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Kritik am Film (hier: Die Gefährten)


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Geschrieben
vor 11 Stunden schrieb Manuel Rathgeb:

Für mich als fanatischer Tolkien Fan war der Herr der Ringe Film wie auch die Hobbit verfilmung eine peinliche verballhornung. Vielleicht ist es besser das Tolkien diesen Schrott nie zu gesicht bekam sonst hätte er vermutlich gekotzt.

Magst du deinen Beitrag vielleicht etwas erläutern? So wirkt das lediglich wie sinnloses rumgemaule :-) (ich kann dich im Bezug auf die Hobbitverfilmung aber absolut verstehen!)

Geschrieben (bearbeitet)

@Meriadoc Brandybuck Also, wenn sich jemand schon als "fanatischer ...-Fan" bezeichnet, kannst du eine sachliche Begründung für eine Ablehnung vergessen. Ich gebe dir Recht, dass der vorhergehende Beitrag sinnloses rumgemaule ist.

@Manuel RathgebIch gehöre selbst zu denen, die über die Filme zu den Büchern gekommen sind. Wie du auf die Idee kommst, die Verfilmungen seien "eine peinliche Verballhornung" erschließt sich mir wirklich nicht.

Bearbeitet von Torshavn
Geschrieben (bearbeitet)
vor 18 Stunden schrieb Manuel Rathgeb:

Vielleicht ist es besser das Tolkien diesen Schrott nie zu Gesicht bekam, sonst hätte er vermutlich gekotzt.

Wenn Du eine sachliche Auseinandersetzung über die Interpretation des HdR durch Peter Jackson suchst, bitte ich Dich um eine dem Autor und dem Werk angemessene Ausdrucksweise.

Mir gefallen bestimmte Aspekte der Filme auch nicht, trotzdem empfinde ich Deine pauschale Beurteilung als nicht angemessen. Und Tolkien hätte sich bestimmt nicht übergeben, wenn er die Filme gesehen hätte, sondern sich vielleicht sachlich (und zivilisiert) mit dem Regisseur über seine Interpretation ausgetauscht.  

Bearbeitet von Eriol
Geschrieben

Das kann ich so nur unterschreiben. Eine sachliche (und zivilisierte!) Auseinandersetzung über die HdR-Filme ist aber ohnehin nur dann machbar wenn man sich die Zeit nimmt seine Argumente wenigstens kurz zu begründen. Sonst fehlt da jegliche Diskussionsgrundlage. - Ich habe in den letzten Tagen die HdR-Filme und den ersten Hobbit-Film wieder gesehen, zum ersten Mal seit Jahren. Eine Diskussion dazu würde mich eigentlich im Moment durchaus interessieren. Aber dafür braucht man ja erst mal irgendwelche Argumente als Anknüpfungspunkte. Einfach schlecht finden reicht nicht, tut mir leid.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb gathame:

Ich habe in den letzten Tagen die HdR-Filme und den ersten Hobbit-Film wieder gesehen, zum ersten Mal seit Jahren. Eine Diskussion dazu würde mich eigentlich im Moment durchaus interessieren.

Hast du etwas Spezielles gefunden, das du gerne diskutieren möchtest?

Geschrieben

Das ist eine schwierige Frage, weil ich derzeit halt selbst noch sehr mit Nachdenken beschäftigt bin. Aber ich merke dass meine Reaktionen auf Mittelerde sich durchaus im Lauf der letzten Jahre (es muss 2019 gewesen sein als ich die Filme zuletzt gesehen habe) deutlich verändert haben. Derzeit lese ich meine eigenen Fanfiction-Texte wieder die ich vor fast zehn Jahren geschrieben habe, und ich hoffe dass ich danach ein bisschen besser verstehe warum ich jetzt anders auf die Filme reagiere. Um mich jetzt vor allem auf "Die Gefährten" zu beziehen, denn darum ging es hier ja ursprünglich: da hat sich für mich vor allem zweierlei verändert.

Erstens: das Auenland. Nach wie vor meine ich, dass das sehr buchkonform und auch sehr liebevoll und detailliert umgesetzt wurde. Aber es geht mir halt noch mehr auf die Nerven als früher. Mit braver Idylle, abgeschlossen von der bösen Welt, konnte ich noch nie viel anfangen, aber mittlerweile stört mich das einfach erheblich.

