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  1. JennyAngelina

    Schreibpartner/in gesucht

    Huhu ihr lieben! =) Ich bin die Jenny, 22 und ganz neu hier. Ich suche auf diesem Wege eine/n Schreibpartner/in. Ich will gemeinsam ein Buch schreiben. Thema ├╝berlegen wir uns zusammen. Meldet euch bei mir. =)
  2. Angenommen man ist ein gro├čer Fan von Tolkien und m├Âchte die ganzen Tolkien-B├╝cher lesen, welche sollte man sich dann zulegen? (also z.B. HdR, Hobbit, Silmarillion, Nachrichten aus Mittelerde, die Kinder H├║rins, etc.) und welche Ausgaben (da es ja z.B. bei HdR eine ├ťbersetzung gibt die nicht so gut sein soll)
  3. H├Ątte jemand daran Interesse eine Brieffreundschaft aufzubauen? In denen man sich entweder auf Quenya oder im deutschen Tengwar Modus schreibt, die ├ťbersetzung dazu, sodass man an seinem Quenya oder Tengwar arbeiten kann? Bei R├╝ckfragen einfach schreiben.
  4. Hi, Ich habe mich hier angemeldet, weil ich ein Tolkien-Kenner bin. Ich liebe seine Werke. Auf Fanfiction. de finden sich wenige, die sich mit dem Silmarilion auskennen. Ich hoffe hier geeignetere Leser f├╝r meine neue FF zu finden. Hier ist das Vorwort Vorwort Das ist meine zweite Mittelerde Geschichte. Man sollte sich in Tolkiens Welt auskennen. F├╝r Jene die nichts mit manchen Begriffen, wie Atan, Quendi oder Edain anfangen k├Ânnen werde ich hier ein kurzes Clossar im Vorwort unterbringen. Das Clossar Ocs ( Eigene erfundene Charakt├Ąre ) [/style] Mindor -- Er ist ein Ainur und geh├Ârt zu den Maia. Er ist im Gefolge von Aule und ist Mairons Bruder. Nach dem Sauron sich Melkor anschloss hat er einen Hass gegen die Valar entwickelt. Naicavaire (QU) ( Schmerz Weberin oder "Weberin des Schmerzes) --- Sie ist eine Ainur und ist Ungoliants Tochter. Sie ist mit Sauron befreundet und h├Ąlt in der Geschichte f├╝r ihn Mikwea, Melkors Tochter, gefangen. Nauraglar (qu) (Feuerruhm) -- Er ist ein Balrog und steht direkt unter Gothmog. Er ist der Bruder von Lungorthin und war einst ein Maia in Tulkas Gefolge. Hier der Prolog. ├ťbernommen S├Ątze aus die Nachrichten von Mittelerde. Zitate aus die Nachrichten von Mittelerde und dem Buch Die Kinder Hurins von Autor J.R.R Tolkien. ( Die B├╝cher wurden von Christopher Tolkien herausgegeben) Abgeschrieben wurde aus die Nachrichten aus Mittelerde. "Turambar, Turambar, komm zur├╝ck! H├Âre mich! Wach auf! N├Čniel ist hier. Der Drache ist tot, tot, und ich allein bin hier bei dir." ( sagt Nienor auf Seite 233 in "die Nachrichten aus Mittelerde" , Narn I H├«n H├║rins: Die Geschichte der Kinder H├║rins, Abschnitt: Glaurungs Tod) "Gegr├╝├čt seist du, Nienor, Hurins Tochter. So sehen wir uns wieder vor dem Ende. Dir g├Ânn`ich`s, dass du endlich deinen Bruder gefunden. Und nun lerne ihn kennen: ein Meuchler im Dunkeln, Verr├Ąter an Freund und Feind, und ein Fluch f├╝r seine Sippe, T├║rin, H├║rins Sohn! Die Schlimmste von allen Taten aber sp├╝re du im eigenen Leibe!" ( sagt Glaurung auf Seite 233 in "die Nachrichten aus Mittelerde" , Narn I H├«n H├║rins: Die Geschichte der Kinder H├║rins, Abschnitt: Glaurungs Tod) "Lebe wohl, o zweifach Geliebter! A T├║rin Turambar tur├║n' ambartanen: Meister des Schicksals, vom Schicksal gemeistert! Oh Gl├╝ck tot zu sein!" (ruft Nienor auf Seite 234 in "die Nachrichten aus Mittelerde" , Narn I H├«n H├║rins: Die Geschichte der Kinder H├║rins, Abschnitt: Glaurungs Tod) "Wasser,Wasser! Nimm nun N├şniel Nienor, Tochter H├║rins, zu dir; nimm Trauer, Trauer, die Tochter Morwens! Nimm mich und trage mich zum Meer!" (schrie Nienor auf Seite 234 in "die Nachrichten aus Mittelerde" , Narn I H├«n H├║rins: Die Geschichte der Kinder H├║rins, Abschnitt: Glaurungs Tod) "├ťber allen, denen deine Liebe gilt, wird mein Gedanke liegen wie eine Wolke des Unheils, die sie in Finsternis und Verzweiflung st├╝rzen wird. Wo immer sie auch gehen, wird das B├Âse sich erheben. Wann immer sie sprechen, werden ihre Worte schlimme Folgen haben. Was immer sie tun, es wird sich gegen sie selbst richten. Sie werden ohne Hoffnung sterben, und sie werden ihr Leben und ihren Tod verfluchen!" spricht Morgoth auf Seite 116 und 117 zu H├║rin in "die Nachrichten aus Mittelerde" , Narn I H├«n H├║rins: Die Geschichte der Kinder H├║rins, Abschnitt: Der Wortstreit zwischen H├║rin und Morgoth [style type="bold"][align type="center"] ├ťbersetzungen im Sindarin/ Quenia [/align][/style] "Turambar echuio! Wache auf, Turambar! A hervenn echuio!" (S)---- (Turambar! Wache auf! Wache auf! Turambar, Oh Ehemann, wache auf! ) "Nai, ya go i lindale ye l├║me auta!" (Qu) ---- ( M├Âge es sein, dass mit der Musik die Zeit vergeht) ion en rach (S) -- ( Sohn des Fluch ) Ulun, ├║garth odhril g├«n! (S) --- ( Scheusal, S├╝nde deiner Eltern!) ├Ügenui angwedh n├«n ( S) -- ( Meine Kette ist nicht zu sehen) "Pelo e nu fae ogol d├«n!" (S) -- ( m├Âge er an seiner b├Âsen Seele verk├╝mmern) "Negro, m├╗l! (S) -- ( F├╝hle Schmerz Sklave!) " Gerin naeth a chan H├║rin! (S) -- (Es tut mir leid, H├║rin!) Hen agar ├║watha i-chaim g├«n H├║rin, Thalion. Es klebt an den Krallen Morgoths.(S)---- Dieses Blut befleckt nicht eure H├Ąnde, Hurin Thalion. Es klebt an Morgoths Krallen. W├Ârter Einzeln: Bah( S) -- Nein Indyo (S) -- Enkel Aran Einior -- K├Ânig der Altforderen Zeit / altforderen K├Ânig (Manwe) Adar (S) -- Vater Delebwen (S) -- schreckliches M├Ądchen Laes (S) -- Kleinkind Meldir (S) -- Freund m├Ąnnliche Form Eruh├şni (Qu) -- Kinder Erus Valarin "Urusigas" (V) - Feuerw├Ąrme ( Es ist der Name einer Person, die ich hier noch ncht enth├╝lle) "M├ónawen├╗z" (V) - Valarin Name von Manwe/ Bedeutete im Westron der Gesegnete, der im Einklang mit Eru ist. Der Prolog Ein Schrei entfuhr mir als ich ihn sah, so allein neben dem Unget├╝m. Ich st├╝rzte zu ihm. Mein Ehemann war auf die Seite gedreht und regte sich nicht. Ich kniete mich vor ihm nieder und drehte ihn zu mir. Sein Gesicht war kreidebleich. Seine Augen geschlossen. Eine Tr├Ąne rann meine Wange hinab und tropfte auf sein Gesicht. "Turambar!" stie├č ich mit bebender Stimme aus. Doch mein Geliebter blieb reglos. Ich besah ihn mir n├Ąher und f├╝hlte mein Herz schwer werden. Seine Hand war Schwarz. Von meinem Gewand riss ich einen Streifen Stoff ab. Ein Schluchzen entfuhr mir, als ich seine Hand dr├╝ckte und in diesem Moment sp├╝rte ich, dass sich etwas in mir regte. Ich war mir nicht sicher, ob es das Kind war, das ich im Leibe trug. Konnte es seinen Vater sp├╝ren? Ich zog Turambars Hand an mich und begann das St├╝ck Stoff langsam um die Brandwunde zu wickeln. Sanft legte ich seinen Arm wieder zu Boden. Er sah so hilflos aus. Ich weinte bitterlich, w├Ąhrend ich ├╝ber seine Wange strich. Er war eiskalt und pl├Âtzlich nahm ich aus den Augenwinkeln etwas wahr. Mir war, als h├Ątte sich Turambars Brustkorb gehoben. Nein, es konnte nicht sein. Meine Augen spielten mir einen Streich. Dennoch begann ich nach ihm zu rufen: "Turambar, Turambar, komm zur├╝ck! H├Âre mich! Wach auf! N├Čniel ist hier. Der Drache ist tot, tot, und ich allein bin. Hier bei dir." Doch er regte sich nicht. Weinend strich ich ├╝ber seinen K├Ârper und sah auf sein Gesicht hinab. Auf seine wundersch├Ânen Augen, die nun jedoch von seinen Lidern verdeckt waren. Sie w├╝rden sich nie wieder ├Âffnen. Ich lehnte mich ├╝ber ihn und legte mich auf ihn. Dann war ich ihm so nahe, wie ich es sonst nur in unserem Schlafgemach gewesen bin. Sanft legte ich meine Lippen auf die seinen. Die K├Ąlte seines K├Ârpers war so eisig und scharf, dass ich es kaum aushielt. Trotzdem verharrte ich kurz