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  1. 3 points
    In Ordnung. Dann also Schwamm dr√ľber. Ich hatte ja Anja auch geschrieben, dass sie den Text sicherlich auch noch von Anderen begutachten l√§sst.
  2. 3 points
    Da protestiere ich mal frei heraus. Tolkiens Erlebnisse in den Weltkriegen und in seinem sonstigen Leben haben nat√ľrlich einen Einfluss auf sein Schreiben und seine Werke. Aber zu behaupten, dass die Textwelt erst durch die (so verstehe ich dich) Verbildlichung der Filme von Jackson entstanden ist, finde ich, um es irgendwie in Worte zu fassen, merkw√ľrdig. Tolkien und seine Welt (nicht nur Mittelerde) zeichnet sich durch sein eigenes Erkunden in dieser Welt aus, die er gemeinsam mit ihr selbst entdeckt hat. Dass er seine Erkundung mit uns teilt (mit Christopher Tolkien als Vermittler) empfinde ich als riesiges Geschenk. Damit m√∂chte ich aber auch an die allgemeine Diskussion hier ankn√ľpfen. Die Vorfreude ist trotz des Zweifels des Ungewissen riesig. Ob es gut oder schlecht wird, neues Material von Ea ist einfach toll! Und um am Vorherigen anzukn√ľpfen, finde ich es mutig von den Verantwortlichen der Serie, diesen Schritt zu wagen. Es ist keine leichte Aufgabe, dies beweist die Arbeit von Jackson mit seiner Herr der Ringe Verfilmung. Seine gro√üartige Verfilmung besteht meines Erachtens darin, dass er selbst in die Welt Tolkiens eingetaucht ist und seine Interpretation dargestellt mit uns geteilt hat. Diese war mit einem gro√üteil der Rezipienten deckungsgleich. Mit Der Hobbit hat er aus meiner Meinung das Universum Tolkiens nicht bereichert, aber es ist unterhaltendes Material zu einer mir teuren Welt. Mit dem beinahe fl√ľssigen √úbergang vom Ende des Hobbits und Anfang des Herr der Ringe ist seine Entdeckung auf geschlossen und gelungen. Ob eine Unterbrechung dieses "runden" Werks Jacksons durch die Serie notwendig ist oder nicht, schaden kann es nicht. Ich bin gespannt, was den Inhalt der Serie ausmachen wird. Aber eine L√ľcke ist da und warum diese nicht f√ľllen? Tolkien hat sein Werk und seine Welt nicht vollendet und h√§tte dies auch in f√ľnfzig Jahren nicht. Stoff gibt es auf jeden Fall und eine Serie ist ein neues Medium, das flexibler als Filme (bzw. dem gef√ľhlten Trilogie-Zwang Tolkiens) ist und das durch seine neuen Produzenten und den verf√ľgbaren Mitteln bed√§chtig und verantwortungsvoll zu gestalten ist. H√§tte Jackson den kritischen Stimmen von damals klein bei gegeben, h√§tten wir die (m.E.) gro√üartigen Filme zu den (als Allgemein anerkannt) gro√üartigen B√ľchern nicht. Ich teile die Meinung, dass das Buch auch ohne die Verfilmung seine Anerkennung gehabt h√§tte. Aber mit den Filmen hat es sich auf einer anderen Ebene durchgeschlagen. Die Serie schlie√üt sich da jetzt an. Ich finde, wir k√∂nnen uns freuen und gespannt sein!
  3. 3 points
    Da Nelkhart Luhmanns h√∂chst interessante Systemtheorie kennt und sogar f√ľr wahr h√§lt, hoffe ich, da√ü auf diesen Thread eingegangen wird. Dazu stelle ich - hoffentlich richtig - Luhmanns Theorie vor. Um diese Theorie zu verstehen, muss jedoch zuerst eine allgemeine Systemtheorie dargestellt werden. allgemeine Systemtheorie Erst einmal muss der Begriff "System" definiert werden. Ein System ist eine Menge bestimmter Entit√§ten (hier: Elemente), zwischen denen bestimmte Relationen (hier: Beziehungen) vorliegen. Ein Beispiel anhand der Soziologie w√§re eine Freundschaft zweier Individuen. Hier kann eine "soziale Beziehung" (siehe "bestimmte Relationen") festgestellt werden. Diese soziale Beziehung der beiden Individuen impliziert den Systembegriff (handlungstheoretische Terminologie). Obwohl pr√§zise Erfassungen von Relationen nur mathematisch m√∂glich sind, nahm die Biologie eine wichtige Stellung in der Systemtheorie ein: durch die Besch√§ftigung mit organischen Systemen. Organische Systeme sind (im Unterschied zur klassischen Physik) ( ! ) offene Systeme zum unwahrscheinlichen Aufbau station√§rer Zust√§nde durch den permanenten Entzug von Energie aus der Umwelt. Dieser Vorgang ist eine ultrastabile Selbstregulierung (siehe Mensch als ( ! ) funktionierender Superorganismus): - "essentielle Variablen" (Lebensnotwendiges) werden innerhalb bestimmter Toleranzgrenzen gehalten (vergleiche Bio√∂kologie - kurzer Exkurs: au√üerhalb liegende Werte von Minimum und Maximum bedeuten f√ľr einen Organismus seinen Tod) - dem entgegenwirkende Umwelteinfl√ľsse werden mit "Gegenstrategien" beantwortet -> die Auswahl der richtigen Gegenstrategie zeugt von hoher Komplexit√§t (hier: die Vielfalt der M√∂glichkeiten in einem System (hier: System als Organismus) ): "Komplexit√§t hei√üt Selektionszwang, Selektionszwang hei√üt Kontingenz, und Kontingenz hei√üt Risiko." (Luhmann) -> alles Leben verk√∂rpere diesen Sachverhalt der Zielorientierung Wenn nun zwei selbstregulierende Systeme gekoppelt werden, ensteht ein neues selbstregulierendes System (man spricht dabei von Emergenz). Dabei m√ľssen beide Teilsysteme gleichwertig nebeneinnder funktionieren. => Daher besteht eine Gesellschaft systemtheoretisch aus Systemen in Systemen in Systemen in Systemen usw. (da alle Individuen (siehe Superorganismus & ultrastabile Selbstregulierung) ein System darstellen: zwei Individuen ergeben eine Beziehung, mehrere Beziehungen eine soziale Ordnung, mehrere soziale Ordnungen eine Gesellschaft). Diese allgemeine Systemtheorie ist so nicht auf spezielle Forschungsgebiete oder Feldforschung anwendbar. Da Luhmanns Theorie auf einer anderen aufbaut, sei auch diese kurz skizziert: die Systemtheorie PARSONS' Ego & Alter (hier: sprachliche