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ArwenAbendstern    1
ArwenAbendstern

Ich würde gerne mal ein Buch schreiben, aber ich weiß nicht so richtig was. Das Genre hätte ich ja schon mal: Fantasy. Aber ich hab einfach keine Ideen. Was würdet ihr denn lesen wollen? Schreibt mir doch mal ein paar kurze Ideen und ich schau mal, ob sich da was draus machen lässt. Für eure Hilfe bedanke ich mich jetzt schon mal! :anbet:

bearbeitet von Beleg Langbogen

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Olvar    1
Olvar

Ich denke, das es nicht wirlich schön ist, wenn andere dir die Ideen geben. So kannst du später mal nicht sagen: "Das hab ich mir alles ausgedacht". Also wenn du dir selbst etwas ausdenkst, ist das viel schöner und du kannst dann auch stolz darauf sein. Also setzt dich doch einfach mal hin und überlege wie andere gute Bücher angefangen haben. Wenn du mal den Anfang hast, dann kommen die Ideen nur so geströmt. Das war bei mir zumindest so.

Gruß Olvar

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Beleg Langbogen    6
Beleg Langbogen

Hm, das ist mal eine gute Frage. Ich denke, einen ganz wichtigen Schritt hast du schon getan. Du hast dich gefragt: Was wollen die Leute lesen? Das ist gut, denn eine Geschichte, die niemand lesen will, ist logischerweise für nen Arsch. ;-)

Nun, Denkarbeit übernehmen kann ich selbstverständlich nicht für dich. Soll heissen, die Grundidee sollte schon von dir stammen. Ohne Frage, du kannst dich sehr gut bei Vorbildern inspirieren lassen, seien es alte griechische Sagen (die eignen sich immer gut) oder unser allseits geschätzter Tolkien; wichtig ist, dass es eine Geschichte ist, die dir am Herzen liegt. Wenn Geschichten mehr lustlos und unsorgfältig geschrieben werden, merkt man das als Leser oft sehr bald.

Sorgfalt ist dabei ja sicher auch ein wichtiges Wort. Wenn du fragst, was ich gerne lesen würde, dann kann ich dir allgemein antworten: Geschichten, die interessante Figuren haben, die mir wirklich etwas zu sagen haben, die mich überraschen. Zu viele Gedanken machen kannst du dir da eigentlich nicht. Natürlich kannst du auch einfach drauf los schreiben, aber ich persönlich würde es bevorzugen, wenn du dir zuerst ausführlich aufschreibst, wie viele Figuren die Geschichte beinhalten sollte und was diese Figuren alle insbesondere auszeichnet, was diese eine spezielle Figur interessant machen soll. Spannend wirds, wenn du einige Figuren hast und sich zwischen denen ganz viele unterschiedliche Konflikte ergeben.

Und ein ganz allgemeiner Rat lautet schlicht: Sei kreativ! Schreib etwas Neues, nicht etwas das man schon in und auswendig von anderen Büchern kennt. Versuche, den Leser zu überraschen, führe auch später in der Geschichte noch neue Figuren ein, wechsle die Handlungsorte, verwirre den Leser etwas und schaue, dass nicht von Anfang an klar ist, was die Funktion einer einzelnen Figur ist und wie die Geschichte ausgehen wird. Und natürlich hilft es viel, wenn du einen flüssigen, spannenden Schreibstil hast, aber da kann ich dir nicht viel helfen.

Und all diese Ratschläge sind natürlich noch keine Garantie für eine gute Geschichte, geschweige denn dass du eine grosse Leserschaft gewinnst. Sind mehr ein paar Vorschläge aus dem Bauch heraus, die ich dir persönlich raten würde. Ich hoffe es hilft dir. ;-)

Vielleicht hast du ja schon eine Idee für eine Story, dann schreib diese und wir können dir Feedback geben.

bearbeitet von Beleg Langbogen

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Johannes    0
Johannes

Natürlich kannst du auch einfach drauf los schreiben, aber ich persönlich würde es bevorzugen, wenn du dir zuerst ausführlich aufschreibst, wie viele Figuren die Geschichte beinhalten sollte und was diese Figuren alle insbesondere auszeichnet, was diese eine spezielle Figur interessant machen soll.

Guter Ratschlag. Hätte ich jetzt auch gesagt. Auch wenns viel Arbeit macht, einfach schonmal die Charakterzüge der Hauptpersonen und evtl. in welche Richtung ihr Weg in der Story gehen soll festlegen.

