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  1. So nun geht's los Der erste Teaser-Trailer ist online und ich mag ihn
    3 Punkte
  2. Im Thread „Wer ist der Mächtigste?“ entwickelte sich, fast 17 Jahre nachdem der Thread eröffnet worden war, erneut eine lebhafte Diskussion um die Bedeutung und die Erscheinungsformen von Macht bei Tolkien. Ausgangspunkt war ein Post von @SirLacy, der anmerkte, dass die Frage, wer der Mächtigste sei, im „Der Herr der Ringe“-Kontext irrelevant sei. Denn am Ende entscheide nicht das Wesen mit der größten Macht das Schicksal Mittelerdes, sondern eines der am wenigsten mächtigen Wesen, ein Hobbit. Außerdem verweist SirLacy darauf, dass andere Figuren, wie etwa Gandalf oder Aragorn, agieren, ohne fortwährend ihre zweifellos vorhandene Macht gänzlich auszuschöpfen. Aragorn sei zudem ein Beispiel dafür, dass große Macht nicht zwangsläufig mit großer Pracht verbunden sei. Tom Bombadil führt SirLacy als weiteren Beleg an, da dieser unempfänglich für die Wirkung der Macht des Einen Rings sei. Er fragt dann allerdings, ob Toms Widerstandskraft nicht auch als eine Form von Macht anzusehen sei. @gathame bezweifelt, dass es bei Tom Bombadil einer Widerstandskraft bedürfe, da Macht ihn einfach nicht interessiere. Insofern sei dies kein Indiz dafür, dass Bombadil über Macht verfüge. Außerdem ergänzt sie SirLacys Ausführungen dahingehend, dass es, wie das Beispiel Frodos zeige, auch um Willenskraft gehe, die sie als stille Macht bezeichnet. Das Nicht-zur-Schau-stellen von Macht wertet gathame als ein den Herrn der Ringe über gewöhnliche David-besiegt-Goliath-Geschichten hinaushebendes Motiv und verweist in diesem Zusammenhang auf das Gedicht „All That Is Gold Does Not Glitter“. @Gandalf der Graue stellt fest, dass Hobbits ebenfalls für die Macht des Rings anfällig seien und wirft die Frage auf, ob nicht auch Samwise gefährdet war, den Ring zum Schutz der Hobbits und des Auenlands einzusetzen und so vom Ring korrumpiert zu werden. @gathame bestätigt, dass auch Hobbits vom Einen Ring korrumpiert werden können und wirft daran anknüpfend die Frage auf, ob der Ring nicht selbst das Verhalten auslöse, das letztendlich zu seiner Zerstörung geführt habe. @Gandalf der Graue fragt darauf Bezug nehmend, warum dieses Verhalten vom Einen Ring ausgelöst werde: ob es mit einer von Sauron intendierten Eigenschaft des Rings, immer zu seinem Schöpfer zurückkehren zu wollen, zusammenhänge, oder ob der Ring gar ein eigenes Wesen besitze. @Eriol schließlich wirft die Frage auf, ob es dem Bösen nicht grundsätzlich zu eigen sei sich selbst zu zerstören. @Eldacar gibt hinsichtlich des Nicht-zur-Schau-Stellens von Macht zu Bedenken, dass Aragorn mit seinem Verhalten beim Eintritt in der Halle Meduseld Macht und Selbstanspruch - im Unterschied zu Gandalf - doch sehr deutlich zur Schau stelle. Er impliziert, dass nicht-menschliche Akteure einen anderen Umgang mit ihrer Macht pflegen. Eldacar verweist dann auf die Verwendung der Wörter mighty und powerful zur Beschreibung von Macht im englischen Original und stellt die These auf, dass might positiv im Sinne individueller Stärke verwendet werde, power hingegen immer negativ belegt sei -, außer in den Fällen, in denen göttliche Macht gemeint sei. Die Frage, ob das Böse sich tendenziell selbst vernichte, verneint Eldacar und verweist darauf, dass es auch unter größten Anstrengungen kaum zu bezwingen sei. Vielmehr - und hier schließt sich der Kreis zur Ausgangsthese von SirLacy - sei im Kampf gegen das Böse meist nur die Fähigkeit, unter großen Leiden auszuharren, bis ein glücklicher Umstand das Blatt wendet, entscheidend. Wenn diese Wendung, wie im Fall Gollums, vom jemand Bösem bzw. Korrumpierten verursacht werde, entstehe der Eindruck, das Böse habe sich selbst zerstört,. Ein Eindruck, der letztlich nur die Entwicklung, die zu diesem Punkt geführt habe, überdecke. @Blauborke merkt ergänzend zu Eldacars Ausführungen an, dass die Formulierung, dass das Böse sich selbst zerstöre, missverständlich sei, weil sie verschleiere, dass auf Seiten des Bösen unterschiedliche Akteure am Werk sind, die u.U. miteinander konkurrieren und deren Aktivitäten so zum Untergang des jeweils anderen führen können. Eine quasi metaphysische Anlage zur Selbstzerstörung, wie von Eriol angedeutet, sieht er aber nicht und verweist als Beleg auf die Schöpfungsgeschichte im Silmarillion. Hinsichtlich des nicht-zur-Schau-Stellens von Macht merkt Blauborke an, dass geschichtliche Entwicklungen zu dieser Zurückhaltung geführt hätten, und stellt die These auf, dass das Motiv „All That Is Gold Does Not Glitter“ein originäres Phänomen des Dritten Zeitalters beschreibe. weiterhin offene Fragen (in einer für weitere Punkte offenen Liste): - geht es im Herrn der Ringe um Macht? - welche Erscheinungsformen von Macht gibt es? - verfügt Tom Bombadil über Macht und falls ja, in welcher Form? - war Samwise gefährdet, weil er möglicherweise willens gewesen wäre, den Ring zum Schutz des Auenlandes einzusetzen? - löst der Ring das Verhalten aus, dass zu seiner Zerstörung führt? Und falls ja, warum und wie wird dieses Verhalten durch den Ring ausgelöst? - gehen Menschen anders mit ihrer Macht um, als andere Wesen in Mittelerde?
