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Ich bin 30 und der Abfall der Gesellschaft


LinkeFaustMelkors

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vor 3 Stunden schrieb Ronja vB:

Puh, 2009 war entweder ne ganz andere Zeit oder Mitgefühl, Verständnis und auch Sorge waren ausverkauft. Was viele (vorallem Männer) hier antworten ist grauenhaft plump. Ich meine, klar nicht jeder kann einen zutiefst gebeutelten und vorallem einen schwer depressiven Menschen nachvollziehen, da die Erfahrungen und das Wissen (über diese Erkrankung) fehlen, aber dann sagt man doch lieber nichts. Ich persönlich kann den Typen gut verstehen. Den Frust. Auch umgekehrt ist das Leben nicht für jeden schaffbar bzw. trotz der Bemühungen auf alle Ebenen, immer wieder erdrückend. Und das aus ganz unterschiedlichsten Gründen.

Viele Antworten hier sind somit schlimmer als der eigentliche Beitrag und nicht sehr hilfreich. Ich hoffe, das ist heutzutage nicht (mehr) üblich unter Männern und generell unter Menschen...

Gruß, Ronja v.B.


Heute ist es vielmehr VIEL schlimmer.   Was man vorher nur in Japan sehen konnte, die Vereinsamung und der Zerfall des Zusammenhalts in der Gesellschaft, das ist heute im Westen ganz normal.

Die Wahrheit ist halt:  Es interessiert niemanden, der sein eigenes Leben auf der Reihe hat oder nur sehr oberflächlich.  Ein paar Worte im Internet, die nicht wirklich helfen und das wars.

Die Menschen, denen es schlecht geht, die sieht man normalerweise auf der Straße nicht, weil sie sich meistens zuhause zurückziehen.

Die meisten Menschen kommen einem eh nur mit einem "Warum tust du nichts dagegen? ICH HABE ES DOCH AUCH GESCHAFFT"   Die Menschen übersehen das nicht jeder Mensch gleich ist und nicht jeder das schaffen kann, was sie selbst auch schaffen.   Sehr viele reichere Menschen haben diese Ansicht, das jeder das schaffen kann, das sie auch schaffen.    Wenn das stimmen würde, dann könnte auch jeder die Relativitätstheorie erklären und erdenken, weil Einstein hat es ja auch geschafft.

Das ist eben ein schwerer Denkfehler der Leute, die es geschafft haben.

Woher ich das weiß, weil ich selbst so ein Lebensversager bin.   Ich bin über 40,  Dauersingle und habe einen Job aber keine Karriere.  
Ich kann den Typen verstehen, aber ich verstehe auch, das sich niemand für Versager interessiert, zumindest wenn das ganze nicht vom TV, NGOs oder irgendwas anderem gepushed wird.

Ich habe auch von meinen 20ern bis in meine späten 30er hinein schwer daran gelitten, aber inzwischen habe ich es akzeptiert für immer alleine zu bleiben und keine Freunde zu haben.  Und ich habe es auch akzeptiert, das es niemanden interessiert. Die Welt interessiert sich nur für Gewinner.  Für Arme Leute und Versager interessiert sich die Gesellschaft nur, wenn das ganze politisch gepushed wird oder das ganze in den Medien gepushed wird.

In der Hinsicht sind Länder wie Japan wenigstens ehrlicher, da tut niemand so als würde man sich für Versager interessieren und als wäre jeder Mensch gleich :)

Und nein, ich gebe nur mir die Schuld daran, wie mein Leben gelaufen ist.  Da ist niemand anderer dafür verantwortlich :)  Trotzdem werden viele Menschen schon als Versager geboren.   Ich bin z.b. auch so einer, dem die Menschen immer aus dem Weg gegangen sind im echten Leben.   Egal was ich probiert habe, Freunde oder ne Freundin zu finden,  es hat nie funktioniert.   Manche Menschen sind in der Hinsicht eben verflucht.     Und irgendwann muss man das akzeptieren.

GsD  bin ich von Natur aus eher Einsiedlerisch veranlagt, also macht es mir nicht so viel aus alleine zu sein.   Aber ich kenne genug jüngere (vor allem Männer), die sehr daran leiden und denen es genauso geht wie mir.

Und zum Thema Freundin:    In meiner Situation hilft es, zu wissen, das ich mir eine Freundin oder eine Familie garnicht leisten könnte, weil ich so wenig verdiene.    Ich komme gerade mal alleine über die Runden,  die Queen Phasen vieler Frauen könnte ich also garnicht befriedigen lol.   Ich persönlich habe jegliches Dating aufgegeben, weil das zu sehr ans Geld geht.   Ich komme gerade mal allein über die Runden und da hätte ne Freundin keinen Platz.   Das macht das alleinsein leichter zu akzeptieren für mich.    Ich persönlich versuche nichtmal mehr mit Frauen ins Gespräch zu kommen, weil eh nichts dabei rauskommt :D

Es hat was gutes, wenn man zu sich selbst sagen kann, das man zu arm ist, um ne Freundin zu haben, weil so muss man wenigstens nicht sich selbst die Schuld daran geben :)  Das hilft mit der Mental Health.

Edited by nerd
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vor 4 Stunden schrieb Ronja vB:

Puh, 2009 war entweder ne ganz andere Zeit oder Mitgefühl, Verständnis und auch Sorge waren ausverkauft. Was viele (vorallem Männer) hier antworten ist grauenhaft plump. Ich meine, klar nicht jeder kann einen zutiefst gebeutelten und vorallem einen schwer depressiven Menschen nachvollziehen, da die Erfahrungen und das Wissen (über diese Erkrankung) fehlen, aber dann sagt man doch lieber nichts. Ich persönlich kann den Typen gut verstehen. Den Frust. Auch umgekehrt ist das Leben nicht für jeden schaffbar bzw. trotz der Bemühungen auf alle Ebenen, immer wieder erdrückend. Und das aus ganz unterschiedlichsten Gründen.

Viele Antworten hier sind somit schlimmer als der eigentliche Beitrag und nicht sehr hilfreich. Ich hoffe, das ist heutzutage nicht (mehr) üblich unter Männern und generell unter Menschen...

Gruß, Ronja v.B.