in dieser Position und k├╝sste ihn. Ein letzter Kuss. Der Kuss des Todes. Schluchzend zog ich mich zur├╝ck. Dann war mir, als h├Ątten sich seine Lippen kurz zusammengepresst. Aber dieser Moment zu schnell vor├╝bergegangen, als dass ich mir sicher sein k├Ânnte, was ich gesehen hatte. "Turambar echuio! Wache auf, Turambar! A hervenn echuio!" schrie ich verzweifelt und r├╝ttelte ihn an den Schultern. Doch er regte sich noch immer nicht. Nein, er durfte nicht tot sein, dachte ich und lie├č meinen K├Ârper ├╝ber seine Brust fallen. Ich streichelte sein Haar und weinte. Meine Tr├Ąnen benetzten sein Gesicht. Doch er konnte es nicht mehr sp├╝ren. "Trauer, ....Nienor." kam mir in den Sinn. Ich sp├╝rte, dass dies mein Name war. Doch mehr ergr├╝ndete ich nicht. Da war nur die gro├če Dunkelheit, vor der ich geflohen war. Und dann sah ich vor meinem geistigen Auge, die gro├če H├╝tte. Ich schlug die Augen auf und sah M├Ąnner, deren Blicke auf mich gerichtet waren. Ich konnte meine Nacktheit unter den vielen Decken in die ich eingewickelt war sp├╝ren. Doch ich hatte keine Angst. Ganz im Gegenteil, ich f├╝hlte mich geborgen. Mein Blick hing wie festgefroren, an einem der M├Ąnner. Sein schwarzes Haar kam mir vertraut vor. Er l├Ąchelte mich an und ich sah das Mitleid in seinen Augen. Ich streckte die Hand nach ihm aus. Es war als h├Ątte ich ihn in der gro├čen Dunkelheit gesucht. Er kam zu mir und nahm meinen Arm. Diese Ber├╝hrung war der Beginn einer unsterblichen Liebe. Turambar gab mir den Namen Niniel. Doch aus dem Tr├Ąnenm├Ądchen war nun eine Frau geworden, eine Mutter, die ihren Mann verloren hatte. Pl├Âtzlich h├Ârte ich ein schnaufen. ├ťbelriechende Luft drang an meine Nase und ich l├Âste meinen Blick von Turambar und sah in schrecklich gl├╝hend rote Augen. Die Augen eines Drachen. Die Augen Glaurungs. Es war als w├╝rde mein ganzer K├Ârper zu Eis erstarren. Glaurung schnaubte schmerzhaft und ├Âffnete sein gro├čes Maul. Seine Stimme war einem lieblichen Klang gleich. Genau wie sein Herr und Meister Morgoth verstand es der Drache zu verf├╝hren. "Gegr├╝├čt seist du, Nienor, H├║rins Tochter. So sehen wir uns wieder vor dem Ende. Dir g├Ânn ichs, dass du endlich deinen Bruder gefunden. Und nun lerne ihn kennen: ein Meuchler im Dunkeln, Verr├Ąter an Freund und Feind, und ein Fluch f├╝r seine Sippe, T├║rin, H├║rins Sohn! Die Schlimmste von allen Taten aber sp├╝re du im eigenen Leibe!" sprach der Wurm. In diesem Moment sp├╝rte ich einen heftigen Tritt in meinen Bauch. Ich sah auf Turambar hinab und ich h├Ârte wie der Drache einen letzten Seufzer von sich gab und schlie├člich starb. Dann breitete sich Dunkelheit in meinen Herzen aus. Ich zitterte vor Angst und dr├╝ckte Turambar an mich. Nein, was tue ich. Nicht Turambar, Meister des Schicksals liegt hier. Es ist T├║rin, H├║rins Sohn, mein Bruder. Die Dunkelheit wich von meinem Herzen und ich sah vor meinem inneren Auge das, was ich vor sechs Jahren gesehen hatte. Ein Bild meines damals neun Jahre alten Bruders und meinen Vater H├║rin Thalion F├╝rst meiner Heimat Dor-L├│min. Ich blickte auf den erwachsenen T├║rin hinab und mein Kind regte sich abermals in mir. Verflucht wird es sein, genau wie ich. H├Ątte ich nur gewartet, aber nun war es zu sp├Ąt. Ich hatte die schlimmste aller Taten an mir h├Ąngen. Ein Kind zwischen Bruder und Schwester, durfte es niemals geben. Ich musste dem ein Ende bereiten. Was hatte ich schon f├╝r ein Recht weiter auf Arda zu wandeln. Ich strich Turambar ein letztes Mal ├╝ber den Arm. Dann erhob ich mich. "Lebe wohl, o zweifach Geliebter! A T├║rin Turambar tur├║n' ambartanen: Meister des Schicksals, vom Schicksal gemeistert! Oh Gl├╝ck tot zu sein!" schrie ich in den Wald. Weinend und von Schmerz ├╝berw├Ąltigt verlie├č ich meines Bruders Leichnam und rannte blindlings in die Wildnis. Meine F├╝├če trugen mich schnell fort. Wie ein gehetztes Reh jagte ich durch den Wald. Ich warf meine Kleider ab und rannte nackt weiter. Die Rufe die hinter mir herdrangen gelangten nicht in meinen Geist. Das Einzige was ich noch tun wollte, war meine S├╝nde zu beseitigen. Ich konnte das Rauschen des Wassers h├Âren. Dann durchbrach ich Zweige und ├äste und sah sie. Die Felsen der Cabad-en-Aras ragten vor mir aus der Tiefe empor. Ich sah mich um und dann trugen mich meine Beine rasch zum Rand der Schlucht. Ich sah in das tosende Wasser hinab und ein Schmerz durchfuhr meinen Leib. Es war ein unertr├Ągliches Gef├╝hl. Ich konnte pl├Âtzlich Licht sp├╝ren. kaltes grausames Licht, das mich umfing. "Nai, ya go i lindale ye l├║me auta!" ert├Ânte eine grausame Stimme und das Lachen Morgoths erf├╝llte mein Herz. Ich sp├╝rte wie mein Innerstes sich ausdehnte, w├Ąhrend eine ├╝berirdische Musik mich umfing. Die T├Âne sprachen von Wachstum, Ehre und auch von Grausamkeit und Schmerz. Mein Bauch dehnte sich, mit jedem Ton sp├╝rte ich wie sich mein Kind weiter entwickelte. Der ├╝berw├Ąltigende Schmerz lie├č mich aufschreien. Pl├Âtzlich begriff ich, was mit mir geschah. Denn ich sp├╝rte deutlich, dass mich nach dem Quall nun ein nat├╝rlicherer Schmerz ├╝berkam. "Nein! Niemals wirst du mich dazu bringen diese S├╝nde, dieses verfluchte Gesch├Âpf, zu geb├Ąren. M├Âge der Fluch mit mir, Nienor N├şniel, H├║rins Tochter, enden. M├Âge H├║rins Sippe auf immer vergehen." schrie ich und ich konnte die n├Ąchste Wehe wie ein Messer durch meinen K├Ârper jagen sp├╝ren. Ich sah nach unten in das Wasser. Mit letzter Kraft rief ich: "Wasser, Wasser! Nimm nun N├şniel Nienor, Tochter H├║rins, zu dir; nimm Trauer, Trauer, die Tochter Morwens! Nimm mich und trage mich zum Meer!" Dann st├╝rzte ich mich hinunter. Der Wind strich ├╝ber meine Haut. Doch die Musik folgte mir. Ich wusste, dass ich es nicht aufhalten konnte. Es war zu sp├Ąt. Es w├╝rde Arda erblicken. Ein heftiger Sto├č durchfuhr meinen Leib und ich konnte sp├╝ren, wie sich etwas seinen Weg nach drau├čen bahnte. Dann klatschte ich ins Wasser. Sofort riss mich der Strom mit sich und zog mich in die Tiefe. Ich sp├╝rte wie ich mich ausdehnte. Dann war ich bereit. "Oh Elbereth, lass mich sterben." dachte ich. Schon merkte ich wie mich die Dunkelheit zu umfangen begann. Doch pl├Âtzlich wurde ich aus dem Wasser gezogen. Ich schlug auf hartem Boden auf. Durch meine geschlossenen Augen sah ich ein flackerndes Licht. Dann durchjagte mich die letzte Wehe und h├Ârte schlie├člich den Schrei eines Kindes. "M├Âgest du Nurin ion en rach hei├čen. M├Âge das Schicksal dir als letzter vom Hause Hador einen schnellen Tod bereiten. Ulun, ├║garth odhril g├«n!" schrie ich im Todeskampf. Dann kam die gro├če Dunkelheit und ich empfing sie mit Freuden. [align type="center"] ┬ž┬ž [/align] Die Sonne schien, von Arien ├╝ber den Himmel getragen, und ihre Strahlen trafen bis auf die schneebedeckten Gipfel des Thangorodrim. Auch ber├╝hrten sie das Gesicht eines alten Atans der nicht weit von den Gipfeln des Gebirges sa├č. H├║rin Thalion lie├č die Sonne sein Gesicht streicheln. Er konnte nur seinen Kopf bewegen. Alles andere war von Melkors Macht befallen. Er f├╝hlte sich wie ein Gefangener in seinem eigenen K├Ârper. H├║rin konnte schon l├Ąngst nicht mehr den steinernen Thron, auf dem er sa├č, sp├╝ren. Er war von einer gewaltigen Macht an ihn gefesselt worden und wusste, dass er bereits Jahre hier sa├č. Er hasste Morgoth daf├╝r, dass er ihn so sehr folterte. K├Ârperlicher Schmerz machte dem Tapferen wenig aus, doch diese Qual, war unertr├Ąglich. Er d├╝rstete nach Spei├č und Trank, doch konnte er ohne ├╝berleben. Tats├Ąchlich schien