Und dann wichtig! Zeichne eine Karte. Es reicht, wenn sie grobe Landschaften und ein Gebiet zeigt, in der deine Geschichte spielt. Auch gern unterschiedliche Länder mit teilweiße unterschiedlichen Kulturen, die sich irgendwie treffen. Was auch immer... ;-)

Weil ich finde Fantasybücher (also in einer Gegenwelt) ohne Karte einfach nur schade. :-) Und ich würde die Karte vorher zeichnen, notfalls auch während dem schreiben, falls du irgendwie auf ein neues gebiet "gestoßen" bist, aber nicht nachher.

Vielleicht hast du ja schon eine Idee für eine Story, dann schreib diese und wir können dir Feedback geben.

Guter Gedanke, Beleg.

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ArwenAbendstern    1
ArwenAbendstern

Ja, eine Karte hatte ich mir auch schon überlegt, nur leider hab ich keine Ahnung wie man ne Karte von nem Fantasy-Land macht. Hat jemand von euch da eine Ahnung wie Tolkien, Lewis und Co. das gemacht haben?

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Elleth    6
Elleth

Ja, eine Karte hatte ich mir auch schon überlegt, nur leider hab ich keine Ahnung wie man ne Karte von nem Fantasy-Land macht. Hat jemand von euch da eine Ahnung wie Tolkien, Lewis und Co. das gemacht haben?

Ich denke es gibt keine richitg Vorlage dazu. Hilfreich ist bestimmt, erst große Gebiete, wie Gebirge oder einen Fluss einzuzeichnen. Überleg dir verschiedene Orte, Wüsten, Seen, Meere, lange Ebenen, Hügellandschaften, Höhlen, Täler... an Ideen sollte es eigentlich nicht mangeln.

Dann würde ich mir überlegen, ob es noch Besonderheiten geben soll. Wie etwa eine Stadt, oder Straßen, die dann genauer eingezeichnet werden.

Und ganz wichtig, mach es erstmal mit dem Bleistift. Im Laufe der Geschichte ändert sich immer mal wieder was. Und da ist es leichter, nur schnell mit dem Radiergummi drüber zu gehen, als alles nochmal neu zu zeichnen.

Sonst sollte es dir überlassen sein, wie Beleg schon gesagt hat. ;-)

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Mortica    2
Mortica

Ja, eine Karte hatte ich mir auch schon überlegt, nur leider hab ich keine Ahnung wie man ne Karte von nem Fantasy-Land macht. Hat jemand von euch da eine Ahnung wie Tolkien, Lewis und Co. das gemacht haben?

Ich würde sagen, genau wie eine Karte von einem normalen Land oder einer normalen Landschaft. Nur das man diese dann halt eher ausschmück, d.h. Berg plastisch reinzeichnen, Wälder nicht nur als grüne Fläche, sondern mit kleinen Bäumchen darstellen, ...

Du kannst die stilistisch vielleicht an alten Landkarten orientieren. Im Mittelalter war man da sehr kreativ:

pommern1589.jpg

historische%20karte%20island.JPG

Hier eine Fantasykarte:

linoland_1967_gross.jpg

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Melkor    2
Melkor

@Arwen

Ich habe ein ähnliches Problem wie du, ich würde sehr gerne mal eine eigene Geschichte schreiben (bisher habe ich - mit einer Ausnahme - nur Fanfiction geschrieben). Es soll eine Fantasy-Geschichte sein, doch es fehlt mir einfach an Ideen.

Mir schwirren nur Ideenfragmente im Kopf rum, die bei Weitem aber kein Gesamtbild und keine Handlung ergeben.

Ich nehme an, es gibt kein Patentrezept, wie man solche Ideenbruchstücke zu einem Ganzen zusammenfügt und noch mit einer halbwegs interessanten Handlung versieht ;-)?

Ich finde es echt schade, wenn ein solches Vorhaben letztendlich an Ideenmangel scheitert. Ich finde es außerdem sehr schwierig, mir was "Neues" einfallen zu lassen, das es in der einen oder anderen Form bisher noch nicht gegeben hat. Das ist sehr schwer, bei den vielen, vielen Fantasyromanen, die es gibt.

Letztendlich gibt es für mich nur zwei Optionen: Entweder, die große Erleuchtung kommt doch noch eines Tages, oder aber ich lasse es bleiben. Ich schreibe aber so gerne, da würde ich halt gerne mal was Eigenes zustande bringen.

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Olvar    1
Olvar

Ich wusste am Anfang auch nichts. Fang doch einfach mal an. Ist doch egal, wenn es einem anderen Buch ähnelt.