Variablen f√ľr zwei Individuen, vergleiche allgemeine Systemtheorie) wollen ( ! ) kooperativ irgendwelche Ziele in irgendeiner Umweltsituation erreichen: - die Situation wird dazu angemessen schematisiert - diverse Mittel werden mobilisiert und eingesetzt -> es kommt zu einer Abstimmung (nicht im Sinne einer Wahl) der Ziele => Demnach gebe es eine doppelte Kontingenz der Orientierungen, die Rekurs auf institutionalisierte Werte nehmen und sich durch die individuellen Biographien und der emergenten (siehe oben Emergenz) sozialen Beziehung (doppelte Systemreferenz) bedingen. Nach Parson gibt es da vier Grundfunktionen: die Adaption (Mittelmobilisierung), die Gerichtetheit (Zielrealisierung), die Integration (Handlungsbestimmung) & die Latenz (Inbegriff der handlungssteuernden Deutungsmuster) Auf diesem so genannten AGIL-Schema - dem Versuch, die Verfeinerung mehrerer Bereiche menschlichen Handelns aufzuzeigen - bauen nach Parson die gesellschaftlichen Teilsysteme (hier kein Individuum, sondern die Menge vieler Individuen) auf: Jedes Teilsystem hat neben den "outputs" eine Funktion f√ľr das √ľbergeordnete System (hier: die ganze Gesellschaft), das wiederum von den funktional differenzierten Teilsystemen "bedient" wird - Beispiel anhand der Kultur: die Kultur gibt der Gesellschaft eine Orientierung vor, die Gesellschaft formiert aber auch Pers√∂nlichkeit, die Pers√∂nlichkeit steuert das Verhaltenssystem. <-> Ohne Organismus oder Verhaltenspotential gibt es keine Pers√∂nlichkeit, ohne Pers√∂nlichkeit keine Gesellschaft. Nach Parson gibt es vier Teilsysteme in einer Gesellschaft (hier als umfassendstes soziales System): - institutionalisierte Kultur (L [vergleiche Buchstaben mit dem AGIL-Schema]) - gesellschaftliche Gemeinschaft (I; z.B. Stamm, Nation) - Politik (G) - √Ėkonomie (A) die LUHMANNsche Systemtheorie Je h√∂her die Eigenkomplexit√§t eines Systems ist, desto h√∂her sind seine "√úberlebenschancen" (vergleiche Darwins Evolutionstheorie & die darauf heute aufbauende erweiterte Evolutionstheorie). Zum √úberleben muss also eine Steigerung und Organisierung der Eigenkomplexit√§t wegen des Selektionskampfs (siehe "survival of the fittest") passieren. Diese Steigerung und Organisierung wird durch einen "Sinn" erreicht. Der Sinn steigert die Eigenkomplexit√§t eines Systems enorm, da jeder bestimmte Sinngehalt in einem unendlichen Horizont weiteren Erlebens steht. Dadurch entsteht eine Versch√§rfung des Selektionsdrucks (die daraus resultierende "Unruhe" ist charakteristisch f√ľr sinnhaft operierende Systeme). Durch die doppelte Kontingenz der Erwartungen (in einer Beziehung zweier Individuen, sprich hier Systeme, hat jeder der beiden Erwartungen an den anderen; siehe Ego & Alter) gibt es eine scheinbare Steigerung (der Eigenkomplexit√§t). Die innere "Unruhe" (siehe oben) wird jedoch durch eine radikale Temporalisierung der Systemelemente aufgefangen: dies geschieht durch die Kommunikationen und Handlungen (hier als Ereignisse), die die Elemente sozialer Systeme sind - ( ! ) nicht die Individuen/Menschen. Luhmann untermauert hiermit die Verbannung des Individuums in die (in seine) Systemumwelt): "Kommunikation erzeugt Kommunikation und reagiert auf Kommunikation." -> F√ľr Individuen ist kein Platz in diesem selbstreferentiell geschlossenen Zirkel (die Individuen sind Teil hiesiger Umwelt). Wer es bis hierhin geschafft hat, kommt nun endlich zu der zu diskutierenden Aussage Nelkharts: Nach obiger Darstellung der Systemtheorie ist die "poetische Wahrheit" ein System, das in Korrelation zu den Systemen der ersten Ebene, also den Individuen steht. Dieses System der poetischen Wahrheit wird von den Individuen 'geschaffen' und erh√§lt sich dadurch durch ein h√∂heres selbstregulierendes System anderer Eigenkomplexit√§t selbst am Leben, soda√ü es auf einige wenige Indivuduen so einwirken kann, da√ü diese die "poetische Wahrheit" dem gro√üen Rest der anderen Individuen mitteilen k√∂nnen. Eines dieser Inviduen war demnach Tolkien, das durch die Verbannung in seine Systemumwelt diese in die "poetische Wahrheit" einweihen konnte. Tolkien war folglich 'nur' - salopp gesagt - "Opfer" des Systems der poetischen Wahrheit, das durch gewisse kommunikative Aktionen und Reaktionen gerade ihn 'auserkoren' hat, was nur durch die hohe innere "Unruhe" des Systems der poetischen Wahrheit m√∂glich war. Ist das so Luhmanns theoretischer Ebene entsprechend, Nelkhart? Nach dieser Deiner auf Luhmanns Theorie aufbauender These m√ľsstest Du, ja m√ľsste ( ! ) die Menschheit, den Nachfolger ja bald finden, sofern Luhmann und Du Recht haben. Ich hoffe sehr, da√ü dies eintreten wird. Ein Nachfolger Tolkiens w√§re ein wunderbares Geschenk an das allumfassende System der Menschheit. Zu guter Letzt m√∂chte ich als System "raukothaur" oder Ego dem System "Nelkhart" oder Alter f√ľr seine kommunikative Aktion gedanklichen Austausches danken, die diese kommunikative Reaktion erst erm√∂glicht hat. Anmerkung an Mods: Bin mir unsicher, in welchem Unterforum das Thema am besten aufgehoben ist. Vielleicht in "Tolkiens Leben" oder in "Tolkiens Fans"? Darf gerne verschoben werden. Die Quelle zu den Systemtheorien: Rainer D√∂bert, Systemtheorie, Aufsatz im Handbuch religionswissenschaftlicher Grundbegriffe, Hubert Cancik, Burkhard Gladigow, Karl-Heinz Kohl (als Hrsg.) , S. 152-160
  4. 3 points
    haha Du bist alt und gebrechlich ! hmm ich kann da nix lustiges finden aber okay.
  5. 3 points
    Danke Beleg. Ich dachte schon, Ihr kommt nie auf die Idee, meinem Diskussionsstil einen eigenen Thread zu widmen. Das ist ja kein Zustand hier.