 Na ja ganz so negativ, würde ich es jetzt nicht sehen. Das Leben und die Menschen um einen herum haben sich sehr verändert. Die Menschen sind sehr egoistisch geworden und oberflächlich. Viele Leute jagen nur noch ihren Internet Idolen nach und meinen sie müssen genauso schön, erfolgreich und sportlich sein wie die. Nur haben die "Fans"  vergessen, dass viele Influencer, die sich nur mit dem Thema Schönheit beschäftigen, eigentlich Blitzbiernen sind und das Gehirn nur für die Schönheit da ist 😅🤣😂. Wir sollten uns nicht daran messen, wir sollten eigentlich denken, wie armselig so einige Influencer sind. Das brauche ich nicht.

Mitgefühl und Verständnis fehlt aber auch viele Frauen, auch in der Arbeitswelt, gehen die für ihre Vorteile oder auch für ihre Macht über Leichen. Ich habe machesmal lieber einen Chef, als eine Chefin. Frauen sind gerne hinten herum und Männer direkt. Da weiß ich sofort wo ich dran bin und das ist mir lieber.  Macht bei mir ein Mann eine Bemerkung unter der Gürtellinie, bekommt er die passende Antwort zurück. 

vor 1 Stunde schrieb nerd:


Heute ist es vielmehr VIEL schlimmer.   Was man vorher nur in Japan sehen konnte, die Vereinsamung und der Zerfall des Zusammenhalts in der Gesellschaft, das ist heute im Westen ganz normal.

Die Wahrheit ist halt:  Es interessiert niemanden, der sein eigenes Leben auf der Reihe hat oder nur sehr oberflächlich.  Ein paar Worte im Internet, die nicht wirklich helfen und das wars.

Die Menschen, denen es schlecht geht, die sieht man normalerweise auf der Straße nicht, weil sie sich meistens zuhause zurückziehen.

Die meisten Menschen kommen einem eh nur mit einem "Warum tust du nichts dagegen? ICH HABE ES DOCH AUCH GESCHAFFT"   Die Menschen übersehen das nicht jeder Mensch gleich ist und nicht jeder das schaffen kann, was sie selbst auch schaffen.   Sehr viele reichere Menschen haben diese Ansicht, das jeder das schaffen kann, das sie auch schaffen.    Wenn das stimmen würde, dann könnte auch jeder die Relativitätstheorie erklären und erdenken, weil Einstein hat es ja auch geschafft.

Das ist eben ein schwerer Denkfehler der Leute, die es geschafft haben.

Woher ich das weiß, weil ich selbst so ein Lebensversager bin.   Ich bin über 40,  Dauersingle und habe einen Job aber keine Karriere.  
Ich kann den Typen verstehen, aber ich verstehe auch, das sich niemand für Versager interessiert, zumindest wenn das ganze nicht vom TV, NGOs oder irgendwas anderem gepushed wird.

Ich habe auch von meinen 20ern bis in meine späten 30er hinein schwer daran gelitten, aber inzwischen habe ich es akzeptiert für immer alleine zu bleiben und keine Freunde zu haben.  Und ich habe es auch akzeptiert, das es niemanden interessiert. Die Welt interessiert sich nur für Gewinner.  Für Arme Leute und Versager interessiert sich die Gesellschaft nur, wenn das ganze politisch gepushed wird oder das ganze in den Medien gepushed wird.

In der Hinsicht sind Länder wie Japan wenigstens ehrlicher, da tut niemand so als würde man sich für Versager interessieren und als wäre jeder Mensch gleich :)

Und nein, ich gebe nur mir die Schuld daran, wie mein Leben gelaufen ist.  Da ist niemand anderer dafür verantwortlich :)  Trotzdem werden viele Menschen schon als Versager geboren.   Ich bin z.b. auch so einer, dem die Menschen immer aus dem Weg gegangen sind im echten Leben.   Egal was ich probiert habe, Freunde oder ne Freundin zu finden,  es hat nie funktioniert.   Manche Menschen sind in der Hinsicht eben verflucht.     Und irgendwann muss man das akzeptieren.

GsD  bin ich von Natur aus eher Einsiedlerisch veranlagt, also macht es mir nicht so viel aus alleine zu sein.   Aber ich kenne genug jüngere (vor allem Männer), die sehr daran leiden und denen es genauso geht wie mir.

Und zum Thema Freundin:    In meiner Situation hilft es, zu wissen, das ich mir eine Freundin oder eine Familie garnicht leisten könnte, weil ich so wenig verdiene.    Ich komme gerade mal alleine über die Runden,  die Queen Phasen vieler Frauen könnte ich also garnicht befriedigen lol.   Ich persönlich habe jegliches Dating aufgegeben, weil das zu sehr ans Geld geht.   Ich komme gerade mal allein über die Runden und da hätte ne Freundin keinen Platz.   Das macht das alleinsein leichter zu akzeptieren für mich.    Ich persönlich versuche nichtmal mehr mit Frauen ins Gespräch zu kommen, weil eh nichts dabei rauskommt :D

Es hat was gutes, wenn man zu sich selbst sagen kann, das man zu arm ist, um ne Freundin zu haben, weil so muss man wenigstens nicht sich selbst die Schuld daran geben :)  Das hilft mit der Mental Health.

Ich bin auch Dauer Singel und habe mich damit abgefunden, aber der Vorteil ist, ich kann mein Leben so gestalten wie ich möchte. Ich muss keine Rücksicht nehmen. Ich kann mit meinem Gehalt auch keine Riesensprünge machen. Ich bin aber auch kein Freund davon sich von einem Mann finanzieren zu lassen. Ich möchte meine Dinge lieber selbst zahlen. Wenn man zusammen ausgeht, kann man getrennt zahlen oder immer abwechselnd. Ich gehe zu Veranstaltungen einfach alleine hin, da kommt man mit allen Menschen ins Gespräch. Ich gehe gerne auf Mittelaltermärkte und Fantasy Veranstaltungen. Heute war ich auch wieder auf einem Mittelaltermarkt.

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vor 4 Stunden schrieb nerd:

In der Hinsicht sind Länder wie Japan wenigstens ehrlicher, da tut niemand so als würde man sich für Versager interessieren und als wäre jeder Mensch gleich :)

Naja, so pauschal kann man das vielleicht auch nicht sagen. Ich tausche mich z.B. ab und zu mit einem Japaner aus, der in seiner Jugend längere Zeit Hikikomori war, und der jetzt durchaus auch schon Interviews in japan. Magazinen über seine damalige Isolation gegeben hat. Ich denke, in Süd Korea, wo z.B. die Selbstmordrate noch wesentlich höher ist als in Japan, ist die gesellschaftliche Situation eher noch schlimmer.

