Jump to content
  • TolkienForum
Tablet Logo
Phone Logo
Torshavn

RPG Story: Beleriand Zwerge gegen Elben

Recommended Posts

Ainu

Argos stolperte nun schon seit einer ganzen Weile planlos durch das GestrĂŒpp in der NĂ€he des Flusses, in der Hoffnung auf andere Überlebende oder wenigstens eine Straße, die ihn in die Heimat fĂŒhren könnte, zu treffen. Die Wunde an seiner Seite hatte er notdĂŒrftig verbunden, dennoch verlangsamte sie sein Vorankommen. Innerlich sich, die Elben, die Schlacht und die Welt im Allgemeinen verfluchend, wĂ€re er so fast in eine Falle an einem Wildwechsel getappt. Er nimmt das Konstrukt aus Schnur nĂ€her in Augenschein und fragt sich, wer hier mitten im Nichts wohl auf der Jagd sein könnte. Langsam sieht er sich um und entdeckt neben den Tierspuren auch frische Spuren, die offenbar von einem Zwerg stammen. MĂŒde und ausgelaugt beschließt er, in der NĂ€he der Falle zumindest bis zum nĂ€chten Tag zu warten, in der Hoffnung, dass es sich bei dem Fallensteller um einen Kamerden handelt.

  • Like 1

Share this post


Link to post
Share on other sites
Roncalon

Mit einem leicht erleichterten Seufzer lĂ€sst sich Bruni vom alten Zwerg wieder an das Lagerfeuer herunterdrĂŒcken. 

Der junge Zwerg schaut auf die lodernden und knisternden Flammen. Der stechende Schmerz in seinem Kopf ist noch weiterhin spĂŒrbar, nimmt jedoch nach und nach ab. Trotzdem fĂŒhlt sich Bruni erschöpft und mĂŒde. 

Er schaut um sich. Der Himmel ist von Wolken bedeckt, die Sonne nicht zu sehen. Die BĂ€ume rauschen im Wind, Äste reiben aneinander und es knartscht und knackst im Unterholz um sie herum. Leise hört Bruni das Rauschen des Flusses im Hintergrund. Insgesamt wirkt alles bedrohlich, roh und feindselig auf Bruni, der sich - trotz Gesellschaft und Feuer - nackt und ungeschĂŒtzt in der Wildnis fĂŒhlt. 

Er tastet an sich herunter. An seinem GĂŒrtel hĂ€ngt seine Messerschnalle und sein Messer ist auch tatsĂ€chlich noch drinnen verstaut. Er umfasst den kupfernen Griff, dennoch fĂŒhlt er sich nicht unbedingt sicherer. Er hatte noch nie etwas vom KĂ€mpfen gehalten, sehr gut und erfahren war er auch nicht. Mit der Armbrust hantierte der junge Zwerg ordentlich, doch war er bei weitem nicht gut. Dennoch wĂŒnscht er sich seine Armbrust zurĂŒck, in der Hoffnung, sich dadurch sicherer zu fĂŒhlen. 

"Wie habt ihr ĂŒberlebt?", fragte Bruni die zwei umstehenden Zwerge. Denn ihm fiel nichts anderes ein, als das zu fragen, um die etwas bedrĂŒckende Stimmung und Stille zu durchbrechen. 

  • Like 1

Share this post


Link to post
Share on other sites
Torshavn

"Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung" antwortet Belgor auf Brunis Frage. "Ich hatte gerade das flache Wasser der Furt betreten als die Elben angriffen. Sie kamen ĂŒber uns wie ein Erdrutsch. Sie waren ĂŒberall. Ich sah Freunde sterben noch bevor sie ihre Waffen ziehen konnten. Dann traf mich etwas am Kopf. Mir wurde schwarz vor Augen..."

Share this post


Link to post
Share on other sites
Meriadoc Brandybuck

"Mein Leben verdanke ich wohl Belgor" antwortet Mordin auf die Frage des Verwundeten. "Ich kann mich nicht mehr erinnern, wer oder was mich niedergestreckt hat."

