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Eldanor

RPG-Story: Das Dritte Zeitalter

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Kjalnaras

Da w├Ąre beinahe die Pfeife aus dem Mundwinkel gerutscht, bevor Garombor sie mit einer Hand eher geistesgegenw├Ąrtig wieder f├Ąngt und an ihren Platz zur├╝ck bef├Ârdert und dann angelegentlich ein wenig weiter pafft. Schlie├člich nickt er aber leicht. " Auch Euch nochmal zum Gru├če, Freund. Es ist immer gut, ein paar freundliche Leute zu treffen. Erst recht zu Zeiten wie diesen. Bin vom ... ihr nennt das.. lasst mich nachdenken... ah ja ! Einsamer Berg sagt ihr dazu. Da bin ich aufgebrochen. Bis ganz hierher bin ich bisher nicht gereist, aber normalerweise sind die Gegenden, durch die ich komme, immer relativ friedlich. Das hat sich mittlerweile ge├Ąndert. Manches Mal sind meine gute Wargbiss und ich sogar n├Ąchtens gereist, weil die verr├╝ckten Banditen, die teilweise lauern, nicht damit rechnen, dass sich ein H├Ąndler und sein Pony in die B├╝sche schlagen. " Er brummelt einen Moment leise und seufzt dann, bevor er die Pfeife nachstopft und dabei die beiden Menschen im Wechsel mustert. " War gezwungen, einen von denen auf dem Weg hierher zu erschie├čen. Hat mir eigentlich Leid getan, der Bursche, aber wenn jemand br├╝llend mit einer Keule auf mich zukommt und wirkt, als wollte er mir den Sch├Ądel eindellen... verlasse ich mich lieber auf einen Bolzen als auf nette Worte. Hab ihn an Mahal ├╝bergeben, weil sonst niemand da war. Keine Ahnung, wie ihr Langen das sonst handhabt, aber ich denke, der Schmied hat ihm verziehen, dass er sich so benommen hat. Wirkte ziemlich wirr , der Bursche. Aber ... wo ich herkomme, war ja die eigentliche Frage. " Er pafft erneut, dieses Mal, damit alles wieder ordentlich glimmt und mustert dann die beiden Menschen erneut. Der Kleine ist ja aufgestanden und losgewankt, wobei der Zwerg sich fragt, ob es nicht besser w├Ąre, wenn er sitzen bliebe. Aber Halblinge sind ja angeblich recht z├Ąh. Der wird schon wissen ,was er tut und es sieht ja nun nicht aus, als w├╝rde ein St├╝ck fehlen.

"Bin am Einsamen Berg aufgebrochen, beim Seevolk gewesen, um ein wenig Erkundigungen und Handelsg├╝ter einzutauschen und hab mich dann mit meiner Wargbiss auf den Weg gemacht. Sind am n├Ârdlichen Teil des D├╝sterwaldes vorbei gekommen, wobei... wenn ihr jemals dort seid... nennt das Ding lieber Gr├╝nwald. Das gef├Ąllt den Spitzohren viel besser. Keine Ahnung , wo genau der Unterschied ist. Wenn ihr mich fragt... das ist so ein d├╝sterer wie gr├╝ner Wald.. aber das h├Âren sie lieber. Hab dort nicht wirklich was getauscht, nur Neuigkeiten vom Seevolk mit hingebracht und abgegeben.┬á Und dann immer┬á am Fu├če der grauen Berge lang. Wisst ihr, Fels ist gut. Zuverl├Ąssig. Wenn man denn bei sich hat, ist es viel einfacher, sich zurechtzufinden .┬á Au├čerdem war im Gebirge selbst zu viel Unfug unterwegs. Bilwisse und Warge und so ein Mistzeug.┬á Haben uns ein paar Male beinahe aufgesp├╝rt und einen Sp├Ąher haben wir von seinem Posten geschossen. Wargbiss hat ihm dann den Rest gegeben, bevor wir weitersind. Ich dachte , der abgebrochene Gnom w├Ąre dahin... aber der wollte mir noch in den Stiefel stechen. Mein gutes M├Ądel hat aber aufgepasst. Das kann sie! " Zufrieden nickt er und wirft einen Blick gen T├╝r ,aber das Pony scheint draussen seiner Meinung nach gut aufgehoben zu sein und so bleibt er , wo er ist und wendet den Blick wieder den M├Ąnnern zu. " Danach war es nicht mehr so sehr aufregend. Wir sind┬á gen Anduintal und haben uns von Dorf zu Dorf und zu Geh├Âft gearbeitet. Meist haben wir auch die kleinen Wege genutzt, die sonst nicht so viel gebraucht werden. Ein paar davon sind nicht mehr gut gangbar, ein paar regelrecht gef├Ąhrlich, weil die Biester da jetzt ├╝berall herumstreunen. Keine Ahnung, was die aus den Bergen getrieben hat, wo sie sich normal ja da oben verkriechen und nicht rauskommen, wenn es nicht wirklich reiche Beute gibt. Aber haben wohl ein paar Geh├Âfte niedergebrannt, einige Leute vertrieben. Ich hab zwei eingesammelt, die ziemlich durcheinander im Gel├Ąnde herumwankten und sie mit ins n├Ąchste Dorf genommen. Aber da muss mal wieder aufger├Ąumt werden. Wenn ich wieder daheim bin, werde ich Bescheid geben, dass man sich darum k├╝mmern muss. Geht ├╝berhaupt nicht , sowas. " Und dann holt er tief Luft und zuckt mit den Schultern, bevor er auf das Buch oben auf der Kiepe klopft. " Der Grund, warum ich unterwegs bin, ist viel schneller erkl├Ąrt, als der Weg hierher. Ich zeichne ein vern├╝nftiges Kartenwerk ! Ich mein... die Halblinge haben wunderbare Karten. Aber meist nur von ihrem kleinen , netten Land. Die Menschen , nichts gegen euch, zeichnen immer nur , was sie grade interessiert und alles Andere bleiben wei├če Flecken. Und die Elben.. naja, die sind sicherlich hervorragend, aber bei all dem Gemale auf deren Karten kommt ja jeder gute Zwerg durcheinander. Also hab ich mir gedacht, wenn ich schon ein wenig Handel treibe und meine neugierige Nase in die Welt recke, kann ich auch was N├╝tzliches nebenher tun und deswegen nehmen WArgbiss und ich auch nicht nur die gro├čen und bekannten Routen. Die haben wir n├Ąmlich in den letzten Jahren schon kartographiert. Jetzt trauen wir uns was weiter von Daheim weg und wollen den Rest auch St├╝ck f├╝r St├╝ck und Reise f├╝r Reise fertig bekommen. Aber was treibt euch hierher ?┬á Und will einer von euch ein Pfeifchen ? Die Zweite ist zwar noch nicht beschnitzt, aber ihren Dienst tut sie auch schon gut. " Dabei klopft er kurz mit dem Zeigefinger gegen seine Wurzelholzpfeife und blinzelt fragend.

