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eldarion

Die Kinder Hurins

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eldarion

Ich habe mir Heute die Kinder Hurins gekauft und mus schon jetzt sagen es hat sich gelont.

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A_Brandybuck

Hast du es schon durch? Wieso hat es sich gelohnt? Steht was bahnbrechend neues drin, oder ist das Material nur aus UT und HoME?

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andee

Also ich habe mir es über den Verlag geordert, wobei es schön eingepackt in Tolkien Geschenkpapier war und zudem ein tolles Poster mit dem Cover von "Die Kinder Hurins" beilag.

Gelesen habe ich es natürlich noch nicht und zum Inhalt kann ich, in Relation zu bisherigen Ausgeben zur Altvorderenzeit, nicht wirklich was sagen...

Gelohnt hat es sich, da es wirklich ein schön aufgemachtes Buch ist, denn:

- etliche richtig tolle s/w sowie Farbillustrationen von Alan Lee sind enthalten

- ausserdem wurde eine Karte von Beleriand im "Posterformat" hinten eingeklebt (so wie bei viele HRD Ausgaben)

- und der Schutzumschlag wirkt durch eine golden-schimmernde Schrift auch wirlich schön.

Alles in allem aber dennoch viel Kohle für ein Buch wie ich immer wieder finde --> 19,90 Euro.

Für gewöhnlich versuche ich meine Bucher immer gebraucht zu bekommen, da viel viel billiger.. ;)

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Mormedil

Klingt doch ganz gut,

Ist sie Karte schwarz weiß, oder bunt?

Ich freu mich schon auf die Illustrationen, und werde mir das Buch sicher hohlen, nachdem der Bücherstapel auf meinem Nachtisch etwas abgenommen hat.

@Eldarion: Warum hat es sich denn gelohnt?

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andee

Ist sie Karte schwarz weiß, oder bunt?

Also die beiligende Karte ist in Schwarz/weiss/rot gehalten. Eben so wie die normalen Karten aus dem 3. Zeitalter.

Scheint ein kleinerer Ausschnitt von Beleriand als die Karte aus dem Silmarillion zu sein...

Edited by andee

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Berenfox

So, nun muss auch ich mal meine Meinung widergeben (welche ich schon wörtlich in ein anderes Forum gepostet habe):

Ich bin, gelinde gesagt, enttäuscht von dem neuen Buch. Ich wusste natürlich, dass es kaum Neues enthält und nur Altes neu zusammenfügt, und ich hatte mich auch genau darauf gefreut (zumal ich mir selbst diese Arbeit vor langer Zeit gemacht habe und gespannt war, wie verschieden mein Ergebnis von dem Christophers sein würde).

Erschrocken hat mich bereits der Anfang: Die Tatsache, dass dieses Buch an Leser gerichtet ist, die für das Silmarillion noch nicht "fit" genug sind, ist ja an sich ok. Dass aber die Geschichte - sehr "untolkienös", wie ich finde - genau an DER langweiligen Stelle beginnt, die ich für meine eigene Zusammenstellung extra vermieden hatte (nämlich mit einer Fülle von Namen, Abstammungen, Hochzeiten etc., mir als Tolkien-Genealoge sei für diese Kritik verziehen) finde ich recht dämlich. Man hätte zumindest (außerhalb oder anstelle der "Situationsbeschreibung für Laien" vor Beginn der Geschichte) die Lage in Mittelerde mit ein paar spannenderen Worten eineiten können - so z.B. mit dem Silmarillion-Satz "Der Hohe König Fingolfin war tot und Morgoths Macht überschattete die Nordlande..." - und daran anschließend die Lage mit anderen Silmarillion- oder HoME-Worten begreiflich machen können, durch die der Leser in eben diese hineinversetzt wird: Eine wesentlich günstigere Basis, wie ch finde, auf der man dann die Geschichte spannender hätte aufbauen können.

Ebensogut hätte man den Einführungstext um Dírhaval aus der HoME XI zur Einleitung verwenden können (ein Schatz, der meines Erachtens sowieso unterschätzt wird...).