Share this post


Link to post
Share on other sites
Roncalon

Bruni nickt mĂŒde auf die Antworten der beiden Zwerge. 

"Wir sind wohl alle nur durch GlĂŒck davon gekommen...", murmelt er. Er massiert sich mit seinen, fĂŒr Zwergen recht weichen und sanften, HĂ€nden seine SchlĂ€fe. 

"Wir werden noch nicht bald aufbrechen, richtig? Erlaubt mir, mich zurĂŒck zu ziehen", sagt der junge Zwerg und blickt sich nach einer Decke oder Ähnlichem um. "Wir haben nicht zufĂ€llig eine Decke oder..." und wartet auf eine Reaktion der anderen Zwerge.

Share this post


Link to post
Share on other sites
Roncalon

Er fasst sich an den Kopf, schĂŒttelt ihn und nimmt den Umhang von seinen Schultern. Dann trabt er zu einer mit Gras bewachsenen Stelle in der NĂ€he der Feuerstelle und legt sich hin.

Share this post


Link to post
Share on other sites
Elwendil

Vom schmackhaften Wild, dem ThrauĂ­n nachstellt, ist keine weitere Spur zu entdecken. Stattdessen sichtet der Zwerg einen großen Kröhenschwarm, der sich vermutlich in den letzten Tagen am Schlachtfeld gĂŒtlich getan hat. Mit scharfem Auge und ruhiger Hand gelingt es ThrauĂ­n, vier unvorsichtige Exemplare, die sich zu weit von ihren Artgenossen entfernt hatten, mit seinem Bogen zu erlegen, ehe der gesamte Schwarm voll Misstrauen und laut krĂ€chzend abhebt, um einen friedvolleren Rastplatz zu suchen. 

Die Tiere wirken wohlgenÀhrt, was den Zwergen fast so sehr freut, wie die Tatsache, dass er nur einen Pfeil unrettbar in der Wildnis verloren hatte. 

Zufrieden fĂŒr sich hin summend schleicht er am Ende des Tages den Wildwechsel zurĂŒck und hofft darauf, dass ihm zur Krönung noch ein Kaninchen in die Falle gegangen ist. Stattdessen staunt er nicht schlecht, als er seine Fallen leer findet, jedoch offenkundig frische Spuren von zwergischen Stiefeln nahbei. 

„Hallo, wer da?“ ruft er mit möglichst leiser und tiefer Stimme auf KhuzdĂ»l. „Seid Ihr auch ein Überlebender der Schlacht? Zeigt Euch, wir sollten zusammenhalten gegen die verschiedenen Baumgeister, die hier die Gegend unsicher machen.“

  • Like 1

Share this post


Link to post
Share on other sites
Ainu

Argos wartet nun schon seit Stunden und war gerade dabei den Kampf gegen die MĂŒdigkeit und Erschöpfung zu verlieren, als er ein leises Rufen auf vertrautem KhuzdĂ»l hörte. Er konnte sein GlĂŒck kaum fassen tatsĂ€chlich auf einen weiteren Überlebenden gestoßen zu sein und brauchte daher einige Sekunden, bevor er auf den Wildwechsel trat um den fremden Zwerg sehen zu können und ihm antwortete: "Ich bin Argos, dem Schöpfer sei Dank, dass es weitere Überlebende gibt. Ich irre nun seit Tagen durch diese Gegend, aber bisher seid ihr der erste andere Zwerg der mir begegnet. Sagt wie heißt ihr? Wisst ihr ob es noch weitere Überlebende gibt? Wo sind wir hier?"
Arogs war kurz davor den fremden Zwerg mit weiteren Fragen zu ĂŒberschĂŒtten und musste sich bremsen, damit dieser antworten konnte, aber seine Erleichterung nun nicht mehr alleine durch die Wildnis zu stapfen war nahezu ĂŒbermĂ€chtig.

