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Eldanor

RPG-Story: Das Dritte Zeitalter

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Kjalnaras

Da w├Ąre beinahe die Pfeife aus dem Mundwinkel gerutscht, bevor Garombor sie mit einer Hand eher geistesgegenw├Ąrtig wieder f├Ąngt und an ihren Platz zur├╝ck bef├Ârdert und dann angelegentlich ein wenig weiter pafft. Schlie├člich nickt er aber leicht. " Auch Euch nochmal zum Gru├če, Freund. Es ist immer gut, ein paar freundliche Leute zu treffen. Erst recht zu Zeiten wie diesen. Bin vom ... ihr nennt das.. lasst mich nachdenken... ah ja ! Einsamer Berg sagt ihr dazu. Da bin ich aufgebrochen. Bis ganz hierher bin ich bisher nicht gereist, aber normalerweise sind die Gegenden, durch die ich komme, immer relativ friedlich. Das hat sich mittlerweile ge├Ąndert. Manches Mal sind meine gute Wargbiss und ich sogar n├Ąchtens gereist, weil die verr├╝ckten Banditen, die teilweise lauern, nicht damit rechnen, dass sich ein H├Ąndler und sein Pony in die B├╝sche schlagen. " Er brummelt einen Moment leise und seufzt dann, bevor er die Pfeife nachstopft und dabei die beiden Menschen im Wechsel mustert. " War gezwungen, einen von denen auf dem Weg hierher zu erschie├čen. Hat mir eigentlich Leid getan, der Bursche, aber wenn jemand br├╝llend mit einer Keule auf mich zukommt und wirkt, als wollte er mir den Sch├Ądel eindellen... verlasse ich mich lieber auf einen Bolzen als auf nette Worte. Hab ihn an Mahal ├╝bergeben, weil sonst niemand da war. Keine Ahnung, wie ihr Langen das sonst handhabt, aber ich denke, der Schmied hat ihm verziehen, dass er sich so benommen hat. Wirkte ziemlich wirr , der Bursche. Aber ... wo ich herkomme, war ja die eigentliche Frage. " Er pafft erneut, dieses Mal, damit alles wieder ordentlich glimmt und mustert dann die beiden Menschen erneut. Der Kleine ist ja aufgestanden und losgewankt, wobei der Zwerg sich fragt, ob es nicht besser w├Ąre, wenn er sitzen bliebe. Aber Halblinge sind ja angeblich recht z├Ąh. Der wird schon wissen ,was er tut und es sieht ja nun nicht aus, als w├╝rde ein St├╝ck fehlen.

