Jump to content

[VI.8] The Return of the King, Book 6, Chap. 8


Alatariel
 Share

Recommended Posts

Huhu zusammen,

im Rahmen der Diskussionsrunde "Gemeinsam Tolkien lesen" soll in diesem Thread diskutiert werden:

The Lord of the Rings: The Return of the King

The Scouring of the Shire

(Carroux: Die Befreiung des Auenlandes, Krege: Die Säuberung des Auenlandes)

Allgemeine Informationen zu der Diskussionsrunde "Gemeinsam Tolkien lesen" sind an dieser Stelle verfügbar: http://www.tolkienforum.de/index.php?showtopic=3995. Dort findet sich auch eine Übersicht, wann welche Diskussionen gestartet werden. Vor einer Teilnahme bitten wir, sich dort über das Prozedere kundig zu machen.

Fragen, Anmerkungen und sonstige Off-Topic-Kommentare, die nicht direkt mit dem Thema dieses Threads übereinstimmen, sollen in den folgenden Thread gepostet werden: http://www.tolkienforum.de/index.php?showtopic=3981

An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass es in dieser Diskussion um das Buch "The Lord of the Rings" (bzw. die deutschen Übersetzungen) geht und nicht um irgendeine Verfilmung des Buches. Vergleiche zu Verfilmungen dürfen zwar gemacht werden, jedoch sollte bedacht werden, dass die Filme nicht primäre Diskussionsgrundlage sein sollen.

Neue Diskussionsteilnehmer sind jederzeit willkommen!

Viel Spaß bei der Diskussion :-)

Link to comment
Share on other sites

Hallo.

Was ich an diesem Teil der Geschichte nicht ganz begreife ist, warum mußten erst die Hobbit-Gefährten kommen um das Auenland zu befreien? Warum gab es nicht schon vorher einen großen Aufstand? (einen kleinen hatten ja die Tuks schon angezettelt)

Möchte Tolkien seinen Lesern damit nochmals aufzeigen was nun aus den vier Abenteurern von einst geworden ist? Starke, Mutige und Weise Hobbits.

Danke für eure Gedanken.

Link to comment
Share on other sites

Guest ThorBrownlock

Hallo.

Was ich an diesem Teil der Geschichte nicht ganz begreife ist, warum mußten erst die Hobbit-Gefährten kommen um das Auenland zu befreien? Warum gab es nicht schon vorher einen großen Aufstand? (einen kleinen hatten ja die Tuks schon angezettelt)

Möchte Tolkien seinen Lesern damit nochmals aufzeigen was nun aus den vier Abenteurern von einst geworden ist? Starke, Mutige und Weise Hobbits.

Danke für eure Gedanken.

Also die Einwohner des Auenlands von Natur aus ein friedliches Volk. Sie scheuten in der Regel kriegerische Auseinandersetzungen oder Aufstände. Es sei denn, daß Fremde den allgemeinen Frieden im Land durch Unruhe

oder Pöbeleien bedrohten ( wie die Truppe Orks).

Daher waren die Hobbits nach all den Jahrhunderten des Friedens und der Ungestörtheit zu sehr selbstzufrieden und selbstgefällig geworden. Sie wussten zwar um die Strolche, die sich nach dem Ringkrieg in ihrem Land umher trieben, aber hielten diese wohl zunächst für keine ernsthafte Gefahr.Muss ich kritisch dazu anmerken.

Erschweren kommt hinzu, daß der Verursacher des Übel aus ihren eigenen Reihen stammte. Zwar waren die Sackheim-Beutlins nicht besonders beliebt, doch traute man ihnen Allgemeine wohl doch nicht finstere Absichten zu. Die Veränderungen, die sie einführten, wurden zwar nicht immer begeistert aufgenommen, jedoch wohl nicht ernsthaft in Frage gestellt.

Außerdem verstand es Lotho ja auch einige Landsleute auf seinen Seite zu ziehen, sie also praktisch zu

Kollebrateuren zu machen.

So gab es sicher auch jene , die Willi Weißfuß Absetzung und Lotho Übernahme der Kontrolle erstmal begrüßten. Das mutmaße ich mal. Sie sahen es als notwendige Veränderung an, deren wirklich Folgen sie jedoch nicht wirklich voraussahen. Insgesamt verliefen die Änderungen ja auch nicht abrupt, sondern vielmehr langsam und schleichend. So traten deren wahre Außmaße erst allmählich zu Tage.

Auch Sarumans Ercheinen und sein übles Treiben erschien wohl noch immer nicht genügend Anlass für die Hobbits zu

sein, einen Aufstand zu proben. Warum? Das erkläre ich mir so. Sicher lag es zum Einen daran, daß er es verstand, die Hobbits glauben zu lassen, daß Lotho auch für neuere Veränderungen verantwortlich sei. Zum Zweiten einfach daran, daß es den Bewohnern im Auenland an einer Führungspersonen mangelte, die hätten handeln können.

Diese erschienen erst mit der Rückkehr der Hobbits Merry und Pippin. Sie als Angehöriger der Tuks und Brandybocks verfügten schon von Natur aus über mehr Mut und Handlungsfähigkeit. Dennoch empfinde ich es schon ein wenig als Genugtuung für die Bockländer, daß ausgerechnet sie wesentlich zur Befreiung des auenlands bei getragen haben. Warum?

Nun, bislang mochten sie ja unter den Bewohnern des Auenlandes ja als seltsam und ausschweifend gegolten haben. Ihre neueren Taten jedoch sollte ihnen Anerkennung eingebracht und zur Überwindung von Vorurteilen im Zusammenleben unter beiden Völkern der Hobbits miteinander geführt haben.

Ich hoffe ein wenig Licht ins Dunkel gebracht zu haben.*g*

Edited by ThorBrownlock
Link to comment
Share on other sites

  • 4 weeks later...

Ich liebe dieses Kapitel. Die Befreiung des Auenlandes ist ein so gelungener Abschluss eines solchen Meisterwerkes wie dem Herrn der Ringe.

Man glaubt, das Abenteuer sei vorbei, doch Tolkien baut noch etwas ein, und man hat noch einmal richtig Motivation weiterzulesen, wenn man sie vorher verloren haben sollte ;-)

Ich finde, dieses Kapitel zeigt die Art und Weise, in der Tolkien geschrieben hat, gut auf: Alles ist irgendwie ein historischer Bericht. Und zur Geschichte gehört eben mehr, als nur die Haupthandlung zu beschreiben. Es passt einfach, dass nach dem Ringkrieg noch nicht alles vorbei ist.

Grüße,

Eldanor

Link to comment
Share on other sites

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.

Guest
Reply to this topic...

×   Pasted as rich text.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.

 Share

×
×
  • Create New...