  • Like 2

Share this post


Link to post
Share on other sites
Meriadoc Brandybuck

Der Blick von Mordin bleibt nachdenklich auf Bruni haften, als dieser sich nocheinmal hinlegt. Eine Weile sitzt er gedankenversunken da und lauscht dem beruhigenden Rauschen des Wassers. Doch seine Gedanken waren alles andere als beruhigend. Immer wieder tauchen Bilder der Schlacht in seinem Kopf auf, er hört die Schreie der Gefallenen und sieht die angstverzerrten Gesichter seiner GefÀhrten. Nach einer Weile dreht er seinen Kopf zu Belgor "Was werdet ihr tun, wenn wir diese Hölle hinter uns gelassen haben? Falls wir dies jemals schaffen..." 

Share this post


Link to post
Share on other sites
Torshavn

"Ich habe noch nicht darĂŒber nachgedacht" antwortet Belgor auf Mordins Frage. "Wahrscheinlich wieder als Goldschmied arbeiten" ergĂ€nzt er nach einer Weile des Nachsinnens. "Wahrscheinlich hĂ€tte ich die Berge gar nicht verlassen sollen. Dieses platte grĂŒne Land birgt doch nur Kummer und Leid. Und jetzt werden wir vermutlich hier sterben. Wir hĂ€tten uns nie mit den Elben einlassen dĂŒrfen."

Nachdenklich wirft er noch ein wenig Holz auf's Feuer. "Aber erst mal heißt es am Leben bleiben."

Share this post


Link to post
Share on other sites
Elwendil

"Argos, welch Freude, noch einen Überlebenden zu treffen, wider aller Hoffnung! Ihr seht hungrig und durstig aus, und... verletzt?" ThrauĂ­n blickt auf die notdĂŒrftig verbundene Wunde an Argos Seite. "Unweit von hier haben wir ein kleines Lager errichtet, dort warten drei weitere Zwerge, einer davon zu schwer verletzt, um bereits die Heimreise anzutreten." Mit einem Nicken zu den erlegten KrĂ€hen an seinem GĂŒrtel fĂ€hrt er fort: "Folgt mir und stĂ€rkt euch mit einer kleinen Mahlzeit. Berichtet, wie ihr die letzten Tage ĂŒberlebt habt – habt Ihr weitere Überlebende der Schlacht getroffen?"

Den neu gewonnenen GefĂ€hrten ob dessen leichter Verletzung bei Bedarf stĂŒtzend, tritt ThrauĂ­n mit ihm gemeinsam den RĂŒckweg zu Mordin, Belgor und Bruni an.

Edited by Elwendil
  • Like 1

Share this post


Link to post
Share on other sites
Roncalon

Lautes Rufen und ein reger aber heiterer Wortaustausch wecken Bruni aus seinem unruhigen Schlaf. Der Abend dÀmmert bereits, das Licht des Feuers blendet ihn und er kneift die Augen zusammen. Er schaut sich um, um den Ursprung der Heiterkeit in Erfahrung zu bringen.

Bruni sieht die breiten RĂŒcken der Ă€lteren Zwerge Mordin und Belgor. Der junge Musiker grinst erleichtert, als er den wendigen und Ă€hnlich schmĂ€chtigen Thrauin die beiden anderen Zwerge begrĂŒĂŸen sieht. Doch zu seiner Überraschung sieht er einen weiteren, viel Ă€lteren Zwerg an Thrauins Seite stehen. Er wirkt verletzt und angeschlagen, doch sichtlich erleichtert, noch mehr Gleichgesinnte getroffen zu haben und etwas sicherer zu sein. Brunis Herz springt. 'Noch ein Überlebender!', freut er sich innerlich, kneift die ZĂ€hne zusammen und taumelt sich auf seine Beine. SchwerfĂ€llig macht er sich zu den vier Zwergen auf, die einige Schritte entfernt stehen. 

