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Cadrach

[II.8] The Fellowship of the Ring, Book II, Chap. 8

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Cadrach

Moin Moin allerseits,

im Rahmen der Diskussionsrunde "Gemeinsam Tolkien lesen" soll in diesem Thread diskutiert werden:

The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring

Farewell to Lórien

(Carroux: Abschied von Lórien, Krege: Abschied von Lórien)

Allgemeine Informationen zu der Diskussionsrunde "Gemeinsam Tolkien lesen" sind an dieser Stelle verfügbar: http://www.tolkienforum.de/index.php?showtopic=3995. Dort findet sich auch eine Übersicht, wann welche Diskussionen gestartet werden. Vor einer Teilnahme bitten wir, sich dort über das Prozedere kundig zu machen.

Fragen, Anmerkungen und sonstige Off-Topic-Kommentare, die nicht direkt mit dem Thema dieses Threads übereinstimmen, sollen in den folgenden Thread gepostet werden: http://www.tolkienforum.de/index.php?showtopic=3981

An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass es in dieser Diskussion um das Buch "The Lord of the Rings" (bzw. die deutschen Übersetzungen) geht und nicht um irgendeine Verfilmung des Buches. Vergleiche zu Verfilmungen dürfen zwar gemacht werden, jedoch sollte bedacht werden, dass die Filme nicht primäre Diskussionsgrundlage sein sollen.

Neue Diskussionsteilnehmer sind jederzeit willkommen!

Viel Spaß bei der Diskussion :-)

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Torshavn

Das Kapitel zeigt sehr deutlich, wie nah der Zerfall der Gemeinschaft nach Gandalfs Tod ist. Man ist sich uneins über das weitere Vorgehen. Sehr schön ist die Symbolik des Flusses: die Freunde reisen nicht auf der Westseite ( nach Minas Tirith ), nicht auf der Ostseite ( nach Mordor ). Sie wählen den Anduin selbst, also die Mitte. Die so wichtige Entscheidung wird aufgeschoben.

Auch das Ende der Elben, Loriens, in Mittelerde wird spürbar. Die bekannte Welt verändert sich, egal was mit dem Ring passiert. Eine tiefe Melancholie liegt auf den Zeilen.

Gleichzeitig wird ein neuer, ungewöhnlicher Anfang gemacht: Die Freundschaft zwischen Zwerg und Elben, symbolisiert durch die ungewöhnliche, ja unverschämte Bitte Gimlis an Galadriel um eine Strähne ihres Haares; und Gimlis und Legolas gemeinsame Fahrt in einem Boot, eine Vorwegnahme ihrer letzten gemeinsamen Reise mit einem kleinen Boot zu den Unsterblichen Landen viele viele Jahre später.

Ein wunderschönes Kapitel.

Beste Grüße

Torshavn

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Guest TúrinTurambar

Für mich ist einer der wichtigsten Aspekte in diesem Kapitel, dass gezeigt wird, wie groß die Treue der Gefährten zu ihrem Auftrag und zu ihrer Gemeinschaft ist. Schon auf der ersten Seite sagt Galadriel, dass Jeder, der noch in Lothlórien bleiben möchte, bleiben kann. Doch nicht einmal einer der Gefährten bleibt dort, obwohl sie eben erst alle wegen Gandalfs Tod am Boden zerstört sind und die Verlockung, sich in dem goldenen Wald noch eine Weile von dem Kummer zu erholen, sicherlich groß ist. In keinem anderen Kapitel des Herrn der Ringe kommt die Treue der Gefährten so sehr zum Ausdruck.

Außerdem wird deutlich das die Hobbits wesentlich mehr vertragen, als oft angenommen. Wenn beispielsweise in späteren Kapiteln davon berichtet wird, wie Sam den Abschied von Lórien empfand, dann wird deutlich, dass die Hobbits einen sehr starken Charakter haben müssen.

