolut sicher, den kennt er nicht, aber bei den Halblingen... die Statur der Hobbits, die Gesichter... "Verflucht, ich weiß wer das ist!", ruft er plötzlich aus. "Das sind die kleinen von den Wirten im Östlichen Gasthaus!" Aber was zum Teufel hatten die hier verloren? Normalerweise galt die Familie zwar als fidel, aber nicht gerade umtriebig, wie alle Hobbits eigentlich die er kannte. "Das Östliche Gasthaus", erklĂ€rt er fĂŒr die anderen, "liegt ein paar Kilometer unterhalb des 'Waldtores', dem Zugang zum alten Elbenpfad aufï»żï»żï»ż der Westseite des DĂŒsterwaldes, nahe der Grenze des Landes der Beorninger. Die wussten eigentlich um die momentanen Gefahren...wir haben sie vor einigen Wochen informiert..." Besorgt mustert er die Verletzten. Als sie losreiten - beziehungsweise in seinem und Nahalenas Fall losgingen- verlor der Rhovanier sich erneut in GesprĂ€chen mit dem MĂ€dchen. Er lachte oft und brachte sie oft zum lachen. Dabei vergaß er dennoch nie, die Schatten am Wegesrand im Auge zu behalten. Er wĂŒrde sich nie verzeihen, wenn ihnen etwas aufgrund seiner Unachtsamkeit zustĂ¶ĂŸe. Nach einem ganzen WegstĂŒck regte sich der weibliche Hobbit schwach. Nala war schneller als er, rannte zum Wagen. Mit einer RĂ€uberleiter half er ihr hinauf und spĂ€hte gespannt ĂŒber den Rand des Wagens zu der Verletzten. Was sie wohl zu sagen hatte?
  36. 1 point
    Na, der Thread ist mit "film" getaggt.
  37. 1 point
    Tolkien kannte sehr genau den Unterschied zwischen RealitĂ€t und literarischer Erfindung. In "On Fairy -Stories" schreibt er (Absatz 79): "Mittelerde" bei Tolkien ist Produkt einer kreativen Phantasie. Die zeitlichen Angaben sind innerhalb der story gĂŒltig, nicht in unserer RealitĂ€t. Es sind lediglich literarische Bilder. Dass wir Menschen nicht nur in der naturwissenschaftlich definierten "RealitĂ€t" leben, ist unbestritten. Wir leben in einer viel reicheren vieldimensionalen Wirklichkeit. Aber die Bilder, die KĂŒnstler benutzen, um das auszudrĂŒcken, sind eben nur Bilder. "Mittelerde" hat innerhalb der literarischen ErzĂ€hlung Raum und Zeit, aber nicht in uns. Da gibt es weder Raum noch Zeit fĂŒr diese nicht-naturwissenschaftliche RealitĂ€t. Insofern ist es auch ganz egal, ob E.T.A. Hoffmann diese Andere RealitĂ€t als "hinter" unserer normalen RealitĂ€t erzĂ€hlt oder ob andere Autoren sie als "in" uns beschreiben. Diese rĂ€umlichen Begriffe sind ein literarisches Stilmittel, mehr nicht. Sie beschreiben nicht unsere innermenschlichen Erlebnisse, sondern die der literarischen Figuren.
  38. 1 point
    Wenn etwas nicht anmaßend ist, dann ist es nicht Nelkhart. Aber in diesem Fall wĂ€re es mehr als unredlich, die Unverfrorenheit, die Du zu erkennen glaubst, mir selber anzurechnen. Denn der Professor hat uns recht deutliche Hinweise hinterlassen, in welchem VerhĂ€ltnis Mittelerde und unsere Welt stehen: Sie sind identisch. BerĂŒhmt geworden ist Tolkiens Satz: Die Frage ist nicht, wo Mittelerde ist, sondern wann. In Brief 211 wird er ziemlich konkret: „[Ich]
hoffe, daß die augenscheinlich lange, aber unbestimmte zeitliche LĂŒcke* zwischen dem Fall von Barad-dĂșr und unseren Tagen ausreicht, eine »literarische GlaubwĂŒrdigkeit« zu erwirken
 * Ich stelle mir eine LĂŒcke von ca. 6000 Jahren vor: das heißt, wir sind jetzt am Ende des FĂŒnften Zeitalters, wenn die Zeitalter ungefĂ€hr von gleicher LĂ€nge wĂ€ren wie das Erste und Zweite. Ich denke aber, sie haben sich beschleunigt, und stelle mir vor, wir sind gegenwĂ€rtig am Ende des Sechsten Zeitalters oder im Siebten.“ (Sic!) Hinzu kommt Tolkiens Ambition, seinem mythologisch verarmten England eine eigene Nationalsaga zu schenken, die mit dem hier bereits besprochenen Konzept in Zusammenhang steht, Tol EressĂ«a habe sich spĂ€ter von Aman gelöst und sei in Richtung Europa gedriftet, um irgendwann das Archipel zu werden, das wir heute als die britische Inselgruppe bezeichnen. Das heißt, viele EnglĂ€nder wissen gar nicht, daß sie auf elbischem Boden stehen. Wer Tolkien die Deutungshoheit ĂŒber sein Werk zugesteht, dem bleibt hier relativ wenig Spielraum, die These von der „isolierten Arda“ aufrecht zu erhalten. Andererseits werde ich nicht mĂŒde, grundsĂ€tzlich jeden zu ermutigen, der bestrebt ist, sich von Tolkiens Unfehlbarkeit zu emanzipieren. Denn natĂŒrlich machte Tolkien Fehler. Saeros zum Beispiel – quasi der Nelkhart von Doriath – den hat es nie gegeben. In diesem Fall bin ich allerdings ganz beim Professor: Mittelerde ist keine Welt „hinter“ unserer Welt, in die man durch irgendwelche SchrĂ€nke oder magische Portale gelangt. Das wĂ€re der Ansatz E.T.A. Hoffmanns und seiner zahlreichen Epigonen. Laß die obskuren TrĂ€nke stehen. Wisch die Runen wieder auf. Du brauchst Dich nicht zu „verzaubern“. Tolkien hat seine Welt so angelegt, daß das MĂ€rchenhafte nahtlos in unseren Alltag ĂŒbergeht. Mittelerde ist da. Immer. Alsa und ich sind uns – wenn ich mich richtig erinnere – ziemlich einig darĂŒber, daß der Herr der Ringe keine mythologisch verschnörkelte Paraphrasierung des zweiten Weltkriegs ist. Uns entzweit jedoch die Frage, ob die Geschichten aus Mittelerde als ethische Mahnung fĂŒr unsere Zeit oder zumindest fĂŒr die Konflikte des 20. Jahrhunderts gemeint sind. Ich habe dem klar widersprochen. Gandalf hat keine Lösungen fĂŒr unsere Probleme. Alsa ist nun in die Meta-Literatur abgetaucht, um Tolkiens Gedanken zu erforschen. Ich bin sehr gespannt, was sie mitbringt, wenn sie wieder erwacht. Das Spice muß fließen.