"Bin am Einsamen Berg aufgebrochen, beim Seevolk gewesen, um ein wenig Erkundigungen und Handelsg├╝ter einzutauschen und hab mich dann mit meiner Wargbiss auf den Weg gemacht. Sind am n├Ârdlichen Teil des D├╝sterwaldes vorbei gekommen, wobei... wenn ihr jemals dort seid... nennt das Ding lieber Gr├╝nwald. Das gef├Ąllt den Spitzohren viel besser. Keine Ahnung , wo genau der Unterschied ist. Wenn ihr mich fragt... das ist so ein d├╝sterer wie gr├╝ner Wald.. aber das h├Âren sie lieber. Hab dort nicht wirklich was getauscht, nur Neuigkeiten vom Seevolk mit hingebracht und abgegeben.┬á Und dann immer┬á am Fu├če der grauen Berge lang. Wisst ihr, Fels ist gut. Zuverl├Ąssig. Wenn man denn bei sich hat, ist es viel einfacher, sich zurechtzufinden .┬á Au├čerdem war im Gebirge selbst zu viel Unfug unterwegs. Bilwisse und Warge und so ein Mistzeug.┬á Haben uns ein paar Male beinahe aufgesp├╝rt und einen Sp├Ąher haben wir von seinem Posten geschossen. Wargbiss hat ihm dann den Rest gegeben, bevor wir weitersind. Ich dachte , der abgebrochene Gnom w├Ąre dahin... aber der wollte mir noch in den Stiefel stechen. Mein gutes M├Ądel hat aber aufgepasst. Das kann sie! " Zufrieden nickt er und wirft einen Blick gen T├╝r ,aber das Pony scheint draussen seiner Meinung nach gut aufgehoben zu sein und so bleibt er , wo er ist und wendet den Blick wieder den M├Ąnnern zu. " Danach war es nicht mehr so sehr aufregend. Wir sind┬á gen Anduintal und haben uns von Dorf zu Dorf und zu Geh├Âft gearbeitet. Meist haben wir auch die kleinen Wege genutzt, die sonst nicht so viel gebraucht werden. Ein paar davon sind nicht mehr gut gangbar, ein paar regelrecht gef├Ąhrlich, weil die Biester da jetzt ├╝berall herumstreunen. Keine Ahnung, was die aus den Bergen getrieben hat, wo sie sich normal ja da oben verkriechen und nicht rauskommen, wenn es nicht wirklich reiche Beute gibt. Aber haben wohl ein paar Geh├Âfte niedergebrannt, einige Leute vertrieben. Ich hab zwei eingesammelt, die ziemlich durcheinander im Gel├Ąnde herumwankten und sie mit ins n├Ąchste Dorf genommen. Aber da muss mal wieder aufger├Ąumt werden. Wenn ich wieder daheim bin, werde ich Bescheid geben, dass man sich darum k├╝mmern muss. Geht ├╝berhaupt nicht , sowas. " Und dann holt er tief Luft und zuckt mit den Schultern, bevor er auf das Buch oben auf der Kiepe klopft. " Der Grund, warum ich unterwegs bin, ist viel schneller erkl├Ąrt, als der Weg hierher. Ich zeichne ein vern├╝nftiges Kartenwerk ! Ich mein... die Halblinge haben wunderbare Karten. Aber meist nur von ihrem kleinen , netten Land. Die Menschen , nichts gegen euch, zeichnen immer nur , was sie grade interessiert und alles Andere bleiben wei├če Flecken. Und die Elben.. naja, die sind sicherlich hervorragend, aber bei all dem Gemale auf deren Karten kommt ja jeder gute Zwerg durcheinander. Also hab ich mir gedacht, wenn ich schon ein wenig Handel treibe und meine neugierige Nase in die Welt recke, kann ich auch was N├╝tzliches nebenher tun und deswegen nehmen WArgbiss und ich auch nicht nur die gro├čen und bekannten Routen. Die haben wir n├Ąmlich in den letzten Jahren schon kartographiert. Jetzt trauen wir uns was weiter von Daheim weg und wollen den Rest auch St├╝ck f├╝r St├╝ck und Reise f├╝r Reise fertig bekommen. Aber was treibt euch hierher ?┬á Und will einer von euch ein Pfeifchen ? Die Zweite ist zwar noch nicht beschnitzt, aber ihren Dienst tut sie auch schon gut. " Dabei klopft er kurz mit dem Zeigefinger gegen seine Wurzelholzpfeife und blinzelt fragend.

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Thuringwethil

Nala ist ganz gefangen in der Unterhaltung mit der weisen Frau, die in ihren Leben schon fast jede Art von Wunde oder Krankheit gesehen und behandelt hat. In ihrem Kopf hat sie nicht nur erstaunliches theoretisches Wissen, nein sie hat auch all das in der Praxis erprobt und kann auf Jahrzehnte der Erfahrung zur├╝ckgreifen. Nala f├╝hlt sich ein wenig an ihre eigene Gro├čmutter erinnert, auch wenn diese nur ein paar Kr├Ąuter im Wald gekannt hatte.