  6. 3 points
    intresse kannste dir ins popöchen schieben komm oder komm nicht.
  7. 2 points
    Hallo zusammen. Die Tolkien Tage waren wie immer sehr schön und ich habe wieder fast alle Händler aus den vergangenen Jahren wieder getroffen und habe nette Pläuschchen gehalten. Es war schon interessant, weil auch viele Besucher aus meiner nähren Umgebung kamen. Ich setze mal ein paar Fotos hier rein.
  8. 2 points
    F√ľr weitere Informationen: https://www.tolkiengesellschaft.de - Erste Folge Online.
  9. 2 points
    Die Aussage verstehe ich nicht. Es ist doch längst aufgezeigt, dass Tolkien mit Beginn seiner Mythologie seiner realen Mitwelt etwas entgegensetzen wollte. Wir haben doch dazu Teile seiner Briefe und Notizen. Und seine Abneigung gegen "Allegorie" beinhaltet doch nicht, dass man Literatur nicht als Literatur versteht. Allegorische Interpretation ist doch nicht identisch mit jeglicher Interpretation.
  10. 2 points
    Ich habe ganz ernsthaft versucht, den englischen Text - auch gedanklich - in gutes Deutsch zu bringen. Ich selber bin ja kein Tauriel-Fan. Ich bin aber ganz entschieden der Meinung, dass man andere Menschen nicht als "fake" und "untrue" bezeichnen darf, wenn sie Tolkiens Werk in Verfilmungen mit neuen Charakteren akzeptieren. "Untrue", auf einen Menschen angewandt, hei√üt, er sei "falsch". Also ein falscher Hund. "to fake" hei√üt so was √Ąhnliches wie "heucheln". Also sei man ein falsches und heuchlerisches Wesen, wenn man neue Figuren in Verfilmungen akzeptiert. Ich schreibe das darum so, weil diese Sprache ja von einem gewissen Staatsoberhaupt so gerne benutzt wird, um Andersdenkende in den Boden zu stampfen. Begr√ľndet wird es auch da nicht. Hauptsache, der andere wird im Kern kaputt gemacht. Und dieses "Vorbild" wird gerne nachgeahmt.
  11. 2 points
    @Underworld Die Diskussionssprache ist hier Deutsch und nicht Englisch. Sicher k√∂nnen viele auch English und den Text im Bild verstehen, aber eben nicht alle und wir wollen hier niemand ausschlie√üen. Du k√∂nntest einfach in einem Folgebeitrag deine Meinung nochmal ausf√ľhren. Es geht nicht darum jedes Wort einzudeutschen, sondern dass nicht der komplette Beitrag in einer anderen Sprache sein soll. Zudem, macht es keinen Sinn hier einfach hineinzurufen, dass man etwas doof findet, es sollte schon begr√ľndet werden. Auch in dieser Hinsicht w√§ren einige erkl√§rende S√§tze angebracht. Generell w√§re es sch√∂n, sich nicht in Form von Memes zu "unterhalten". Denn s√§mtlicher Text, der in Grafiken eingef√ľgt ist, kann nicht von sogenannten Screenreadern gelesen werden, die von Sehbeeintr√§chtigten eingesetzt werden um sich die Inhalte einer Webseite vortragen zu lassen.
  12. 2 points
    Kleine Korrektur: Mir gef√§llt, dass man wieder sehen kann, welcher Beitrag bewertet wurde. Das ging ganz fr√ľher, dann einige Zeit nicht, und jetzt wieder. Die Ruhmeshalle als Ganzes wirkt trotzdem ein bisschen zu viel des Guten. Aber wie gesagt - sie st√∂rt mich nicht.
  13. 2 points
    Wenn man sich nur auf den Film bezieht, wie das ja immer verlangt wird, finde ich das √ľberhaupt nicht problematisch. Wer die B√ľcher nicht gelesen hat, wei√ü nicht, dass diese 17 Jahre existieren. Bilbos schneller Altersprozess wird f√ľr den Zuschauer (meiner Meinung nach) so dargestellt, dass es daran liegt, dass er den Ring nicht mehr hat und deshalb mehr so aussieht, wie er eigentlich mit 111 Jahren aussehen sollte. Das hei√üt zurzeit des Hobbitbuchs w√§re Aragorn 10, aber zurzeit des PJ-Films w√§re er 27, da der Aufbruch aus dem Auenland relativ zeitnah geschieht... Und mit 27 w√§re er ja schon wert gesucht zu werden ;)
  14. 2 points
    Man sollte sich dessen bewu√üt sein, da√ü der eigene Standpunkt in dieser Diskussion immer abh√§ngig von der autobiographischen Lage ist. SF-Filmkritik ist immer auch Ausdruck eines Generationskonflikts. So wurde die nahezu √ľberirdische Arbeit ILMs zun√§chst von Kritikern bel√§chelt, weil sie in ihrer begeisterungsf√§higsten Lebensphase (also in ihrer Jugend) von Ray Harryhausens Stopmotion-animierten Fimo-Monstern fasziniert waren und diese Technik ihnen als das nonplusultra erschien. √Ąhnliche Reaktionen traten bei der Rezeption von technischen Quantenspr√ľngen wie Camerons Avatar oder in der Debatte um den alten und den neuen Yoda auf. Dabei l√§√üt sich in der Argumentation ein auff√§lliges Muster beobachten: Das Kritiker-Establishment begegnet innovativer Tricktechnik grunds√§tzlich skeptisch, weil diese angeblich auf Kosten der dramaturgischen Qualit√§t ginge. Das hei√üt, aus sentimentalen Gr√ľnden h√§ngt unser Herz am Stand der Technik, der uns als Kind das Staunen lehrte. Daher sind wir geneigt, Argumenten zuzusprechen, die die Effekte jener √Ąra glorifiziert und die die Vorz√ľge der neuen Technologie schm√§lert. Die Innovation halten wir zwar eventu√ęll f√ľr "ganz gut gemacht", aber wir empfinden sie auch als k√ľhler, steriler und k√ľnstlicher als die Leinwand-Magie, mit der wir selbst gro√ü geworden sind. Wir alle k√∂nnen uns ganz leicht selber √ľberpr√ľfen: Wenn Du den Eindruck hast, perfekte Spezialeffekte zerst√∂ren den Film zugunsten eines seelenlosen Action-Spektakels, wei√üt Du, da√ü Du alt geworden bist.
  15. 2 points
    Womit es erz√§hlerisch wirklich unsinnig w√§re, sie f√ľr die eine Szene auftauchen zu lassen. ;-)
  16. 2 points
    Das "magische Klima" in den Ring-Refugi√ęn oder gar in Aman kann dieser meteorologische Ansatz nat√ľrlich nicht erfassen.
