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  1. Meriadoc Brandybuck

    Meriadoc Brandybuck

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  4. beadoleoma

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Popular Content

Showing content with the highest reputation since 02/21/19 in all areas

  1. 4 points
    Das einfache, aber schmackhafte Mahl sĂ€ttigt Nala, die nach der langen, entbehrungsreichen Wanderung das GefĂŒhl hat gar nicht genug essen zu können. Und bei einem warmen Feuer, mit freundlichen Gesichtern schmeckt es ihr gleich doppelt so gut. Leider drehen sich die GesprĂ€che der Flussbewohner um dĂŒstere Themen. Sie berichten von den schlechter werdenden UmstĂ€nden und von den vielen Gefahren, denen die Bewohner der Gegend ausgesetzt sind. Orks scheinen wie eine Plage, eine dunkle Krankheit einfach ĂŒberall aufzutauchen und feste Siedlungen wie auch Reisende zu bedrohen. Woher kommen sie auf einmal und warum sind es so viele? Gleichzeitig gibt es viel zu wenige fĂ€hige Krieger, um dem grausamen Treiben der abscheulichen Kreaturen Einhalt gebieten zu können. All die wichtigen Lords und Könige sind viel zu weit weg, um den tĂ€glichen Kampf um ein gutes, sicheres Leben ihrer Untertanen zu sehen und Hilfe zu schicken. Die Menschen hier fĂŒhlen sich im Stich gelassen und sehen einer ungewissen, unsicheren Zukunft entgegen. Diese schwermĂŒtigen Gedanken drĂŒcken Nalas Stimmung und verderben ihr den Geschmack an der guten Mahlzeit. Wie soll man auch fröhlich und unbeschwert bleiben, bei so dĂŒsteren Aussichten. Außerdem wird es mit jeder Minute kĂŒhler und die frische Luft lĂ€sst sie frösteln. Als sie auf der Suche nach Waenhil Fosco getroffen hat, hatte sie nicht daran gedacht sich warm genug anzuziehen. Sie hatte auch nicht damit gerechnet hier draußen von einer bis dahin unbekannten Gruppe Reisender zum Essen eingeladen zu werden. „Ich werde mir noch einen Mantel holen mir wird kalt hier am Fluß, ich bring deinen gleich mit“ teilt sie Waenhil mit und erhebt sich. Sie nickt den anderen am Feuer kurz zu, ehe sie in Richtung des Dorfes verschwindet. Der Weg ist nicht weit und die Lichter an den HĂŒtten weisen ihr sicher den Weg. An ihrem Schlafplatz angekommen, legt sie direkt ihren Mantel und ein Tuch als Schal an. Sie nimmt den wĂ€rmenden Umhang von Waenhil mit sich und nach kurzem Zögern zusĂ€tzlich noch zwei der Decken ihres Lagers. Sie wusste nicht wie lange sie noch dort sitzen und reden wĂŒrden und frieren möchte sie so schnell nicht mehr. Zu oft und zu lange hat die KĂ€lte sie in den letzten Wochen wie eisige Nadeln gestochen, da will sie es nicht einmal mehr fĂŒr wenige Minuten ertragen. Die meisten Dorfbewohner sind lĂ€ngst in der großen Halle, aus der viele GesprĂ€che zu ihr herĂŒberwehen und der der Schein von prasselnden Feuern einladend lockt. Doch möchte sie gerne mehr ĂŒber die Leute erfahren, die ihr Leben auf dem Fluss verbringen, immer in Bewegung und nie irgendwo wirklich ansĂ€ssig. Auf dem RĂŒckweg zu deren Lager erblickt sie die breite Gestalt von Garwulf, den sie zuletzt am Vortag gesehen hat. Er sieht eigentlich aus wie immer, groß, haarig aber wesentlich sauberer und mit scheinbar guter Laute. Zumindest vermutet sie, dass seine hell blitzenden ZĂ€hne ein LĂ€cheln sind und kein Ausdruck von Ärger. Mit den MĂ€nteln und Decken wirkt sie selbst ein bisschen wie eine Haselmaus, die sich jede Menge Material gesucht hat, um ein Nestchen zu bauen. Fast geht die zierliche Nala in all den wĂ€rmenden Lagen aus Wolle unter, doch schafft sie es zumindest den Kopf hervorzustrecken. „Garwulf!“ begrĂŒĂŸt sie ihren Freund ein wenig genuschelt. Sie weiß nicht genau woher er kam oder wo er hin wollte, doch nun da sie ihn sieht, kommt ihr eine Idee. Ein kleines, verschlagenes Grinsen erscheint auf ihren ZĂŒgen und ihre Stimme wird sĂŒĂŸ wie frischer Honig „Wie schön dich zu treffen, hier draußen mitten auf dem Weg und so ganz ohne Ziel. Sicherlich hast du gerade nichts Wichtiges zu tun und willst mir unbedingt beim Tragen helfen?“ fragt sie den HĂŒhnen ganz unverschĂ€mt und versucht angestrengt und ĂŒberladen auszusehen.
