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Papst Leo XIV. zitiert Gandalf in seiner ersten Enzyklika Magnifica Humanitas, in der er u.a. vor den Gefahren von KI warnt.4 Punkte
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Ich finde es spannend, dass das die einzige Stelle ist, wo Elbereth Gilthoniel genau so vorkommt. Kann man vielleicht mal irgendwann als Fun Fact einwerfen Danke fürs Drauf-aufmerksam-machen, Blauborke.2 Punkte
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Und das Realease-Date für die 3. Staffel ist jetzt auch raus. Es wird der 11.11. sein. Aus deutscher Sicht ein kurioses Datum, klar, beginnt an dem Tag doch auch die Karnevals-Session. Aber es hängt wohl damit zusammen, dass im Laufe der Staffel der Eine Ring geschmiedet werden wird. Jaja, ganz viel Zahlensymbolik. Fast schon tolkienesk, nicht wahr?2 Punkte
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Vielne Dank! Ich habe aber auch von Blauborkes Vorarbeit profitiert. Ich mache mal weiter: "Packt Euch, Herr Beutel!" (Carroux)1 Punkt
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Bilbo ist "er". Das Zitat ist vom Anfang des ersten Kapitels und kommt von irgendwelchen Hobbits, die darüber den Kopf schütteln, dass Bilbo selbst mit 99 Jahren kaum gealtert wirkt und es ungerecht finden, dass jemand gleichzeitig mit scheinbar ewiger Jugend und angeblich unerschöpflichem Reichtum gesegnet ist.1 Punkt
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Von mir auch: Herzlichen Glückwunsch und alles Gute nachträglich zum Geburtstag 🎂 🍰🥂🍾💐🍀🐞🐷🎀🎁 @Berzelmayr1 Punkt
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Ein kurzer Ausschnitt aus dem fantastischen Abschlusskonzerts des OVER THE BOARDER FESTIVALS. 'Knocking on Heavens Door' geht zum Abschluss immer - aber so - https://bap.de/wp-content/uploads/2026/06/0602-1.mp4?_=11 Punkt
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Das ist echt ein Jammer. Ich hab damals Stunden damit verbracht, die Making-ofs von Herr der Ringe zu schauen. Wusstest du, dass die Technik für das digitale Compositing damals bei Weta völlig neu erfunden werden musste? Die haben die Postproduktion quasi revolutioniert, nur damit wir diese epischen Schlachten sehen konnten. Heute kriegst du nur noch kurze Promo-Clips statt echtem Einblick. Ohne physische Medien geht dieses Wissen über das Handwerk des Filmemachens leider komplett verloren.1 Punkt
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Der Film Vaterland/Fatherland wurde vor kurzem in Cannes gezeigt. Es geht da um Thomas Mann und seine Tochter Erika, die ein paar Jahre nach dem Krieg nach Ost- und Westdeutschland reisen. Sandra Hüller ist natüüürlich auch mit dabei.1 Punkt
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Ich hab ja eher den Eindruck, dass es im HdR eher nicht die Elben sind, die "Elbereth" rufen Deine Frage muss ich jedenfalls verneinen - in doppelter Hinsicht1 Punkt
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In den letzten Wocher hat der Youtuber For Art's Sake drei Videos zum Thema Tolkiens eigene Kunst ins Netz gestellt. Ich fand's sehr interessant.1 Punkt
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Warhorse Studios hat jetzt diese Mittelerde-Karte gepostet. https://warhorsestudios.cz/en/projects1 Punkt
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Das sind allerdings die Charaktere aus dem Bakshi-Film. https://www.theonering.net/torwp/2026/05/19/121851-collecting-the-precious-dark-horse-direct-lord-of-the-rings-set-2/1 Punkt
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Vor kurzem hat sich Peter Jackson darüber beklagt, dass DVDs und Blu-rays rarer geworden sind, speziell im Bezug auf aufwendig gemachte SEE wie die seinen: „Man kann zwar Blu-rays und DVDs kaufen, aber sie sind mittlerweile fast schon ein Nischenprodukt für Liebhaber“, sagte Jackson. „Da sie sich nur in geringen Stückzahlen verkaufen, will kein Studio erweiterte Extras darauf veröffentlichen oder die Fassungen verlängern. Wir haben stundenlanges Material von den Dreharbeiten für die ‚Der Herr der Ringe‘-DVDs zusammengestellt, und so viele Leute haben mir dafür gedankt. Die Leute haben sich das immer wieder angesehen, weil es sie dazu inspiriert hat, selbst Filme zu machen. Das gibt es jetzt alles nicht mehr, und ich finde das wirklich schade.“1 Punkt