seinem K├Ârper der Nahrungsentzug nicht zu schaden. Doch H├║rin wusste, dass dies seinem Feind zu verdanken war. Morgoth w├╝rde ihn niemals sterben lassen, ehe er nicht Turgon verraten hatte. Doch er w├╝rde sein Versprechen nicht brechen. Niemals w├╝rde aus seinem Munde der Standort von Gondolin kommen. Eine Tr├Ąne rann dem Adan ├╝ber die Wange. Sie galt seinen Kindern Nienor und T├║rin. Beide waren gestorben. Er hatte das Schicksal seiner Tochter gesehen und wusste, dass er nun Gro├čvater geworden war. Wenige Stunden sp├Ąter hatte sich sein Sohn T├║rin Turambar mithilfe seines Schwertes in den Tod gest├╝rzt. Grausam, dass sein einziger Sohn so enden musste. Seine Augen suchten nach der einzigen Person von seiner Familie, die noch am Leben war. Morwen Eledhwen war allerdings nirgends zu finden. Da H├║rin der Blick Morgoths aufgezwungen worden war, hoffte er, dass sich seine Frau versteckte und der Fluch sie nicht auch noch nehmen w├╝rde. "Er wird auch sie treffen. Genauso wie Nurin", h├Ârte er eine grausame und gleichzeitig freudige Stimme. Das Strahlen der Silmaril erfasste den Adan und H├║rin wagte es nicht seinen Kopf zu bewegen. Morgoth trat nun vor den Thron und besah sich seinen Gefangenen. H├║rin blickte zu ihm auf und er sah, dass Melkor l├Ąchelte. "Es sind noch nicht alle von Hadors Erben tot. Nurin wird ein sehr guter Diener sein, genauso wie sein Vater es war", sagte Melkor. Hurins Blick verfinsterte sich. "Baw! Mein Indyo wird dir niemals dienen!", schrie H├║rin Melkor an. "Du beherrschst die Sprachen der Quendi gut f├╝r einen Atan. Man merkt euch sofort an, dass ihr Elben dient, Herr von Dor-L├│min", sp├Âttelte Melkor. H├║rin lie├č sich nicht kr├Ąnken und schaute w├╝tend in die Augen des dunklen Herrschers. Da fiel H├║rin der fehlende Silmaril in der Krone Morgoths auf. "Euch sieht man an, dass ihr nicht ganz so unbezwingbar seid wie ihr euch gebt, Feind Ardas!", stie├č H├║rin von Abscheu erf├╝llt aus. "Irgendwann wird auch eure Wortgewandtheit gebrochen sein. Keines der Kinder Erus existiert, das ich nicht gebrochen habe. Jene die mir dienen sind ebenfalls Kinder Il├║vatars. Jene Orks die deinen Bruder t├Âteten waren einmal Quendi. Und so wird es auch den Zweitgeborenen ergehen, wenn ich ihre Reiche zerst├Ârt habe. Siehe was bereits aus deinem Land geworden ist. Tod und Leid beherrschen Dor-L├│min. Dein eigener Sohn wurde von seiner Heimat vertrieben", sagte Melkor. "Irgendwann wird es Hoffnung geben. Solange Valinor steht werden die M├Ąchte sich nicht abwenden k├Ânnen", sagte H├║rin. "Den Valar ist Mittelerde gleichg├╝ltig", lachte Melkor und seine Stimme hallte bis an den Fu├č des Berges, zum Tor von Angband hinunter." Vor dir steht einer der gr├Â├čten M├Ąchte. St├Ąrker als alle Aratar zusammen. Niemals werden die Valar sich meiner annehmen, weil sie viel zu sehr f├╝rchten, sie k├Ânnten Arda in ihren Grundfesten ersch├╝ttern und das zerst├Âren, was sie geschaffen haben. Das w├Ąre auch der Untergang der Atani und Quendi. Sie werden es niemals wagen, denn es w├Ąre gegen den Willen des Einen. Du hoffst vergebens!" H├║rin sah ihn verdutzt an. Er glaubte Melkor kein Wort. "Was sind die Aratar?" fragte er und f├╝hlte sich in dem Moment wie ein Kind. "Manwe, Varda, Ulmo, Aule, Yavanna, Nienna, Orome und Mandos!" donnerte Melkor. Seine Stimme war voller Hass und den Namen seines Bruders spuckte er regelrecht aus. "Die Valar?" fragte H├║rin. Melkor l├Ąchelte. "Das Licht Amans bleibt euch verwehrt, also habt ihr als Atan kein Recht auf dieses Wissen. Fragt die Elda!", antwortete Melkor. Er beugte sich zu H├║rin herunter und grinste ihn an. "Ich hab einen Gast f├╝r euch", sprach Morgoth weiter. "Aber ihr solltet auch angemessen gekleidet sein." Er fuhr nun mit dem Finger ├╝ber Hurins Gesicht. Der Atan konnte keinen Muskel r├╝hren und so auch die Ber├╝hrung nicht verhindern. Ein Riss entstand in seinem Gesicht und Blut tropfte seine Wange hinab. Melkor lachte befriedigt auf und brach dann, mit einer Handbewegung, den Bann unter dem der Sohn Galdors an den Thron gefesselt gewesen war. H├║rin stand auf und sah nach unten. "Wollt ihr es euren Kindern gleich tun?" fragte Melkor lachend und trat an H├║rins Seite. Der Ainur fl├╝sterte dem Menschen ins Ohr: "Dann werden meine Drachen euch auffangen. So k├Ânnt ihr mir nicht entkommen. Noch werde ich euch nicht sterben lassen." "Was wollt ihr, Morgoth?" fragte H├║rin niedergeschlagen. "Kommt, F├╝rst des Dritten Hauses der Edain und folgt eurem Gebieter", befahl Morgoth und trat zur Treppe die in die unterirdische Festung f├╝hrte. "Ihr seid nicht mein Herr. Ich werde euch niemals dienen!", schrie H├║rin aufgebracht. Melkor grinste und sah den Atan an. "Ihr wollt doch euren Gast nicht warten lassen, nicht wahr? Vielleicht solltet ihr euch eingestehen, dass ihr eine gewisse Schuld am Tode eures Bruders tragt", sagte er und begann die Stufen hinabzusteigen. H├║rin blieb auf der Plattform stehen und sah dem Ainu hinterher. Melkor drehte sich noch einmal um. "Wenn ihr kommt, erfahrt ihr das Schicksal eures Neffen. R├şan ist nach der Nirnaeth Arnoedaid zur├╝ckgeblieben und hat Huor einen Sohn geschenkt", erkl├Ąrte Melkor und grinste als er H├║rins erstauntes und zugleich erschrockenes Gesicht sah. "Sagt nicht, mein Neffe ist hier", fl├╝sterte H├║rin geschockt. "Kommt und ihr werdet es erfahren", antwortete Morgoth und stieg in die Dunkelheit hinab. H├║rin wusste, dass seine Neugier gr├Â├čer war, als sein Trotz und folgte dem Ainu in die Festung Angband. Die Treppe war lang und dunkel. Das Einzige was H├║rin Licht spendete waren die Silmaril in Melkors Eisenkrone. Das letzte Mal war H├║rin diesen Weg vor 24 Jahren gegangen. Er stolperte mehr hinter Morgoth her, als er wirklich ging. Seine Beine f├╝hlten sich an, als w├Ąren sie zu Eis gefroren und sie gerade erst wieder auftauten. F├╝r einen kurzen Augenblick spielte der Adan mit dem Gedanken wieder nach oben zu rennen und sich doch vom Thangorodrim zu st├╝rzen. Doch Melkor drehte sich Augenblicklich zu ihm um, kaum hatte er diesen Gedanken vollendet. "Ihr seid noch immer gefesselt, Thalion!" zischte Morgoth und l├Ąchelte verstohlen. H├║rin sah seinen Feind niedergeschlagen an und sp├╝rte gleichzeitig, das unsichtbare Band, das ihn an Morgoth heftete. Mit einem Gef├╝hl der Hoffnungslosigkeit nahm H├║rin die letzten Stufen. Dann berat der Sohn Galdors die riesige Thronhalle Angbands. Morgoth schritt zu seinem Thron, w├Ąhrend H├║rin sich umsah. Die Halle war leer, bis auf einen Elben der mit Eisenketten gefesselt vor dem Thron kniete. Neben dem Gefangenen standen zwei riesige Unget├╝me. Sie hatten H├Ârner aus Feuer und Rauch wallte um ihre K├Ârper. H├║rin erkannte einen der beiden Feuerwesen. "Vater! Ihr habt lange gebraucht." sagte Gothmog. Das Gesicht des Halbainus drehte sich zu H├║rin. "Nett euch wiederzusehen, Thalion. Seid ihr damit zufrieden, was der Tag euch gebracht hat. Aure entuluva, hat euch nicht viel gen├╝tzt", grinste der Balrog und spielte damit auf H├║rins Gefangennahme am Ende der Nirnaeth Arnoedaid an. Aure entuluva, es soll wieder Tag werden, war H├║rins Schlachtruf, kurz nachdem Gothmog selbst ihn niedergestreckt und gefangen hatte. Morgoth sagte etwas, das f├╝r H├║rin klang wie als w├╝rden sich V├Âgel streiten. Er h├Ârte nichts als T├Âne. Gothmog schien die Worte seines Herrn gar nicht gut zu finden und er br├╝llte Morgoth in der fremden Sprache an. Dieses Mal jedoch, h├Ârte H├║rin zwei W├Ârter heraus, n├Ąmlich "Urusigas" und "M├ónawen├╗z". "Geh