  2. 4 points
    Spiel, Spaß und Spannung! Nein ich finde der Spielleiter muss ja nicht stĂ€ndig was passiere lassen, damit was weitergeht. Glaube die Spieler trauen sich nur nicht so ganz, selbst Ort, Personen und Ereignisse zu beschreiben. Aber solange wir keine Lawine auf das Dorf zurasen lassen oder jemand einen sagenhaften Schatz im Fluss findet, denke ich können wir uns ein bisschen austoben und die Charaktere entweder alleine oder gemeinsam was erleben lassen. In so einem Dorf ist sicher auch immer was los, handwerklich geschickte Charaktere könnten helfen ein Dach zu reparieren, dass in einem Sturm kaputt gegangen ist, es könnte eine schwierige Geburt anstehen, fĂŒr die noch dringend KrĂ€uter gesammelt werden, ein Kind ist vielleicht verschwunden und alle suchen um umgebenden Wald, Fosco könnte ein neues Gericht lernen, jemand mit der Dorfjugend auf Jagd gehen, oder einige Charaktere sitzen nur zusammen und lernen sich besser kennen...unendliche Möglichkeiten, wir mĂŒssen uns nur trauen kreativ zu sein!
  3. 3 points
    BuchhintergrĂŒnde mal weiter ausgeholt ^^ Elben und Zwerge haben sich in der Vergangenheit gut verstanden, wenn auch grĂ¶ĂŸtenteils neutral bis misstrauisch beĂ€ugt. Allerdings hat sie die Liebe zum Handwerk - erst Recht zu schönen Gemmen- geeint. Zumindest Zwerge und Noldor. Das hat sich allerdings mehr oder minder fĂŒr die nĂ€chsten Generationen erledigt, als ein paar unschöne Dinge vorfielen. Zuerst in Nargothrond unter Finrod und spĂ€ter dann in Doriath unter Elu Thingol und dann noch spĂ€ter an den HĂ€fen mit der guten Elwing. In Nargothrond haben die Zwerge aus Nogrod ursprĂŒnglich die Nauglamir abgegeben als SchmuckstĂŒck fĂŒr Finrod Felagund. Das SchmuckstĂŒck war schwer von der Masse an Edelsteinen und Edelmetallen, soll aber dennoch leicht um den Hals des TrĂ€gers gelegen und dessen Schönheit und Anmut erhöht haben. Problem war nur, dass Finrod, der mit allem und jedem ja irgendwie zurecht zu kommen schien, wenn man einige seiner Cousins und fiese Wölfe mal ausnimmt, ja nun verstarb. Danach blieb sie recht lange dort, auch als der Drache Glaurung die Höhlen nach der Vernichtung und Vertreibung der dorigen Bevölkerung schließlich fĂŒr sich einnahm. SpĂ€ter hat dann , nach Glaurungs Ende, Hurin - ein Mensch- die Kette von dort aufgeklaubt und ging nach Doriath. Die unschönen Kleinigkeiten des GesprĂ€ches zwischen ihm und Thingol - der Elbenherrscher, der nicht in den Westen fuhr und dafĂŒr seine eigene Maia in Form von Melian zur Frau hatte, die ihn ja davon unabsichtlich abgehalten hatte- herrschte dort. Im Übrigen auch der Vater von klein Luthien Tinuviel ^^ Der bekam ja, als Queste an Menschlein Beren erteilt von dem dann als mehr oder minder Brautgeschenk den Silmaril - einen zumindest- und ließ den , erneut von Zwergen, in die Kette einarbeiten. Die wollten aber nun den Silmaril fĂŒr sich haben und das fand Thingol nur wenig erbaulich. Lag nicht zwingend an