  39. 1 point
    na das wir das "popöchen ForĂŒmchen" sind
  40. 1 point
    Kann ich den Hund behalten? Bitte, bitte, biiiiiitte?
  41. 1 point
    Klar, kein Ding. Bin jetzt auch aus der Arbeit und dem anschließenden urlaub zurĂŒck, kann also wieder aktiver mitmachen.
  42. 1 point
    In den Orkhöhlen Eofor und Sullir erschlugen die letzte Bestie, die versuchte aus der TĂŒr zu flĂŒchten um VerstĂ€rkung zu rufen, oder einfach um die eigenen Haut zu retten. Der Kampf war genauso schnell vorbei, wie er begonnen hatte. Die Orks waren zu ĂŒberrascht gewesen um richtig zu reagieren und waren schnell ĂŒberrumpelt. Einen Moment lang lauscht der BreelĂ€nder in die Stille, abwartend ob er VerstĂ€rkung hörte, wĂ€hrend sein Blick in Richtung der KĂ€fige schweift. Zum ersten Mal nimmt er die beiden Gefangenen wahr, die regungslos in den Zellen lagen. Sie waren doch nicht etwa zu spĂ€t? "Könnt ihr einen SchlĂŒssel fĂŒr die KĂ€fige sehen?" Er bĂŒckt sich zu dem Ork, der ihm am nĂ€chsten liegt um ihn zu durchsuchen.
  43. 1 point
    In den Orkhöhlen Dunkel schlĂ€ngelt sich der Gang schier unendlich durch die Höhle, immer tiefer hinein. Wie viel Zeit wohl schon vergangen war? Es kommt dem Schmied vor, als seien sie schon ewig unterwegs. Er hat in der Dunkelheit nicht nur die Orientierung, sondern scheinbar auch jegliches ZeitgefĂŒhl verloren. Er schĂ€tzt, dass sie nicht lĂ€nger als eine, höchstens zwei Stunden unterwegs waren. Wie tief hinein können diese GĂ€nge noch fĂŒhren? Außer dem leisen Knirschen ihrer Sohlen dringt kaum ein GerĂ€usch an seine Ohren. Die Luft schien immer modriger zu werden und es roch nach ... Erdbeeren? Plötzlich hatte er das GefĂŒhl, der Geruch von Erdbeeren kroch seine Nasenhaare herauf. Und sofort fiel ihm seine Mutter ein, die ihm im Sommer immer eine SchĂŒssel mit einem Klecks Sahne angerichtet hatte. Gemeinsam setzten sie sich dann an den Baum, direkt neben den Stall und hatten den Pferden zugesehen, wĂ€hrend sie die kleinen Köstlichkeiten genossen. Er versuchte sich ihr Gesicht vorzustellen, es war schon so lange her, seit er sie das letzte Mal gesehen hat. Ihr wildes Haar und das Lachen. Ein herzliches Lachen, dass einem sofort aufheitern konnte, egal wie schlecht es einem ging. Und da hörte er es plötzlich. Aber es war anders. Kratzig, bösartig, und es schien nicht von Freude her zu rĂŒhren. Sofort wandert sein Hand zu seinem Schwert, dass er wieder in die Scheide gesteckt hatte, um seine HĂ€nde frei fĂŒr die Lampe zu haben. Leise flĂŒstert er seinen GefĂ€hrten zu "Habt ihr das gehört?"
  44. 1 point
    Im neuen Lager Nala ist selten so offen wenn es um ihre Vergangenheit geht, doch Garwulf gegenĂŒber erzĂ€hlt sie einfach frei von der Leber weg. Von den guten, wie auch den schlechten Ereignissen und er scheint sie zu verstehen und mit ihr zu fĂŒhlen. Sie spĂŒrt eine ungeahnte Verbundenheit mit diesem Mann, den sie noch vor wenigen Stunden gar nicht gekannt hat. Auch er hat harte Zeiten hinter sich und steht fĂŒr das ein, woran er glaubt. In seinen Augen sieht sie WĂ€rme und VerstĂ€ndnis, aber kein Mitleid und das ist sehr angenehm. Sie will sich nicht als Opfer oder als armes LĂ€mmchen sehen, sondern als jemanden der das Leben eben nimmt wie es kommt und versucht das beste daraus zu machen. Sie legt den Kopf schief als er ihr erklĂ€rt was er mit dem Klang ihres Namens verbindet und ihr Blick driftet dann an ihm vorbei in weite Ferne. Diese Weiten, unendliches GrĂŒn, sanfte HĂŒgel und gerade Pfade auf denen sich ein Pferd strecken und weit ausholend galoppieren kann. Manchmal vermisst sie ihre Heimat so sehr, dass es weh tut und dann denkt sie doch wieder, dass sie das wichtigste genau hier hat. Freunde, Familie und eine Aufgabe. Es tut ihr leid, als sie merkt, dass sie mit ihrer letzten Frage wohl einen wunden Nerv getroffen hat. Wie dumm von ihr, ein Familienvater wĂŒrde wohl kaum so lange von Heim und Herd entfernt bleiben und allein Orks jagen gehen. Er scheint keine Wurzeln mehr zu haben und keine Nachkommen die ihn halten, weshalb er sein Leben in den Dienst an einer Sache gestellt hat. Und sicher ist ein solches Leben nicht gerade ideal um eine Frau zu finden und Kinder zu bekommen. Sie will sich schon entschuldigen, doch er redet weiter, von Nachbarskindern die er gehĂŒtet hat und einer besonderen, an die er sich gut erinnert. Ihre Beschreibung Ă€hnelt ihr selbst, als sie noch klein war und ein bisschen hofft sie, dass Trotz all dem Kummer, auch ihre Eltern ein klein wenig stolz auf sie sein konnten. „Gerne“ meint sie als er den Tee lobt „meine Großmutter kannte Mischungen fĂŒr jeden Anlass von einem aufgeschĂŒrften Knie bis zu einer schweren Geburt. Und immerhin kann ich so etwas zum tĂ€glichen Leben in unserer Reisegruppe beitreten“ meint sie und zuckt mit den Achseln als sei all das nichts besonderes. Garwulf spricht weiter, es ist angenehm sich mit ihm zu unterhalten. Das Feuer wĂ€rmt beide, sie können ĂŒber die Gruppe und die Verwundeten wachen und es wird ihnen nicht langweilig, sodass sie die MĂŒdigkeit im Zaum halten können. Doch als er sie dann fragt, ob es in ihrem Leben noch jemand besonderen oder gar Kinder gibt, schleicht sich zum ersten Mal eine kleine röte auf ihre Wangen und sie sieht kurz nach unten. „Wisst ihr, in meinem Dorf gab es viele junge MĂ€nner aber sie haben mich einfach nicht interessiert. Sie alle kamen mir einfĂ€ltig und eingebildet vor und mit Erwartungen die ich nicht erfĂŒllen konnte oder wollte. Ich hatte mich schon halb damit abgefunden eine dieser alten Vetteln zu werden, die nie einen Ehemann abbekommen haben und als schrullige Tanten am Rande des Dorfes leben.