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Ist schon wieder rum? Schade, dass das beim Fußball immer viel länger dauert...1 Punkt
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Ein Middelalderfilm wurde vor einigen Monaten in Franken gedreht. Er spielt jedoch im England der 1380er Jahre, zur Zeit von König Richard II. https://www.flz.de/drehschluss-fuer-hollywood-film-the-uprising-das-ist-das-erste-bild-vom-cast/cnt-id-ps-3998b2b4-abad-468c-905e-b43ed7a39bd9 https://www.imdb.com/title/tt36983905/?ref_=nm_flmg_job_1_accord_1_unrel_cdt_t_11 Punkt
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Im Grunde ist es sogar beides. Eine Aufteilung (also das Ergebnis) und auch ein Geben (der Akt): Die Drei wurden den Elbenherrschern (Gil-galad und Galadriel) gegeben (durch Celebrimbor), sowie die Neun und Sieben an die Zwerge und Menschen (durch Sauron). Mit dem Akt der Übergabe ist es jeweils ein Geben ("for the Elven-Kings", "for the Dwarf-lords", "for Mortal Men") und beschreibt zugleich das Ergebnis mit der Aufteilung der Ringe auf die verschiedenen Völker. Möglicherweise ist es eine Frage welchen Teil man primär liest: das "for" mit der Implikation des Gebens oder das Ergebnis der Aufteilung (Elven-Kings, Dwarf-Lords, Mortal Men). Ich hhabe es im Regelfall im zweiten Sinne gelesen, daher meine Einschätzung. Es ist vielleicht wichtig zu beachten, dass der Akt der Übergabe der Ringe nicht durch eine Instanz/Person erfolgt, welche als "Geber" die Verfügungsgewalt über alle Ringe hat, sondern dass dies als Ergebnis des Krieges der Elben mit Sauron zweigeteilt ist. In der Ursprungsfassung des Textes mit Sauron als Hersteller aller Ringe ist dies natürlich gänzlich anders: Er ist die alleinige Instanz, welche über Eigenschaften und Herausgabe der Ringe entscheidet. Hier sind also Absicht bei der Herstellung und faktische Verteilung deckungsgleich. In der finalen Fassung ist dies nicht mehr der Fall - ebenso wie der/die Geber der Ringe.1 Punkt
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Das sind gute Fragen und ich versuche die mal miteinander aus meiner Perspektive zu beantworten: Hinsichtlich der Zeilen, die die Elbenschmiede (oder Celebrimbor im Speziellen) erkennen liessen, dass sie hereingelegt worden waren, haben wir zwei Stellen. Zum einen gegenüber Frodo: [Gandalf spricht über die Inschrift auf dem Ring] The letters are Elvish, of an ancient mode, but the language is that of Mordor, which I will not utter here. But this in the Common Tongue is what is said, close enough: One Ring to rule them all, One Ring to find them, One Ring to bring them all and in the darkness bind them. It is only two lines of a verse long known in Elven-lore [...] — LotR: The Shadow of the Past Und dann im Rat von Elrond: [Gandalf spricht] "Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul" [...] Out of the Black Years come the words that the Smiths of Eregion heard, and knew that they had been betrayed. — LotR: The Council of Elrond Dies macht es m.E. sehr wahrscheinlich - insbesondere da dies ja auch die komplette Ringinschrift selber ist und nicht nur der Auszug aus einem längeren Gedicht - dass dies zum Ring selber gehörte. Hier ist meine Hypothese, dass diese Worte im Sinne einer magischen "Schlußformel" die Herstellung des Einen Ringes abgeschlossen haben - sozusagen der Schlußstein, der alles zusammengebunden hat. Somit kommen diese zwei Zeilen von Sauron selber und sind integraler Bestandteil des Einen. Daß jemand anderes dies mitbekommen hat (hier die