    3 Punkte
  3. Im Thread zu The Hunt for Gollum hat @Blauborke bereits die Neuigkeiten verkündet, dass neben besagtem Film nun noch eine weitere Jackson Adaption von Tolkien auf die Leinwand kommen soll, die dieses Mal in Kollaboration mit Stephen Colbert entsteht. Um die beiden Filme zu trennen, hier mal ein eigener Thread dafür. Laut mein-mmo.de wird der Film nach The Hunt for Gollum in die Kinos kommen, weshalb ein Release frühestens 2028 zu erwarten ist. Neben dem obigen Announcement-Video ist noch nicht allzu viel über den Film bekannt. Auf der IMDB-Seite des Films wird zumindest noch eine kurze Zusammenfassung des Plots geliefert. "Fourteen years after Frodo's passing, Sam, Merry, and Pippin set out to retrace the first steps of their adventure, while Sam's daughter, Elanor, is determined to uncover why the War of the Ring was very nearly lost before it even began." Für mich persönlich wird interessant wie Colbert sein Vorhaben wahrmachen will, sowohl an das Buch als auch die Jackson-Trilogie möglichst getreu anzuschließen, da die relevanten Buchkapitel - Three is Company bis Fog on the Barrow Downs - in den Filmen derart verändert bzw. deren Inhalte derart überschrieben wurden, dass ich eine kohärente und durchweg schlüssige Geschichte, die beides miteinander vereinigt für unmöglich halte. Gleichzeitig spielt der Film ähnlich wie The War of the Rohirrim in einer Zeit, die von Tolkien nicht im allerkleinsten Detail überliefert ist und bietet vergleichsweise viel Platz zur kreativen Entfaltung. Inwiefern diese Möglichkeit genutzt wird, bleibt natürlich noch offen.
    2 Punkte
  4. Ich habe eins wirklich gewusst und ein paar andere zufällig richtig geraten
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  5. Ääh, ööh, nicht amazon, Warner natürlich Sorry, war schon mit einer Gehirnhälfte im Bett.
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  6. Dass die Autoren der Amazon-Serie dieses Motiv gar nicht erkannt haben halte ich durchaus für möglich; bei mir hat es auch ziemlich lange gedauert bis ich dieses Motiv überhaupt als solches bemerkt habe. es ist ja auch eher unauffällig, naturgemäß. Und ein Zugeständnis an den Markt, wie du das nennst, kann das ja nun durchaus auch sein. Dies ist nicht die Art Motiv die sich gut verkauft. Und, stimmt: der Ring hat durchaus auch Macht über die Hobbits, nicht nur über Frodo der da durch den Gang der Handlung ja nun mal besonders betroffen ist. Sam reagiert durchaus auf den Ring, obwohl er ihn nur kurze Zeit trägt. Und auch Bilbo reagiert darauf; das ist übrigens etwas in Peter Jacksons Filmen, sowohl in "Herr der Ringe" als auch im "Hobbit", das mir sehr gut gefällt: da wird sehr deutlich gezeigt was der Ring eben auch mit Bilbo anstellt, deutlicher als in den Büchern, meinem Eindruck nach. Und, auch das stimmt: letztlich wird der Ring "durch Gollums Gier und Wahn" vernichtet, wie Gandalf der Graue geschrieben hat. Aber, spannende Frage: was löst bei Gollum diese Gier und diesen Wahn aus? Die Antwort ist einfach: eben dieser Ring löst das aus. Der Ring löst selbst das Verhalten aus das dann zu seiner Vernichtung führt. Und das ist ein Gedanke der mir erstens neu ist und über den ich zweitens wirklich noch sehr genau nachdenken muss, gerade auch im Hinblick auf den Titel dieses Threads hier.
    2 Punkte
  7. Hallo liebe freie Völker der Mittelerde, ich bin auch ganz neu hier und möchte euch einmal Hallo sagen, und habe zugleich ganz viele Fragen. Beste Grüße, Melina
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  8. Wir haben ja diverse Ratespiele zu Film- und Serienzitaten oder Buchanfängen aber keines zu dem Buch, wegen dem wir eigentlich hier sind. Daher mache ich hier das Buchzitate-Quiz auf. Das Prinzip ist dasselbe wie bei dem Filmzitatequiz. Es wird ein Zitat angegeben und es muss erraten werden, wer dieses Zitat an welcher Stelle im Buch sagt, bzw. nur die Stelle, wenn es keine direkte Rede ist. Wer richtig liegt, darf das nächste Zitat aussuchen usw. Ich würde vorschlagen, dass sowohl deutsche als auch englische Zitate gehen, man allerdings bei den deutschen klarstellen sollte, um welche Übersetzung (Carroux oder Krege) es sich handelt. Ich würde dann einfach mal anfangen. "Es ist meine Sache, wie lange ich nachdenke!" (Carroux)
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  9. Vielleicht kennt jemand Daniel von Youtube im Harry Potter Kontext ja schon. Zumindest eine detaillierte und interessante Analyse des Trailers:
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  10. Das stimmt auf alle Fälle: vor 25 Jahren ist eindeutig versucht worden den recht langsamen Beginn der Geschichte stark zu kürzen um dafür später mehr Zeit für wichtigere Dinge zu haben. Das ist eine verständliche Entscheidung, auch wenn ich die Umsetzung in einigen Einzelheiten nicht sonderlich mag. Die Zeitersparnis an diesen Stellen im Film zahlt sich aus, so kann später ausführlicher und vor allem auch in ruhigerem Tempo erzählt werden. Allerdings wurde damals ja mit Sicherheit noch nicht eingeplant dass da ein Tolkien-'Franchise' aus der ganzen Sache wird, dass da ursprünglich ausgelassene Teile der Geschichte doch noch verfilmt werden und dass das alles nachher irgendwie zusammen passen soll. Ich muss sagen, mir gefällt die Idee als solche auch nicht besonders gut, und das genaugenommen schon aus Prinzip. Ich mag es einfach nicht wenn erfolgreiche Geschichten in dieser Form "ausgeschlachtet" werden. Im Grunde ist das doch reiner Fanservice. Und es nimmt der ursprünglichen Geschichte, in diesem Fall den drei "Herr der Ringe"-Filmen irgendwie ihre Einmaligkeit. Und genau auf dieser Einmaligkeit beruht doch der Erfolg.