“ meinte sie und dann wird ihr Blick auf einmal weicher, fast vertrĂ€umt. Das wilde und kĂ€mpferische fĂ€llt ab wie die harte Schale einer Knospe und darunter scheint etwas weiches, liebevolleres hindurch. „Aber dann auf unserer Reise hat sich uns jemand angeschlossen und er ist so anders, er kĂŒmmert sich um andere bevor er an sich selbst denkt, er prahlt nicht oder spricht schlecht ĂŒber andere um selbst besser da zu stehen. Er hat eine StĂ€rke, die nichts mit körperlicher Kraft zu tun hat, sondern aus seinem Inneren kommt. Er ist wie ein großer, fester Baum mit Wurzeln ganz tief in der Erde und egal wie sehr der Sturm an ihm rĂŒttelt, er bietet Schutz und StabilitĂ€t. Ich selbst bin...mehr wie ein Feuer, ich rege mich auf und ich schimpfe laut und bin mal wĂŒtend, mal stur, mal traurig und wahrscheinlich alles innerhalb einer Unterhaltung“ sie schĂŒttelt den Kopf ĂŒber sich selbst, sie kennt ihre SchwĂ€chen nur zu gut. „Er nimmt das alles gelassen und ruhig hin und seine Ausgeglichenheit fĂ€rbt auf mich ab, stabilisiert mich und lĂ€sst mich tief durchatmen ehe ich etwas dummes tue oder sage. Egal wie schlimm es um die Gruppe stand, wie hart die Zeiten waren, KĂ€lte, Hunger, KĂ€mpfe – er sieht mich an und es ist wie nach Hause kommen, zu wissen alles kann wieder gut werden“ meinte sie und dreht dann den Kopf in Richtung der Berge. „Er ist jetzt mit den anderen dort in diesem Berg um diese Mörder zu jagen und die Halblinge zu retten...“ sie schluckt schwer und zwingt sich nicht mehr dorthin zu blicken. „Ach und er ist Schmied, daher mag ihn mein Bruder!“
  45. 1 point
    Die Aussage verstehe ich nicht. Es ist doch lÀngst aufgezeigt, dass Tolkien mit Beginn seiner Mythologie seiner realen Mitwelt etwas entgegensetzen wollte. Wir haben doch dazu Teile seiner Briefe und Notizen. Und seine Abneigung gegen "Allegorie" beinhaltet doch nicht, dass man Literatur nicht als Literatur versteht. Allegorische Interpretation ist doch nicht identisch mit jeglicher Interpretation.
  46. 1 point
    Seelisch Vergessen Kapitel 1 - Eine unvorhergesehene Gesellschaft Jahre 2941 D.Z / Auenland In einem Loch im Boden, da lebte ein Hobbit mit seiner Ziehtochter. Die grĂŒne, runde TĂŒr, der Hobbithöhle, fĂŒhrte zu einer röhrenförmigen Halle. Die Böden waren mit Fliesen und Teppichen ausgelegt und die RĂ€ume mit StĂŒhlen und SchrĂ€nken. Die Höhle bestand aus Schlafzimmer, Badezimmer, Keller, Speisekammern, KĂŒche, Esszimmer und Arbeitszimmer. Aus dem kleinen, runden Fenster hatte man einen tollen Ausblick auf den kleinen Garten. Ich lebte bei einem Hobbit, namens Bilbo Beutlin. Er mochte keine Abenteuer, im Gegensatz zu mir. Manch ein Hobbit hatte in seinem ganzen Leben noch nie die Grenzen des Dorfes ĂŒbertreten. Eines Tages saß ich auf der Bank vor unserer Höhle und betrachtete mein Schwert, das ich von meinen Eltern zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte. Ich erinnerte mich an die schöne Zeit. Wir lebten friedlich, andrerseits gefĂ€hrlich. Plötzlich setzte sich Bilbo neben mich und fing an seiner Pfeife zu rauchen. Ich kicherte und fragte ihn freundlich: »Ist die KĂŒche sauber?« Beleidigt nickte er und sah auf das Schwert. Der Hobbit nahm einen krĂ€ftigen Zug aus seiner Pfeife und ließ den Rauch langsam entwichen. »BĂșseyra? Warum tust du dir das an? Dir geht es nicht gut dabei, wenn du an deiner Vergangenheit erinnerst. Warum beschĂ€ftigst du dich mit deiner Geschichte?« Ich schwieg und dachte ĂŒber Bilbos Worte nach. Je mehr ich ĂŒber meine Vergangenheit nachdachte, umso schlechter fĂŒhlte ich mich. »Ich weiß Bilbo! Ich kann es nicht einfach ablegen, wie ein Mantel. Ich bin nur mal das, was ich bin. Du musst mich verstehen.« Bilbo nickte stumm und schloss seine Augen. »Ich bin eine Wikingerin! Ich weiß, dass du nicht viel davon hĂ€ltst. Meine Familie und Bekannten waren alle Wikinger und wurden von Elben getötet. Sie haben versucht, unsere Rasse auszurotten. Ich bin die Einzige, die ĂŒberlebt hatte und ich werde diese „Rasse“, wenn man sie so nennen sollte, nicht ausrotten lassen.«, fĂŒgte ich hinzu und konnte spĂŒren, dass Bilbo wusste, dass ich wĂŒtend wurde. »Es tut mir leid, dich verĂ€rgert zu haben. Das wollte ich nicht.« Ich lĂ€chelte und nahm seine Entschuldigung an. Doch plötzlich lachte er herzlich auf, woraufhin ich ihm in den Bauch boxte. Leider vergaß ich dabei, welche Kraft meine SchlĂ€ge besaßen und so fiel der kleine Hobbit, eigentlich war er genauso groß wie ich, von der Bank runter. »Wenn ich ehrlich sein soll, bewundere ich es! Egal wie merkwĂŒrdig die MĂ€nner dich ansehen oder ĂŒber dich reden, du lĂ€sst dich nicht einschĂŒchtern. Du bleibst so, wie du bist. Du lĂ€sst dich nicht unterkriegen und das finde ich wirklich mutig von dir. Ich bewundere dich!«, sagte er lĂ€chelnd und ich wurde leicht rot. »Danke Bilbo, das höre ich gerne!« Erschöpft stand ich auf und streckte mich ausgiebig, sodass hier und dort einige Knochen knackten. LĂ€chelnd fuhr ich mir durch die blonden Haare und erkannte eine unbekannte große Gestalt vor uns. Er hatte einen spitzen grauen Hut, einen Stock - der lĂ€nger war als er und einen grauen Bart. »Guten Morgen!«, sagte Bilbo zu der Gestalt freundlich und ich wusste, dass er es ehrlich meinte. Auch ich wĂŒnschte dieser Gestalt einen guten Morgen. »Was meint Ihr damit?