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Eldanor

RPG-Story: Das Dritte Zeitalter

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Octopi

Erschöpft stĂŒtzt sich SullĂ­r auf seinen Speer, er hat einen Stick ins Bein abbekommen, als er seine Waffe nicht schnell genug zur Verteidigung vor sich bringen konnte. Wahrscheinlich lebt er nur noch, weil plötzlich Pfeile aus dem nichts gekommen sind und alle Orks in Stachelschweine verwandelt haben. Schmerz spĂŒrt er grade zwar nicht, aber richtig belasten kann ersein Bein trotzdem nicht. "Ein dutzend Elben nehm ich auch, wenn GrĂłr grad nicht da ist.", murmelt er, als er die BogenschĂŒtzen ins Licht treten. Schockiert bemerkt er, dass die Elben die einzigen sind, die noch stehen. Er sieht Hartnid am Boden, zusammen mit den anderen Dörflern. Wie schlimm es um sie steht, kann er in der DĂ€mmerung nicht erkennen. WĂ€hrend er sich nach seinem GefĂ€hrten umsieht, erkennt er eine unformige Gestalt mit Pony im Dorf, aber darum kann er sich grade keine Gedanken machen. "Waenhil!", ruft er, denn er kann den Schmied nirgendwo entdecken.

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Perianwen

Im Dorf

Fosco öffnet langsam die Augen. Er braucht einen Moment, um sich zu orientieren. Um ihn herum ist immer noch alles dunkel. Einige Lichtquellen verbreiten flackerndes Licht. Der Untergrund ist unbequem und hart. Der Geruch von feuchtem Lehm steigt ihm in die Nase. Fosco liegt auf dem Boden, wĂ€hrend um ihn herum MĂ€nner aus allen in alle Richtungen laufen. Es grenzt an ein Wunder, dass anscheinend noch niemand auf ihm herumgetrampelt ist. Schnell steht Fosco auf, um sich bemerkbar zumachen und sein GlĂŒck nicht noch weiter herauszufordern.
Das ist ein Fehler. Ein dumpfer, jedoch sehr deutlicher Schmerz breitet sich schlagartig in seinem Kopf aus. Fosco wird schwindelig und kann sich gerade noch mit einer Hand abfangen, bevor er mit seinem ohnehin bereits lĂ€dierten Kopf auf dem Boden aufschlĂ€gt. Langsam setzt sich der Hobbit wieder auf. Er atmet einige Male tief durch. Der Schmerz in seinem Kopf verschwindet nicht, aber er weiß nun damit umzugehen. Vorsichtig stellt er sich auf seine FĂŒĂŸe. Er fĂŒhlt sich noch ein wenig schwummrig, schafft es aber, sich umzusehen und dabei auf den Beinen zu bleiben. Vorsichtig, mit langsamen Bewegungen sieht er sich um.
Fosco ist sich nicht sicher, ob der Kampf bereits vorbei ist und die Vorhut alle Orks abwehren konnte oder ob noch Orks auf dem Weg zum Dorf sind und es nur noch nicht erreicht haben. Jedenfalls kann er auf den ersten Blick nirgendwo Orks oder einen Kampf erkennen.

Der Hobbit zuckt zusammen, als er ĂŒber die GerĂ€usche des Dorfes hinweg plötzlich einen krĂ€ftigen Ruf hört, der alles andere ĂŒbertönt. UnwillkĂŒrlich fasst sich Fosco an den Kopf, in dem der Schmerz neu aufblitzt, und erfĂŒhlt eine dicke Beule am Hinterkopf. Er musste im Dunkeln von jemandem umgerannt worden sein, der ihn aus Versehen mit einem schweren Gegenstand getroffen hat. Fosco besieht sich im schwachen Licht seine Hand. Nein, er blutet zum GlĂŒck nicht. Es ist nur eine dicke Beule.

Ein wenig taumelnd geht er in die Richtung, aus der er glaubt den Ruf gehört zu haben, und staunt nicht schlecht, als er einen Zwerg sieht. Im ersten Moment ist er erfreut, dass GrĂłr zurĂŒckgekommen ist. Dann muss er zum seinem Bedauern feststellen, dass es nicht GrĂłr ist. Erstaunt betrachtet Fosco den Zwerg. Wo ist er so plötzlich hergekommen? Und wenn der Zwerg ins Dorf gekommen ist, beudetet das, dass die Orks besiegt wurden?

 

Zwischen Dorf und Fluss

Fosco verlÀsst das Dorf und geht vorsichtig in Richtung Fluss, die Ohren gespitzt, bereit, beim ersten Anzeichen von Kampf oder Orks in Deckung zu gehen.
Schließlich erreicht der Hobbit von Orks unbehelligt die Stelle des Kampfes. Dieser scheint vorĂŒber und von ihnen gewonnen zu sein. Wahrscheinlich dank der Hilfe der Elben, die scheinbar zur Hilfe geeilt gekommen sind. Doch sind Foscos Gedanken in diesem Moment nicht bei den wundersam erschienen Elben. Denn im Licht des Mondes sieht er nicht nur Orkleichen, sondern auch die leblosen Körper von Menschen. Er schaut genauer hin und stellt erleichtert fest, dass keiner seiner GefĂ€hrten unter ihnen ist.

Da hört Fosco SĂșllir Waenhils Namen rufen. Erfreut, die Stimme seines GefĂ€hrten zu hören, dreht Fosco abrupt in die Richtung, aus der der Ruf gekommen ist. Diese schnelle Bewegung bereut sofort, denn der Schmerz in seinem Kopf macht sich wieder bemerkbar. Der Hobbit geht auf SĂșllir zu: "SĂșllir. Ein GlĂŒck, dass ich dich gefunden habe. Was ist geschehen? Was ist mit Waenhil?"

Edited by Perianwen
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Meriadoc Brandybuck

Genauso schnell wie ser angefangen hatte war der Kampf auch wieder vorbei. Am liebsten hĂ€tte der Schmied die zur Hilfe gekommenen Elben gedrĂŒckt. Ohne Sie hĂ€tten sie das niemals ĂŒberlebt. Er blickt sich um und sieht Hartnids MĂ€nner am Boden liegen und auch er blutete aus verschiedenen Wunden. Von seinem Kopf tropft Blut und sein SchĂ€del brummt. Als er mit seiner Hand dagegen fĂ€hrt stell er fest, daß der Schlag wohl nur um Haaresbreite nicht sein Ohr abgetrennt hatte. 

