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PJ erhebt Vorwürfe gegen New Line Cinema


Mortica

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Ich bin gerade auf die Meldung gestoßen und poste sie jetzt einfach ohne redaktionelle Veränderungen:

Millionenstreit um «Der Herr der Ringe»

New York - Der australische Filmemacher Peter Jackson, der mit der Oscar-gekrönten Trilogie «Der Herr der Ringe» weltbekannt wurde, wirft Hollywood Betrug vor. Er sei von der Vertriebsfirma New Line Cinema, die zum Time Warner-Konzern gehört, um bis zu 100 Millionen Dollar geprellt worden, behaupten Jacksons Anwälte nach Angaben der «New York Times».

Der Klage zufolge hat das Unternehmen deutlich zu wenig für die Rechte an der Vermarktung von DVDs mit den «Ringe»-Filmen sowie von Büchern, Figuren, Spielen und anderen Nebenprodukten der Trilogie bezahlt. Angeblich wurden die Rechte nicht in einem offenen Verfahren meistbietend veräußert, sondern klammheimlich Tochterfirmen von New Line Cinema zugeschanzt.

«Wir stimmen mit der Klage keineswegs überein und werden uns energisch verteidigen», sagte der Sprecher der Hollywood-Firma, Richard Socarides. Ein Rechtsvertreter von New Line Cinema, dessen Namen die «New York Times» nicht nannte, warf Jackson «Gier» vor: «New Line hat ihm bereits so viel Geld überwiesen, dass man damit Bagdad wieder aufbauen könnte, aber es reicht ihm immer noch nicht.»

Jackson sei für eine Äußerung zu diesem Vorwurf zunächst nicht erreicht worden, schrieb das Blatt. Der Regisseur dreht zur Zeit für Universal Pictures die teuerste «King Kong»-Verfilmung aller Zeiten. Das Budget für den mit aufwendigen Spezialeffekten gespickten Streifen beträgt nach Branchenangaben 150 Millionen Dollar. Jackson soll bereits 20 Millionen Dollar als Vorauszahlung bekommen haben, die später mit seinem Anteil an den Gewinnen verrechnet werden.

© dpa - Meldung vom 27.06.2005 13:58 Uhr

Quelle

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Mhmm....harter Stoff.

Wenn es nur eins zwei Mille wären, würd eich diesen Streß nicht verstehen(also aus sicht von PJ, ich würde schon bei 5 € Streß schieben :-O ), aber bei 100 Millionen :O

Das sit ja echt hart...hoffentlich klären die das bald, und zwar Freidlich, sonst seh ich für den Hobbit schwarz....

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Nur weil PJ schon ein Riesenvermögen hat, heißt dass ja nicht, dass er deswegen mal über 100 Millionen $ hinwegsehen könnte! Von wegen "es reicht ihm immer noch nicht", sollte er wirklich um so ein Vermögen betrogen worden sein, steht es ihm ja wohl zu! Oder sollte er sagen: Vergessen wir mal die paar Millionen, ich hab ja eh so viel! :uglyirre:

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Ich werde eher bei so etwas, ein wenig stutzig:

Der australische Filmemacher Peter Jackson

:kratz:

Wie vertrauensvoll sind Quellen die bereits Solche Dinge verkehrt haben?

:kratz: ;-)

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Nun ja, so ganz falsch ist das mit Australien ja auch wieder nicht: Neuseeland gehört schließlich mit zum Kulturerdteil Australien/Ozeanien.

Aber krass ist das Ganze schon! Junge, Junge...

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Na hoffentlich verwehrt man ihm nun endlich auch den Hobbit zu versaubeuteln...

Bei der HdR gings ja wohl nun nachweislich nur ums Geld und nicht darum den Film so gut wie möglich zu machen. ;-)

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Ich werde eher bei so etwas, ein wenig stutzig:

:kratz:

Wie vertrauensvoll sind Quellen die bereits Solche Dinge verkehrt haben?