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Thuringwethil

Nala ist ganz gefangen in der Unterhaltung mit der weisen Frau, die in ihren Leben schon fast jede Art von Wunde oder Krankheit gesehen und behandelt hat. In ihrem Kopf hat sie nicht nur erstaunliches theoretisches Wissen, nein sie hat auch all das in der Praxis erprobt und kann auf Jahrzehnte der Erfahrung zur├╝ckgreifen. Nala f├╝hlt sich ein wenig an ihre eigene Gro├čmutter erinnert, auch wenn diese nur ein paar Kr├Ąuter im Wald gekannt hatte.

Zuerst h├Ârt sie Fosco kaum, der pl├Âtzlich neben ihnen steht, doch als der Halbling dann berichtet verwundet worden zu sein, bekommt Nala ein ganz schlechtes Gewissen. Sie war so begierig darauf gewesen, von der Efaloc zu lernen, dass sie gar nicht mehr herumgefragt hatte, ob sonst noch jemand Hilfe brauchte. ÔÇ×Oh Fosco, es tut mir so leid, du h├Ąttest gleich zu mir kommen sollen. Bitte dreh dich mal um, damit wir uns die Beule im Licht ansehen k├ÂnnenÔÇť bittet sie den Hobbit. ÔÇ×Ist dir denn auch schlecht, oder schwindelig, f├Ąllt es dir schwer zu sprechen, zu gehen oder deine Finger zu benutzen?ÔÇť fragt sie, denn bei Kopfverletzungen konnte es zu Nebenerscheinungen kommen und die bedeuteten selten etwas Gutes. Ganz vorsichtig streicht sie das Haar des Halblings zur Seite, kann darunter die Schwellung erkennen aber zum Gl├╝ck kein Blut. Fragend blickt sie die erfahrenere Heilerin an ÔÇ×Ich w├╝rde die Stelle versuchen zu k├╝hlen und einen Umschlag mit Beinwell machen, vielleicht auch eine Salbe aus Ringelblumen. Gegen die Schmerzen w├╝rde ich einen Tee machen, Pfefferminze, etwas Koriander und Weidenrinde, aber da muss man sehr vorsichtig mit der Dosierung sein. Und er sollte sich hinlegen, aber nicht flach, sondern den Kopf h├Âher.ÔÇť Schlug sie eine Behandlung vor, wollte sich aber absichern, ob Heva nicht eine bessere Methode kannte.

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Torshavn

Die Alte Heva genie├čt ihren hei├čen Wein und das Gespr├Ąch mit Nala. Als der Halbling n├Ąher kommt, beobachtet sie ihn schon seit einer kleinen Weile ein wenig. Dann nickt sie als Antwort auf den Vorschlag der Pferdeherrin. "Das wird sicher gen├╝gen" meint sie noch...

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Meriadoc Brandybuck

Der Breel├Ąnder ist ├╝berrascht, als der Zwerg davon spricht eine Karte anzufertigen. Etwas erstaunt antwortet er auch "Eine Karte? Das ist viel Arbeit. Da m├╝sst ihr ja lange unterwegs sein!" er ├╝berlegt einen Moment still, wie oft man von Norden nach S├╝den oder von Osten nach Westen reisen musste um wirklich jede noch so kleine Strasse zu finden. Das muss ja eine Lebensaufgabe sein.┬á

"Wir sind auf dem Weg nach Rohan." antwortet er dem Zwerg kurz und knapp. Die Antwort auf diese Frage hatte ihnen schon einigen Streit und Kummer eingebracht also hielt er es f├╝r besser nicht weiter darauf einzugehen. Zur angebotenen Pfeife sch├╝ttelt er l├Ąchelnd den Kopf" Nein, danke. Ich bin kein Raucher" der Schmied versteht bis heute nicht wie man Gefallen an solchen Rauch finden konnte.┬á

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Perianwen

"Wenn ich mich zu schnell bewege, wird mir schwindelig. Dadurch ist das Gehen nicht so einfach, aber ich habe keine Probleme mit dem Sprechen oder damit, meine Finger zu benutzen", beantwortet Fosco artig alle Fragen von Nala.

"Vielen Dank f├╝r eure Hilfe", sagt Fosco zu den zwei Frauen, nachdem sie sich auf eine geeignete Behandlung geeinigt haben. Dennoch f├╝hlt er sich ein wenig unwohl, denn die Frau der Eafolc mustert ihn mit wachen, interessierten Augen genau.
"Ist so ein Tee bereits irgendwo zubereitet?", fragt Fosco und l├Ąsst seinen Blick durch die Halle schweifen, als ob er von seinem Standort aus erkennen k├Ânnte, ob sich irgendeinem Gef├Ą├č in der Halle ein Tee mit dieser Zusammensetzung an Kr├Ąutern befindet.

