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Sequenz 16: Aragorns Rückkehr / Entthing


Acheros
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Hallo,

und willkommen zu unserer sequenziellen Besprechung von Peter Jacksons 'Herr der Ringe' -Trilogie, die auf dem gleichnamigen Werk von J.R.R. Tolkien basiert.

Dieser Thread widmet sich der Besprechung eines ausgewählten Ausschnittes aus 'Die Zwei Türme' in der Special Extended Edition (SEE). Besprochen werden sollen die DVD-Kapitel 43 und 44 mit den Titeln

Aragorns Rückkehr / Entthing

und der Laufzeit (SEE) von 0:42:04 - 0:48:41 (2.DVD)

Anmerkungen, Fragen und jedwede weitere Kommentare, die nicht direkt mit dem Thema dieses Threads hier übereinstimmen, sind bitte in dem Thread zur allgemeinen Besprechung und Koordination zu tätigen: http://www.tolkienforum.de/index.php?showtopic=6954

Dann viel Spass bei der Besprechung :)

Hinweis: Der Thread öffnet sich am Freitag, 30.01. um 16 Uhr

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  • 4 weeks later...

Zu erst einmal nur eine Frage. Was sagt Aragorn (auf Sindarin?) zu Brego, als er auf Helms Klamm schaut? Bei mir ist die Szene nicht untertitelt, wie sonst.

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Er sagt in Sindarin "Mae carnen, Brego, mellon nîn." was übersetzt ziemlich banal ist: "Gut gemacht, Brego, mein Freund."

Warum das nich untertitelt ist weiß ich jetzt auch nicht.

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So, ich denke dieser Beitrag wird etwas kürzer als die letzten. Natürlich nur, weil die Sequenz kürzer ist. :-O

Zurück beim verletzten Aragorn darf man gleich ein weiteres Mal die aufmarschierende Armee Isengarts bestaunen. Aragorn scheint selbst seinen Augen nicht zu trauen und hat wohl nicht mit so einer gewaltigen Übermacht gerechnet. Er nimmt seine letzte Kraft zusammen und beschleunigt den Ritt. Er reitet sogar scheinbar eine Nacht durch und erreicht dann schlußendlich ebenfalls Helms Klamm. Sein langer Ritt zeigt, dass er wohl doch ein ganzes Stück den Klammbach abwärts getrieben ist und vielleicht schon in den benachbarten Isen.

Als Aragorn das Tor durchschreitet, sagt eine Frau " Er ist am Leben". Aragorn ist also scheinbar auch unter dem Volk bekannt.

Aragorn rennt ganz in Gedanken beinahe Legolas um, der ihn begrüßen möchte. Wie vorher schon angesprochen zeigen Legolas' Worte irgendwie, dass er damit gerechnet hat, dass Aragorn überlebt haben könnte. Wenn man auf seinen Köcher schielt, sieht man auch, dass er ihn seit seiner Ankunft in Helm Klamm wieder mit Pfeilen gefüllt hat.

Aragorns Lacher weckt Éowyns Aufmerksamkeit und sie kann beobachten wie Legolas ihm den Abendstern zurückgibt. Legolas hat ihn vom Orkblut befreit und die Kette repariert. Auch ein Zeichen dafür, dass er mit Aragorns Rückkehr gerechnet hat. Legolas Blick bestätigt Aragorn in seiner Liebe zu Arwen. Éowyn hingegen hat gemischte Gefühle. Sie freut sich zwar über seine Rückkehr, wird aber gleichzeitig daran erinnert, dass Aragorns Liebe einer Anderen gilt.

Als Aragorn die Tore zum Thronsaal aufstößt tropft es ihm noch von den Haaren. Irgendwie komisch, da er ja einige Zeit unterwegs war seit er im Fluss schwamm.

Théoden ist von der Stärke der Angreifer sichtlich beunruhigt. Er hatte wohl mit Vielen gerechnet, aber nicht mit so Vielen. Aragorn verdeutlicht, dass diese Armee keinen anderen Ausweg lässt als sie zu bekämpfen. Diplomatie ist hier zwecklos. Théoden zeichnet dadurch aus, dass er Hoffnung hat und sie auch zeigt. Er will sein Volk beschützen und wenn möglich zum Sieg führen. Verglichen mit Denethor macht er seine Sache viel besser, und auch er hat seinen Sohn verloren. Während Théoden den drei Gefährten Einweisungen gibt wird das Tor schon verstärkt. Legolas schaut sich die Festung überaus genau an. Schon als er Helms Klamm zum ersten Mal betreten hat, hat er sich sehr genau umgeschaut. Ihm war wohl klar, dass er diese Festung verteidigen müssen wird.

Dann erklärt Gimli Théoden, dass es sich nicht um normale Orks handelt. Er spricht aus Erfahrung, denn am Amon Hén hat er einigen den Schädel gespalten.