Das Ende hat mich genauso ratlos zurückgelassen: Wieso bricht die Geschichte mit Morwens Tod ab? Hätte man den Roman nicht mindestens noch mit dem Tode Húrins abrunden können? Ganz abgesehen davon, dass es ja noch die "Wanderings of Húrin" und andere Ereignisse gibt, die sich an Túrins Tod anschließen (wobei hier das Weglassen dieser Menge an Erzählstoff im Rahmen des Titels "Geschichte der Kinder Húrins" noch verständlich ist).

Zum Rest der Erzählung kann ich noch wenig sagen, ich gehe aber davon aus, dass er in Ordnung ist (sicher runder als die NaM). Kritik muss ich aber noch an dem von mir sonst höchstverehrten Alan Lee üben: Seine Bilder haben mich zum größten Teil ziemlich unbewegt gelassen. Sicher, es gibt das ein oder andere wirklich grandiose Bild und ich bin froh, dass er z.B. Szenen, die bereits von John Howe illustriert wurden, NICHT auf Papier gebannt hat (auch wenn sein "Amon Rudh" irgendwie an Ted Nasmith erinnert...). Dennoch: Eben solch kraftvolle und dynamische Momente, wie John Howe sie gemalt hat, fehlen Lees Werken hier. Zentrale Szenen wurden ignoriert oder nur sehr stiefmütterlich behandelt, und auch die guten Bilder erreichen nicht die Tiefe seiner HdR-Illustrationen. Dabei respektiere ich natürlich seinen Ansatz, dem Leser weniger die Geschichte als die "verlorene" Welt Beleriands nahebringen zu wollen: Dennoch macht sich bei mir Enttäuschung breit...

Soweit mein erster (und wahrscheinlich unqualifizierter) Eindruck. Ich warte auf Widerspruch :)

Beren

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Guest Túrin Turambar

Ich habe gestern eine Rezension in einer Zeitung gelesen. Ich kann mich zwar nicht mehr dessen erinnern, was genau drinstand, aber insgesamt wurde das Buch ziemlich gut besprochen. Es wurde gesagt, dass durch die eine, am Stück verlaufende Geschichte, das ganze besser lesbar sei und verständlicher sei.

Aber so, wie du das jetzt geschildert hast, klingt alles nicht mehr so gut. Dabei habe ich mich doch auch so darauf gefreut.

Edited by Túrin Turambar

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Guest Wando

Aber so, wie du das jetzt geschildert hast, klingt alles nicht mehr so gut. Dabei habe ich mich doch auch so darauf gefreut.

Sei getröstet, Turin Turambar. Michael Drout, einer der besten Tolkienkenner überhaupt, hat geschrieben:

"There are not a lot of surprises and not much previously unknown material, but I was surprised at how much pleasure I got out of the book"

Berenfox hat nur das formuliert, wie er selber die Geschichte geschrieben oder vorgedacht hat - und er ist enttäuscht, dass Christopher Tolkien das anders gelöst hat. Aber so etwas ist Geschmackssache, und das gesamte Silmarillion, das ja auch in nicht unwesentlichen Teilen Christophers Dramaturgieverständnis entstammt, ist ein Musterbeispiel von Spannungsbögen. Darum glaube ich nicht, dass die Kinder Hurins untolkienesk geschrieben wurden. Dazu wäre Christopher gar nicht fähig, weil er viele Jahrzehnte mit den Texten seines Vaters umgegangen ist und sie im Silmarillion auch bearbeitet hat.

Viele der Rezensionen, die ich gelesen habe, reden mit Respekt von Tolkiens Text; und ich glaube, dass man zum ersten Mal überhaupt mit Respekt von Tolkien in diesen Kreisen redet, denn meist wird über den Herr der Ringe ja eher gelästert. Und ersteres kann nur daran liegen, dass die Kinder Hurins literarisch - überzeugt haben.

Ich denke, dass Du Dich weiterhin auf Die Kinder Hurins freuen kannst, Turin.