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Octopi

Der Segler schnaubt leise, als der Zwerg von Felsen und Gestein schw├Ąrmt. Er kannte diese Haltung zwar schon von ihnen, aber er hat sie noch nie nachvollziehen k├Ânnen. Und ihr Trip ├╝ber das Gebirge hat ihn in seiner Meinung nur best├Ąrkt. Ein versteckter Fels unter Wasser zertr├╝mmert selbst die beste Planke aus s├╝dl├Ąndischem Hartholz. Oder was vielleicht noch schlimmer ist, ├Âffnet einen kleinen Kratzer in den Haupth├Âlzern, durch die dann Schiffsw├╝rmer eindringen und die ganze Struktur des Schiffs von innen heraus zersetzen.

"Habt vielen Dank.", antwortet er dem Zwerg, auf dessen Weigerung einen Preis zu nennen. Dann schlie├čt er sich Waenhil an: "Ein ambitioniertes Vorhaben. Mittelerde ist gro├č und wie ihr selbst gesagt habt sind viele Stra├čen mittlerweile nicht mehr sicher. Aber auch auf dem Wasser ist es in den letzten Jahren immer schlimmer geworden. Die Korsaren trauen sich immer weiter in den Norden."

Wie Waenhil lehnt auch Sull├şr die Pfeife ab. Im Norden gab es keines, und auf See hatte er offene Flammen oder gl├╝hende Kr├Ąuter nie erlaubt. Daf├╝r war ihm sein Schiff zu schade.

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Kjalnaras

Garombor f├╝r seinen Teil grinst leicht um das Mundst├╝ck herum, nickt ebenso leicht und pafft in aller Ruhe selbst weiter. " Nichts zu danken. "

Es w├Ąre ja schlie├člich nicht so, als wenn er widersprechen k├Ânnte oder wollte. Stattdessen mustert er die beiden M├Ąnner noch eine Weile , zuckt dann aber mit den Schultern.

" Ich bin mir dar├╝ber im Klaren, dass das vielleicht meine Lebenszeit f├╝llt. Eventuell ├╝berschreitet es sie sogar. Aber das ist mir Recht. Schlie├člich habe ich ausreichend Verwandte, die nichts dagegen haben w├╝rden, so etwas zu beenden, wenn sie wissen, dass es mir im Leben wichtig ist und war. Aber nun... ja. Es ist best├╝rzend, dass ├╝berall seltsame Biester und Gesellen in gr├Â├čerer Zahl als sonst auftauchen. Beunruhigend tats├Ąchlich. Aber ich denke, wenn wir uns┬á , wie meist in Krisenzeiten , zusammentun, dann sollte sich alles wieder regeln lassen. Schlie├člich ist keiner von uns wirklich allein. Also ├╝berstehen wir auch Zeiten, in denen von au├čen mehr Druck entsteht. Das hat zumindest meine Muhme immer gesagt und ich habe ihr nie widersprechen k├Ânnen. Die Frau versteht eine Menge vom Leben. Hat es ja auch schon lang genug gef├╝hrt. "

Und dann wird geblinzelt und eine Zeit lang einfach garnichts gesagt, bevor er gradezu beil├Ąufig feststellt :" Erstaunlich, dass sich eine so bunte Truppe auf den Weg nach Rohan macht, wo sie noch weiter auffallen wird. Aber ich werde nicht weiter nachfragen, was euch Lange und den Kleinen dorthin treibt. Wenn es euch aber nicht st├Ârt, w├╝rde ich anfragen, ob ihr mich auf dem Weg als Begleitung mitnehmen w├╝rdet. Meine Wargbiss und ich wollen ├╝ber kurz oder lang auch dorthin und ob ich nun erst diesen oder jenen Pfad einzeichne, ist mir einerlei. Au├čerdem gibt es dort ein paar nette Dinge, die man bei mir daheim ab und an sch├Ątzt. Also k├Ânnte ich ein wenig tauschen. Denke ich.┬á Ich w├╝rde sagen, ihr ├╝berlegt euch , gemeinsam mit euren Freunden, ob ihr mein Pony und mich mitnehmen w├╝rdet und wir unterhalten uns sp├Ąter ├╝ber dieses Thema nochmal. Ihr seht n├Ąmlich noch dazu beide aus, als k├Ânntet ihr wirklich Ruhe brauchen und ich k├Ânnte derweilen sehen, ob die D├Ârfler oder die Flu├čleute ein wenig von meinen Waren brauchen k├Ânnen. W├╝rde der guten Wargbiss und mir das Schleppen ein wenig leichter machen . Was haltet ihr davon ? "

Es klingt recht pl├Âtzlich an, aber Garombor hat schon h├Ąufig genug nachgesagt bekommen, dass er ein recht impulsiver Geselle sein w├╝rde, wenn ihm ein Gedanke kommt. Au├čerdem... kostet eine Frage ja in den meisten F├Ąllen nichts weiter. Warum also nicht, wo es sich schon einmal anzubieten scheint.

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Meriadoc Brandybuck

Der Schmied nickt freundlich, als Garombor danach fragt die Gruppe eine Weile zu begleiten. Er war nicht ├╝berrascht ├╝ber die Frage. Gemeinsam Reisen war sicherer und wenn man den gleichen Weg vor sich hat bietet es sich einfach an. Sie hatten unterwegs schon einige Reisegef├Ąhrten getroffen, welche die Gruppe nur kurzweilig begleitet hatten. Einige waren ├╝beraus angenehme Begleiter gewesen und andere... nunja. Es gab Streit, schlechte Stimmung und beinahe h├Ątte sich die Gruppe so zerstritten, dass sie nicht mehr gemeinsam weiterreisen wollten. Obwohl er den Zwerg in den wenigen Minuten als freundlichen Zeitgenossen erlebt hatte, war der Breel├Ąnder also vorsichtig, wenn nicht sogar misstrauisch Fremden gegen├╝ber, und wollte auf keinen Fall eine zu schnelle Entscheidung f├Ąllen.

"Wir werden mit unseren Gef├Ąhrten dar├╝ber reden, sobalt sich die Lage etwas beruhigt hat und alle versorgt sind" verspricht der Schmied mit einem freundlichen Nicken.