«, fragte er mich. Überfordert sah ich ihn an und setzte mich wieder hin. Schnell hob ich mein Schwert hoch und legte dieses auf meinen Schoß. »WĂŒnscht Ihr mir einen guten Morgen oder meint Ihr, dass dies ein guter Morgen ist, gleichviel, ob ich es wĂŒnsche oder nicht. Meint Ihr, dass Euch der Morgen gut bekommt oder, dass dies ein Morgen ist, an dem man gut sein muss?« »Alles auf einmal, nehme ich mal an.«, sagte ich etwas unbeholfen. »Kenne ich Euch?«, erkundigte ich mich schließlich und packte mir eine blonde HaarstrĂ€hne hinter das Ohr. Auch Bilbo war neugierig. »Ich weiß, wie Ihr beiden heißt, Mister Bilbo Beutlin und BĂșseyra Runa. Und Ihr kennt auch meinen Namen! Ich bin Gandalf.«, sagte dieser Gandalf letztlich und deutete eine Verbeugung an. »Gandalf!«, sagte ich verdutzt und ging einen Schritt auf ihn zu, wĂ€hrend Bilbo mich stumm beobachtete. »Doch nicht der Gandalf, der an Festtagen immer wundervolle Geschichten von Orks, Elben, Riesen und Drachen erzĂ€hlt hat? Ich bitte um Verzeihung, aber ich hatte keine Ahnung, dass Ihr noch im GeschĂ€ft seid!«, sagte plötzlich Bilbo ĂŒberrascht und rauchte weiter. »Was treibt Euch in diese Gegend?«, wollte er wissen. »Nun, ich bereite ein Abenteuer vor und bin auf der Suche nach Jemandem, der sich daran beteiligen möchte.« Seine Stimme wurde bei jedem Wort geheimnisvoller. »Und diesen Jemand habt Ihr wirklich hier gefunden?«, grinste ich. Gandalf nickte. »Das glaube ich nicht! Wir sind hier alle ruhige und einfache Leute, außer BĂșseyra. Damit hat man nur Scherereien und Ärger und kommt zu spĂ€t zum Essen. Tut mir leid, wir suchen kein Abenteuer, aber ich wĂŒrde mich freuen, wenn Ihr zum Tee kommen wĂŒrden!«, sagte Bilbo freundlich, zog mich hinter der grĂŒnen TĂŒr und schloss sie ab. Verwirrt sah ich ihn. Bilbo versuchte meinen Blick auszuweichen und ging in die KĂŒche, wĂ€hrend ich ihm folgte und fragte:. »Warum in aller Welt hast du Gandalf zu einem Tee eingeladen?« SpĂ€t am Abend legte Bilbo seinen Fisch auf den Teller und presste eine Zitrone aus, als es plötzlich an der TĂŒr klopfte. Verwirrt blickte ich ihn an, da er gegenĂŒber mir saß, und stand auf. »Erwartest du jemand?«, wollte ich wissen. Doch er schĂŒttelte den Kopf. Neugierig ging ich auf die runde TĂŒr zu, blieb eine Weile stehen und sah an mir herunter. Ich trug eine enge braune Hose und dazu passende braune Stiefel, die mir bis zu den Waden reichten. Über meinem blauen Tunika trug ich ein Kettenhemd ohne Ärmel. DarĂŒber trug ich eine braune Weste mit schönen Verzierungen, die mir bis zu den Becken reichten. Die Schwertscheide aus Leder mit GĂŒrtelschleife war um meine Taille gebunden. Meine blonden Haare reichten mir bis zu den SchulterblĂ€ttern. Es gab keinen richtigen Schnitt und sah ziemlich struppig aus. Ich hatte blaue Augen und eine helle Haut. Die Kleidunge: http://www.bilder-hochladen.net/i/lxag-w-50b6.png Das Aussehen: http://www.bilder-hochladen.net/i/lxag-x-8abb.png Langsam öffnete ich die TĂŒr und fragte mich, wer es sein könnte. Es war ein Zwerg. Verwirrt sah ich ihn an und verzog leicht mein Gesicht. Was zum Kuckuck! Seine Gesichtsbehaarung war ausgeprĂ€gter, als die auf seinem Kopf, da er mehrere TĂ€towierungen auf seinem Kopf hatte. Auf seinem RĂŒcken trug er eine große Streitaxt. Ebenso sah er mich verwirrt an. Angeblich hatte er noch nie eine Wikingerin gesehen. »Dwalin! Zu Euren Diensten!«, sprach er in einer tiefen Stimme und verbeugte sich vor mir. Um etwas zu sagen, sagte ich: »BĂșseyra Runa! Zu Euren Diensten! Kennen wir uns?« Der Zwerg, der sich als Dwalin vorgestellt hatte, trat in die Höhle und sah mir tief in die Augen. »Nein!« Dann zog er seinen Umhang aus. »Gut riecht es hier, BĂșseyra!«, lobte er mich und ging in die KĂŒche. Ich lugte mit meinem Kopf nach draußen, um nachzuschauen, ob er alleine war. Er war alleine und somit schloss ich die TĂŒr hinter mir zu und folgte ihm in die KĂŒche. Dort setzte ich mich auf einen freien Stuhl und ĂŒberkreuzte die Beine. Bilbo und ich sahen ihm zu, wie er alles aufaß, so als, ob er kurz vorm Verhungern wĂ€re. Erneut klopfte es an der TĂŒr, als Bilbo den Zwerg in der KĂŒche eine SchĂŒssel Brot ĂŒberreichen wollte. Ich sah in Richtung der EingangstĂŒr und Bilbo riss ihn auf. Ich konnte hören, wie ein gewissen Balin fragte, ob er zu spĂ€t kommen wĂŒrde. Dann kam er zu uns und begrĂŒĂŸe Dwalin. Der Zwerg hatte einen langen weißen Bart, der teilweise in zwei HĂ€lften gespalten war. Ich zog verwundert eine Augenbraue in die Höhe, als sich die beiden die Köpfe gegeneinander schlugen. Zwergen! »Gibt es noch etwas zu essen?«, fragte mich Dwalin. Zum GlĂŒck kam mir Bilbo zur vor und versuchte seinen Besucher gut zu versorgen. Freundlich fragte er, was sie wollten. Von mir hĂ€tte sie gehört: »Nein und jetzt raus hier!« So war ich. Wie meine Mutter. Unfreundlich und manchmal kalt. So war ich zumindest zu den Fremden. Zu den Leuten, die mir bekannt waren, war ich freundlich und hilfsbereit. Und diese beiden Zwerge waren offensichtlich Fremde, die nichts in meiner und Bilbos Hobbithöhle zu suchen hatten. WĂ€hrend Bilbo verzweifelt versuchte eine Antwort aus den Zwergen herauszubekommen, saß ich auf einem Stuhl im Esszimmer und sah mir unsere GĂ€ste an. Ich wusste, dass sie zu den Durins Volk gehörten. Auch ich mochte ebenfalls keinen Besuch, wie Bilbo, der einfach so hereinspazierte und so tat, als ob ihm das Haus gehören wĂŒrde. Sie hatten keine Manieren. Plötzlich schellte die TĂŒrglocke und ich erhob mich. Genervt ging ich auf die TĂŒr zu, riss sie auf und schaute meinen Besuch wĂŒtend an. Vor mir standen zwei junge Zwerge. Genervt stöhnte ich auf. »Fili«, sagte der Blonde lĂ€chelnd. »Und Kili! Zu Euren Diensten!