Ich kann die wirtschaftliche Zurückhaltung schon verstehen. War of the Rohirim war ein ziemlicher Flop. Es gibt da so ne Formel, die aussagt, dass ein Film das 2,5-Fache seines Budgets einspielen sollte (weil eben Kosten für Marketing dazukommen, Vertreiber erhalten einen Anteil an den Einnahmen, ein Teil des Ticketerlöses bleibt bei den Kinos, ...) um für ein Studio ein Erfolg zu sein. Klar gibt es aktuell mit Streaming, DVD, etc. andere Umsatzformen, weshalb die Formel nicht immer passt und man mit einigen Millionen unter dem 2,5-fachen Produktionsbudget auch schon in der Zone sein kann, dass man kein Verlust ist. Aber wenn ein Film rund 20 Millionen an den Kinokassen einspielt und 30 Millionen Produktionsbudget hatte, da braucht man die Formel gar nicht anwenden um zu erkennen, dass der Film dem Studio einen Verlust beschert hat. Dazu kommt, dass Skydance Paramount für die Übernahme von Warner über 100 Milliarden Dollar bezahlt hat und jetzt auch Verbindlichkeiten in Milliardenhöhe hat. Da macht es Sinn erstmal zu gucken, ob die IP Grundsätzlich noch so gut funktioniert (und wer weiß, vielleicht trifft es James Gunns DC-Reihe als nächstes, wenn die nächsten Filme/Serien hinter den Erwatungen bleiben).