  • Like 1

Share this post


Link to post
Share on other sites
Meriadoc Brandybuck

Mordin stutz, als Thrauin mit einem ihm unbekannten Gesicht zum Lager zurĂŒckkehrt. Wieder kein bekanntes Gesicht, haben denn wirklich all seine GefĂ€hrten ihr Leben in der Schlacht verloren? Auch wenn er sich freut weitere Überlebende zu finden, wurde er bei dem Gedanken doch missmutig und verfluchte die Elben leise. 

"Seit gegrĂŒĂŸt" murmelt er leise.

Share this post


Link to post
Share on other sites
Torshavn

Auch Belgor begrĂŒĂŸt Argos freundlich. Als er den durchgebluteten Verband sieht, meint er:

"Komm her, setzt dich nahe ans Feuer. Lass mich deine Wunde sehen."

Belgor nimmt den Veband ab, wirft ihn ins Feuer. Dann reinigt er mit etwas Wasser aus seinem Trinkshlau die Wunde. "Langsam werden die VerbĂ€nde knapp" murmelt er vor sich hin, als er KrĂ€uter und TĂŒcher aus seiner Tasche kramt. Sorgsam versorgt er die Wunde...

Share this post


Link to post
Share on other sites
Ainu

Vor Erleichterung endlich VerbĂŒndete gefunden zu haben und in Sicherheit zu sein, bekommt Argos nur wie im Nebel mit wie ihn Thrauin in das Lager fĂŒhrt und den Anderen vorstellt. Erst als ihm dort der Verband abgenommen wird, wird ihm bewusst, dass ihm die Wunde weit mehr Probleme macht, als er sich bei seiner einsamen Suche eingestanden hat.
Er lĂ€sst sich widerstandslos einen neuen Verband anlegen und kann ein erleichtertes Seufzen kaum unterdrĂŒcken. Dennoch regt sich in ihm ein schlechtes Gewissen, als er mitbekommt wie Belgor etwas von knappen VerbĂ€nden murmelt.
Nachdem er sich kurz gesammelt hat, spricht er die Versammelten endlich an: "Seid gegrĂŒĂŸt. Ich wollte nicht unhöflich erscheinen, aber die Begegnung mit Thrauin hat mich mehr aus dem Gleichgewicht gebracht, als ich fĂŒr möglich gehalten hĂ€tte. Ich hatte schon alle Hoffnung aufgegeben noch Überlebende zu finden. Ich danke euch, dass ihr mich in eurer Gruppe aufgenommen habt, obwohl ich hier kein bekanntes Gesicht sehe. Ich werde mein möglichstes Tun um meinen Beitrag in dieser Gemeinschaft zu leisten."
An Belgor gewandt fĂŒgte er möglichst leise hinzu: "Euch danke ich ganz besonders fĂŒr eure Hilfe, dennoch solltet ihr eure wertvollen VorrĂ€te in Zukunft nicht an einen alten Mann wie mich verschwenden. Die Wunden sind nicht lebensbedrohlich und die jungen GefĂ€hrten haben eure FĂŒrsorge nötiger als ich."

Edited by Ainu

Share this post


Link to post
Share on other sites
Torshavn

"Mach dir keine Gedanken Argos" antwortet Belgor. "Ein schmutziger Verband fĂŒhrt zu einer schmutzigen Wunde. Sie könnte sich entzĂŒnden. Dann wĂ€re sie lebensbedrohlich. Dann könntest du den Beitrag, den du gerne leisten willst, nicht tun. Auch wir Alten sind nĂŒtzlich. Nur gemeinsam haben wir eine Chance."

An alle gewand meint Belgor: "Lasst uns Essen und dann ruhen. Und morgen sollten wir den Heimweg antreten."

WÀhrend er die restlichen KrÀuter und VerbÀnde wieder verstaut, murmelt er noch: "Bevor diese Elben uns hier finden..."