und sage Mairon, dass er dem Aran Einior niemals dem Delebwen gegen├╝ber erw├Ąhnen darf. Geh, und drohe ihr mit meinem Zorn. Niemals wird dieser Name aus ihrem Munde kommen", knurrte Melkor aufgebracht. Gothmog verbeugte sich vor seinem Herrn und ging. H├║rin trat langsam n├Ąher heran und besah sich den Elda. Dieser kniete mit gesenktem Kopf vor Morgoth┬┤s Thron. "Komm ruhig n├Ąher und sieh dir diesen Quend├ź an. Sein Name ist Annael." sagte Melkor und nickte dem verbliebenen Balrog zu. Dieser stie├č den Gefangenen zu Boden und riss ihn dann auf die F├╝├če. "H├║rin, ihr lebt noch. Es hie├č ihr seid tot. Ich sehe keine Ketten an euch. Seit ihr nun ein Diener des Feindes?" sprach Annael und sah den Adan an. "├Ügenui angwedh n├«nÔÇť, antwortete H├║rin niedergeschlagen. "Ich verstehe! Ihr seid nun Onkel. R├şan, die Gemahlin eures Bruders, hat Zuflucht bei meiner Sippe gesucht. Sie hat ein Kind zur Welt gebracht." sagte Annael. Der Elda wurde von Morgoth unterbrochen. "Sch├Ân, dass ihr Tuor selbst ansprecht. Sagt, was habt ihr getan um ihn vor den Schergen Lorgans zu sch├╝tzen?" sprach der dunkle Herrscher. "H├║rin verzeiht mir! Die Ostlinge ├╝berfielen mein Volk. Sie erschlugen viele meiner Freunde. Sie nahmen Tuor gefangen. Er ist erst sechzehn Jahre lang auf Arda. Sie verschleppten ihn wahrscheinlich in euer altes Reich. Ich konnte nichts tun. Ich wurde ebenfalls gefangen und diesem Abschaum ├╝bergeben. Pelo e nu fae ogol d├«n!", sagte Annael und seine Stimme klang als wolle er H├║rin um Verzeihung bitten. "F├╝r diese Beleidigung an meinem Heerf├╝hrer werdet ihr zahlen! Negro, m├╗l!", donnerte Morgoth und der Balrog nahm seine Peitsche und schlug auf den Elda ein. Annael keuchte und fiel vorn├╝ber zu Boden. Die riesige Feuerpeitsche des Maia sauste noch einige weitere Male auf den Quend├ź hinab. Doch dieser gab keinen Schrei von sich. Er keuchte nur vor Schmerzen, w├Ąhrend sein R├╝cken von Flammen versengt wurde. "Aufh├Âren!" H├║rins Schrei lie├č den Balrog f├╝r einen kurzen Moment innehalten und H├║rin nutzte dies und rannte auf den Maia zu. Der Atan sprang hoch und hielt sich an des Balrogs Arm fest. Das Feuer warf Blasen an H├║rins H├Ąnden, aber es war ihm egal. Er gelangte mit den Fingern an die Peitsche, doch der Maia schleuderte seinen Arm so abrupt zur Wand hin, dass H├║rin von ihm heruntergeschleudert wurde. "Der Sohn Galdors hat auch nach 24 Jahren Gefangenschaft noch ein K├Ąmpferherz. Aber ihr werdet diesen Einsatz und euer Mitleid f├╝r Annael sogleich bereuen", sagte Melkor belustigt. Der dunkle Herrscher wandte sich an den Elda: "Sagt H├║rin, was ihr Tuor angetan habt als er neun Jahre alt wurde. Ihr habt es genossen einen hilflosen Atan zu beherbergen. Die Eldar werden immer als Erstgeborene ├╝ber den Menschen stehen. Sagt H├║rin was ihr getan habt, als der damals kleine Tuor einen der euren beleidigte." "Wie k├Ânnt ihr das wissen! Ihr wart nicht dabei. Oder habt ihr Sp├Ąher. Aber wir waren verborgen." rief Annael geschockt. Morgoth lachte. "Die Sindar leben unter meinen Schatten", sagte er. "Sagt es ihm!" "Gerin naeth a chan, H├║rin! Tuor war jung. Als Ryan starb, trug sie mir auf sich um ihn zu k├╝mmern. Huors Sohn nannte mich Jahre lang Adar. Doch dann fragte er einen Sindar warum er nicht so war wie die Elben. Der Sindar sagte ihm, dass er dazu verdammt war den Quendi zu dienen. Das hat der Junge als Sklaverei angesehen und Tuor hat meinen Meldir beleidigt. Ihr m├╝sst wissen, dass er bereits fr├╝h die Legenden um Elbereth und S├║limo kennenlernte. In seinem Zorn, hat er Gilthoniel beleidigt. Er sagte, dass, wenn er Sklave der Quendi ist, diese Sklaven von Elbereth sind. Dies hat zu einem Streit unter meiner Sippe gef├╝hrt. Viele Eldar haben den armen Tuor beleidigt. Sie haben mich dazu aufgefordert ihn zu Strafen. Ich, in meiner Funktion als Ziehvater, durfte das tun. Die anderen h├Ątten niemals Hand an ihn gelegt. Ich habe ihn geschlagen. Ich habe ein Laes geschlagen. M├Âge Elbereth ├╝ber mich richten. Gerin naeth a chan." H├║rin starrte den Elda an. Er war geschockt ├╝ber diese Nachricht. Er wandte sich an Morgoth: " Ihr sagtet vor 25 Jahren als ihr den Fluch ausgesprochen habt folgendes: ÔÇ▓├ťber allen, denen deine Liebe gilt, wird mein Gedanke liegen wie eine Wolke des Unheils, die sie in Finsternis und Verzweiflung st├╝rzen wird. Wo immer sie auch gehen, wird das B├Âse sich erheben. Wann immer sie sprechen, werden ihre Worte schlimme Folgen haben. Was immer sie tun, es wird sich gegen sie selbst richten. Sie werden ohne Hoffnung sterben, und sie werden ihr Leben und ihren Tod verfluchen!ÔÇ▓ Bezieht ÔÇ▓├╝ber allen denen meine Liebe giltÔÇ▓ auch Tuor mit ein? Wenn ja, dann ist dies euer Werk. Somit tr├Ągt Annael keine Schuld am Leid meines Neffen. Ich wei├č, was ihr vorhabt. Ihr werdet keinen Groll gegen diesen Elda in meinem Herzen s├Ąen." "In der Tat sagte ich dies, doch da war Tuor noch nicht geboren. Er ist der Sohn eures Bruders, also ist er nicht direkt mit euch verwandt. Der Fluch hat keine Macht ├╝ber Huor und auch nicht ├╝ber Tuor." erkl├Ąrte Morgoth. "Ihr habt wohl eure F├Ąhigkeit zu L├╝gen verloren, Feind Ardas. Dass hie├če, dass er Morwen auch nicht treffen w├╝rde, aber er hat sie getroffen", lachte H├║rin. Melkor schnaubte. Der Atan war gerissen und Melkor sch├Ątzte seinen Gegner sehr. Wie sollte er ├╝ber so jemanden siegen? Er ahnte, dass sein Plan nach hinten losgehen w├╝rde. Doch er w├Ąre nicht Melkor, Herr ├╝ber Ardas Geschicke, wenn er nicht andere Wege, um sein Ziel zu erreichen, ersonnen h├Ątte. Er erhob sich von seinem Thron und ging auf H├║rin und Annael zu. Zweiterer wich leicht zur├╝ck, doch H├║rin blieb wo er war, wusste er doch, dass er den Tod, solange Morgoth nicht das hatte, was er von ihm wollte, nicht zu f├╝rchten brauchte. Der Adan drehte sich zu dem Elda um und l├Ąchelte ihn hoffnungsvoll an. Da machte sich Annael bewusst, dass er als Elb das Recht hatte, selbst nach einem Tod in Mittelerde in den Totenhallen von Mandos wiederzukehren. "Erinnert euch die Tat Annaels nicht an etwas, H├║rin, Sohn Galdors?" fragte Melkor l├Ąchelnd. Pl├Âtzlich brannte H├║rins Wange. Er befasste den Schnitt, der ihm von Morgoth auf dem Thangorodrim zugef├╝gt worden war. Der Schmerz fra├č sich in seinen Leib und er verwendet alle Kraft darauf nicht zu schreien. So stand er mit zusammengebissenen Z├Ąhnen vor Melkor und sah den Ainu mit Hass an. Melkor blickte hasserf├╝llt zur├╝ck. Der Schmerz wurde st├Ąrker. Langsam ging H├║rin Thalion vor dem schwarzen K├Ânig auf die Knie. Dennoch hielt er weiterhin dem Schmerz stand und schrie noch immer nicht, obwohl die Folter ihn sehr mitnahm. Melkors Lippen umspielte ein L├Ącheln und er strich dem Atan, ├╝ber das Gesicht. H├║rins ganzer K├Ârper war gel├Ąhmt. Er f├╝hlte diese vertraute Macht, die ihn bereits an den steinernen Thron auf den Wipfeln des Thangorodrim gefesselt hatte, sich in seinem K├Ârper ausbreiten. Hilflos sah er zu Morgoth auf. "M├Âge die Vergangenheit euch die Augen ├Âffnen." sagte Melkor und setzte etwas in Valarin hinzu, das weder H├║rin noch Annael verstanden. Aus Melkors Mund kamen nur T├Âne, die kein irdisches Wesen nachzuahmen vermochte. Pl├Âtzlich wurde H├║rins Geist weit fort getragen. Er sah seinen Bruder und sich selbst, als J├╝nglinge durch die W├Ąlder von Brethil rennen. Huor jagte einem Tier hinterher und er folgte seinem Bruder. Dann schoss Huor und der Pfeil sauste in ein Geb├╝sch. Die beiden jungen Atani gingen in das Geb├╝sch und mit Schrecken, sahen