den Zwergen oder Thingol. Die Silmaril scheinen einfach sehr hĂ€ufig enorme Begierde in den Betrachtern geweckt zu haben. Ende vom Lied war also , dass die Zwerge hier dann den guten Thingol umbrachten und die Kette stahlen. Lief fĂŒr die allerdings auch nicht so gut , weil die Elben ihren toten Herrscher rĂ€chten und von den Zwergen nur sehr wenige entkamen, nichtmals mit Kette, weil die nĂ€mlich wieder von den Spitzohren zurĂŒck nach Hause geschafft wurde. Doriath, genauer Menegroth als Herrschaftssitz ging ja nun aber auch nach einer Weile verloren. Wenn man das mal so lapidar ausdrĂŒcken möchte. Da haben die Zwerge sich dann das gute StĂŒck nochmal geholt. Dieses Mal wurde es ihnen dann von vorgenanntem Beren abgenommen. Der hat es seiner geliebten Tinuviel zum Geschenk gemacht und die hat es dann bis zu ihrem Tode getragen. Luthien , schönster Anblick ĂŒberhaupt, durch Nauglamir noch schöner, schien mehr oder weniger eine Art neutrale Zone darzustellen, weil es sich in der Zeit, in der sie es trug, keiner holen wollte. Aber sobald sie starb und das StĂŒck dann an ihren Sohnemann Dior weitergegeben wurde, der grade seine alte Heimat Doriath wieder aufbauen wollte.. .haben dann die Söhne Feanors davon Wind bekommen und schwupps... noch ein Sippenmord und ein Dior weniger. Dem seine Tochter Elwing floh mit dem Ding an die Sirion-MĂŒndung und ans Meer. Die Söhne Feanors hinterher und weil ihr werter Gatte grade unterwegs zu den Valar war , um dort um Hilfe gegen mehr als nur ein paar wĂŒtende Noldor zu ersuchen... stĂŒrzte sich die Dame samt Geschmeide ins Meer und wurde von Ulmo - mein ich - gerettet und in Vogelgestalt samt Stein ihrem Gatten ĂŒberbracht. Silmaril samt Schiff und Ehepaar an den Himmel gesetzt und somit ausser Reichweite. Aber seit dem Gestreite um diesen Schmuck haben sich die Zwerge und Elben im Großen und Ganzen sehr lange nicht mehr verstanden. Hat ja auch eine Menge Blutvergießen gegeben. Das wurde wieder besser zu den Zeiten ,als Gil-Galad in Lindon herrschte, weil sich der Celebrimbor - noch so ein Noldo- sehr gut mit einem gewissen Narvi - seines Zeichens ein Zwerg- verstand. Die haben wirklich schöne Dinge zustande gebracht. Weil aber Celebrimbor auch der arme Tropf war, der die Ringe der Macht schmiedete... nun je... Reich geschliffen, Sauron ermordet die arme Socke, Zwerg hat keinen elbischen Handwerkerfreund mehr. Danach kamen dann noch so unschöne Kleinigkeiten wie gegenseitiges Zeigen,aber nicht anreichen hinzu , damit man sich wieder ganz besonders lieb hatte. Aber der ursprĂŒngliche "Haß" , wenn man es so nennen will , stammt nicht zwingend von der Verweigerung eines SchmuckstĂŒckes- egal wie gern man die TrĂ€gerin hatte- sondern insgesamt aus der so unglaublich unschön verlaufenen Geschichte zwischen - besonders Wald- Elben und Zwergen. Hinzu kommt halt noch , dass die Zwerge und Elben einander nicht verstehen, weil die komplett verschieden sind. Die einzigen