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  1. So nun geht's los Der erste Teaser-Trailer ist online und ich mag ihn
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  2. Im Thread „Wer ist der Mächtigste?“ entwickelte sich, fast 17 Jahre nachdem der Thread eröffnet worden war, erneut eine lebhafte Diskussion um die Bedeutung und die Erscheinungsformen von Macht bei Tolkien. Ausgangspunkt war ein Post von @SirLacy, der anmerkte, dass die Frage, wer der Mächtigste sei, im „Der Herr der Ringe“-Kontext irrelevant sei. Denn am Ende entscheide nicht das Wesen mit der größten Macht das Schicksal Mittelerdes, sondern eines der am wenigsten mächtigen Wesen, ein Hobbit. Außerdem verweist SirLacy darauf, dass andere Figuren, wie etwa Gandalf oder Aragorn, agieren, ohne fortwährend ihre zweifellos vorhandene Macht gänzlich auszuschöpfen. Aragorn sei zudem ein Beispiel dafür, dass große Macht nicht zwangsläufig mit großer Pracht verbunden sei. Tom Bombadil führt SirLacy als weiteren Beleg an, da dieser unempfänglich für die Wirkung der Macht des Einen Rings sei. Er fragt dann allerdings, ob Toms Widerstandskraft nicht auch als eine Form von Macht anzusehen sei. @gathame bezweifelt, dass es bei Tom Bombadil einer Widerstandskraft bedürfe, da Macht ihn einfach nicht interessiere. Insofern sei dies kein Indiz dafür, dass Bombadil über Macht verfüge. Außerdem ergänzt sie SirLacys Ausführungen dahingehend, dass es, wie das Beispiel Frodos zeige, auch um Willenskraft gehe, die sie als stille Macht bezeichnet. Das Nicht-zur-Schau-stellen von Macht wertet gathame als ein den Herrn der Ringe über gewöhnliche David-besiegt-Goliath-Geschichten hinaushebendes Motiv und verweist in diesem Zusammenhang auf das Gedicht „All That Is Gold Does Not Glitter“. @Gandalf der Graue stellt fest, dass Hobbits ebenfalls für die Macht des Rings anfällig seien und wirft die Frage auf, ob nicht auch Samwise gefährdet war, den Ring zum Schutz der Hobbits und des Auenlands einzusetzen und so vom Ring korrumpiert zu werden. @gathame bestätigt, dass auch Hobbits vom Einen Ring korrumpiert werden können und wirft daran anknüpfend die Frage auf, ob der Ring nicht selbst das Verhalten auslöse, das letztendlich zu seiner Zerstörung geführt habe. @Gandalf der Graue fragt darauf Bezug nehmend, warum dieses Verhalten vom Einen Ring ausgelöst werde: ob es mit einer von Sauron intendierten Eigenschaft des Rings, immer zu seinem Schöpfer zurückkehren zu wollen, zusammenhänge, oder ob der Ring gar ein eigenes Wesen besitze. @Eriol schließlich wirft die Frage auf, ob es dem Bösen nicht grundsätzlich zu eigen sei sich selbst zu zerstören. @Eldacar gibt hinsichtlich des Nicht-zur-Schau-Stellens von Macht zu Bedenken, dass Aragorn mit seinem Verhalten beim Eintritt in der Halle Meduseld Macht und Selbstanspruch - im Unterschied zu Gandalf - doch sehr deutlich zur Schau stelle. Er impliziert, dass nicht-menschliche Akteure einen anderen Umgang mit ihrer Macht pflegen. Eldacar verweist dann auf die Verwendung der Wörter mighty und powerful zur Beschreibung von Macht im englischen Original und stellt die These auf, dass might positiv im Sinne individueller Stärke verwendet werde, power hingegen immer negativ belegt sei -, außer in den Fällen, in denen göttliche Macht gemeint sei. Die Frage, ob das Böse sich tendenziell selbst vernichte, verneint Eldacar und verweist darauf, dass es auch unter größten Anstrengungen kaum zu bezwingen sei. Vielmehr - und hier schließt sich der Kreis zur Ausgangsthese von SirLacy - sei im Kampf gegen das Böse meist nur die Fähigkeit, unter großen Leiden auszuharren, bis ein glücklicher Umstand das Blatt wendet, entscheidend. Wenn diese Wendung, wie im Fall Gollums, vom jemand Bösem bzw. Korrumpierten verursacht werde, entstehe der Eindruck, das Böse habe sich selbst zerstört,. Ein Eindruck, der letztlich nur die Entwicklung, die zu diesem Punkt geführt habe, überdecke. @Blauborke merkt ergänzend zu Eldacars Ausführungen an, dass die Formulierung, dass das Böse sich selbst zerstöre, missverständlich sei, weil sie verschleiere, dass auf Seiten des Bösen unterschiedliche Akteure am Werk sind, die u.U. miteinander konkurrieren und deren Aktivitäten so zum Untergang des jeweils anderen führen können. Eine quasi metaphysische Anlage zur Selbstzerstörung, wie von Eriol angedeutet, sieht er aber nicht und verweist als Beleg auf die Schöpfungsgeschichte im Silmarillion. Hinsichtlich des nicht-zur-Schau-Stellens von Macht merkt Blauborke an, dass geschichtliche Entwicklungen zu dieser Zurückhaltung geführt hätten, und stellt die These auf, dass das Motiv „All That Is Gold Does Not Glitter“ein originäres Phänomen des Dritten Zeitalters beschreibe. weiterhin offene Fragen (in einer für weitere Punkte offenen Liste): - geht es im Herrn der Ringe um Macht? - welche Erscheinungsformen von Macht gibt es? - verfügt Tom Bombadil über Macht und falls ja, in welcher Form? - war Samwise gefährdet, weil er möglicherweise willens gewesen wäre, den Ring zum Schutz des Auenlandes einzusetzen? - löst der Ring das Verhalten aus, dass zu seiner Zerstörung führt? Und falls ja, warum und wie wird dieses Verhalten durch den Ring ausgelöst? - gehen Menschen anders mit ihrer Macht um, als andere Wesen in Mittelerde?
    3 Punkte
  3. Im Thread zu The Hunt for Gollum hat @Blauborke bereits die Neuigkeiten verkündet, dass neben besagtem Film nun noch eine weitere Jackson Adaption von Tolkien auf die Leinwand kommen soll, die dieses Mal in Kollaboration mit Stephen Colbert entsteht. Um die beiden Filme zu trennen, hier mal ein eigener Thread dafür. Laut mein-mmo.de wird der Film nach The Hunt for Gollum in die Kinos kommen, weshalb ein Release frühestens 2028 zu erwarten ist. Neben dem obigen Announcement-Video ist noch nicht allzu viel über den Film bekannt. Auf der IMDB-Seite des Films wird zumindest noch eine kurze Zusammenfassung des Plots geliefert. "Fourteen years after Frodo's passing, Sam, Merry, and Pippin set out to retrace the first steps of their adventure, while Sam's daughter, Elanor, is determined to uncover why the War of the Ring was very nearly lost before it even began." Für mich persönlich wird interessant wie Colbert sein Vorhaben wahrmachen will, sowohl an das Buch als auch die Jackson-Trilogie möglichst getreu anzuschließen, da die relevanten Buchkapitel - Three is Company bis Fog on the Barrow Downs - in den Filmen derart verändert bzw. deren Inhalte derart überschrieben wurden, dass ich eine kohärente und durchweg schlüssige Geschichte, die beides miteinander vereinigt für unmöglich halte. Gleichzeitig spielt der Film ähnlich wie The War of the Rohirrim in einer Zeit, die von Tolkien nicht im allerkleinsten Detail überliefert ist und bietet vergleichsweise viel Platz zur kreativen Entfaltung. Inwiefern diese Möglichkeit genutzt wird, bleibt natürlich noch offen.