Schließlich hört der Schmied den Seefahrer rufen. Im KampfgetĂŒmmel muss er weit von den anderen abgetrieben worden sein. Eofor musste ihnen bei Zeiten zeigen, wie man in einer Formation kĂ€mpft. Auch wenn er insgeheim hofft, solches Wissen nie anwenden zu brauchen. 

"ich bin hier, alles gut" antwortet er der Stimme, wÀhrend er langsam in ihre Richtung torkelt. 

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Octopi

"Du hast es von da hinten wahrscheinlich besser sehen können als ich.", antwortet der Segler, der sich zu dem kleinen Hobbit umgedreht hat. "Die Orks waren uns zwei zu eins ĂŒberlegen, und dann kamen plötzlich die Elben aus dem Wald und haben mit den Scheißkerlen kurzen Prozess gemacht. Eins kann ich dir sagen, wenn die nicht gewesen wĂ€ren, dann stĂŒnde hier keiner mehr von uns." Der Segler mustert Fosco kurz, er scheint ganz bleich vor Sorge zu sein. "Waenhil ist da drĂŒben, ich hab ihn im Kampf aus den Augen verloren, aber er sagt es geht ihm gut. Sieh, da kommt er schon." So langsam kann SullĂ­r wieder mehr erkennen. "Fosco, wer ist denn diese komische Gestalt im Dorf?"

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Torshavn

Die Elben stehen etwas abseits. Es sind fĂŒnf. Ihre AnfĂŒhrerin ist eine Frau mit roten Haaren. Sie spricht mit Eldanaro, der nicht wirklich erfreut zu sein scheint, ĂŒber diese unerwartete Begegnung...

Von der Furt her kommen aus der MorgendĂ€mmerung ein gutes Dutzend Menschen mit Fackeln. Es sind die Eafolc. GefĂŒhrt von ihrem Ältesten, begleitet von einer scheinbar uralten Frau, die vielerlei Taschen und Beutel umhĂ€ngen hat. Im NĂ€herkommen ertönt schon die Frage: "Braucht ihr Hilfe? Gibt es Verwundete?"...

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Perianwen

"Ich war eine Zeit lang bewusstlos und bin zu spĂ€t gekommen, um zu sehen, was genau geschehen ist", antwortet Fosco SĂșllir. Erleichtert sieht der Hobbit, wie Waenhil auf sie zukommt. "Diese Gestalt ist ein Zwerg, der im Trubel genauso plötzlich aufgetaucht ist wie die Elben. Ich dachte im ersten Moment, es ist GrĂłr, aber er ist es leider nicht. Ihr solltet eure Wunden von den Eafolc versorgen lassen. Ich versuche herauszufinden, wer der Zwerg ist."

Mit diesen Worten begibt sich Fosco wieder zum Dorf und geht auf den Zwerg zu: "Hallo, Herr Zwerg. Ihr habt Euch einen turbulenten Zeitpunkt ausgesucht, um dieses Dorf zu erreichen. Ihr scheint GlĂŒck gehabt zu haben, nicht von der Horde Orks angegriffen worden zu sein, die soeben versucht haben, dieses Dorf zu ĂŒberfallen."

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Meriadoc Brandybuck

WĂ€hrend der Schmied zu seinen GefĂ€hrten torkelt mustert er die Elben eingehend. Er hĂ€tte ihnen gerne gedankt doch scheint im Moment nicht der richtige Zeitpunkt dafĂŒr zu sein. Sie scheinen tief im GesprĂ€ch mit Eldanaro verwickelt zu sein, der scheinbar ĂŒberhaupt nicht erfreut wirkt. 

 

Als er Sullir erreicht klopft er ihm auf die Schulter. Auch der Seefahrer scheint verletzt zu sein, doch ist er froh ihn Lebend zu sehen. Sie waren heute nur knapp dem Tod entronnen. Der Hobbit scheint quickfidel und sputete ins Dorf. 

"Lass uns schauen ob wir irgendwie mit den Verletzten helfen können". 

 

Und dann wollte er nur noch Nala in die Arme schließen. 

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Kjalnaras

Es scheint ja niemand wirklich beisammen zu sein, wenn sich Garombor betrachtet, was hier alles umhertorkelt oder eben nicht torkelt . Immerhin die Menschen vom Wasser kommen nun heran und scheinen Hilfe anzubieten und die Spitzohren unterhalten sich mehr oder minder untereinander. Eigentlich ĂŒberlegt er , ob er erneut sein Angebot vorbringen soll, damit vielleicht jetzt jemand antwortet, wĂ€hrend er krĂ€ftig pafft und Wargbiss in all ihrer rundlichen Anmut, wie nur ein gutes Zwergenpony sie besitzen kann.... steht neben ihm und schnuppert am Pfeifenrauch... oder saugt ihn ein. Je nach je. Aber immerhin unterhĂ€lt sich nun jemand mit ihm. Ein Halbling. Die Kleinen scheinen schon in jeder Geschichte, die man hört, immer am Schaden vorbeizuwandern. Wie der hier nun auch in Person ziemlich lebhaft beweist. Schließlich sehen die Menschen ringsumher nicht aus, als wĂŒrden viele von ihnen mit nicht mehr als einer Beule davongekommen sein.  So wird der Halbling nur gemĂŒtlich betrachtet, wĂ€hrend er ihn begrĂŒĂŸt und dann bekommt das Pony den Pfeifenstiel zwischen die ZĂ€hne, wo er auch verweilen wird, wie der Zwerg weiß, wĂ€hrend er selbst eine schwungvolle Verneigung sehen lĂ€sst, bei der die Spitze des dichten Bartes kurz ĂŒber dem Boden durch die Luft wischt und die kleinen und großen Perlen und Metallschließen darin klackend aneinandertreffen.