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vor 4 Stunden schrieb Arwen Mirkwood:

Ich bin auch Dauer Singel und habe mich damit abgefunden, aber der Vorteil ist, ich kann mein Leben so gestalten wie ich möchte. Ich muss keine Rücksicht nehmen. Ich kann mit meinem Gehalt auch keine Riesensprünge machen. Ich bin aber auch kein Freund davon sich von einem Mann finanzieren zu lassen. Ich möchte meine Dinge lieber selbst zahlen. Wenn man zusammen ausgeht, kann man getrennt zahlen oder immer abwechselnd. Ich gehe zu Veranstaltungen einfach alleine hin, da kommt man mit allen Menschen ins Gespräch. Ich gehe gerne auf Mittelaltermärkte und Fantasy Veranstaltungen. Heute war ich auch wieder auf einem Mittelaltermarkt.

Für Frauen ist das Alleinsein aber im Allgemeinen leichter.  Ne Frau schnippt einmal mit den Fingern und hat schon 30 Typen in Aussicht.  Bei Männern geht das nicht so leicht.     Zumindest für Average Männer.  Von Losern wie mir garnicht zu sprechen...Frauen haben eben bestimmte Ansprüche an Männer meines Alters.    Da geht keine mit nem Typen aus, der keine nennenswerte Karriere hat, nicht viel Geld verdient und auch nicht gut aussieht ;)

Ich habe auch kein Problem mit dem Alleinsein, aber ich habe Angst vor dem Älter werden, weil wir in eine Zeit kommen, wo alles schwerer wird.   Und als Single Mensch ohne Freunde oder Connections wird man in der heutigen Zeit leicht Opfer von Scams und ähnlichem Zeug.   

Die Frage, was ich wohl machen werden, wenn ich mal in Pension komme beschert mir schlaflose Nächte.   Aber vielleicht werde ich ja garnicht so alt. :P

 

vor 1 Stunde schrieb Berzelmayr:

Naja, so pauschal kann man das vielleicht auch nicht sagen. Ich tausche mich z.B. ab und zu mit einem Japaner aus, der in seiner Jugend längere Zeit Hikikomori war, und der jetzt durchaus auch schon Interviews in japan. Magazinen über seine damalige Isolation gegeben hat. Ich denke, in Süd Korea, wo z.B. die Selbstmordrate noch wesentlich höher ist als in Japan, ist die gesellschaftliche Situation eher noch schlimmer.


Ja, habe auch gehört das es in Südkorea schon ärger sein soll.  Einfach mal den Youtube Kanal Kansai Cleaning Service schauen, dort sieht man z.b. wie die Überreste von alleinstehenden Verstorbenen weggeräumt werden, das wird wohl irgendwann auch mich treffen ;)

Ich war in meiner Jugend auch ein sehr großer Hikikomori.  Das ganze ist bei weitem kein Japan oder Südkorea Only Problem, sondern ist auch im Westen sehr verbreitet.   Inzwischen gehe ich zwar arbeiten, aber wenn ich nicht arbeite verlasse ich ausser zum Einkaufen auch die Wohnung nicht.   Wozu auch?    In der Öffentlichkeit wird man entweder angepöbelt,  wird in der U Bahn in Schlägereien verwickelt (ist mir schon 3 mal passiert) oder man kommt sich komisch vor, wenn man dauernd alleine ins Kino geht oder so.   Die Menschen können riechen, wenn man einsam/alleine ist und nutzen das schamlos aus.   Man wird dann leichter Opfer von Verbrechen.

Ich glaube das letzte Mal war ich 2013 im Kino.   Und da war ich auch das letzte Mal alleine auf nem Konzert.  Bin früher relativ oft alleine auf Konzerte gegangen, nur wenn man älter wird, kommt man sich da auch blöd vor :P  

So spare ich wenigstens Geld.

Meine größte Angst ist aber, was passiert, wenn ich mal alt werde.  Denn um Single Leute schert sich der Staat doch nicht.   Heutzutage werden immer nur Familien gefördert und Singles...

Alleine so Dinge wie eine bezahlbare Wohnung als Geringverdiener Single zu finden und zu halten ist für mich schon ein Problem.   Wenn die Zeiten härter werden, dann können sich Leute, die in ner Beziehung sind, gegenseitig helfen.   Da können sie sich die Miete und andere Kosten teilen.   Auch wenn man z.b. in ner WG wohnt mit Freunden, geht das...aber als Einzelgänger hat man diese Möglichkeiten nicht.    Mit mir würde niemand in ne WG ziehen :D

Und die Selbstmordrate ist auch in Europa nicht ganz ohne.  Wenn man sich die Selbstmordrate Japans, Südkoreas und Deutschlands anschaut....auf 128 Millionen Einwohner gerechnet, ist die Suizidrate in Japan garnicht so hoch, wie immer dargestellt wird.  Da ist Deutschland inzwischen fast gleichauf und das bei nur 80 Millionen Einwohnern.

Selbiges in Südkorea.     Das Problem der Einsamkeit wird immer ärger.   Auch in den USA.     Ist halt nicht nur mehr ein asiatisches Problem wie viele glauben.


 

Edited by nerd
  • mag ich 1
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vor 8 Stunden schrieb nerd:

Für Frauen ist das Alleinsein aber im Allgemeinen leichter.  Ne Frau schnippt einmal mit den Fingern und hat schon 30 Typen in Aussicht.  Bei Männern geht das nicht so leicht.     Zumindest für Average Männer.  Von Losern wie mir garnicht zu sprechen...Frauen haben eben bestimmte Ansprüche an Männer meines Alters.    Da geht keine mit nem Typen aus, der keine nennenswerte Karriere hat, nicht viel Geld verdient und auch nicht gut aussieht ;)

Ich habe auch kein Problem mit dem Alleinsein, aber ich habe Angst vor dem Älter werden, weil wir in eine Zeit kommen, wo alles schwerer wird.   Und als Single Mensch ohne Freunde oder Connections wird man in der heutigen Zeit leicht Opfer von Scams und ähnlichem Zeug.   