    2 Punkte
  4. Ich habe eins wirklich gewusst und ein paar andere zufällig richtig geraten
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  5. Ääh, ööh, nicht amazon, Warner natürlich Sorry, war schon mit einer Gehirnhälfte im Bett.
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  6. Ja! Es war der 7. Teil, und Ron ist auch tatsächlich kurz abgehauen. Allerdings wurde das dem negativen Einfluss des Horkruxes zugeschrieben und er hat die Entscheidung sofort bereut. Ja! Gott, geht mir Harry insbesondere zum Ende hin auf die Nerven. Wie er über seine Freunde fährt und nur seinen Sturkopf durchsetzen möchte. Schlimm fand ich am Ende des 7. Teils, wo in Hogwarts gekämpft wird, dass (aus Harrys Erzählersicht) alle, die sterben, für Harry sterben, damit der große Held seine Aufgabe erfüllen kann. Harry kommt keine Sekunde lang auf den Gedanken, dass die Leute nicht kämpfen, weil sie ihn so toll finden, sondern für die gute Sache im Allgemeinen. Als Harry, Ron und Hermine sich im 7. Teil bei Fleur und Bill verstecken, wird Fleur auch ausschließlich als Hausfrau und Gastgeberin dargestellt. Da habe ich nicht nur gedacht, dass das leicht überholt ist, es ging mir richtig auf den Keks, weil es so prominent war. Ich glaube, ich habe sogar wirklich den Kopf geschüttelt beim Lesen. Zu Tonks muss man allerdings sagen, dass sie starb, als ihr Baby ein paar Monate alt war. Sie hatte keine Chance, arbeitende Mutter zu werden. Ich bin mir gerade nicht sicher, ob es irgendwo erwähnt wird, ob Tonks nach ihrer Hochzeit, bevor sie schwanger wurde, noch arbeitet. Im Theaterstück „The Cursed Child“ ist Hermine Zaubereiministerin und damit die Chefin von Harry (Leiter der Aurorenabteilung) und Ron (Mitarbeiter der Aurorenabteilung). Ich weiß nicht genau, woher diese Information kommt, die in meinem Kopf schwirrt, aber ich meine, Harry Potter wurde irgendwann in den 80ern geboren Noch etwas anderes, was hier im Forum an anderer Stelle schonmal diskutiert wurde: Dass Rowling Dumbeldore und James Potter zuerst als durchweg gute Menschen darstellt, um ihnen später eine negative Vergangenheit zu geben und nur sehr dürftige Erklärungen, warum die Personen am Ende dann doch „gut“ geworden sind.
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  7. Wir haben ja diverse Ratespiele zu Film- und Serienzitaten oder Buchanfängen aber keines zu dem Buch, wegen dem wir eigentlich hier sind. Daher mache ich hier das Buchzitate-Quiz auf. Das Prinzip ist dasselbe wie bei dem Filmzitatequiz. Es wird ein Zitat angegeben und es muss erraten werden, wer dieses Zitat an welcher Stelle im Buch sagt, bzw. nur die Stelle, wenn es keine direkte Rede ist. Wer richtig liegt, darf das nächste Zitat aussuchen usw. Ich würde vorschlagen, dass sowohl deutsche als auch englische Zitate gehen, man allerdings bei den deutschen klarstellen sollte, um welche Übersetzung (Carroux oder Krege) es sich handelt. Ich würde dann einfach mal anfangen. "Es ist meine Sache, wie lange ich nachdenke!" (Carroux)
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  8. Wenn mich von Anfang an zu viel gestört hätte, hätt ich das sicher auch nicht gemacht. (und die Filme habe ich tatsächlich nicht alle geschaut) Mir haben die ersten Bücher sehr gut gefallen. Allerdings gab es Dinge, die ich nicht so toll fand. Die waren halt nicht schwerwiegend genug um gleich was anderes zu lesen. Man muss ja nicht jede Idee und jeden Satz großartig finden um ein Buch genießen zu können. Mit der Zeit ist meine Begeisterung allerdings gesunken. Ich bin nun aber der Typ Mensch, der gerne Dinge vollständig hat, also hab ich trotzdem bis Band 7 durchgelesen Band 7 habe ich definitiv nur einmal gelesen, bei Band 6 bin ich mir nicht sicher. Die ersten hatte ich dagegen mehrmals gelesen. Aber vielleicht interpretiere ich auch mehr. Hatte gerade ncihts besseres zu tun und hab es einfach mal gemacht: hier
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  9. Es spielt also offenbar tatsächlich eine Rolle, in welchem Alter man mit der ganzen Sache in Berührung gekommen ist. Und beadoleoma hat leider Recht: diese ganze Diskussion darüber ob man Rowling überhaupt noch lesen kann/will/sollte ist ja sehr verständlich, aber der Tonfall dieser Diskussion in den "asozialen Medien" (der Ausdruck gefällt mir!) ist wirklich schlimm; wüste Beschimpfungen sind nun mal etwas anderes als eine Diskussion. Aber das ist ja ein Problem das wir nicht nur bei diesem Thema haben sondern bei sehr vielen anderen eben auch. Und mit dem Gedanken die ganze Sache in irgendeiner Weise noch mit zu finanzieren tu' ich mich auch schwer, genaugenommen möchte ich das lieber nicht. Aber die vorhandenen Bücher behalte ich. Ob ich die noch mal komplett lese weiß ich nicht. Eher nicht, vermute ich. Aber es hängen halt doch viele Erinnerungen dran.
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  10. Ich hatte nicht vor, sie zu schauen. Als ich das erste Mal gehört habe, dass es eine Serie geben soll, und dass es eine amerikanische Produktion werden soll, habe ich entgeistert mit den Augen gerollt und war mir hundertprozentig sicher, dass ich einen Riesenbogen um die Serie machen werde. Dann habe ich den Trailer gesehen - und seitdem freue ich mich darauf, wieder in die Welt eintauchen zu dürfen. Auch wenn mir im Trailer ein, zwei Sachen aufgestoßen sind. Wenn mir die Serie gefällt, ist es eine Art Nach-Hause-kommen. Ein Zuhause, das frisch renoviert wurde und neue, spannende Seiten hat. Was soll ich sagen? Generation Harry Potter eben. Wenn es in 20 Jahren wieder eine neue Verfilmung gibt, bin ich dann vielleicht auch zu alt, um es spannend zu finden Die Rowling-Problematik ist mir auch bewusst. Jedoch stecke ich leider viel zu tief drin, um mich dadurch davon abhalten zu lassen.