" Zum Gruße, Meister Hobbit. Ich bin Garombor, Sohn des Guilim und ich scheine wirklich eine Menge GlĂŒck gehabt zu haben. Aber meine Wargbiss und ich sind meist von ausreichend GlĂŒck verfolgt um viele Äpfel und wenige Feinde zu finden, wenn wir reisen. Aber mit wem habe ich das VergnĂŒgen und kann man Euch und Euren Freunden helfen ? Ich mein.. unter uns ... die Langen sind zwar immer freundlich und liebenswert, aber hin und wieder brauchen sie einen von vernĂŒnftigerer Höhe, damit man ihnen wieder hilft, stabil auf den Stelzen zu stehen. Das scheinen hier einige nötig zu haben. Aber Orks sind auch eine fiese Brut. Euch geht es hoffentlich gut? " Fragend heben sich buschige Brauen, bevor er nach der Pfeife im Mundwinkel greift.. einen Moment lang ĂŒberrascht schaut und dann dem Pony mit einem " Lass das!" die Pfeife wieder zwischen den ZĂ€hnen hervorzieht. Was mit einem empörten Schnauben und ein wenig Qualm von dem Tier kommentiert wird, wĂ€hrend der Zwerg achtlos das MundstĂŒck wieder zwischen die eigenen ZĂ€hne klemmt und den Halbling weiterhin prĂŒfend mustert. Schließlich wĂ€re es nicht so praktisch, wenn er ihm nun einfach umfallen wĂŒrde. Aber Verbandszeug ist ja immerhin auch in den Satteltaschen vorhanden.

Und dann nickt er leicht, mehr zu sich selbst und fĂŒgt erklĂ€rend und etwas verspĂ€tet hinzu :" Naja, wir wussten nicht , dass es Orks waren, meine Wargbiss und ich. Aber wir haben von unserm Lagerplatz aus das Feuer gesehen und weil wir wissen, dass es hier ein Dorf hat, haben wir uns ein wenig geeilt, auf dass wir helfen können, falls das von Nöten wĂ€re. Aber wir haben wohl zu kurze Beine und die der Elben sind grade lang genug, wenn ich mir besehe, was sich hier getan hat. Scheint ja eine sehr knappe Geschichte gewesen zu sein. Aber die Biester kommen in letzter Zeit ja auch ĂŒberall aus ihren Löchern gekrochen. Kaum noch Dörfer auf den kleinen Handelswegen, wenn man am Fuße der Berge unterwegs ist. Alles ,was nicht befestigt ist... scheint nach und nach leer zu stehen. Dreckiges Lumpenpack ,das ! Als wenn man die armen Leute so belĂ€stigen mĂŒsste. Aber ich schwafele... möchtet Ihr einen Apfel, also .. .von Verbandszeug und Salbe mal abgesehen. Oder ein Pfeifchen... das hilft nach der Aufregung, sich wieder zu entspannterem Verstand zu bewegen, damit man sich nĂŒtzlich machen kann. Auch wenn ich sagen muss, dass ich ĂŒberrascht bin , ausgerechnet einen von euch Kleinen hier zu sehen. Nicht, dass ich viel grĂ¶ĂŸer wĂ€re... aber ihr seid ja normal recht glĂŒcklich bei Heim und Herd, nicht wahr? " 

Gefragt wird, ernstlich interessiert sogar, wĂ€hrend die dunklen Augen die Menschen in der Umgebung muster und der Zwerg , nun wieder mit seiner Wurzelholzpfeife im Mundwinkel, die Kiepe endlich einmal absetzt und einfach eine flache, aber feste Tasche von der Seite löst , bevor er die ZĂŒgel des Ponys einfach ĂŒber die Kiepe legt, damit Wargbiss darauf acht gibt und nicht fortwandert.

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Torshavn

Unterdessen kommen auch die Beorninger wieder aus der Großen Halle, um zu sehen, wie groß der Schaden ist. Einige Frauen eilen mit Decken zum Kampfplatz begleitet von einigen BogenschĂŒtzen. Der neuangekommene Zwerg wird zwar kurz in Augenschein genommen. Da aber scheinbar keine Gefahr von ihm ausgeht, wird er erst mal ignoriert.

Die alte Heilerin der Eafolc versorgt bereits die Verletzungen von Hartnid, als die Beorninger eintreffen. Die Trauer ist groß. Tapfere MĂ€nner sind gestorben. Die Frauen legen sie auf die Decken. Dann werden sie ins Dorf getragen. Hartnids Frau bedankt sich bei den Eafolc: "Ich hoffe, ihr habt nicht zu viel Blutzoll bezahlen mĂŒssen. Kommt mit ins Dorf. Lasst uns unsere Toten gemeinsam betrauern, und morgen Nacht den Flammen ĂŒbergeben."

Der Älteste der Flussleute antwortet: "Wir hatten GlĂŒck. Nur zwei von uns sind den Orks zum Opfer gefallen. Wir hatten GlĂŒck die Unholde so frĂŒh entdeckt zu haben. Wir kommen gern."

Bevor sie ihren Mann ins Dorf bringt, schaut Hartnids Frau zu den Elben: "Dank euch fĂŒr eure Hilfe. Ihr habt schlimmeres verhĂŒtet. Bitte kommt auch in unsere Halle. Erholt euch ein wenig. Seit unsere GĂ€ste".

Die Elbin nickt...

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Thuringwethil

Nala hat sich auf einen langen Abend am Feuer eingestellt, bei dem sie von der Lebensweise der Flußleute hatte hören wollen. Doch viel zu schnell wandelt sich Neugier in Furcht, als eine Horde der schrecklichen Orks das Dorf ĂŒberfĂ€llt. Es ist als wĂ€ren diese Monster Bluthunde, die einmal ihre FĂ€hrte aufgenommen, nicht mehr von ihnen ablassen wollen. Schon bevor sie sich an den Aufstieg auf den Berg gemacht hatten, oben auf dem Pass und nun auch hier folgt das schwarzblĂŒtige Pack ihrer Gruppe wie eine Plage. Oder ist es nur ein Zeichen dafĂŒr, dass diese Unwesen nun ĂŒberall auftauchen, wie Garwulf berichtet hat? Sie scheinen nichts als Mordlust im Sinn zu haben und sind nun eine schlimme Bedrohung fĂŒr die Unschuldigen im Dorf.