Elbenschmiede) war von ihm sicher nicht vorgesehen (zu diesem Punkt siehe der vorige Diskussionsverlauf) und somit eine glückliche Fügung für die Elben, die es ihnen erlaubte, Saurons sorgfältigst vorbereiteter Falle im letzten Augenblick zu entkommen. Hierdurch sind den Elbenschmieden bzw. Celebrimbor diese zwei Zeilen bekannt und diese Information wurde sicher an Galdriel weitergegeben (mit der sich Celebrimbor in der Sache ja beraten hat), so dass sie bezüglich Saurons Absichten auf dem gleichen Wissensstand war wie Celebrimbor. Um auf Deinen Punkt zurückzukommen - diese Zeilen sind somit nicht so alt wie die Eroberung Eregions, sondern noch etwas älter - nämlich so alt wie der Eine selbst und beschreiben seinen Zweck unabhängig davon wer die anderen Ringe hat oder noch bekommen wird. Die Frage mit dem erstmaligen Auftreten der Nazgûl und der entsprechenden Erwähnung in Anhang B (ZZ 2251) stellt natürlich die angerissene Frage nach der innerweltlichen Autorenschaft des Ringgedichtes. Hierbei müssen wir beachten, dass den Elben der weitere Verbleib der Neun und Sieben (evtl. nur sechs davon) nach dem Krieg erstmal unbekannt sein dürfte: Sauron hat die Ringe jetzt und überlegt, was er damit machen soll. Später verteilt er sie, doch wird das öffentlich gemacht? Oder zumindest in einer Art und Weise, dass dies auch im Westen bekannt werden könnte? Hier helfen vielleicht einige Textstellen, die sich mit der Kenntnis der Ringe und ihrer Hüter/Träger befassen: `The Three were not made by Sauron, nor did he ever touch them. But of them it is not permitted to speak. — LotR: The Council of Elrond But the possessors of the Ring [Durin’s Ring] did not display it or speak of it, and they seldom surrendered it until near death, so that others did not know for certain where it was bestowed. — LotR: Appendix A (III – Durin’s Folk) Hinsichtlich der Drei und Sieben (wenn man das Verhalten bzgl. Durins Ring mal als typisch für die Träger der Sieben insgesamt betrachtet) wird das "Ringwissen" immer als so etwas wie ein Top-Secret Staatsgehemnis betrachtet: Der Kreis der Eingeweihten ist minimal und es wird peinlichst darauf geachtet, dass dies auch so bleibt. Auf Saurons Seite sieht es ähnlich aus: I do not think Ar-Pharazôn knew anything about the One Ring. The Elves kept the matter of the Rings very secret, as long as they could. In any case Ar-Pharazôn was not in communication with them. — Letters: #211, 1958 Hier gibt es neben dem Hinweis auf den Einen auch nochmals die klare Aussage hinsichtlich strikter elbischer Geheimhaltung in Sachen "Ringe der Macht". Diese maximale Geheimhaltung der Elben hinsichtlich allen Wissens zu den Ringen der Macht ist m.E. ein ganz zentraler und wichtiger Aspekt. Zudem ist das interessanterweise mit dem Zusatz "so lange sie konnten" verbunden - das wird nachher noch wichtig. Wie sieht es nun auf Seiten Saurons mit dem Umgang des Wissens (und dessen Verbreitung) zu "Ringen der Macht" aus? [...] they [die Orks, die Isildur am Schwertel überfielen] could know nothing of the One Ring, which save to Sauron himself was known only to the Nine Ringwraiths, its slaves. — UT: The Disaster of the Gladden Fields In ähnlicher Weise wie die Elben wird das Wissen um diese Gegenstände (hier speziell den Einen) auf Saurons Seite als "Top Secret" behandelt, welches nur den unmittelbar davon Betroffenen (also Sauron selber und den Ringgeistern) bekannt ist. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wann das Ringgedicht entstanden ist, welches ja schon eine gewisse Kenntnis über die Existenz und sogar Verteilung der Ringe voraussetzt. Direkt gibt es hierzu meiner Kenntnis nach keine Information, und man kann nur begründete Hypothesen aufstellen. Die meiner Meinung nach am besten passend ist die von einer Entstehung um die Zeit des Letzten Bundes herum. Hier kommt die Einschränkung um das Wissen der Ringe herum ins Spiel - "solange sie konnten" (s.o.). Zudem finde ich es bedeutend, dass diese Einschränkung im Zusammenhang mit Ar-Pharazôns Zeit erwähnt wird. Aus der Satzkonstruktion ergibt sich für mich somit: Zu Ar-Pharazôns Zeit ist es nach wie vor ein Geheimnis und nur dem allerinnersten Zirkel der Elbenherrscher bekannt. Die überlebenden Getreuen haben nach der Akalabêth Arnor und Gondor gegründet und sich damit eine neue Existenz geschaffen. Natürlich trauern sie ihrer ehemaligen (und einmaligen) Heimat Númenor nach, doch finden etwas Trost in der Tatsache, dass immerhin Sauron jetzt endlich ein für allemal erledigt sei: For this good at least they [the surviving Faithful] believed had come out of ruin, that Sauron also had perished. — LotR: Appendix A (I – Númenor) Nun tritt nämlicher Sauron aber ca. 100 Jahre nach Gründung der Exilreiche auf einmal wieder offen in Mordor auf und beginnt erneut Krieg gegen die Getreuen. Kurz danach wird der Letzte Bund geschlossen und der große, entscheidende Krieg gegen Sauron geplant. Hier setzt jetzt die Erklärung ein - angesichts des offenbar nicht tot zu kriegenden Saurons und des berechtigten Staunens und Besorgnis der Númenorer über Erfolgsaussichten eines Krieges (im Sinne von "wenn Eru es nicht schafft, Sauron zu erledigen..."). Jetzt rücken die Elben notgedrungen (jetzt können sie es nicht mehr absolut geheimhalten) zumindest mit etwas Information zu den Ringen heraus. Dies versetzt die númenorischen Anführer (Elendil, Isildur und Anárion) in die Lage, die wesentlichen Zusammenhänge zu verstehen und mit Gil-galad, Círdan, Galadriel und Elrond eine erfolgversprechende Strategie zu planen. Der siegreiche Bund kann in Barad-dûr Hinweise auf die Verteilung der Ringe gefunden haben und kombiniert mit naheliegenden Schlüssen (z.B. das wenig konstruktive Verhalten der meisten Zwergenstämme in den letzten Jahrhunderten) den Verbleib der Sieben mit hinreichender Wahrscheinlichkeit erschliessen. Bei den Neun kann das Auftreten dieser merkwürdigen und schreckenerregenden Kreaturen ca. 1000 Jahre vor dem Krieg des Letzten Bundes auch mit den Neun Ringen in Verbindung gebracht werden (vielleicht auch ein paar Hinweise in Barad-dûr). In diesem Sinne wäre das Wesen der Ringgeister als solche dann auch erst um diese Zeit (Letzter Bund) geklärt. Somit hält es Einzug in das Wissen entsprechend eingeweihter vertrauenswürdiger(?) Gelehrter (elbisch und evtl. auch númenorisch). Diese Aufzeichnungen (bzw. bei Elben noch direkt verfügbares Wissen) wurden dann bei der Niederschrift des Roten Buches (=Herr der Ringe) am Ende des Dritten und Anfang des Vierten Zeitalters verwendet und die Kreaturen als Ringgeister bezeichnet. Dies wäre also ein retrospektives Wissen des/der innerweltlichen Autoren (Bilbo, Frodo, Sam, Findegil), welches zeitgenössisch um ZZ 2250 nicht bekannt war. Was das Ringgedicht angeht, so hat sich dann um diese Zeit (also Letzter Bund oder kurz danach) ein elbischer Dichter/Gelehrter das Gedicht geschaffen. Hierbei hat er die seit langem bekannten, von Sauron bei der Fertigstellung des Einen dort "eingebrannten" zwei Zeilen in den jetzt bekannten Gesamtkontext integriert. Daß der Autor (oder Autoren) des kompletten Gedichtes nicht in Details eingeweiht war(en) - oder diese aus Verschleierungsgründen bewusst verschwiegen oder irreführend formuliert hat - ist bei den Drei zu erkennen: Dort werden "Elven-Kings" als Träger benannt, doch von den tatsächlichen Trägern/Hütern war nur einer (nämlich Gil-galad) ein König. Und Galadriel als Frau war schon gar kein König (weder vom Geschlecht noch Titel her). Interessanterweise ist die Bezeichnung bei den Zwergen - und noch mehr bei den Menschen - viel generischer. Dies würde zu einem elbischen Autor passen, der über die Zwerge und Menschen wenig oder gar nichts konkretes wusste. Bei dem "for" würde ich auch das ähnlich wie Eldacar als simple Aufteilung lesen. EDIT: Vielleicht gibt das Gedicht auch einen Hinweis, der den Entstehungszeitraum enger eingrenzen könnte, denn es spricht ja vom Dunklen Herrscher, der einen Ring hätte. Wörtlich betrachtet ist das ja nur bis ZZ 3441 der Fall, also bevor er ihn an Isildur verliert. In meinem Szenario würde die Entstehung somit zwischen ZZ 3429 und 3441 fallen. Oder ist das zu wortklauberisch? Allerdings hatten die Alliierten zu diesem Zeitpunkt noch keinen Zugang zu Barad-dûr, d.h. sie müssten die Nerteilung der Neun an Menschen schon vorher aus anderen Quellen wissen oder mit hinreichender Wahrscheinlichkeit erschlossen haben.1 Punkt