Théodens Ansprache ist gut gewählt, um sein Volk zu ermutigen. Er weiß auch ohne Aragorns Hinweis, dass es in dieser Schlacht nur um das Überleben seines Volkes geht. Alles Andere spielt hier keine Rolle mehr. Er weiß auch um den geschwächten Kampfgeist seiner Leute, doch will er sein Volk nicht aufgeben und wenn nötig ein würdiges Ende finden lassen.

Ich verstehe nicht ganz den Sinn warum Aragorn vorschlägt um Beistand zu ersuchen. Selbst wenn irgendjemand Rohan helfen wollte, hätte nie jemand in so kurzer Zeit kommen können. Im Hintergrund spielt übrigens eine Mutter mit ihrem Kind und später sitzt eine schlafende Frau auf der Treppe zum Thronsaal, was weiter verdeutlicht, dass wirklich ganz Rohan mit Helms Klamm fallen würde. Théoden antwortet Aragorn, dass niemand kommen wird und sie allein sind, was es glaub ich später umso schöner und feierlicher macht, dass Haldir mit den Galadhrim eintrifft und den alten Bund zwischen Elben und Menschen erneuert; in einer Stunde der Verzweiflung. Auch dass er seiner Wut gegen Gondor nicht nachgibt, sondern seine Worte abbricht zeigt seine Stärke als König.

Er ist immer noch überzeugt, dass er die Schlacht gewinnen kann. Dies zeichnet Herrscher aus und macht sie zu Helden.

Und was diese Schlacht braucht sind Helden. Helden, die das Volk motivieren und einen Sieg wenigstens ermöglichen.

Ein Crebain-Schwarm stellt die ersten Vorboten des Krieges dar und späht vermutlich für die Angreifer Helms Klamms Verteidigung aus.

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Die Szene mit der Rückgabe des Abendsterns ist sehr schön. Legolas weiß, was das Schmuckstück für Aragorn bedeutet. Gut, dass Éowyn diesen Moment nicht stört. Ich glaube, dass hätte ihr einige Sympathiepunkte gekostet. An Éowyns Blick sieht man jedoch, dass sich ihre Freude fast in Eifersucht umwandelt. Gute Szene!

Mir fällt auch auf, dass Théoden mit dem Tod seines Sohnes sehr viel vernünftiger umgeht als Denethor. Er will alles tun, um sein Volk zu retten. Soweit ganz gut. Sein Geschimpfe über Gondor macht aber irgendwie wieder alles kaputt. Da wird beim Zuschauer der Eindruck erweckt, dass sich die beiden Menschenreiche nicht grün sind. Aragorn hat dem nicht viel entgegenzusetzen. Leider weiß zu dem Zeitpunkt niemand, dass Gondor selber in Not ist, wie man später in Osgiliath sieht.

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Für Aragorn-Fans eine der schönsten Aufnahmen des ganzen Films: Aragorn stößt das Tor auf und erscheint im Gegenlicht! :anbet: Der Schmerzensmann ist auferstanden (*dick auftrag*). Ich zweifle immer, dass Eowyn überzogen hat, dass Aragorn eine Braut hat. Mit seiner Antwort unterwegs hat er für Kennerinnen gesagt, dass Arwen verschwindet. Mir kommt es so vor, dass Eowyn das glaubt und meint, sie habe freie Bahn. Das kommt davon, dass Männer oft unkommunikativ sind!

Theoden ist Pragmatiker, er handelt, wenn gehandelt werden muss. Denethor ist Theoretiker und Stratege, aber mit der Praxis hat er es nicht. Er setzt sich lieber in seinen Thronsaal und lässt die anderen springen.

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Als Zwergenfreund kann ich nicht umhin, den schönen Auftritt von Gimli zu erwähnen. Der sonst eher zurückhaltene Zwerg (gefühlsmäßig), umarmt hier sogar seinen Freund. Und Gottseidank wirkt die Szene nicht lächerlich oder überzogen. Gimli hat sonst viel zu oft den "Narrenfaktor" in Jacksons Verfilmung.

Archeros, das habe ich mich auch immer gefragt, wieso kommt Aragorn auf die Idee, der König hätte die Zeit um Beistand zu ersuchen. Mittlerweile kann ich es mir nur so erklären: Obwohl Aragorn die Übermacht gesehen hat, geht er von einem langen mehrtägigen Kampf, vielleicht einer Mischung aus Angriffen und Belagerung, aus. Da wäre vielleicht also die Zeit. Doch in meinen Augen würde er die Lage damit falsch einschätzen.

Ja Fioridur, genau an diese Szene vom Marsch nach Helms Klamm, denke ich auch immer, wenn ich mich fragem warum macht Eowyn sich überhaupt Hoffnungen. Es gefällt ihr zwar nicht, das Legolas Aragorn den Abendstern zurück gibt. Aber er hat ihn ja bisher auch immer getragen, obwohl Arwen doch in die Unsterbllichen Lande geht (ihr Wissensstand). Deshalb trübt das ihre Freude über die Rückkehr Aragorns nur wenig, in meinen Augen.