«, fĂŒgte der andere hinzu, nachdem er mich gemustert hatte, und verbeugten sich vor mir. »Zwerge! Wir haben heute keine GĂ€ste erwartet. Geht jetzt! Es sind genug Zwerge bei uns!«, sagte ich schnell und wollte gerade die TĂŒr schließen, als der Dunkelhaarige seinen Fuß dazwischen stellte. »Super. Die anderen sind bereits da!« Und im nĂ€chsten Moment wurde ich von den Zwergen zur Seite gedrĂ€ngt. Zuerst kam Kili hinein, gefolgt von Fili. Dieser blieb vor mir stehen und drĂŒckte sein Schwert in meine HĂ€nde. »Vorsichtig damit! Ich habe sie gerade geschliffen!« Was bildete er sich ein? WĂŒtend gab ich ihm sein Schwert zurĂŒck, woraufhin er mich erschrocken ansah. »Ich bin nicht deine Sklavin, Fili. Ich habe selber Waffen, also achte selber auf sie auf, verstanden?«, damit wendete ich mich von ihm ab und verschwand ins Wohnzimmer. »Er hat nicht erwĂ€hnt, dass Bildo Beutlin eine bezaubernde Frau hat.«, umschmeichelt mich der anscheinend jĂŒngere Kili, nachdem er mir gefolgt war. »Ich bin nicht seine Frau«, sagte ich grinsend. »Ich bin seine Ziehtochter!« Stille. Erst sah Kili ziemlich geschockt aus, aber dann grinste er. Was ging nur in seinem Kopf vor? Ich musste zugeben, dass ich mit solchen Umgangsformen von den Zwergen niemals erwartet hĂ€tte und diese ließen mich leicht erröten. Ich ging in die KĂŒche, gefolgt von Kili und musste dabei zusehen, wie die Zwerge dabei waren, die Möbel zu verschieben. Ich wusste, dass der Zwerg hinter mir stand, also drehte ich mich zu ihm um und fragte flĂŒsternd: »Seit ihr etwa hierhergekommen, um unsere Möbel zu verschieden?«, ich hörte, wie er lachen musste, und verneinte die Frage. Doch den wahren Grund wollte er mir nicht erzĂ€hlen. Erschrocken fuhr ich zusammen, als jemand erneut an der TĂŒr klopfte. Hektisch öffnete ich die TĂŒr und acht weitere Zwerge fielen auf unsere Fliesen. Hinter ihnen steckte eine bekannte Gestalt seinen Kopf durch die TĂŒr und ich konnte mir erklĂ€ren, wer hinter diesem ganzen Chaos steckte. »Gandalf!«
  47. 1 point
    So, das 2. Prolog II - Viel Spaß Der einsame Berg ragte hoch in den Himmel und wurde teilweise von dichtem Nebel bzw. den Wolken verhĂŒllt. Der Berg an sich, sah leer und verlassen aus. Keine Menschenseele war unterwegs und es gab auch keine Hinweise, dass hier vor Kurzem jemand lang gekommen war. Einzelne verkohlte Ästen lagen verstreut auf den Boden und bedeckten die wenigen Pflanzen. Auch Tiere waren nicht zusehen, nicht einmal Ameisen. Leise versteckte ich mich hinter einem Busch und beobachtete den Berg aus sicherer Entfernung. Nur der Vogel versteckte sich nicht, sondern flog auf den Berg zu und setzte sich auf den Ast eines Baumes am Fuße des Berges. Er machte keine Laute oder Ă€hnliches, sondern tat so als wĂŒrde er auf etwas warten. Plötzlich spĂŒrte ich einen kleinen Stich in meinem Herzen und ich verlor beinah mein Bewusstsein. Was war das? Mein Herz tut so weh! Ich kletterte aus meinem Versteck heraus und machte vorsichtige Schritte auf den Berg zu. Langsam bewegte ich mich auf ihn zu, da meine Schmerzen es mir nicht erlaubten schneller zu laufen. Vor dem Berg blieb ich stehen und blickte mich um. Wie ausgestorben! Der Berg hatte nichts Böses an sich, also beschleunigte ich meine Schritte. Meine Wunden rissen nach jedem Schritt immer weiter auf und ich unterdrĂŒckte jeden Schrei. Zwar nicht so schlimm wie gestern aber sie taten weh. Ich hatte sehr gehofft, dass ich dort etwas finde, womit ich meine Schmerzen lindern könnte. Die letzten paar Meter rannte ich. Vor dem Berg blieb ich erneut stehen und erkannte zwischen den großen Steinen, die mir im Wege lagen, eine Öffnung. Ich lĂ€chelte. Doch plötzlich machte mich der Vogel auf sich aufmerksam. Ich schaute nach oben zu ihm. Es war ein Rabe mit pechschwarzem Federkleid. Der Vogel sah sehr schön aus, aber warum ist er mir vorhin nicht aufgefallen? Der Rabe beobachtete mich mit seinen schwarzen Augen. Er deutete mit seinem Kopf auf die Mauer. Ich war erst etwas verwirrt, sprang aber durch die Öffnung. Kapitel 1: Spiel des Lebens - deine Zeit lĂ€uft ab Tagen oder Wochen vergingen und ich verließ den Berg nicht. Ich dachte gar nicht dran raus zu gehen. Die Öffnung hatte ich zugedeckt, damit ich ĂŒberhaupt keine Chance hĂ€tte nach draußen zu gehen. Außerdem hatte ich große Angst. Angst, dass meine Verfolger mich finden wĂŒrden. Das durfte auf keinen Fall passieren. Ich war hier sicher! Das innere des Berges, sah fantastisch aus. Ich hĂ€tte niemals mit GĂ€ngen, SĂ€ulen und Treppen, welche ein einziges Labyrinth waren, erwartet. Ich hatte immer gedacht, dass das innere des Berges einfach nur aus purem Chaos bestand. Aber dies zeigte mir nun, wie ich mich tĂ€uschen konnte. Ich hatte sofort gewusst, dass dies das Werk der Zwerge war. Ich fand Zwerge schon immer faszinierend und sehr interessant. Außerdem waren sie ein nettes Volk. Mein Vater sagte zu mir einmal, dass die Zwerge uns hassen, da wir Elben sind. Aber dies hatte ich nie verstanden. Ich war sogar mit einem Zwerg sehr gut befreundet, bis er mich ... das erzĂ€hle ich ein anderes mal. Ich lehnte mich gegen eine kalte Wand und rĂŒckte meine dĂŒnnen Beine nĂ€her an meinem Körper ran. Mir war kalt und