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Neuer Herr der Ringe-Film über Gollum kommt 2026 – und Peter Jackson kehrt zurück

Hervorgehobene Antworten

  • Ersteller

Es ist ja so, dass Andy Serkis bei dem Gollum-Film Regie führen wird. Der ist aber jetzt bei Kritik und Publikum mit seiner Adaption von der Farm der Tiere total durchgefallen. Das gibt einem schon zu denken....

Zitat

Animal Farm grossed $1.15 million from 2,600 theaters on its first day of release in the United States and Canada, including Thursday night previews.

https://en.wikipedia.org/wiki/Animal_Farm_(2025_film)#Box_office

Bearbeitet ( von Berzelmayr)

Ich habe nicht mal mitbekommen, dass dieser Film existiert. Die Rezensionen klingen allerdings schrecklich. "[...] screenwriter Nicholas Stoller and director Andy Serkis' awfully misguided Disneyfication of one of the greatest allegorical satires in the English language is a cinematic car crash." Das ist mal ne Aussage :uglylol:

So, jetzt kehrt der Gottvater der Tolkien-Verfilmungen höchstpersönlich zurück und bringt euch: "Das Silmarillion". Ist das nicht toll? Nein? Ja? Vielleicht? Vielleicht doch nicht?

 

 

Bearbeitet ( von Blauborke)

  • Ersteller

Peter Jackson war ja vor kurzem in Cannes und da hat er jetzt über den Gollum-Film geplaudert:

Zitat

Im Interview mit IndieWire verriet Jackson so: „Wir dachten an den ursprünglichen ,Joker‘-Film, den mit Joaquin Phoenix. Die Art und Weise, wie darin die Psychologie des Jokers erforscht wird, während eine Geschichte erzählt wird.“ Die Geschichte, die man in „The Lord Of The Rings: The Hunt For Gollum“ erzählen werde, habe man aus den Anhängen von J.R.R. Tolkiens „Der Herr der Ringe“-Büchern – „und wir werden diese Geschichte erzählen, aber aus Gollums innerer Perspektive“, so Jackson weiter.

https://www.filmstarts.de/nachrichten/1000204291.html

  • 1 Monat später...

Die hässliche Anya Taylor-Joy wird in The Hunt for Gollum die Elbin Seren spielen, laut Variety "a Sindar Elf of the Woodland Realm, who is described as 'a trusted and lethal agent of King Thranduil'."

 

vor 8 Stunden schrieb Blauborke:

Die hässliche Anya Taylor-Joy 

Vielleicht entspricht sie nicht deinem persönlichen Schönheitsideal, aber der Kommentar ist echt daneben.

Ich dachte, nach den Diskussionen hier im Thread sei die Ironie offensichtlich. Aber das war wohl ein Irrtum. Tut mir leid, dass es missverständlich war.

Sorry - ich habe nicht noch mal alles nachgelesen. Bin erleichtert, dass ich das offensichtlich missverstanden hatte, denn es hat mcih ehrlich gesagt gewundert, dass so etwas von dir kommt. Meine hohen Erwartungen an dich sind da grade sehr enttäuscht worden. ;-)

  • Ersteller

Tolkien Gateway schreibt:

Zitat

It emerged that Anya was cast as Seren, a Sindar Elf loyal to Thranduil, on what looks like similar specs to the early drafts of Tauriel.

Ja dann ..... hoffentlich ohne Zwergen-Lovestory dieses mal.

  • Ersteller

Zu der obigen Bemerkung: Ich habe nie gesagt, dass die Schauspielerin "hässlich" wäre. Das wäre sehr beleidigend. Meine Einschätzung, dass die eine oder andere plastische Chirurgie ein "künstlich" wirkendes Aussehen erzeugt, finde ich ziemlich sachlich.

vor 23 Stunden schrieb Blauborke:

Die hässliche Anya Taylor-Joy wird in The Hunt for Gollum die Elbin Seren spielen, laut Variety "a Sindar Elf of the Woodland Realm, who is described as 'a trusted and lethal agent of King Thranduil'."

 

 

Ich habe es am Anfang so verstanden, dass sie sie Rolle der Arwen übernimmt. 

Ich war ja bislang eher skeptisch hinsichtlich The Hunt for Gollum, aber der Clip spricht mich nun doch tatsächlich an - auch wenn er fast nur Atmosphäre transportiert.

Ich frag mich, wo Seren da steht: Khazad-dûm, Schattengebirge ...?

Bearbeitet ( von Blauborke)

vor 13 Stunden schrieb Blauborke:

Ich war ja bislang eher skeptisch hinsichtlich The Hunt for Gollum, aber der Clip spricht mich nun doch tatsächlich an - auch wenn er fast nur Atmosphäre transportiert.

Ich frag mich, wo Seren da steht: Khazad-dûm, Schattengebirge ...?