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  11. Ich kann das Problem sehr gut nachvollziehen. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Es gibt eine ganze Generation (ich gehöre dazu), die mit den Harry-Potter-Filmen aufgewachsen ist. Wenn jemand „Harry Potter“ sagt, sehe ich seit meiner Kindheit Daniel Radcliffe als Harry Potter vor mir. Harry Potter ist für mich Daniel Radcliffe. Ich finde es total normal, dass es da irritierend oder sogar abschreckend ist, dass die Figuren plötzlich alle anders aussehen. Die Frage ist nur: Wie gehe ich damit um? Ich kann die neuen Gesichter abweisen, sagen, das will ich nicht, gebt mir die alten zurück, nur die und keine anderen. Oder ich lasse mich auf die Serie ein und gewöhne mich mit der Zeit an die neuen Gesichter. Ich habe die BBC-Serie mit dem modernen Sherlock gesehen, und sämtliche Sherlock-Holmes-Kurzgeschichten gelesen. Das sind völlig unterschiedliche Welten, aber beides ist Sherlock Holmes. Beide Sherlocks existieren in meinem Hirn harmonisch nebeneinander. Ich wüsste nicht, warum das mit einem Harry Potter nicht auch funktionieren sollte. Theater ist da denke ich wirklich etwas anderes. Es ist normal, dass es etliche unterschiedliche Interpretationen mit unterschiedlichen Schauspielern gibt. Es gibt nicht 25 Jahre lang diese eine Interpretation mit diesen einen Schauspielern.
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  12. Es geht mir persönlich nicht nur um irgendwelchen kleinen Details, die einer 'historischen Wahrheit', wie du es jetzt so schön betitelt hast, im Wege stehen. Dass hier die Vereinigung von Buchuniversum und Filmuniversum zentral ist, liegt in meinen Augen nicht nur daran, dass Colbert, das in einem Satz direkt erwähnt. Wenn ich mir jetzt die unnötige Mühe mache und dieses Ankündigungsvideo etwas tiefer schürfend als nötig auseinandernehme, dann haben wir da einen gelangweilten Peter Jackson, der als Aushängeschild der filmischen Adaption scheinbar recht improvisiert und unbeteiligt einem über alle Maßen motivierten und besser vorbereiteten Colbert das Wort übergibt. Er schlägt zuallererst das rote Buch zu, in dem er vorgibt zu lesen und fährt fort zu erzählen, was die Bücher ihm bedeuten und was er darin immer und immer wieder gelesen hat - die Kapitel auf denen sein Film basiert. Die Idee einen eigenen Film zu produzieren entspringt dem Umstand das besagte Kapitel nicht in Jacksons ursprünglicher Trilogie vorkommen. Er platziert seinen Film genau in diese Lücke zwischen Jackson und Tolkien und betont an mehreren Stellen, dass er das in Einklang bringen will. Colbert ist für die Bücher dabei, Jackson für die Filmseite. Die Treue zu beidem ist ja dann nicht nur irgendein Statement, sondern die buchstäbliche Grundidee und eben Existenzberechtigung des Films. Diese Grundidee kann aber nur zum Scheitern verurteilt sein. Merrys und Pippins Dialog in Fangorn ist ja nicht nur irgendein Detail, irgendein achtlos herein geschriebenes Wort, dass ein aufmerksamer und vorgebildeter Fan nicht mit der 'richtigen' Geschichte in Einklang bringen kann, sondern der in dieser Hinsicht enorm wichtige Umstand, dass die Hobbits nicht wissen, dass es 'lebendige Bäume' gibt. Der gesamte anfängliche Austausch zwischen Baumbart und den Hobbits ist diesem geschuldet. Der Film ist überdeutlich damit, dass die Hobbits nie Old Man Willow begegnet sind, nie im Alten Wald waren und nie Tom Bombadil getroffen haben. Man muss es sich schon einreden wollen, das jetzt nach dieser Ankündigung anders zu sehen. Jetzt will man aber hingehen und diesen Umstand irgendwie begradigen und das kann man in meinen Augen nur in zweierlei Hinsicht: Entweder das Ganze ignorieren und als loses Ende baumeln lassen, wozu ihr beide ja offenbar tendiert, oder sofern man eben an der Grundidee des Films wirklich festhalten will, eine krude Erklärung herbeizaubern, die krampfhaft versucht zwei sich gegenseitig ausschließende Erzählstränge zusammenzuführen. Lösung 1 halte ich für unwahrscheinlich von allem, was ich gesehen habe und Lösung 2 führt zu einem Film, der nicht nur ein loses Ende produziert, sondern vermutlich gleich mehrere, die aus einer improvisierten Lösung erwachsen. Inwiefern der dann gesponnene Faden überhaupt zumindest gut aussieht, ist eine ganz andere Frage. Alles in allem ein unnötig schwieriger Start für ein solches Projekt. Und da finde ich kann man das, was hier anklingt, ein bisschen umformulieren: Für wen genau soll dieser Film denn dann überhaupt sein? Er ist die Antwort auf eine Frage, die niemand so wirklich gestellt hat. Das Verwertungsinteresse, das natürlich auch in den 90ern eine Rolle für die Produktion der Filme gespielt hat, ist dann recht schnell nicht nur eine Motivation, sondern mehrheitlich der Treiber der Produktion. Weg von "Ich will eine Geschichte erzählen und damit Geld verdienen" zu "Ich will Geld verdienen und muss dafür eine Geschichte erzählen". Beides beinhaltet Geld und Geschichte aber in völlig anderer Art und Weise. Es geht nicht um uns als Fans und unsere Liebe zur Geschichte, es geht um uns als Konsumenten und das Geld in unseren Taschen und an das kommen nicht nur respektable Kaufleute, die uns etwas verkaufen, das wir haben wollen und brauchen, sondern eben auch Taschenspieler und -diebe ohne das wir eine entsprechende Gegenleistung erhalten. Ich wäre diesbezüglich vielleicht auch weniger pessimistisch, wenn sich Shadow of the Past nicht auch noch in einen größeren Trend der Ausweitung des Mittelerde 'Franchises' positionierte. Wir hatten die Originale Trilogie mit einigen begleitenden Computerspielen Anfang der 2000er, dann rund 10 Jahre später die Hobbitreihe mit ähnlichen Begleiterscheinungen wie Shadow of Mordor mit etwas geringerem Erfolg. Seit ca. 2019/2020 wird die Schlagzahl für neue Mittelerde Projekt massiv erhöht. Wir haben eine Amazon Serie, The Hunt for Gollum, The War of the Rohirrim und jetzt Shadow of the Past als filmische Adaptionen, alle mit deutlichen Problemen und einem Fokus auf kommerziellen Erfolg. Amazon hat da nicht umsonst über eine Milliarde Dollar reingesteckt. Mehrere Computerspiele sind in der Zeit rausgekommen, alle mit geringem Erfolg und jetzt hat uns @Berzelmayr informiert, dass ein 100 Millionen schweres Triple A Spiel in der Mache ist. Im Rahmen der Universes Beyond Reihe hat Magic the Gathering ein Crossover mit dem Herrn der Ringe als Set herausgebracht, dass mit rund 200 Millionen Dollar Umsatz zum Zeitpunkt seines Releases das kommerziell erfolgreichste Magic Set aller Zeiten war. Dieser Film entsteht nicht im Nirvana, sondern in einer Zeit in der die Namen Tolkien und Mittelerde zusehends die Wandlung von Autor und seinem Werk zu einer kommerzialisierbaren Marke vollenden. Ist finanzieller Erfolg nun etwas Schlechtes? Nicht zwangsläufig, schließlich bedingt dieser ja überhaupt erst weitere Adaptionen, die wir ja ganz grundsätzlich schon gerne sehen. Mittelerde ist aber (für mich) kein Investment, ich bin kein Kunde. Wenn ich jetzt also von einem Film höre, zu dem es kein wirkliches Bedürfnis in der Community gab, der keinen oder nur geringeren erzählerischen Mehrwert für die Geschichte verspricht, der seine eigenen Versprechen voraussichtlich nicht halten kann und abgeschlossene, gute Verfilmungen in Retrospektive umerzählen muss und das Ganze dann auch noch augenscheinlich aus vor allem kommerziellen Aspekten macht, dann sind das letztendlich nicht nur irgendwelche Details, über die ich hinwegsehen muss, um den Film genießen zu können. Ich müsste schon alles daran ausblenden.