ich war nur von Dunkelheit umgeben. Ich schloss meine Augen, die in zwischen ziemlich brannten, da ich fast jeden Tag geweint hatte. Ich hatte schreckliches Heimweh. Aber warum ging ich einfach nicht nach Hause? Ganz einfach, meine Heimat wurde zerstört. Ich hatte alles verloren. Meine Freunde, mein Leben, meine Familie und mich selber. Ich wusste nicht mehr wer ich war und wohin ich gehörte. Gerade wollte ich mich hinlegen, als ich plötzlich Schreie hörte. GequĂ€lte Schreie eines Menschen halten durch den Berg und versetzten mich in Angst und Schrecken. Ich bekam eine GĂ€nsehaut, hielt die Ohren zu und pressten meine Augen zusammen. Ich hatte Panik. Plötzlich verstummten die Schreie und ich war wieder von Stillen umgeben. Ich wusste nicht mal woher die Schreie genauer kamen, da sie von den WĂ€nden zurĂŒck hallten. Aber neugierig war ich nicht. Ich versteckte mich lieber und wartete bis der Tod mir holte. Ich legte mich auf den kalten Boden und schloss fĂŒr paar Minuten die Augen. Ich war ein HĂ€ufchen Elend. Nach Stunden wachte ich wieder auf und versuchte aufzustehen. Meine Wunden waren zwar sehr gut verheilt, aber meine KrĂ€fte hatten mich verlassen, da ich schon seit Tagen nichts mehr gegessen hatte. Zwar fand ich eine Vorratskammer mit etwas Nahrung, aber diese stillte meinen Hunger nur fĂŒr kurze Zeit. Ich entdeckte einen dreckigen Spiegel im Zimmer wo ich lag. Ich ging dorthin und betrachtete mich in Ruhe. Ich trug ein schmutziges weißes Kleid. Meine langen, orangen Haare standen kreuz und quer in aller Himmelsrichtungen ab und ich sah sehr dĂŒnn aus. Zu dĂŒnn. Man hĂ€tte meinen können, dass ich jede Sekunde zusammen brechen wĂŒrde. Nachdem ich meine Haare ein bisschen zu Recht gemacht hatte, ging ich eine Treppe runter in einen Raum, der sehr nach eine KĂŒche aussah. Ich hatte Hunger und suchte deshalb nach etwas Essbarem. Als ich doch noch etwas Essbares gefunden hatte, hörte ich ein sonderbares GerĂ€usch. Ich hörte MĂŒnzen die auf den Boden landeten. Da wuchs meine Neugierde und ich ging aus der KĂŒche raus. Leise folgte ich dem GerĂ€usch und stieß schließlich auf ein Meer aus purem Gold. Meine Augen wĂŒrden grĂ¶ĂŸer. Überall lagen MĂŒnzen, GegenstĂ€nde aus Gold, Ketten, Waffen und vieles mehr. Es war unglaublich. Ich konnte meine Augen kaum davon abwenden. Ich war wie gefangen. Ich machte einen Schritt nach vorne und noch einen. Unter meinen FĂŒĂŸen spĂŒrte ich das Gold und ich sank leicht in dieses hinein. Wo kommt das ganze Gold her? Hatte dies was mit diesen Menschenschrei zutun, was ich in den letzten Tagen öfters hörte? Leise hob ich eine wunderschöne Kette aus Edelsteinen hoch und betrachtete diese aus allen Winkeln. Wunderschön! Wo kommt das nur her? Als ich eine weitere Kette hochheben wollte, erkannte ich ein paar Meter weiter unten, dass sich MĂŒnzen bewegten. Was ist das? Was ist da unten? Was geschieht da? Aber was genau es war, wusste ich nicht. Schnell ging ich nach hinten und versteckt mich hinter einer SĂ€ule. NatĂŒrlich lugte ich um die Ecke, da meine Neugierde nun mal zu groß war. Wieder bewegte sich etwas und ein schuppiger Schwanz kam zu Vorschein. Sofort wusste ich das es ein Drachenschwanz war. Doch verspĂŒrte ich keine Furcht, da ich Drachen schon immer faszinierend fand. Einige Meter entfernt, kam ein Drachenkopf zum Vorschein. Einzelne MĂŒnzen steckten noch zwischen seinen Schuppen und landeten schließlich auf dem Boden. Ich versteckte mich nun doch komplett hinter der SĂ€ule, da der Drache in meiner Richtung schaute. Hatte er mich bemerkt? Ich hoffte nicht. Dann hörte ich, wie er langsam umher wanderte, aber wohin genau wusste ich nicht. Angst und Panik drohten mich zu ĂŒberwĂ€ltigen. Zwar fand ich Drachen interessant, aber wusste auch, dass sie sehr gefĂ€hrlich waren. „Also Dieb, ich rieche dich. Ich kann deinen Atem hören. Ich spĂŒre du bist hier!“, hörte ich eine dunkle, rauer Stimme. Sie kam von dem Drachen, da war ich ziemlich sicher. Ich versuchte kein GerĂ€usch zu machen, da ich gehört hatte, dass Drachen sehr intelligent und auf keinen Fall zu unterschĂ€tzen waren. „Komm. Nicht so schĂŒchtern , komm ins Licht!“, sprach er weiter. Doch ich dachte nicht daran, mich zu zeigen also blieb ich hinter der SĂ€ule versteckt. Aber was wĂŒrde mir das bringen? FrĂŒher oder spĂ€ter wĂŒrde mich dieser Drache ehe finden und mich töten. Eine Weile hörte ich nichts mehr. „Hm. Da ist etwas an dir, was mir gehört! Etwas aus Gold. Doch ist es noch ein noch viel grĂ¶ĂŸerer Schatz!“ Ich ĂŒberlegte, was er damit meinen könnte. „Komm, zeigt dich!" Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und zeigte mich. Was tue ich da? Bin ich jetzt komplett verrĂŒckt? Ich ĂŒberlegte, ob ich wieder zurĂŒck und mich verstecken sollte, aber das war zu spĂ€t, denn der Drache hat mich schon entdeckt. Ich starrte den Drachen einfach nur an. Wie groß er war. Dieser Drache hatte ein reptilienartiges Aussehen. Aber sah wunderschön aus. „Ah, da bist du ja!“ Ich sagte nichts. Ich war nicht in der Lage etwas zusagen. Ich zitterte am ganzen Leibe. Dann kam er nĂ€her auf mich zu. „Sag Kleines, was machst du hier? Bist du hier um zu stehlen?“, fragte mich der Drache und fixierte mich mit seinen Augen. SchĂŒchtern schĂŒttelte ich mit meinem Kopf, da ich vor Angst nicht sprechen konnte. „Aber du hast gestohlen!“ Nun schĂŒttelte ich heftiger mit dem Kopf. „Nicht nur ein Dieb sondern auch eine LĂŒgnerin. Sag, wo kommst du her?