Ich zum Beispiel habe den Anfang jetzt schon 3 mal geändert. Wenn du mal den Anfang hast, kommen dir bestimmt viele Ideen. Einfach ganz banal anfangen.

Gruß Olvar

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ArwenAbendstern    1
ArwenAbendstern

Ich wusste am Anfang auch nichts. Fang doch einfach mal an. Ist doch egal, wenn es einem anderen Buch ähnelt.

Ich zum Beispiel habe den Anfang jetzt schon 3 mal geändert. Wenn du mal den Anfang hast, kommen dir bestimmt viele Ideen. Einfach ganz banal anfangen.

Gruß Olvar

Tja, wenns denn nur wirklich so einfach wär. Melkor hat schon Recht: Mir schwirren auch nicht zusammenhängende Fetzen im Kopf rum, aber ne Geschichte wird daraus nicht. Es ist halt schon schwer, einen Anfang zu finden.

@Melkor

Ich hab auch das Problem, dass es anderen Fantasyromanen ähnelt, vor allem Herr der Ringe und Narnia. Ich hätte dann einfach das Gefühl, ich würde es klauen und das ist ja nicht der Sinn der Sache.

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Drachentöter    2
Drachentöter

Ich hab auch das Problem, dass es anderen Fantasyromanen ähnelt, vor allem Herr der Ringe und Narnia. Ich hätte dann einfach das Gefühl, ich würde es klauen und das ist ja nicht der Sinn der Sache.

Oh ja, das Problem habe ich auch öfters. Aber ich denke man kann einigen Sachen nicht einmal aus dem Wege gehen, weil sie so vielseitig und fast allumfassend sind. Und wenn du nun versucht diesen Romanen auf Zwang aus dem Weg zu gehen und nichts aus ihnen zu übernehmen, dann hab ICH auf jeden Fall keine Ideen. Dann bin ich immer ganz unkreativ und alles andere als voller Inspiration. :-(

Ich zumindest komme auf gute Ideen, wenn ich komplett andere Sachen mache, z.B. in der Schule rumsitzen. Mir kommt eine gute Idee und ich schaue ganz nachdenklich drein. ... aber gucke den Lehrer dabei an und der denkt ich höre ihm zu. :-O Ha!!!

Ich bin ja kein Profi, um Gottes Willen, aber ich glaube ein grober Entwurf einer Geschichte macht es schon aus. Und wenn du den hast, dann baust du halt drum herum. Schmückst sie aus und plötzlich ist es DEINE Geschichte.

Auf jeden Fall wünsch ich dir viel Glück, Spaß und viel, viel Inspiration für deine Story. ;-)

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Celebrian    0
Celebrian

Hm... also zum Buchschreiben kann ich nichts groß sagen, denn mir fallen auch höchstens immer nur die ersten 10 Seiten ein ;-)

Aber zu der Sache mit "Ähnlichkeiten mit anderen Büchern" kann ich meinen Senf dazugeben.

Wenn du das Problem hast, dass deine Ideen zu sehr denen von Tolkien oder Lewis ähneln, dann versuche mal bewusst, z.B. alle Wesen aus dieser Welt rauszulassen. Dh, keine Elben, keine Orks, keine Zwerge, zum Beispiel.

Es gibt ziemlich viele Fantasywesen, man muss nicht unbedingt auf die von Tolkien zurückgreifen (Narnia kenn ich persönlich nicht so gut, deswegen kann ich da schlecht konkrete Beispiele geben). Mythologien von verschiedenen Völkern sind da wahre Fundgruben (Minotaurus, Chimära, ...). Oder du sorgst dafür, dass es zumindest keine typischen Elben, Orks und Co gibt (Elben, die inzwischen sterblich geworden sind, Orks, die sich als ganz passable Herrscher entpuppen... oder Ballett tanzen *g* Möglichkeiten gibts viele)

Es ist aber praktisch unmöglich, etwas komplett Neues zu erfinden. Und nur weil man sich von einem Schriftsteller inspirieren lässt, heißt das ja nicht, das man gleich Ideen klaut. :-)