sie dort einen verletzten Elda. Der Pfeil Huors steckte in dem Bein des Elben. Der Elb fauchte sie in Quenya an. Als H├║rin Sindarin gebrauchte, sprach der Elda in Westron weiter: "Wie k├Ânnt ihr einfach so schie├čen. Man sollte sein Ziel vor sich sehen. T├Ârichte Menschenkinder." "Huor! H├║rin!" h├Ârten die Jungen ihren Onkel Haldir rufen und bald schon kam der F├╝rst der Haladin zum Vorschein." Bringt euren Ziehs├Âhnen anst├Ąndiges Jagen bei, und lasst sie nicht hier unbeaufsichtigt auf Elben schie├čen", knurrte der Elb aus Doriath den Adan an." "Es tut mir Leid, Herr! Meine Neffen werden nie wieder auf euer Volk schie├čen", entschuldigte sich Haldir und nahm Huor und H├║rin mit sich. Dann sp├Ąter in Haldirs H├╝tte wurde Huor heftig von seinem Ziehvater zurechtgewiesen. H├║rin sa├č in der Ecke und h├Ârte das Gebr├╝ll seines Onkels. Der junge Adan sah mit Angst zu Haldir. Huor bettelte seinen Onkel um Verzeihung. Doch die Worte des kleinen Junge hatten keine Wirkung auf Haldir. Dann schlug dieser Huor. Die Hand erhob sich und das Kind schrie. "Nein!", schrie H├║rin und rannte auf seinen Onkel zu. Er dr├Ąngte sich sch├╝tzend zwischen seinen Bruder und Ziehvater. Huor hielt sich die blutende Nase und wimmerte. Haldir verpasste auch H├║rin eine Ohrfeige. Wieder in der Gegenwart strich sich der nun erwachsene F├╝rst Dor-L├│mins ├╝ber dieselbe Stelle und sp├╝rte die Narbe, die Melkor dort hineingerissen hatte. Er wusste nun, dass sich Melkor diese Stelle nicht zuf├Ąllig ausgesucht hatte. Der Sohn Galdors blickte auf, sah in die gl├╝henden Augen Morgoths und sagte: "Wie der Vater so der Sohn. Huor hat dasselbe wie Tuor durchmachen m├╝ssen. Er hat unseren Onkel danach gehasst. Er lebte immer in Angst vor ihm." Er konnte die Gef├╝hle von damals sp├╝ren. Der Schmerz eines verletzten und entt├Ąuschten Kindes drang in sein Herz. "So ist es. Ihr wisst also wie sich Tuor gef├╝hlt hat. Ihr habt Haldir gehasst, f├╝r das was er eurem Bruder antat. Ihr wart damals ein hilfloser Junge. Nun seid ihr ein Mann, H├║rin Thalion. Ihr seid ein Onkel, der f├╝r seinen Neffen verantwortlich ist. Was h├Ątte Huor an eurer Stelle getan? Was w├╝rdet ihr tun, wenn Annael an Stelle von Tuor T├║rin geschlagen h├Ątte? Euer Sohn ist tot und euer Neffe lebt. Wie oft habe ich den Hass in euren Augen gesehen, als zum Beispiel der Zwerg M├«m euren Sohn verriet? Wie oft habe ich euch wutentbrannt Melian und Thingol verfluchen h├Âren, als ihr erfahren habt, dass T├║rin aus Doriath verbannt wurde? Wie oft habt ihr mich selbst beleidigt, als meine Orks T├║rin gefangen nahmen? Wie habt ihr mich verflucht als Beleg C├║thalion von seinem Freunde ermordet wurde. Soll dieser Hass eines Onkels nicht Raum finden? Diese Reaktionen k├Ânnt ihr nicht leugnen. Was w├╝rdet ihr also tun wenn T├║rin an der Stelle seines Cousins gewesen w├Ąre?", sprach Morgoth. "Ich w├╝rde Annael t├Âten." brachte H├║rin hervor. Er empfand nun nur noch Hass gegen den Quend├ź. Dennoch fragte er sich, ob Huor genauso handeln w├╝rde. Er rief sich den Tod Huors ins Ged├Ąchtnis. Schmerz ├╝ber den Verlust seines geliebten Bruders drang in sein Herz. Er sah, wie Huor von dem Pfeil getroffen wurde. Er k├Ąmpfte sich schreiend zu seinem Bruder durch. "H├║rin, seht ihr nicht was Morgoth vorhat?" riss ihn die Stimme von Annael aus der Erinnerung. "Er manipuliert euch. Er will das Blut der Eldar an eure H├Ąnde heften." "Schweigt!" donnerte Thalion und sah zu Melkor. "Tut, was auch euer Bruder getan h├Ątte. Ihr kennt das Leid, wessen Tuor durchlitten hatte. Sollte dieser Quend├ź denn nicht von der Hand Huors bestraft werden? Da Huor nun leider nicht mehr auf Arda wandelt, solltet ihr, sein Bruder, den Quend├ź bestrafen. Nichts ist angemessener als der Tod. Ihr habt dem Zwerge M├«m den Tod gew├╝nscht, als dieser euren Sohn den Orks auslieferte. Nun habt ihr das Recht diesen Elda, f├╝r sein Vergehen an einem Unschuldigen zu bestrafen", sagte Melkor. H├║rins Augen blitzten vor Zorn. Er stimmte Morgoths Worten voll und ganz zu. "Wir sind beide Eruh├şni. Die Atani sollten niemals das Blut der Quendi vergie├čen. Gedenkt Alqualonde und der Taten von F├źanors S├Âhnen. Gedenkt des Sippenmords. Die Valar werden auch euch f├╝r dies Bluttat verurteilen", rief Annael. Doch H├║rin h├Ârte das Flehen des Elda nicht. Von einem Zorn angetrieben, den er nicht zu b├Ąndigen vermochte, trat er zu dem in Ketten gelegten Elben. Zwei Orks traten heran und streckten H├║rin ein schwarzes Schwert entgegen. Der Sohn Galdors nahm die Waffe entgegen. Gespannt blickte Morgoth den Adan an. Er w├Ągte seinen Sieg ab. Noch konnte H├║rin einen R├╝ckzieher machen. Der F├╝rst des Dritten Hauses der Edain stand nun mit dem Schwert in der Hand vor Annael. "Nicht die Hand von H├║rin wird dich niederstrecken. Es ist Huor der dieses Urteil nach seinem Tode vollstreckt. Oh Bruder! W├Ąrest du noch am Leben, w├╝rde dein Zorn ├╝ber diesen Quend├ź kommen. M├Âge er f├╝r die Tat an deinem Sohn nun bestraft werden. Ich tue dies in deinem Namen!" sagte H├║rin, doch bevor er das Schwert niedersausen lassen konnte, wurde sein Arm aufgehalten. Eine graue Gestalt hielt ihn fest. Sie war schemenhaft und nicht wirklich da. "H├║rin, Sprecht nicht diese L├╝gen. Ich komme im Auftrag von N├ímo, dem Herr der Toten, zu euch. Bevor euer Bruder Ea verlie├č, hat er gesagt, sollte je die Hand gegen meinen Sohn erhoben werden, dann wird demjenigen vergeben werden, da ich nicht m├Âchte, dass mein Sohn in Groll und Hass aufw├Ąchst", sprach der Schemen. Der Balrog griff den Schemen an. Der Geist, war ein Maia Amans. Er stammte aus N├ímos Gefolge. Die beiden Ainur k├Ąmpften. Morgoth rauchte vor Wut. "Auch das wird es nicht aufhalten!", br├╝llte Melkor und verfluchte Mandos innerlich. Er streckte seine Macht aus und der Sohn Galdors durchstie├č von Morgoths Willen gef├╝hrt das Herz Annaels. Der Quend├ź sank sterbend zu Boden. "Hen agar ├║watha i-chaim g├«n, H├║rin Thalion. Es klebt an den Krallen Morgoths", sagte der Elda in einem letzten Atemzug und empfing mit einem L├Ącheln, das Licht von Mandos Hallen. Dann verschwand der Maia und der Balrog schlurfte schnaubend in die Ecke. H├║rin lag ├╝ber Annaels Leichnam und weinte, von seiner Tat ├╝berw├Ąltigt. "Ihr seid gebrochen und habt sogar gemordet. Sagt mir nun den Aufenthaltsort von Turgon. Wo ist Gondolin?", knurrte Melkor den am Boden knienden H├║rin an. "Niemals! Ihr k├Ânnt ├╝ber meinen K├Ârper gebieten, aber nicht ├╝ber meinen Mund und mein Herz. Diese Tat werdet ihr bereuen! Aran Einior, h├Âre mich", rief H├║rin. " M├Âgest du dich der Meinen annehmen, auf dass sie nicht im Schatten des Fluchs wandeln. M├Âgest du Arda vor Morgoth besch├╝tzen. M├Âgest du mich von meinem Leide erl├Âsen! Ich bitte dich, als Erbe Il├║vatars!" Morgoth brach in Zorn aus. "Manwe, wird dir niemals helfen! Irgendwann wirst du brechen, Thalion! Das schw├Âre ich dir!", br├╝llte der Ainu und in seinen Zorn drangen Flammen aus seinen N├╝stern. Der Balrog packte den Sohn Galdors und schleifte ihn zur riesigen Treppe von Angband, denn er hatte erkannt, dass sein Herr nicht mehr bei Sinnen war. Der Schmerz und die Wut ├╝ber Mandos Einmischung war gro├č in Melkors Herzen aus Eis. Noch hinzu kam, dass die Furcht vor seinem Bruder, der sich nun durch H├║rins Flehen tats├Ąchlich dem Adan und seiner Familie annehmen k├Ânnte, gro├č. Denn das w├╝rde seinen Plan zunichtemachen. Nur Manwe, war in der Lage den Fluch ├╝ber H├║rin und seine Sippe zu brechen. Dies durfte nicht geschehen.
  5. mathias