Gebiete, wo sie sich immer einig waren , sind halt der Krieg gegen das Dunkle und die Liebe zum Handwerk. Was leider nicht genĂŒgt, damit sie dauerhaft beste Freunde wĂ€ren. Ich wĂŒrde das Spiel also , wenn ich nicht sehr irre, eher eine ziemlich alte und lang anhaltende Fehde mit kleinen Unterbrechungen nennen. Nicht einmal so sehr Rassismus. Aber das lĂ€uft ja hĂ€ufig genug in Ă€hnlichen Bahnen, wenn es einmal eingefahren ist. Und berichtigt mich ruhig, wenn ich irre... ich kann viele Dinge, aber niemals Anspruch auf komplette Richtigkeit erheben. Erst recht nicht ,wenn ich einfach wegen den Dienst verweigerndem Schlaf noch so spĂ€t - oder frĂŒh- ins Forum schaue und meinen Senf dazugebe. Aber ich meine... das mĂŒsste so in Etwa stimmen. Auch wenn es alles sehr grob bis lapidar ausgedrĂŒckt ist. Aber ansonsten... wĂŒrde das noch lĂ€nger werden XD
  4. 3 points
    Der HĂ€ndler ist mal wieder ein wenig verdutzt, als der Zwerg seinen Mund aufmacht. Er redet zuviel. Als er dann auch noch ein StĂŒck Robbenleder aus einer der Taschen holt, ist SullĂ­r sichbar verwirrt. Das hatte er doch nur so im Scherz dahin gesagt. Er hĂ€tte nie im Leben damit gerechnet, dass er hier tatsĂ€chlich an Robbenleder kommt. Behutsam nimmt er das Leder in die Hand. Es weißt ein paar kleine Kratzer auf, aber keiner geht tiefer in das Material. Es fehlt ein wenig Tran, aber das Leder ist immer noch geschmeidig genug, um es zu verwenden. "Ja, oben an der Eisbucht von Forochel gibt es Robben. Aber man findet sie auch an anderen Ufern, oft weit entfernt von Siedlungen. Kein Leder bleibt so geschmeidig wie Robbenleder, wenn es mit Salzwasser in BerĂŒhrung kommt. Und es ist ungemein wĂ€rmend, wenn man mal ungewollt ĂŒber Bord geht." Der HĂ€ndler hat das meiste schon wieder vergessen, was der Zwerg gesagt hat, dafĂŒr ist er einfach zu erschöpft. "Ich bin SullĂ­r", antwortet er dem Zwerg auf dessen Vorstellung. "Und mein KampfbefĂ€hrte hier heißt Waenhil. Bitte entschuldigt, wenn wir nicht aufstehen und uns verbeugen, ich fĂŒrchte dazu sind wir grade nicht in der Lage." Er betrachtet noch einmal genau das Leser, dann fragt er: "Was wollt ihr dafĂŒr haben?"
  5. 3 points
    Dennoch ein sehr unnötiger Post und du schuldest dem User immer noch eine Entschuldigung. Man weiß nie, ob er nicht vielleicht als Gast reinschaut oder durch ne Benachrichtigungsfunktion wegen dem zitieren jetzt wieder reinschaut. Wer öffentlich angehen kann, kann auch gerne öffentlich entschuldigen. Dein Post war keine, sondern nur ne schlechte ErklĂ€rung fĂŒrs Rumtrollen. WofĂŒr testest du denn die Foren?
  6. 3 points
    Hallo Anabell, erstmal ein herzliches Willkommen in unserem Forum. Auch wenn du anderer Meinung bist, als andere User achte bitte trotzdem auf deine Aussprache. Bitte Entschuldige dich bei hotThranduil und unterlass solche Aussagen in Zukunft. Wir gehen hier freundlich miteinander um - fĂŒr solchen Aufruhr ist hier kein Platz. Dankeschön!