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Aber immerhin gibt es Indizien in diese Richtung. Zweifelsfreie Beweise sind zu diesem - und vielen anderen mittelirdischen Themen - ja rar gesät. Ich würde auch zu deiner letzten Schlußfolgerung tendieren. Zahlreiche Überarbeitungen stellen ein Problem dar. Und wissen wir zudem, ob die von Christopher akribisch gesammelten Notizen tatsächlich vollständig sind? Und auch wenn ja - evtl. hat Tolkien auch den einen oder anderen Schritt bzw. Entscheidung gar nicht explizit verschriftlicht. Wie man es dreht, bleiben Lücken und Fragen - mit denen wir halt umgehen müssen Unsere Diskussionen im Thread „Die Bedeutung von Macht und ihre Erscheinungsformen bei Tolkien“ haben mich noch einmal an eine offen gebliebene Frage aus diesem Thread hier erinnert. @Tolwen vertritt in beiden Threads den Standpunkt, „dass das Ringgedicht 'nur' den faktischen Zustand hinsichtlich des Verbleibs bzw. der Verteilung der Ringe der Macht nach ZZ 1700 beschreibt - und nicht die Absicht bei der Herstellung“. Diese Auffassung steht allerdings wie bereits beschrieben in Widerspruch zu der ursprünglichen Konzeption des Ringgedichts, welches ja zu einem Zeitpunkt entstanden ist, als in der Erzählung Sauron noch alle Ringe selbst schmiedete und beabsichtigte, alle Völker Mittelerdes mit Hilfe der Ringe zu kontrollieren. Die für diese Frage relevante Textgeschichte hatte ich in einem Post zusammengefasst und beschrieben, wie sich die Darstellung von der Anfertigung und der Verteilung der Ringe schrittweise hin zur veröffentlichen Fassung veränderte. Die Vermutung, dass sich damit auch die Lesart des Ringgedichts ändert, lag nahe, war aber nicht die einzig mögliche Deutung. Was fehlte, war ein eindeutiger Textbeleg dafür, dass Tolkien diesen Schritt tatsächlich vollzogen hatte. Ich habe mir nun noch einmal die Briefe vorgenommen und ausgerechnet in dem Brief, den wir so ausgiebig diskutiert haben, den meiner Meinung nach entscheidenden Hinweis gefunden. In Brief 131 schreibt Tolkien, im Anschluss an die Schilderung des Moments, in dem Sauron den Einen Ring aufzieht: „In the resulting war between Sauron and the Elves Middle-earth, especially in the west, was further ruined. Eregion was captured and destroyed, and Sauron seized many Rings of Power. These he gave, for their ultimate corruption and enslavement, to those who would accept them (out of ambition or greed). Hence the ‚ancient rhyme‘ that appears as the leit-motif of The Lord of the Rings, Three Rings for the Elven-kings under the sky, Seven for the Dwarf-lords in their halls of stone, Nine for Mortal Men doomed to die, One for the Dark Lord on his dark throne In the Land of Mordor where the Shadows lie.“ Das „hence“ leitet die Strophe eindeutig aus der Verteilung der Ringe ab, bestätigt also, dass Tolkien die ursprüngliche Konzeption des Ringgedichts im Zuge der Überarbeitungen des Herrn der Ringe aufgegeben hat und zu einer neuen Lesart gekommen ist.1 Punkt
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Es hat bis jetzt gedauert, bis ich diese Unterhaltung verstanden habe von Mähs: „Nachdem ich die Frage ja quasi selber stelle“ über Eldacars: „Du hast es tatsächlich selbst gesagt“ bis hin zu Mähs: „Oder evtl sogar zu Gimli und Legolas“. Damit wäre für mich das größte Rätsel an diesem Rätsel gelöst.1 Punkt
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