Bei der Musik habe ich gleich Gänsehaut und musste gleich mal die Playlist auf Spotify ändern. Für mich einer DER Songs der Filme, neben ihr wisst schon was. :-O

Am 18.6.2026 um 07:41 schrieb Meriadoc Brandybuck:

neben ihr wisst schon was. :-O

Eigentlich nicht. Hab ja damals noch hinterm Wald gelebt ;-)

  • 4 Wochen später...
  • Ersteller

Was haltet ihr von Andy Serkis' Aussagen zum Casting seines Filmes?

Zitat

Andy Serkis has said his Lord Of The Rings film The Hunt For Gollum will address concerns about diversity “where relevant” and without just “ticking boxes” during an interview with the BBC.

The BBC asked the veteran actor and director about what they described as a “lack of diversity” in the Lord Of The Rings film franchise and asked Serkis why his LoR film The Hunt For Gollum has so far only announced white actors as its main cast. 

“Tolkien himself was influenced a lot by Norse mythology; there’s a lot of that feeling,” Serkis told the BBC. “The Shire feels very, very much like a very, a very white, you know…”

Übersetzung:

Zitat

Andy Serkis erklärte in einem Interview mit der BBC, sein „Herr der Ringe“-Film „The Hunt For Gollum“ werde „wo es relevant ist“ auf Bedenken hinsichtlich der Diversität eingehen, ohne dabei lediglich „Kästchen anzukreuzen“.

Die BBC befragte den erfahrenen Schauspieler und Regisseur zu dem, was sie als „Mangel an Diversität“ in der „Herr der Ringe“-Filmreihe bezeichneten, und fragte Serkis, warum für seinen HdR-Film „The Hunt For Gollum“ bislang ausschließlich weiße Schauspieler als Hauptdarsteller angekündigt worden sind.

„Tolkien selbst war stark von der nordischen Mythologie beeinflusst; dieses Gefühl ist sehr präsent“, erklärte Serkis gegenüber der BBC. „Das Auenland wirkt sehr, sehr … nun ja, sehr weiß, wissen Sie …“

https://deadline.com/2026/07/andy-serkis-diversity-lord-of-the-rings-casting-1236981679/

Es werden sich am Ende sowieso einfach nur wieder alle anschreien. Jedes Mal die gleiche Empörungsspirale, jedes Mal das gleiche Gelaber und Gezeter nur damit niemand seine Meinung ändert und wir uns dann beim nächsten Film alle wieder aufregen können. Serkis bewegt sich hier einfach in einem Minenfeld und muss die richtigen Buzzwords bedienen, damit diese Empörungsspirale, getrieben von irgendwelchen rassistischen Kulturkämpfern, gar nicht erst anspringt.

Für mich liest es sich als eine Entschuldigung an ein eher liberales Spektrum und eine Besänftigung von rechten Kulturkämpfern in dem man sich hinter der ach so weißen und nordischen Vorlage versteckt. "Wir würden ja gerne Diversität umsetzen, aber können wir halt nicht, bitte lasst mich jetzt damit in Ruhe." 

Artikel dazu: theguardian.com: hunt for gollum criticised 

Ich finde der trifft es ganz gut:

1. Fantasiewelt mit Fantasiewesen -> da muss man beim Casting Entscheidungen treffen

2. letzten Endes hat jeder Regisseur das Recht ein Casting so oder anders zu entscheiden ...

3. ...sollte dann aber nicht dem Autor der Vorlage den schwarzen Peter zuschieben, sondern wenigstens dazu stehen.

  • Ersteller

Wobei Tolkien durchaus auch mal selber Charaktere nicht nur beschrieben, sondern auch gezeichnet hat. Das wirkte auf mich schon ziemlich "eurozentrisch", deswegen verstehe ich Serkis da schon.

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob du den Artikel ganz gelesen/verstanden hast. Das war nämlich überhaupt nicht der Punkt.

Ich mag aber ehrlich gesagt diese unsägliche Diskussion gar nicht schon wieder führen.

  • Ersteller

Ja, alles "unsäglich". :rolleyes2:

vor 22 Stunden schrieb beadoleoma:

Artikel dazu: theguardian.com: hunt for gollum criticised 

Ich finde der trifft es ganz gut:

1. Fantasiewelt mit Fantasiewesen -> da muss man beim Casting Entscheidungen treffen

2. letzten Endes hat jeder Regisseur das Recht ein Casting so oder anders zu entscheiden ...

3. ...sollte dann aber nicht dem Autor der Vorlage den schwarzen Peter zuschieben, sondern wenigstens dazu stehen.

 

Ich denke, Ben Child spricht noch einen weiteren, nicht unwichtigen Aspekt an: den, dass wenn jemand seinen vorgeblich werktreuen Ansatz nicht konsequent durchhält, bspw. Tolkiens Frauenbild nicht übernimmt, sondern durch ein emanzipierteres ersetzt, die starken Hierarchien der Vorlage nivelliert oder Charaktere an den aktuellen Publikumsgeschmack anpasst, das Argument, es sei halt bei Tolkien so, wie jetzt beim Vorwurf mangelnder Diversität, dann nicht besonders glaubhaft rüberkommt. 

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