Die Frage, was ich wohl machen werden, wenn ich mal in Pension komme beschert mir schlaflose Nächte.   Aber vielleicht werde ich ja garnicht so alt. :P

Das glaube ich nicht. Es gibt bestimmt auch Frauen die nicht gut alleine bleiben können. Es sind ja auch nicht alle Frauen, die es leicht haben sich einen Mann zu angeln. Es ist immer nur ein bestimmter Typ Frau auf den Männer stehen, aber die Männer sind aus dem gleichen Holz geschnitzt. Den Typ Frau, den du meinst ist die Bachelorrette und der Bachelor. Möchtest du so eine Frau haben?? So einen Mann möchte ich auch nicht gaben. Das ist jetzt von mir einfach mal so Schubladen denkend gesagt.

So sehe ich das, ich würde nur einen Mann suchen der zu meinen Eigenschaften und Interessen passt, das passt nicht immer, aber vom Charakter muss es passen. Die Chemie muss passen. Die Menschen, die nur auf das Äußerliche und ihren Körper achten, da ist im Kopf für nichts anders Platz und in dem Bereich würde ich auch keinen Mann suchen.

 

Edited by Arwen Mirkwood
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vor 2 Stunden schrieb Arwen Mirkwood:

Das glaube ich nicht. Es gibt bestimmt auch Frauen die nicht gut alleine bleiben können. Es sind ja auch nicht alle Frauen, die es leicht haben sich einen Mann zu angeln. Es ist immer nur ein bestimmter Typ Frau auf den Männer stehen, aber die Männer sind aus dem gleichen Holz geschnitzt. Den Typ Frau, den du meinst ist die Bachelorrette und der Bachelor. Möchtest du so eine Frau haben?? So einen Mann möchte ich auch nicht gaben. Das ist jetzt von mir einfach mal so Schubladen denkend gesagt.

So sehe ich das, ich würde nur einen Mann suchen der zu meinen Eigenschaften und Interessen passt, das passt nicht immer, aber vom Charakter muss es passen. Die Chemie muss passen. Die Menschen, die nur auf das Äußerliche und ihren Körper achten, da ist im Kopf für nichts anders Platz und in dem Bereich würde ich auch keinen Mann suchen.

 


Natürlich gibt es auch Frauen, die nicht leicht nen Mann angeln.  Aber im Gegensatz zur Männerwelt ist das wirklich eine Ausnahme.

Die Grundregel, die ich selbst in der Welt beobachtet habe ist:   Frauen sind meistens Single, weil sie selbst sehen wollen, wie es ist, Single zu sein.  Oder aber sie finden "den Richtigen" nicht.  Sie hätten zwar genug Angebote, aber sie wollen nur den, der all ihren Anforderungen entspricht.

Bei Männern ist es so, das sie wirklich einsam sind, weil sie GARKEINE abkriegen.    Nicht nur nicht die Frau, die ihren Anforderungen genügen würde. 

Das ist halt der große Unterschied.    Wenn man das aufs Essen umlegen würde,  wären die meisten Frauen arm, weil sie kein Brot essen wollen, sondern nur Kuchen.   Deshalb bleiben Frauen "single" und Essen nichts, weil es nur Brot gibt, das ihren Anforderungen nicht entspricht.

Sie könnten aber jederzeit aufs Brot zurückgreifen.

Bei Männern ist es so, das sie jedoch nichtmal Brot haben und "wirklich einsam" sind, also nichtmal etwas "brotiges" in der Hinterhand haben, auf die sie im Notfall zurückgreifen können.

Das ist der große Unterschied zwischen der "Einsamkeit" von Männern und Frauen.    Ich habe z.b. noch nie Frauen gesehen, die wirklich einsam waren.  Im Notfall, wenn sie es brauchten, hatten sie IMMER 20 Typen, die nicht ihren Anforderungen entsprochen haben, in der Hinterhand.  Das haben Männer nicht.

  • verwirrt 1
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vor einer Stunde schrieb nerd:


Das ist der große Unterschied zwischen der "Einsamkeit" von Männern und Frauen.    Ich habe z.b. noch nie Frauen gesehen, die wirklich einsam waren.  Im Notfall, wenn sie es brauchten, hatten sie IMMER 20 Typen, die nicht ihren Anforderungen entsprochen haben, in der Hinterhand.  Das haben Männer nicht.

Also nur weil du niemals eine einsame Frau gesehen hast gibt es die nicht? Check. Habe übrigens noch nie eine Million Euro auf nen Haufen gesehen. Gibt's also auch nicht.

Was sind denn das für verallgemeinernde Aussagen hier. :kratz:

  • Danke 3
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vor 21 Stunden schrieb nerd:


Natürlich gibt es auch Frauen, die nicht leicht nen Mann angeln.  Aber im Gegensatz zur Männerwelt ist das wirklich eine Ausnahme.

Die Grundregel, die ich selbst in der Welt beobachtet habe ist:   Frauen sind meistens Single, weil sie selbst sehen wollen, wie es ist, Single zu sein.  Oder aber sie finden "den Richtigen" nicht.  Sie hätten zwar genug Angebote, aber sie wollen nur den, der all ihren Anforderungen entspricht.

Bei Männern ist es so, das sie wirklich einsam sind, weil sie GARKEINE abkriegen.    Nicht nur nicht die Frau, die ihren Anforderungen genügen würde. 

Das ist halt der große Unterschied.    Wenn man das aufs Essen umlegen würde,  wären die meisten Frauen arm, weil sie kein Brot essen wollen, sondern nur Kuchen.   Deshalb bleiben Frauen "single" und Essen nichts, weil es nur Brot gibt, das ihren Anforderungen nicht entspricht.

Sie könnten aber jederzeit aufs Brot zurückgreifen.

Bei Männern ist es so, das sie jedoch nichtmal Brot haben und "wirklich einsam" sind, also nichtmal etwas "brotiges" in der Hinterhand haben, auf die sie im Notfall zurückgreifen können.

Das ist der große Unterschied zwischen der "Einsamkeit" von Männern und Frauen.    Ich habe z.b. noch nie Frauen gesehen, die wirklich einsam waren.  Im Notfall, wenn sie es brauchten, hatten sie IMMER 20 Typen, die nicht ihren Anforderungen entsprochen haben, in der Hinterhand.  Das haben Männer nicht.