Und das Kartenzeichnen ist nicht soo schwierig. Man zeichne ein paar Umrisse, damit im Idealfall ein Kontinent draus wird, füge ein paar Berge und (logisch verlaufende!) Flüsse ein, ergänze das ganze durch ein paar Wäldchen, Wüsten und was einem sonst noch einfällt. Dann noch die Städte und vielleicht die Grenzen der einzelnen Länder. Das Schwierigste daran ist, sich die ganzen Namen auszudenken. Aber im Fall akuter Ideenlosigkeit hilft da ein Scrabblespiel oder das Vor-sich-hin-murmeln von willkürlichen Buchstaben- und Silbenkombinationen (meine bevorzugte Methode). Irgendwann kommt was raus, was sich passend anhört. :-O

Wenn das eine "schöne" Karte zum Herzeigen werden soll, musst du, fürchte ich, wirklich jeden Baum und jeden Berg einzeln zeichnen. Das erfordert je nach Größe der Karte eine entsprechende Geduld und Ausdauer :)

Falls du im Besitz eines Bildbearbeitungsprogramms bist, kannst du deine Karte auch am PC zeichnen. Da kann man auch schöne Sachen machen. Ein paar Tutorien gibts z.B. hier.

Fest steht aber: bevor du ein Buch schreibst, brauchst du zumindest die Idee einer Welt. Neben einer Karte wäre da hilfreich, etwas über die Kultur deiner Personen zu finden, die in deinem Buch vorkommen sollen (bzw. der Völker im Buch). Fauna und Flora ist jetzt nicht unbedingt notwendig, aber du brauchst sicher eine ungefähre Ahnung, was auf deinem Kontinent/deiner Welt so kreucht und fleucht (wenn du irdische Tiere und Pflanzen nimmst, hast du das Problem allerdings nicht).

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Melkor    2
Melkor

Wenn du mal den Anfang hast, kommen dir bestimmt viele Ideen. Einfach ganz banal anfangen.

Was meinst du mit "banal anfangen" :-O? Auch für einen banalen Anfang muss man erstmal eine gescheite Idee haben, so wie z. B. "In einem Loch im Boden, da lebte ein Hobbit". Obwohl, DER Anfang war nun echt nicht banal ;-).

Ich hab auch das Problem, dass es anderen Fantasyromanen ähnelt, vor allem Herr der Ringe und Narnia. Ich hätte dann einfach das Gefühl, ich würde es klauen und das ist ja nicht der Sinn der Sache.

Das einzig Gute ist, dass die Ideenfragmente, die ich nicht zusammensetzen kann, weder Herr der Ringe noch Narnia ähneln ;-).

Eine Karte zu zeichnen, stelle ich mir interessant vor. Da ich sowieso gerne zeichne, dürfte das vielleicht noch das geringste Problem sein.

Was das Schreiben betrifft, habe ich allerdings die Erfahrung gemacht, dass es, wenn man nur erst den Anfangssatz geschrieben hat, oftmals auch läuft. Meine längste Story ist 150 Seiten lang, das ist allerdings ne Fanfic, da hab ich geschrieben wie ein Weltmeister ;-).

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ArwenAbendstern    1
ArwenAbendstern

Falls du im Besitz eines Bildbearbeitungsprogramms bist, kannst du deine Karte auch am PC zeichnen. Da kann man auch schöne Sachen machen. Ein paar Tutorien gibts z.B. hier.

Ein Bildbearbeitungsprogramm hab ich ja (Photoshop), aber ich kann die Seite nicht öffnen.

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Celebrian    0
Celebrian

Oh. Tatsächlich. :kratz:

Dann versuch ichs mal so: auf die Seite www.weltenbastler.net/ gehen und da dann auf "Tutorials" klicken. Das müsste funktionieren :-)

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Johannes    0
Johannes

Oh. Tatsächlich. :kratz:

Dann versuch ichs mal so: auf die Seite www.weltenbastler.net/ gehen und da dann auf "Tutorials" klicken. Das müsste funktionieren :-)

Ah, jetzt findet mans. Ist wirlich eine gute Seite, auch das mit den Sprachen ist interessant. Aber ich glaub ich zeichne doch lieber Karten, denn bis ich mir das mit dem Programm angeeignet hab dauert das eine Weile.

Wie läufts jetzt so mit deiner Geschichte/Welt, Arwen? :-)

Ich würd dir noch raten einen Maßstab von Kilometer oder Meilen (evtl. auch eigene Maßeinheit) bei deiner Karte mit anzugeben. Meiner Meinung nach gehört das einfach dazu.

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Murazor    2
Murazor

Man muss sich inspirieren lassen. Wer sich nicht inspirieren lassen kann, kann auch keine gute Fiktion schreiben.

