Jump to content

Die Gefährten - Offizieller Kommentar Thread


harfner

Recommended Posts

Ich weiß nicht, ob das Folgende schon mal bemerkt wurde: jeder Gefährte erhält ja von Galadriel sein persönliches Geschenk.

Die schreiende Frage lautet: warum wurde BOROMIR im Film "vergessen"? (?):kratz:(?)

Im Buch erhält er von Galadriel nämlich einen GOLDENEN GÜRTEL.

Wer weiß was dazu?

Link to comment
Share on other sites

Ich nehme einfach mal an, um dem (im Film negativen Charakter) von Boromir mehr Ausdruck zu verleihen. Boromir fungiert ja gleich schon ab dem Nebelgebirge als eine Gefahr für den Ringträger. So ist es verständlich, dass Galadriel ihm kein Geschenk überreicht, da sie sehen kann, was in Boromirs Kopf vorgeht.

Link to comment
Share on other sites

und was ist dann mit Sams Geschenk? Das Elbenseil kriegen doch im Buch eigentlich alle und Sam kriegt ein Kästchen mit Erde für seinen Garten.

Link to comment
Share on other sites

Ja, die "Filmgeschenke" Galadriels differieren etwas von den "Buchgeschenken". Ist etwas frei umgestaltet von PJ, was aber, finde ich, dem Inhalt des Films und dem Fortgang der Handlung nicht schadet. :ka:

Merry und Pippin z.b. erhalten auch keine Dolche der Noldor, glaub ich, sondern silberne Gürtel. :kratz:

Aber die Sache mit Boromir ärgert mich... ;-(

Ja, Galadriel liest in ihm eine Gefahr für die Gemeinschaft, dennoch ist er ganz wichtiger Bestandteil der Gefährten auf der gefahrvollen Reise nach Mordor (ein unverzichtbarer Kämpfer neben Aragorn unter den Menschen der Gemeinschaft), deshalb hätte sie ihm im Film ruhig auch etwas für ihn und die Gemeinschaft Nützliches und Persönliches schenken können.

Außerdem teilt sie Boromir im Geiste ("Stimme im Kopf") ja auch mit, daß es noch Hoffnung gibt; obwohl sie auch von seinem Vater und dem Fall Gondors sprach.

Link to comment
Share on other sites

Aber die Sache mit Boromir ärgert mich... ;-(

Ja, Galadriel liest in ihm eine Gefahr für die Gemeinschaft, dennoch ist er ganz wichtiger Bestandteil der Gefährten auf der gefahrvollen Reise nach Mordor (ein unverzichtbarer Kämpfer neben Aragorn unter den Menschen der Gemeinschaft), deshalb hätte sie ihm im Film ruhig auch etwas für ihn und die Gemeinschaft Nützliches und Persönliches schenken können.

Diesen wichtigen Beitrag sehe ich (im Film) ehrlich gesagt nicht. Das einzig Gute, was er danach noch leistet, ist der Kampf gegen die Uruk-hai, um Merry und Pippin zu beschützen, aber selbst dabei scheitert er schlussendlich. Davor bringt er Frodo in Gefahr und sorgt dafür, dass er sich ganz alleine auf den Amon Hen flüchtet. Wäre Aragorn ihn nicht suchen gegangen, dann wäre Frodo durch die Uruk-hai gefangen genommen worden und Saruman hätte den Ring für sich beansprucht. Hier spiegelt der Film zwar Buchinhalt wider (und da hat Boromir ja ein Geschenk bekommen), aber trotz der gleichen Handlung wird Boromir in meinen Augen im Film negativer und besessener dargestellt. Zwar merkt man auch im Buch, dass der Ring von ihm Besitz ergriffen hat, aber im Film ist das einfach noch dramatischer dargestellt, weshalb es auch schwer fällt, das Gute in Boromir zu sehen. Daher finde ich es schon ok, dass Galadriel ihn außen vor lässt, denn er wird den Lauf der Geschichte nicht mehr ändern. Er hat keinen Nutzen mehr für die Gemeinschaft. Und genau darum geht es ja gerade bei den Film-Geschenken: um den Nutzen. Galadriel schenkt Sam eben keine Erde, weil Erde keinen Nutzen für die weitere Handlung hat. Das Elbenseil aber wird in den Emyn Muil noch eine - im wahrsten Sinne des Wortes - tragende Rolle spielen. Selbst Gimlis Geschenk hat so gesehen einen Nutzen, da es das zwergische Vertrauen zu den Elben stärkt und damit eine uralte Feindschaft langsam begräbt.