Einsam kann jeder sein ob Frau oder Mann, das ist egal und auch Typ Sache, der eine ist ehr introvertiert und der nächste ist extrovertiert. Wahrscheinlich schaust du dich auch nach dem falschen Typ Frau um, der gar nicht zu dir passt. Vielleicht gehst du auch in die falschen Kneipen, Diskotheken usw. Ich kann verstehen, wenn dir der Typ Bachelorrette nicht zusagt, aber so sind nicht alle Frauen. Es sind nicht allen Frauen "Tussen", die nur auf Äußerlichkeiten achten und sonst nichts im Kopf haben. Ich bräuchte den Typ Bachelor auch nicht. Ich mag keine Machos ohne Gehirn. Ich gehe nicht auf Schützenfeste, Karneval oder zur Disco. Da lernt man auch nicht das passende Gegenstück kennen.

Vielleicht solltest du mal in irgend einem Verein zB. Sportverein oder was dein Hobby ist beitreten oder anmelden, um Leute kennen zu lernen. Ich war ein paar Jahre im Sportverein, aber als die alte Sportlehrin aufgehört hat und unsere Gruppe aufgelöst wurde und ich es in einer neuen Gruppe mit anderen Frauen probiert habe, habe ich mich abgemeldet. Die neue Gruppe hat mir nicht zu gesagt.  Ich gehe regelmäßig alleine Mittelaltermärkte besuchen oder zu den Tolkien Tagen, da triffst du auch auf Leute, sogar aus dem Forum.

Ich weiß ja nicht ob du Tiere magst oder selbst welche hattest. Vielleicht solltest du mal zum Tierheim gehen und Gassigänger oder Katzenstreichler werden. Da kommst du unter Leute. Oder ein Ehrenamt bei der Tafel.

Ich bin regelmäßig in der Hundeschule und treffe dann auch die Hundebesitzer. 

Edited by Arwen Mirkwood
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Am 31.3.2024 um 16:09 schrieb Meriadoc Brandybuck:

Also nur weil du niemals eine einsame Frau gesehen hast gibt es die nicht? Check. Habe übrigens noch nie eine Million Euro auf nen Haufen gesehen. Gibt's also auch nicht.

Was sind denn das für verallgemeinernde Aussagen hier. :kratz:


Du hast aber zumindest schon davon gehört.   Und du weißt auch, das es Leute gibt, die mehr als eine Million Euro haben.

Ich habe nie verneint, das es Frauen gibt, die genauso einsam sind wie Männer,  nur bei über 90% ist es eine Entscheidung der Frau einsam zu bleiben, weil die Männer nicht ihren Anforderungen entsprechen.

Allein das es heute "average" Frauen gibt, die mal eben mit 500 Leuten im Jahr per Tinder ausgehen zeigt schon, das es Frauen im Allgemeinen sehr viel leichter haben als Männer.

Man muss als Frau keine Schönheitskönigin sein um heute 30 Dates für die Woche klarzumachen.    Als Average Mann ist das aber sehr sehr unwahrscheinlich.

Grundsätzlich gilt: Der schönste, reichste und erfolgreichste Mann kann in Sachen Beziehungen /leichtigkeit eine Beziehung einzugehen gerade mal so mit ner average Frau mithalten.   

Es gibt sogar Frauen die 80 sind, die ganze Harems um sich scharen können im Altersheim lol.

Ich bezweifle nicht, das es einsame Frauen gibt...aber sie sind selten wie Einhörner.    Wenn man genug einsame Männer im Leben kennt, müsste man eigentlich auch genug einsame Frauen kennenlernen in der Arbeit und durch Hobbies.     Statistisch gesehen....aber es ist nicht so.    Es kommt immer darauf an wieso jemand einsam ist.   Bei den sogenannten einsamen Frauen, die ich von der Arbeit her kannte war es immer so, das sie nebenbei noch 40 Leute in der Hinterhand hatten aber "den Richtigen" für ne Beziehung nicht gefunden haben und deshalb "einsam" waren.   

Ich kenne Mitarbeiterinnen, die wirklich average ausgesehen haben, die mit über 120 Männern Dates hatten (mit intimen Kontakten).   Und das ist heute Standard würde ich sagen.  Die haben auch immer gejammert wie einsam sie nicht waren und daneben waren dann wirklich einsame Typen, die nicht EIN Date bekommen haben, die sich anhören mussten wie schrecklich einsam diese Dame nicht war, obwohl sie nur mit den Fingern schnippen musste um ne Beziehung zu haben...und die hat wirklich nicht gut ausgesehen.   Ich kann also nur spekulieren wie leicht es Frauen haben die echt gut aussehen.
 

 

vor 7 Stunden schrieb Arwen Mirkwood:

Einsam kann jeder sein ob Frau oder Mann, das ist egal und auch Typ Sache, der eine ist ehr introvertiert und der nächste ist extrovertiert. Wahrscheinlich schaust du dich auch nach dem falschen Typ Frau um, der gar nicht zu dir passt. Vielleicht gehst du auch in die falschen Kneipen, Diskotheken usw. Ich kann verstehen, wenn dir der Typ Bachelorrette nicht zusagt, aber so sind nicht alle Frauen. Es sind nicht allen Frauen "Tussen", die nur auf Äußerlichkeiten achten und sonst nichts im Kopf haben. Ich bräuchte den Typ Bachelor auch nicht. Ich mag keine Machos ohne Gehirn. Ich gehe nicht auf Schützenfeste, Karneval oder zur Disco. Da lernt man auch nicht das passende Gegenstück kennen.

Vielleicht solltest du mal in irgend einem Verein zB. Sportverein oder was dein Hobby ist beitreten oder anmelden, um Leute kennen zu lernen. Ich war ein paar Jahre im Sportverein, aber als die alte Sportlehrin aufgehört hat und unsere Gruppe aufgelöst wurde und ich es in einer neuen Gruppe mit anderen Frauen probiert habe, habe ich mich abgemeldet. Die neue Gruppe hat mir nicht zu gesagt.  Ich gehe regelmäßig alleine Mittelaltermärkte besuchen oder zu den Tolkien Tagen, da triffst du auch auf Leute, sogar aus dem Forum.

Ich weiß ja nicht ob du Tiere magst oder selbst welche hattest. Vielleicht solltest du mal zum Tierheim gehen und Gassigänger oder Katzenstreichler werden. Da kommst du unter Leute. Oder ein Ehrenamt bei der Tafel.

Ich bin regelmäßig in der Hundeschule und treffe dann auch die Hundebesitzer. 


Hmm..wie gesagt, ich habe noch nie jemand getroffen (Mann oder Frau) von denen ich sagen konnte, das sie auch nur Freunde sind.   Es gibt einfach verfluchte Menschen wie mich,  mit denen niemand reden will.   