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Thuringwethil

Nala ist erleichtert, dass ihre vorgeschlagene Behandlung der alten Frau zusagt, immerhin hat sie nie eine richtige Ausbildung als Heilerin erhalten. Vielleicht ├╝bertreibt sie es auch mit all den Vorschl├Ągen Fosco zu helfen, immerhin hat er nur eine Beule abbekommen. Doch Nala hat einmal als Kind gesehen, wie ein Mann einen Tritt von einem Pferd an den Kopf bekommen hat und daran in weiterer Folge gestorben ist. Daher will sie lieber zu viel, als zu wenig tun.

ÔÇ×Ich w├╝rde vorschlagen du setzt dich zur├╝ck zu den anderen, ihr bildet da eine sch├Âne Gruppe an Verletzen, die sich alle ausruhen sollten. Derweil mache ich dir frisch den Tee und hole was ich f├╝r den Umschlag braucheÔÇť schl├Ągt Nala vor und begleitet den Halbling zur├╝ck auf die Bank zu Waenhil, Sull├şr und dem Zwerg, den sie noch nicht kennt. ÔÇ×Seid mir gegr├╝├čtÔÇť nickt sie dem neuen in der Runde freundlich zu und wendet sich dann an die beiden anderen. ÔÇ×K├Ânntet ihr ein Auge auf Fosco haben, er hat auch etwas abbekommen und ich muss erst die Zutaten f├╝r einen Umschlag holenÔÇť sieht sie den Halbling als genauso tapfer und im Kampf verwundet, wie die anderen M├Ąnner.

Danach eilt Nala in die K├╝che, in der sie sich nun schon ein wenig auskennt und setzt den Tee auf, w├Ąhrend sie gleichzeitig den Umschlag vorbereitet. Eine der Frauen hat tats├Ąchlich noch eine einfache Salbe mit Ringelblumen, von der sie ihr etwas abgibt. W├Ąhrend das Gebr├Ąu, bei dem sie die Weidenrinde nur ganz leicht dosiert hat, etwas abk├╝hlt, hat sie noch eine weitere Idee. Mit einem voll beladenen Tablett kehrt sie dann zur Gruppe zur├╝ck. Darauf ist eine Kanne mit Pfefferminztee und ein paar leere Becher. Die spezielle Mischung f├╝r Fosco hat sie ganz an den Rand gestellt. Auch der kleine Tontopf mit der Salbe steht auf dem Tablett und eine Scheibe frischen Brotes dick mit Honig bestrichen.

Der normale Tee ist f├╝r alle gedacht, daher nimmt sie gleich den besonderen Becher, in dem auch ein wenig Weidenrinde ist und reicht ihn Fosco, damit es zu keiner Verwechslung kommt. ÔÇ×Meine Theorie ist, dass die Heilung bei Halblingen durch Essen beschleunigt wirdÔÇť erkl├Ąrt sie das Honigbrot, welches ebenfalls f├╝r Fosco gedacht ist. Zum einen sagt man Honig ja auch heilende Wirkung nach und zum anderen sagte ihre Gro├čmutter immer: ÔÇ×wenn den M├Ąnnern der Appetit vergeht, dann stets wirklich schlecht um sieÔÇť. Also hofft Nala, dass Fosco immer noch hungrig ist, zieht aber zuerst die Salbe und die Verb├Ąnde f├╝r den Umschlag hervor. ÔÇ×Ich f├╝rchte das wird ein wenig weh tun, wenn ich den anlegeÔÇť bereitet sie ihn vor.

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Perianwen

Zusammen mit Nala geht Fosco wieder zur├╝ck zu den anderen. Ihm ist diese ganze Aufmerksamkeit ein wenig unangenehm. Er hatte nur eine Beule am Kopf und wollte die Schmerzen etwas lindern. Doch Nala scheint in ihrer Rolle als Heilerin aufzubl├╝hen.

Dankend nimmt Fosco den Becher mit dem frischen, hei├čen Tee entgegen. Ein L├Ącheln breitet sich ├╝ber sein ganzes Gesicht aus, als Nala ihm auch noch eine dick mit Honig bestrichene Scheibe Brot anbietet. "Deine Theorie kann ich nicht widerlegen", gibt der Hobbit zur Antwort. Einerseits ist ihm die Sonderbehandlung unangenehm, andererseits sind solche kleinen Gesten einer der Dinge, die er so an dieser Frau mag. Sie k├╝mmert sich mit Hingabe um alle, die ihre Hilfe ben├Âtigen und hat einfallsreiche Ideen, wie sie ihre Umgebung mit Kleinigkeiten gl├╝cklich machen kann.

"Dann sollten wir es uns schnell hinter uns bringen." Fosco dreht sich so zu Nala, dass sie seinen Kopf gut erreichen kann.

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Kjalnaras

Der Zwerg nickt auf die Antwort, denn mehr hat er nicht erwartet.┬á Als dann aber der Hobbit und die Dame, die sich wohl in der Heilkunst auskennt, wieder zur├╝ckkommen, nickt er nur erneut freundlich, meint entspannt :" Ich lasse euch dann ein wenig allein und k├╝mmere mich um mein Pony. Auf bald und erholt euch gut. " Er zwinkert freundlich, schiebt die Pfeife zurecht und schiebt die Kiepe zurecht, sodass sie nach M├Âglichkeit nicht im Wege ist, legt das Buch ordentlich darauf, damit es keinen Schaden nimmt und trottet gen Ausgang. Schlie├člich neigt sein Pony gern dazu, sich zu verselbstst├Ąndigen -samt dem Gep├Ąck , bei Mahals Bart !- wenn man es nicht zwischenzeitlich versorgt. Also ist da eigentlich keine Zeit zu verlieren und dem Gastrecht folgend, macht er sich um seine Habe nun wirklich keine Sorgen.

Also wird wohl eine kleine Weile verstreichen, in der der Zwerg sich draussen aufh├Ąlt, auch wenn er auf dem Weg hinaus noch einen der Gastgeber fragt, wo er denn seine Stute unterbringen k├Ânnte. Ist ja schlie├člich auch nicht unwichtig.