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Zu erst einmal nur eine Frage. Was sagt Aragorn (auf Sindarin?) zu Brego, als er auf Helms Klamm schaut? Bei mir ist die Szene nicht untertitelt, wie sonst.

Dass die Szene nicht untertitelt ist, halte ich an dieser Stelle sogar für überaus passend! Der Film sticht immer wieder dadurch hervor, dass manche fremdpsrachige Sätze nicht übersetzt werden. Das gibt diesem ganzen Film etwas Mystisches und der Welt Mittelerde wird dadurch Leben eingehaucht. Die Rassen haben eine Kultur und eine eigene Landessprache, in der sie sich verständigen. Wäre das für den Zuschauer immer verständlich, würde er diese sprachliche Vielfältigkeit gar nicht direkt wahrnehmen. Gerade diese Stilmittel machen diese Welt ähnlich komplex wie im Buch (nur wird halt nie das volle Ausmaß erreicht).

Außerdem ist gerade diese Szene mit Aragorn durchaus auch ohne Untertitel verständlich. Auch, wenn ich die echte Übersetzung nie kannte, habe ich verstanden, was Aragorn hier ausdrücken möchte. Erstens haben wir vor den Toren von Moria bereits erfahren, dass "Mellon" gleich "Freund" ist. Aragorn nennt sein Pferd also einen "Freund" und dass er Brego dankt, kann man sich anhand seiner Stimmlage und der Situation denken. Anders als in vielen Filmen wird dem Zuschauer hier die Kost nicht 36 mal vorgekaut, sondern man muss selbst etwas interpretieren. Tolle Idee!

Doch kommen wir nun zur allerersten Sequenz-Besprechung des zweiten Teils zurück. Ich habe dort einmal gesagt, dass ich insgesamt in Teil 2 drei Gänsehautmomente erlebt habe. Die erste Gänsehaut habe ich bereits hinter mich gebracht, als Gandalf und der Balrog in weiter Ferne auf den Grund des Sees zugestürzt sind, verbunden mit der fantastischen Musik. Und jetzt folgt Gänsehaut Nummer 2 - lustigerweise trägt daran auch wieder die Musik einen großen Teil bei.

Die Musik steigert sich immer mehr, bis sie ihren Höhepunkt erreicht, als Aragorn auf die Hügelkuppe reitet und die Kamera in weitem Bogen um ihn herum fliegt. Dabei sieht man eine wunderschöne und weite Landschaft mit prachtvollen Bergen, bis der Fokus auf Helms Klamm liegt. Dabei eine packende Musik, die die Landschaft würdigt. Gänsehautmoment Nr. 2! :-O

Fehlt jetzt nur noch eine Gänsehaut.

Gimli ist der Erste, der Aragorn in Helms Klamm empfängt. Schön ist hier wieder der typische Zwergenhumor, bzw. Gimlis grobe Art. "Aus dem Weg - den bring ich um." und dann nimmt er ihn aber doch auf ganz andere Weise zur Brust. ;-) Zum einen wird diese Szene nicht Gimlis eigentlichem Charakter untreu, zeigt dabei aber sehr gut seine emotionale Seite.

Der Nächste ist Legolas, der auf elbisch "Du kommst spät" sagt. Umso häufiger ich mir diese Szene ansehe, denke ich gar nicht mal, dass Legolas so etwas wie eine Gabe hat, die ihm eine gewisse Voraussicht ermöglicht. Ich weiß auch gar nicht mehr, ob das überhaupt jemand behauptet hatte. Für mich scheint es eher so, dass Legolas davon ausgegangen ist, dass Aragorn zurückkehrt, weil er ihn einfach gut genug kennt. Legolas weiß, dass Aragorn einen willensstarken Charakter hat. Diese innere Einstellung ermöglicht ihm, um sein Leben zu kämpfen. Legolas hatte auch mich, nachdem Aragorn gefallen war, durchaus einen trauernden Eindruck gemacht. Hätte er hier schon wirklich gewusst, dass Aragorn zurückkehrt, hätte er ja gar nicht erst getrauert. Ich denke, dass Legolas sich diese Hoffnung einfach später eingeredet hat, denn es bestand ja immerhin die Chance, dass Aragorn es schaffen würde.

Eowyn sieht, wie Legolas Aragorn den Abendstern überreicht. Der Abendstern leuchtet nun überhaupt nicht mehr. Er ist ein hübsches Stilmittel, um die fallende Hoffnung zu zeigen. Das Gute wird immer machtloser und schwächer, zusammen mit dem Verfall von Arwens Leben. Eowyn sieht auf jeden Fall, wie Aragorn auf den Abendstern reagiert und ist hier sichtlich zerrissen. Einerseits dachte sie, sie hätte nun, da Arwen fort ist, Chancen bei ihm, aber andererseits sieht sie hier, wie viel ihm noch an Arwen liegt.