Man lässt sich am besten von Dingen inspirieren, die man selbst gesehen hat, oder von Dingen, die man sich so gut vorstellen konnte, dass sie einem wie wirklich erschienen. Das können sowohl Dinge aus Büchern wie aus Filmen sein, aber bei den Filmen muss man aber vorsichtig sein, dass man aus Filmen gewonnene Motive auch in Schrift umsetzen kann.

Bei Fantasy ist es wichtig, dass die reale Welt nie zu viel Abstand zu der realen Welt bekommt.

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ArwenAbendstern    1
ArwenAbendstern

Danke an euch alle! :anbet:

@Ordwergar

Ich habs bisher leider noch nicht geschaft richtig anzufangen, weil ich auf einem Seminar war und da hatte ich keine Zeit weiter.

Aber dank eurer Tipps werd ich hoffentlich bald anfangen können eine Karte zu zeichnen. Wenn diese fertig ist, werd ich sie hier reinstellen und ihr könnt mir ja dann sagen, was ihr davon haltet. Sobald sie gut genug ist, werd ich dann mit der Geschichte anfangen. Dass könnte aber auch noch ein Stück dauern, aber es wäre nich schlecht, wenn sich jetzt schon mal Testleser melden würden. Diese sollten natürlich ausreichend Erfahrung mit Fantasy haben und am besten auch Kenntnisse über Aufbau eines Buches, Wortwahl, etc. Danke schon mal an alle, die dazu bereit sind.

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Johannes    0
Johannes

Ja, hätte da evtl. Interesse.

Meistens brauch ich dazu immer ein bisschen, aber wird ja nicht so schlimm sein. :-)

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viator    0
viator

Ich würde gerne mal ein Buch schreiben, aber ich weiß nicht so richtig was. Das Genre hätte ich ja schon mal: Fantasy. Aber ich hab einfach keine Ideen. Was würdet ihr denn lesen wollen?

Ich glaube, Du hast ein falsches Bild vor Dir, was alles sein muss, um schreiben zu können. Du denkst vermutlich, Du brauchst zuerst einmal eine geniale Idee, um überhaupt anfangen zu können. Also nein, aber wirklich!

Unterschiedliche Schriftsteller arbeiten unterschiedlich, jeder hat seine eigene Methode. Es gibt welche, die planen jedes Detail durch und fangen erst dann mit der Niederschrift an, nachdem sie einen exakten Plan auf dem Reißbrett entwickelt haben. Andere wiederum können gar nicht derartig konsequent methodisch vorgehen, weil sie das viel zu stark einschränken würde, sondern entwickeln ihre Ideen erst beim Schreiben und benötigen ein gewisses Maß an Chaos.

Ich glaube, Du solltest einfach anfangen, zu schreiben. Und wenn Dir nichts einfällt, was Du schreiben möchtest, dann schreibe darüber, dass Dir nichts einfällt. Die Hauptsache ist, dass Du schreibst. Du wirst sehen, dass Dir irgendwann Ideen kommen werden, die Dir mit Sicherheit nicht kämen, wenn Du lediglich auf sie warten würdest. Und das Handwerk, das Du benötigst, kannst Du auch nur erlernen, indem Du schreibst.

Wichtig ist, dass Du regelmäßig schreibst. Vielleicht hilft es, wenn Du Dir feste Zeiten einplanst, die Du dann auch unbedingt einhalten solltest, und zwar auch dann, wenn es Dich einmal nicht freut (auch Schriftsteller freut es nicht immer). Schreiben soll zu einer Gewohnheit werden, auf die Du gar nicht mehr verzichten kannst, und dann wirst Du automatisch immer besser. Wenn Du ständig Gründe (d.h. Ausreden) findest, warum Du gerade nicht schreiben kannst, dann ist das Schreiben vielleicht eh nichts für Dich.

Wenn du mal den Anfang hast, kommen dir bestimmt viele Ideen. Einfach ganz banal anfangen.

Was meinst du mit "banal anfangen" :-O? Auch für einen banalen Anfang muss man erstmal eine gescheite Idee haben, so wie z. B. "In einem Loch im Boden, da lebte ein Hobbit". Obwohl, DER Anfang war nun echt nicht banal ;-).

Es ist mit Sicherheit die Ausnahme, dass einem der Anfang eines Romans am Anfang des Schreibens eines Romans einfällt. Schreiben funktioniert nicht unbedingt linear. Was glaubst Du, wie oft Schriftsteller ihr Werk überarbeiten (und kürzen!), bis dass der erste Mensch außer dem Autor ein Manuskript sieht? Das kann eine zweistellige Zahl sein! Ich wette, dass die Anfänge der meisten Romane so ziemlich am Ende des Schreibprozesses fixiert werden.