Trotz der Erschöpfung der letzten Wochen stellen sich die GefĂ€hrten ungefragt und voller Mut diesem dunklen Ansturm entgegen. Mit ihrem eigenen Leben wollen sie all jene verteidigen und schĂŒtzen, die es selbst nicht können.

Nala tauscht einen langen Blick mit ihrem Liebsten und schenkt ihm einen Kuss, bevor sie sich umdreht und zurĂŒck ins Dorf eilt. So ungern sie ihn nun verlĂ€sst, ist sie doch zu schwach und unerfahren, um im Kampf an seiner Seite mehr als eine Belastung zu sein. Sie kann sich nur mit den Frauen und Alten zurĂŒckziehen, die Kinder verbergen und hoffen, dass die Kampfkraft jener MĂ€nner ausreicht sie alle zu retten. Es ist ein schwerer und bitterer Schritt, ihren Verlobten und all die anderen in die Gefahr gehen zu lassen und sich selbst feige verstecken zu mĂŒssen. Sie sieht junge MĂ€nner, kaum alt genug die ersten Barthaare zu bekommen, an ihr vorbeieilen, den Bogen in den zitternden HĂ€nden. Selbst diese Kinder können helfen und sie selbst nicht.

Unter den Frauen sind einige, die verĂ€ngstigt und aufgelöst kaum einen klaren Gedanken fassen können und andere, die voller Vertrauen in ihre Liebsten an der Front, ruhig zusammenhelfen die große Halle zu verbarrikadieren. Kaum ist das letzte Kind herinnen, werden die schweren Tore geschlossen und alle BĂ€nke und Tische davorgeschoben. Nun heißt es fĂŒr die hier versammelten zu warten und den entfernten KampfgerĂ€uschen zu lauschen. Sie sieht viele Augen in denen TrĂ€nen glitzern, wĂ€hrend die Anspannung wie ein schwerer Stein auf ihnen lastet. Nala kann es kaum ertragen so ruhig zu sitzen und sieht sich im Raum um, ob es nicht irgendwas gibt es sie tun kann. Einer der Burschen, noch nicht alt genug fĂŒr den Kampf aber wĂŒtend wie ein Kind behandelt worden zu sein, ist auf einen der Querbalken geklettert von wo aus er zornig auf seine Mutter herabblickt. Nala kommt bei seinem Anblick ein Gedanke und der kleine ist begeistert, als sie ihn bittet den Balken entlang bis zu einer der kleinen Rauchabzugsöffnungen zu klettern und dort nach draußen zu blicken. Stolz eine Aufgabe erhalten zu haben, berichtet er nun das wenige, dass er in der Dunkelheit ausmachen kann.

Endlich kommt die erlösende Nachricht, der Kampf sei ĂŒberstanden und Nala eilt gemeinsam mit den Frauen zurĂŒck zur Furt, Verbandszeug in der einen Hand und den Griff einer improvisierten Trage in der anderen. Viele, viel zu viele liegen reglos am Boden und von einer tiefen Panik ergriffen, sucht sie atemlos nach Waenhil. Als sie seine Gestalt, ein wenig gebeugt, endlich erreicht, kann sie nicht anders als ihn stĂŒrmisch in die Arme zu schließen. FĂŒr diesen Moment ist ihr das dunkle, stinkende Orkblut egal, selbst seine Wunden beachtet sie nicht, will sie doch einfach nur spĂŒren, dass er noch hier ist, lebendig und warm. Etwas undamenhaft schnieft sie und unterdrĂŒckt die TrĂ€nen aus Erleichterung und Freude, als sie ihn dann wieder loslĂ€sst und eingehend studiert. „Ich bin so froh“ kann sie ihr GlĂŒck kaum fassen, dass zwischen all den Gefallenen ihr Mann noch lebt. „Schaffst du es hinein zum Feuer, damit ich dich versorgen kann? Geht es den anderen gut?“

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Octopi

Grade wollte SullĂ­r antworten, da wird Waenhil auf stĂŒrmische Art von Nala abgelenkt. Also dreht er sich um und lĂ€sst sich neben dem nĂ€chsten Beorninger nieder, um zu gucken ob noch etwas Leben in ihm ist. Aber dem armen Kerl ist nicht mehr zu helfen. Die Orks haben ihn grĂŒndlicher verwĂŒstet als eine Bramstenge, die im Sturm vom Mast geflogen kommt.

Als er wieder aufstehen will, knickt der HĂ€ndler erstmal seitlich ein, sein verletztes Bein will die Last nicht tragen. Jetzt spĂŒrt er auch den Schmerz und lĂ€sst einen obszönen Fluch los. Unter Hilfe seines Speeres rappelt er sich wieder auf. "So bringt das nichts", denkt er sich. "Wenn ich mich nochmal zu jemandem runterbeuge, dann können sie nachher zwei Leute ins Dorf tragen." Außerdem sind mittlerweile genug Frauen aus dem Dorf da, ebenso wie die Eafolc. Also macht er sich humpelnd Richtung Dorf auf, um den Schaden bei gutem Licht in der großen Halle zu begutachten. Je nĂ€her er dem Dorf kommt, desto besser erkennt er, dass es sich nicht um eine, sondern zwei Gestalten handelt, ein Pony und ein Zwerg. Beide scheinen recht schwer beladen, wobei der Zwerg seine Last neben sich abgestellt zu haben scheint. Vielleicht ist der Zwerg ja ebenfalls ein reisender HĂ€ndler?

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Perianwen

Fosco schaut den Zwerg nur verdattert an, zwischendurch zieht er eine Augenbraue hoch. Die meisten Zwerge, die er bisher kennengelernt hat, waren eher Freunde von direkten, notwendigen Worten. Dieser hier scheint gerne etwas weiter auszuholen. Ab und an öffnet Fosco den Mund, um zu antworten, nur, um ihn wieder zu schließen, wenn der Zwerg weiterredet.