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  13. Stimmt, das muss man wirklich mal klar machen: diesmal ist ungefähr viermal so viel Zeit um die gleiche Geschichte zu erzählen. Das ist ein riesiger Vorteil. Und, ja, die Figuren sehen anders aus, einfach deshalb weil andere Schauspieler die Rollen spielen. Und offenbar haben viele Leute genau damit ein großes Problem. Ich verstehe dieses Problem einfach nicht. Was allerdings daran liegen könnte dass ich immer mehr mit Theater zu tun gehabt habe als mit Film, und da ist es ja absolut selbstverständlich dass man die gleichen klassischen Rollen immer wieder von anderen Schauspielern gespielt sieht. Das wird natürlich immer irgendwie anders. Mal besser, mal schlechter. Aber in jedem Fall ist doch genau das spannend zu sehen was jemand anders aus der gleichen Rolle macht. Übrigens, noch ein Vorteil der neuen Besetzung: die Erwachsenen-Rollen sind deutlich jünger besetzt. Das sind ja, von der Handlung her, vielfach Leute im gleichen Alter wie Harrys Eltern, und die waren nur zwanzig Jahre älter als er. Petunia Dursley, Severus Snape, später dann Sirius Black und Remus Lupin - das sind alles Leute erste Hälfte dreißig, und entsprechend benehmen sie sich ja auch. Also sollte man sie auch so besetzen.
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  14. Vor kurzem gab es eine Meldung, dass Warhorse Studios (verantwortlich für die Kingdom Come Deliverance Reihe) ein Mittelerde-Spiel mit Open World realisieren soll. Jetzt heißt es aber, dass jenes Spiel eine Entwicklung von Chrystal wäre. Die sind in den letzten 20 Jahren hauptsächlich mit der Produktion von Tomb Raider Games ausgelastet gewesen. https://playfront.de/crystal-dynamics-statt-warhorse-das-100-millionen-projekt-zu-lord-of-the-rings-nimmt-form-an/ https://en.wikipedia.org/wiki/Crystal_Dynamics
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  15. Vielleicht kennt jemand Daniel von Youtube im Harry Potter Kontext ja schon. Zumindest eine detaillierte und interessante Analyse des Trailers:
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  16. Das stimmt auf alle Fälle: vor 25 Jahren ist eindeutig versucht worden den recht langsamen Beginn der Geschichte stark zu kürzen um dafür später mehr Zeit für wichtigere Dinge zu haben. Das ist eine verständliche Entscheidung, auch wenn ich die Umsetzung in einigen Einzelheiten nicht sonderlich mag. Die Zeitersparnis an diesen Stellen im Film zahlt sich aus, so kann später ausführlicher und vor allem auch in ruhigerem Tempo erzählt werden. Allerdings wurde damals ja mit Sicherheit noch nicht eingeplant dass da ein Tolkien-'Franchise' aus der ganzen Sache wird, dass da ursprünglich ausgelassene Teile der Geschichte doch noch verfilmt werden und dass das alles nachher irgendwie zusammen passen soll. Ich muss sagen, mir gefällt die Idee als solche auch nicht besonders gut, und das genaugenommen schon aus Prinzip. Ich mag es einfach nicht wenn erfolgreiche Geschichten in dieser Form "ausgeschlachtet" werden. Im Grunde ist das doch reiner Fanservice. Und es nimmt der ursprünglichen Geschichte, in diesem Fall den drei "Herr der Ringe"-Filmen irgendwie ihre Einmaligkeit. Und genau auf dieser Einmaligkeit beruht doch der Erfolg.
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  17. Der Kontext ist, dass die beiden auf dem Boden liegen während die Uruks im Fangorn Wald Feuerholz schlagen und man das Grollen und Rumoren von Huorns hören kann. Es geht also auch noch explizit um seltsame Geräusche aus einem Wald als wären die Bäume eben lebendig. Die Entwasser Szene und dass die beiden auch im Film von einem Huron fast erdrückt werden, habe ich da schon ganz vergessen ^^ Und ich würde nicht mal sagen, dass es lediglich um "Details" geht. Klar macht man es an solchen konkreten Zitaten irgendwie fest aber mir geht es nicht um genaue Wortwahlen oder sowas. Beim Dreh des Films wurde die (in meinen Augen auch sinnvolle bzw. nachvollziehbare) Entscheidung getroffen, den ohnehin für einen Film sehr langsamen Beginn etwas zu beschleunigen und etwas Ballast abzuwerfen, der im Großen und Ganzen keine wirklich elementare Rolle besitzt. Jetzt 25 Jahre später soll für eine Fortsetzung der Geschichte, diese Entscheidung irgendwie mit Gewalt wieder begradigt werden, da man aus vermutlich kommerziellen Gründen mehr zum Tolkien 'Franchise' produzieren will und mit den begrenzten Rechten am Vorlagenmaterial sich Nischen suchen muss, die zumindest ein Stück weit etwas Neues erzählen können, ohne direkt einen harten Reboot der Trilogie anzufangen. Das ist in meinen Augen dann keine ehrliche Adaption, sondern schlichtweg Pfusch von dem ich glaube, dass man es ihm auch ansehen wird. Hat jemand vielleicht gute Gründe für eine etwas positivere Einschätzung?