Zuerst h├Ârt sie Fosco kaum, der pl├Âtzlich neben ihnen steht, doch als der Halbling dann berichtet verwundet worden zu sein, bekommt Nala ein ganz schlechtes Gewissen. Sie war so begierig darauf gewesen, von der Efaloc zu lernen, dass sie gar nicht mehr herumgefragt hatte, ob sonst noch jemand Hilfe brauchte. ÔÇ×Oh Fosco, es tut mir so leid, du h├Ąttest gleich zu mir kommen sollen. Bitte dreh dich mal um, damit wir uns die Beule im Licht ansehen k├ÂnnenÔÇť bittet sie den Hobbit. ÔÇ×Ist dir denn auch schlecht, oder schwindelig, f├Ąllt es dir schwer zu sprechen, zu gehen oder deine Finger zu benutzen?ÔÇť fragt sie, denn bei Kopfverletzungen konnte es zu Nebenerscheinungen kommen und die bedeuteten selten etwas Gutes. Ganz vorsichtig streicht sie das Haar des Halblings zur Seite, kann darunter die Schwellung erkennen aber zum Gl├╝ck kein Blut. Fragend blickt sie die erfahrenere Heilerin an ÔÇ×Ich w├╝rde die Stelle versuchen zu k├╝hlen und einen Umschlag mit Beinwell machen, vielleicht auch eine Salbe aus Ringelblumen. Gegen die Schmerzen w├╝rde ich einen Tee machen, Pfefferminze, etwas Koriander und Weidenrinde, aber da muss man sehr vorsichtig mit der Dosierung sein. Und er sollte sich hinlegen, aber nicht flach, sondern den Kopf h├Âher.ÔÇť Schlug sie eine Behandlung vor, wollte sich aber absichern, ob Heva nicht eine bessere Methode kannte.

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Torshavn

Die Alte Heva genie├čt ihren hei├čen Wein und das Gespr├Ąch mit Nala. Als der Halbling n├Ąher kommt, beobachtet sie ihn schon seit einer kleinen Weile ein wenig. Dann nickt sie als Antwort auf den Vorschlag der Pferdeherrin. "Das wird sicher gen├╝gen" meint sie noch...

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Meriadoc Brandybuck

Der Breel├Ąnder ist ├╝berrascht, als der Zwerg davon spricht eine Karte anzufertigen. Etwas erstaunt antwortet er auch "Eine Karte? Das ist viel Arbeit. Da m├╝sst ihr ja lange unterwegs sein!" er ├╝berlegt einen Moment still, wie oft man von Norden nach S├╝den oder von Osten nach Westen reisen musste um wirklich jede noch so kleine Strasse zu finden. Das muss ja eine Lebensaufgabe sein.┬á

"Wir sind auf dem Weg nach Rohan." antwortet er dem Zwerg kurz und knapp. Die Antwort auf diese Frage hatte ihnen schon einigen Streit und Kummer eingebracht also hielt er es f├╝r besser nicht weiter darauf einzugehen. Zur angebotenen Pfeife sch├╝ttelt er l├Ąchelnd den Kopf" Nein, danke. Ich bin kein Raucher" der Schmied versteht bis heute nicht wie man Gefallen an solchen Rauch finden konnte.┬á

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Perianwen

"Wenn ich mich zu schnell bewege, wird mir schwindelig. Dadurch ist das Gehen nicht so einfach, aber ich habe keine Probleme mit dem Sprechen oder damit, meine Finger zu benutzen", beantwortet Fosco artig alle Fragen von Nala.

"Vielen Dank f├╝r eure Hilfe", sagt Fosco zu den zwei Frauen, nachdem sie sich auf eine geeignete Behandlung geeinigt haben. Dennoch f├╝hlt er sich ein wenig unwohl, denn die Frau der Eafolc mustert ihn mit wachen, interessierten Augen genau.
"Ist so ein Tee bereits irgendwo zubereitet?", fragt Fosco und l├Ąsst seinen Blick durch die Halle schweifen, als ob er von seinem Standort aus erkennen k├Ânnte, ob sich irgendeinem Gef├Ą├č in der Halle ein Tee mit dieser Zusammensetzung an Kr├Ąutern befindet.