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Berenfox

Nunja, das Silmarillion ist auch nicht gerade so, wie Tolkien es sich vorgestelt hätte ;)

Meine Kritik sollte auch kein kompletter Verriss sein, ich bin auch froh, dass die Geschichte endlich mal "am Stück" herausgekommen ist. Die Geschichte an sich ist ja auch gut geworden. Nur der Anfang und der Schluss sind wirklich voll daneben... ebenso wie das schöne "Yea, I will drink thy blood..." des Schwertes Anglachel, das plötzlich zu "Yes, I will drink your blood..." wird, ebenso wie fast sämtliche anderen etwas altertümlichen (originalen!) Formen hinwegkorrigiert wurden... und ich kann es nicht ausstehen, wenn sowas kritiklos hingenommen wird :P

Übrigens sind die meisten Rezensionen des "Kinder Húrins" schlecht, völlig fehlerhaft und ohne jegliche Hintergrundinfo geschrieben (wie üblich zum Thema Tolkien).

Edited by Berenfox

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Finarfin

Berenfox, du fragst dich, warum die Geschichte nach dem Tod Morwens aufhoert? Na weil wenn er sie weitergehen laesst, sagen wir mal bis zu Hùrins Tod, die Geschichte der Kinder Hùrins auf einmal mit der Geschichte des Nauglamirs verbunden ist. Er wuerde quasi in der Pflicht stehen, auch noch diese Story zu erzaehlen.

Edited by Finarfin

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Berenfox

Nein, würde er nicht; solche Sachen wusste er auch an anderen Stellen zu vermeiden. Aber er hätte ein rundes Ende gehabt: Den Tod Húrins.

Mal ernsthaft: Besser hätte die Geschichte mit dem Satz aufgehört "Here ends the Tale of the Children of Húrin..." als dieses bruchstückhafte Fragment von Morwens Tod noch anzuhängen. Das macht keinen Sinn.

Wieso wird nicht Húrins Befreiung beschrieben? Wieso wird nicht erzählt, wie er verlassen und verzweifelt nach Gonbdolin sucht? Wieso wird nicht erzählt, was aus Mîm geworden ist? Wieso wird nicht Húrins Begegnung mit Thingol und Melian beschrieben? Wieso wird nicht einfach bis zum Tode Húrins weitererzählt? Das sind nur zwei Seiten, aber wichtige Fäden, die die Geschichte erst zuende bringen!

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Finarfin

Er wird auf jedenfall einen Grund gehabt haben. Aber wenn du es sowieso besser weist...

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Berenfox

Ist es verboten, Kritik zu äußern? Bitte, wenn du den allmächtigen, unfehlbaren Gott Christopher Tolkien unangetastet sehen willst... aber er hat schon mit dem Silmarillion Mist gebaut ;) Muss dir ja nicht gefallen, hat er aber selbst zugegeben :D

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Guest Wando

Jetzt seid mal ein bisschen vorsichtig. CT hat niemals zugegeben, dass er erzähltechnisch Mist gebaut hat. Der Fehler, den er zugegeben hat, war, dass es nicht in Ordnung war, bestimmte Dinge zu ändern bzw. sie überhaupt zu ändern. Das hat er dadurch wieder gutgemacht, dass er 12 Bände Originaltexte nachgeliefert hat, damit das jeder nun selber nachprüfen kann.

Kritik äußern kann man. Aber das Werk plattmachen, bloß weil man sich selber für einen besseren Dichter hält als Christopher, nimmt doch den anderen Lesern den Spaß, oder? Deshalb wird er noch lange nicht für einen unantastbaren Gott gehalten. Solche maßllosen Übertreibungen bringen es nicht. Wenn man seine eigenen Dichterkünste nur so ins rechte Rampenlicht rücken kann, indem man anderen Dichtern die Fähigkeit abspricht, dann muss man damit rechnen, dass einem nicht geglaubt wird, dass man es echt besser hingekriegt hätte.