Als der Zwerg schließlich zum Ende gekommen ist, hat auch SĂșllir sie erreicht. "SĂșllir. Wie steht es um die Verletzten? Wir sollten in die Halle gehen und sehen, ob wir dort helfen können. Feuer entzĂŒnden oder den Frauen anderweitig zur Seite gehen." Der Hobbit dreht sich wieder zu Garombor. "Wie ist es mit Euch? Kommt Ihr mit?"

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Kjalnaras

" Das will ich meinen, werter Hobbit! WĂ€re ja seltsam, wenn ich helfen kann und es nicht tue , wo ihr hier alle mitgenommen genug wirkt."  LĂ€cheln und nicken und erneut vor sich hinpaffen, bevor der Fremde gemustert wird und ein weiteres ,grĂŒĂŸendes Nicken folgt. Nur damit er dann die Kiepe wieder hochhievt und schultert. " Na dann... soll ich jemandem von hier nach dort helfen ? Deinem langen Freund hier zum Beispiel . Oder könnt ihr alle ausreichend gut selbst stolpern und laufen ? " Das klingt nicht einmal unfreundlich ... eher tatsĂ€chlich von Neugierde geprĂ€gt und einer gewissen, ruppigen Art der Sorge.  Allerdings huscht der Blick aus dunklen Augen schon hin und her. Es gibt ein  Paar, die wohl nicht mehr aufstehen werden und dem Rest wird zum grĂ¶ĂŸten Teil geholfen. Dennoch bietet man es ja an, wenn man auf so eine Situation trifft. 

Aber so munter und gesprĂ€chig der Zwerg auch wirkt, scheint er sich nicht aufdrĂ€ngen zu wollen, so  man ihm nicht mehr oder minder sagt, dass es gewĂŒnscht ist. Stattdessen... fragt er eben mehrfach und folgt ansonsten einfach recht entspannt wirkend Fosco. Wargbiss fĂŒr ihren Teil folgt derweilen der Kiepe auf dem ZwergenrĂŒcken. Sie weiß schließlich , wo ein Teil des guten Futters ist. Allerdings wird auch in Sullirs Richtung neugierig geschnuppert und mit gespitzten Ohren geschaut. Schließlich ist der ZĂŒgel lang und der Zwerg.. naja... langsam . Das Pony macht sich keine Gedanken, ihn aus den Augen oder der Nase zu verlieren. Nicht mit Äpfeln und Pfeifenkraut.

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Torshavn

In der Großen Halle

Die Toten werden in die NĂ€he eines der kleineren Feuer gebracht. Ihre Familien und Angehörigen betrauern sie, und richten sie fĂŒr die Totenfeier her. Die Verwundeten liegen in der NĂ€he des Großen Feuers. Die Alte Heilerin der Eafolc hilft wo sie kann. Einige junge Beorningerinnen gehen ihr zur Hand. Andere geben Bier und heißen Wein zur StĂ€rkung aus. Ein einfaches FrĂŒhstĂŒck wird vorbereitet.

Die Elben halten sich abseits des Feuerscheins, und reden weiterhin auf Eldanaro ein, der versucht ihnen etwas verstÀndlich zu machen. Sie unterbrechen ihr GesprÀch abrupt, als man ihnen Wein anbietet...

Auf dem großen Platz

Mit dem Aufgehen der Sonne, und dem Verlöschen des großen Sichtfeueres, kehren ein paar junge Beorninger die Asche zusammen. Andere holen aus einem kleinen GebĂ€ude bearbeitete BaumstĂ€mme und schichten sie ĂŒber der Asche auf. Genug um die Toten am heutigen Abend aufbahren zu können. Die ZwischenrĂ€ume werden mit Zunder ausgefĂŒllt...

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Meriadoc Brandybuck

Fest drĂŒckt Waenhil seine geliebte Nala in die Arme, froh sie unverletzt wieder zu sehen. Sanft streicht er ihr durch das Haar "geht es dir gut?" und vergisst einen Moment, dass es kaum möglich war, dass sie durch den Kampf verletzt wurde. "Lass uns SullĂ­r ins Dorf folgen" er wĂ€re hier kaum von nutzen und möchte sich einen Moment in Ruhe niedersetzen.

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Thuringwethil

Trotz all dem Leid, dem Chaos und dem Blut um sie herum, ist Nala einen Moment einfach nur glĂŒcklich einen Menschen wie Waenhil gefunden zu haben. In einem Moment steht er Seite an Seite mit guten Menschen und kĂ€mpft mit aller Kraft gegen die dunklen Kreaturen, im nĂ€chsten hĂ€lt er sie sanft und liebevoll wie einen kostbaren Schatz. In seinem Gesicht liest sie Sorge, MĂŒdigkeit und Erleichterung den Angriff ĂŒberstanden zu haben. Sie nickt als er nach ihrem Befinden fragt und dann noch einmal, als er den GefĂ€hrten in die warme und vor allem helle Halle folgen will. Auch wenn sie kleiner und nicht so krĂ€ftig ist, stĂŒtzt sie ihn auf dem Weg zurĂŒck, an dem sie an vielen vorbeikommen, die den Sonnenaufgang nicht mehr erleben werden.

Sie treffen auf SĂșllir und Fosco, die scheinbar in all der Hektik einen neuen Freund gefunden haben. Nala streift den Zwerg mit einem kurzen Blick, nickt ihm zur BegrĂŒĂŸung zu und begutachtet dann sein Pony mit einem mindestens doppelt so langen Blick. Die Pferdeherrin kann nicht anders als sogleich Alter, Rasse und Gesundheitszustand des Tieres einzuschĂ€tzen. Sein Herr scheint es gut zu pflegen und vielleicht sogar ein wenig zu liebevoll zu fĂŒttern. Der Segler stĂŒtzt sich schwer auf seinen Speer, auch er hat tapfer in der ersten Reihe die Orks abgewehrt. Sie winkt ihn mit ihr zu kommen und findet einen Platz am Feuer, um sich die Wunden der beiden anzusehen. Obwohl mit Blut verschmiert und sicherlich sehr schmerzhaft, sind es bei beiden doch nur Fleischwunden und weder Sehnen noch große Muskelgruppen durchtrennt oder Knoche gebrochen. Nahtlos wechselt Nala von einer besorgten jungen Frau, zu einer ruhigen Heilerin. Mit sauberem Wasser und einigen KrĂ€utern wĂ€scht sie die Wunden sorgsam aus, denn die Waffen der dreckigen Feinde entzĂŒnden sich leicht. Dann verbindet und vernĂ€ht sie die Schnitte und ganz wie eine strenge Mutter schĂ€rft sie beiden ein sich auszuruhen.