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Torshavn

Eine junge Magd antwortet dem Zwerg: "Ihr k├Ânnt euer Pony hin├╝ber in den Stall bringen. Wenn ihr wollt zeige ich euch den Weg. Ich muss die Ziegen melken." Die junge Frau greift nach zwei Eimern und geht dann hinaus...

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Octopi

"Bei Ulmo, der redet ja wie ein Wasserfall", meint der Segler, nachdem der Zwerg sich entfernt hat. "Man stelle sich vor, wie er und Gr├│r zusammen an einem Feuer sitzen." Dann muss er kurz lachen. Ihr alter Gef├Ąhrte ist schon seit dem Abend in Sull├şr Gedanken. Er hatt den Zwerg mit seiner ruhigen und direkten Art sehr zu sch├Ątzen gelernt.

"Danke, Nala", sagt er, als diese einen Becher Tee vor ihn stellt. Damit der Tee nicht kalt wird, leert er schnell sein Bier und greift dann zu dem warmen Becher.

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Meriadoc Brandybuck

Der Schmied lacht laut auf, als der Seefahrer von der Vorstellung spricht Gror und Garombor beim gemeinsamen Gespr├Ąch am Feuer zu beobachten. "Das d├╝rfte wenigstens nicht langweilig werden, wenn er mit uns reist"

Dankbar nimmt auch der Schmied den Becher von Nala entgegen und l├Ąchelt sie freundlich an. Stirnrunzelnd blickt er auf das Brot, dass sie dem Hobbit serviert und wie Hungrig er sich dar├╝ber freut. Dem Breel├Ąnder┬ásteckt noch immer der Geruch von Blut in der Nase, auch die Schreie der Sterbenden und die furchtbaren Ger├Ąusche der Angreifer hallen noch immer in seinem Kopf. Auch wenn er tats├Ąchlich Hungrig war, der Appetit war ihm vergangen. Er w├╝rde im Moment keinen Bissen runter bringen.

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Vars

W├Ąhrend dem pl├Âtzlichen Angriff der Orks verbleibt Garwulf im Dorf der Beorninger. Er postiert sich am Dorfeingang, auf sein Schwert gest├╝tzt und starrt angestrengt in die Dunkelheit. Sein ganzer K├Ârper ist in Alarmbereitschaft. Sollten die Orks durchbrechen, wird das eine blutige Nacht f├╝r den Rhovanier...

Als nach und nach die K├Ąmpfer in das Dorf zur├╝ck kehren, teils schwer verwundet, begleitet von einigen elbischen Neuank├Âmmlingen, atmet Garwulf aus. Das Adrenalin sinkt, das Schwert landet wieder in der Scheide. Garwulf hilft bei der Versorgung der Verwundeten, so gut er kann, redet mit den M├Ąnnern und setzt so nach und nach die vergangenen Ereignisse im Kopf zusammen, dass sie f├╝r ihn ein Bild ergeben.

Als alle Erstma├čnahmen getroffen sind, setzt er sich st├Âhnend ans Feuer und starrt in die Flammen. M├╝digkeit und Hunger ├╝berkommen ihn, als sich die Ereignisse der letzten Stunden in seine Knochen einnisten...

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Thuringwethil

Nala gibt sich M├╝he die Behandlung so schonend und vorsichtig, wie auch umsichtig durchzuf├╝hren. Sanft reibt sie die Salbe auf die beachtliche Beule und die umgebende Kopfhaut, ehe sie den Verband anlegt. Dieser darf nicht zu locker sein und auch nicht zu straff, damit er Fosco nicht zu sehr st├Ârt oder zus├Ątzliche Schmerzen verursacht. Endlich ist das letzte Ende verknotet und der Halbling kann sich seiner Belohnung, dem Honigbrot zuwenden.

Der Tee wird ausgeschenkt und Nala genie├čt das frische Aroma und die W├Ąrme des Bechers. Leider ist der unbekannte Zwerg wieder verschwunden, wahrscheinlich um das moppelige Pony zu f├╝ttern. Die anderen haben ihn bereits kennen gelernt und beschreiben ihn als sehr gespr├Ąchig, was Nala richtig neugierig auf den zweiten Zwerg macht, den sie kennenlernen kann.

Wie die H├╝hner auf der Stange sitzen die vier auf der Bank am Feuer, als Nala den kurzen, vielleicht ein wenig neidischen Blick von Waenhil auf das Honigbrot von Fosco bemerkt. Kurz muss sie grinsen, er w├╝rde sie nicht wie viele andere M├Ąnner ihre Frauen in die K├╝che schicken, um ihm etwas zu bringen. Und genau aus dem Grund, w├╝rde sie ihm jederzeit freiwillig etwas Gutes tun. Sie stellt ihren Becher zur Seite und sieht fragend in die Runde. ÔÇ×Ich w├╝rde mir auch ein Brot holen, noch jemand? Fosco Nachschlag?ÔÇť fragt sie mit einem Zwinkern, ehe sie, die Bestellungen noch im Kopf in der K├╝che verschwindet.

Auf dem Weg zur├╝ck, das Tablett diesmal voller Honigbrote, f├Ąllt ihr eine gro├če vertraute Gestalt am Feuer auf. Ganz in Gedanken sitzt Garwulf geistesabwesend da, den Blick in den Flammen verloren. Langsam schiebt sie ein Honigbrot in sein Sichtfeld und wedelt vor seiner Nase herum, bis er sie endlich bemerkt. ÔÇ×Die Riege unserer ├ťberlebenden sitzt da dr├╝ben, komm doch auchÔÇť l├Ąd sie ihn ein und nimmt dann das Brot als Lockmittel wieder mit.

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Perianwen

Geduldig l├Ąsst Fosco Nalas Behandlung ├╝ber sich ergehen. Die Salbe wirkt angenehm k├╝hlend auf Foscos hei├čer Beule. Nala bringt es fertig, den Verband genau passend anzulegen. Er ist nicht so feste, dass es den Schmerz nur vergr├Â├čert, aber auch nicht zu locker, sodass er sich schnell wieder vollends l├Âsen k├Ânnte.
Ein erleichtertes "Danke" ist alles, was Fosco Nala zu dieser Behandlung sagen kann.