Zweitens: Boromir. Und zwar gerade der Film-Boromir, der ja viel deutlicher schon von Anfang an aggressiv und auf den Ring fixiert ist als sein Buch-Vorbild. Ich habe mich mit dieser Darstellung immer schwer getan. Inzwischen fange ich an Boromir zu mögen.

Das ist jetzt beides furchtbar subjektiv, ich weiß. Aber weiter bin ich einfach mit meinen Gedanken noch nicht. Ich fände es übrigens durchaus interessant wenn es noch andere Leute gäbe deren Sicht auf die Filme sich nach längerer Zeit einfach verändert hat.

Geschrieben

Da ich zu deinen beiden angesprochenen Punkten spontan was beizutragen habe, mische ich mal mit. .biggrin.

Das Auenland ist als Idylle gedacht, wenn man sich die Aquarelle ansieht, die Tolkien selbst angefertigt hat. Hier habe ich eins gefunden. Ich finde, die filmische Umsetzung passt sehr gut dazu. Und dass sie vom Bösen erstmal kaum was mitkriegen, finde ich durchaus plausibel, so hinterm großen Nebelgebirge und in der eigenen "Heile-Welt-Bubble". (Wenn ich nicht ab und zu Nachrichten schauen würde, wäre ich genauso in einer "Alles-läuft-bestens-Blase".)

Boromir war mir beim allerersten Gucken auch eher unsympathisch (und da kannte ich Sean Bean noch gar nicht und hatte keine Ahnung, dass der gerne mal als Bösewicht besetzt wird/wurde), aber das änderte sich sehr schnell. Warum, kann ich gar nicht so genau sagen. Vielleicht habe ich eine Schwäche für die (vermeintlich) Bösen, die doch irgendwie gut oder zumindest in einem breiten Übergangsbereich angesiedelt sind. .wink. Vor allem die zusätzlichen Szenen (Befreiung von Osgiliath; bin mir gerade nicht sicher, ob in TT oder RoK) in der Special Extended Edition der Filme zeigen noch viel mehr, was für ein heldenhafter und geradliniger Typ er eigentlich ist.

Geschrieben

Natürlich ist das Auenland als Idylle gedacht, und ich finde ja auch wiegesagt dass der Film das ausgezeichnet umsetzt. Ich bisschen genervt hat mich das schon immer, aber inzwischen nervt es mich halt noch ein bisschen mehr. Ich weiß noch nicht genau woran es liegt dass sich das verändert hat, bin aber gerade dabei es herauszufinden. Aber das ist rein subjektiv.

Objektiv und für das Thema hier interessant ist da eher Boromir. Ich habe Sean Bean übrigens auch in dieser Rolle zum ersten Mal gesehen und wusste also nicht wie der gerne besetzt wird.  Und die Szenen wo es um die Befreiung von Osgiliath geht gehören glaube ich in die SEE von "Zwei Türme" und zeigen natürlich ein sehr viel positiveres Bild von Boromir. Ich sehe ihn auch mittlerweile nicht mehr negativ, trotz "aggressiv auf den Ring fixiert". Genaugenommen ist sein Verhalten in "Gefährten" mehr als verständlich. Der kommt aus Gondor, und Gondor ist von Mordor ja nun einmal sehr viel mehr bedroht als jedes andere Land, einfach durch seine Lage. Der sucht ganz einfach verzweifelt nach einer Möglichkeit sein Land zu retten. - Interessant finde ich hier den Unterschied zum Buch. Im Film ist schon bei Elronds Rat klar zu erkennen dass Boromir versuchen wird sich den Ring zu nehmen. Im Buch ist das sehr viel weniger deutlich. Für den Film macht es die Sache natürlich spannend dass Boromir dann doch mit den Gefährten zusammen loszieht. Hier wird ein Problem eingebaut das jeder kommen sieht. Dass das überhaupt in dieser Form möglich ist hängt natürlich damit zusammen dass die Gruppe der Gefährten in Buch und Film sehr unterschiedlich zustande kommt. Im Film erklären sich einige der Anwesenden spontan bereit Frodo zu begleiten. Im Buch stellt Elrond diese Gruppe innerhalb der nächsten Wochen sehr genau überlegt zusammen. Und das ist ein ziemlich wesentlicher Unterschied, genaugenommen.

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