  17. 2 points
    Ich war entz√ľckt, in Smaugs Ein√∂de zu sehen, da√ü Jackson bei der Inszenierung des Elbenk√∂nigs meiner Empfehlung folgt, Elben nicht durch moralische, sondern durch ihre √§sthetische √úberlegenheit von anderen V√∂lkern abzugrenzen. Damit r√§umt der Regisseur mit dem kindischen M√§rchen-Dualismus auf, nach welchem alles Sch√∂ne, Helle automatisch als gut und alles Schmutzige und Unansehnliche als b√∂se gilt und zeigt gleichzeitig, da√ü ASOIAF auch in dieser Hinsicht nichts wirklich neues zu bieten hat. Die Hoch-Nerds wissen nat√ľrlich nicht erst seit ‚Äěall that is gold does not glitter‚Äú, da√ü sich bei Tolkien die ethische Gesinnung oft und gerne kontr√§r zum Augenscheinlichen verh√§lt. Dank des Films aber versteht nun auch das Millionenpublikum den Professor besser. Elben d√ľrfen durchaus b√∂se sein und sich von Hochmut, Gier, Neid und Eifersucht leiten lassen, aber sie d√ľrfen um keinen Preis die menschliche Profanit√§t annehmen. Im Herrn der Ringe kann es an Herzensg√ľte wohl niemand mit Samweis Gamdschie aufnehmen. Nicht mal Galadri√ęl oder Elrond. Das macht ihn aber noch lange nicht zum Elben, denn dazu ist er viel zu plump. √úberaus mutig finde ich die angedeutete Liaison zwischen K√≠li und Tauri√ęl, denn hier traut sich Jackson doch tats√§chlich mitten im Film eine Frage aufzugreifen, die schon Generationen von Lesern besch√§ftigt: Warum vermischen sich die Rassen Mittelerdes nicht? Wie k√∂nnen sich Zwergenf√ľrsten mit ihren b√§rtigen Matronen begn√ľgen, wenn sie wissen, da√ü es auf der Welt so sch√∂ne Gesch√∂pfe gibt, wie z.B. die grazilen Nachbarsm√§dchen aus Eregion? Da√ü Zwerge durchaus ein Faible f√ľr die Anmut der Eldali√ę haben k√∂nnen, beweist uns Gimli mit seiner ritterlichen Verehrung f√ľr die Herrin von L√≥rien. Der elbisch-zwergische Flirt in Smaugs Ein√∂de, den viele Leser emp√∂rt ablehnen, spinnt Gimlis Sehnsucht weiter, so wie Tolkien-Fans alle Geschichten des Legendariums weiterspinnen und wir d√ľrfen sehr gespannt sein, was daraus wird.
  18. 2 points
    Ich jetzt schon und ich bin mir nicht sicher, ob ich mich zu kommen traue ob der Gefahr deiner Gewalttätigen homophobie zum Opfer zu fallen ;)
  19. 2 points
    Dann geh doch. Sereg, bitte! Irgendwo ist auch mal eine Grenze erreicht. Deine Beiträge sind teilweise wirklich so extrem, dass es keinen Spaß mehr macht. Du musst es nicht ändern, wenn du nicht willst, aber SO eine Antwort muss - auch im Spaß gemeint - nicht sein.
  20. 2 points
    Ach so... damit meintest du wahrscheinlich gar nicht mich Jo von mir aus k√∂nnten wir das auch in einem Thread kl√§ren - wenn das f√ľr alle Recht ist.
  21. 2 points
    Eigentlich finde ich, ist der Titelverteidiger der nicht kommt, verpflichtet die Alkoholrechnung des Forumstreffens zu √ľbernehmen, quasi als Ausgleich f√ľr den entgangenen Spa√ü...
  22. 2 points
  23. 2 points
    Wow! Ich bin echt √ľberw√§ltigt... von der Menge an Kajal, die sie Legolas aufgetragen haben!
  24. 2 points
    ich frage mich generell wie ich zu den punkten komme ,,, scheinbar hab ich nen groopie,,, oder 2 ,,, Jo ei Lehrerin und Verheiratet ! Wie kann man sowas mögen :-P
  25. 2 points
    du doofe lehrerin ! i mog di nimmer !
  26. 2 points
    Das l√§sst sich nicht so einfach sagen. Zum zweiten Teil gibt es ja nicht gerade viele Infos, aber zum dritten fast noch gar nichts. Sicher ist nur, dass die Schlacht der 5 Heere im letzten Film vorkommt. Es wird also sehr episch. Mal schauen, ob Jackson die Schlacht um Minas Tirith √ľbertreffen kann. Ich glaube, dass der letzte Hobbit Film m√∂glicherweise genauso enden wird, die der erste begonnen hat. Vielleicht ist es so, dass Gandalf und Bilbo in der letzten Szene zusammensitzen, und reden, und dann verwandelt sich der junge Bilbo wieder in den Alten aus der Herr der Ringe. Und dann hat Bilbo Frodo seine ganze Geschichte erz√§hlt, und der Film ist zu Ende. Ich f√§nde es w√§re ein h√ľbscher Schluss f√ľr die Hobbit Trilogie.