    Sachbuch-Empfehlungen

    Welches Sachbuch hat es geschafft euch f├╝r Thematik zu begeistern? Bzw. was sind eure liebsten Sachb├╝cher? Welche Sachbuchautorin oder welcher -autor ist euch besonders positiv aufgefallen, weil sie/er vielleicht auch die trockensten Themen interessant aufbereiten k├Ânnen? Hier mal zwei meiner Favoriten: "Watching The English" von Kate Fox, eine ├Ąu├čerst interessante, wenn auch etwas umfangreiche Studie der Kultur der Engl├Ąnder. "Nagasaki" von Klaus Scherer, der recherchiert hat ob der Abwurf der 2. Atombombe ├╝berhaupt entscheidend f├╝r die Kapitulation Japans war oder nicht.
  6. Seelisch Vergessen Kapitel 1 - Eine unvorhergesehene Gesellschaft Jahre 2941 D.Z / Auenland In einem Loch im Boden, da lebte ein Hobbit mit seiner Ziehtochter. Die gr├╝ne, runde T├╝r, der Hobbith├Âhle, f├╝hrte zu einer r├Âhrenf├Ârmigen Halle. Die B├Âden waren mit Fliesen und Teppichen ausgelegt und die R├Ąume mit St├╝hlen und Schr├Ąnken. Die H├Âhle bestand aus Schlafzimmer, Badezimmer, Keller, Speisekammern, K├╝che, Esszimmer und Arbeitszimmer. Aus dem kleinen, runden Fenster hatte man einen tollen Ausblick auf den kleinen Garten. Ich lebte bei einem Hobbit, namens Bilbo Beutlin. Er mochte keine Abenteuer, im Gegensatz zu mir. Manch ein Hobbit hatte in seinem ganzen Leben noch nie die Grenzen des Dorfes ├╝bertreten. Eines Tages sa├č ich auf der Bank vor unserer H├Âhle und betrachtete mein Schwert, das ich von meinen Eltern zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte. Ich erinnerte mich an die sch├Âne Zeit. Wir lebten friedlich, andrerseits gef├Ąhrlich. Pl├Âtzlich setzte sich Bilbo neben mich und fing an seiner Pfeife zu rauchen. Ich kicherte und fragte ihn freundlich: ┬╗Ist die K├╝che sauber?┬ź Beleidigt nickte er und sah auf das Schwert. Der Hobbit nahm einen kr├Ąftigen Zug aus seiner Pfeife und lie├č den Rauch langsam entwichen. ┬╗B├║seyra? Warum tust du dir das an? Dir geht es nicht gut dabei, wenn du an deiner Vergangenheit erinnerst. Warum besch├Ąftigst du dich mit deiner Geschichte?┬ź Ich schwieg und dachte ├╝ber Bilbos Worte nach. Je mehr ich ├╝ber meine Vergangenheit nachdachte, umso schlechter f├╝hlte ich mich. ┬╗Ich wei├č Bilbo! Ich kann es nicht einfach ablegen, wie ein Mantel. Ich bin nur mal das, was ich bin. Du musst mich verstehen.┬ź Bilbo nickte stumm und schloss seine Augen. ┬╗Ich bin eine Wikingerin! Ich wei├č, dass du nicht viel davon h├Ąltst. Meine Familie und Bekannten waren alle Wikinger und wurden von Elben get├Âtet. Sie haben versucht, unsere Rasse auszurotten. Ich bin die Einzige, die ├╝berlebt hatte und ich werde diese ÔÇ×RasseÔÇť, wenn man sie so nennen sollte, nicht ausrotten lassen.┬ź, f├╝gte ich hinzu und konnte sp├╝ren, dass Bilbo wusste, dass ich w├╝tend wurde. ┬╗Es tut mir leid, dich ver├Ąrgert zu haben. Das wollte ich nicht.┬ź Ich l├Ąchelte und nahm seine Entschuldigung an. Doch pl├Âtzlich lachte er herzlich auf, woraufhin ich ihm in den Bauch boxte. Leider verga├č ich dabei, welche Kraft meine Schl├Ąge besa├čen und so fiel der kleine Hobbit, eigentlich war er genauso gro├č wie ich, von der Bank runter. ┬╗Wenn ich ehrlich sein soll, bewundere ich es! Egal wie merkw├╝rdig die M├Ąnner dich ansehen oder ├╝ber dich reden, du l├Ąsst dich nicht einsch├╝chtern. Du bleibst so, wie du bist. Du l├Ąsst dich nicht unterkriegen und das finde ich wirklich mutig von dir. Ich bewundere dich!┬ź, sagte er l├Ąchelnd und ich wurde leicht rot. ┬╗Danke Bilbo, das h├Âre ich gerne!┬ź Ersch├Âpft stand ich auf und streckte mich ausgiebig, sodass hier und dort einige Knochen knackten. L├Ąchelnd fuhr ich mir durch die blonden Haare und erkannte eine unbekannte gro├če Gestalt vor uns. Er hatte einen spitzen grauen Hut, einen Stock - der l├Ąnger war als er und einen grauen Bart. ┬╗Guten Morgen!┬ź, sagte Bilbo zu der Gestalt freundlich und ich wusste, dass er es ehrlich meinte. Auch ich w├╝nschte dieser Gestalt einen guten Morgen. ┬╗Was meint Ihr damit?┬ź, fragte er mich. ├ťberfordert sah ich ihn an und setzte mich wieder hin. Schnell hob ich mein Schwert hoch und legte dieses auf meinen Scho├č. ┬╗W├╝nscht Ihr mir einen guten Morgen oder meint Ihr, dass dies ein guter Morgen ist, gleichviel, ob ich es w├╝nsche oder nicht. Meint Ihr, dass Euch der Morgen gut bekommt oder, dass dies ein Morgen ist, an dem man gut sein muss?┬ź ┬╗Alles auf einmal, nehme ich mal an.┬ź, sagte ich etwas unbeholfen. ┬╗Kenne ich Euch?┬ź, erkundigte ich mich schlie├člich und packte mir eine blonde Haarstr├Ąhne hinter das Ohr. Auch Bilbo war neugierig. ┬╗Ich wei├č, wie Ihr beiden hei├čt, Mister Bilbo Beutlin und B├║seyra Runa. Und Ihr kennt auch meinen Namen! Ich bin Gandalf.┬ź, sagte dieser Gandalf letztlich und deutete eine Verbeugung an. ┬╗Gandalf!┬ź, sagte ich verdutzt und ging einen Schritt auf ihn zu, w├Ąhrend Bilbo mich stumm beobachtete. ┬╗Doch nicht der Gandalf, der an Festtagen immer wundervolle Geschichten von Orks, Elben, Riesen und Drachen erz├Ąhlt hat? Ich bitte um Verzeihung, aber ich hatte keine Ahnung, dass Ihr noch im Gesch├Ąft seid!┬ź, sagte pl├Âtzlich Bilbo ├╝berrascht und rauchte weiter. ┬╗Was treibt Euch in diese Gegend?┬ź, wollte er wissen. ┬╗Nun, ich bereite ein Abenteuer vor und bin auf der Suche nach Jemandem, der sich daran beteiligen m├Âchte.┬ź Seine Stimme wurde bei jedem Wort geheimnisvoller. ┬╗Und diesen Jemand habt Ihr wirklich hier gefunden?┬ź, grinste ich. Gandalf nickte. ┬╗Das glaube ich nicht! Wir sind hier alle ruhige und einfache Leute, au├čer B├║seyra. Damit hat man nur Scherereien und ├ärger und kommt zu sp├Ąt zum Essen. Tut mir leid, wir suchen kein Abenteuer, aber ich w├╝rde mich freuen, wenn Ihr zum Tee kommen w├╝rden!┬ź, sagte Bilbo freundlich, zog mich hinter der gr├╝nen T├╝r und schloss sie ab. Verwirrt sah ich ihn. Bilbo versuchte meinen Blick auszuweichen und ging in die K├╝che, w├Ąhrend ich ihm folgte und fragte:. ┬╗Warum in aller Welt hast du Gandalf zu einem Tee eingeladen?┬ź Sp├Ąt am Abend legte Bilbo seinen Fisch auf den Teller und presste eine Zitrone aus, als es pl├Âtzlich an der T├╝r klopfte. Verwirrt blickte ich ihn an, da er gegen├╝ber mir sa├č, und stand auf. ┬╗Erwartest du jemand?┬ź, wollte ich wissen. Doch er sch├╝ttelte den Kopf. Neugierig ging ich auf die runde T├╝r zu, blieb eine Weile stehen und sah an mir herunter. Ich trug eine enge braune Hose und dazu passende braune Stiefel, die mir bis zu den Waden reichten. ├ťber meinem blauen Tunika trug ich ein Kettenhemd ohne ├ärmel. Dar├╝ber trug ich eine braune Weste mit sch├Ânen Verzierungen, die mir bis zu den Becken reichten. Die Schwertscheide aus Leder mit G├╝rtelschleife war um meine Taille gebunden. Meine blonden Haare reichten mir bis zu den Schulterbl├Ąttern. Es gab keinen richtigen Schnitt und sah ziemlich struppig aus. Ich hatte blaue Augen und eine helle Haut. Die Kleidunge: http://www.bilder-hochladen.net/i/lxag-w-50b6.png Das Aussehen: http://www.bilder-hochladen.net/i/lxag-x-8abb.png Langsam ├Âffnete ich die T├╝r und fragte mich, wer es sein k├Ânnte. Es war ein Zwerg. Verwirrt sah ich ihn an und verzog leicht mein Gesicht. Was zum Kuckuck! Seine Gesichtsbehaarung war ausgepr├Ągter, als die auf seinem Kopf, da er mehrere T├Ątowierungen auf seinem Kopf hatte. Auf seinem R├╝cken trug er eine gro├če Streitaxt. Ebenso sah er mich verwirrt an. Angeblich hatte er noch nie eine Wikingerin gesehen. ┬╗Dwalin! Zu Euren Diensten!┬ź, sprach er in einer tiefen Stimme und verbeugte sich vor mir. Um etwas zu sagen, sagte ich: ┬╗B├║seyra Runa! Zu Euren Diensten! Kennen wir uns?┬ź Der Zwerg, der sich als Dwalin vorgestellt hatte, trat in die H├Âhle und sah mir tief in die Augen. ┬╗Nein!┬ź Dann zog er seinen Umhang aus. ┬╗Gut riecht es hier, B├║seyra!┬ź, lobte er mich und ging in die K├╝che. Ich lugte mit meinem Kopf nach drau├čen, um nachzuschauen, ob er alleine war. Er war alleine und somit schloss ich die T├╝r hinter mir zu und folgte ihm in die K├╝che. Dort setzte ich mich auf einen freien Stuhl und ├╝berkreuzte die Beine. Bilbo und ich sahen ihm zu, wie er alles aufa├č, so als, ob er kurz vorm Verhungern w├Ąre. Erneut klopfte es an der T├╝r, als Bilbo den Zwerg in der K├╝che eine Sch├╝ssel Brot ├╝berreichen wollte. Ich sah in Richtung der Eingangst├╝r und Bilbo riss ihn auf. Ich konnte h├Âren, wie ein gewissen Balin fragte, ob er zu sp├Ąt kommen w├╝rde. Dann kam er zu uns und begr├╝├če Dwalin. Der Zwerg hatte einen langen wei├čen Bart, der teilweise in zwei H├Ąlften gespalten war. Ich zog verwundert eine Augenbraue in die H├Âhe, als sich die beiden die K├Âpfe gegeneinander schlugen. Zwergen! ┬╗Gibt es noch etwas zu essen?┬ź, fragte mich Dwalin. Zum Gl├╝ck kam mir Bilbo zur vor und versuchte seinen Besucher gut zu versorgen. Freundlich fragte er, was sie wollten. Von mir h├Ątte sie geh├Ârt: ┬╗Nein und jetzt raus hier!┬ź So war ich. Wie meine Mutter. Unfreundlich und manchmal kalt. So war ich zumindest zu den Fremden. Zu den Leuten, die mir bekannt waren, war ich freundlich und hilfsbereit. Und diese beiden Zwerge waren offensichtlich Fremde, die nichts in meiner und Bilbos Hobbith├Âhle zu suchen hatten. W├Ąhrend Bilbo verzweifelt versuchte eine Antwort aus den Zwergen herauszubekommen, sa├č ich auf einem Stuhl im Esszimmer und sah mir unsere G├Ąste an. Ich wusste, dass sie zu den Durins Volk geh├Ârten. Auch ich mochte ebenfalls keinen Besuch, wie Bilbo, der einfach so hereinspazierte und so tat, als ob ihm das Haus geh├Âren w├╝rde. Sie hatten keine Manieren. Pl├Âtzlich schellte die T├╝rglocke und ich erhob mich. Genervt ging ich auf die T├╝r zu, riss sie auf und schaute meinen Besuch w├╝tend an. Vor mir standen zwei junge Zwerge. Genervt st├Âhnte ich auf. ┬╗Fili┬ź, sagte der Blonde l├Ąchelnd. ┬╗Und Kili! Zu Euren Diensten!┬ź, f├╝gte der andere hinzu, nachdem er mich gemustert hatte, und verbeugten sich vor mir. ┬╗Zwerge! Wir haben heute keine G├Ąste erwartet. Geht jetzt! Es sind genug Zwerge bei uns!┬ź, sagte ich schnell und wollte gerade die T├╝r schlie├čen, als der Dunkelhaarige seinen Fu├č dazwischen stellte. ┬╗Super. Die anderen sind bereits da!┬ź Und im n├Ąchsten Moment wurde ich von den Zwergen zur Seite gedr├Ąngt. Zuerst kam Kili hinein, gefolgt von Fili. Dieser blieb vor mir stehen und dr├╝ckte sein Schwert in meine H├Ąnde. ┬╗Vorsichtig damit! Ich habe sie gerade geschliffen!┬ź Was bildete er sich ein? W├╝tend gab ich ihm sein Schwert zur├╝ck, woraufhin er mich erschrocken ansah. ┬╗Ich bin nicht deine Sklavin, Fili. Ich habe selber Waffen, also achte selber auf sie auf, verstanden?┬ź, damit wendete ich mich von ihm ab und verschwand ins Wohnzimmer. ┬╗Er hat nicht erw├Ąhnt, dass Bildo Beutlin eine bezaubernde Frau hat.┬ź, umschmeichelt mich der anscheinend j├╝ngere Kili, nachdem er mir gefolgt war. ┬╗Ich bin nicht seine Frau┬ź, sagte ich grinsend. ┬╗Ich bin seine Ziehtochter!┬ź Stille. Erst sah Kili ziemlich geschockt aus, aber dann grinste er. Was ging nur in seinem Kopf vor? Ich musste zugeben, dass ich mit solchen Umgangsformen von den Zwergen niemals erwartet h├Ątte und diese lie├čen mich leicht err├Âten. Ich ging in die K├╝che, gefolgt von Kili und musste dabei zusehen, wie die Zwerge dabei waren, die M├Âbel zu verschieben. Ich wusste, dass der Zwerg hinter mir stand, also drehte ich mich zu ihm um und fragte fl├╝sternd: ┬╗Seit ihr etwa hierhergekommen, um unsere M├Âbel zu verschieden?┬ź, ich h├Ârte, wie er lachen musste, und verneinte die Frage. Doch den wahren Grund wollte er mir nicht erz├Ąhlen. Erschrocken fuhr ich zusammen, als jemand erneut an der T├╝r klopfte. Hektisch ├Âffnete ich die T├╝r und acht weitere Zwerge fielen auf unsere Fliesen. Hinter ihnen steckte eine bekannte Gestalt seinen Kopf durch die T├╝r und ich konnte mir erkl├Ąren, wer hinter diesem ganzen Chaos steckte. ┬╗Gandalf!┬ź
  7. Aragorn Elessar

    Welche ├ťbersetzung?