Ich bin Animefan,  habe jedoch keine Freunde in der Szene weil ich abgelehnt werde.  Ich bin PC Nerd, werde jedoch abgelehnt...usw usf.

Ich gehöre nie dazu.  Egal welches Hobby.    Es gibt einfach solche Menschen.   Sind vielleicht sehr selten, aber es gibt sie.

 

Wenn man als Ultranerds nichtmal von anderen Ultranerds akzeptiert wird und immer abgelehnt wird, dann weiß man das es schlimm ist ;)

Edited by nerd
  • das war nix 1
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Ich würde ja gerne wissen woher du diese Zahlen nimmst...

 

Kann nur nochmals sagen, ich habe kein Verständnis für solche Verallgemeinerungen. Sorry, dass ich das sage aber für mich hast du ein total komisches Bild von unserer Gesellschaft.

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vor 1 Minute schrieb Meriadoc Brandybuck:

Ich würde ja gerne wissen woher du diese Zahlen nimmst...

 

Kann nur nochmals sagen, ich habe kein Verständnis für solche Verallgemeinerungen. Sorry, dass ich das sage aber für mich hast du ein total komisches Bild von unserer Gesellschaft.


Ich habe diese Zahlen aus meinem Leben.   Ich habe früher z.b. relativ oft mit Studentinnen im Alter von 28 zusammenarbeitet, die relativ "ungefiltert" aus ihrem Leben erzählt haben.

Daher nehme ich meine Zahlen.  Auch aus dem Wissen heraus, das ich sehr viele einsame Männer kenne, die einsam geblieben sind.   Jedoch kenne ich keine einzige sogenannte "einsame" Frau, die einsam geblieben ist.   Die haben mit der Zeit alle geheiratet oder sind in ner Beziehung.  Bei den Männern sieht es anders aus.

Viele Frauen haben leichte Probleme damit, zu verstehen, das sie in Sachen Beziehungen im Vorteil sind.    Frauen haben es in Sachen Beziehungen um Äonen leichter als Männer.   Alleine schon weil noch immer die gesellschaftliche Norm existiert, das Frauen nur warten müssen und der Mann muss alle Arbeit erledigen beim Dating.  Vom Ansprechen über die Date Planung übers Zahlen usw.

Das sind keine Verallgemeinerungen, das sind Fakten.     Ich kannte z.b. aus meiner Arbeit eine Nerdin, die immer über Schnecken geredet hat.  Ihr einziges Gesprächsthema waren Schnecken.     Und alle sind ihr aus dem Weg gegangen....guess what...paar Jahre später war sie trotzdem verheiratet.

Wieviele Ultranerds (männlich) haben wohl solches Glück?     Wenige.    So nerdig kann eine Frau heute garnicht sein, das sie alleine bleibt.   Ist einfach so.  
Der einzige Weg allein zu bleiben für Frauen ist, wenn sie zu hohe Ansprüche haben.   Das ist als würde ich sagen "Ich esse nur Fleisch, das mit Gold versetzt ist!" und dann jammere ich, das ich nichts zum Essen habe ;)

Ich kenne derzeit 1 (in Worten EINE) Frau, die einsam ist.   Und die ist nur einsam, weil sie nie auf die Angebote der Typen um sie herum eingeht.

  • das war nix 1
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Mir ist das echt auch zu viel Verallgemeinerung. Und entspricht in keiner Weise meinen Beobachtungen. Nun ja. Eine Verallgemeinerung möchte ich jetzt aber auch machen. Frauen haben verschiedene Geschmäcker: egal ob groß/klein, dick/dünn, doof/schlau oder was auch immer. Ich wage aber zu behaupten, dass es EINE Sache gibt, die alle Frauen abturnt: und das ist ein Mann, der ihnen erzählt, wie viel leichter sie es im Leben haben. :rolleyes1:

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vor 4 Minuten schrieb beadoleoma:

Mir ist das echt auch zu viel Verallgemeinerung. Und entspricht in keiner Weise meinen Beobachtungen. Nun ja. Eine Verallgemeinerung möchte ich jetzt aber auch machen. Frauen haben verschiedene Geschmäcker: egal ob groß/klein, dick/dünn, doof/schlau oder was auch immer. Ich wage aber zu behaupten, dass es EINE Sache gibt, die alle Frauen abturnt: und das ist ein Mann, der ihnen erzählt, wie viel leichter sie es im Leben haben. :rolleyes1:


Das ist aber nur weil Frauen so den Opferstatus leichter behalten.   Keiner will gerne hören das er/sie Privilegien hat, die das andere Geschlecht nicht hat.

Das heißt aber nicht, das es nicht wahr ist, das heißt nur das viele Frauen nicht ehrlich zu sich selbst sind, wie leicht sie es selbst haben.

Allein das man solchen Gegenwind bekommt zeigt, das was wahres dran ist.   Wenn über die angeblichen Privilegien von Männern geredet wird, sind sich ja alle einig.  Alle Männer sind superreich und verdienen mehr als Frauen :P

Ist doch so oder? ;)

  • das war nix 1
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Der einzige Grund für den Gegenwind sind Verallgemeinerungen und die Tatsache, dass du deine Erfahrungen als Fakten darstellt. "Ich kenn das nur so, also muss es so sein" Das ist keine Basis auf der man diskutieren kann.

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Meine Erfahrungen sind Fakten.    Das sind keine Dinge, die ich mir aus dem Gehirn sauge.   Auch gibt es im Allgemeinen sehr viel mehr Single Männer als Single Frauen.

Dazu gibt es 3 Millionen Studien.   Trotzdem wird alles immer zerredet und als unwahr hingestellt.

Ich will auch garnicht diskutieren, weil es Fakt ist.  Nur wird von euch nicht angenommen, das es auch Dinge im Leben gibt, wo Frauen nicht die armen unterdrückten Häschen sind, sondern das es auch Dinge gibt, wo Frauen klar im Vorteil sind. Beziehungen z.b.

Trotzdem wird das immer verleugnet, weil es ja nicht ins Konzept passt.   Auf den Grundlagen das Männer nur Vorteile haben und Frauen immer nur Nachteile haben würde ich auch nie "diskutieren", selbst wenn ich es wollte.

Sollte keine Mann vs. Frau Diskussion werden aber ihr scheint anscheinend abzulehnen das es auch nur ein kleines Fitzelchen im Leben gibt, wo Frauen gegenüber Männern im Vorteil sind/es leichter haben.  Und auf sowas kann man nicht diskutieren.