  7. 3 points
    Bruni kaut hungrig und gierig auf den kleinen Fleischkeulchen herum. Er hatte in der Aufregung und Zeit seiner Bewusstlosigkeit vergessen, wie hungrig er war. Zwar ist er bei weitem nicht satt, doch nachdem er die noch so kleinen und sehnigen Reste an den KnochengestĂ€ngeln abgenagt und den ungenießbaren Rest ins Feuer geworfen hat, schaut er den JĂ€ger an, nickt ihm dankbar zu und formuliert ein stummes "Danke" mit den Lippen. Als sich die ersten Zwerge schlafen legten, legt sich auch Bruni nieder. Er zieht den Umhang Belgors an sich, in der stummen Hoffnung, der Ă€ltere Zwerg wĂŒrde ihn nicht zurĂŒckfordern. Trotz des glimmenden Feuers und des Umhangs fröstelt der junge Zwerg. Es fĂ€llt ihm trotz der ganzen wirren und schrecklichen VorfĂ€lle erstaunlich einfach einzuschlafen, auch wenn er von unruhigen TrĂ€umen geplagt wird.
  8. 3 points
    Ich empfinde die Diskussionen ĂŒberhaupt nicht als OT, ganz im Gegenteil. Ich ziehe den grĂ¶ĂŸten Mehrwert solcher Diskussionen aus den vielfĂ€ltigen Interpretationsmöglichkeiten, die sie bieten. Eine reine Beschreibung dessen, was man sieht, empfinde ich ganz persönlich als unnötig eingeschrĂ€nkt.
  9. 3 points
    Wieso - es heißt doch schon bei Shakespeare "bei oder nicht bei", oder?
  10. 3 points
    Hallo Ruthel, vielen Dank fĂŒr Deine BeitrĂ€ge. Heute ist Heiligabend, bin ausnahmsweise mal ausgeschlafen, und da will ich zumindest erst mal auf Deinen Text reagieren. Mehr kommt dann spĂ€ter. 1. TatsĂ€chlich! Das könnte nachweisen, dass bereits Eru im Schaffensprozess das Erschaffene verdinglicht hat und den Gesetzen der Verdinglichung unterlag: er wird ja selber als jĂ€hzornig, rachsĂŒchtig und destruktiv beschrieben. WofĂŒr Eru steht, wissen wir natĂŒrlich nicht wirklich. Ich nehme kaum an, dass Tolkien sich angemaßt hat, einen in unserer Welt wirkenden Gott psychisch zu analysieren. Entweder er hat das Wesen des Menschen mit Eru charakterisiert oder aber - vielleicht - den schöpferischen Dichter. Eru ist ja in Tolkiens Dichtung ein Komponist. Die Ainur wurden ersungen, die Welt wohl auch. Tolkien hat sich in seinen Briefen irgendwo mal verplappert und Eru aus Versehen als Dichter bezeichnet. 2. Oft ja; bei Feanor aber nicht, bei Mim eigentlich auch nicht, denn es ging da ja um Bewahren von etwas, das verloren zu gehen droht. Vielleicht habe ich Dich aber auch falsch verstanden, weil ich plötzlich unsicher bin, was Du mit "Prozess" an dieser Stelle meinst. Im Kern wĂŒrde ich Dir allerdings auf jeden Fall Recht geben: die Schöpferkraft scheint eingeboren: jeder muss sich sozusagen Ă€ußern, sich mitteilen. Eru braucht halt auch Zuhörer, denn sonst kann er sich nicht mitteilen. Der Dichter schafft sich auch Zuhörer, sonst wĂŒrde er an seinen Bildern und Visionen wahrscheinlich ersticken. Das BedĂŒrfnis, die AusĂŒbung dieser Schöpferkraft anderen zu untersagen, zeigt sich auch schon bei Eru. Er verbietet Melkor, dem er die meiste Schöpferkraft verliehen hat, nach dem inneren Feuer zu suchen. Damit ist sozusagen die Ausgangssituation des Destruktiven umrissen, wie ich finde: es liegt im Schöpferischen selbst. Das ist fĂŒr mich das ganz Spezifische Tolkiens, dass er das herausgefunden hat. Bombadil ist zwar frei von Beherrschbarkeit, aber er ist, wenn ich mich nicht irre, auch nicht schöpferisch. 