    Hallo zusammen Also ich bin zur Zeit irgendwie hin und hergerissen. Mit etwa 15 Jahren habe ich damals zum ersten Mal das Buch der Herr der Ringe gelesen, viermal, seitdem kenne ich nur die Filme und habe bisher jetzt kaum wieder die Zeit gefunden das Buch von neuem zu beginnen. Jetzt habe ich vor Monaten gesehen, dass es eine Neuauflage der Krege-Version gibt, also die, die neu ├╝berarbeitet wurde weil die erste nicht so gut abgeschnitten hat. Hab mir jetzt den ersten Teil geholt und auch angefangen und mit der Carroux-Version verglichen; also ich finde beide eigentlich recht gut, hab mich an die Carroux gew├Âhnt (Schreibstil, S├Ątze kommen auch in den Filmen vor, angenehm zu lesen) Doch was mich etwas st├Ârt ist eben, dass der Stil gleichbleibend ist, also sowohl der allgemeine Text als auch das Gesprochene. Im zweiten Band wei├č ich noch, da sprechen die Uruk-Hai┬┤s wie die Menschen o. auch Elben. In der Krege sollen sie anders klingen, abgehakter, mit wenig Worten. Er mag zwar etwas moderner geschrieben haben, aber dort kann man zumindest die Rassen bzw. V├Âlker voneinander unterscheiden. M├Âchte jetzt eigentlich nur gerne wissen welche ├ťbersetzung ihr am meisten liest, welche ihr immer noch bevorzugt und ob man die neue Krege-Version dennoch empfehlen kann? Ist halt bl├Âd, wenn man die Carroux-Version nimmt und liest, und dabei fragt man sich, wie der Krege diesen Satz eigentlich formuliert hat, ob dieser besser zu lesen ist oder eher nicht^^ lg
  8. T├╝binger MYRA-TAGE / T├╝binger Tolkien-Tage 04-10.September 2017 - Eine ganze Woche M├Ąrchen-Mittelalter-Fantasy. 2017 - 35 Jahre MYRA - 60 Jahre Tolkien auf Deutsch - 80 Jahre "The Hobbit" - 125.Geburtstag Tolkiens - mehr als nur ein Grund zum Feiern. Alle f├╝nf Jahre -seit 1987- veranstaltet der T├╝binger Verein der Freunde Myras VFM e.V. zusammen mit anderen Institutionen, Gruppen und Vereinen (in der Vergangenheit etwa dem Deutsch - Amerikanischen Institut DAI, dem Ersten Deutschen Fantasy-Club EDCF eV, den Inklings e.V., der Stadtb├╝cherei T├╝bingen, der Gilde der Fantasy-Rollenspieler GFR eV) statt einem normalen j├Ąhrlichen MYRA-Treffen die T├╝binger MYRA-Tage, eine ganze Woche M├Ąrchen - Mittelalter - Fantasy. Alles drei sind Themen mit denen sich Professor J.R.R. Tolkien besch├Ąftigt hat, dessen auch dieses Jahr als "25 Jahre T├╝binger Tolkien Tage" gedacht wird - angesichts von 80 Jahren Tolkien auf Englisch, 60 Jahren Tolkien auf Deutsch und 35 Jahren Projekt Myra, einem Konzept gemeinsam eine einzige Welt der Fantasy zu erschaffen, das ohne Tolkien nicht denkbar gewesen w├Ąre. Wieder werden wir versuchen, mit allen T├╝binger (auch Theater-) Gruppen, Vereinen und auch interessierten Firmen (Buch- und Spiele-Handlungen, Sponsoren einzelner Events) vom 04-10. September 2017 gemeinsam alles aufzubieten, was in T├╝bingen rund um M├Ąrchen, Mittelelter und Fantasy geboten wird. Schwertkampf und Elbenschmuck-Workshop, Autorenworkshops, Mittelalter-Vortr├Ąge und Bogenschiesssen.... Wieder wird es gemeinsam mit TolkienOnline.de viele Autorenlesungen, Workshops und Vortr├Ąge geben, wieder sind Filker und Liverollenspiel-Barden eingeladen, uns und einander zu unterhalten, wieder wird auch der Spielspa├č im Tolkien-Brettspiel, Fantasy-Kartenspiel und Fantasy-Rollenspiel auf Mittelerde wie auf Myra nicht zu kurz kommen. Auch MMO-Fans wie Spieler der MYRA-Gilde von "Game of Thrones Ascent" und "Runes of Magic" (RoM) werden auf ihre Kosten kommen. F├╝hrungen soll es auch wieder im mittelalterlichen Kloster Bebenhausen geben (kostenlos f├╝r mittelalterlich oder m├Ąrchenhaft kost├╝mierte). Die Veranstaltungswoche bei Facebook: https://www.facebook.com/events/888800767872756/ Mehr seit 2017 auch wieder unter einer eigenen URL: http://tuebinger-tolkien-tage.de
  9. Hallo ihr Lieben, ich habe abzugeben Das Silmarillion, gr├╝ner Schnitt, Luxusausgabe von Bertelsmann. Das Buch ist ungelesen. Stand nur im Regal. Die Karte ist nat├╝rlich drin und original eingeklebt. Ich habe sie nur f├╝r ein Foto auseinandergeklappt. Keine Knicke,Besch├Ądigungen, Verschmutzungen. Fotos schicke ich gerne per Mail, da hier die Dateigr├Â├če nicht reicht. Ich m├Âchte es lieber ├╝ber dieses Forum an einen echten Fan verkaufen als ├╝ber e bay. Schreibt mich einfach an, Preisvorschl├Ąge gerne per Mail. LG Gonzo
  10. Die B├╝cher wurden einmal gelesen, insgesamt sieben B├Ąnde. Der Schober hat au├čen ein paar kleine Macken, das bringt das Alter mit sich. Preis f├╝r diese Sonderausgabe 38,-- Euro Ich versende auch, wenn der K├Ąufer das Porto ├╝bernimmt., bin aber Privatperson. Schlie├če von daher den Umtausch oder eine R├╝cknahme aus.
  11. Corky

    No Sex Please!

    Ihr Lieben! Vor geraumer Zeit hat unsere liebe @Perianwen diesen Artikel gefunden und im Chat zum Besten gegeben. Daher m├Âchte ich ihn gerne auch dem Rest der Community nicht vorenthalten Wie mein lieber Mann dazu bereits sagte: Frau Partridge legt den Herrn der Ringe rein allegorisch aus. F├╝r sie scheint wirklich ALLES, was Tolkien schreibt, eine sexuelle Komponente zu haben. Ich will nicht durch den ganzen Text gehen (Ich denke, da gibt es f├Ąhigere und begeistertere Menschen f├╝r diese Aufgabe), m├Âchte aber doch auf ein paar Textstellen eingehen, die ich als besonders irritierend empfand: S. 81 unten ff: Dass Tolkien homosexuelle Tendenzen gehabt haben soll, war mir neu. Hat irgendjemand Informationen oder Anmerkungen dazu? Als Indiz daf├╝r aber getrennte Schlafzimmer des Ehepaares Tolkien anzugeben erscheint mir doch reichlich weit hergeholt. Getrennte Schlafzimmer sind kaum un├╝blich. Au├čerdem darf man vermutlich, wenn der beste Kumpel heiratet, auch mal "distressed" sein. S. 184 bis 187: Praktisch das gesamte Kapitel ├╝ber Frodo und Sam scheint aus einer ├ťberinterpretation von K├Ârperkontakt zu bestehen. Sam an Frodos Krankenbett h├Ąlt dessen Hand (so wie viele das vermutlich tun w├╝rden) und verh├Ąlt sich bei Frodos Erwachen "awkwardly" ÔÇô auch das ist wohl zu verzeihen, wenn ein Freund dem Tod gerade von der Schippe gesprungen ist und tagelang bewusstlos im Krankenbett lag. Gleiches gilt f├╝r die Szene in Cirith Ungol. Ein Sam, der daneben steht, bis Frodo sich be- und aufgerappelt hat, w├╝rde distanziert und irreal wirken nach allem, was die zwei bisher durchgemacht haben. Sam glaubte Frodo tot ÔÇô da ist es menschlich, den anderen in den Arm zu nehmen, ob mit oder ohne romantische Gef├╝hle. S. 187 ff: Mein Lieblingskapitel! Zustimmen m├Âchte ich, dass Kankra nicht durch ihre weibliche Unwiderstehlichkeit, sondern durch Gr├Â├če und nat├╝rliche Waffen eine Bedrohung darstellt. Damit h├Ârt meine Zustimmung leider auf. Die "noticeable sexual undertones" in Kankras Beschreibung erkenne ich leider nicht ÔÇô die Tatsache, dass sie Brut produziert, w├╝rde ich eher auf ihr Wesen als spinnenartige Kreatur zur├╝ckf├╝hren, deren Fortpflanzungsstrategie auf Quantit├Ąt basiert. Etwa so wie die der Orks, die nun niemand als sexualisiert verstehen m├Âchte Dazu passend: Wo sollte Kankra denn sonst hausen als in einer H├Âhle? Wie sollte diese denn sonst aussehen, als mit Spinnenweben behangen und verkleistert? Und womit, als mit ihren Schwertern, sollten Frodo und Sam diese sonst zerschneiden? Kommen wir zur "Vergewaltigung Kankras" und lassen uns auf Brendas Interpretation ein: Galadriels Phiole repr├Ąsentiert einen potenteren Phallus als Frodo oder Sam ihn besitzen ÔÇô was macht das aus Galadriel? Spr├Ąche das nicht der Frau, die sp├Ąter im Artikel mit Venus und Jungfrau Maria verglichen wird, eine ├╝berragende, ja "unmenschliche" M├Ąnnlichkeit zu? Weiterhin wird die ernstliche Verletzung Kankras durch Sam dem Erreichen des gemeinsamen Orgasmus gleichgesetzt. Betrachtet man die Textstelle f├Ąllt auf, dass erstens der besagte Orgasmus etwa zur Mitte des Kampfes stattfindet. Wie lassen sich dann die Kampfhandlungen danach interpretieren? Liebevolles Nachspiel? Zweitens ist der Kampf damit nicht entschieden (so wie Partridge impliziert, denn Kankra zieht sich nicht nur zur├╝ck, sondern setzt danach wieder zum Sprung an, "this time to slay and then rend"), sondern wird erst durch das Einsetzen der Phiole beendet. D.h. Galadriels potenterer Phallus beendet Sams und Kankras sexuelles Intermezzo. Niemand m├Âchte sich das jetzt bildlich vorstellen. Zuletzt stellt sich dann noch die Frage: Was ist eigentlich Frodos Rolle w├Ąhrend dieser Szenerie? S. 192: Leider gibt Brenda keine Textstellen an, die belegen w├╝rden, dass Eowyns Wunsch zu k├Ąmpfen auf ihrer ungl├╝cklichen Liebe zu Aragorn beruht. Kann mir jemand sagen, wo sich das finden l├Ąsst? Verwunderlich ist zuletzt die Auswahl der weiblichen Figuren, die im letzten Kapitel beschrieben werden. Wo ist hier Arwen, die schlie├člich eine der zentralen weiblichen Figuren ist? Ich bin mit Brenda wohl nicht einer Meinung. Ich muss allerdings gestehen, dass ich auch nicht mehr ganz firm bin, was die B├╝cher angeht. W├╝rde mich sehr freuen zu h├Âren, was ihr f├╝r Ideen, Anmerkungen oder Best├Ątigungen bez├╝glich dieses Interpretationsansatzes habt.
  12. Zum Verkauf stehen die drei B├╝cher rund um das Heer der Ringe Universum. Also der Herr der Ringe, der Hobbit und das Silmarillion. Es sind alle Karten vorhanden. Es handelt sich um das Rote, Gr├╝ne und Blaue Buch. Die B├╝cher sind neu und wurden nicht gelesen standen nur in der Vitrine. Sind nur etwas eingestaubt. bilder gibt's per Mail kann keine hochladen
  13. Stiflasmum

