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Eldanor

RPG-Story: Das Dritte Zeitalter

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Torshavn

"Dann hast auch du einen weiten Weg hinter dir, Sullir von der Eisbucht." antwortet der Älteste der Eafolc. "Sei an unserem Feuer willkommen. Wir begegnen nicht oft Menschen, die die alte Sprache sprechen. Was fĂŒhrt dich hierher an den Großen Fluss?"

Der Eafolc horcht kurz in die Nacht und lĂ€ĂŸt seinen Blick schweifen. Dann spricht er in die Dunkelheit: "Kommt nur zu uns kleiner Mann und Frau der Pferdeherren. Hier am Feuer ist es warm. Etwas zu essen gibt es auch."...

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Perianwen

Fosco hat damit gerechnet, irgendwann entdeckt zu werden, dennoch zuckt er zusammen, als sie plötzlich von einer rauen Stimme angesprochen werden.
Fosco und Nala gehen noch einige Schritte weiter in Richtung Feuer, damit sie die Stimme fĂŒr eine Antwort nicht allzu sehr anheben mĂŒssen. Dann ergreift Fosco das Wort: "Ich danke Euch. Die WĂ€rme und ein kleiner Imbiss sind in dieser kĂŒhlen Nacht sehr willkommen. Aber sagt, woher wisst Ihr, wer wir sind? Ihr scheint nicht ĂŒberrascht ĂŒber unser Kommen zu sein."

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Torshavn

"Ich kenne euch nicht. Aber meine Augen sind noch recht brauchbar" antwortet der Eafolc. "Und ich sehe einen kleinen Mann und eine Pferdeherrin. Ich nehme an, ihr gehört zu Waenhil und Sullir. Von hier aus dem Dorf seit ihr wenigstens nicht."

Er reicht Fosco und Nala Fisch und etwas AlgengemĂŒse auf einem einfachen Holzteller. "Nehmt nur und esst." Der Älteste der Eafolc schaut seine GĂ€ste der Reihe nach an. "Ihr seit schon eine merkwĂŒrdige Reisegesellschaft. Doch sagt, wohin seit ihr unterwegs?"...

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Octopi

"Ich reise viel auf den großen FlĂŒssen, ich besuche die Dörfer und treibe dort Handel.", antwortet SullĂ­r. "Meine aktuelle Reise fĂŒhrt mich den Fluss hinab ans Meer, wo ich meinen GeschĂ€ften weiter nachgehen möchte. Den Rest unserer Reisegruppe habe ich auf dem Weg getroffen."

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Thuringwethil

Nala ist mehr als nur ein wenig erleichtert, dass die Ankunft der Fremden freundschaftlich verlaufen ist und sich Waenhil sicher bei diesen Leuten am Fluss findet. Fosco konnte ihr nicht nur sagen wo sich ihr Verlobter aufhÀlt, er bringt sie auch gleich dorthin. Ein wenig unsicher hÀlt sich Nala zunÀchst im Hintergrund bis sie direkt angesprochen und ans Feuer eingeladen werden. Auch von ihrem Mahl bieten die Fremden ihnen ohne zu zögern an. Da ist Nala froh, dass sie gerade einen kleinen Laib Brot in der Hand hatte, als Fosco sie mit zum Fluss genommen hat. Nun kann sie als Ausgleich dieses frische, noch warme Brot beisteuern und probiert neugierig von deren Essen.

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Perianwen

Foscos Wangen bekommen ein leichtes rötliches Schimmern, als der Eafolc ihn belehrt, dass er weiß, woher sie kommen. Verstohlen blickt der Hobbit zu Nala. Er hĂ€tte nie und nimmer sagen können, dass sie eine Pferdeherrin ist. Ja, sie war nicht aus dem Norden, aber mehr hĂ€tte Fosco nicht zu sagen vermocht.

Zum GlĂŒck scheint der Eafolc ihm sein unwissendes Mundwerk nicht ĂŒbel zu nehmen und ehe der Hobbit eine Erwiderung stammeln kann, wird ihm schon etwas zu essen angeboten. Fosco nimmt die Nahrung reichlich dankend entgegen und setzt sich mit dem Teller in der Hand ans Feuer. Etwas skeptisch beĂ€ugt er die leicht glitschige, grĂŒnliche Masse neben dem Fisch, ehe er sie vorsichtig probiert. "Ziemlich salzig", kommentiert er. "Habt besten Dank."

Dann schließt Fosco an SullĂ­rs Antwort an: "Auch ich bin erst spĂ€ter zu dieser Reisegruppe hinzugestoßen. Ich bin in einem Gasthaus aufgewachsen, in dem die Gruppe abgestiegen ist. Dort habe ich mich, mehr aus einer Laune heraus, kurzerhand angeschlossen."

Edited by Perianwen
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Torshavn

"Wir leben in diesen gefĂ€hrlichen Zeiten nur noch auf dem Anduin" erzĂ€hlt der Älteste der Eafolc. "Seit die Orks unsere kleinen Dörfer am Ostufer regelmĂ€ĂŸig zerstört und uns getötet haben, ist der Fluß, den wir schon immer bereisen, die beste Alternative."

Dankbar nimmt der Alte von dem Brot, das Nala ihm anbietet, und reicht es dann an seine MĂ€nner weiter. Er nickt und isst und meint "Gutes Brot. Danke." Dann fĂŒgt er noch hinzu: "Unsere GetreidevorrĂ€te sind fast verbraucht. Deshalb sind wir gekommen, um zu handeln."