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  11. Der Kontext ist, dass die beiden auf dem Boden liegen während die Uruks im Fangorn Wald Feuerholz schlagen und man das Grollen und Rumoren von Huorns hören kann. Es geht also auch noch explizit um seltsame Geräusche aus einem Wald als wären die Bäume eben lebendig. Die Entwasser Szene und dass die beiden auch im Film von einem Huron fast erdrückt werden, habe ich da schon ganz vergessen ^^ Und ich würde nicht mal sagen, dass es lediglich um "Details" geht. Klar macht man es an solchen konkreten Zitaten irgendwie fest aber mir geht es nicht um genaue Wortwahlen oder sowas. Beim Dreh des Films wurde die (in meinen Augen auch sinnvolle bzw. nachvollziehbare) Entscheidung getroffen, den ohnehin für einen Film sehr langsamen Beginn etwas zu beschleunigen und etwas Ballast abzuwerfen, der im Großen und Ganzen keine wirklich elementare Rolle besitzt. Jetzt 25 Jahre später soll für eine Fortsetzung der Geschichte, diese Entscheidung irgendwie mit Gewalt wieder begradigt werden, da man aus vermutlich kommerziellen Gründen mehr zum Tolkien 'Franchise' produzieren will und mit den begrenzten Rechten am Vorlagenmaterial sich Nischen suchen muss, die zumindest ein Stück weit etwas Neues erzählen können, ohne direkt einen harten Reboot der Trilogie anzufangen. Das ist in meinen Augen dann keine ehrliche Adaption, sondern schlichtweg Pfusch von dem ich glaube, dass man es ihm auch ansehen wird. Hat jemand vielleicht gute Gründe für eine etwas positivere Einschätzung?
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  12. Stimmt schon, genaugenommen lassen sich der Alte Wald und die Hügelgräberhöhen nicht in einem Film darstellen der logisch mit den "Herr der Ringe"-Filmen übereinstimmen soll. Und man kann tatsächlich nicht sagen, das ist eben einfach nicht gezeigt worden, denn dann stimmt der Zeitablauf den man in "Herr der Ringe" sieht nicht mehr. Und dieser Merry-Pippin-Dialog funktioniert dann natürlich auch nicht mehr. Und übrigens gibt es da noch eine weitere Einzelheit die nicht passt: die Szene an der Wetterspitze, wo Aragorn den vier Hobbits diese Kurzschwerter gibt. Die ist zwar ohnehin vollkommen unlogisch, aber sie ist nun mal da, vermutlich einfach deshalb damit die Hobbits ohne Zeitaufwand mit den Waffen versorgt werden die sie in der nächsten Szene brauchen werden. Logisch kann man die "Herr der Ringe"-Filme und diesen neu geplanten Film nicht in Einklang bringen, für meine Begriffe. Aber die Einzelheiten die das eben unmöglich machen, sind ja doch nicht allzu auffällig, wer nur flüchtig hinsieht bemerkt das nicht. Mich würde interessieren wie hoch der Prozentsatz der Zuschauer ist der sich daran überhaupt stört. Aber, zugegeben: die Herkunft des Schwertes mit dem Merry später den Hexenkönig verwundet, das würde ich schon sehr gerne sehen.
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  13. Für mich ist diesbezüglich der Ablauf der Geschichte zwischen dem Geburtstag von Bilbo und dem Eintreffen der Hobbits in Bree einfach zu stark verändert worden. Aus einer gut vorbereiten Abreise in die Merry, Pippin und Sam eingeweiht worden sind, wird eine überhastete Flucht in der die drei durch unterschiedliche Zufälle dazukommen. Der Film suggeriert zwischen dem Rand des Auenlandes und dem Eintreffen in Bree eine Dauer von ca. einem Tag zumindest gibt er keine Anhaltspunkte für irgendeine Rast oder Schlaf, nachdem man sich bei den Pilzen vor dem Reiter versteckt hat. Weder durch entsprechende Szenen noch wird später auf eine entsprechende Dauer oder Begegnungen rekurriert. Farmer Maggot ist im Film kaum mehr als ein wütender Statist, vor dem die Hobbits flüchten und sich fast den Hals dabei brechen. Sicherlich niemand, der ihnen hilft. Das größte Problem ist allerdings natürlich die ganze Episode mit dem Alten Wald und den Hügelgräbern. Eine nicht ganz unwichtige Episode, wenn man bedenkt, dass Merry mit dem Schwert aus besagtem Grab den Hexenkönig verwundet. Klar kann man jetzt hingehen und irgendwie suggerieren, dass diese Geschehnisse in der Trilogie einfach nicht gezeigt oder erwähnt wurden, aber das ist meines Erachtens schon eine Beleidigung des Zuschauers in der Größenordnung von "Somehow Palpatine returned" im Nachhinein so zu tun, als hätte man das einfach nur ausgelassen. Die größte Baustelle für eine Geschichte, die sowohl Film als auch Buch gerecht wird, wäre daher eine schlüssige Erklärung zu finden, weshalb Tom Bombadil, Old Man Willow und die Barrow Wights nie erwähnt wurden. Man denke dann an Merry der Pippin in den Zwei Türmen bei Jackson. (Ich zitier das mal ausm FF, ist eventuell nicht 100 % richtig) "Erinnerst du dich an den alten Wald? An der Grenze zu Bockland? Früher hat man gesagt, dass es dort etwas im Wasser gibt, dass die Bäume hochwachsen lässt... und sie lebendig macht." "Lebendig?" "Bäume die flüstern, miteinander reden und sich sogar bewegen!" Wie soll dieser Dialog geführt werden, wenn beide im Alten Wald waren und Merry von einem 'lebendigen Baum' fast erdrückt worden wären? Die müssten ja ne Lobotomie gehabt haben, um das zu vergessen. Der Film ist diesbezüglich eigentlich recht deutlich, dass der Alte Wald nie stattgefunden hat.