Link to comment
Share on other sites

Finde auch das Boromir im Film sehr negativ rüberkommt, da er von Anfang an, seit dem Rat in Bruchtal als jemand dargestellt wird, der nur den Ring im Auge hat. Diese Szenen auf dem Rothornpass ist auch so ein Beispiel dafür. Im Buch kommt die wahrhaftige Gier erst auf, als Frodo sich auf dieser Lichtung am Amon Hen gegen den Weg nach Minas Trith ausspricht.

Link to comment
Share on other sites

@Saruman

Leider muß ich da widersprechen...

Die Leistungen und Bedeutung Boromirs nach Lothlorien sind für die Gemeinschaft ENORM.

a) er ist außer Legolas und Aragorn der Einzige, der ein Boot steuern kann (ich denke, daß Zwerge es von ihrer Natur aus und ihres Lebensraumes wahrlich nicht so mit Booten haben; und die kleinen Hobbits wären auf dem reißenden und strömenden Anduin mit ihren Anglerboots-Kenntnissen völlig überfordert).

b) er tötet auf Amon-Hen viele Uruks und entlastet dadurch die anderen drei Kämpfer.

c) er zieht auf Amon-Hen den Hauptteil der Uruks überhaupt erst auf sich, da diese nicht wissen, wer den Ring hat und sich auf Merry und Pippin stürzen; Frodo und Sam entziehen sich zu diesem Zeitpunkt durch ihre Entfernung vom Kern der Gemeinschaft den Angreifern.

d) Boromir schenkt Frodo durch seinen Kampf natürlich wertvolle Zeit.

Ihr müßt auch beachten, daß Denethor, der schon seit geraumer Zeit durch den Palantir in Minas Tirith von Sauron mit Ängsten und Zweifeln gefüttert wird, Druck auf Boromir ausübt, nach Bruchtal zu reiten, ihm "dieses mächtige Geschenk" zu bringen. Boromir ist gehorsam, und Sauron manipuliert den Weg des Ringes natürlich gern in die Hände der "schwachen Menschen".

Link to comment
Share on other sites

Merry kann doch Bootfahren oder nicht? Und der Brandywein ist ja fast der Anduin XD

Link to comment
Share on other sites

Nun ja, immerhin sind Frodos Eltern, als er erst 12 war, bei einem Bootsunglück auf dem Brandywein ertrunken... :-(

Link to comment
Share on other sites

Nun ja, immerhin sind Frodos Eltern, als er erst 12 war, bei einem Bootsunglück auf dem Brandywein ertrunken... :-(

na also, eine Bestätigung dafür das Merry ein vorzüglicher Bootfahrer sein müsste.

Link to comment
Share on other sites

Na ja... Merry mit Pippin in einem Boot zusammen... :kratz:

Wahrscheinlich hätten die wieder Hunger gekriegt und über einem Feuerchen im fahrenden Boot Würstchen, Tomaten, und Speck gebrutzelt (die Wetterspitze läßt schön grüßen!). :-O :essen:

Link to comment
Share on other sites

Naja, noch lieber als essen, tun sie ja rauchen. Gibt's eigentlich jemanden der Gefährten, der nicht gerne Pfeife raucht?

Link to comment
Share on other sites

Soweit ich weiß, rauchen Legolas, Sam und Boromir nicht.