“ Ich schluckte hart. „I-ich wa-bin, ich war auf der Flucht!“, sagte ich und kniff die Augen zusammen. Dann öffnete ich sie wieder und erkannte große, goldene Augen direkt vor mir. Ich erschrak und fiel nach hinten. Der Drache war mir sehr nah gekommen, als ich die Augen geschlossen hatte. „Auf der Flucht also? Vor wem?“ Der Drache wendete sich von mir ab. „Vor meinem Vater!“, diesmal klang ich etwas sicherer. Aber nicht sicher genug! Ich stand auf und ging einige Schritte zurĂŒck. „Und du suchst sicherlich ein Ort, wo du bleiben kannst, hab ich recht?“ Ich nickte nach einigen Minuten der Stille. „Aber ich lasse niemanden am Leben, der mich anlĂŒgt!“, ich schaute ihn an. „Ich habe aber nichts geklaut. Ich brauche nichts!“, flĂŒsterte ich und schaute auf meine HĂ€nde. „Du wagst also, den großen Smaug zu belĂŒgen? Das finde ich aber gar nicht weise, Kleine!“ Smaug also! So hieß der Drache. Ich schĂŒttelte den Kopf. „Nein, ich habe nicht geklaut, ich schwöre!“, diesmal wĂŒrde ich etwas lauter und starrte ihn böse an. Smaug ging einige Schritte von mir ab. “Ich habe einen Vorschlag fĂŒr dich! Ehe ein Spiel. Ich werde bis dreißig zĂ€hlen und du lĂ€ufst weg von mir. Du hast vierundzwanzig Stunden Zeit dich vor mir zu verstecken! Ist die Zeit um und ich finde dich nicht, dann glaube ich dir und du kannst hier bleiben! Aber wenn ich dich innerhalb dieser Zeit finde, töte ich dich!“, ich sah ihn entgeistert an. Meinte er das ernst? Er gab mir diese Chance? Ich dachte er wĂŒrde mich gleich verbrennen sobald er mich sieht. Aber jetzt? Machte er mir diesen Vorschlag? Kann ich ihm trauen? Nein, er ist ein Drache. Er ist vielleicht stark und hinterhĂ€ltig und das sollte man nicht unterschĂ€tzen. Aber ich habe ja nichts zu verlieren, außer meinem Leben. Ein Versuch ist es wert. Mit diesen Gedanken nickte ich entschlossen. „Gut, ich zĂ€hle von dreißig runter!“, Smaug begann und ich lief weg. Ich ĂŒberlegte wo ich mich verstecken könnte und sofort kann mir eine Idee. Schnell lief ich runter, ich hörte noch wie Smaug mir zurief, dass er bei zwanzig wĂ€re, also mĂŒsste ich mich beeilen. Und da war der perfekte Versteckt. Ich versteckte mich in einem Schrank. Es war nur ein sehr kleiner Raum. Da ich dĂŒnn und noch klein war, passte ich da perfekt rein. Smaug war bei fĂŒnf. Schnell schloss ich die TĂŒr zu und kauerte mich in dem kleinen Loch zusammen. Jetzt muss ich einen Tag warten. Aber es gab leider ein Problem. Ich hatte kein ZeitgefĂŒhl und eine Uhr ebenso nicht. Was mache ich jetzt? Auf einem Tisch lag doch eine Sonnenuhr. Warum habe ich mir diese nicht gleicht geschnappt? Ich brauchte diese Uhr. Der Count-Down war schon lĂ€ngst vorbei und Smaug war sicherlich schon auf der Jagd nach mir. Egal was passierte, ich brauchte diese Uhr. Ich hatte nur eine Chance. Also musste ich raus gehen, schnell diese Uhr schnappen und wieder hierher kommen – und das alles, bevor Smaug mich findet wĂŒrde! Und dann ging los ... Leise machte ich die kleine TĂŒr auf, lugte raus und analysierte die Umgebung. Ich sah keinen Schatten, hörte keinen GerĂ€usch oder Ă€hnliches. Also war der Drache noch nicht her. GebĂŒckt kam ich raus und sah die Sonnenuhr schon von weitem. GefĂŒhlt zwei Meter lag sie auf einem Tisch. „Wo bist du, Kleines?“, hörte ich Smaug reden. Die Stimme war nicht weit von mir entfernt, somit wusste ich, dass ich nicht viel Zeit hĂ€tte. Ich ging auf die Uhr zu, schnappte diese und achtete nicht rauf, wie mein Kleid an einer Waffen feststeckte und riss diese mit. Mit einem lauten Knall, landete die Waffe auf den Boden. Ich Trottel. Mist, schnell weg! Ich bĂŒckte mich nach unten und versteckte mich wieder in dem Loch. Ich presste meine Ohren an die TĂŒr und hörte wie Smaug vor meiner kleinen TĂŒr landete. Er war draußen und lauerte mir auf. Ich sah neben mir ein kleines Loch und schaute da durch. Ich sah wie Smaug um sich sah und weiter zog. Ich atmete aus und lehnte mich gegen die Wand. Ich hatte es geschafft! In den HĂ€nden trug ich die Sonnenuhr und war so erleichtert. Ich blickte nach oben und erkannte einen Sonnenstrahl. Zum GlĂŒck. Sonst wĂŒrde eine Sonnenuhr nicht funktionieren. Ich stellte die Sonnenuhr hin, somit wurde sie beleuchtet und ich musste nun nur noch warten bis vierundzwanzig Stunden um waren. „Hey Kleine, komm zeig dich!“, hörte ich Smaug durch den Berg brĂŒllen. Ich wachte auf. Ich hatte gar nicht gemerkt, dass ich eingeschlafen war. Ich schaute runter auf die Uhr. Diese verriet mir, dass ich zehn Stunden lang geschlafen hatte. Ich muss nur noch vierzehn Stunden durchhalten. Warte, hatte Smaug wirklich zehn Stunden nach mir gesucht. Er gab wohl nie auf. Wie soll ich es nur ĂŒberleben? Aber ich muss durchhalten. Ich habe nur diese eine Chance und diese werde ich nutzen. Plötzlich krabbelte etwas an mir hoch. Ich sah runter und erkannte eine große fette Vogelspinne. Ich unterdrĂŒckte einen Schrei. Ich fand Vogelspinnen schon immer ekelig. Wo kam diese plötzlich her? Ich war in einem Loch und musste diese mit einer Vogelspinne teilen? Warum immer ich? Spinne? Eine Maus hĂ€tte es auch getan! Ich saß da und spĂŒrte jedes einzelne Bein von dem Tier auf meiner nackten Haut. Ich presste meine Augen zusammen. Ich durfte nicht schreien, sonst wĂ€re alle umsonst gewesen. Ich versuchte dieses Krabbeltier an den Beinen, von meiner Haut, zu lösen und zum GlĂŒck funktionierte das. Dann schĂŒttelte ich mich leise. Ich hatte Angst. Ich presste meine HĂ€nde auf meine Ohren und verlor das Bewusstsein. Als