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  18. Stimmt schon, genaugenommen lassen sich der Alte Wald und die Hügelgräberhöhen nicht in einem Film darstellen der logisch mit den "Herr der Ringe"-Filmen übereinstimmen soll. Und man kann tatsächlich nicht sagen, das ist eben einfach nicht gezeigt worden, denn dann stimmt der Zeitablauf den man in "Herr der Ringe" sieht nicht mehr. Und dieser Merry-Pippin-Dialog funktioniert dann natürlich auch nicht mehr. Und übrigens gibt es da noch eine weitere Einzelheit die nicht passt: die Szene an der Wetterspitze, wo Aragorn den vier Hobbits diese Kurzschwerter gibt. Die ist zwar ohnehin vollkommen unlogisch, aber sie ist nun mal da, vermutlich einfach deshalb damit die Hobbits ohne Zeitaufwand mit den Waffen versorgt werden die sie in der nächsten Szene brauchen werden. Logisch kann man die "Herr der Ringe"-Filme und diesen neu geplanten Film nicht in Einklang bringen, für meine Begriffe. Aber die Einzelheiten die das eben unmöglich machen, sind ja doch nicht allzu auffällig, wer nur flüchtig hinsieht bemerkt das nicht. Mich würde interessieren wie hoch der Prozentsatz der Zuschauer ist der sich daran überhaupt stört. Aber, zugegeben: die Herkunft des Schwertes mit dem Merry später den Hexenkönig verwundet, das würde ich schon sehr gerne sehen.
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  19. Für mich ist diesbezüglich der Ablauf der Geschichte zwischen dem Geburtstag von Bilbo und dem Eintreffen der Hobbits in Bree einfach zu stark verändert worden. Aus einer gut vorbereiten Abreise in die Merry, Pippin und Sam eingeweiht worden sind, wird eine überhastete Flucht in der die drei durch unterschiedliche Zufälle dazukommen. Der Film suggeriert zwischen dem Rand des Auenlandes und dem Eintreffen in Bree eine Dauer von ca. einem Tag zumindest gibt er keine Anhaltspunkte für irgendeine Rast oder Schlaf, nachdem man sich bei den Pilzen vor dem Reiter versteckt hat. Weder durch entsprechende Szenen noch wird später auf eine entsprechende Dauer oder Begegnungen rekurriert. Farmer Maggot ist im Film kaum mehr als ein wütender Statist, vor dem die Hobbits flüchten und sich fast den Hals dabei brechen. Sicherlich niemand, der ihnen hilft. Das größte Problem ist allerdings natürlich die ganze Episode mit dem Alten Wald und den Hügelgräbern. Eine nicht ganz unwichtige Episode, wenn man bedenkt, dass Merry mit dem Schwert aus besagtem Grab den Hexenkönig verwundet. Klar kann man jetzt hingehen und irgendwie suggerieren, dass diese Geschehnisse in der Trilogie einfach nicht gezeigt oder erwähnt wurden, aber das ist meines Erachtens schon eine Beleidigung des Zuschauers in der Größenordnung von "Somehow Palpatine returned" im Nachhinein so zu tun, als hätte man das einfach nur ausgelassen. Die größte Baustelle für eine Geschichte, die sowohl Film als auch Buch gerecht wird, wäre daher eine schlüssige Erklärung zu finden, weshalb Tom Bombadil, Old Man Willow und die Barrow Wights nie erwähnt wurden. Man denke dann an Merry der Pippin in den Zwei Türmen bei Jackson. (Ich zitier das mal ausm FF, ist eventuell nicht 100 % richtig) "Erinnerst du dich an den alten Wald? An der Grenze zu Bockland? Früher hat man gesagt, dass es dort etwas im Wasser gibt, dass die Bäume hochwachsen lässt... und sie lebendig macht." "Lebendig?" "Bäume die flüstern, miteinander reden und sich sogar bewegen!" Wie soll dieser Dialog geführt werden, wenn beide im Alten Wald waren und Merry von einem 'lebendigen Baum' fast erdrückt worden wären? Die müssten ja ne Lobotomie gehabt haben, um das zu vergessen. Der Film ist diesbezüglich eigentlich recht deutlich, dass der Alte Wald nie stattgefunden hat.
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  20. @beadoleoma: KI-Bild erstellen ist mein Anbieter.
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  21. Wert ist es das auf alle Fälle. Das ist übrigens auch keine Geldfrage, wenn ich ins Theater oder ins Kino gehe kostet das ja auch Geld. Ist halt nur ein bisschen ungewohnt für mich.
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  22. Ich weiss nicht so richtig wohin damit. In der neuen Staffel des Podcast "Battle of the Nerds" kommt wohl auch das Tolkien Universum dran. Battle of the Nerds - Trailer Staffel 2
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  23. Um ein Abo werde ich wohl auch nicht herumkommen, aber die Serie sieht bisher wirklich gut aus. Dass die Umsetzung buchgetreuer wird glaube ich schon. Denn das Problem was die alten Filme seinerzeit hatten, dass einfach für viele Dinge die Zeit nicht gereicht hat, erledigt sich ja durch das Serienformat von selbst. Und noch einen Vorteil hat die neue Verfilmung: diesmal ist die gesamte Geschichte von Anfang an bekannt. Bei den alten Filmen waren ja zu Beginn der Verfilmung erst drei oder vier Bände überhaupt geschrieben. Diesmal wird nicht "ins Blaue hinein" gearbeitet, und das ist absolut ein Vorteil.
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  24. War nicht wirklich schwer. Die zwei die ich nicht wusste konnte durch Ausschluss erraten.
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  25. Wenn ich es richtig verstanden habe, wird es um die Kapitel mit der Wanderung durch den Alten Wald, der Begegnung mit Tom Bombadil und dem Erlebnis auf den Hügelgräberhöhen gehen und um den ungenutzten Entwurf für ein längeres Buchende mit einem Gespräch zwischen Sam und seiner Tochter, welches als Rahmenhandlung dienen soll. Für letzteres hat Warner aber, so wie ich das sehe, keine Nutzungsrechte.
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  26. 1 Punkt
  27. Kleiner Schreck in der Morgenstunde: es wird tatsächlich einen dritten Mittelerde-Film geben und Stephen Colbert trägt dafür die Verantwortung. Nein, es handelt sich nicht um Darrylgorn. Vielmehr wird es auch hier um einen Teil des Buchs gehen, der in der Jackson-Trilogie weggelassen wurde.
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  28. Die wissen gar nichts. Das einzige was die machen, sind Spekulationen, was als nächstes kommen könnte, basierend auf Texten, die sie vorher gesehen haben. Garniert mit etwas Zufall. Im besten Fall sind die Spekulationen ziemlich gut, im schlimmsten Fall wird einfach wild fabuliert. Und wo wir schon bei Copyright sind: Auch für den Output von generativer KI gilt das Urheberrecht. Wer von generativer KI erzeugtes Material verwendet, begeht unter Umständen Urheberrechtsverletzungen (juristisch ist das noch nicht abschließend geklärt, aber die deutsche Industrie ist da grade sehr vorsichtig).