  27. 2 points
    Ach als ob das eine Rolle spielen w√ľrde, du hast dich doch eh schon durchs halbe Forum ge...knuddelt ;-)
  28. 2 points
  29. 2 points
    Abgesehen davon, dass eine derartige "Abk√ľrzung" die komplette Handlung zerst√∂ren w√ľrde und dementsprechend ein unsinniger Schritt Tolkiens gewesen w√§re, kann man sich auch mit den gegebenen Informationen in Tolkiens Werken sozusagen als "mittelirdische Erkl√§rung" zwei Gr√ľnde denken, warum dies nicht getan bzw. nicht in Erw√§gung gezogen wurde. 1.) Die Adler sind von Anfang an die Adler Manwes - und in dieser Rolle √ľbernahmen sie die haupts√§chliche Funktion der Augen und Ohren der Valar. Diese wiederum entsandten die Istari, um mit Sauron fertig zu werden, da sie nicht selbst eingreifen wollten. Den Istari waren starke Beschr√§nkungen auferlegt, welche durch einen direktes Eingreifen Manwes - ausgef√ľhrt von seinen Adlern - ad absurdum gef√ľhrt worden w√§ren. 2.) Im Buch wird deutlich, dass Sauron viele Arten von Sp√§hern, auch V√∂gel etc. in seinen Diensten hat, zusammen mit den fliegenden Reittieren der Nazgul d√ľrfte hier auf dem Luftweg kein unbemerktes Durchkommen m√∂glich sein. Abgesehen davon h√§tte es an der Endsituation nichts ge√§ndert, niemand kann den Ring willentlich zerst√∂ren, selbst wenn die Adler Frodo oder sonstwen direkt am Eingang zu den Kl√ľften abgesetzt h√§tten, h√§tte trotzdem noch jemand in die Schicksalskl√ľfte gehen m√ľssen um dort den Ring ins Feuer zu werfen, was de facto unm√∂glich ist. Die letztendliche Zerst√∂rung des Ringes war ja ein Zufall, bedingt durch den Streit zwischen Frodo und Smeagol, am Ende viel der Ring ins Feuer, ohne dass einer der beiden dies beabsichtigt hatte. Willentlich zerst√∂ren h√§tte Frodo ihn nicht k√∂nnen - und auch sonst niemand. Genau genommen h√§tte also die Flugpassage zu den Schicksalskl√ľften zwar Frodos Ankunft dort beschleunigt, aber da dann kein Gollum dagewesen w√§re, um die Situation unbeabsichtigt zu retten, w√§re Frodo am Ende alleine vor den Schicksalskl√ľften gestanden, unf√§hig den Ring wegzuwerfen, die Nazgul w√§ren wohl auch schon auf dem Weg zu den Schicksalskl√ľften gewesen und Sauron h√§tte sich im Dunklen Turm die Finger vor Vorfreude gerieben und √ľber die Naivit√§t seiner Feinde gelacht. Vorausgesetzt nat√ľrlich die Adler w√§ren nicht schon viel fr√ľher abgefangen worden. ;-)
  30. 1 point
    Ich schreib jetzt kurz vor Ende, was micht an Game of Thrones total nervt und das eigentlich fast als einziger Punkt: ein gar nicht so kleiner Teil der Fangemeinde. Anderthalb Jahre sind viel Zeit um breitzutreten was passieren k√∂nnte, sein eigenes privates Ende zu erdenken, nur um dann die ganze Serie schlechtzureden weil sie nicht ist was man sich ausgedacht hat, sondern immer noch genau das was sie fr√ľher war. Die achte Staffel bietet meines Erachtens Game of Thrones wie wir es kennen, nicht mehr und nicht weniger. Es musste auch nicht besser werden, denn es war schon gut genug. Logikfehler sind fast alle erkl√§rbar. Wer m√∂chte kann sich gerne bei mir melden. Ich bin sehr zufrieden mit dem was mir bisher gezeigt wurde und das kann die letzte Folge auch nicht mehr √§ndern. Sicherlich gef√§llt auch mir nicht jedes Schicksal, aber das bin ich von der Serie schon gewohnt. Einzig ein offenes Ende ohne Hinweis auf eine m√∂gliche Neuordnung w√ľrde mich doch etwas betr√ľbt zur√ľcklassen. Ich halte fast alles in Game of Thrones f√ľr realistisch. Es handelt eben von Menschen und die machen nunmal nicht immer das was die Allgemeinheit f√ľr logisch und sinnvoll h√§lt - im Nachhinein. Mangelnder Wissensstand/Kenntnisstand, Perspektive, Kurzschlusshandlungen, sind alles Dinge die dazu f√ľhren, dass manche Figur f√ľr den Zuschauer scheinbar willk√ľrlich handelt. Mein Tipp: Nehmt es wie ihr es gezeigt bekommt. Wenn ihr es seht ist es wohl so passiert, egal wie unwahrscheinlich ihr das findet. Wenn das Gehirn das nicht gut findet macht es kurz aus und denkt erst nach dem Film/der Episode dr√ľber nach. Hilft wirklich dabei das Gezeigte genie√üen zu k√∂nnen. Wer das nicht kann tut mir eigentlich fast schon Leid. Etwas gar nicht so Schlechtes absichtlich richtig schlecht zu machen ist meines Erachtens ein Fluch und sicher kein Segen. Das wollte ich nur mal ganz allgemein an die Beschwerdef√ľhrer richten, die indirekt tats√§chlich auch schon einen s√§uerlichen Beigeschmack zu mir getragen haben. Wer sich nicht angesprochen f√ľhlt, ist auch nicht gemeint.
  31. 1 point
    Ich m√∂chte hier keinen frommen Christen zu nahe treten, die in Tolkiens Silmarillion einen Kommentar zum Alten oder Neuen Testament sehen. Ich denke, auch fromme Buddhisten oder Moslems k√∂nnten im Sil einen Kommentar ihrer Heiligen Schriften sehen. Und ich kenne User, die in Tolkiens Werk den Satan am Werk sehen. Und dann kenne ich noch gut-katholische Theologen, die es wie ich strikt ablehnen, Tolkien als religi√∂sen Schriftsteller zu werten, sondern als rein-menschlichen Schriftsteller. Ja, und dann gibt es noch die, die mit Tolkiens B√ľchern auf der Stra√üe heimatlose Jugendliche verlocken und ihnen "anbieten", in ihre Gruppe zu kommen und sie dann mit Hilfe von Tolkiens Werken christenm√§√üig fanatisieren. Die von mir hier angesprochene Problematik wurde so um die Jahrtausendwende in aller Heftigkeit und Ausf√ľhrlichkeit √ľber Jahre diskutiert. Das werde ich nicht noch einmal tun, f√ľr mich ist die Sache durch. Aber die Gefahr, Tolkien f√ľr Ideologien zu instrumentalisieren, scheint noch nicht ganz vom Tisch. Heute ist es noch gef√§hrlicher als um 2000. Ich bin leider nicht mehr ganz auf dem aktuellen Stand der Sekund√§rliteratur, also auf dem Stand der Wissenschaftler, die momentan √ľber Tolkien schreiben. Das werde ich aber irgendwann nachholen. Was ich noch direkt zur Machtfrage des Threadthemas sagen wollte: "Die Musik der Ainur" ist innerhalb der Fiktion von Rumil erz√§hlt worden. Eriol, ein Mensch, hat diese aufgeschrieben und zu den Gro√üen Landen - sp√§ter Mittelerde genannt - gebracht. Dann musste es noch √ľbersetzt werden. Es ist also nie je aus Erus Mund gekommen. Es sind Vorstellungen √ľber Melkor.
  32. 1 point
    Tut mir Leid, Nelkhart. Ich bin Deine Unterstellungen Leid. Ich habe Dir schon vor einiger Zeit sinngem√§√ü geschrieben: Wenn Du derma√üen falsch Tolkien verstehst wie Du mich falsch verstehst, dann verstehst Du nichts von Tolkien. Dieser Thread war in meinen Augen nicht daf√ľr gedacht, dass Du mich andauernd in irgendwelche Schubf√§cher einordnest. Ich kann mit Schubf√§chern sowieso nichts anfangen, sowas geht mir ganz gegen den Strich. Insofern breche ich die Diskussion mit Dir ab. Ich w√ľnsche Dir aber, dass Du hier noch Diskussionspartner findest.