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Octopi

Der Segler schnaubt leise, als der Zwerg von Felsen und Gestein schw├Ąrmt. Er kannte diese Haltung zwar schon von ihnen, aber er hat sie noch nie nachvollziehen k├Ânnen. Und ihr Trip ├╝ber das Gebirge hat ihn in seiner Meinung nur best├Ąrkt. Ein versteckter Fels unter Wasser zertr├╝mmert selbst die beste Planke aus s├╝dl├Ąndischem Hartholz. Oder was vielleicht noch schlimmer ist, ├Âffnet einen kleinen Kratzer in den Haupth├Âlzern, durch die dann Schiffsw├╝rmer eindringen und die ganze Struktur des Schiffs von innen heraus zersetzen.

"Habt vielen Dank.", antwortet er dem Zwerg, auf dessen Weigerung einen Preis zu nennen. Dann schlie├čt er sich Waenhil an: "Ein ambitioniertes Vorhaben. Mittelerde ist gro├č und wie ihr selbst gesagt habt sind viele Stra├čen mittlerweile nicht mehr sicher. Aber auch auf dem Wasser ist es in den letzten Jahren immer schlimmer geworden. Die Korsaren trauen sich immer weiter in den Norden."

Wie Waenhil lehnt auch Sull├şr die Pfeife ab. Im Norden gab es keines, und auf See hatte er offene Flammen oder gl├╝hende Kr├Ąuter nie erlaubt. Daf├╝r war ihm sein Schiff zu schade.

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Kjalnaras

Garombor f├╝r seinen Teil grinst leicht um das Mundst├╝ck herum, nickt ebenso leicht und pafft in aller Ruhe selbst weiter. " Nichts zu danken. "

Es w├Ąre ja schlie├člich nicht so, als wenn er widersprechen k├Ânnte oder wollte. Stattdessen mustert er die beiden M├Ąnner noch eine Weile , zuckt dann aber mit den Schultern.

" Ich bin mir dar├╝ber im Klaren, dass das vielleicht meine Lebenszeit f├╝llt. Eventuell ├╝berschreitet es sie sogar. Aber das ist mir Recht. Schlie├člich habe ich ausreichend Verwandte, die nichts dagegen haben w├╝rden, so etwas zu beenden, wenn sie wissen, dass es mir im Leben wichtig ist und war. Aber nun... ja. Es ist best├╝rzend, dass ├╝berall seltsame Biester und Gesellen in gr├Â├čerer Zahl als sonst auftauchen. Beunruhigend tats├Ąchlich. Aber ich denke, wenn wir uns┬á , wie meist in Krisenzeiten , zusammentun, dann sollte sich alles wieder regeln lassen. Schlie├člich ist keiner von uns wirklich allein. Also ├╝berstehen wir auch Zeiten, in denen von au├čen mehr Druck entsteht. Das hat zumindest meine Muhme immer gesagt und ich habe ihr nie widersprechen k├Ânnen. Die Frau versteht eine Menge vom Leben. Hat es ja auch schon lang genug gef├╝hrt. "

Und dann wird geblinzelt und eine Zeit lang einfach garnichts gesagt, bevor er gradezu beil├Ąufig feststellt :" Erstaunlich, dass sich eine so bunte Truppe auf den Weg nach Rohan macht, wo sie noch weiter auffallen wird. Aber ich werde nicht weiter nachfragen, was euch Lange und den Kleinen dorthin treibt. Wenn es euch aber nicht st├Ârt, w├╝rde ich anfragen, ob ihr mich auf dem Weg als Begleitung mitnehmen w├╝rdet. Meine Wargbiss und ich wollen ├╝ber kurz oder lang auch dorthin und ob ich nun erst diesen oder jenen Pfad einzeichne, ist mir einerlei. Au├čerdem gibt es dort ein paar nette Dinge, die man bei mir daheim ab und an sch├Ątzt. Also k├Ânnte ich ein wenig tauschen. Denke ich.┬á Ich w├╝rde sagen, ihr ├╝berlegt euch , gemeinsam mit euren Freunden, ob ihr mein Pony und mich mitnehmen w├╝rdet und wir unterhalten uns sp├Ąter ├╝ber dieses Thema nochmal. Ihr seht n├Ąmlich noch dazu beide aus, als k├Ânntet ihr wirklich Ruhe brauchen und ich k├Ânnte derweilen sehen, ob die D├Ârfler oder die Flu├čleute ein wenig von meinen Waren brauchen k├Ânnen. W├╝rde der guten Wargbiss und mir das Schleppen ein wenig leichter machen . Was haltet ihr davon ? "