:kratz:  ;-)

<{POST_SNAPBACK}>

:-O

Die gleiche Meldung gibt es auch an anderer Stelle, dort wurde PJ richtig als neuseeländischer Filmemacher bezeichnet. Siehe hier.

Und auch dem Spiegel ist PJs Klage eine Meldung wert. Dort wird mit einem Vergleich gerechnet.

...

Teurer Vergleich wahrscheinlich

Branchenkreise gehen laut "New York Times" davon aus, dass es nicht zu einem Verfahren kommen wird - die Hollywood-Manager würden Auftritte im Gerichtssaal auf jeden Fall vermeiden wollen. Wahrscheinlich sei eine außergerichtliche Einigung. Jackson habe auf Grund seines Ansehens gute Aussichten, dabei eine beträchtliche Summe herauszuschlagen. Er wird vom Staranwalt Stanton "Larry" Stein vertreten, der unter anderem schon in ähnlichen Fällen als Rechtsbeistand von Alan Alda und David Duchovny ("The X-Files") aktiv war.

Die "Ringe"-Trilogie ist für 281 Millionen Dollar produziert worden. Werden alle Folgeprodukte wie Merchandize-Artikel, TV-Rechte oder Soundtrack-Verkäufe eingerechnet, summieren sich die Gesamtumsätze auf vier Milliarden Dollar. Jackson soll nach Angaben seines Anwalts bisher rund 200 Millionen Dollar für die Trilogie erhalten haben.

Der "Ringe"-Regisseur dreht zurzeit für Universal Pictures die teuerste "King Kong"-Verfilmung aller Zeiten. Das Budget für den mit aufwendigen Spezialeffekten gespickten Film beträgt nach Branchenangaben 150 Millionen Dollar. Jackson soll bereits 20 Millionen Dollar als Vorauszahlung bekommen haben, die später mit seinem Anteil an den Gewinnen verrechnet werden.

Bearbeitet von Mortica
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Also wenn es wirklich so wäre, finde ich, ist es sein gutes Recht das Geld zu bekommen.

Und dieser Rechtsvertreter von New Line Cinema wirft Jackson Gier vor? :kratz:

Ich glaube die scheffeln selber genug Geld.

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Hm, wenn ihm das zusteht, dann sind seine Einwände ja schon berechtigt. Ich find es nur heftig, um was für Beträge man sich da teilweise streitet. Also brauchen tut Peter Jackson das Geld nun wirklich nicht, aber ich denke auch, dass es um Gerechtigkeit geht. Wie wäre es denn z.B. wenn Peter Jackson das Geld für einen guten Zweck verwendet, irgendwelche Naturreservate in Neuseeland oder sowas. Würd für mich der Klage noch ein bisschen mehr Sinn geben, als wenn er nur "sein" Geld verlangt. Aber da weiß man glaub nicht genug drüber... :kratz:

Sehr schade auf jeden Fall, wo es doch so eine tolle Zusammenarbeit zwischen allen gewesen ist, dass jetzt im Nachhinein sowas noch sein muss... :-/

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Hmm.. Ich muss sagen, ich bezweifel, dass irgendein mensch bei so einer Summe denken würde "ach komme, geben wir denen das doch lieber, ist ja auch egal" - man verdient eben einfach, was einem zusteht - darum betrogen zu werden von Leuten, die ebenfalls genug Geld haben, finde ich gierig und geizig.. dann sollen sie solche Veträge nicht machen, wenn sie sich ja doch nicht dran halten...

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Stimmt schon. Ich finde nur, dass beide Seiten übertreiben, denn es haben beide mehr als genug vom Kuchen abbekommen...Wieso es also nicht anderen beteiligten Künstlern oder eben was anderem sinnvollem zukommen lassen? Aber so denkt man wahrscheinlich in dem Business nicht :kratz:

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