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  29. Hat Spaß gemacht. Aber eigentlich viel zu einfach
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  30. Sauron ist ganz bestimmt nicht gütig für alle anderen betrachtet, aber wenn wir von der Natur seines Bösen sprechen, dann ist es ja hauptsächlich seine Motivation die zählt und da kann ich mir schon vorstellen, dass er sich selbst zunächst als gütig, oder zumindest wohlwollend in dem Sinne dessen zeigt, dass er den hilflosen Kreaturen Erus den rechten Weg - seinen Weg - zeigt. "Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt" ist dann die Devise, die auf dieses vermeintliche Wohlwollen folgt, wenn sich die vermeintlich hilflosen und niederen Kreaturen nicht auf die Bevormundung einlassen. Objektiv gütig ist er in keinem Fall aber in einer verdrehten, narzisstischen Sicht sah Sauron sich zu einem bestimmten Zeitpunkt bestimmt als so etwas an. Aus Morgoth's Ring habe ich dazu ein (etwas Längeres) Zitat gefunden, was das meiner Meinung nach auch untermauert. Zumindest, sofern man davon ausgeht, dass Sauron seinen Wunsch nach Ordnung als etwas Altruistisches verstanden hat. "The time of Melkor's greatest power, therefore, was in the physical beginnings of the World; a vast demiurgic lust for power and the achievement of his own will and designs, on a great scale. [...] Thus, as 'Morgoth', when Melkor was confronted by the existence of other inhabitants of Arda, with other wills and intelligences, he was enraged by the mere fact of their existence, and his only notion of dealing with them was by physical force, or the fear of it. [...] Hence his endeavour always to break wills and subordinate them to or absorb them into his own will and being, before destroying their bodies. This was sheer nihilism, and negation its one ultimate object: Morgoth would no doubt, if he had been victorious, have ultimately destroyed even his own 'creatures', such as the Orcs, when they had served his sole purpose in using them: the destruction of Elves and Men. [...] Melkor could do nothing with Arda, which was not from his own mind and was interwoven with the work and thoughts of others: even left alone he could only have gone raging on till all was levelled again into a formless chaos. [...] Sauron had never reached this stage of nihilistic madness. He did not object to the existence of the world, so long as he could do what he liked with it. He still had the relics of positive purposes, that descended from the good of the nature in which he began: it had been his virtue (and therefore also the cause of his fall, and of his relapse) that he loved order and coordination, and disliked all confusion and wasteful friction. (It was the apparent will and power of Melkor to effect his designs quickly and masterfully that had first attracted Sauron to him." (Notes on motives in the Silmarillion)
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  31. Jetzt ist der Groschen gefallen! Dann nehme ich dir das mal freundlicherweise ab, obwohl auch ich dann wieder ein Problem habe. Nun ja, vorausgesetzt meine Lösung stimmt ... The Legend of Bagger Vance ??
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  32. In Tolkiens Arda schon, denn damit beraubt er sie ihres freien Willens. Er möchte sie beherrschen und dass sie so handeln, wie er es will oder für richtig hält. Dieser Wunsch nach Ordnung der Dinge an sich ist nicht böse, doch je mehr er beinhaltet, Elben, Menschen und/oder Zwerge zu lenken und zu beherrschen, umso mehr wird er "böse". Der Kernauftrag und Gebot Erus an die Ainur (inkl. Melkor und Sauron) war zwar Arda zu bauen und gestalten, doch nicht anzustreben, die Kinder Erus zu beherrschen - und sei es mit den besten Absichten. Die Ainur sind in Tolkiens Weltentwurf nur so etwas wie "engelsgleiche Hausmeister", welche die Welt für Erus Kinder (Elben, Menschen und Zwerge) bewohnbar machen sollen. Diese sollen sich dort frei entfalten und ihre eigenen Möglichkeiten entdecken und entwickeln. Sie sollen nicht durch die Ausübung überlegener Macht und/oder Herrlichkeit der Ainur hierin gehemmt oder beeinflusst werden. Aus diesem Grunde gab es unter den Valar ja eine lange und heftige Debatte, ob sie die Elben nach Aman einladen sollten. Dies geschah mit den allerbesten Absichten: Sie sollten vor Melkor geschützt werden und in Frieden leben können (und etwas Egoismus war auch dabei, denn so hatten die Valar die Gesellschaft der Elben). Doch damit begaben sich die Valar auf den schlüpfrigen Pfad, die Elben zu beeinflussen. Natürlich waren sie in einem Dilemma - überliessen sie sie Mittelerde und hielten sich auftragsgemäß raus, so riskierten sie ein schlimmes Schicksal für die Elben in Melkors Herrschaftsbereich. Mischten sie sich ein, so riskierten sie eine schwer kalkulierbaren Eingriff in die freie und eigenständige Entwicklung der Elben. Den Valar war all dies klar und eben deshalb war es lange und heftige Debatte. Der nächste Schritt ist dann nicht nur dieses noch gute Motiv des Beschützens, als nächstes kommt Unterrichtung, dann Lenkung und dann Beherrschung. Es ist wie im richtigen Leben - der Weg zur Hölle ist mit guten Absichten gepflastert. Der Endpunkt - Herrschaft ohne Widerspruch - ist das, was Melkor und ganz besonders Sauron anstrebten, die Valar aber aus Weisheit nicht. Mit einer solchen Beherrschung durch einen mittelirdischen "Luzifer" wären die Kinder Erus nur noch Sklaven seines Willens und dessen beraubt, was ihre Existenz im Kern ausmacht: Wesen mit einem freien Willen und Möglichkeit zur eigenständigen Entwicklung. Herrschaft war von Anfang an Saurons Ziel bei dem Ringprojekt. Hätte es geklappt, wäre es die elegante Variante gewesen. Als dies durchschaut wurde, wechselte er problemlos zur Gewalt. Ich würde sagen, dass Sauron da Pragmatiker war und das jeweils effizienteste und erfolgversprechendste Mittel anwendete. Der Eine Ring ist von Anfang an ein Machtmittel, welches ihm erlaubt, die geringeren Machtmittel (die Elbenringe) zu kontrollieren. Es ist eine Erweiterung seiner Möglichkeiten: Ohne den Ring wäre sein unmittelbarer Einfluss nicht so weitreichend, auch über große Distanzen. Auch als er noch auf das Gelingen seines ursprünglichen eleganten Planes bauen konnte war der Ring von vornherein das Mittel, diese Pläne zu verwirklichen. Ohne ihn hätte Sauron nicht so wirken können. In diesem Sinne war er also ein Machtmultiplikator.