Immer wieder blickt sie dabei zu der alten Frau hinĂŒber, die bei den Efaloc als Heilerin, Hebamme und Weise hoch angesehen ist. Ein wenig schĂŒchtern, doch unglaublich neugierig und wissensdurstig, bietet sie ihre Hilfe an, in der Hoffnung so viel wie möglich von der wesentlich erfahreneren Frau lernen zu können.

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Torshavn

Geleswinta sitzt bei ihrem schwer verwundeten Mann Hartnid. Sie kĂŒhlt seine fiebernde Stirn mit einem kalten Lappen. Die Orks haben ihn schwer verwundet. Neben vielen kleineren Fleischwunden, haben sie ihm einen Speer durch die linke Seite getrieben. WĂ€hrend des Kampfes ist er gespiltert und abgebrochen. Die Wunde wurde auf dem Schlachfeld grob verbunden um die Blutung zu stillen. Die alte Heilerin der Eafolc, die sich Heva nennt löst gerade den Verband. "He MĂ€dchen" spricht sie Nala an. "Nimm die Laterne dort und leuchte mir. Ich brauche mehr Licht." Die Alte hat ihre Taschen und Beutel neben sich ausgebreitet. Die eine Tasche liegt aufgeklappt da. Darin sieht man einige Messer, unterschiedlicher GrĂ¶ĂŸe. Und verschiedene geschnitze Knochen. "Du hast geschickte HĂ€nde MĂ€dchen" spricht Heva weiter, wĂ€hrend sie den Verband ganz löst und ins nahe Feuer wirft. "Und du scheinst etwas von der Heilkunst zu verstehen. Ich habe gesehen, wie du deinen GefĂ€hrten geholfen hast." Sie schaut sich die Wunde genau an. "Wir haben GlĂŒck. Die Speerspitze steckt nicht mehr. Es scheinen auch keine Organe geschĂ€digt zu sein." Die Alte schaut in ihrer Tasche nach, greift nach einem dĂŒnnen langen Knochen an dessen Ende sich Widerhaken befinden. "In der Wunde sind noch ein paar Holzsplitter". Vorsichtig holt Heva die Splitter mit dem Knochen heraus, und wirft sie achtlos ins Feuer. Hartnids Wunde blutet ein wenig mehr. Das scheint der Alten aber keine Kopfschmerzen zu bereiten. "MĂ€dchen gib mir den warmen KrĂ€utersud vom Feuer. Unterdessen holt sie aus einer anderen Tasche Verbandmaterial. Dann schließt sie die Wunde mit dem KrĂ€utersud. "Das verhindert die weitere Blutung und verhindert hoffentlich, das die Wunde eitert." Sie packt ihre Sachen wieder zusammen. "Er braucht jetzt viel Ruhe" wendet sie sich an Geleswinta. Der Verband regelmĂ€ĂŸig gewechselt werden. Alle fĂŒnf Stunden". Die Heilerin Helva setzt sich auf eine Bank in der NĂ€he des Feuers. "Jetzt hĂ€tte ich gerne etwas heißen Wein"...

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Octopi

"Der Lange wird mit Euren kurzen Beinen wohl noch mithalten, Herr Zwerg.", antwortet Sullír, bevor er mit den anderen zusammen in die Halle geht. Neugierig mustert er auf dem Weg die beiden Neuankömmlinge. Der Zwerg kommt ihm ein wenig sonderbar vor. Vielleicht ist er einfach nur nervös.

In der Halle wird er schnell und gewohnt kunstfertig von Nala versorgt, ebenso wie die anderen Verletzten. Zusammen mit Waenhil wird er ermahnt sich zu schonen. Als eine der jungen Frauen aus dem Dorf mit Bier vorbeikommt, greift er sich zwei KrĂŒge, reicht einen an Waenhil und sagt: "Da meine Arme nicht verletzt sind, wird das hier wohl kaum den Ruhebefehl verletzen. Prost!" Nach einem krĂ€ftigen Zug Bier wendet er sich sich seinem arg in Mitleidenschaft gezogenen Stiefel zu, sen Nala ihm ausgezogen hatte, als sie ihn Verarztete. Er grummelt ein wenig vor sich hin, wĂ€hrend er den Schaden begutachtet. Schließlich wendet er sich an den Zwerg: "Ihr habt nicht zufĂ€llig ein StĂŒck Robbenleder in eurer eindrucksvollen Kiepe, Herr Zwerg?"

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Thuringwethil

Nala ist leise nĂ€hergetreten, als die Heilerin sie zu sich ruft und bemĂŒht sich die Laterne ruhig zu halten, damit das Licht gut auf die Wunde fĂ€llt. Hartnid hat es wirklich ĂŒbel erwischt, er scheint kaum noch bei Bewusstsein zu sein, sein Gesicht ist aschfahl und er atmet schwer. Ob er die Nacht ĂŒberlebt ist fraglich, doch manche Wesen hatten einen solchen Lebenswillen, dass sie sich selbst von schlimmsten Verwundungen und Krankheiten erholen konnten. Neugierig und voller Verwunderung betrachtet Nala die vielen unbekannten Werkzeuge, die die Heilerin in einer Tasche bei sich trĂ€gt. Sie alle zeugen von großer Handwerkskunst und sind gleichzeitig stabil und filigran. Sie verfolgt jeden Handgriff der Efaloc mit großem Interesse und ist fasziniert wie schnell und scheinbar leicht sie die Wunde von den vielen Splittern sĂ€ubern kann. Diese hĂ€tten sich garantiert entzĂŒndet und den geschwĂ€chten Mann sein Leben gekostet. „Ich bin keine große Heilerin, wie ihr es seid und habe nur gelernt mich mit dem zu behelfen, was ich zur VerfĂŒgung habe. Meine Großmutter wusste viel ĂŒber KrĂ€uter, aber es gibt noch so vieles, von dem ich nichts weiß“ antwortet sie leise, als Heva mit ihr spricht. Sie assistiert der Ă€lteren Frau, deren HĂ€nde ruhig und geschickt arbeiten und bringt ihr was sie braucht, um die schwere Wunde zu versorgen.