Und, wie ich schon sagte: das Silmarillion ist erzähltechnisch eine Glanzleistung. Jeder, der meint, das locker besser hinzukriegen, soll eine Version hinblättern, und dann kann man vergleichen.

Eindeutig hat Berenfox ein anderes ästhetisches Konzept als Christopher, eventuell auch als Tolkien. Denn für Tolkien ist das Fragment die entscheidende Erzähleinheit. Ich traue Christopher zu, dass er das Erzählkonzept von seinem Vater kapiert hat. Dass die Fans gerne runde Sachen wollen, ist unbestritten. Aber wollte Tolkien das? Dubito.

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Berenfox

CT hat niemals zugegeben, dass er erzähltechnisch Mist gebaut hat. Der Fehler, den er zugegeben hat, war, dass es nicht in Ordnung war, bestimmte Dinge zu ändern bzw. sie überhaupt zu ändern. Das hat er dadurch wieder gutgemacht, dass er 12 Bände Originaltexte nachgeliefert hat, damit das jeder nun selber nachprüfen kann.

Joah. Ändert nichts daran, dass das Silmarillion voller Fehler steckt ;)

Kritik äußern kann man. Aber das Werk plattmachen, bloß weil man sich selber für einen besseren Dichter hält als Christopher, nimmt doch den anderen Lesern den Spaß, oder?

So hoch habe ich gar nicht gegriffen, so etwas habe ich mit keiner Silbe angedeutet. Allerdings: Lies dir ein paar Kritiken in gewissen Zeitungen (z.B. Süddeutsche) durch und du wirst feststellen, dass ich nicht der Einzige bin, der den von Chr. gewählten Anfang als ungeeignet für Leser, die nur den HdR kennen, empfindet. Und ich habe auch nur Anfang und Schluss kritisiert und betont, dass der Rest in Ordnung ist und ich mich über das Erscheinen des Buches insgesamt freue. Sorry, aber in einem Forum, in dem man Krege so runterziehen darf muss es doch möglich sein, vernünftig Kritik an den "Kindern Húrins" zu üben? Ich habe das Buch ja nicht in den Dreck gezogen!

Und, wie ich schon sagte: das Silmarillion ist erzähltechnisch eine Glanzleistung. Jeder, der meint, das locker besser hinzukriegen, soll eine Version hinblättern, und dann kann man vergleichen.

Auch das habe ich nicht behauptet. Hallo? Darf man nicht mehr darauf hinweisen, dass ein Werk nicht perfekt ist? Ihr könnt es ja gerne als vollkommen hinnehmen - aber das ändert nichts daran, dass es von Fehlern und Mängeln nur so strotzt und nicht das ist, was JRR sich vorgestellt hätte.

Eindeutig hat Berenfox ein anderes ästhetisches Konzept als Christopher, eventuell auch als Tolkien. Denn für Tolkien ist das Fragment die entscheidende Erzähleinheit. Ich traue Christopher zu, dass er das Erzählkonzept von seinem Vater kapiert hat. Dass die Fans gerne runde Sachen wollen, ist unbestritten. Aber wollte Tolkien das? Dubito.

Habe ich das? Dabei ist genau das einer der Gründe, aus denen ich das Silmarillion und die "Kinder Húrins" kritisiere... Entschuldige, aber bevor du solch voreilige Schlüsse ziehst, solltest du mal meine Beiträge genauer lesen.

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Guest Wando

Ich will keinen Streit. Ich habe auch Deine Beiträge sehr genau gelesen. Damit sollte man nicht immer kommen, dass der andere ein ungenauer Leser ist. Denk einfach über meine Worte nach, das könnte vielleicht sinnvoll sein.

Grüße,

Wando

Edited by Wando

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Guest Elegost

Also ich habs mir ja gleich am Montag gekauft als es rausgekommen is und ich bin sehr sehr zufrieden!!!