    Umfrage f├╝r Facharbeit

    Hallo, mein Name ist Jonas und ich gehe in die Gymnasiale Oberstufe der Geschwister School Gesamtschule in Dortmund. Ich werde in ein Paar Wochen eine Facharbeit zu dem Thema: ,,Tolkien's influence on the media, Fantasy and Society of the 21th century." Abgeben und brauche EURE hilfe! Ich brauche eure Unterst├╝tzung ! Ihr m├╝sst mir sagen wie euch Tolkien Beeinflusst hat was Tolkien euch bedeutet wie hat er euer Leben gepr├Ągt . Und das k├Ânnt ihr ganz einfach Beantwortet meine Umfrage :https://docs.google.com/forms/d/1YlLE--gFyRlDcQegP7i4RLlPSreXN8WykfjvHjEhtXs/viewform?usp=send_form Ich bin seitdem ich ein kleiner Junge bin ein Riesen Tolkien Fan nur habe ich mich jetzt erst mit den Auswirkungen Tolkiens besch├Ąftigt und ich finde es sehr Spannend und wirklich Interessant . Es w├╝rde mich echt Tierisch freuen wenn ihr mir meine Fragen Beantworten w├╝rdet . Es w├╝rde mir wirklich Helfen . Bei fragen meldet euch einfach bei mir Danke im voraus euer Jonas aka Stiflasmum https://docs.google.com/forms/d/1YlLE--gFyRlDcQegP7i4RLlPSreXN8WykfjvHjEhtXs/viewform?usp=send_form
  14. Rubeus

    Filme (DVDs) und B├╝cher

    Wem ich damit noch eine Freude machen kann, der soll sich doch bitte melden. Ich habe zur Auswahl die Trilogie einmal als normale Dvds und die special extendet edition. Dann noch die B├╝cher als Filmausgabe, wie auf dem Foto zu erkennen ist. ├ťber das zweite Buch ist mir leider mal was ausgelaufen. Die erste H├Ąlfte ist leicht wellig, aber alles noch gut lesbar. Ansonsten alles soweit in Ordnung.
  15. Hallo, ich verkaufe ein neues limitiertes Grundregelwerk "Der Eine Ring - Am Rande der Wildnis" Das Grundregelwerk wurde nur einmal aufgeschlagen und durchgebl├Ąttert und befindet sich in neuwertigen Zustand. Bei Interesse einfach PN an mich http://shop.uhrwerk-verlag.de/der-eine-ring/128-der-eine-ring-grundregelwerk-limitiert.html
  16. HerrKaleu

    Gimli als Ringtr├Ąger?

    Moin meine Damen und Herren, Ich habe eine inhaltliche Frage was die Auswahl des Ringtr├Ągers betrifft. Ich habe das Buch einmal gelesen und die Filme mehrmals gesehen, aber eine Sache will mir nicht aus dem Kopf: Die Zwergenk├Ânige wurden ja bekanntlich nicht von Sauron korrumpiert, wie die Menschen (=> Nazg├╗l), da sie sich der b├Âsen Macht widersetzen k├Ânnen. Warum nimmt dann nicht Gimli den Einen Ring und tr├Ągt ihn nach Mordor? Das gibt bestimmt Streitereien in Bruchtal und Zwerge liegen zwar im Klinsch mit den Elben, aber in Anbetracht des nahen Untergangs der feien Welt sollte man solche Streitereien doch ad acta legen k├Ânnen?! W├Ąre sch├Ân, wenn sich ein Kenner meldet, da mich diese Frage schon etwas l├Ąnger besch├Ąftigt und ich bisher noch keine Antwort fand. Liebe Gr├╝├če.
  17. Hallo liebe Mittelerde-Fans, Ich suche das obengenannte Buch in deutscher Ausgabe versteht sich. Ein Bild des Buches findet ihr im Anhang. Wurde 2008 aufgelegt. Verlag Klett-Cotta. Danke f├╝r allf├Ąllige R├╝ckmeldungen! LurtzCP
  18. Hallo, ich schreibe meine Seminararbeit ├╝ber Tolkien und seinen Herrn der Ringe, genaustens werde Ich das Verhalten zwischen Gut und B├Âse analysieren, meine genaue "wissenschaftliche Frage" wei├č ich noch nicht. Aber Vorweg wollte ich euch Fragen ob ihr vielleicht gute Sekund├Ąr- oder auch Prim├Ąrliteraturen zu diesem Thema kennt und mir solche empfehlen k├Ânnt. Jetzt schon mal vielen dank f├╝r eure Antworten! (:
  19. In den Jahren 2010 bis 2013 hat Phil Dragash seine w├╝ndersch├Âne Lesung aller drei Teile von "The Lord of the Rings" kostenlos ins Net geladen. Wer ein Ohr f├╝r die englische Zunge hat und bisher mit Rob Inglis verstaubter Version vorlieb nahm, kann sich auf diese Lesung wahrlich freuen. Nach Abschluss des letzten Kapitels hat Phil Dragash, dessen Geschick ├╝ber die Zeit hinweg sichtlich wuchs, einige Kapitel neu ├╝berarbeitet und weitere ├ťberarbeitungen angek├╝ndigt. Es gibt auch 2 oder 3 begleitende Videos, in denen er u.a. auf Inspirationen und Quellen seiner Lesung eingeht. So wird z.B. fast jedes Lied im Buch vertont von ihm vorgetragen, z.T. von ihm selbst begleitet. Allerdings hat Peter Jackson auch hier tiefe Spuren hinterlassen. So spricht Pippin z.B. mit einem schottischen Akzent oder Frodo h├Ârt sich so derma├čen nach Filmfrodo an, dass er ganz von selbst die Gestalt von Elijah Wood annimmt. Im letzten Teil allerdings, wenn es zum Mount Doom zugeht, war Dragashs Stimme so packend, dass es mir die Schuhe ausszog und ich den Staub und die Verzweiflung der Hochebene von Gorgoroth im meiner d├╝rstenden Kehle sp├╝hrte. Das schreibt Phil Dragash selbst zu seinem Projekt: Phil Dragash im Net link gel├Âscht LOTR Audiobook Download (eine Datei pro Kapitel) Die Audiodateien sind in der alten und ├╝berarbeiteten Fassung vorhanden, also ggf. aussuchen. Viel Spass beim "schm├Âkern". P.S. ├änderung: die Videos wurden aud 2tube entfernt. Ich verweise auf die Audiodateien.
  20. Socorrah

    Verschwinden alle Elben?

    Hey zusammen, am Ende des 3. Zeitalters verlassen doch alle Elben (au├čer die Waldelben?) Mittelerde. Hei├čt das, dass dann, also im 4. Zeitalter, Bruchtal, Lorien etc. komplett verlassen sind? Hab' mir da irgendwie nie Gedanken dr├╝ber gemacht, aber irgendwie nimmt mich das gerade mit^^ LG Socorrah
  21. mehr bei: https://www.schwarzer-drachen-verlag.de/alwis-der-zwerg/
  22. Liebe Tolkien-Freunde, meine sehr verehrten Hochnerds, haben wir noch ein Zimmerchen frei unterm digitalen B├╝hl? Ich denke schon. Selbstverst├Ąndlich habe ich die ehrw├╝rdigen Hallen der Drittsch├Âpfung abgesucht, bevor ich mir diese bescheidene Klause f├╝r mein Thema ausgesucht habe. Aber ich fand nichts passendes. Ich m├Âchte hier B├╝cher sammeln und diskutieren, die Tolkien gekannt oder ihn sogar inspiriert haben k├Ânnten. Dabei w├Ąre es sch├Ân, wenn wir uns stillschweigend auf ein gewisses Niveau der Originalit├Ąt einigen k├Ânnten. Nat├╝rlich kannte Tolkien die Bibel. Aus seiner Biographie wissen wir, da├č er den Beowulf, die finnische Kalevala, die Edden und diverse englische M├Ąrchenautoren verschlungen hat. Und auch wenn er ihn geha├čt haben mag, gelesen hat der Professor Shakespeare auf jeden Fall. Sonst w├Ąre der wandelnde Wald von Birnam nicht als Marsch der Ents und Macduffs Kaiserschnitt nicht als Vorlage f├╝r Glorfindels Prophezeiung in sein Werk eingeflossen. Hier in dieser sandfarbenen Kammer wollen wir uns treffen, wenn wir bei der Lekt├╝re historischer Literatur ├╝ber Textstellen stolpern, die uns an Motive aus Tolkiens B├╝chern erinnern. Ich bin gespannt, was Ihr findet.
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