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ArwenAbendstern    1
ArwenAbendstern

Ja, hätte da evtl. Interesse.

Meistens brauch ich dazu immer ein bisschen, aber wird ja nicht so schlimm sein. :-)

Danke! Ich werd dir das erste Kapitel zusenden, sobald ich es fertig habe.

Ich glaube, Du solltest einfach anfangen, zu schreiben. Und wenn Dir nichts einfällt, was Du schreiben möchtest, dann schreibe darüber, dass Dir nichts einfällt.

Äh, ich glaub das hab ich jetzt nicht so ganz begriffen!

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viator    0
viator

Ich glaube, Du solltest einfach anfangen, zu schreiben. Und wenn Dir nichts einfällt, was Du schreiben möchtest, dann schreibe darüber, dass Dir nichts einfällt.

Äh, ich glaub das hab ich jetzt nicht so ganz begriffen!

Einer der Tipps, die man in vielen Büchern über das kreative Schreiben liest und die tatsächlich funktionieren, ist dieser, dass man sich einfach hinsetzt und schreibt, was einem halt in den Sinn kommt oder wie einem der Schnabel gewachsen ist. Den inneren Zensor sollte man dabei allerdings abstellen. Es mag sein, dass das Ergebnis nicht immer nobelpreisverdächtig ist, aber es kommt in der Regel auch etwas, das einen überrascht (und ich meine: wirklich überrascht). Dieses Schreiben kannst Du auch einsetzen, um Dir mehr Klarheit zu einem bestimmten Thema zu verhelfen: Du machst dann sozusagen ein schriftliches Brainstorming über Deine Schreibblockade, wobei Dir momentan Unbewusstes auftauchen kann, was Dir helfen kann.

Dein Problem ist nicht selten und betrifft auch viele berühmte Schriftsteller. Ich lese gerne Bücher von Schriftstellern über das Schreiben und diese Technik hat tatsächlich schon namhaften Autoren geholfen, aber auch viele andere, die das Schreiben zu ihrem Hobby gemacht haben. Im Wikipedia-Artikel über Schreibblockaden kannst Du eine Liste von Autoren lesen, von denen es bekannt ist, dass sie dieses Problem hatten. Du bist in sehr guter Gesellschaft und Du kannst die Gewissheit haben, dass Du es schaffen kannst, denn andere haben es auch geschafft. Ich bin jedenfalls zuversichtlich, dass Du es schaffst!

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Elleth    6
Elleth

Dass könnte aber auch noch ein Stück dauern, aber es wäre nich schlecht, wenn sich jetzt schon mal Testleser melden würden. Diese sollten natürlich ausreichend Erfahrung mit Fantasy haben und am besten auch Kenntnisse über Aufbau eines Buches, Wortwahl, etc. Danke schon mal an alle, die dazu bereit sind.

Ich würde mich auch dafür bereit erklären. Wie Ordwergar schon gesagt hat, kann es auch bei mir etwas

dauern, bis ich dir ein feedback geben kann, da ich zurzeit einiges zu tun hab. Aber wenn es dir hilft, würd ich dein erstes Kapitel lesen?

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shuki    0
shuki

Sehr empfehlenswert ist auch das Schneeflockenrpinzip ... gerade wenn nur der Hauch einer Idee besteht und man keine Ahnung hat, wie ein Roman daraus werden soll.

Ich selbst bevorzuge das Dominosystem, wobei der Inhalt eines Kapitel, die Handlung für das nächste ergiebt. Wobei ich bisher nur Kurzgeschichten/Krimis aber noch keinen kompletten Roman veröffentlich habe.

Aber grundlegend für jedwede Methode ist... du musst wissen WAS du schreiben willst. Nix schlimmeres als nach 300 Seiten feststellen zu müssen, dass die Story nicht funktionieren kann und du von Vorn anfangen musst.

Vor dieser Enttäuschung kann dich wiederum das Schneeflockenprinzip bewahren, hier merkst du spätesten beim dritten Schritt, ob was draus werden kann oder nicht.

Versuch es doch einfach mal... was sind schon fünf Sätze? Besser als ein Manuskript für den Mülleimer!

bearbeitet von shuki

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ArwenAbendstern    1
ArwenAbendstern

@shuki

Das Schneeflokenprinzip klingt irgendwie so kompleziert. Gibts denn keine einfachere Methode?

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