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  14. @beadoleoma: KI-Bild erstellen ist mein Anbieter.
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  15. Wert ist es das auf alle Fälle. Das ist übrigens auch keine Geldfrage, wenn ich ins Theater oder ins Kino gehe kostet das ja auch Geld. Ist halt nur ein bisschen ungewohnt für mich.
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  16. Ich weiss nicht so richtig wohin damit. In der neuen Staffel des Podcast "Battle of the Nerds" kommt wohl auch das Tolkien Universum dran. Battle of the Nerds - Trailer Staffel 2
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  17. Um ein Abo werde ich wohl auch nicht herumkommen, aber die Serie sieht bisher wirklich gut aus. Dass die Umsetzung buchgetreuer wird glaube ich schon. Denn das Problem was die alten Filme seinerzeit hatten, dass einfach für viele Dinge die Zeit nicht gereicht hat, erledigt sich ja durch das Serienformat von selbst. Und noch einen Vorteil hat die neue Verfilmung: diesmal ist die gesamte Geschichte von Anfang an bekannt. Bei den alten Filmen waren ja zu Beginn der Verfilmung erst drei oder vier Bände überhaupt geschrieben. Diesmal wird nicht "ins Blaue hinein" gearbeitet, und das ist absolut ein Vorteil.
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  18. War nicht wirklich schwer. Die zwei die ich nicht wusste konnte durch Ausschluss erraten.
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  19. Wenn ich es richtig verstanden habe, wird es um die Kapitel mit der Wanderung durch den Alten Wald, der Begegnung mit Tom Bombadil und dem Erlebnis auf den Hügelgräberhöhen gehen und um den ungenutzten Entwurf für ein längeres Buchende mit einem Gespräch zwischen Sam und seiner Tochter, welches als Rahmenhandlung dienen soll. Für letzteres hat Warner aber, so wie ich das sehe, keine Nutzungsrechte.
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  21. Kleiner Schreck in der Morgenstunde: es wird tatsächlich einen dritten Mittelerde-Film geben und Stephen Colbert trägt dafür die Verantwortung. Nein, es handelt sich nicht um Darrylgorn. Vielmehr wird es auch hier um einen Teil des Buchs gehen, der in der Jackson-Trilogie weggelassen wurde.
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  22. Die wissen gar nichts. Das einzige was die machen, sind Spekulationen, was als nächstes kommen könnte, basierend auf Texten, die sie vorher gesehen haben. Garniert mit etwas Zufall. Im besten Fall sind die Spekulationen ziemlich gut, im schlimmsten Fall wird einfach wild fabuliert. Und wo wir schon bei Copyright sind: Auch für den Output von generativer KI gilt das Urheberrecht. Wer von generativer KI erzeugtes Material verwendet, begeht unter Umständen Urheberrechtsverletzungen (juristisch ist das noch nicht abschließend geklärt, aber die deutsche Industrie ist da grade sehr vorsichtig).
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  23. Hat Spaß gemacht. Aber eigentlich viel zu einfach
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  24. Fantasyfilm-Quiz: https://www.kino.de/film/nur-echte-kids-der-80er-erkennen-diese-fantasy-filme-auf-einen-blick--01KKXQ9EHS6YKWKXHMEVEEDYXN
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  25. @Chalamah: Dann wünsche ich dir viel Glück. Ich bekenne, ich habe mich vor etwa 20 Jahren mit Sindarin befasst. Insofern will ich nicht gänzlich ausschließen, dass David Salo und Helge Fauskanger die Sprachen tatsächlich weiterentwickelt und vielleicht auch vervollständigt haben. Von New Qwenya habe ich definitiv von dir zum ersten Mal gelesen. Was Helge Fauskanger selbst betrifft, habe ich mit Google-Suche einen Quenya-Kurs von ihm gefunden. Vielleicht hilft dir das weiter.
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  26. @Chalamah: Willkommen in diesem Kreise! Du hast dir wirklich was vorgenommen! Meister Tolkien hat diese Sprachen entwickelt, aber wenn mich mein Gedächtnis nicht trügt, sind weder Sindarin noch Quenya vollständig entwickelte Sprachen. Insofern dürfte es vermutlich nicht möglich sein, eine komplette Geschichte auf Quenya zu übersetzen.