  33. 1 point
    nein nein der gute Mann baut nicht den Todestern sondern nur den Laser ! Und da er daf√ľr sorgt das es diesen L√ľftungsschacht gibt baut er die m√∂glichkeit zu Zerst√∂rung des Todessterns ein. Nicht mehr und nicht weniger. Jeder der Starwars kennt hatte sich doch √ľber diesen Schwachsinnigen Schacht gewundert wo man ne bombe reinwirft und der ganze Todestern knallt auseinander, der wurde jetzt erkl√§rt. Auch der Sprung in den Hyperraum macht nat√ľrlich sinn die Fliehen ja mit den Pl√§nen werden aber dann √ľber Tatooien erwischt. Der Kampf in Episode 4 is eher darum so lahm weil die Schauspieler es einfach nicht besser konnten bzw die Tricktechnik einfach nicht soweit war um von nem Stunddouble die Gesichter auszustauschen. Das Problem haben ja alle 3 alten Filme auch wenn es im 6. schon ein wenig schneller geht. Aber Mark hammil war da ja auch noch recht fit. Ob Darth Vader nu nach dem Kindermorden und dem "sith" sein noch empathie f√ľr Irgendwelche dreckigen Rebellen hat die die Pl√§ne der Superwaffe seinen Meisters gestohlen haben, wage ich zu bezweifeln Insbesondere da er ja ein vorliebe hat Leute einfach mal so zu erw√ľrgen. Darth Vader ist auch kein Sklave des Imperiums sondern der Dunklen seite der er bereitwillig dient ! Nicht ohne grund nennt ihn der Imperator "Freund" Erst sein Sohn sch√ľrt sein Mitgef√ľhl und erst ganz knapp vor dem Tot seines Sohnes entschliest er sich kein Sklave der Dunklen seite mehr zu sein und Rettet ihn mit dem Einsatz seines Lebens.
  34. 1 point
    Und Gondor wenn du solche H√§ndler wircklich kennst dann schreib bitte dazu was in den Therat den ich daf√ľr aufgemacht habe Auf shpock wird eines um 455‚ā¨ angeboten aber die Zertifikate sind kopiert und ich w√ľrde dringend von dieser H√§ndlerin abraten haben schon viele eine schlechte Erfahrung mit dieser Person gemacht LG
  35. 1 point
    Der Joker ist definitiv eines meiner Lieblingsb√ľcher. Kann ich auch nur empfehlen. Die Idee find ich v√∂llig abstrus, aber eigentlich ziemlich genial. Die B√ľcherdiebin steht leider noch ungelesen im Regal, ich w√ľrd das ja gerne √§ndern, aber das Regal ist ne halbe Welt entfernt :D
  36. 1 point
    Erstaunlich gebildet sind die angeblichen Nicht-Akademiker, die hier neuerdings an den Gestaden der Hoch-Nerds stranden. Man verpa√üt doch einiges, wenn man den Schreibtisch mal kurz verl√§√üt, um ein bi√üchen zu leben. mannkunaufers gro√ües Problem ist: Er ist Umwelt. Ganz im Luhmann¬īschen Sinne ist f√ľr ihn das nicht existent, womit er nicht kompatibel ist. Doch obwohl er unempf√§nglich f√ľr das zarte Spiel mit der Selbstbez√ľglichkeit ist, will er uns seine positivistischen Regeln aufdr√ľcken. Dabei schreckt er auch nicht davor zur√ľck, das gr√ľne Feld mit seinem pr√§diskursiven und einigerma√üen dogmatischen ‚ÄěEs gibt...‚Äú und ‚ÄěEs gibt nicht...‚Äú zu planieren. Seine Beitr√§ge wimmeln vor solchen selbstgef√§lligen Indikativen. Im weiteren Verlauf bem√ľht er eine Kognitionstheorie nach der anderen und √ľbersieht dabei doch die eigene Blindheit f√ľr die Materi√ę. Denn wer die menschliche Phantasie unter Generalverdacht stellt und alle Pfade der M√§rchenwelt zwangsl√§ufig im Glaserfeld-Elfenbeinturm enden sieht, der scheint nichts vom sch√∂nsten Umweg der Welt zu wissen: der Kunst. Mit der geballten R√ľckendeckung des abendl√§ndischen Rationalismus schneit mannkunaufer in diesen Thread und fordert mit logozentrischer Anma√üung, da√ü seine Herangehensweise die einzig g√ľltige zu sein habe und alles andere ‚ÄěHumbug‚Äú. Die Frage ist hier: Warum soll ich mich auf seine brutalen Diskussionsbedingungen einlassen? Wieso darf mannkunaufer eine derart espritlose Sprache vorgeben? Wir befinden uns ganz offensichtlich in zwei sehr verschiedenen Universen. Es lohnt nicht, das sch√∂ne Gebilde in seins r√ľber zu zerren, wo man damit nichts anderes anzufangen wei√ü, als es auseinanderzunehmen. Stattdessen m√ľ√üte man ihn einladen, zu uns hin√ľber zu kommen. Jetzt bedaure ich, da√ü der Fuchs im Urlaub ist, der sicher die Turm-Parabel oder ein anderes bet√∂rendes Gleichnis aus dem Hut zaubern w√ľrde. Ich w√ľnschte, man k√∂nnte mannkunaufer beibringen, wie ein Elb zu denken. Aber das kann nur die autopoi√ętische Weltpo√ęsie selbst. Selbstverst√§ndlich haben wir Luhmann entf√ľhrt. Wir waren leichtsinnig, weil wir dachten, Theori√ęn k√∂nnen sich nicht wehren. Man kann sich vorstellen, wie erschrocken raukothaur und ich waren, als sich die Metapher pl√∂tzlich von selber zu regen begann und vor den Augen des gesamten Forums lebendig wurde, obwohl sie doch nur aus Worten bestand. Dabei ist die Eleganz der Koh√§renz geradezu verbl√ľffend. Die mysteri√∂se Selbstreferenz der weltpo√ętischen Autopoi√ęsis ist dieselbe Dynamik, wie die, die andere Systeme seit Jahrhunderten hervorbringen, um sich zu reproduzieren. Da√ü sie von psychischen Systemen getragen wird, hei√üt ja nicht, da√ü sie nicht kommuniziert. Da verh√§lt sie sich nicht anders, als politische oder √∂konomische Systeme, die letztendlich auch nicht ohne eine triviale biologische Ebene auskommen. Nat√ľrlich ist es denkbar, da√ü das alles Quatsch ist. Vielleicht gibt es die weltpo√ętische Autopoi√ęsis gar nicht. Aber unser begrenztes Verm√∂gen sie zu erfassen, k√ľmmert sie offenbar nur sehr wenig. Sie scheint ihre Gunst recht willk√ľrlich zu vergeben. Den einen l√§√üt sie bei ihrer Arbeit zuschauen, den anderen schickt sie bis zur v√∂lligen Abstumpfung ins Hegel-Seminar.