Nachdem Theoden von den Uruk-hai erfahren hat, bereitet er seine Festung auf den Angriff vor. Das gefällt mir sehr gut, wie Theoden hier durch die Festung marschiert und die Arbeiten überwacht und gleichzeitig den Menschen Mut zuspricht. Denn ich denke, dass er sehr wohl weiß, dass Gimli und Aragorn mit ihren Bedenken recht haben, aber er will es nicht zugeben. Ist ja auch klar... Mit der Wahrheit würde er seinen Männern nur die Hoffnung auf einen Sieg nehmen. So hat Gimli zwar recht, was die Kampfeskraft der Uruk-hai betrifft, aber Theoden darf dies nicht vor allen Männern verkünden. Die wären ihm wahrscheinlich alle abgehauen ;-) Ebenso wäre es wohl nicht sehr klug, wenn Theoden zugeben würde, dass die Uruks tatsächlich nicht vorhaben, die Felder zu plündern, sondern sie wirklich das komplette Volk auslöschen wollen. Da hätte sich der ein oder andere wohl schon gleich vom Klammwall gestürzt ;-)

Ich verstehe nicht ganz den Sinn warum Aragorn vorschlägt um Beistand zu ersuchen. Selbst wenn irgendjemand Rohan helfen wollte, hätte nie jemand in so kurzer Zeit kommen können.

Das stimmt wohl, dass es niemand rechtzeitig hätte schaffen können. Aber Helms Klamm ist eine sehr starke Festung. Sie ist dazu ausgelegt, angreifende Truppen zurückzuhalten und ihnen den Angriff zu erschweren. In der Festung lässt sich vermutlich lange zeit überleben, wenn man es mit normalen Gegnern zu tun hat. In der Zeit hätten es durchaus verbündete Truppen nach Helms Klamm schaffen können. Es konnte ja auch niemand ahnen, dass die Uruks Leitern mitbringen, die genau auf die Höhe der Festungsmauern zugeschnitten sind. das wird wohl Grimas Verdienst sein. Außerdem hätte ja erst recht niemand gedacht, dass Saruman den heimischen Erfinderwettbewerb mit seinem Sprengstoff gewonnen hat. Ohne diese beiden Dinge hätte es Hilfe bestimmt rechtzeitig geschafft.

Szenenwechsel zu Baumbart: Plötzlich befinden sich Merry und Pippin auf einer Lichtung und angeblich soll hier ein Enthing stattfinden. Was das ist, erklärt uns Baumbart und schon knarrt es überall um einen herum und es treten weitere Ents hervor. Hier hat die künstlerische Abteilung wirklich Kreativität bewiesen. Jeder Ent ist ein Individuum und jeder hat seine speziellen Formen. Die knorrigen Nasen gefallen mir vor allem sehr gut! :-O

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Bei der Begrüßung Aragorns durch Legolas hatte ich eher den Eindruck, dass sich Legolas seine Erleichterung nicht so anmerken lassen will und deswegen diesen Spruch eher flapsig meint. Seine wahre Erleichterung und Freude sieht man in seinem Augen und dem Gesichtsausdruck, als er den Abendstern überreicht.

Denn wie schon geschrieben wurde, ist er sehr entsetzt und traurig nach Aragorns Sturz von der Klippe und Theodens Befehl die Toten zurückzulassen.

@Saruman: Die Szene mit Brego und der Rundumblick ist auch für mich eine der gänsehautigsten (neue Wortschöpfung). ;-)

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Höü, hab ich doch glatt das Kapitel "Enthing" vergessen.

Ich finde die Versammlungsstätte richtig gut gelungen. Die Lichtung ist nich besonders groß oder auffällig hat aber durch den ungewöhnlichen Stein eine Art Kultstääte-Charakter. Die unterschiedlichen Bäume finde ich auch sehr gut gestaltet. Es sind zwar alles unterschiedliche Bäume aber dennoch unterscheiden sie sich nicht nur in ihrer Art sondern auch in ihren Gesichtszügen.

Während einige fast niedlich wirken sehen andere total verbittert aus. Sehr schöne Vielfalt. Ausserdem kann man erkennen, dass scheinbar jede Baumart einen Vertreter praktisch als Sprecher im Enthing auerkoren zu haben scheint.

Ich würde mal behaupten, dass einer der Ents Flinkbaum ist. Ich würde dabei auf den linken der beiden zuerst eintreffenden Ents tippen.

Was ich jedoch schon an Baumbart interessant fand ist, dass alle Ents durchweg deutlich kleiner sind als der Rest des Waldes.

@ Saruman: Die Erklärung zu den Untertiteln find ich gut. So hab ich das noch gar nicht betrachtet. Ich dachte immer eher daran, dass vielleicht daran liegt, dass der Satz nicht untertitelt wird, weil ausser dem Pfers niemand anwesend ist.