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  27. Sauron ist ganz bestimmt nicht gütig für alle anderen betrachtet, aber wenn wir von der Natur seines Bösen sprechen, dann ist es ja hauptsächlich seine Motivation die zählt und da kann ich mir schon vorstellen, dass er sich selbst zunächst als gütig, oder zumindest wohlwollend in dem Sinne dessen zeigt, dass er den hilflosen Kreaturen Erus den rechten Weg - seinen Weg - zeigt. "Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt" ist dann die Devise, die auf dieses vermeintliche Wohlwollen folgt, wenn sich die vermeintlich hilflosen und niederen Kreaturen nicht auf die Bevormundung einlassen. Objektiv gütig ist er in keinem Fall aber in einer verdrehten, narzisstischen Sicht sah Sauron sich zu einem bestimmten Zeitpunkt bestimmt als so etwas an. Aus Morgoth's Ring habe ich dazu ein (etwas Längeres) Zitat gefunden, was das meiner Meinung nach auch untermauert. Zumindest, sofern man davon ausgeht, dass Sauron seinen Wunsch nach Ordnung als etwas Altruistisches verstanden hat. "The time of Melkor's greatest power, therefore, was in the physical beginnings of the World; a vast demiurgic lust for power and the achievement of his own will and designs, on a great scale. [...] Thus, as 'Morgoth', when Melkor was confronted by the existence of other inhabitants of Arda, with other wills and intelligences, he was enraged by the mere fact of their existence, and his only notion of dealing with them was by physical force, or the fear of it. [...] Hence his endeavour always to break wills and subordinate them to or absorb them into his own will and being, before destroying their bodies. This was sheer nihilism, and negation its one ultimate object: Morgoth would no doubt, if he had been victorious, have ultimately destroyed even his own 'creatures', such as the Orcs, when they had served his sole purpose in using them: the destruction of Elves and Men. [...] Melkor could do nothing with Arda, which was not from his own mind and was interwoven with the work and thoughts of others: even left alone he could only have gone raging on till all was levelled again into a formless chaos. [...] Sauron had never reached this stage of nihilistic madness. He did not object to the existence of the world, so long as he could do what he liked with it. He still had the relics of positive purposes, that descended from the good of the nature in which he began: it had been his virtue (and therefore also the cause of his fall, and of his relapse) that he loved order and coordination, and disliked all confusion and wasteful friction. (It was the apparent will and power of Melkor to effect his designs quickly and masterfully that had first attracted Sauron to him." (Notes on motives in the Silmarillion)
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  28. Jetzt ist der Groschen gefallen! Dann nehme ich dir das mal freundlicherweise ab, obwohl auch ich dann wieder ein Problem habe. Nun ja, vorausgesetzt meine Lösung stimmt ... The Legend of Bagger Vance ??
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  29. In Tolkiens Arda schon, denn damit beraubt er sie ihres freien Willens. Er möchte sie beherrschen und dass sie so handeln, wie er es will oder für richtig hält. Dieser Wunsch nach Ordnung der Dinge an sich ist nicht böse, doch je mehr er beinhaltet, Elben, Menschen und/oder Zwerge zu lenken und zu beherrschen, umso mehr wird er "böse". Der Kernauftrag und Gebot Erus an die Ainur (inkl. Melkor und Sauron) war zwar Arda zu bauen und gestalten, doch nicht anzustreben, die Kinder Erus zu beherrschen - und sei es mit den besten Absichten. Die Ainur sind in Tolkiens Weltentwurf nur so etwas wie "engelsgleiche Hausmeister", welche die Welt für Erus Kinder (Elben, Menschen und Zwerge) bewohnbar machen sollen. Diese sollen sich dort frei entfalten und ihre eigenen Möglichkeiten entdecken und entwickeln. Sie sollen nicht durch die Ausübung überlegener Macht und/oder Herrlichkeit der Ainur hierin gehemmt oder beeinflusst werden. Aus diesem Grunde gab es unter den Valar ja eine lange und heftige Debatte, ob sie die Elben nach Aman einladen sollten. Dies geschah mit den allerbesten Absichten: Sie sollten vor Melkor geschützt werden und in Frieden leben können (und etwas Egoismus war auch dabei, denn so hatten die Valar die Gesellschaft der Elben). Doch damit begaben sich die Valar auf den schlüpfrigen Pfad, die Elben zu beeinflussen. Natürlich waren sie in einem Dilemma - überliessen sie sie Mittelerde und hielten sich auftragsgemäß raus, so riskierten sie ein schlimmes Schicksal für die Elben in Melkors Herrschaftsbereich. Mischten sie sich ein, so riskierten sie eine schwer kalkulierbaren Eingriff in die freie und eigenständige Entwicklung der Elben. Den Valar war all dies klar und eben deshalb war es lange und heftige Debatte. Der nächste Schritt ist dann nicht nur dieses noch gute Motiv des Beschützens, als nächstes kommt Unterrichtung, dann Lenkung und dann Beherrschung. Es ist wie im richtigen Leben - der Weg zur Hölle ist mit guten Absichten gepflastert. Der Endpunkt - Herrschaft ohne Widerspruch - ist das, was Melkor und ganz besonders Sauron anstrebten, die Valar aber aus Weisheit nicht. Mit einer solchen Beherrschung durch einen mittelirdischen "Luzifer" wären die Kinder Erus nur noch Sklaven seines Willens und dessen beraubt, was ihre Existenz im Kern ausmacht: Wesen mit einem freien Willen und Möglichkeit zur eigenständigen Entwicklung. Herrschaft war von Anfang an Saurons Ziel bei dem Ringprojekt. Hätte es geklappt, wäre es die elegante Variante gewesen. Als dies durchschaut wurde, wechselte er problemlos zur Gewalt. Ich würde sagen, dass Sauron da Pragmatiker war und das jeweils effizienteste und erfolgversprechendste Mittel anwendete. Der Eine Ring ist von Anfang an ein Machtmittel, welches ihm erlaubt, die geringeren Machtmittel (die Elbenringe) zu kontrollieren. Es ist eine Erweiterung seiner Möglichkeiten: Ohne den Ring wäre sein unmittelbarer Einfluss nicht so weitreichend, auch über große Distanzen. Auch als er noch auf das Gelingen seines ursprünglichen eleganten Planes bauen konnte war der Ring von vornherein das Mittel, diese Pläne zu verwirklichen. Ohne ihn hätte Sauron nicht so wirken können. In diesem Sinne war er also ein Machtmultiplikator.