Als der Verband endlich angelegt ist, beeilt sich Nala ihr den gewĂŒnschten Wein zu bringen und setzt sich dann neben sie. Sie hat etwa hundert Fragen und weiß kaum mit welcher sie anfangen soll. Das einzige, von dem sie etwas versteht, sind die KrĂ€uter, daher möchte sie zuerst wissen, welche in dem blutungsstillenden Umschlag waren, doch auch die Werkzeuge faszinieren sie und was Heva sonst noch von der Heilkunst weiß. Wie ein neugieriges Kind, beginnt sie die Ă€ltere Frau auszufragen und man sieht ihr den Eifer und die Begeisterung deutlich an.

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Meriadoc Brandybuck

Auch wenn der Schmied der Meinung ist, dass es Menschen gab, die Nalas Hilfe derzeit dringender benötigen als er, lĂ€sst Waenhil die Prozedur von Nala ohne Murren ĂŒber sich ergehen und ist anschließend doch froh, dass er sich nun einfach in Ruhe hinsetzen kann. Dankbar nimmt er das Bier von SullĂ­r entgegen und nimmt sogleich einen wohltuenden tiefen Schluck. Dann mustert er den Zwerg, den der Seefahrer angesprochen hat eindringlich. Er hatte ihn noch nie gesehen, doch scheinbar hatte SullĂ­r bereits mit ihm Bekanntschaft gemacht.

Mit einem LÀcheln beobachtet er Nala, die Aufmerksam den Anweisungen der Heilerin der Efaloc folgt und diese Neugierig befrÀgt.

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Kjalnaras

"Robbenleder, eh ? Das sind die Biester oben aus dem kalten Wasser, wo stĂ€ndig Eis ist ? War ich noch nicht. Muss ich aber noch hin. Aber .... ich mĂŒsste hier irgendwo... ist schon ziemlich alt, aber ich hab versucht, es mit Fett und Öl wieder auf Vordermann zu bringen. Einer meiner Onkel hat mal welches mitgebracht. Aber bei uns konnte das keiner brauchen... ich mein... wenn du Ziegenleder brauchen kannst, Großer, hab ich da mehr von. Aber sonst... naja, kannst es gern haben. " Das aus der Kiepe hervorgewĂŒhlte StĂŒck Leder dĂŒrfte ursprĂŒnglich tatsĂ€chlich von einer Robbe stamme, ist aber offenkundig schon durch einige HĂ€nde gegangen. Der Zwerg hingegen scheint es genutzt zu haben.. um ein recht großes und Holzgebundes Buch darin zu verwahren. Das wird nun ausgepackt und behutsam auf der Kiepe abgelegt, bevor Sullir das StĂŒck Leder angereicht bekommt, wobei der Zwerg nicht ganz zufrieden wirkt, beinahe verlegen. " Wie gesagt... hab Besseres von ner Ziege bei, aber wenn du Robbe haben willst, hab ich nur das. Ist halt ...wirklich schon ein wenig Ă€lter. Entschuldige also den Zustand. Normal wĂŒrd ich sowas nicht rausgeben, aber wenn du halt Robbe haben magst. " Die krĂ€ftigen Schultern werden kurz und ein wenig ratlos gehoben, bevor er erneut , wohl nun wirklich verlegen, an der Pfeife pafft und Rauchwölkchen aufsteigen lĂ€sst, was einen Moment lang den Eindruck vermitteln mag, dass der Bart selbst qualmt.

Dann schlĂ€gt er sich kurz vor die Stirn , brummt in seiner eigenen Sprache etwas und rollt mit den Augen, bevor er aufspringt und eine leichte Verneigung andeutet. " Garombor, Sohn des Guilim! Entschuldigt das VersĂ€umnis, aber draussen war ein wenig viel los . Mit wem habe ich das VergnĂŒgen ? Und weiß jemand, wo ich meine Wargbiss unterstellen kann ? Hat ja nicht weniger schwer zu schleppen als ich , die Gute. "  Allerdings lĂ€sst er sich wieder nieder, wo die Herren grade erst versorgt worden sind und das Pony draussen mit einem Korb Äpfel versorgt wurde, sodass es nicht murren wird, wenn es den in Ruhe leeren kann.

" Was macht eigentlich ein Haufen Langer mit Orks und Elben und sogar einem Halbling hier? Also nicht... dass ich nicht begeistert ĂŒber wechselnde Gesellschaft wĂ€re. Aber das letzte Mal, als einer meiner Leute hier durchkam, war nur von den Anwohnern die Rede.  Aber ihr redet nicht direkt so, wie die Leute hier es tun. Und der Kleine und die Spitzohren sowieso nicht. " Fragend werden die buschigen Brauen gehoben, wĂ€hrend sich der nun zum zweiten Mal an diesem Abend vorgestellte Zwerg wieder niederlĂ€sst und eifrig an der Pfeife pafft. Helfen kann er nicht weiter, da er sein Verbandszeug, soweit es hier zu gebrauchen war, einfach an diejenigen weitergereicht hat, die sich mit dem Versorgen von Verletzungen wohl besser auskennen und da scheint es hier ausreichend Leute zu geben. Auch die junge Frau, die schon wieder davongestoben ist, um wohl anderswo ihre geschickten HĂ€nde tĂ€tig werden zu lassen. Garombor soll es Recht sein. Menschen mit ihrer LĂ€nge und der seltsamen Art machen ihn immer ein wenig unsicher. Und er hasst es, wenn er Dinge rausgibt, die nicht von hervoragender QualitĂ€t sind... wie eben das Robbenleder... das schon allein durch sein Alter nur noch zum Einwickeln des Buches oder als Flickenmaterial taugt. Seiner Meinung nach. Eigentlich ist es fĂŒr ein so altes StĂŒck Leder gut in Schuss ,aber dem Zwerg ist dennoch sichtlich unwohl , wo es doch ... eben einfach nicht den eigenen AnsprĂŒchen genĂŒgt, was Dinge angeht, die man herausgibt.