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Perianwen

"Ich bin sehr erleichtert, dass Ihr zum Handeln gekommen seid. Als man im Dorf von Eurer Ankunft erfahren hat, haben die Leute Angst bekommen. Sie fĂŒrchteten, dass Ihr sie ĂŒberfallen kommt. Aber auf mich macht Ihr einen friedlichen Eindruck", erwidert Fosco kauend. AllmĂ€hlich dringt die WĂ€rme des Feuers bis in sein Innerstes vor.

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Torshavn

"Wir vom Flussvolk und die Menschen vom Ostufer haben eine lange Geschichte miteinander" bekommt Fosco zur Antwort. "Und die war nicht immer friedlich. Aber wir kommen nicht oft ans Ostufer. Meist jagen wir auf der rauen Westseite. Und lassen uns ab und an auch mal fĂŒr ein paar Monate dort nieder. Doch die Orks werden zahlreicher und dreister. Der Fluss ist sicherer, derzeit..."

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Perianwen

"Die Leute im Dorf scheinen noch immer Angst vor Euch und Euren Absichten zu haben. Doch auch Ihr merkt, dass die Zeiten hĂ€rter werden. Ich höre immer öfter von Orks, und jedes Mal jagt es mir einen Schauer ĂŒber den RĂŒcken. FrĂŒher waren sie Teil dĂŒsterer Legenden, die man sich in langen WinternĂ€chten gemĂŒtlich vor dem Kamin angehört hat. Doch ich fĂŒrchte, diese Zeiten sind vorbei und OrkĂŒberfĂ€lle beschrĂ€nken sich nicht nur auf unterhaltsame Geschichten. Mit Verlaub, aber wĂ€re es nicht fĂŒr alle besser, wenn Ihr und das Dorf endgĂŒltig Frieden schließt?"

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Vars

Garwulf hatte den freien Tag grĂ¶ĂŸtenteils mit verschiedenen Besorgungen verbracht. Er hatte etwas Pökelfleisch erstanden, sich um seine AusrĂŒstung gekĂŒmmert und alte Bande neu geknĂŒpft.
Einige der Menschen hier kannte er vom Sehen, einen verbanden einzelne Geschichten, die neu aufzuwĂ€rmen ihm und den anderen große Freude bereitete.
So flog der Tag dahin, und der Rhovanier bekam kaum etwas mit, von seinen neuen ReisegefÀhrten.
Obgleich er schon lange weitestgehend alleine die Wildnis durchstreifte, genoß er es doch, einmal wieder in einem richtigen Dorf zu sein, mit seinen schlammigen Wegen und seiner verhutzelten Betriebsamkeit.
 

Er hatte sich gerade ins Haupthaus begeben wollen, um ein wenig auszuruhen, nachdem er sich ausgiebig und lange mit einem alten Bauer unterhalten hatte, der sich sehr fĂŒr seine Waffen interessiert hatte, als ein mittelschwerer Tumult ausbrach. Die Stirn in Falten gelegt, bewegte der Rhovanier sich auf das Yentrum der Aufmerksamkeit zu, und lauschte den gewechselten Worten.
Er hatte schon von diesem Flussvolk gehört, welches da angesprochen wurde und die Bewohner in helle Aufregung versetzte. Ein oder zweimal war er ihnen auch schon begegnet, frĂŒher, doch hatten sie auf ihn nie einen sonderlich bösartigen Eindruck gemacht- nun oder zumindest keinen so bösartigen, dass man das nicht innerhalb der normalen menschlichen Verhaltensweisen verorten konnte.
Aus dem Augenwinkel gewahrte er mehrere seiner GefÀhrten, die mit den Dorfbewohnern in Richtung Fluss pilgerten. Er schloss sich ihnen wortlos an, sein Interesse war geweckt.

Am Fluss angekommen, hielt er sich am Rand der Gruppe, ĂŒberschaute alles dank seiner GrĂ¶ĂŸe, mischte sich jedoch nirgendwo ein. Er hatte kein Interesse an Handel, alles was er momentan brauchte, hatte er bereits im Laufe des Tages im Dorferstanden. Vielmehr musterte er interessiert unter seinen Brauen hervor das Gewusel auf dem Floos. Es faszinierte ihn, wie die kleine, treibende Gemeinschaft einen Dreck darauf gab, dass sie ĂŒberhaupt nicht wussten, was unterhalb von ihnen war. Er wusste immer gerne, was er unter sich hatte.

Als die Zeit voranschritt und sich alle weitestgehend entspannt hatten, die letzten GesprĂ€che verstummten, drehte der Rhovanier sich um und schlenderte zurĂŒck in Richtung Dorf. Womit er den Abend wohl verbringen sollte?

Er beschloss nach kurzer GrĂŒbelei, Nala zu suchen. Mal sehen, was die so trieb.

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Torshavn

Die Suche des Rhovaniers nach Nala im Dorf bleibt erfolglos. Sie und einige ihrer GefÀhrten sind nicht zu finden. Auf Nachfrage erfÀhrt Garwulf, das die Pferdeherrin gemeinsam mit Fosco zum Fluss gegangen ist, zu den Eafolc, auf der Suche nach ihren Freunden...

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