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  30. Ich habe jetzt mal diese Grafik zur Verdeutlichung erstellt, d.h. wenn The Fellowship of the Ring schon kurz nach dem Erscheinen in Buchform verfilmt worden wäre:
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  31. Da gebe ich dir ja Recht, aber bei elbischen Charakteren finde ich ein natürlich schönes Erscheinungsbild wichtiger als bei menschlichen Charakteren, weil Elben immer als besonders edel, fein, von schöner Natur und besonders hübsch beschrieben werden. Die besseren Menschen eben 😉 Ich finde im Internet nichts darüber, dass es eine Trilogie werden soll. Ich finde die Hobbit Filme reichen nicht an die Herr der Ringe Filme ran, aber so schlecht sind sie auch nicht. Erst gucken dann meckern würde ich sagen. Ich habe auch erst über die Amazon Serie gemeckert und als die erste und zweite Staffel im ZDF neo liefen, fand ich die gar nicht schlecht.
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  32. Ich habe dann mal einen eigenen Thread zum Thema Macht eingerichtet. Damit wir zum Nachschlagen der Posts nicht immer hin- und herspringen müssen, habe ich die Kernaussagen im Eingangspost zusammengefasst. Hier geht's lang zum Thread Die Bedeutung von Macht und ihre Erscheinungsformen bei Tolkien
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  33. Das wäre die passende Arwen Darstellerin https://de.wikipedia.org/wiki/Gal_Gadot
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  34. @Arwen Bruchtal Herzlichen Glückwunsch und alles Gute und Liebe zum Geburtstag 💐🍀🐞🐷🍾🥂🍰🎂 Lass dich heute schön feiern und habe einen schönen Tag Liebe Grüße Arwen M.
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  35. Ah, unser Schnellmaler hat ein Bild aus Bruchtal via Gwaihir Express geschickt. Sieht aus, als ob die Party gleich steigen würde. Happy Birthday @Arwen Bruchtal!!!
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  36. Ja genau, den Schriftstil und nicht art. Musste die Beleriand-Version erst einmal google. Wusste nicht das es noch eine weitere gibt. Aber die finde ich nicht so schön wie Tengwar. Ich denke, nur so aus dem Gefühl, das ich den ersten Stil besser finde, weil er eben nicht dieser ist, der auf dem Ring verwendet wurde. Aber vielen Dank für deine Kommentare.
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  37. ohh vielen Dank für eure Antworten. Ich habe nun mal sehr viel länger mich mit dem Thema befasst. Bezüglich der 9 von den Schauspielern habe ich gelesen das es sich tatsächlich wie du sagst Heinrich, sich um künstlerischer Freiheit handelt. Und eigentlich ein wenig anders geschrieben werden müsste. Und dir Ithilwen, vielen Dank, dein Kommentar hat mir ein gutes Gefühl gegeben. Dass ich auf meiner Suche der Übersetzung nicht komplett auf dem Holzweg war. Denke ich werde es in einer dieser Schriftarten nehmen. Es ist so wieso nur ganz klein. Habe nur noch nicht ganz rausbekommen wo welche art der Schrift wie verwendet wurde.
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  38. Natürlich vernichtet sich das Böse in Tolkiens Welt nicht grundsätzlich selbst, und so hatte ich das auch nicht gemeint. Das wäre auch eine denkbar langweilige Voraussetzung für das Schreiben einer guten Geschichte. Und gute Geschichten schreiben konnte Tolkien ja nun mal unbestritten. Natürlich strengen die Helden dieser Geschichten sich an, oft bis an die Grenzen des Machbaren, um das Böse zu besiegen. Aber manchmal haben sie dann halt im entscheidenden Moment das Glück dass das Böse sich eben auch gegen sich selbst wendet. Der Ring wird zerstört weil Gollum mit ihm abstürzt, das ist "Glück", wenn man so will. Aber zuvor hat eben Frodo den Ring bis in den Schicksalsberg hinein gebracht. Den Hinweis auf diesen Unterschied von mighty und powerful, der sich halt schlecht ins Deutsche übersetzen lässt, fand ich sehr wichtig. Power bezeichnet da tatsächlich eher Herrschaftsanspruch, es ist das "lautere" der beiden Wörter, und es ist auch das eher negative; Sauron ist powerful in diesem Sinne. Mighty ist "leiser", als Eigenschaft nicht immer so deutlich von außen erkennbar und hat eben sehr viel mit besonderen Fähigkeiten zu tun. aber in der deutschen Übersetzung verwischt sich der Unterschied zwangsläufig ein bisschen weil man eben beides als mächtig übersetzen kann. Und, stimmt: bei allen intelligenten Arten in Mittelerde finden wir Figuren die als mighty bezeichnet werden, nur bei den Hobbits nicht. Mir erscheint das Wort auch auf Hobbits nicht so wirklich zu passen. aber eins finde ich auffallend: es geht doch in diesen Geschichten immer um Macht, nicht ausschließlich, aber Macht ist wichtig. Und sowohl in "Herr der Ringe" als auch im "Hobbit" sind es dann ausgerechnet Hobbits die zu Hauptrollen werden und ganz entscheidende Dinge tun.
