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Inhalte mit der höchsten Reputation am 04.03.2026 in allen Bereichen anzeigen

  1. Mittlerweile sehe ich das nach einigen Jahren etwas differenzierter. Auch die Hobbits waren sehr anfällig für die Macht des Ringes. Ob eventuell auch Samwise dem Ring verfallen wäre, finde ich mittlerweile sogar ebenfalls sehr wahrscheinlich. Er war sehr emotional gesteuert und wollte auch für sich und sein Volk bzw. seine Liebsten nur das Beste. Ich bin mir sicher, dass - wäre er ein "richtiger" Ringträger geworden - auch er auf kurz oder lang korrumpiert worden wäre. Was ich eigentlich sagen wollte: der Ring konnte nur aufgrund einer sich gegenseitig unterstützenden Gemeinschaft zu seinem Ziel gebracht werden. Und letzten Endes ist er dann doch nur durch das Schicksal vernichtet worden. In diesem Sinne durch Gollums Gier und Wahn.
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  2. Doch, stimmt, auch wenn ich darauf wirklich noch nicht direkt geachtet habe: diese Motiv ist tatsächlich bei Tolkien immer wieder da. Nicht "der Kleine gewinnt gegen den Stärkeren", was ja auch ein eher abgenutztes und also langweiliges Motiv wäre, sondern eben diese Macht die nicht zur Schau gestellt wird und auch nicht zur Schau gestellt werden muss. Es gibt in "Herr der Ringe" sogar einen Gedichttext der genau das zum Thema hat; es ist ein Gedicht das Bilbo für Aragorn geschrieben hat und das er bei Elronds Rat vorträgt: All that ls gold does not glitter, Not all those who wander are lost; The old that is strong does not wither, Deep roots are not reached by the frost. From the ashes a fire shall be woken, A light from the shadows shall spring; Renewed shall be blade that was broken: The crownless again shall be king.
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  3. Aus meiner Sicht geht es im Herrn der Ringe nicht um Macht. Allenfalls ist Sauron mächtig oder sogar übermächtig, aber am Ende entscheidet ein Hobbit - das wohl am wenigsten mächtigste Wesen - über das Schicksal Mittelerdes. Natürlich ist Gandalf ein mächtiger Zauberer. Aber das zeigt sich nicht darin, dass er möglichst viele Orks umbringt. In "Der Hobbit" zündet er Tannenzapfen an, um die Warge zu vertreiben. Klingt nicht gerade nach einem mächtigen Zauberer. Aber er lenkt weise die Geschicke Mittelerdes und er ringt mit dem Balrog, was wohl niemand anderes hätte tun können. Das sind zentrale Botschaften Tolkiens: Es sind nicht die lauten Töne, die gewinnen. Es ist nicht der offensichtlich Starke, der sich durchsetzt. Tom Bombadil ist auch ein Beispiel dafür. Er setzt den Ring auf und es passiert - nichts. Der Ring verleiht Macht, Tom strebt aber gar nicht nach Macht, entsprechend bleibt der Ring wirkungslos. Der Ring, der so viele andere ins Unglück gestürzt hat. Ist Tom jetzt also mächtig, weil er ihm widersteht? Auch hier ist das Thema, dass Stärke nicht offensichtlich ist. Der Walschrat, der mit Bäumen redet und mit kindlicher Sorglosigkeit Lieder singt, schafft etwas, das die große Könige nicht geschafft haben.
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  4. Hallo liebe freie Völker der Mittelerde, ich bin auch ganz neu hier und möchte euch einmal Hallo sagen, und habe zugleich ganz viele Fragen. Beste Grüße, Melina
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  5. Hallo an alle, ich bin der neue. Ich wohne in der Eifel und bin seit ich mit 10 Jahren "Der Hobbit" gelesen habe, ein Tolkien-Fan. "Herr der Ringe" finde ich (natürlich) super, die Filme auch. Die Hobbit-Filme eher so lala, Ringe der Macht ... naja. Aktuell begebe ich mich mit dem PC-Spiel "Schlacht um Mittelerde" in die Tolkien-Welt. 20 Jahre alt, aber ich spiele es zum ersten Mal. Außerdem interessieren mich alte Ausgaben der Herr-der-Ringe-Bücher. Ich freue mich auf den Austausch und bin gespannt auf die Community.
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