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Torshavn

RPG Beleriand Spielercharaktere

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Torshavn

Gespielt von @Meriadoc Brandybuck

Mordin

186 Jahre alt, 1,35m groß. Braunes Haar, trägt seinen Bart gerne auf die verschiedensten Arten geflochten. Hat sein Linkes Auge vor langer Zeit im Kampf verloren. Er ist ein guter Handwerker und trägt stets seine selbst geschmiedete Axt mit sich. 

Mordin ist ein ruhiger Zeitgenosse. Wenn er allerdings mal etwas sagt, dann nimmt er kein Blatt vor den Mund, egal wer ihm gegenüber sitzt. Er ist stur und hat einen schwarzen Humor. Er trinkt gerne, und oft auch zuviel. Er ist loyal gegenüber seinen Freunden und würde alles für sie tun. Um ihm unbekannte Geschöpfe schert er sich nicht, bei Feinden ist er gnadenlos.

Er ist der Älteste von drei Brüdern aus Nogrod. Er war schon immer unruhig und es hält ihn nie lange an einem Platz, deshalb zog er bereits in frühen Jahren los um das Abenteuer zu suchen.

 

Merrys Zwerg.jpg

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Torshavn

Gespielt von @Torshavn

Name: Belgor

Beruf: Goldschmied und Juwelier

Alter: 155 Jahre

Größe: 1,32 m Gewicht: 48 kg

Herkunft: Belegost

Hintergrund: Belgor ist Goldschmied in der dritten Generation. Ihn begeistern Juwelen und schöne Schmuckarbeiten. Diese Begeisterung hat ihn auch dazu gebracht sich dem Kriegszug der Nogroder Brüder gegen das Elbenkönigreich Doriath anzuschliessen,obwohl ihm jeder davon abgeraten hat. Einmal wollte er das Nauglamir sehen und in den Händen halten.

Belgor ist ein passabler Kämpfer mit kurzen Waffen wie Handaxt oder Kurzschwert. Aber er ist ein hervorragender Armbrustschütze. Und er versteht ein wenig von der Heilkunst.

Zwerg 10.jpg

Edited by Torshavn

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Torshavn

Gespielt von @Elwendil:

Name: Thrauín, Sohn von Thrundin, Sohn von Throín

Beruf: Jäger, Kundschafter und ehemaliger Steinmetz

Alter: 106 Jahre

Größe: 1,20 m

Herkunft: Belegost

Hintergrund: Thrauín ist ein verhältnismäßig schmächtiger und zugleich übermäßig neugieriger und abenteuerlustiger Zwerg aus den Ered Luin, jüngster Sproß einer Familie von angesehenen Steinmetzen und Architekten.

Seinen geschickten Fingern fiel das Arbeiten mit Stein schon immer leicht, doch war sein Herz nie wirklich bei der Sache. Er pflegte den Geschichten und Erzählungen seines Volkes zu lauschen und sich vorzustellen, all die darin beschriebenen sonderbaren Orte zu besuchen. In Gedanken zog er immer hinaus, in die Berge, in die Wälder, zu den Flüssen, ja sogar zum Meer. Doch blieb er zunächst dem Familiengeschäft treu und schob seine Träume auf die lange Bank.

In seinem siebenundsiebzigsten Jahr beschloss er, seinem Reisedrang nachzugehen und sich eine lange Auszeit vom traditionellen Familiengeschäft zu gönnen. Er mottete das Handwerkzeug ein und rüstete sich zum Überleben in der Wildnis, mit einem leichten Kettenhemd und ledernem Wams, einer Handaxt, einem Jagdbogen und einem Schnitzmesser bewaffnet. Dann zog er los und bereiste Beleriand von Nord nach Süd und von West nach Ost. Er überquerte die sieben Flüsse des Ossir und jagte in den Wäldern von Brethil, er sah Elbenschiffe vor der Mündung des Sirion und den Sonnenuntergang an der Küste von Nevrast.