Das Helms Klamm mehrere Tage überstanden hätte halte ich für unwahrscheinlich. Die Angreifer waren einfach zu zahlreich. Ohne Éomers Leute und eine gewaltige Portion Glück und Heldenbonus wäre die Festungbesatzung durch die Armbrustschützen der Uruk-Hai recht schnell ausgedünnt worden und dann hätte man freie Bahn zum Tor gehabt und die Festung wäre gefallen.

So eine riesiege Armee belagert nicht, denn sie muss nicht auf Verluste Rücksicht nehmen.

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Na da hat unser Aragorn aber richtig Glück gehabt das er Isengards Heer überhaupt gesehen hat, denn beide kommen sich eigentlich entgegen und würden nie den Weg kreuzen. Sarumans Mannen marschieren von Nord nach Süd und Aragorn von Süd nach Nord da Aragorn von Edoras bzw. aus der Richtung kommt und die Uruks aus Isengard. Normalerweise hätten die sich erst in Helms Klam getroffen.

Da müsste es Aragorn auf dem Fluss ja an den Uruks vorbei getrieben haben oder die Isengarder sind erst einmal an Helms Klam vorbei und haben dann gedreht.

Schaut mal auf die Karte. Hier passt was überhaupt nicht. ;-)

Ansonsten ist die Szene in der Aragorn die Armee entdeckt sehr bedrückend. Dieser schwarze Lindwurm der sich durch Rohan windet. Diesem folgt, und das finde ich höchst gelungen, ein bleigrauer Himmel.

Die Landschaft ist wirklich überwältigend und zusammen mit der Musik einfach gigantisch wie plötzlich das winzige Helms Klam zwischen diesen riesigen Bergen auftaucht.

Hier mal was anderes wovon ich eigentlich in den Sequenzbesprechungen nicht anfangen wollte aber hier ist es zu eindeutig. Erst trägt Aragorn sein Schwert auf der linken Seite doch plötzlich, in der Szene wo er sich bei Brego bedankt, ist es rechts aber beim Einritt in Helms Klam wieder links. Häää?? :kratz: Na sei's drum.

Gimli, dem man seine Freude über Aragorns erscheinen mitfühlen kann, lässt eben diesen Gefühlen auch freien lauf beim Wiedersehen.

Die Treppe hoch und direkt auf Legolas getroffen. Dieser steht aber auch immer an der richtigen Stelle. Der arme Elb kann halt bei der Begrüßung seinen Gefühlen nicht so freien Lauf lassen wie dies Gimli macht aber trotzdem erkennt man die Freude in seinem Gesicht. Die Sprüche zur Begrüßung tun ein Übriges.

Die Rückgabe des Abendsterns ist schön gemacht. Man hat ja nur kurz mitbekommen das Legolas dem Ork das Schmuckstück abgenommen hat. Es birgt einen Schimmer von Hoffnung als Aragorn den Anhänger entgegennimmt und auf seiner Handfläche hält.

Jetzt kurz wieder eine Éowyn Szene.

Beim ersten Blick auf den zurückgekehrten Aragorn hält sie nichts mehr am Platz und in ihrem Blick steht diese tiefe Liebe und überschwängliche Freude. Doch als Legolas den Evenstar übergibt geht eine Wandlung in ihr vor. Die Liebe verschwindet aus ihrem Gesicht und zurück bleibt die Freude über Aragorns Rückkehr aber auch das erste Zeichen des Verstehens in Bezug auf Arwen.

Jetzt stolpert Aragorn ohne zu Klopfen in des Königs Halle und berichtet ihm von dem gesehenen.

Was mich hier fasziniert ist, das Aragorn als er durch die Tür stolpert, immer noch nass ist und tröpfelt. War wohl kein langer Ritt?

Hier vor den Mauern der Burg mal kurz ein Théoden wie er sein sollte, stark und sicher im Glauben an sein Heer und die Burg. Doch dann auf der Brustwehr der Hornburg geht das Jammern und Zähneklappern wieder los.

Keiner will ihm zu Hilfe kommen.

Wenn er niemanden fragt weis er's doch gar nicht.

Wieso haben denn seine Männer plötzlich keine Kampfmoral mehr? Wo haben die sich denn in letzter Zeit gehauen? Ich weis nur das Éomer mit seinen Treuen unterwegs war und gekämpft hat.