Sehr zu ihrem Leidwesen müssen sie also immer im blauen Dunst der anderen sitzen; auch in Moria gab es damals noch keine separaten Raucherecken. :-O :-O

Ich denke übrigens, daß Essen und Trinken für Hobbits denselben hohen Stellenwert einnimmt wie Rauchen.

Link to comment
Share on other sites

also waren sie demnach Passivraucher, ja?

Durften die damals in geschlossenen Räumen rauchen?

Link to comment
Share on other sites

Man muss aber ganz klar sagen, dass die Pfeiffenkraut rauchen und nicht so ein Zeug wie wir heute bekommen. Ich denke also, dass die ein ganzes Stück gesünder geraucht haben.

Scheinbar haben die ihrb Kraut auch nur getrocknet und nicht fermentiert. Ich würd's wohl trotzdem net rauchen, aber es klingt zumindest so als wäre es beim Passivrauchen angenehmer als unsere Zigaretten.

Link to comment
Share on other sites

Ja, und die Numenorer sind´s schuld. Die haben das Kraut im 2. ZA nach Mittelerde und infolge dessen bis hin nach Bree und ins Auenland gebracht.

Der "Urraucher" dort war offenbar Tobold Hornbläser, der es kultivierte.

@Acheros

Nee, die Zigaretten sind wirklich nix. Sind parfümiert und schmecken und riechen furchtbar. Ich selbst gönne mir gern mal einen Zigarillo, leicht gesüßt mit Cognac oder Whisky.

Deshalb wäre für mich wahrscheinlich "galenas" (Westermannskraut) aus Gondor eine geeignete Sorte. :-O

Link to comment
Share on other sites

Wann gehen die Gefährten eigentlich mal auf die Toilette?

Willst du denn sowas sehen/lesen? Also ich nicht *g*.

Grundsätzlich kenne ich ja keinen Film (Horrorfilme mal ausgenommen), wo ein Char ganz offensichtlich die Toilette besucht.

Link to comment
Share on other sites

Doch in irgendwelchen Teeniefilmen lungern die immer mal auf der Schultoilette rumm-

Link to comment
Share on other sites

Schon, aber wie viele von denen benutzen die Toilette wirklich wofür sie bestimmt ist? :-O

Es sei denn, es ist irgendwie handlungsrelevant.

Link to comment
Share on other sites

Hoppla, ich bin im Klo-Thread!

Nur kurz: klar, in Horrorfilmen werden Toiletten und Badezimmer sehr gern frequentiert (da gab´s doch mal so was mit ´nem Duschvorhang...:-O ). Aber auch in Milieu-Studien und Drogenfilmen ("Trainspotting") spielt ein Abort schon mal eine bizarre Rolle...

Aber bitte zurück zu den "Gefährten" :anonym: : wie wirkt eigentlich die "WALDELBEN-SZENE" mit Frodo und Sam auf Euch? Da finden sich schon vorausblickende Emotionen als Hinweise auf späteres Geschehen.

Frodo: "Sie wollen zu den Häfen jenseits der Weißen Türme, zu den Grauen Anfurten."

Sam: "Sie verlassen Mittelerde."

Frodo: "Und sie kehren nie mehr zurück!"

Sam: "Ich weiß nicht wieso, aber es macht mich traurig."

Dann weiter: "Ich werde hier draußen niemals schlafen können." -

"Ich auch nicht, Sam."

Link to comment
Share on other sites

Hallo, ist noch jemand da? Sagt doch mal, was Ihr von der "Waldelben-Szene" mit Fordo und Sam haltet (SIEHE VORHERGEGANGENES POST)?

Link to comment
Share on other sites

Ist da Gildor dabei oder sind das einfach beispielhaft Waldelben?Die Stelle zeigt, dass Frodo im Auenland oft mit Elben zu tun hatte, was im Film ja nicht erwähnt wird.Symbolisiert auch gut das Ende der Elben in Mittelerde, von welchem Galadriel und Elrond im Film immer faseln.

Link to comment
Share on other sites

×
×
  • Create New...