Es klingt recht pl├Âtzlich an, aber Garombor hat schon h├Ąufig genug nachgesagt bekommen, dass er ein recht impulsiver Geselle sein w├╝rde, wenn ihm ein Gedanke kommt. Au├čerdem... kostet eine Frage ja in den meisten F├Ąllen nichts weiter. Warum also nicht, wo es sich schon einmal anzubieten scheint.

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Meriadoc Brandybuck

Der Schmied nickt freundlich, als Garombor danach fragt die Gruppe eine Weile zu begleiten. Er war nicht ├╝berrascht ├╝ber die Frage. Gemeinsam Reisen war sicherer und wenn man den gleichen Weg vor sich hat bietet es sich einfach an. Sie hatten unterwegs schon einige Reisegef├Ąhrten getroffen, welche die Gruppe nur kurzweilig begleitet hatten. Einige waren ├╝beraus angenehme Begleiter gewesen und andere... nunja. Es gab Streit, schlechte Stimmung und beinahe h├Ątte sich die Gruppe so zerstritten, dass sie nicht mehr gemeinsam weiterreisen wollten. Obwohl er den Zwerg in den wenigen Minuten als freundlichen Zeitgenossen erlebt hatte, war der Breel├Ąnder also vorsichtig, wenn nicht sogar misstrauisch Fremden gegen├╝ber, und wollte auf keinen Fall eine zu schnelle Entscheidung f├Ąllen.

"Wir werden mit unseren Gef├Ąhrten dar├╝ber reden, sobalt sich die Lage etwas beruhigt hat und alle versorgt sind" verspricht der Schmied mit einem freundlichen Nicken.

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Thuringwethil

Nala ist erleichtert, dass ihre vorgeschlagene Behandlung der alten Frau zusagt, immerhin hat sie nie eine richtige Ausbildung als Heilerin erhalten. Vielleicht ├╝bertreibt sie es auch mit all den Vorschl├Ągen Fosco zu helfen, immerhin hat er nur eine Beule abbekommen. Doch Nala hat einmal als Kind gesehen, wie ein Mann einen Tritt von einem Pferd an den Kopf bekommen hat und daran in weiterer Folge gestorben ist. Daher will sie lieber zu viel, als zu wenig tun.

ÔÇ×Ich w├╝rde vorschlagen du setzt dich zur├╝ck zu den anderen, ihr bildet da eine sch├Âne Gruppe an Verletzen, die sich alle ausruhen sollten. Derweil mache ich dir frisch den Tee und hole was ich f├╝r den Umschlag braucheÔÇť schl├Ągt Nala vor und begleitet den Halbling zur├╝ck auf die Bank zu Waenhil, Sull├şr und dem Zwerg, den sie noch nicht kennt. ÔÇ×Seid mir gegr├╝├čtÔÇť nickt sie dem neuen in der Runde freundlich zu und wendet sich dann an die beiden anderen. ÔÇ×K├Ânntet ihr ein Auge auf Fosco haben, er hat auch etwas abbekommen und ich muss erst die Zutaten f├╝r einen Umschlag holenÔÇť sieht sie den Halbling als genauso tapfer und im Kampf verwundet, wie die anderen M├Ąnner.

Danach eilt Nala in die K├╝che, in der sie sich nun schon ein wenig auskennt und setzt den Tee auf, w├Ąhrend sie gleichzeitig den Umschlag vorbereitet. Eine der Frauen hat tats├Ąchlich noch eine einfache Salbe mit Ringelblumen, von der sie ihr etwas abgibt. W├Ąhrend das Gebr├Ąu, bei dem sie die Weidenrinde nur ganz leicht dosiert hat, etwas abk├╝hlt, hat sie noch eine weitere Idee. Mit einem voll beladenen Tablett kehrt sie dann zur Gruppe zur├╝ck. Darauf ist eine Kanne mit Pfefferminztee und ein paar leere Becher. Die spezielle Mischung f├╝r Fosco hat sie ganz an den Rand gestellt. Auch der kleine Tontopf mit der Salbe steht auf dem Tablett und eine Scheibe frischen Brotes dick mit Honig bestrichen.