Dann greift er nach dem f├╝r ihn bestimmten Honigbrot und bei├čt gen├╝sslich hinein. Der s├╝├če Honig w├Ąrmt den Hobbit von innen, das Feuer von au├čen. Langsam sp├╝rt er, wie die Anspannungen der Nacht endg├╝ltig von ihm abfallen.

Aus H├Âflichkeit m├Âchte Fosco schon das Angebot ablehnen, dass Nala ihnen noch mehr Honigbrote machte. Doch bis Fosco den Bissen heruntergeschluckt hatte und bereit zum Sprechen war, war Nala schon l├Ąngst wieder Richtung K├╝che verschwunden. Kurz darauf kam sie mit einem gro├čen Tablett Honigbroten zur├╝ck und hatte sogar Garwulf im Schlepptau. Manchmal war diese Frau unglaublich.

"Garwulf! Hat Nala dich etwa auch in der K├╝che aufgelesen wie ein Honigbrot?", begr├╝├čt Fosco Nala und Garwulf, als sie ihre Gruppe erreichen.

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Kjalnaras

Garombor derweilen nickt leicht und folgt leise summend der Magd, die in Richtung Ziegen unterwegs ist. Das Pony Wargbiss trottet ihm einfach am langen Z├╝gel hinterdrein und scheint keinerlei Eile zu haben. Aber da sind sich Ross und Reiter ja ohnehin einig. Eile mit Weile und weile... solange du m├Âchtest! Dementsprechend wird sich verneigt, dass der Bart erneut beinahe den Boden wischt und der Menschenfrau, wenn man sie denn schon so nennen m├Âchte - so vollkommen ohne Flaum auf den Wangen ! -┬á beim Wiederaufrichten ein buntes Haarband , ordentlich zusammengerollt und mit einem St├╝ck Garn zusammengehalten, damit es w├Ąhrend des Transportes nicht knittert oder knotet, zugeworfen, sobald er sich sicher ist, dass sie es auch sieht und somit fangen kann.

" Danke Euch, liebenswerte Dame. Mein Pony wird sich ├╝ber eine vern├╝nftige Rast mit ein wenig Heu freuen. Ich hoffe, die Farbe behagt. " Er zwinkert freundlich und f├╝hrt Wargbiss zu der gewiesenen Stelle, sei es nun Box, Unterstand oder einfach Auslauf und wird sich in aller Ruhe und freundlich dem Pony auf zwergisch etwas vorsingend, was garnicht so schlecht klingt - solange er es weiterhin leise tut zumindest- daran gemacht wird, Gep├Ąck und Sattelzeug abzunehmen und ordentlich zu stapeln. Die Stute wird schon darauf achten. Das tut sie immer. Wie ein treuer Hund. Beinahe... nur dass Hunde nicht so treten k├Ânnen. Und dann folgt der wichtigste Teil in Wargbiss Tagesablauf... wenn man einmal von den Mahlzeiten und Leckerbissen absieht : Sie wird gr├╝ndlichst von vorne bis hinten gestriegelt und geb├╝rstet, die Hufe kontrolliert und ges├Ąubert und bei all dem wird ihr eine zwergische Weise nach der N├Ąchsten vorgesungen, wie es sich geh├Ârt, wo doch Mahal ausreichend Geschichten ersonnen hat, damit man eine Herde Ponies damit besingen k├Ânnte.

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Torshavn

Mit einem verlegenen L├Ącheln schnappt die junge Magd das Band aus der Luft. "Habt Dank, mein Herr". Sie steckt das Band ein. Dann k├╝mmert sie sich um die Ziegen, w├Ąhrend der Zwerg sein Pony in eine der Pferdeboxen f├╝hrt. W├Ąhrend die Magd die Ziegen melkt, beginnt sie ihnen leise etwas vorzusingen. Doch als der Zwerg seine Stimme erhebt, h├Ârt sie ihm zu, auch wenn sie die Worte in dieser fremden Sprache nicht versteht. Etwas sp├Ąter als das Melken erledigt ist, l├Ą├čt sie die Ziegen hinaus, die frei zwischen den H├Ąusern und der Umgebung grasen. "Habt Dank f├╝r diese sch├Ânen Lieder" verabschiedet sich die junge Magd aus dem Stall. In jeder Hand einen Eimer voller warmer Milch geht sie wieder hin├╝ber zur gro├čen Halle...

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Eldanor

Nach dem Kampf gegen die Orks und den langen Diskussionen mit den neu angekommenen Elben zieht Eldanáro sich für eine Weile zum Nachdenken zurück. Die Neuigkeiten sind alarmierend und stellen ihn vor die schwerste Entscheidung dieser gemeinsamen Reise, die er gemeinsam mit den anderen angetreten ist. Zwei Verpflichtungen, denen er beiden nachgehen müsste, um die Ehre seines gegebenen Wortes zu wahren. Aber er kann nicht an zwei Orten zugleich sein. Er muss diese Entscheidung treffen, für die es kein Richtig und kein Falsch gibt.

Die Gruppe, die gemeinsam losgezogen ist, um das Kettenhemd nach Minas Tirith zu bringen, exisitiert schon l├Ąngst nicht mehr in ihrer urspr├╝nglichen Besetzung. Einige mussten gehen, andere kamen dazu. Ob das Kettenhemd je Minas Tirith erreicht, scheint unklarer denn je zuvor. Eldan├íro w├╝rde alles tun, um diesen Auftrag zu erf├╝llen. Er wei├č, dass er niemand anderem in der Gruppe vertrauen kann, den Auftrag schlussendlich auszuf├╝hren, denn jedes einzelne Mitglied kann pl├Âtzlich durch dringlichere Verpflichtungen ereilt werden, die die Weiterreise unm├Âglich machen.

