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Filmbesprechung: Catch Me If You Can (2002)


Drachentöter
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Herzlich willkommen zur Filmbesprechung des Films;

Catch Me If You Can (2002) von Steven Spielberg (Regie)

Themenspecial -  [Schauspieler*in] Leonardo DiCaprio (Catch Me If You Can / Inception / Shutter Island)

„Eine von Steven Spielberg mit großer Leichtigkeit inszenierte Nostalgie-Geschichte, die den Zuschauer in die bonbonfarbene Kino-Welt der 1960er-Jahre entführt. Der motivierende, aber allzu ausführlich abgehandelte Vater-Sohn-Konflikt behindert gelegentlich den Fluss der sympathischen Komödie.“ - Lexikon des internationalen Films

Verfügbarkeit - Netflix, Amazon Prime, Amazon (Kauf & Leihe 3,98 €(HD), YouTube (Leihe 3,99 € (HD), Kauf 9,99 €(HD))

Laufzeit - 135 Minuten

Genre - Biografie/Kriminalgeschichte/Drama

Darsteller - Leonardo DiCaprio (Frank Abagnale, jr.), Tom Hanks (Carl Hanratty), Christopher Walken (Frank Abagnale, sr.), Nathalie Baye (Paula Abagnale), Martin Sheen (Roger Strong), Amy Adams (Brenda Strong), James Brolin (Jack Barnes)

Auszeichnungen - BAFTA Award (Bester Nebendarsteller - Christopher Walken), SAG Award (Bester Nebendarsteller - Christopher Walken)

Bewertungen - IMDb (8.1/10), Metacritic (75 Metascore/8.6 User Score), Rotten Tomatoes (96% Tomatometer/89% Audience Score)

 

 

Edited by Drachentöter
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okok, also ich musste mich in erster Linie echt mal zwingen den Film aufzudrehen (habe während dem schauen auch immer wieder abgedreht und Pause gemacht). Ich habe ihn tatsächlich schon mal gesehen, aber ich kann mich nicht erinnern, dass ich ihn wirklich gut fand. Nur eine Szene ist mir tatsächlich im Kopf geblieben (das erste Telefonat zu Weihnachten) also war ich zugegebenermaßen recht unmotiviert. Aber was macht man, wenn man zuviel Zeit hat...

 

Uuund ich bin nach wie vor nicht wirklich begeistert. Die Geschichte ist natürlich durchaus interessant und auch spannend zT - aber ich kann halt absolut gar nichts mit Frank anfangen - finde den sooo dermassen unsympathisch, dass mich einfach der ganze Film nicht anspricht. 

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Ich weiß nicht so recht, was ich von dem Film halten soll. Er hatte einige gute Momente, aber war ein bisschen zu lang und gleichzeitig fehlte Einiges. Heutzutage würde man den Stoff wohl eher in Form einer 3-teiligen Miniserie produzieren. Insgesamt unterhaltsam war der Film allemal.

Mein Hauptkritikpunkt besteht darin, dass Frank ganz plötzlich zum perfekten Lügner wird, ohne dass erklärt wird wie. Als wir zum ersten Mal sehen, wie Frank vorgibt jemand anderes zu sein, nämlich Aushilfslehrer, spielt DiCaprio sehr souverän, seine Figur zeigt kein Anzeichen, dass er lügt, keine Aufregung, etc. Selbst als die echte Aushilfslehrerin kommt, bringt ihn das nicht aus dem Konzept. Ich finde dies lief zu glatt ab. Es kann natürlich sein, dass Frank schon längst Erfahrung gesammelt hat, die zwar in der Buchvorlage erwähnt wird, aber nicht im Film umgesetzt wurde (ich habe das Buch nicht gelesen und kann nur mutmaßen.) Aber etwas mehr Unsicherheit hätten diese Szene plausibler gemacht. Lügen muss man lernen.

War mir die Figur sympathisch? Ein bisschen ja, das liegt wohl daran, dass ich es interessant finde, wenn jemand Lücken im System findet. Gleichzeitig missfällt mir, wenn man diese Lücken in egoistischer Art und Weise zu sehr ausnutzt. Letztlich lege ich aber wenig Wert darauf ob mir die Hauptfigur sympathisch ist, Hauptsache sie interessiert mich ausreichend und das war hier der Fall.

Regie und Schnitt fande ich gut, es gab einige clevere Ideen und insgesamt war es sehr effizient erzählt. Man hat aber gemerkt, dass es eine Herausforderung war diese Stoffmenge filmisch umzusetzen, und wie schon gesagt, fand ich den Film gegen Ende doch etwas lang.

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Mir ging es ähnlich: Sicher kein Lieblingsfilm von mir aber auf jeden Fall amüsant und unterhaltsam, trotz mancher Länge.

Was mir gefallen hat: Die Besetzung der Rollen bis in die kleinste, Amy Adams als total naives Dummchen war klasse, Martin Sheen großartig und natürlich Christopher Walken. Die swingende Filmmusik von John Williams war wunderbar und passte hervorragend zu dem lässigen Sixties-look. Der Film wurde nie platt, weil es immer wieder ernstere Zwischentöne gab. Wie sich das Katz- und Mausspiel von Hanratty und Frank allmählich in eine Art Vater-Sohn-Beziehung wandelt war toll dargestellt. Frank war mir nicht unsympatisch, ich hatte eher ein bißchen Mitleid und vielleicht sogar ein kleines bißchen Bewunderung für ihn: Wie er den sozialen Abstieg und die Untreue der Mutter verarbeitet ist immerhin recht kreativ ;-).

Ich hatte erst im Nachspann die Information, dass der Film ein reales Vorbild hat - einfach unglaublich, was für Geschichten das Leben so schreibt ....

 

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