Nun in den Fangorn und zum Entthing. Diese Lichtung erinnert mich immer wieder an eine Stelle bei mir im Wald. Da ist auch eine Lichtung mit einem Stein in der Mitte. Das ganze soll zur Keltenzeit eine religiöse Stätte gewesen sein. Das Treffen der Baumhirten ist gut gemacht und auch Merry und Pippins Gesichtsausdruck als die Ents aus dem Wald auf die Lichtung treten ist super. Baumbart hat doch mal über den Verlust der Entfrauen gesprochen doch kommt es mir hier vor, wenn ich manche Gesichter betrachte, das einige davon aussehen als sein sie alte Kräuterhexen. Also weiblich.

smilie_winke_029.gif Imrahil

Edited by Imrahil
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Hier mal was anderes wovon ich eigentlich in den Sequenzbesprechungen nicht anfangen wollte aber hier ist es zu eindeutig. Erst trägt Aragorn sein Schwert auf der linken Seite doch plötzlich, in der Szene wo er sich bei Brego bedankt, ist es rechts aber beim Einritt in Helms Klam wieder links. Häää?? :kratz: Na sei's drum.

@Imrahil:

Und Brego ist plötzlich aufgezäumt...obwohl er sich doch im Stall losgerissen haben muss und bei der Flußszene nur Halfter und Strick an hat.

Mit den Richtungen ist mir noch gar nicht aufgefallen. Ich konnte nur diesen Wetterumschwung, bzw. hell/dunkel nie so recht deuten, denn Eowyn scheint die Frauen ja recht zügig nach Helms Klamm geführt zu haben und wenn Aragorn jetzt per Pferd Tage dafür braucht scheint er ja doch weit abgetrieben worden zu sein. :ka:

Auf mich macht Theoden gar nicht den "Guter König" Eindruck der erwähnt wurde in Bezug auf Kampfmoral.

Seine Rede bei der Begehung der Burg klingt für mich eher wie "Mut der Verzweiflung" oder er hat nicht kapiert WAS da wirklich auf Helms Klamm zu kommt.

Die Ents gefallen mir bildlich sehr gut, auch ihre langsame Art macht deutlich dass sie lange "geschlafen" haben.

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Na da hat unser Aragorn aber richtig Glück gehabt das er Isengards Heer überhaupt gesehen hat, denn beide kommen sich eigentlich entgegen und würden nie den Weg kreuzen. Sarumans Mannen marschieren von Nord nach Süd und Aragorn von Süd nach Nord da Aragorn von Edoras bzw. aus der Richtung kommt und die Uruks aus Isengard. Normalerweise hätten die sich erst in Helms Klam getroffen.

Ich sehe das Ganze etwas anders. Aragorn stürzt in den Klammbach, schon relative nahe an Helms Klamm. Dieser mündet in den Isen (sonst gibt es da keinen Fluss), der wiederum nach Westen durch Enedwaith fließt und schließlich ins Meer mündet. Da Aragorn wohl eine Nacht durchreitet wird er wohl schon in den Isen getrieben sein und ist möglicherweise schon westlich von Helms Klamm und evtl. sogar Isengart. Die Karten von Mittelerde sind da nicht genau genug, denn Helms Klamm ist häufig etwas unterschiedlich weit westlich dargestellt.

Hier mal was anderes wovon ich eigentlich in den Sequenzbesprechungen nicht anfangen wollte aber hier ist es zu eindeutig. Erst trägt Aragorn sein Schwert auf der linken Seite doch plötzlich, in der Szene wo er sich bei Brego bedankt, ist es rechts aber beim Einritt in Helms Klam wieder links. Häää?? :kratz: Na sei's drum.

Also wenn das der erste klassische Filmfehler ist, der dir auffällt dann beneide ich dich. Ich will solche Sachen nämlich gar nicht sehen aber mir fallen die immer auf. :heul: Solche Fehler treten in schlechten Filmen zu Hauf auf, aber auch in guten bleibt das nicht aus. Da man solche Fehler, wenn man sie erst mal kennt immer wieder sieht und das nicht gerade schön ist, würde ich es schön finden wenn so etwas nicht so häufig im Thread auftauchen würde. Weil Erklärungen gibt es für so etwas nicht. Man muss es einfach als Fehler bezeichnen.

Was mich hier fasziniert ist, das Aragorn als er durch die Tür stolpert, immer noch nass ist und tröpfelt. War wohl kein langer Ritt?

Genau diese Frage hab ich in meinem Beitrag auch gestellt. Aber mittlerweilen hab ich die Antwort. Ganz einfach: Aragorn hat gedusch bevor er mit dem König spricht und kein Handtuch gefunden. ;-)

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So, hier kommt noch mein Senf ;-).

In der ersten Szene, in der man Aragorn auf Brego sieht, wirkt er noch etwas fertig. Kein Wunder. Der Anblick des marschierenden Ork-Heeres macht einen düsteren und bedrohlichen Eindruck, der von dem dahinter dunkel dräuenden Himmel noch verstärkt wird. Sieht beinahe so aus, als würden die Orks die Dunkelheit hinter sich herziehen oder sie mitbringen. Visuell gut gemacht. Aragorn weiß, dass er sich beeilen muss, und die Szene, in der man ihn reiten sieht, und vor ihm ist der Himmel teilweise erleuchtet, hat – im Vergleich zum vorherigen düsteren Bild – fast etwas Metaphorisches, finde ich. Er bringt die Hoffnung mit sich (oder seh ich das zu verklärt?).