ich wieder bei Bewusstsein war, sah ich auf die Sonnenuhr runter. Doch - doch wo war sie? Dunkelheit! Moment, kann es sein, dass die Nacht eingebrochen war? Bestimmt, aber wie viele Stunden musste ich noch durchhalten? Ich musste warten bis die Sonne aufging und mir verriet wie lange ich noch um mein Leben kĂ€mpfen musste. Ich atmete aus. Es war dunkel. Moment, die Vogelspinne. Wo war sie? Diese Vogelspinne könnte jetzt ĂŒberall sein. Da es dunkel war, konnte ich nichts sehen. Ich blieb starr sitzen und versuchte mich zu beruhigen. Aber ob das half? Nur ein bisschen. Ich schloss meine Augen und versuche zu schlafen. Nach einigen Minuten oder Stunden, ich wusste nicht mehr genau wie lange, da ich kein ZeitgefĂŒhl mehr hatte, schlief ich ein. Ich muss nur noch eine Stunde durchhalten. Es wurde bald vorbei sein. Ich musste hier raus! Meine Knochen taten höllisch weh. Ich wartete. Nach zwanzig Minuten presste ich die Ohren an die TĂŒr, doch hörte nichts. Ich schaute durch das kleine Loch und erkannte etwas Goldenes mit schwarzen Pupillen. Ich riss die Augen auf. Mist, er hat mich gefunden! Ich schaute auf die Sonnenuhr. Noch vierzig Minuten! HĂ€tte er nicht spĂ€ter kommen können? Ich presste meinen RĂŒcken an die Wand. „Ich hab dich gefunden, MĂ€dchen!“, hörte ich ihn flĂŒsternd. Ich zitterte. Mist dieses Versteck war nicht gut genug. Ich wusste nicht was ich machen sollte. Ich hielt meine Ohren zu und presste meine Augen zusammen. Als ich meine Augen öffnete, bewegte sich plötzlich die TĂŒr und langen Kralle versuchten mich zu packen. „Gleich bist du meinst!“. Das war das einzige was ich hörte, bevor ich wieder mein Bewusstsein verlor. „Du bist aber sehr hartnĂ€ckig, MĂ€dchen!“ Ich wachte auf. Was? Was ist passiert? Moment, war ich nicht kurz vorm sterben? Ich schaute auf mich runter. Ich lebte! Ein Traum! Es war nur ein Traum! Ich schaute runter und tatsĂ€chlich, ich hatte noch zehn Minuten. Gespannt saß ich davor und wartete. Dann war es soweit. Die vierundzwanzig Stunden waren um und ich hatte es geschafft. Ich hoffte doch sehr, dass Smaug sich daran halten wĂŒrde, was er mir gesagt hatte. Normalerweise durfte man einem Drachen nicht vertrauen, da sie sehr hinterhĂ€ltig sein können. Ich öffnete die TĂŒr, kam aus meinem kleinen Versteck heraus und streckte mich. Meine Gliedmaßen taten höllisch weg. Aber nein, nicht schwach machen jetzt. Sicher stand ich auf und suchte Smaug. NatĂŒrlich fand ich ihn bei seinen ganzen MĂŒnzen. Ich kam auf ihn zu. Er wachte auf und sah mich verwirrt an. „Ich dachte du wĂ€rst Tod, Kleines!“ Ich verstand nicht was er genau damit meinte. „Hat dir diese Vogelspinne keine Angst eingejagt?“ Moment? Was? Vogelspinne, kann es sein, dass er m-? „Ich habe dich gerochen! Ich habe deine Angst gerochen!“, sprach Smaug und ich zitterte. War das alles umsonst? „Ich hĂ€tte dich gleich töten können, aber ich wollte sehen, wie hartnĂ€ckig du wirklich bist!“, mit diesen Worten warf er mir einen kleinen Beutel vor meinen FĂŒĂŸen. Ich verstand nicht, was er wollte. Ich sah ihn an. „Meinen Namen scheinst du zu kenne, aber ich kann mich nicht entsinnen, solche wie dich schon einmal gerochen zu haben. Wer bist du ?" Ich schluckte. „M-mara!“, antwortete ich neutral. Smaug drehte sich um und verschwand in das Meer aus Gold. Völlig verwirrt und entsetzt sah ich ihm nach und bemerkte den kleinen Beutel vor meinen FĂŒĂŸen. Ich hob es auf und öffnete diese. Ich holte den Inhalt raus und betrachtete diese. Ich bekam sofort TrĂ€nen in den Augen. In meinen HĂ€nden lagen Brot und KĂ€se. Ich sank zu Boden und brach in TrĂ€nen aus. Ich hatte ein zuhause!
  48. 1 point
    Es kann gut sein, dass du keine Motorradfahrer kennst die bei Hitze aufs Auto umsteigen. Ich kenne deren genug und kann das durchaus nachvollziehen. Elitismus der Art "echte Motorradfahrer mĂŒssen bei jedem Wetter auf die Maschine" gewöhnt man sich bald mal ab. Zum Beispiel bei Temperaturen, wo man unter der Montur ein paar Stunden im eigenen Saft sitzt.
  49. 1 point
    So wie ich das sehe, hat niemand versucht zu erklĂ€ren wie der Arkenstein oder die Silmsaril physikalisch "funktionieren". Es ging darum zu erörtern, ob anhand der uns vorliegenden Textstellen eine einigermassen belegbare Hypothese fĂŒr die eine oder andere Sicht (Silmaril oder nicht) gerechtfertigt ist. Und das Interesse, den Inhalt des Gesamt-Korpus ĂŒber Mittelerde nicht nur als fantastische Literatur zu betrachten (wo es in der Tat egal ist, wie das eine oder andere beschaffen ist - wie Du so schön dargelegt hast), sondern es als Pseudohistorie mit allen sich daraus ergebenden Möglichkeiten, kann ich bestens nachvollziehen. Auch dies ist ein Reiz der fantastischen Literatur - und einer, dem auch Tolkien in seiner eigenen Schöpfung erlegen ist. Insofern finde ich dieses Interesse berechtigt und ebenso spannend wie das mystische. GrĂŒĂŸe Tolwen
  50. 1 point
    56mm (54mm) - 83g 181. Frodo in Hobbingen (12.01.2011) Sonderfiguren 80mm (80mm) - 220g Höhlentroll unter dem Berg von Moria (18.02.2004) (Abogeschenk) 81mm (80mm) - 288g Wargreiter auf der Ebene von Rohan (22.06.2005) 120mm (110mm) - 316g Gandalf und Schattenfell in Helms Klamm (01.02.2006) 85mm (83mm) - 390g Nazgûl zu Pferd im Galopp (31.01.2007) 81mm (81mm) - 450g Gepanzerter Troll (18.06.2008) 117mm (80mm) Breite: 142mm, Tiefe: 108mm - 660g Balrog (Auslieferung der Vorbestellungen: April - Juli 2010)
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