Der normale Tee ist f├╝r alle gedacht, daher nimmt sie gleich den besonderen Becher, in dem auch ein wenig Weidenrinde ist und reicht ihn Fosco, damit es zu keiner Verwechslung kommt. ÔÇ×Meine Theorie ist, dass die Heilung bei Halblingen durch Essen beschleunigt wirdÔÇť erkl├Ąrt sie das Honigbrot, welches ebenfalls f├╝r Fosco gedacht ist. Zum einen sagt man Honig ja auch heilende Wirkung nach und zum anderen sagte ihre Gro├čmutter immer: ÔÇ×wenn den M├Ąnnern der Appetit vergeht, dann stets wirklich schlecht um sieÔÇť. Also hofft Nala, dass Fosco immer noch hungrig ist, zieht aber zuerst die Salbe und die Verb├Ąnde f├╝r den Umschlag hervor. ÔÇ×Ich f├╝rchte das wird ein wenig weh tun, wenn ich den anlegeÔÇť bereitet sie ihn vor.

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Perianwen

Zusammen mit Nala geht Fosco wieder zur├╝ck zu den anderen. Ihm ist diese ganze Aufmerksamkeit ein wenig unangenehm. Er hatte nur eine Beule am Kopf und wollte die Schmerzen etwas lindern. Doch Nala scheint in ihrer Rolle als Heilerin aufzubl├╝hen.

Dankend nimmt Fosco den Becher mit dem frischen, hei├čen Tee entgegen. Ein L├Ącheln breitet sich ├╝ber sein ganzes Gesicht aus, als Nala ihm auch noch eine dick mit Honig bestrichene Scheibe Brot anbietet. "Deine Theorie kann ich nicht widerlegen", gibt der Hobbit zur Antwort. Einerseits ist ihm die Sonderbehandlung unangenehm, andererseits sind solche kleinen Gesten einer der Dinge, die er so an dieser Frau mag. Sie k├╝mmert sich mit Hingabe um alle, die ihre Hilfe ben├Âtigen und hat einfallsreiche Ideen, wie sie ihre Umgebung mit Kleinigkeiten gl├╝cklich machen kann.

"Dann sollten wir es uns schnell hinter uns bringen." Fosco dreht sich so zu Nala, dass sie seinen Kopf gut erreichen kann.

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Kjalnaras

Der Zwerg nickt auf die Antwort, denn mehr hat er nicht erwartet.┬á Als dann aber der Hobbit und die Dame, die sich wohl in der Heilkunst auskennt, wieder zur├╝ckkommen, nickt er nur erneut freundlich, meint entspannt :" Ich lasse euch dann ein wenig allein und k├╝mmere mich um mein Pony. Auf bald und erholt euch gut. " Er zwinkert freundlich, schiebt die Pfeife zurecht und schiebt die Kiepe zurecht, sodass sie nach M├Âglichkeit nicht im Wege ist, legt das Buch ordentlich darauf, damit es keinen Schaden nimmt und trottet gen Ausgang. Schlie├člich neigt sein Pony gern dazu, sich zu verselbstst├Ąndigen -samt dem Gep├Ąck , bei Mahals Bart !- wenn man es nicht zwischenzeitlich versorgt. Also ist da eigentlich keine Zeit zu verlieren und dem Gastrecht folgend, macht er sich um seine Habe nun wirklich keine Sorgen.

Also wird wohl eine kleine Weile verstreichen, in der der Zwerg sich draussen aufh├Ąlt, auch wenn er auf dem Weg hinaus noch einen der Gastgeber fragt, wo er denn seine Stute unterbringen k├Ânnte. Ist ja schlie├člich auch nicht unwichtig.

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