Wer das ganze nicht glaubt, dem empfehle ich mal einer "Ich bin einsam" Frau zuzuhören, wenn sie mit mehreren Frauen spricht.   Dann sieht man wie die Situation sich wirklich verhält. 

Wie gesagt, ich habe früher sehr lange (10 Jahre) mit Studentinnen zusammengearbeitet und wenn die unter sich redeten, dann gab es keinen Zweifel, wer da in Sachen Beziehungen/Leichtigkeit ne neue Beziehung einzugehen die "Macht" hat.

Edited by nerd
  • das war nix 2
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vor 23 Minuten schrieb nerd:

Sollte keine Mann vs. Frau Diskussion werden aber ihr scheint anscheinend abzulehnen das es auch nur ein kleines Fitzelchen im Leben gibt, wo Frauen gegenüber Männern im Vorteil sind/es leichter haben.  Und auf sowas kann man nicht diskutieren.

Welche meiner Aussagen sagt das denn aus? Ich finde es nur sehr daneben, dass du alle Frauen in einen Topf wirfst und Verallgemeinerst. Du hast ein sehr versteiftes Bild von unserer Gesellschaft.

Spannend finde ich übrigens auch, dass du immer wieder die Frauen erwähnst die ja nicht einsam sein können weil sie ja immer 40 Männer in der Hinterhand haben. Da geht es aber ja weniger um eine wirkliche Beziehung/Einsamkeit. Und nur weil jemand mit vielen Partnern im Bett ist kann er nicht einsam sein?

Ich für meinen Teil kenne sehr viele Frauen (und Männer) die alle gerne eine Beziehung hätten aber keinen passenden Partner finden. Und das liegt bestimmt nicht daran, dass sie die 20 Angebote dieser Woche abgelehnt hatten weil es ihnen nicht gut genug ist. Was heisst überhaupt zu hohe Ansprüche? Eine Beziehung bedeutet soviel mehr als "der ist mir schön genug". Sympathie, gemeinsame Interessen und und und. 

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vor 4 Stunden schrieb nerd:

Ich kenne Mitarbeiterinnen, die wirklich average ausgesehen haben, die mit über 120 Männern Dates hatten (mit intimen Kontakten).   Und das ist heute Standard würde ich sagen.  Die haben auch immer gejammert wie einsam sie nicht waren und daneben waren dann wirklich einsame Typen, die nicht EIN Date bekommen haben, die sich anhören mussten wie schrecklich einsam diese Dame nicht war, obwohl sie nur mit den Fingern schnippen musste um ne Beziehung zu haben...und die hat wirklich nicht gut ausgesehen.   Ich kann also nur spekulieren wie leicht es Frauen haben die echt gut aussehen.

Ich glaube bei dem Bild von Frau handelt es sich um eine Escort Lady, die dafür Geld nimmt. 

 

vor 4 Stunden schrieb nerd:

Hmm..wie gesagt, ich habe noch nie jemand getroffen (Mann oder Frau) von denen ich sagen konnte, das sie auch nur Freunde sind.   Es gibt einfach verfluchte Menschen wie mich,  mit denen niemand reden will.   

Ich bin Animefan,  habe jedoch keine Freunde in der Szene weil ich abgelehnt werde.  Ich bin PC Nerd, werde jedoch abgelehnt...usw usf.

Ich gehöre nie dazu.  Egal welches Hobby.    Es gibt einfach solche Menschen.   Sind vielleicht sehr selten, aber es gibt sie.

 

Wenn man als Ultranerds nichtmal von anderen Ultranerds akzeptiert wird und immer abgelehnt wird, dann weiß man das es schlimm ist ;)

Ich bin begeisterte Mittelaltermarkt Besucherin und gehe immer in Gewandung, genau so bei den Tolkien Tagen oder der Elfia in Arcen.  Du kommst immer mit den Menschen ins Gespräch, finde ich. Ich empfinde gewandeten Besucher und die Aussteller immer als sehr offen, genauso auf den Tolkien Tagen. Ich weiß nicht ob wir Mittelalter und Fantasy  Fans anders sind. 

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vor 13 Stunden schrieb nerd:

Meine Erfahrungen sind Fakten.    Das sind keine Dinge, die ich mir aus dem Gehirn sauge.   Auch gibt es im Allgemeinen sehr viel mehr Single Männer als Single Frauen.
 

Ich habe mir mal die Geschlechterverteilung in Deutschland angeschaut und es ist nicht ganz 50:50 (vor allem was Alter und Region angeht) aber sagen wir annähernd. Wie soll es sich da dann schon rein rechnerisch ausgehen, dass sehr viel mehr Frauen in Beziehungen sind, wenn es gar nicht so viel mehr Männer gibt? Woher sollen die denn alle kommen, wenn die Geschlechterverteilung annähernd ausgeglichen ist?

Ich finde es schwierig dieses Thema rein auf Frauen und Männer runter zu brechen, da die Ursachen für Einsamkeit und damit einhergehende Probleme wie Depression so stark induviuell sind und unter anderem von der Person, ihrem Umfeld, Lebensumständen und bisherigen Erfahrungen abhängt.

Ich weiß auch nicht, ob man einfach pauschal sagen kann: früher war alles besser. Denn in diesem nicht so wirklich definierten "Früher", da hat man einfach geheiratet, egal ob Liebe, Zuneigung oder sonstwas da war, einfach aus wirtschaftlichen Gründen oder sozialem Druck. Denke in herausfordernden Zeiten tendiert man dazu, zurückliegendes zu romantisieren und zu glauben es wäre besser gewesen.

Ich denke hinter der Kernaussage: es gibt die Vereinsamung und leider einige Menschen, denen auch die Perspektive abhanden gekommen ist, wie es besser werden könnte, steckt ein viel viel komplexeres Themengebiet aus Ursachen und Gründen, die man nicht so einfach runterbrechen kann.

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Ich denke eben auch dass man dieses Thema nicht einfach nur klischeehaft auf Männer oder auf Frauen beziehen kann. - Und, ganz nebenbei bemerkt: es stimmt, das Geschlechterverhältnis ist tatsächlich  ungefähr 50:50, schon allein deshalb ist es logisch unmöglich, dass es so viel mehr einsame Männer als einsame Frauen geben soll.