Als er nach 30 Jahren Wanderschaft nach Belegost zurückkehrte, hatte er sich längst einen Ruf als erfahrener Jäger erarbeitet – weder Groß- noch Kleinwild waren vor seiner Pirsch sicher, es gab kaum ein Tier, dass seinen Fallen widerstehen konnte, und in seinem Köcher steckte immer ein spezieller Pfeil für den bemitleidenswerten Ork, der versehentlich seinen Weg kreuzte. Doch Thrauíns Wunsch, sich für eine Weile im Kreise der Familie von den vergangenen Strapazen zu erholen, war sofort vergessen, als er vom Disput der Zwerge mit den Elben von Doriath erfuhr: Er erinnerte sich der sagenumwobenen Hallen von Menegroth, die seine Familie vor 700 Jahren zu erschaffen half. Unverzüglich schloss er sich als Kundschafter dem Heer an, dass gerade von den Nogrod-Zwergen ausgehoben wurde. Zwar war er von keinem besonderen Hass den Elben gegenüber getrieben, im Gegenteil hatte er sich während seiner Reisen mit dem einen oder anderen Elben angefreundet, doch die zwergischen Blutsbande sind stärker als jedes freundschaftliche Band.

So kam es, dass Thrauín seinen Kameraden beim Überfall auf Menegroth zur Seite stand und dabei doch nur Augen für die verschlungenen Hallen und Kammern, die gemeißelten Bäume und plätschernden Springbrunnen, die glitzernden Decken und verzierten Torbögen der prachtvollen "Tausend Grotten" hatte. Lange jedoch mochte er sich nicht an dieser Erfahrung erfreuen, denn das Wiederherstellen der Ehre seines Volkes hatte mächtige Gegner auf den Plan gerufen, welche dem Zwergenheer an der Furt der Steine auflauerten und es vernichtend schlugen.

Thrauín selbst hatte den Hinterhalt als fähiger Kundschafter gerade noch rechtzeitig entdeckt, um den Pfeilen der Grünelben zu entgehen, doch konnte er seine Kameraden nicht mehr warnen, da ihm der Weg zurück zu den Seinen durch eine sich bewegende, verdichtende Reihe von Bäumen versperrt wurde. Diese begannen sogleich, die Zwerge mit ihren wie Baumwurzeln aussehenden Beinen zu zerstampfen. Weder seine Pfeile noch seine kleine Axt richteten etwas gegen die Baumwesen aus, doch wurde er mit solcher Wucht von einem Ast getroffen, dass er meterweit durch die Luft gewirbelt wurde und bewusstlos im Unterholz liegen blieb.

Als Thrauín zu sich kommt, schmerzt sein ganzer Körper, als sei er zwischen einen Amboss und einen Mühlstein geraten. Immerhin scheint die Schlacht vorüber zu sein, doch seine Hoffnung, Überlebende zu entdecken, verlässt ihn gänzlich, als er immer nur mehr tote Zwerge findet. Nach Tagen der Suche beschließt er endlich, den Heimweg nach Belegost anzutreten, um Kunde von den Ereignissen in die Heimat zu tragen.

 

Thrauin.jpg

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Gespielt von @Roncalon:

Name: Bruni

Alter: 86 Jahre jung

Größe: 1,19m

Herkunft: Nogrod

Beruf: (Militär)Musikant

Hintergrund: Bruni ist ein noch sehr junger Zwerg. Schon früh entwickelte er eine Faszination für die Musik, erlernte Laute, Flöte, Trommel und Sackpfeife. Beim Erlernen von Waffen entschied sich Bruni für die Armbrust, die er jedoch nur mäßig, wenn überhaupt, beherrschte. In seiner Freizeit strolchte Bruni herum und spielte hier und dort auf einem seiner Instrumente. 