  37. 1 point
    Ich w√ľrde sagen, Du hast den "jung-geblieben Test" bestanden, Octopi.
  38. 1 point
    Viel viel besser! Hier wird dasselbe Stilmittel lediglich mit etwas augenzwinkerndem Spott behaftet und somit inhaltlich nicht √ľberfrachtet. Die originelle popkulturelle Referenz stiftet einen Wiedererkennungswert, dem schmunzelnd zuzustimmen jedem Spa√ü macht. Da sie nichts beweisen mu√ü, bewahrt sich die rhetorische Frage ihre unbesiegbare Leichtigkeit. Wer auf derart charmante Weise verh√∂hnt wird, kann sich praktisch nicht dagegen wehren. Wieso habe ich nur das Gef√ľhl, mit dieser These falsch zu liegen?
  39. 1 point
    Man kann ja sehr gut Tolkiens Philosophie ins eigene Leben transferieren, ohne dabei seine Literatur f√ľr politische Zwecke zu (miss)brauchen.
  40. 1 point
    "Alle großen wichtigen Schlachten wurden von Menschen geschlagen (in Helms Klamm waren noch Elben aber den Sieg brachte Eomer und seine Reiterei und die sind Menschen)..." Jetzt reden wir aber von Jackson und nicht mehr von Tolkien.
  41. 1 point
  42. 1 point
    kann mal einer dieses lästige kleine ding nehmen und in sein käfig sperren ? wer hat das eigendlich rausgelassen ?
  43. 1 point
  44. 1 point
    hey nix gegen norddeutschland da isses sch√∂n platt und hat viele Fl√ľsse und W√§lder und so
  45. 1 point
    Immer dieses Geschleime bei allem und jedem...wo bleibt der gute, alte Hass? *g*
  46. 1 point
    @Johannes Bowle(n): spielen oder trinken? :saufen:
  47. 1 point
    Gerne. Nat√ľrlich mu√ü man vorausschicken, da√ü all dies sehr spekulativ ist. Die Quellenlage ist nun mal mehr als d√ľrftig. Im Grunde geht es darum, was in dem gegebenen kosmologischen Rahmen m√∂glich ist (anhand von Quellen). Belegbar im Sinne eines positiven Beweises ("Tom ist ein ...") ist das nat√ľrlich nicht. Wichtig ist dabei, sich die Chronologie des Beginns von Ea und Arda sehr genau anzusehen. Oben meinte ich mit "kein Maia als Diener der Valar" diejenigen Maiar, die in bekannter Manier ihren Herren stets dienten und mit ihnen "umzogen" wenn n√∂tig. Wie man unten sehen kann, k√∂nnte er durchaus zum Gefolge der Valar geh√∂rt haben, sich jedoch schon sehr fr√ľh separiert haben ohne dann eigenn√ľtzig-b√∂se Motive wie Melkor, Sauron & Co zu verfolgen. In gewisser Weise kann man ihm etwas "naiv unschuldige" Interessen √§hnlich wie Radagast unterstellen (auch wenn die F√§lle sicher ganz anders sind). Aus der Ainulindale wissen wir, da√ü man zwischen Ea (die Sch√∂pfung) und Arda (der physischen Welt; bewohnbar f√ľr die Kinder Il√ļvatars) unterscheiden muss. Nach der Vision Erus beschlossen viele Ainur in Ea einzutreten. Nicht alle hiervon begaben sich auch gleich nach Arda. Diese Hinweise findet man im Sil77: Thus it came to pass that of the Ainur some abode still with Il√ļvatar beyond the confines of the World; but others, and among them many of the greatest and most fair, took the leave of Il√ļvatar and descended into it. But this condition Il√ļvatar made, or it is the necessity of their love, that their power should thenceforward be contained and bounded in the World, to be within it for ever [1], until it is complete, so that they are its life and it is theirs. The Silmarillion.Ainulindal√ę [1] Diejenigen Ainur, die sp√§ter eine Rolle in Arda spielten, mussten sich von Anfang an entscheiden, dann auch f√ľr immer dort zu bleiben. Ein zur√ľck in die Zeitlosen Hallen gab es nicht. But when the Valar entered into E√§ they were at first astounded and at a loss, for it was as if naught was yet made which they had seen in vision, and all was but on point to begin and yet unshaped, and it was dark [2]. ... So began their great labours in wastes unmeasured and unexplored, and in ages uncounted and forgotten [3], until in the Deeps of Time and in the midst of the vast halls of E√§ there came to be that hour and that place where was made the habitation of the Children of Il√ļvatar [4]. And in this work the chief part was taken by Manw√ę and Aul√ę and Ulmo; but Melkor too was there from the first, and he meddled in all that was done, turning it if he might to his own desires and purposes; and he kindled great fires. When therefore Earth was yet young and full of flame Melkor coveted it [5], and he said to the other Valar: 'This shall be my own kingdom; and I name it unto myself!' The Silmarillion.Ainulindal√ę [2] Die Valar sind in Ea erstmal orientierungslos [3] Dann fangen sie an, das 'Universum' Ea zu gestalten. [4] Irgendwann, √Ąonen sp√§ter, bemerken sie Arda, den Teil Eas, der sp√§ter die Kinder Il√ļvatars beherbergen soll. [5] Melkor ist auch gleich aufmerksam, sieht die junge Arda (von au√üen) und beansprucht sie als sein ureigenstes Reich. So wie es aussieht, ist dies die Phase des "Rohbaus" von Arda, wo die Valar von au√üen die groben Basisstrukturen schufen. Noch ist keiner von Ihnen in Arda. And the Valar drew unto them many companions [6], some less, some well nigh as great as themselves, and they laboured together in the ordering of the Earth and the curbing of its tumults. Then Melkor saw what was done, and that the Valar walked on Earth as powers visible, clad in the raiment of the World, and were lovely and glorious to see, and blissful, and that the Earth was becoming as a garden for their delight, for its turmoils were subdued. His envy grew then the greater within him; and he also took visible form, but because of his mood and the malice that burned in him that form was dark and terrible. And he descended upon Arda [7] in power and majesty greater than any other of the Valar, ... The Silmarillion.Ainulindal√ę [6] Jetzt sind die Valar in Arda und beginnen damit, die Feinarbeiten (relativ gesehen) auszuf√ľhren. Hierzu rufen