  • Like 1

Share this post


Link to post
Share on other sites
Elwendil

Nachdem ThrauĂ­n sich bei den anderen versichert hat, dass wĂ€hrend seiner Abwesenheit keine besonderen Vorkommnisse (insbesondere keine Begegnungen mit den verhassten Waldbewohnern) den angespannten Frieden gestört haben, macht er sich daran, die erlegten KrĂ€hen zu rupfen. Die geradesten, geschmeidigsten Federn legt er zum Reparieren beschĂ€digter und Herstellen neuer Pfeile beiseite. Dann bereitet er die Vögel nach allen Regeln seiner in der Wildnis erworbenen Kochkunst zu, wobei er vorsichtig darauf bedacht ist, keine allzu intensiven BratengerĂŒche zu erzeugen... Denn er weiß, wie weit diese GerĂŒche vom Wind getragen werden können.

Wenn sich alle Zwerge hinreichend gestĂ€rkt haben, schlĂ€gt ThrauĂ­n vor, ab Mitternacht die zweite Wache zu ĂŒbernehmen und sich bis dahin auszuruhen. Dann rollt er sich auf seinem mit BlĂ€ttern und Zweigen improvisierten Lager zusammen und schlĂ€ft erschöpft ein, davon trĂ€umend, mit seinen in der Not gewonnen GefĂ€hrten die weite Heimreise anzutreten und endlich das vermaledeite Schlachtfeld weit hinter sich zu lassen.

  • Like 1

Share this post


Link to post
Share on other sites
Roncalon

Bruni kaut hungrig und gierig auf den kleinen Fleischkeulchen herum. Er hatte in der Aufregung und Zeit seiner Bewusstlosigkeit vergessen, wie hungrig er war. Zwar ist er bei weitem nicht satt, doch nachdem er die noch so kleinen und sehnigen Reste an den KnochengestĂ€ngeln abgenagt und den ungenießbaren Rest ins Feuer geworfen hat, schaut er den JĂ€ger an, nickt ihm dankbar zu und formuliert ein stummes "Danke" mit den Lippen. 

Als sich die ersten Zwerge schlafen legten, legt sich auch Bruni nieder. Er zieht den Umhang Belgors an sich, in der stummen Hoffnung, der Ă€ltere Zwerg wĂŒrde ihn nicht zurĂŒckfordern. Trotz des glimmenden Feuers und des Umhangs fröstelt der junge Zwerg. Es fĂ€llt ihm trotz der ganzen wirren und schrecklichen VorfĂ€lle erstaunlich einfach einzuschlafen, auch wenn er von unruhigen TrĂ€umen geplagt wird. 

Edited by Roncalon
  • Like 3

Share this post


Link to post
Share on other sites
Meriadoc Brandybuck

Mordin bietet an, die erste Wache zu ĂŒbernehmen. Auch wenn er es nicht zugeben wollte, hatte er Angst davor sich schlafen zu legen. Er wusste zu genau, welche GrĂ€uel ihn in seinen TrĂ€umen aufsuchen wĂŒrde. 

 

Gedankenversunken stochert er mit einem Stock in der Glut, und verflucht leise die Elben. Wenn er dem nĂ€chsten begegnet, er wĂŒrde ihm alle Knochen brechen...

Share this post


Link to post
Share on other sites
Torshavn

Die Nacht war ruhig. Aber das GefĂŒhl beobachtet zu werden, war noch intensiver als sonst. Das NĂ€herrĂŒcken einer nicht erklĂ€rbaren Gefahr, scheint unbewußte Gewissheit...

Der Zweite Tag

Im Morgengrauen schĂŒrt Belgor erneut das Feuer, macht Wasser heiß und sieht noch einmal nach den Verwundeten. Er wechselt die VerbĂ€nde. Dann beim kargen FrĂŒhstĂŒck meint er: "Die BĂ€ume sind nĂ€her gerĂŒckt. Wir sollten heute, besser jetzt gehen."

Er ĂŒberlegt einen Augenblick: "Ich glaube der beste Weg, wĂ€re am Fluß entlang Richtung Norden. Wir haben nur wenige Waffen. Und kaum VorrĂ€te. Vielleicht finden wir am Wasser noch etwas. Was meint ihr?"