Aber, jetzt mal grundsätzlich: ich lese hier mit seit nerd hier schreibt, und ich glaube ihm absolut dass er das was er da schreibt für wahr hält, und zwar deshalb wahr weil er es eben so erlebt hat. Wonach soll man schließlich sonst beurteilen was wahr ist? Die Frage ist also, warum er das so erlebt hat und warum andere Leute das ganz anders erleben. Es ist ja nun mal so, dass zwei Leute die gleichen Erfahrungen machen und sie trotzdem völlig unterschiedlich empfinden können. Und es gibt so etwas wie Voreingenommenheit: ich bin überzeugt dass das sowieso wieder nichts bringt wenn ich zu dieser oder jener Veranstaltung gehe; also verhalte ich mich anders, weniger freundlich, weniger aufgeschlossen, und dann werde ich natürlich auch entsprechend wahrgenommen. Dann mögen mich die Leute nicht. Und  dieses Problem betrifft Männer und Frauen gleichermaßen.

Arwen Mirkwood hat übrigens recht, was die Mittelaltermärkte betrifft. Aber das gleiche gilt im Grunde für jegliche Veranstaltung bei der sich viele Leute mit gleicher Interessenlage treffen, egal um welches Thema es geht. Ich habe die Mittelalterszene und die Fantasyszene  eigentlich auch immer als einen Bereich erlebt wo man sehr schnell und sehr leicht Kontakte herstellen kann. Dazu muss man übrigens auch gar nicht in ein bestimmtes Bild passen das den üblichen Erwartungen entspricht. Das tu' ich auch nicht, denn ich bin für diese Szene mit meinen mittlerweile über siebzig viel zu alt.  Komischerweise stört es überhaupt nicht, weder mich noch irgendjemand anderen.

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vor 2 Stunden schrieb gathame:

Ich denke eben auch dass man dieses Thema nicht einfach nur klischeehaft auf Männer oder auf Frauen beziehen kann. - Und, ganz nebenbei bemerkt: es stimmt, das Geschlechterverhältnis ist tatsächlich  ungefähr 50:50, schon allein deshalb ist es logisch unmöglich, dass es so viel mehr einsame Männer als einsame Frauen geben soll.

Wenn man von nur gleichgeschlechtlichen Beziehungen ausgeht mag dies vielleicht nicht möglich sein. Aber es gibt ja auch soviele Möglichkeiten von Beziehungen und einige davon sind halt nicht 1 Mann + 1 Frau. Und damit meine ich jetzt nicht nur gleichgeschlechtliche Beziehungen sondern auch mit mehreren Partnern. 

 

vor 2 Stunden schrieb gathame:

Aber, jetzt mal grundsätzlich: ich lese hier mit seit nerd hier schreibt, und ich glaube ihm absolut dass er das was er da schreibt für wahr hält, und zwar deshalb wahr weil er es eben so erlebt hat. Wonach soll man schließlich sonst beurteilen was wahr ist? Die Frage ist also, warum er das so erlebt hat und warum andere Leute das ganz anders erleben. 

Ich bin überzeugt davon, dass er das für wahr hält. Macht es aber in Summe nicht wahr? Und die Frage ist auch, warum stelle ich meine Erfahrungen als Fakten dar und genau so muss es allen Menschen gehen?

Gerade Aussagen wie "jede Frau muss mit dem Finger schnippen und hat 30 Männer zur Auswahl"... come on. Warum hat dann eine Frau in ihrem Leben durchschnittlich weniger Sexualpartner als ein Mann (und bei letzteren wird es ja immer noch als "cool" angesehen, während das bei Frauen noch immer verpönt ist) ? Geht sich ja dann auch nicht irgendwo aus. 

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Diese generelle Argumentation, Männer seien so arm dran, Frauen hätten es besser und seien privilegiert, was dann nur mit Anekdoten und ein paar "Geschichtn ausm Paulaner Garten" untermauert wird, ist 1:1 das rethorische Playbook der Manosphere, was in meinen Augen bereits ausreicht, um der ganzen Sache hier eigentlich gar keine Aufmerksamkeit mehr zu schenken.

In diesem Kontext mag es Sinn ergeben, wenn  @nerd die Sachen, die er schreibt, für wahr hält. So spielt emotionale Anfälligkeit (geringes Selbstwertgefühl, wenig Glück in romantischen Beziehungen, Mobbingerfahrungen) eine große Rolle im Radikalisierungsprozess junger Männer auf dem Weg in diese Subkultur. (Quelle hier, Seite 2) Ob das den Verfechter solcher Argumente entlastet oder bemitleidenswert macht, mag hier jeder für sich entscheiden. Es ändert nichts daran, dass pseudowissenschaftlicher Mist verbreitet wird, der gesellschaftlichen Schaden anrichtet und letztendlich häufig sogar in Gewalt endet. (Quelle) Übrigens ist gar nicht so schwer, Quellen einzubinden in das Argument, wenn sie wirklich existieren. 

Da ich annehme, dass du @nerd ein erwachsener Mann bist, der nicht unbedingt auf den Kopf gefallen ist, möchte ich dir nahelegen, deine eigene Einstellung zu Gesellschaft und insbesondere Frauen mal ganz dezidiert zu überdenken. Der Spiegel im Badezimmer könnte dir durchaus dabei helfen, einige deiner Probleme zu klären. Ich kann nur hoffen, dass du zu einer Einsicht kommst.

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Wir machen hier mal zu. Weder der Ursprungspost noch das darin behandelte Gedankengut gehört hierher. @Eldacar ich stimme dir inhaltlich zu, verweise dich jedoch auch noch mal freundlich auf die Forenregeln, die den Umgangston von User*innen untereinander betreffen.

 

@nerd - die vermeintlichen Privilegien von Frauen (die sich diese wenn überhaupt dann als Schlupflöcher vor den Einschränkungen durch patriarchale Strukturen nehmen müssen) lassen sich sicherlich leichter erklären, wenn man berücksichtigt, dass auch diese Frauen in einer Gesellschaft aufgewachsen sind, wo ihnen zigmal am Tag eingebläut wird, welche ihre (vermeintliche) Rolle in der Gesellschaft zu sein hat. Dass das die ein oder andere Person glaubt und dann leider auch noch weiter trägt, ist bedauerlich, aber deswegen nicht gleichzusetzen mit den Strukturen, von denen diese Frauen unterdrückt werden.

 

Gute Nacht.

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