Jedenfalls ein sehr schönes Kapitel das, wie auch die beiden vorhergehenden Kapitel ("Lothlórien" und "Galadriels Spiegel") einen schönen näheren Einblick in die emotionale Welt aller Gefährten gibt.

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Torshavn

Für mich ist einer der wichtigsten Aspekte in diesem Kapitel, dass gezeigt wird, wie groß die Treue der Gefährten zu ihrem Auftrag und zu ihrer Gemeinschaft ist.

Ist es wirklich die Treue zur Gemeinschaft und zur Aufgabe, die sie zusammenbleiben läßt? Oder ist es nicht doch auch eine große Portion Unsicherheit? Keiner der Freunde weiß nach Gandalfs Tod wie es weitergehen soll. Auch nicht nach ihrer Abreise aus Lothlorien. Aragorn ist sich weiterhin unsicher; Boromir weiß, das er nach Gondor will ( am liebsten natürlich mit dem Ring ); Legolas und Gimli treffen keine eigene Entscheidung ( sie folgen Aragorn ); Sam will mit Sicherheit bei Frodo bleiben; Frodo selbst ist sich über seinen Weg auch nicht sicher.

Ich spüre sehr viel Unsicherheit beim Lesen; der Fluß treibt sie schließlich voran; das Schicksal ( in Form der Orks ) wird alle dann doch zu einer Entscheidung zwingen. Aber noch ist alles in der Schwebe.

Unsicherheit bzw. Ungewissheit lassen einen oftmals beim Bekannten, scheinbar Vertrautem bleiben. Das könnte in meinen Augen auch ein Grund für die gemeinsame Weiterreise sein.

Beste Grüße

Torshavn

Edited by Torshavn

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Alatariel

Interessant ist auch Galadriels Aussage zu dem Elessar:

"This tone I gave to Celebrian my daughter, and she to hers, and now it comes to you."

In "Of the Laws and Customs Among the Eldar" steht, dass es Brauch war, dass die Brautmutter ihren zukünftigen Schwiegersohn einen Schmuckstein und der Vater des Bräutigams der Braut schenkte.

Angesichts der Tatsache, dass Arwens Mutter ja nicht mehr in mittelerde verweilte, wirkt Galadriels Geschenk ja fast wie eines dieser Brautgeschenke. hat sie die künftige Hochzeit wohl schon geahnt oder überinterpretiere ich da etwas? :-O

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Guest Gil-Galad

Interessant ist auch Galadriels Aussage zu dem Elessar:

"This tone I gave to Celebrian my daughter, and she to hers, and now it comes to you."

In "Of the Laws and Customs Among the Eldar" steht, dass es Brauch war, dass die Brautmutter ihren zukünftigen Schwiegersohn einen Schmuckstein und der Vater des Bräutigams der Braut schenkte.

Angesichts der Tatsache, dass Arwens Mutter ja nicht mehr in mittelerde verweilte, wirkt Galadriels Geschenk ja fast wie eines dieser Brautgeschenke. hat sie die künftige Hochzeit wohl schon geahnt oder überinterpretiere ich da etwas? :-O

Ich denke nicht, dass du das überinterpretierst. Bestimmt hat Galadriel diese Geschenke gemacht, weil sie geahnt hat, dass Arwen und Aragorn heiraten werden. Sie hatte ja auch ihren Spiegel, mit welchem sie Sachen voraussehen konnte.

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Guest Miril

Galadriel wird was geant haben wen nicht sogar gewust den Aragorn und Arwen waren Verlobt noch vor dem Ringkrieg.

Das steht auf zumindest im Buch

Der Herr der Ringe Anhänge und Register

Grüsse Miril

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Guest Gil-Galad

Nun es war ja bestimmt auch nicht gerade ein grosses Geheimnis, dass Arwen und Aragorn befreundet waren. Und für so eine grosse Elbin war es erst recht kein Geheimnis. Schliesslich war sie ja die Grossmutter von Arwen.

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