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  33. Ich habe jetzt mal diese Grafik zur Verdeutlichung erstellt, d.h. wenn The Fellowship of the Ring schon kurz nach dem Erscheinen in Buchform verfilmt worden wäre:
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  34. Die Zwerge sind m.E. schon beeindruckt und benutzen die durch die Sieben verliehene - gesteigerte - Macht ja auch ausgiebig für die Mehrung ihres materiellen Reichtums. Das ist anders als bei Menschen oder Elben (die Ringe verleihen Macht entsprechend der Natur der Träger/Nutzer). Was Sauron überraschte war der Widerstand der Zwerge gegen eine externe Kontrolle (so wie bei den Elben geplant und bei den Ringgeistern verwirklicht) - die bei den Zwergen nie funktionierte. Hobbits sind in dem Zusammenhang ein interessanter Punkt. Ihre uns bekannte Frühgeschichte beginnt um das Jahr 1000 des Dritten Zeitalters mit ihrem Fortzug aus ihren damaligen Siedlungsgebieten in den Anduintälern, d.h. ca. 3.000 Jahre nach der Herstellung der Ringe. Wie lange sie dort lebten und wo sie evtl. vorher lebten, ist uns unbekannt. Theoretisch wäre es möglich (m.E. aber unwahrscheinlich), dass es sie als "Hobbits" zur Zeit der Ringherstellung noch gar nicht gab. Zudem sind sie streng genommen auch Menschen (also Zweitgeborene) und somit nicht zwangsläufig a priori von den Zweitgeborenen als Träger eines Ringes zu trennen. Viel wichtiger ist m.E. der letzte von dir angesprochene Aspekt (habe ich im Zitat mal fett hervorgehoben). Aus den vorhandenen Quellen lässt sich m.E. auch noch nicht mal mit erhöhter Wahrscheinlichkeit schliessen, dass Ringe der Macht überhaupt für andere Völker als Elben (und Sauron) gemacht wurden (d.h. die Absicht der Schmiede bzgl. der Verteilung der Ringe). Hierfür wird meist das Ringgedicht als Beleg herangezogen, doch ist das m.E. kein sehr stichhaltiges Argument. Aus meiner Sicht ist es viel wahrscheinlicher, dass das Ringgedicht "nur" den faktischen Zustand hinsichtlich des Verbleibs bzw. der Verteilung der Ringe der Macht nach ZZ 1700 beschreibt - und nicht die Absicht bei der Herstellung. All dies wird im Thread Nenya und dessen Kraft ausführlich mit Texthinweisen diskutiert. Hierbei spielt der Zeitpunkt der innerweltlichen Entstehung des Ringgedichtes eine zentrale Rolle. Die vorhandenen Indizien deuten m.E. auf einen Entstehungszeitpunkt um die Zeit des Letzten Bundes herum. Auch das wird im genannten Thread thematisiert. In der Tat spielten weder Menschen noch Zwerge bei Saurons Plan mit den Ringen eine Rolle - eben weil er sie als zu wenig mächtig und damit nicht wichtig genug einschätzte. Zudem betrachtete er Menschen sowieso schon als recht gefügig. Dies legt nahe, dass es aus Saurons Sicht im Originalplan keine Ringe brauchte, um sie effektiv zu beherrschen. Zwerge und Menschen rückten erst ins Zentrum seiner Betrachtung als der Plan mit den Elben gescheitert war und er eine Alternative brauchte. Sowohl bei Melkor als auch Sauron spielt der Gestaltungswille die zentrale Rolle: Sie wollen die Dinge entsprechend ihren Vorstellungen regeln und dulden dabei keinen Widerspruch. Letzteres liegt natürlich an ihrem Stolz - der hat aber auch einen nicht "bösen" Anfang, nämlich ihre objektiv viel tieferen Einsichten in Arda (aufgrund ihrer Eigenschaft als Ainur im Gegensatz zu Elben oder Menschen) und deren Funktion. Hieraus leiten sie dann das "Recht" ab, anderen Personen verbindlich vorzugeben, wie sie zu leben und was sie zu tun haben (eben weil sie viel weiser und weitblickender seien). Die Probleme fangen dann damit an, wenn andere - aus ihrer Sicht "geringere" - Wesen wie Elben oder Menschen nicht dieser Meinung sind. Auch in den Briefen beschreibt Tolkien Saurons ursprüngliche Absicht im Zweiten Zeitalter als nicht gänzlich böse, sondern die eines Reformers nach einer Katastrophe. Erst mit der Zeit glitt dies dann in die böse-kontrollierende Variante ab.
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  35. Da gebe ich dir ja Recht, aber bei elbischen Charakteren finde ich ein natürlich schönes Erscheinungsbild wichtiger als bei menschlichen Charakteren, weil Elben immer als besonders edel, fein, von schöner Natur und besonders hübsch beschrieben werden. Die besseren Menschen eben 😉 Ich finde im Internet nichts darüber, dass es eine Trilogie werden soll. Ich finde die Hobbit Filme reichen nicht an die Herr der Ringe Filme ran, aber so schlecht sind sie auch nicht. Erst gucken dann meckern würde ich sagen. Ich habe auch erst über die Amazon Serie gemeckert und als die erste und zweite Staffel im ZDF neo liefen, fand ich die gar nicht schlecht.
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  36. Ich werde diese Trilogie zwar ganz sicher im Kino ansehen aber ich habe keine großartigen Hoffnungen das die Filme gut werden. Klingt für mich nach nem schnellen Cashgrab der Macher und zwar noch schlimmer als die Hobbit Trilogie. Ich hab mal irgendwo auf Youtube passend zum Thema Trilogie den Kommentar gelesen, den ich genauso auch unterschreiben könnte. Ich kann ihn zwar nicht 100 prozentig wortgetreau wiedergeben aber er ging ungefähr so: "Zuerst hat man aus nem kleinen Buch (Hobbit) 3 unnötige Filme gemacht und jetzt bläht man einen Absatz zu Gollum auf 3 Filme auf" Ehrlichgesagt ist diese Hollywood Gigantomanie der Grund, wieso ich so gut wie garnicht mehr ins Kino gehe und mir auch sonst nur noch sehr sehr selten im Streaming Serien oder Filme ansehe. Ich bin einfach schon zu übersättigt mit Filmen. Zuerst hat man 30 tausend Filme und Serien zu Star Wars gemacht, bis keiner mehr die Dinge schauen wollte und ich fürchte das nun das Gleiche mit Herr der Ringe passiert.
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  37. Es geht doch nichts über eine seriöse Ferndiagnose. Wie gesagt, ich finde das alles total irrelevant und ich möchte meine Zeit wirklich nicht mit solchen Klatschgeschichten vergeuden.
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  38. Du kannst anhand von ein paar Fotos erkennen, ob jemand einen kosmetischen Eingriff hat machen lassen? Ich bin beeindruckt. Soweit ich weiß, sind das alles nur unbestätigte Gerüchte. Anya Taylor-Joy hatte mit Anfang 20, wie viele andere auch, noch ziemlich runde Wangen. Wenn man die Entwicklung ihres Erscheinungsbildes im Verlauf letzen zehn Jahre betrachtet, sieht man, dass sie diese nach und nach verloren hat. Das ist keine ungewöhnliche Entwicklung, meine ich. In jüngster Zeit hat sie offenbar auch noch stark abgenommen. Kann natürlich sein, dass sie dennoch chirurgisch nachgeholfen hat. Es gibt aber keine seriöse Quelle, die das bestätigt. Wie dem auch sei, mir erschließt sich nicht, warum das ein Grund für oder gegen die Besetzung einer Rolle sein sollte. Insbesondere nicht bei einem Film, für den die natürliche Erscheinung gleich einer ganzen Reihe von Personen künstlich verändert werden wird.