Trotzdem siegt grade vor allen Dingen die Neugierde.

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Octopi

Der HĂ€ndler ist mal wieder ein wenig verdutzt, als der Zwerg seinen Mund aufmacht. Er redet zuviel. Als er dann auch noch ein StĂŒck Robbenleder aus einer der Taschen holt, ist SullĂ­r sichbar verwirrt. Das hatte er doch nur so im Scherz dahin gesagt. Er hĂ€tte nie im Leben damit gerechnet, dass er hier tatsĂ€chlich an Robbenleder kommt. Behutsam nimmt er das Leder in die Hand. Es weißt ein paar kleine Kratzer auf, aber keiner geht tiefer in das Material. Es fehlt ein wenig Tran, aber das Leder ist immer noch geschmeidig genug, um es zu verwenden. "Ja, oben an der Eisbucht von Forochel gibt es Robben. Aber man findet sie auch an anderen Ufern, oft weit entfernt von Siedlungen. Kein Leder bleibt so geschmeidig wie Robbenleder, wenn es mit Salzwasser in BerĂŒhrung kommt. Und es ist ungemein wĂ€rmend, wenn man mal ungewollt ĂŒber Bord geht." Der HĂ€ndler hat das meiste schon wieder vergessen, was der Zwerg gesagt hat, dafĂŒr ist er einfach zu erschöpft. "Ich bin SullĂ­r", antwortet er dem Zwerg auf dessen Vorstellung. "Und mein KampfbefĂ€hrte hier heißt Waenhil. Bitte entschuldigt, wenn wir nicht aufstehen und uns verbeugen, ich fĂŒrchte dazu sind wir grade nicht in der Lage." Er betrachtet noch einmal genau das Leser, dann fragt er: "Was wollt ihr dafĂŒr haben?"

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Kjalnaras

" Ah, bei Mahals haarigem... nein , das sollte ich so nicht sagen! Also .. .nichts ? Nehme ich an. Ihr habt euch ziemlich gut geschlagen und ein bisschen Leder, in das ich ein Buch einschlage.. ich nehm zwar gern MĂŒnzen, aber nicht fĂŒr Dinge, die ich nichtmal als Handelsgut mitnehme. Behalt das ruhig, Langer. Und freut mich, euch beiden kennen zu lernen. Niemand erwartet, dass sich Verletzte verneigen... wĂ€re auch ziemlich schwer ,wenn ich mir dein Bein so ansehe. Da wĂŒrde deine freundliche Heilerin dahinten mir den Bart anstecken, wenn ich es dennoch erwarten wĂŒrde. " Der Zwerg hingegen scheint ĂŒberaus interessiert an den Eigenschaften des Leders, das bisher stiefmĂŒtterlich behandelt wurde und nur als Buchumschlag dienen sollte.... allerdings mustert er die beiden MĂ€nner im Wechsel, friedlich paffend und hin und wieder an einer der Bartperlen ziehend, als wĂ€re das eine hilfreiche Handlung, wĂ€hrend er offenkundig nachdenkt.

" Wusste ich garnicht, dass das Zeug so viel Gutes zustande bringt. Aber freut mich, wenn du es brauchen kannst. Sullir und Waenhil, eh ? Aber wie gesagt: nimm es ruhig. Ich habe Hilfe angeboten und wenn Leder dir hilft, Langer, dann bleib ich sicherlich dabei und verlange nichts dafĂŒr. Wenn du spĂ€ter was kaufen willst, hab ich genug Dinge dabei, die man zu MĂŒnzen machen kann. Aber das Leder nimm ruhig so. "

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Meriadoc Brandybuck

"Seid gegrĂŒĂŸt, Garombor" freundlich nickt der BreelĂ€nder dem Zwerg zu. Bisher hatte er nicht viele Zwerge kennengelernt. Die meisten waren schweigsame Zeitgenossen gewesen. Allen voran Gror. Ein leises LĂ€cheln schleicht sich auf die Lippen des Schmiedes. Ob er seinen Freund je wiedersehen wĂŒrde? Doch dieser Zwerg war ĂŒberaus redselig und Waenhil empfand es als ĂŒberaus erfrischend. "Woher kommt ihr, Garombor und was fĂŒhrt euch hierher?" Ein GesprĂ€ch wĂŒrde sicher die trĂŒbseligen Gedanken und Bilder der Schlacht etwas in die Ferne rĂŒcken lassen. 

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Perianwen

Schweigend sitzt Fosco bei Waenhil, SullĂ­r und Garombor. Er möchte gerne helfen, die Verletzten zu versorgen, doch fĂŒhlt er sich zu erschöpft dazu. Die Aufregung und der Schlag auf den Kopf sind genug fĂŒr ihn gewesen. So lauscht Fosco nur mit halbem Ohr dem Zwerg, der im Gegensatz zu GrĂłr sehr redselig ist.
Jetzt, wo er ein wenig zur Ruhe kommt, machen sich auch seine Kopfschmerzen wieder bemerkbar. Die Heilerinnen oder Nala könnten ihm bestimmt helfen, doch sind sie zurzeit mit schwereren Verletzungen beschĂ€ftigt. Dann erblickt Fosco Nala und die Heilerin der Eafolc tief in ein GesprĂ€ch vertieft. Die wichtigsten Wunden scheinen versorgt zu sein, wenn die zwei Frauen Zeit fĂŒr eine Unterhaltung hatten.
Langsam steht Fosco auf und geht auf die beiden zu. "Bitte verzeiht", unterbricht er zaghaft das GesprĂ€ch der Frauen. Er wartet kurz, bis sie ihn wahrgenommen haben und ihm ihre Aufmerksamkeit schenken. "Ich möchte euer GesprĂ€ch nicht stören. Aber ich habe im ganzen Trubel im Dorf wohl einen Schlag auf den Kopf abbekommen, der mich bewusstlos gemacht hat. Nun habe ich eine große Beule und fĂŒrchterliche Kopfschmerzen. Habt ihr vielleicht KrĂ€uter, die den Schmerz etwas lindern können?"

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