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[II.1] The Fellowship of the Ring, Book II, Chap. 1


Cadrach
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Hallo,

im Rahmen der Diskussionsrunde "Gemeinsam Tolkien lesen" soll in diesem Thread diskutiert werden:

The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring

Many Meetings

(Carroux: Viele Begegnungen, Krege: Viele Begegnungen)

Allgemeine Informationen zu der Diskussionsrunde "Gemeinsam Tolkien lesen" sind an dieser Stelle verfügbar: http://www.tolkienforum.de/index.php?showtopic=3995. Dort findet sich auch eine Übersicht, wann welche Diskussionen gestartet werden. Vor einer Teilnahme bitten wir, sich dort über das Prozedere kundig zu machen.

Fragen, Anmerkungen und sonstige Off-Topic-Kommentare, die nicht direkt mit dem Thema dieses Threads übereinstimmen, sollen in den folgenden Thread gepostet werden: http://www.tolkienforum.de/index.php?showtopic=3981

An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass es in dieser Diskussion um das Buch "The Lord of the Rings" (bzw. die deutschen Übersetzungen) geht und nicht um irgendeine Verfilmung des Buches. Vergleiche zu Verfilmungen dürfen zwar gemacht werden, jedoch sollte bedacht werden, dass die Filme nicht primäre Diskussionsgrundlage sein sollen.

Neue Diskussionsteilnehmer sind jederzeit willkommen!

Viel Spaß bei der Diskussion :-)

Edited by Cadrach
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Ein Wahnsinnskapitel, was die Dialoge und das Flair anbetrifft! Sehr aufschlussreich ist vorweg das Gespräch zwischen Gandalf und Frodo, in dem man über viele Zusammenhänge aufgeklärt und der Macht Elronds zum ersten Mal richtig bewusst wird. Diese Macht wird am deutlichsten sichtbar in der Szene mit dem Fluss, den Elrond zur Verteidigung seiner Trutzburg beherrscht, als auch in seiner Heilkunst, mit der er Frodo von dem Splitter der Morgulklinge befreit.

Eine weitere interessante Begegnung ist die mit Glóin an der Tafel. Wer den Hobbit gelesen hat, wird an dieser Stelle unweigerlich an dieses Abenteuer erinnert. Man lauscht mit Frodo zusammen den Erzählungen des Zwerges und fragt sich voller Sorge, was aus den alten Kumpanen Balin, Ori und Oin geworden ist...

Dann folgt die langersehnte Begegnung zwischen Frodo und Bilbo. Ich finde, die Szene, als Bilbo den Ring noch einmal sehen möchte, hätte von Herrn Jackson nicht besser dargestellt werden können. Die blitzartige Verwandlung in Gier und Wahnsinn trifft es auf den Punkt!

In diesem Kapitel bekommt man ausserdem den vollen Zauber von Imladris zu spüren! Die Szene in der "Hall of Fire" gibt einen wunderschönen Einblick in die Kultur der dort lebenden Elben. Nicht zuletzt Bilbos Gedicht über Earendil trägt zu einer unvergleichlichen Stimmung bei. Da ich die jeweiligen Kapitel wöchentlich sowohl deutsch als auch englisch lese, muss ich leider wieder einmal bemerken, wieviel bei den Gedichten und Liedern durch die Übersetzung verloren geht... die englischen Worte sind eben genau die, die der Professor gewählt hat - die deutschen "schwingen" einfach nicht so. Aber, was ich bemerken musste: Herr Krege hat sich offensichtlich nicht getraut, dieses Gedicht neu zu übersetzen - es gleicht der Carroux Version wie ein Ei dem anderen.

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Guest Khamûl

Wenigstens ein was hat er ganzgelassen, nachdem er schon das alte Wanderlied verstümmelt hat (das war das, welches Pippin Denethor im Film vorsingen musste) :anbet: ; da sieht man, dass die übersetzten deutschen Lieder alle von Carroux übernommen wurden; Kreges Übersetzung ist einfach grauenhaft! :wut:

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Gandalf spricht ziemlich am Anfang des Kapitels über die Waldläufer.

"Sie haben mir schon früher geholfen; und ich werde ihre Hilfe auch in den nächsten Tagen brauchen."

Was meint er denn damit? Aragorn ist doch nur einer... und er spricht hier ja von mehreren... :kratz:

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:kratz: naja, ich hab irgendwie im Kopf, dass im Dritten Teil ein paar Waldläufer mit Elronds Söhnen zu Aragorn kommen und ihm Schwert und Ring bringen...

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Denke ich ebenfalls. In der Originalfassung wird übrigens in the days to come benutzt, wovon in den nächsten Tagen eine eher unpassende Übersetzung ist.