sie andere Geister (wahrscheinlich die Maiar), die sich in Ea, aber au√üerhalb Ardas aufhielten, nach Arda um zu helfen. Das Thema wird sp√§ter nochmal aufgegriffen. [7] Ist sehr wichtig. Wie man aus der Chronologie sehen kann, waren die Valar zuerst in Arda und begannen mit ihrer Ausgestaltung. Melkor wird neidisch. Daraufhin beschliesst er, auch - als Gr√∂√üter von allen - in Arda selbst mitzumischen, anstatt nur von au√üen im Groben dabei zu sein. It is told among the wise that the First War began before Arda was full-shaped, and ere yet there was any thing that grew or walked upon earth; and for long Melkor had the upper hand [8]. But in the midst of the war a spirit of great strength and hardihood came to the aid of the Valar, hearing in the far heaven that there was battle in the Little Kingdom; [9] and Arda was filled with the sound of his laughter. So came Tulkas the Strong ... The Silmarillion.Valaquenta [8] Dies setzt den oberen Abschnitt fort. Melkor ist so m√§chtig, da√ü er allein (plus sein Maiar-Gefolge) die Valar und all ihre Maiar nicht nur in Schach h√§lt, sondern sogar √ľberlegen ist! L√§sst man die Maiar mal au√üer acht (beide Seiten habe ein mehr oder weniges gro√ües Gefolge, obwohl man schon annehmen kann, da√ü Melkor nicht so viele hatte wie die anderen 13 zusammen), ist Melkor alleine st√§rker als die √ľbrigen 13 (Tulkas war noch nicht dabei) Valar zusammen! Das mu√ü man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, um dann sp√§ter seine verk√ľmmerte Form richtig zu beurteilen, die Schwierigkeiten hat, mit einem Elbenk√∂nig (Fingolfin) fertig zu werden und die dabei erlittenen Wunden nicht mal mehr richtig heilen kann (der Schmerz h√§lt dauerhaft an). [9] Das "Little Kingdom" ist Arda, was schon anzeigt, da√ü Arda nur einen Bruchteil von Ea ausmacht. In diesem Zusammenhang ist entscheidend, da√ü Tulkas ebenfalls erst in einer sp√§teren Phase in Arda eintritt, als er - in Ea aber au√üerhalb Ardas - auf den Tumult 'dort unten' aufmerksam wird. Dies alles soll zeigen, da√ü sich viele Ainur in Ea aufhielten, aber nicht alle auch gleich nach Arda herabstiegen. Hinsichtlich Tom ergibt sich die Option, da√ü er einer der "Helfer" von Punkt [6] war, der den Valar beim Feinausbau Ardas half, noch bevor Melkor das erste Mal dort auftauchte. In dieser Fr√ľhphase gab es nat√ľrlich weder B√§ume noch all die anderen Dinge, die er erw√§hnt: 'Der √Ąlteste bin ich. Merkt euch meine Worte, liebe Freunde: Tom war hier vor dem Flu√ü und vor den Blumen; Tom erinnert sich an den ersten Regentropfen und die erste Eichel. [...] Als die Elben nach Westen zogen, war Tom schon hier, ehe die Meere bezwungen wurden. Er kannte das Dunkel unter den Sternen, als es noch ohne Schrecken war - ehe der Dunkle Herrscher von Au√üen kam.' 'Der √Ąlteste' in Mittelerde kann er somit problemlos sein. Allein die Valar waren sicher vor ihm da (s.o.), doch um die geht es in seiner kurzen Erz√§hlung an die Hobbits ganz und gar nicht, und solche Feinheiten k√∂nnten ihm in seiner jetzt auch eingeschr√§nkten Form (s.u.) auch nicht mehr so klar bewu√üt sein. Man beachte auch den wichtigen Teil: '...ehe der Dunkle Herrscher von Au√üen kam.' Da Melkor sehr fr√ľh (aber nicht zuerst; s.o.!) in Arda war, gibt es f√ľr einen Ainu durchaus ein Zeitfenster (s.o.), mit dem seine Aussagen vereinbar sind. Tom ist sich also noch bewu√üt, da√ü er schon da war, als Melkor kam und alles Unheil anfing. Das ist im Grunde eine schon ziemlich definitive Aussage. Insofern sehe ich keinen Widerspruch darin, in ihm einem der Ainur zu sehen, die den Valar halfen, die Substanz von Arda zu strukturieren. Dies w√ľrde auch zu seiner tiefen Verbundenheit mit 'seinem' Land passen. Man muss nat√ľrlich bedenken, da√ü ein Ainu, der so lange wie er eine physische Gestalt getragen hat, nicht mehr das reine Geistwesen ist wie am Anfang. Insofern kann man ein wenig Subjektivit√§t und geminderte Weisheit und klare Erinnerung (aber keine echte Falschaussage) annehmen. Sp√§ter blieb er dann aus nicht genannten Motiven in Mittelerde und hat sich um den ganzen "politischen" Kram der Valar mit Melkor schlicht nicht mehr gek√ľmmert. Gr√ľ√üe Tolwen
  48. 1 point
    Was IsidursErbe aufgef√ľhrt hat, finde ich wirklich beeindruckend und aus wissenschaftlicher Sicht gut begr√ľndet! Ich gehe stark davon aus, dass die jeweiligen Anf√ľhrer der Orks dies bedacht haben und dementsprechende Vorkehrungen getroffen haben, um g√ľnstige Bedingunen f√ľr die Paarung zu bereiten. Die Rechnung geht aber noch davon aus, dass jede Frau ein Kind bekommt. Vielleicht ist es aber genauso gut m√∂glich, dass sie Mehrlinge bekommen k√∂nnen. Nach heutiger Wissenschaft kann dies genetisch oder durch √§u√üere Einfl√ľsse bedingt werden = vielleicht haben die Orks oder deren Herren dies aktiv gesteuert. Vielleicht neigten Orks zu Mehrlingsgeburten? Generell w√ľrde ich aber behaupten wollen, dass es enfach in das Bild √ľber Orks passt, dass sie sich gerne der Lust hingeben. Da sie dabei gewiss keine Verh√ľttungsmittel nutzen, wird es entsprechend viele Kinder geben. Ich sehe jedenfalls keinen Grund, warum man nicht auf nat√ľrliche Weise auf solch hohe Heereszahlen kommen soll und warum sich Orks nicht gewohnt wie Menschen fortpflanzen sollten. Ich geh auch davon aus, dass die Orkfrauen genau so rau und plump, wie ihre M√§nner sind und sich an der Kriegsf√ľhrung beteiligen.
  49. 1 point
    Wow sieht schon mal nicht schlecht aus Was hast du denn f√ľr ein Problem beim Zelt? Was f√ľr eine Form solls haben, quadratisch oder so ein langes?
  50. 1 point
    Sind jetzt nicht aus dem Buch aber trozdem mag ich die: (die obigen gefallen mir auch) @Ent
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