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  39. Amazon 🤔💭 Kommt in der Amazon Serie Arwen jetzt auch vor.....?
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  40. Ich habe dann mal einen eigenen Thread zum Thema Macht eingerichtet. Damit wir zum Nachschlagen der Posts nicht immer hin- und herspringen müssen, habe ich die Kernaussagen im Eingangspost zusammengefasst. Hier geht's lang zum Thread Die Bedeutung von Macht und ihre Erscheinungsformen bei Tolkien
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  41. Das wäre die passende Arwen Darstellerin https://de.wikipedia.org/wiki/Gal_Gadot
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  42. @Arwen Bruchtal Herzlichen Glückwunsch und alles Gute und Liebe zum Geburtstag 💐🍀🐞🐷🍾🥂🍰🎂 Lass dich heute schön feiern und habe einen schönen Tag Liebe Grüße Arwen M.
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  43. Ah, unser Schnellmaler hat ein Bild aus Bruchtal via Gwaihir Express geschickt. Sieht aus, als ob die Party gleich steigen würde. Happy Birthday @Arwen Bruchtal!!!
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  44. Ja genau, den Schriftstil und nicht art. Musste die Beleriand-Version erst einmal google. Wusste nicht das es noch eine weitere gibt. Aber die finde ich nicht so schön wie Tengwar. Ich denke, nur so aus dem Gefühl, das ich den ersten Stil besser finde, weil er eben nicht dieser ist, der auf dem Ring verwendet wurde. Aber vielen Dank für deine Kommentare.
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  45. ohh vielen Dank für eure Antworten. Ich habe nun mal sehr viel länger mich mit dem Thema befasst. Bezüglich der 9 von den Schauspielern habe ich gelesen das es sich tatsächlich wie du sagst Heinrich, sich um künstlerischer Freiheit handelt. Und eigentlich ein wenig anders geschrieben werden müsste. Und dir Ithilwen, vielen Dank, dein Kommentar hat mir ein gutes Gefühl gegeben. Dass ich auf meiner Suche der Übersetzung nicht komplett auf dem Holzweg war. Denke ich werde es in einer dieser Schriftarten nehmen. Es ist so wieso nur ganz klein. Habe nur noch nicht ganz rausbekommen wo welche art der Schrift wie verwendet wurde.
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  46. Natürlich vernichtet sich das Böse in Tolkiens Welt nicht grundsätzlich selbst, und so hatte ich das auch nicht gemeint. Das wäre auch eine denkbar langweilige Voraussetzung für das Schreiben einer guten Geschichte. Und gute Geschichten schreiben konnte Tolkien ja nun mal unbestritten. Natürlich strengen die Helden dieser Geschichten sich an, oft bis an die Grenzen des Machbaren, um das Böse zu besiegen. Aber manchmal haben sie dann halt im entscheidenden Moment das Glück dass das Böse sich eben auch gegen sich selbst wendet. Der Ring wird zerstört weil Gollum mit ihm abstürzt, das ist "Glück", wenn man so will. Aber zuvor hat eben Frodo den Ring bis in den Schicksalsberg hinein gebracht. Den Hinweis auf diesen Unterschied von mighty und powerful, der sich halt schlecht ins Deutsche übersetzen lässt, fand ich sehr wichtig. Power bezeichnet da tatsächlich eher Herrschaftsanspruch, es ist das "lautere" der beiden Wörter, und es ist auch das eher negative; Sauron ist powerful in diesem Sinne. Mighty ist "leiser", als Eigenschaft nicht immer so deutlich von außen erkennbar und hat eben sehr viel mit besonderen Fähigkeiten zu tun. aber in der deutschen Übersetzung verwischt sich der Unterschied zwangsläufig ein bisschen weil man eben beides als mächtig übersetzen kann. Und, stimmt: bei allen intelligenten Arten in Mittelerde finden wir Figuren die als mighty bezeichnet werden, nur bei den Hobbits nicht. Mir erscheint das Wort auch auf Hobbits nicht so wirklich zu passen. aber eins finde ich auffallend: es geht doch in diesen Geschichten immer um Macht, nicht ausschließlich, aber Macht ist wichtig. Und sowohl in "Herr der Ringe" als auch im "Hobbit" sind es dann ausgerechnet Hobbits die zu Hauptrollen werden und ganz entscheidende Dinge tun.
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  47. Meine Erwartung an eine Serie aus dem "GoT Universum" war halt etwas, sagen wir "blutiger", vor allem wenn das Wort Ritter im Namen auftaucht Die Serie hatte für mich schon fast Rosamunde Pilcher Vibes
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  48. @LebhafterFrühling: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und alles Gute 💐🐞🍀🐷🎂🍰🧁🥂🍾🍷🎀🎁 Ich hoffe du hast einen schönen Tag. Liebe Grüße Arwen M.
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  49. Man möge mir meine Skepsis verzeihen, aber ich persönlich kann darauf verzichten, dass aus dem Tolkien-Universum eine Art Star Wars wird. Peter Jackson ist damals eine gute Verfilmung gelungen. Wenn ich mir aber seine anderen Werke anschaue, habe ich immer den Eindruck, er weiß nicht, wann Schluss ist. Immer viel zu übertrieben, viel zu extrem. Legolas' Skateboardeinlage oder sein Felgaufschwung auf den Mûmakil bei Herr der Ringe fand ich schon grenzwertig, im Hobbit reißt es dann komplett ein. Auf den Trümmern einstürztender Gebäude nach oben laufen, Fässer, die genau jeden Ork treffen - ich habe den Eindruck, da fehlte jemand, der beim HdR-Dreh dabei war und gesagt hat: "Nein, das ist zu viel, das ist keine Comic-Verfilmung, das ist Herr der Ringe." Noch so ein Gedanke zur Gollum-Story: Dinge sind interessant, wenn man sie nicht weiß, denn dann arbeitet unser Gehirn. Gollum ist spannend, weil nur so ungefähr klar ist, wo er her kommt. Jetzt eine lahme Story über ihn zu stricken, entzaubert den Charakter und macht ihn uninteressanter statt interessanter. So wie mit Sauron in Ringe der Macht. Sauron ist so bedrohlich, weil nicht ganz klar ist, wer oder was er ist. Man sieht in den Filmen nur diese Rüstung, der Rest bleibt der eigenen Fantasie überlassen. Sauron als sexy Typ Anfang 30 wirkt dagegen weniger geheimnisvoll.
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  50. Also, zu Fluch der Karibik sind jedenfalls Romane zu den Filmen erschienen. Sie bestätigen zwar nicht meine persönliche Meinung zu William Turner, bieten aber durchaus ergänzende Infos.
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