Es folgt ein sehr schöner Rundum-Kameraschwenk, der bei Helms Klamm endet, mit einer tollen Musik dazu. Auch hier bekommt manwieder ein Gefühl von Größe.

Aragorn reitet in Helms Klamm ein. Gimlis Begrüßung finde ich schön, selten war der Zwerg so emotional wie hier. Auch Legolas begrüßt Aragorn, aber mit passender sparsamer elbischer Emotionalität. Und schiebt gleich noch einen Spruch hinterher: „Du siehst furchtbar aus.“ Präzise auf den Punkt gebracht :-O. Legolas drückt hier seine Gefühle über seine Mimik und Augen aus, vor allem, als er Aragorn den Abendstern-Anhänger zurückgibt. Èowyn beobachtet das Ganze fast ungläubig. Auch ihr Gesicht sagt mehr als 1000 Worte.

Ich finde es passend, dass Legolas Aragorn den Anhänger zurückgibt, weil das, wie ihr schon gesagt habt, zeigt, dass er fest damit gerechnet hat, dass Aragorn zurückkehrt. Elbische Voraussicht oder Intuition? Oder nur der feste Glauben an einen Freund?

Aragorn erstattet König Théoden Bericht. Mir gefällt die Halle, in der sie sich aufhalten. Schlicht, doch ansprechend eingerichtet; groß und hell dank der vielen Fenster. Eigentlich braucht man da doch keine Fackeln?

Was Aragorn zu berichten hat, macht Théoden zunächst sprachlos. Doch dann sagt er „Lasst sie kommen“ und beginnt, seine Mannen zu mobilisieren, wobei ich denke, dass er sich in diesem Moment in erster Linie selbst Mut zusprechen will. Ich glaube nicht, dass Théoden ernsthaft annimmt, er könne gegen ein 10.000 Mann starkes Ork-Heer bestehen.

Vor den Toren der Hornburg herrscht die trügerische Ruhe vor dem Sturm. Gimli gibt zu bedenken, dass die Angreifer keine gewöhnlichen Orks seien, sondern Uruk-Hai, weitaus gefährlicher, doch Théoden sagt, dass noch nie ein Feind den Klammwall eingenommen und einen Fuß in die Hornburg gesetzt habe. Ist er auch davon überzeugt, dass das auch diesmal nicht passieren wird, weil es eben noch nie passiert ist? Oder verkennt er nur die Tatsachen und möchte sich der Realität nicht stellen?

Théoden ist davon überzeugt, dass die Menschen siegen werden. Ich finde, er vergleicht die Situation ein bisschen zu lapidar mit früheren Situationen, in denen die Menschen von Rohan siegreich waren. Aragorn spielt die Stimme der Vernunft und versucht den König auf den Boden der Tatsachen zurückzubringen. Dass sich Théoden in diesem Moment doch hilfesuchend an Aragorn wendet – „Sagt mir, was ich tun soll!“ – zeigt, dass seine Selbstsicherheit offenbar doch nur gespielt ist. Er hat als König und damit als Vorbild für sein Volk eine wirklich schwere Bürde zu tragen.

Aragorn schlägt vor, Gondor um Hilfe zu bitten, aber Théoden scheint auf Gondor nicht gut zu sprechen zu sein. Fast könnte man glauben, hinter seiner Abneigung würde mehr stecken.

Warum Aragorn überhaupt auf die Idee kommt, dass der König doch Gondor um Hilfe bitten soll, könnte man auch so interpretieren, dass Aragorn inzwischen wieder stolz auf sein Volk ist und sich diesem wieder mehr verbunden fühlt – in diesem Fall besonders Gondor – und es nicht mehr ablehnt, wie noch zu Anfang, ebenso wenig wie seine Herkunft. Ich denke, er ist der festen Überzeugung, dass Gondor tatsächlich helfen kann – er zweifelt nicht mehr an der Stärke seines eigenen Volkes – und hält es für ratsam, zumindest einen Versuch zu unternehmen. Ich finde das nachvollziehbar. Vielleicht steckt dahinter auch der Gedanke, dass die Menschen in schweren Zeiten zusammenhalten und zusammen kämpfen sollten, in diesem Fall die Menschen von Rohan und Gondor. Was meint ihr?

Die Crebain, die über Helms Klamm kreisen, wirken wie die Vorboten des Schicksals. Guter Einfall.

Merry und Pippin sind wieder mit Baumbart unterwegs, der sie auf eine Waldlichtung führt und ankündigt, dass nun ein Entthing stattfinden werde. Wie auf ein unsichtbares Zeichen hin kommen plötzlich Ents aus dem Wald heraus. Mir gefällt, wie diese dargestellt sind, keiner sieht aus wie der andere. Besonders amüsant finde ich den mit der großen Nase, aus der ein Ast herauswächst :-O. Es soll nun darüber beraten werden, ob die Ents in den Krieg ziehen werden oder nicht.