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  39. Meine Erwartung an eine Serie aus dem "GoT Universum" war halt etwas, sagen wir "blutiger", vor allem wenn das Wort Ritter im Namen auftaucht Die Serie hatte für mich schon fast Rosamunde Pilcher Vibes
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  40. Ich finde den Gedanken mit Gandalf, der nur so viel Macht zeigt wie er muss und sich auch mit scheinbaren Kleinigkeiten behilft, einen ganz interessanten. Die Passagen sind mir so in der Form nie ins Auge gefallen, aber obwohl der Hobbit ein ganz anderes Buch ist als der Herr der Ringe und ich Tolkien nicht attestieren würde, diese Handlungen Gandalf aufgrund einer übergreifenden Vision zugeschrieben zu haben, fügen sie sich denkbar gut in mein Verständnis von Macht in Tolkiens Welt ein. Macht wird im Herrn der Ringe im Gegensatz zum Hobbit anders und in vielen Fällen deutlich weniger subtil gehandhabt. Als Gandalf, Legolas, Gimli und Aragorn in die Halle Meduseld eintreten wollen und Háma sie anweist ihre Waffen abzulegen, lässt Aragorn das nicht auf sich sitzen, sagte er wisse nicht, warum der Wille Theodens über dem seinen stehen sollte und lässt letztlich Anduril nur unter eindeutiger Warnung vor der Tür stehen, dass niemand es anfasst und droht andernfalls demjenigen indirekt mit dem Tod. Hier wird Macht und Selbstanspruch sehr deutlich zur Schau gestellt, auch wenn besagte Macht rein menschlicher Natur sein mag und nicht gleichbedeutend mit der Macht Gandalfs ist. Dieser händigt Glamdring in der Szene ja ganz freundlich aus. Andere nichtmenschliche Akteure wie bspw. Glorfindel treten verhaltener mit ihrer Macht auf und er zeigt diese auch nur dann offen, als das an der Furt des Bruinen unbedingt notwendig ist. "[...] an Elf-lord revealed in his wrath", allerdings ist eine gewisse Aura dieser Macht ja auch dauerhaft spür- und sichtbar, sowohl bei ihm als auch bei Elrond. Tolkien verwendet überall in seinen Werken zwei Wörter, die sich beide im Deutschen mit mächtig übersetzen lassen: mighty und powerful. Power ist Macht im Sinne von Kontrolle, Herrschaft und Anspruch und mighty weist eher eine Konnotation mit Fähigkeit und Ruhm auf, zumindest so wie ich es im Kopf habe. Mighty können im Grunde alle sein: Menschen wie Hurin, Turin und Tuor, Maia wie Sauron und Gandalf, Elben, Zwerge, nur fällt mir kein Hobbit ein, der je als mighty bezeichnet worden wäre. Power hingegen "[...] is an ominous and sinister word in all these tales, except as applied to the gods" Die Frage hier scheint mir am ehesten in die Richtung zu gehen, wer am mächtigsten im Sinne von Power ist. Und bei der genannten Auswahl an Charakteren fällt es mir nicht schwer Sauron auf die 1 zu setzen. Seinem Herrschaftswillen und Machtanspruch kann sich keiner auch der Weisesten in Mittelerde widersetzen. Gandalfs Macht ist zwar göttlich positive Power, aber sie tritt sozusagen eher als Might auf. Er sucht keine Kontrolle, er ist ein Unterstützter, ein Koordinierer, ein Helfer und seine Stärke liegt darin, nicht darauf zu setzen, dass er der Stärkste oder Mächtigste ist. Tannenzapfen statt Fireball ist das, was Gandalf erst zu dem macht, der er ist und weshalb er am Ende auch erfolgreich ist. Auf Galadriel trifft meiner Einschätzung nach Vergleichbares zu, auch wenn sie als Noldor einen anderen Bezug zu Power hat als Gandalf. Inwiefern diese Dichotomie überhaupt auf Bombadil zutrifft weiß ich nicht. Er besitzt ohne Frage eine eigenartige und große Kraft aber welcher Art diese ist, weiß ja niemand so genau. Ich glaube nicht, dass das Böse in Tolkiens Welt sich grundsätzlich selbst vernichtet. Es ist ein viel zu inhärenter Teil der Welt und erfordert viel zu viel Mühe und Not um es zu bezwingen, als dass man davon ausgehen könnte, dass alles Böse sich grundsätzlich selbst vernichtet oder auch nur grundsätzlich diese Möglichkeit offenbart. Denkt man an Melkor ist die ganze Situation ja genau umgekehrt. Das Böse ist im Grunde zu mächtig und siegt, weshalb von außerhalb eingegriffen werden muss. Es richtet sich nichts gegen sich selbst. Diesbezüglich finde ich die Position von Tom Shippey ganz interessant insbesondere wie sie von Curry in Defending Middle-Earth eingebunden wird. "While persistence offers no guarantees it gives "luck" a chance to operate, through unknown allies or unknown weaknesses in the opposition" Was wir als "Böses welches Böses bezwingt" interpretieren, lässt sich auch einfach als Glück deuten, dass nur deshalb zu Tage getreten ist, weil das Gute es mit viel Willen und Leidensfähigkeit bis zu einem Punkt gebracht hat, an dem ein glücklicher Umstand ihm in die Hände spielen kann. Da der Fehler oder die konkrete Ursache dieses Fehlers beim Bösen oder etwas Bösem bzw. Korrumpierten lag, liegt der Schluss nahe, es habe sich selbst zerstört aber das untergräbt ein wenig die Taten, die bis zu diesem Punkt geführt haben an dem das Böse versagen konnte.
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  41. Was hat die Serie denn für dich so schwach gemacht? Ich mochte gerade die leisen Töne, den anderen Guck und das andere Tempo im Vergleich mit den anderen Westeros Serien bisher. Eine rundum schöne atmosphärisch dicht erzählte Staffel, in meinen Augen.
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  42. Krieg ich einfach gleich gute Laune. Ich will, dass der gewinnt! Auf UK bin auch gespannt, den Song habe ich schon gehört, gefällt mir - morgen kommt das Video raus. Mal nicht 0 Punkte???
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  43. Mittlerweile sehe ich das nach einigen Jahren etwas differenzierter. Auch die Hobbits waren sehr anfällig für die Macht des Ringes. Ob eventuell auch Samwise dem Ring verfallen wäre, finde ich mittlerweile sogar ebenfalls sehr wahrscheinlich. Er war sehr emotional gesteuert und wollte auch für sich und sein Volk bzw. seine Liebsten nur das Beste. Ich bin mir sicher, dass - wäre er ein "richtiger" Ringträger geworden - auch er auf kurz oder lang korrumpiert worden wäre. Was ich eigentlich sagen wollte: der Ring konnte nur aufgrund einer sich gegenseitig unterstützenden Gemeinschaft zu seinem Ziel gebracht werden. Und letzten Endes ist er dann doch nur durch das Schicksal vernichtet worden. In diesem Sinne durch Gollums Gier und Wahn.