Eldan├íro hat immer gedacht, dass ihn dieses Schicksal nicht ereilen kann. Dass er frei sei, Mittelerde nach seinem Gutd├╝nken zu bereisen, und deswegen einem Auftrag ohne Unterlass nachgehen k├Ânnte.

Die Ankunft seines Volkes hier hat ihn anderes gelehrt. Egal wie alt ich werde, ich kann immer noch etwas lernen, denkt er bei sich.

Schwer wird sein Herz, denn er wei├č, dass er die Entscheidung bereits getroffen hat. Es gibt gr├Â├čere Aufgaben zu bew├Ąltigen, die er nicht vernachl├Ąssigen kann wegen des Geschenkes von einem Vater an den Sohn. Er kann und darf sich seiner Verantwortung gegen├╝ber seinem Volk nicht entziehen.

Eldan├íro blickt sich um. Sein Weg hat ihn, ohne dass er es bewusst wahrgenommen h├Ątte, in den Wald an einen kleinen Fluss gef├╝hrt. Er beugt sich herab, um von dem Wasser zu trinken. Dann geht er zur├╝ck ins Dorf und sucht seine Gef├Ąhrten auf. Er findet einige von ihnen in der gro├čen Halle, darunter Sull├şr, Waenhil und Nala.

Seine Miene wird ernst, als er auf die Gef├Ąhrten zutritt. Einige sind verletzt worden, scheinen aber in stabiler Verfassung zu sein. Gerade in einer solch gef├Ąhrlichen Situation, auf einer noch gef├Ąhrlicheren Reise, gibt es keine Worte, die sinnvoll beschreiben k├Ânnten, wieso er seine Gef├Ąhrten im Stich lassen muss.

"Freunde, ich bringe schlechte Nachrichten. Ich bin von Tauriel und ihrer Einheit hier, die uns zu Hilfe gekommen sind, aufgesucht worden, um K├Ânig Thranduil bei einer strategischen Mission zu unterst├╝tzen. Ich habe leider nicht die M├Âglichkeit, diesen Hilferuf zugunsten unserer Reise abzulehnen. Sie brauchen mich in Gr├╝nwald. D├╝sterwald..."

Eldan├íro h├Ąlt kurz inne, sammelt seine Gedanken. "Ich w├╝nschte, ich k├Ânnte sagen, dass ich nach der Mission zu euch zur├╝ckkehren werde. Aber die Zeiten sind gef├Ąhrlich und unberechenbar. Wo ihr sein werdet, wie lange die Mission dauern wird, wie ich von eurem Ort erfahren k├Ânnte... es sind viele Faktoren, die ich nicht durchschauen kann. Ich hoffe, dass wir uns wiedersehen, und sei es erst, nachdem die Gemeinschaft ihr Ziel erreicht hat."

Er schlie├čt die Augen und neigt den Kopf, ber├╝hrt sanft mit der Hand seine Brust auf der H├Âhe des Herzens.

"Elbereth beh├╝te euch, und Earendil scheine euch in der Dunkelheit mit seinem Licht."

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Meriadoc Brandybuck

Freundlich l├Ąchelt der Schmied Nala an, als sie den anderen ebenfalls ein Honigbrot anbietet und sch├╝ttelt dann den Kopf. Vielleicht sp├Ąter, wenn der Appetit zur├╝ckgekehrt war. Schweigend sitzt er schlie├člich bei seinen Freunden, genie├čt die Ruhe und die Sicherheit, die diese Hallen und die N├Ąhe seiner Gef├Ąhrten im Kampf nach dem anstrengenden Kampf ausstrahlen.

Mit einem L├Ącheln nickt er Eldan├íro zur Begr├╝├čung zu und ihm f├Ąllt sofort auf, wie ernst der Elb wirkt. Im Nu f├Ąllt das L├Ącheln in sich zusammen, als der Noldo davon berichtet die Gruppe verlassen zu m├╝ssen. Eben erst hatte Gror sich von der Gruppe getrennt┬áund nun sprach Eldan├íro davon, dasselbe zu tun. Der Elb war ein besonnener Reisegef├Ąhrte gewesen, der Schmied hatte sich gerne auf den Rat des Elben verlassen und auch im Kampf war er stets an seiner Seite gewesen. Es war gewiss die Entscheidung des Elben, und niemand von der Gruppe konnte ihm vorschreiben, wie er sich zu entscheiden hatte. Und auch wenn dem Breel├Ąnder der Abschied schwer fallen wird, versucht er nicht die Meinung seines Freundes zu ├Ąndern - er kann sehen, dass er sich davon nicht mehr abbringen l├Ąsst. "Ich w├╝nsche dir eine sichere Reise, und ich hoffe wir sehen uns bald wieder". Sagt der Schmied leise, ohne das er es schafft seine Entt├Ąuschung zu verbergen. Er wei├č, dass er ihn vermutlich niemals wiedersehen wird.┬á

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Octopi

Traurig nimmt Sull├şr auf, was Eldan├íro ihnen zu sagen hat. Der Segler ist sich dar├╝ber im Klaren, dass die Wahrscheinlichkeit, ihn wieder zu sehen, gering ist, genau wie bei Gr├│r. Er ist sich sicher, dass der Elb keine andere M├Âglichkeit hat, als sie jetzt zu verlassen, denn sonst w├╝rde er niemals gehen. Er legt das Honigbrot aus der Hand und schluckt die klebrige Brot-Honig-Masse in seinem Mund herunter. Dann erhebt er sich m├╝hsam, um seinem Gef├Ąhrten einen Arm zum Abschied entgegenzustrecken. "Ich w├╝nsche Dir viel Erfolg f├╝r Deine Aufgabe. Wir werden Dich vermisssen.", sagt er. Wenn die letzte Nacht eines klar gemacht hat, dann dass sie jeden f├Ąhigen K├Ąmpfer brauchen, der mit ihnen reist. Das Gebirge liegt jetzt zwar hinter der Gruppe, und ihr Weg f├╝hrt sie jetzt nach S├╝den Richtung Rohan, sodass sie nicht mehr so vielen Gefahren ausgesetzt sein sollten, aber von einem kleinen Ausflugst├Ârn bei Pelargir ist ihre Reise immer noch weit entfernt.