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Auch Legolas begrüßt Aragorn, aber mit passender sparsamer elbischer Emotionalität. Und schiebt gleich noch einen Spruch hinterher: „Du siehst furchtbar aus." Präzise auf den Punkt gebracht :-O . Legolas drückt hier seine Gefühle über seine Mimik und Augen aus, vor allem, als er Aragorn den Abendstern-Anhänger zurückgibt.

Ich finde es passend, dass Legolas Aragorn den Anhänger zurückgibt, weil das, wie ihr schon gesagt habt, zeigt, dass er fest damit gerechnet hat, dass Aragorn zurückkehrt. Elbische Voraussicht oder Intuition? Oder nur der feste Glauben an einen Freund?

Ich glaube nicht, das Legolas wirklich wußte, das Aragorn noch lebte. Hoffnung hatte er sicherlich. Aber mehr?! Der Humor der in den Sätzen "Du kommst spät", "Du siehst furchtbar aus" mitschwingt, drückt in meinen Augen viel mehr große Erleichterung und Freude aus, den Freund nicht verloren zu haben. Ich denke auch die Mitnahme des Abendsterns war kein Zeichen für sein Wissen. Er hätte dieses Artefakt einer großen Liebe niemals in den Händen eines Orks gelassen. Und im Ernstfall sicherlich Arwen zurückgebracht.

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@Acheros

Ich sehe das Ganze etwas anders. Aragorn stürzt in den Klammbach, schon relative nahe an Helms Klamm. Dieser mündet in den Isen (sonst gibt es da keinen Fluss), der wiederum nach Westen durch Enedwaith fließt und schließlich ins Meer mündet. Da Aragorn wohl eine Nacht durchreitet wird er wohl schon in den Isen getrieben sein und ist möglicherweise schon westlich von Helms Klamm und evtl. sogar Isengart. Die Karten von Mittelerde sind da nicht genau genug, denn Helms Klamm ist häufig etwas unterschiedlich weit westlich dargestellt.

Das kann auch nicht sein. Der Klambach kommt aus dem Gebirge hinter der Klam, umfließt den Hornfelsen, dann durch das Klammtal in das Westfoldtal hin zum Isen. Aragorn hätte so gesehen von Helms-Tor springen müssen um in den Klambach zu fallen! Das hieße aber das er Helms Klam schon erreicht hatte. Vorher geht das nicht.

Das Argument mit der Dusche ist genehmigt. smilie_frech_030.gif

smilie_happy_339.gif Imrahil

Edited by Imrahil
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Der Klammbach entspringt in den Grotten, fließt dann, wie du richtig gesagt hast um den Hornfelsen herum und unter dem Dammweg hindurch. Dann fließt er an der Klammbachstraße entlang, auf der wohl auch die Flüchtlinge aus Edoras kamen. Wenn er hier irgendwo in den Klammbach gefallen ist wird er wohl zunächst nach Norden und dann um die westlichen Ausläufer des Weißen Gebirges herum nach Westen in den Isen gespült, der nie östlicher als Helms Klamm fließt.

Wo genau liegt das Problem? Ich sehe es nicht und mit dem "Historischen Atlas von Mittelerde" lässt sich das auch gut nachvollziehen. Welcher Fluss könnte es denn sonst sein? Der Schimborn wohl kaum. Dann wäre er ja direkt nach dem Verlassen von Edoras planschen gegangen und die Wargreiter sehr schnell gewesen. Ausserdem wäre er dann nach Osten und weiter von Helms Klamm weggestrieben worden und wäre irgendwann im Anduin gelandet. Sonst gibt es in der Ebene von Rohan keine Flüsse.

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@Acheros

Wo genau liegt das Problem?

Das Problem sehe ich darin, das Aragorn schon Helms Haustür gesehen haben muß bevor er in den Klambach fiel. Eben wiel der Klambach dierekt vorbeifließt. Später kann er nicht in den Bach gestürzt sin, da er sonst schon an Helms Klam vorbei gewesen wäre. Auch ich habe den Atlas zu Rate genommen. Dashalb stimme ich mal wieder für P.J. "Filmische Freiheiten!" um dem ganzen mehr Spannung zu geben. smilie_les_037.gif

smilie_happy_339.gif Imrahil

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Der genaue Verlauf ist doch nirgends zu erkennen. Was spricht denn dagegen, dass er am Eingang zur Schlucht in den Bach stürzt? Möglicherweise macht der Klammbach auch noch eine Schleife nach Osten bevor sich dem Isen anschließt.

Filmische Freiheiten sind es auf jeden Fall, aber ich finde, sie lassen sich ganz gut mit der Karte erahnen.

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