Ich bin im Moment im Kapitel 5...mehr Zeit zum Lesen hatte ich noch nich aba endlich wieder Tolkien Lesestoff...ivh free mich auf jeden Abend an dem ich lesen kann!!! Und dabei vergesse ich so die Zeit dass es mir passiert wie jetzt gerade dass ich die Zeit vergesse und nich mehr vom Lesen wegkomme!! Und obwohl ich moin zur Schule muss!! ;)

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Torshavn

Mit großer Freude habe ich Die Kinder Hurins erwartet und gestern abend nun endlich zu Ende gelesen. Ich bin ehrlich begeistert, diese große tragische Geschichte nun in einem Stück lesen zukönnen, ohne auf Sillmarillion, Nachrichten aus Mittelerde und HoME zurückgreifen zu müssen. Dafür nehme ich auch gerne ein paar Änderungen und Unrichtigkeiten in Kauf. Ich finde die Geschichte gewinnt dadurch an Lesequalität. Das Buch erreicht damit eine größere Leserschaft als das Silmarillion. Auch den Anfang halte ich nicht für zu schwerfällig. Wenn ich die Abstammungsbeschreibungen z.B. der Bibel ( reine Auflistung Sohn von.., Tochter von.. usw ) mit den KH vergleiche, sind die richtig gut geschrieben ( außerdem sind es nur zwei Seiten ).

Das Ende finde ich von Christopher Tolkien gut gewählt. Das nach über zwanzig Jahren erste und letzte Treffen der Eltern am Grab ihrer Kinder, unterstreicht das tragische Schicksal Turins und Nienor noch. Das weitere Leben Hurins war mir in dem Augenblick eigentlich egal.

Die Illustrationen von Alan Lee tragen einen großen Teil zur Stimmung und Qualität des Buches bei, besonders die s/w. Einziger Schwachpunkt, wie ich finde, die Farbillustrationen tauchen nicht immer an der richtigen Stelle auf. Aber das mag mit Satz und Bindung zu tun haben, und ist verzeihlich.

In meinen Augen hat Christopher Tolkien gute Arbeit geleistet. Er erreicht sein Ziel, eine Leseausgabe der Geschichte der Kinder Hurins, ganz. Ob er es geschafft hat den HdR-Fans ein neues Tolkien- Buch zu geben, wird erst die Zeit zeigen müssen. Der Versuch ist anerkennenswert. Das Buch ist nicht für Mittelerde- und Tolkien- Kenner gemacht ( die lesen Silmarillion, NaME, HoME sowieso ), obwohl es uns viel Lesefreude bringt, wenn wir unser Wissen ein bißchen an die Seite schieben. Den HdR- Leser soll der "Roman" packen. Dafür sehe ich gute Chancen.

Beste Grüße

Torshavn

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viator

Ändert nichts daran, dass das Silmarillion voller Fehler steckt ;)

Das gilt im Endeffekt für praktisch jedes Buch. Fehlerfreiheit beanspruchen fast nur fundamentalistische Gruppierungen von Religiösen über ihre heiligen Schriften. Also: was ist am Silmarillion in Bezug auf die Fehler so besonders, dass Du die bloße Existenz von Fehlern so herausstreichst und das Silmarillion so herab machst?

Kritik äußern kann man. Aber das Werk plattmachen, bloß weil man sich selber für einen besseren Dichter hält als Christopher, nimmt doch den anderen Lesern den Spaß, oder?

So hoch habe ich gar nicht gegriffen, so etwas habe ich mit keiner Silbe angedeutet.

Recht viel anders kann man Deine Worte auch meiner Ansicht nach nicht verstehen.

Sorry, aber in einem Forum, in dem man Krege so runterziehen darf muss es doch möglich sein, vernünftig Kritik an den "Kindern Húrins" zu üben? Ich habe das Buch ja nicht in den Dreck gezogen!

Es ist nicht gut, dass hier Krege so runtergezogen werden darf. Unter einer vernünftigen Kritik verstehe ich aber doch etwas anderes. Und ja: Du hast das Buch in den Dreck gezogen.