Edited by Torshavn
Zeitangabe hinzugefĂŒgt
  • Like 1

Share this post


Link to post
Share on other sites
Meriadoc Brandybuck

MĂŒde streckt Mordin seine steifen Glieder. Von schrecklichen TrĂ€umen verfolgt, hat er kaum geschlafen und er fĂŒhlt sich noch weniger ausgeruht als am Abend zuvor. Er bedankt sich bei Belgor fĂŒr das FrĂŒhstĂŒck und isst wieder schweigsam und in sich gekehrt. Als Belgor allerdings erwĂ€hnt, dass sie aufbrechen sollten, verbessert sich die Laune des Zwerges und sofort stimmt er Belgor zu "Wenn die Verletzungen es zulassen, sollten wir so schnell wie möglich aufbrechen, entlang des Flusses ist eine gute Idee". Er hofft, dass sie auf weitere Verwundete stoßen könnten,

Share this post


Link to post
Share on other sites
Roncalon

Bruni hatte eine zĂ€he Nacht, doch bei Tagesanbruch fĂŒhlt er sich wohl. Er weiß nicht, ob es der leichte Tau auf dem Gras, das leicht sĂ€uselnde BlĂ€tterwerk ĂŒber ihnen oder die gĂŒlden, durch das BlĂ€tterdach durchschimmernde Sonne ist. Bruni ist es einerlei. Er ist guter Dinge, was durch das - wenn auch nicht hervorragende - FrĂŒhstĂŒck noch bestĂ€rkt wirkt. Doch als der alte Zwerg Belgor mit andĂ€chtigem und ernstem Blick der Gruppe verlorener Zwerge rĂ€t, so schnell wie möglich aufzubrechen, fĂ€llt dem jungen Bruni das Gesicht zusammen. Er spĂŒrt das Blut aus seinem Gesicht weichen und die Wolken die Sonne nun nicht mehr zu schmĂŒcken, sondern verdrĂ€ngen zu wollen.

"N...Norden?", spricht er, wĂ€hrend die anderen Zwerge ruhig essen, "Aber ... Ist das nicht in Richtung des Schlachtfeldes?" Bruni hat keine klare Orientierung. Er weiß nicht, wo sie und das Schlachtfeld sich befinden. Doch eins weiß der junge Zwerg: Er möchte auf keinen Fall zurĂŒck dorthin. Andererseits, sollten die anderen nach Norden hin aufbrechen, mĂŒsste er alleine zurĂŒckbleiben oder auf eigene Faust einen Weg gen SĂŒden finden. Auch diese Vorstellung lĂ€sst ihn erschaudern.

Share this post


Link to post
Share on other sites
Torshavn

"Ja nach Norden", antwortet Belgor auf Brunis Frage."Irgendwo im Norden liegt auch die Zwergenstraße. Wenn wir ihr nach Osten folgen, kommen wir nach Hause." Er denkt einen Augenblick nach. "Ich kenne mich hier in der Natur nicht aus. Vielleicht weiß jemand von euch, wie wir das Schlachtfeld umgehen können?" Gedankenverloren meint er noch: "Vielleicht sollten wir aber die Chance wahrnehmen, den Körper unseres Königs nach Hause zu bringen..."

Share this post


Link to post
Share on other sites
Roncalon

Brunis Gesicht wird fahler. "Ich... Mein Bauch ... Ich ... Ich glaube, ich bin noch nicht bereit fĂŒr eine Reise...", stöhnt er, hĂ€lt sich wie aus dem Nichts den Bauch und verkrampft.

Share this post


Link to post
Share on other sites
Torshavn

Belgor mustert den jungen Zwerg, vielleicht ein wenig streng. Doch dann wird sein Gesicht freundlicher: "Es gibt keinen Grund Angst zu haben. Du bist nicht mehr allein".

Der Zwerg schaut sich um, besorgt: "Aber hier können wir nicht lÀnger bleiben."

Share this post


Link to post
Share on other sites

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.

Guest
Reply to this topic...

×   Pasted as rich text.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.


×
×
  • Create New...