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Hmm, also ich lese hier in einer Carroux Übersetzung "[...] und ich werde ihre Hilfe auch in den kommenden Tagen brauchen" - was für relativ korrekt erachte. Hjälte? Was für eine Übersetzung hast du denn da? :-0

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öhh.. jetzt wo du es sagst... bei mir steht auch "in den kommenden Tagen"... wie komm ich denn da auf das andere? :kratz: Muss an meiner Erkältung liegen. Da muss ich das irgendwie in geistiger Umnachtung falsch in Erinnerung gehabt haben :-O

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Hmm, also ich lese hier in einer Carroux Übersetzung "[...] und ich werde ihre Hilfe auch in den kommenden Tagen brauchen" - was für relativ korrekt erachte. Hjälte? Was für eine Übersetzung hast du denn da? :-0

Halte ich für eine falsche Übersetzung, weil sich in the days to come nicht unbedingt auf die kommenden Tage, also nicht unbedingt auf die nahe Zukunft bezieht, sondern eher in eine fernere Zukunft.

Edited by viator
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OK... und wie würdest du diesen Teil dann übersetzen? Eher in Richtung "...die Tage die kommen werden..."?

Sinngemäß wäre das sicherlich besser, gefällt mir aber sprachlich auch nicht so richtig. Das englische Original ist so kurz und so natürlich, was bei dieser Übersetzung leider nicht der Fall ist.

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  • 3 weeks later...
Guest Mari Dúrdogreth

Vielleicht etwas archaischer: In Tagen, die da kommen werden... *g*

Was hatte es nochmal mit dem grünen Stein auf sich, den Aragorn in Bilbos Lied nicht missen will? Ich verwechsel die ganzen Steine und Erbstücke dauernd...

Nett wie unaufdringlich die Hinweise bezüglich Ari <---> Arwen im Buch eigentlich sind. Bilbo sagt was, und Frodo sieht sie dann reden. Mehr kriegt der Leser nicht mit. Erst wenn man den Hintergrund oder das Ende der Geschichte kennt, erschließt sich einem die Bedeutung solcher Andeutungen... oder eben wenn man SEHR aufmerksam liest und mitdenkt. Trotz zahlreicher Erwähnungen seiner Herkunft hab ich mir beim ersten HdR lesen, als rauskam, welcher König denn da zurückkehrt, wie Pippin erstmal: Hääh? gedacht.

Im Gegensatz dazu kriegt man im Film manches geradezu unrealistisch deutlich mit, und vieles ist übertrieben, nur, damit man es JA mitbekommt. Nojo, halt eine Sache an den Filmen, die ich nicht so sehr mag ;).

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Halte ich für eine falsche Übersetzung, weil sich in the days to come nicht unbedingt auf die kommenden Tage, also nicht unbedingt auf die nahe Zukunft bezieht, sondern eher in eine fernere Zukunft.

Weiß nicht so recht. Der Kontext weist eigentlich doch auf eine nahe Zukunft hin - oder nicht?

"They have helped me before; and I shall need their help in the days to come; for we have reached Rivendell, but the ring is not yet at rest."

Es geht also um die Zeit, wenn sie Rivenndell verlassen. Ich würde "Tage" allerdings nicht wörtlich nehmen, sondern es mit dem Begriff "Zeit" versuchen: Allerdings höre ich aus "the days to come" auch etwas heraus wie die schlimme Zeit, die nun anbricht.

Versuch: "Sie haben mir schon früher geholfen; und ich werde ihre Hilfe in Zukunft brauchen." Das imitiert die Knappheit, hat aber das Unheilvolle noch nicht drin.

Was sagt Krege? *zum Bücherbord stapf* =>

"Sie haben mir schon öfter geholfen, und ich werde ihre Hilfe auch bei dem brauchen, was uns in nächster Zeit bevorsteht."

Das Unheilvolle ist da jedenfalls drin. Nur die Knappheit fehlt.

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  • 1 year later...

In hätte vermutet, dass die Pferde hier eine ähnliche Funktion wie die Umhänge haben, Gandalf sagt ja zu Frodo: 'Because they are real horses; just as the black robes are real robes that they wear to give shape to their nothingness when they have dealings with the living.'

Da die Pferde echte Pferde sind, helfen sie ebenso wie die Umhände den schwarzen Reitern ihr "Nichts" zu kleiden.

:kratz:

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Inwiefern sind die Schwarzen Reiter ohne ihre Pferde kampfunfähig? (Gandalf sagt dies zu Frodo, grüne Carroux, S. 273)

Hmm

Ich hab die Stelle grad auch nochmal kurz überflogen .

Diese Äußerung Gandalfs kommt mir (so kurz und knapp) ebenfalls komisch vor.

So ganz kampfunfähig können sie ja nun nicht sein , denn auf der Wetterspitze zB reiten sie ja auch nicht auf Pferden ,als sie Frodo mit der Morgulklinge verletzen :kratz:

Irgendwie ist mir aber so , als ob wir das Thema schon mal hatten!

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Guest Gil-Galad

Also ich glaube mal gelesen zu haben, dass sie wie Spürhunde für die Reiter waren, da diese selber nichts sehen ausser wenn es ganz dunkel ist. Die Pferde sind glaube ich sowas wie Blindenhunde.

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  • 3 months later...

@Gil-Galad

Das ist richtig! An einer Stelle im Buch (müßte ich jetzt raussuchen) wird erwähnt das die Nazgul nicht gut sehen können dafür aber hören und riechen! Ihre Rösser hingegen sind ihre Augen.

Edited by Imrahil
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