Darf man nicht mehr darauf hinweisen, dass ein Werk nicht perfekt ist? Ihr könnt es ja gerne als vollkommen hinnehmen - aber das ändert nichts daran, dass es von Fehlern und Mängeln nur so strotzt und nicht das ist, was JRR sich vorgestellt hätte.

Dass dieses oder ein anderes Werk perfekt sei, hat niemand behauptet. Was aber schwerer wiegt, ist aber, dass schon ein großer Unterschied zwischen einem Hinweis auf die Unvollkommenheit und einem Plattmachen besteht. Dass es von Fehlern und Mängeln nur so strotzt, dafür bist Du jetzt in Beweisnot. Das belege bitte.

Entschuldige, aber bevor du solch voreilige Schlüsse ziehst, solltest du mal meine Beiträge genauer lesen.

Wando ist hier einer derjenigen Menschen, die die Beiträge, auf die sie antworten, am genauesten lesen. Ausgerechnet Wando dies vorzuwerfen, kannst Du als einen Schuss ins eigene Knie betrachten.

Schöne Grüße,

viator

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Berenfox

Zum Silmarillion: Von fehlerhaften Genealogien bis hin zu weiten, selbsterfundenen Passagen gibt es eine ganze Menge an diesem Buch, das Christopher Tolkien falsch (!) gemacht hat. Und nur damit mich hier nicht wieder alle falsch verstehen: Ich LIEBE das Silmarillion, aber das muss nicht ausschließemn, dass ich auch Kritik daran übe.

Zu den "Kindern Húrins": Wenn ihr euch meine Kritik durchlest werdet ihr (muss ich es wieder betonen?) feststellen, dass ich lediglich Anfang und Schluss kritisiert habe ("Zum Rest der Erzählung kann ich noch wenig sagen, ich gehe aber davon aus, dass er in Ordnung ist (sicher runder als die NaM"). Wenn ihr mir jetzt noch nachweisen könnt, welches Tolkien-Werk mit einer ähnlich kryptischen Liste von Namen, Abstammungen etc. beginnt wie Christophers Zusammenstellung, dann nehme ich auch gern das "untolkienös" zurück - aber ich bezweifle, dass ihr das könnt ;) Und für die Tatsache, dass Christopher die schönen Archaismen der Originalversion einfach geändert hat verdient er einfach nur Kritik: Oder würdet ihr das mit dem HdR genauso machen, nur um ihn, was weiß ich, leichter lesbar zu machen?

Und wieso darf ich nicht meiner Enttäuschung Luft machen, dass hier große Teile der Vor- und Nachgeschichte einfach weggelassen wurden - vom Dírhaval-Prolog über die "Wanderings of Húrin" bis zu dessen Tod? Immerhin beginnt die Geschichte mit Húrins Geburt, wieso wird sie dann nicht auch bis zu dessen Tod weitergeführt, wobei viele lose Enden (um nur mal Mîm zu nennen) geschlossen würden?

Nochmal: Ich habe nirgendwo gesagt, dass das Buch scheiße ist. Im Gegenteil, ich bin mit der Geschichte als solcher mehr als zufrieden. Darf ich nicht trotzdem auch Kritik üben? Kritik, die alles andere als vernichtend war?

Dass Christopher einige Stellen anders gelöst hat als ich das in meiner eigenen Zudammenstellung getan habe, habe ich an keiner Stelle als schlimm oder enttäuschend empfunden. Enttäuschend fand ich, dass er es (und hier bezog ich mich ausdrücklich nur auf den Beginn!) schlechter gelöst hat - eben sehr untolkienös und für Neulinge abschreckend, während ich mir im Klaren war, dass es wesentlich besser ginge (auch besser als meine eigene Lösung).

So, wo bitte habe ich nun das Werk "plattgemacht"?

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Guest Elegost

Da ich ja die Geschichte von Túrin liebe ist es für mich ein wahrer Genuss...leider fehlt mir teilweise die Zeit zum Lesen...ich bin jetzt im 6. Kapitel!

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Guest Spartiatis

...ich habe heute das Buch doch gekauft. Nur zu Schade, dass ich momentan ein anderes Buch lese (The Gates of Fire - Steven Pressfield).