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  44. Doch, stimmt, auch wenn ich darauf wirklich noch nicht direkt geachtet habe: diese Motiv ist tatsächlich bei Tolkien immer wieder da. Nicht "der Kleine gewinnt gegen den Stärkeren", was ja auch ein eher abgenutztes und also langweiliges Motiv wäre, sondern eben diese Macht die nicht zur Schau gestellt wird und auch nicht zur Schau gestellt werden muss. Es gibt in "Herr der Ringe" sogar einen Gedichttext der genau das zum Thema hat; es ist ein Gedicht das Bilbo für Aragorn geschrieben hat und das er bei Elronds Rat vorträgt: All that ls gold does not glitter, Not all those who wander are lost; The old that is strong does not wither, Deep roots are not reached by the frost. From the ashes a fire shall be woken, A light from the shadows shall spring; Renewed shall be blade that was broken: The crownless again shall be king.
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  46. Auch wenn die Frage "Wer ist der Mächtigste?" hier das Thema ist: SirLacy hat Recht, denke ich. Es geht im Herrn der Ringe nicht um Macht, auch wenn die Macht die jemand hat oder nicht hat natürlich schon eine gewisse Rolle spielt, einfach als Mittel zum Zweck. Aber es sind doch immer wieder eben nicht die offensichtlich Starken die sich durchsetzen. Und ich denke, dies ist ein sehr wichtiger Gedanke. Gandalf finde ich interessant in dieser Hinsicht. Natürlich gehört er zu den Starken, er kämpft gegen den Balrog und siegt. Aber im "Hobbit" zündet er Tannenzapfen an um die Warge zu vertreiben; eine eindrucksvolle Demonstration von Macht ist das ja nun nicht gerade. Aber es funktioniert durchaus. Und genau das finde ich wichtig: große Macht haben ist eine Sache; aber zu wissen dass man große Macht gar nicht immer nutzen muss wenn es auch viel einfacher geht, das ist ein wirklich souveräner Umgang mit der Macht die man hat. Wirkliche Macht muss nicht laut sein und auch nicht auffällig. Und natürlich ist ein Hobbit augenscheinlich kein sehr mächtiges Wesen. Trotzdem bringt der Hobbit Frodo es fertig, den Ring bis zum Schicksalsberg zu bringen. Seine Kräfte reichen eindeutig nicht aus für diese Aufgabe, aber sein Wille ist stark genug. Es gibt im Film diesen wirklich eindrucksvoll gespielten Moment wo Frodo beim Aufstieg auf den Schicksalsberg zusammenbricht und nicht weiter gehen kann, aber er bleibt nicht einfach liegen, er kriecht weiter, zumindest versucht er es. Diese Willenskraft ist ja nun auch eine Art von Macht, eine stille Macht, aber eine sehr starke. Und, gute Frage: ist Tom Bombadil mächtig, weil er dem Ring widersteht? Immerhin bringen das ja ziemlich viele andere Leute nicht zustande. Trotzdem empfinde ich das nicht als Anzeichen dafür dass Tom Bombadil mächtig ist. Für ihn hat der Ring einfach keinerlei Bedeutung, er bringt ihm keinerlei Nutzen; das Ding interessiert ihn einfach nicht. Gegen etwas gleichgültig zu sein das einem einfach vollkommen egal ist, das ist ja nun nicht gerade schwierig.
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  47. Joah, da Finnland in diesem Jahr den norwegischen Weg geht, könnte ich mich im Wechsel tatsächlich mit einem finnlandisierten Norwegen anfreunden
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  48. Aus meiner Sicht geht es im Herrn der Ringe nicht um Macht. Allenfalls ist Sauron mächtig oder sogar übermächtig, aber am Ende entscheidet ein Hobbit - das wohl am wenigsten mächtigste Wesen - über das Schicksal Mittelerdes. Natürlich ist Gandalf ein mächtiger Zauberer. Aber das zeigt sich nicht darin, dass er möglichst viele Orks umbringt. In "Der Hobbit" zündet er Tannenzapfen an, um die Warge zu vertreiben. Klingt nicht gerade nach einem mächtigen Zauberer. Aber er lenkt weise die Geschicke Mittelerdes und er ringt mit dem Balrog, was wohl niemand anderes hätte tun können. Das sind zentrale Botschaften Tolkiens: Es sind nicht die lauten Töne, die gewinnen. Es ist nicht der offensichtlich Starke, der sich durchsetzt. Tom Bombadil ist auch ein Beispiel dafür. Er setzt den Ring auf und es passiert - nichts. Der Ring verleiht Macht, Tom strebt aber gar nicht nach Macht, entsprechend bleibt der Ring wirkungslos. Der Ring, der so viele andere ins Unglück gestürzt hat. Ist Tom jetzt also mächtig, weil er ihm widersteht? Auch hier ist das Thema, dass Stärke nicht offensichtlich ist. Der Walschrat, der mit Bäumen redet und mit kindlicher Sorglosigkeit Lieder singt, schafft etwas, das die große Könige nicht geschafft haben.
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  49. Hallo an alle, ich bin der neue. Ich wohne in der Eifel und bin seit ich mit 10 Jahren "Der Hobbit" gelesen habe, ein Tolkien-Fan. "Herr der Ringe" finde ich (natürlich) super, die Filme auch. Die Hobbit-Filme eher so lala, Ringe der Macht ... naja. Aktuell begebe ich mich mit dem PC-Spiel "Schlacht um Mittelerde" in die Tolkien-Welt. 20 Jahre alt, aber ich spiele es zum ersten Mal. Außerdem interessieren mich alte Ausgaben der Herr-der-Ringe-Bücher. Ich freue mich auf den Austausch und bin gespannt auf die Community.
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