"M├Âge dir der Wind stets g├╝nstig stehen und die See dir folgen!", verabschiedet er sich, bevor er sich wieder am Feuer niederl├Ąsst.

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Kjalnaras

Garombor ahnt von Traurigkeit herzlich wenig. Er l├Ąchelt der Magd zu und nickt.┬á " Habt im Gegenzug Dank f├╝r die Freundlichkeit eines Unterschlupfes f├╝r meine Pony, werte Maid. "┬á Er zwinkert freundlich und k├╝mmert sich nach dem Fortgehen der jungen Frau recht entspannt weiter um Wargbiss, die das zwergische Grummeln, Grollen und tats├Ąchliche Singen wohl durchaus kennt und scheinbar als gegeben ansieht. Ein Pony kann schlie├člich nur einen Teil seiner Umwelt beeinflussen. Au├čerdem gibt es schlimmere Dinge als einen leise singenden Zwergen. Er k├Ânnte laut singen !

Daher zuckt das Pony nur ab und an mit den Ohren und schnaubt kauenderweise, w├Ąhrend die Zuwendung im Gro├čen und Ganzen genossen wird. Garombor derweilen verstaut das Putzzeug, nachdem es ges├Ąubert und ausgeklopft ist, wieder ordentlich und krault die Stute zwischen den Ohren, zaust ihr kurz den Schopf und verschlie├čt dann die Boxent├╝r hinter sich. Wargbiss wird ,wie gewohnt, auf das Gep├Ąck, das sie selbst zu tragen hat, achten. Braucht ja schlie├člich nicht den gesamten Platz in einer Pferdebox. Dementsprechend trottet Garombor auch zufrieden nach draussen, streift kurz die ├ťbertunika ab und schl├Ągt sie ordentlich aus, wozu ein Pfosten zu Hilfe genommen wird. Danach kann er das derartig entstaubte Kleidungsst├╝ck wieder ├╝berstreifen und sich noch einen langen Blick zum Morgenhimmel g├Ânnen. Und die im Stall gel├Âschte Pfeife wieder stopfen und entz├╝nden !

Edited by Torshavn
Tageszeitkorrektur
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Vars

Nach einiger Zeit schiebt sich lockend ein Honigbrot in das Sichtfeld Garwulfs. Seine Lippen verziehen sich zu einem L├Ącheln, als er die immer flei├čige Nala erkennt.
"Nahalena. Das soll doch nicht etwa Bestechung sein, hm?"

Er lacht und freut sich ├╝ber das Angebot der Pferdeherrin. Neue Kraft kommt ihm in die Muskeln und er erhebt sich fast etwas zu beschwingt. Ebenso enthusiastisch schnappt der Rhovanier sich ein Honigbrot und folgt seiner Freundin mampfend zu den anderen, wo der Halbling, Fosco, ihn freudig begr├╝├čt. Garwulf l├Ąsst sein tiefes Lachen h├Âren und antwortet dem Halbling auf seine Begr├╝├čung: "So ├Ąhnlich. Sie hat mich eher mit ihrer Beute angelockt."

Dann l├Ąsst der H├╝hne sich neben Nahalena nieder und h├Ârt den Gespr├Ąchen zu, die sich unter den Gef├Ąhrten entwickeln.
Schlie├člich tritt der Elb, der ebenfalls zur Gruppe geh├Ârte, dazu und verk├╝ndet seinen Abschied. Garwulf hatte mit ihm fast am wenigsten zu tun gehabt, ihn aber als Kampfgef├Ąhrten und Wanderbegleiter sch├Ątzen gelernt. Und er respektierte und ehrte die Beweggr├╝nde, aus denen Eldanaro handelte. Heimat ging vor, egal was.
So senkt er den Kopf in Richtung Eldanaro, um ihm seinen Respekt f├╝r die Entscheidung zu zollen.

Es war schade, wie die Gruppe sich immer weiter verkleinerte. Und ihre Wanderung machte es nicht gerade einfacher.
Nalas Honigbrot war wundervoll gewesen und Garwulf bedankte sich bei ihr. er bewunderte ihre aufopferungsvolle Arbeit f├╝r die Gruppe und sch├Ątzte sie ungemein. Ihm war es wichtig, ihr zu zeigen, dass ihre vielen kleinen Taten nicht unbemerkt blieben und gewertsch├Ątzt wurden.

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Perianwen

Foscos Laune, die sich etwa im gleichen Ma├čstab gehoben hat, in der sich die Menge der ihm angebotenen Honigbrote vergr├Â├čert haben, wird ihm schlagartig wieder genommen, als Eldan├íro verk├╝ndet, er w├╝rde die Gruppe verlassen. Nacheinander bedanken sich die Gef├Ąhrten bei dem Elben f├╝r die gemeinsame Zeit und w├╝nschen ihm eine gute Reise. Schlie├člich ist Fosco an der Reihe.
Der Hobbit verbeugt sich tief vor dem hochgewachsenen Elb. Davon wird ihm wieder ein bisschen schwummrig, doch l├Ąsst der Hobbit sich diese Achtung bezeugende Geste nicht nehmen. "Auch ich m├Âchte dir f├╝r deine Freundschaft, deinen Rat und deinen Schutz danken. Auch dank dir hat es die Gruppe geschafft, lebend bis hierher zu kommen. Wir sind nun um zwei hervorragende K├Ąmpfer ├Ąrmer, was den vor uns liegenden Weg noch gef├Ąhrlicher macht, als er ohnehin schon ist. Doch wie alle musst du tun, was du tun musst. Sei besch├╝tzt auf deinen Wegen und viel Erfolg bei deiner neuen Aufgabe. Ich┬á hoffe, dass wir uns eines Tages wiedersehen und gemeinsam eine Pfeife rauchen."

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