...aber einen Blick habe ich doch noch rein gewagt und ich muss ehrlich sagen die Verpackung sieht gut/fein aus. Eine Karte dieser Zeit ist dabei, ein Lesezeichen (ob das wichtig ist...) und das Buch beinhalten manche Illustrierte Bilder von Alan Lee, die eine Besondere Atmosphäre das Ganze verleihen sollen.

Meine Geschmack nach, ist das Buch ein bisschen zu teuer dafür, dass es nur 330 Seiten beinhaltet, aber sonst im Großen und Ganzen macht es Lust auf lesen, und solange ich mit den Spartanern fertig bin, werde ich sofort mit den Kindern Hurins anfangen...

mfg S.

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Melkor

Ich habe mir vorgenommen, das Buch zu kaufen und mich vorab nicht von irgendwelchen Kritiken - ob positiven oder negativen - beeinflussen zu lassen. Ich halte es da wie mit Kinofilmen: ich lese zwar die Kritiken dazu, gehe aber unvoreingenommen in den Film (oder in diesem Fall an das Buch heran) und bilde mir selbst eine Meinung.

Oder anders ausgedrückt: ich werde mich von diesem Buch einfach überraschen lassen. Bislang gibt es ja sowohl positive als auch negative Meinungen dazu. Also mal sehen...

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Guest Radagast der Braune

Als ich vom Erscheinen dieses Buches hörte, war ich zuerst auch sehr skeptisch.

Das, was es jetzt geworden ist, stellt mich aber durchaus zufrieden.

Die Geschichte ist gut erzählt, vor allem in einem Stück, und auch die durchgehenden Illustrationen

tun ihren Teil.

Es ist einfach ein "Tolkien-Buch", dieser Nimbus´, der es umgibt.....

Ich bin wieder Erwartung und Willen sehr zufrieden.

In einer Hinsicht mss ich aber Berenfox zustimmen.

Ich hätte den Tod Húrins sowie seine früheren Wanderungen aufgenommen, oder zumindest

davon erzählt.

ABER MEIN GRÖSSTER KRITIKPUNKT....

.... ist die Einleitung über Mittelerde in den "Ältesten Tagen".

Was bitte soll ein armer Fantasyleser, der den Hobbit und den HdR liebt, damit anfangen?

Es ist viel zu seher die untersuchung des Stoffes denn eine Eibnleitung für jemanden, der noch nie davon gehört hat.

An Christophers Stelle hätte ich den "Sketch of Mythology", dieser frühesten Silmarillion-Variante den Anforderungen angepasst und vorangestellt.

Andererseits..... was hätten da wieder Leute aufgeschrien :rolleyes: ,

aber es ist sinnvoller, eine Erzählung zu ihren Gunsten zu verändern, alssie so einzuführen.

Jedenfalls bezweifle ich, dass ein Nicht-Silmarillion-Leser über diesen Prolog hinwegkommt.

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Berenfox

ABER MEIN GRÖSSTER KRITIKPUNKT....

.... ist die Einleitung über Mittelerde in den "Ältesten Tagen".

Was bitte soll ein armer Fantasyleser, der den Hobbit und den HdR liebt, damit anfangen?

Es ist viel zu seher die untersuchung des Stoffes denn eine Eibnleitung für jemanden, der noch nie davon gehört hat.

An Christophers Stelle hätte ich den "Sketch of Mythology", dieser frühesten Silmarillion-Variante den Anforderungen angepasst und vorangestellt.

Andererseits..... was hätten da wieder Leute aufgeschrien :rolleyes: ,

aber es ist sinnvoller, eine Erzählung zu ihren Gunsten zu verändern, alssie so einzuführen.

Jedenfalls bezweifle ich, dass ein Nicht-Silmarillion-Leser über diesen Prolog hinwegkommt.

Danke. Noch so ein Kritikpunkt, den ich mich bis jetzt nicht auszusprechen gewagt habe. Da stimme ich dir voll und ganz zu.

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