Ein einschneidendes Erlebnis für den jungen Zwerg waren die Beschreibungen und Berichte der Dagor Nirnaeth Arnoediad, in der die Zwerge bzw. Azaghâl den mächtigen Vaterdrachen Glaurung so schwer verwundeten, dass der Drache floh. Auch wenn um Bruni herum jeder um den Zwergenfürsten trauerte, so schillerte vor dem jungen Zwerg ein glänzendes Bild des glorreichen Helden Azaghâl. Daraufhin versuchte er sich an seiner ersten Dichtung und verfasste eine Hymne auf den verstorbenen Zwergenfürsten. Es dauerte nicht lange, da bemerkte der junge Zwerg, dass verschiedene Gruppen, vor allem Krieger, seine Hymne aufgeschnappt hatten und es in den Schenken und Gasthöfen sangen. 

Bruni sah nun erstmals einen Sinn für sein Leben, da er weder handwerklich noch kämpferisch begabt war. Als Militärmusikant leistete er einen Teil für die Ausbildung der Krieger, er hielt sie bei Laune und erfreute sie mit komischen oder feierlichen Beiträgen. Trauerspiele oder Klagelieder kamen ihm nicht in den Sinn zu spielen.

Als dann der Streit zwischen Menegroth und Nogrod ausbrach, witterte Bruni, dass dies seine Möglichkeit war, sich an einer wahrlich großen Schlacht zu beteiligen. Der Marsch nach Doriath erschien ihm wie ein Traum: die Rüstungen der Zwerge schimmerten und glänzten, die Äxte waren poliert und blitzten im tiefen Abendrot, die Zwerge brummten alte Marschlieder und stimmten sogar ab und an in die Lieder von Bruni und seinen Musikantenkumpanen ein. Die Verwüstung und Plünderung Menegroths erlebte Bruni nicht selbst mit, da ihn Fieber in den letzten Tagen vor ihrer Ankunft niederlegte. Doch zusammen mit seinen Kumpanen verfasste Bruni eine Lobeshymne nach der anderen, während sich das Zwergenheer auf den Heimweg machte. Wirkte der Marsch der Zwerge nach Doriath noch wie ein fabelhafter Traum für Bruni, so wirkte die Schlacht an der Furt der Steine für ihn wie ein Albtraum. Während Bruni noch scherzend mit seinen Kumpanen die Marschgeschwindigkeit des angeschlagenen Heeres vortrommelte, erklangen Elbenhörner. Nur einen Augenblick später lagen sämtliche Zwerge - Freunde, Bekannte, ferne Verwandte - tot um Bruni und einigen wenigen Anderen herum. Dem jungen Zwerg wurden die Beine weich. An die darauffolgenden Augenblicke konnte er sich nicht mehr erinnern als an einen Schemen. Er war gerannt, um sein Leben gerannt. Einige wenige Zwerge hatten noch versucht sich zu wehren, andere waren geflohen, nach Osten. Als Bruni überlegte, sich ihnen anzuschließen, sah er, wie der Wald im Osten sich bewegte. Verzerrte Schreie hallten zu ihm hinüber und echoten in seinem Kopf. Es war ein Albtraum - es musste ein Albtraum sein! Erneut erschallten die Elbenhörner, Bruni sank zu Boden nieder, wo sich das Wasser des Gelion mit dem Blut und den Leichen vermischte. Er kroch unter den Leichnam eines toten Zwerges und verharrte dort, bittere Tränen und schmerzende Übelkeit unterdrückend.

Als er nach einer schwarzen, dunklen Ewigkeit erwachte, war der Leichnam über ihm weg, das Schlachtfeld verschwunden. Er lag am kiesigen Ufer des Gelion. War er weggetrieben worden? Oder war doch alles nur ein Albtraum gewesen? Er fühlte nichts, weder Hunger noch Durst, weder Schmerzen noch Trauer - Nichts! Er blickte auf seine Hände. Sie waren vom getrockneten Blut bedeckt. Es war kein Albtraum gewesen. Bruni stand wankend auf. Das glorreiche Gefühl, das ihn noch am vorigen Tag erfüllt hatte, wirkte wie eine Irrsinnigkeit. Bruni überkam der dringende Wunsch, eines seiner Instrumente zu nehmen und ein Klagelied anzustimmen.

 

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