3. Glaube ich auch. Es ist Teil des Menschen. Das Schöpferische im Menschen hat zwei Seiten: a. Das Gedachte, das GefĂŒhlte will mitgeteilt werden, das geht nur ĂŒber Verdinglichung des Inneren. Vielleicht ist es eher das KommunikationsbedĂŒrfnis, das zum Schöpferischen zwingt. Sobald es mehr als einen Menschen gibt, ist die Sehnsucht nach Mitteilung vorhanden. Oder vielleicht anders ausgedrĂŒckt: die Sehnsucht nach Vereinigung, also Auflösung der Trennung von Mensch zu Mensch. b. Sobald aber das Innere - zwecks Kommunikation - verdinglicht ist, ist dieses Kunstwerk einem lieb, weil es ja aus einem selber kommt. Es ist tatsĂ€chlich ein Teil von einem selbst, und man kann es nur schwer verknusern, wenn es einem gĂ€nzlich weggenommen werden soll. Man kann es nur freiwillig verschenken, wie Du oben bei einigen Elben aufgezeigt hast, und dazu gehört eine Form der Reife, die man sich erst erarbeiten muss. DAS könnte die Erkenntnis Tolkiens gewesen sein. Und ist, wie ich immer wieder verstehen muss, so modern wie noch nie seit Tolkiens Tod. 4. Es gibt keinen KĂŒnstler, der nicht sein Inneres an seinem Werk mitarbeiten lĂ€sst. Dennoch ist der KĂŒnstler immer mehr als seine Figuren. So wie unsere Traumfiguren ja auch nie identisch mit uns selbst sind, sondern unsere Ängste, Höffnungen, Fehlanalysen, Korrektanalysen in bunter Reihenfolge versinnbildlichen. Frohe Weihnachten an alle, die hier mitlesen.
  11. 3 points
    Ich glaube inzwischen, dass mich Tauriel selber gar nicht so sehr stört. Vielmehr die Romanze, die ME absolut Fehl am Platz ist. Und egal wie oft ich sie noch sehe, ich kann da nicht verneinen. Kicher. Bin schon wieder gehyped. Vielleicht schaffen wir es im Forum doch nochmal nen gemeinsames HdR schauen anzureissen? Ist ja bald Weihnachten
  12. 3 points
    Keine Ahnung wie oft ich die bisher geschaut habe. Nachdem es die Filme gerade auf Amazon gratis gibt (ist ja nicht so, als hÀtt man die eh auf Disk) - mache ich gerade nen neuen Durchgang. Also los hopp hopp - es ist Zeit mal wieder zu schauen.
  13. 3 points
    "Dann stellt man das klar, wie das gemeint war, damit sich niemand beleidigt fĂŒhlt, und gut ist. Ich glaube auch, dass dein Post bezĂŒglich deiner Reaktion auf Eldanors Eingreifen das inhaltlich durchaus auch hĂ€tte erreichen können, aber er hat es - offenbar - nicht getan. Warum?" Den Adressaten hat Tinuthir natĂŒrlich bewußt offen gelassen - und damit exzellentes diplomatisches TaktgefĂŒhl bewiesen. Aber diese Frage kann nur Arwen Mirkwood beantworten. Leute, jetzt hört doch mal auf mit dem Gelike andauĂ«rnd. Ich mache hier doch keine Fernseh-Show.
  14. 3 points
    Mein Einwand bezieht sich auf dein artikuliertes UnverstĂ€ndnis, wie man deine Worte als beleidigend auffassen kann. Ich habe dir dargelegt, dass ich deine Nutzung des Wortes "Niveau" durchaus problematisch finde - das ist meine BegrĂŒndung. Ob Arwen Mirkwood sich dieser anschließen kann, will oder wird, weiß ich nicht - ist mir auch relativ egal. Ich bin grundsĂ€tzlich deiner Meinung: Wenn man sich angegriffen fĂŒhlt, sollte man begrĂŒnden, warum. Arwen hat das getan: Sie hat in deinem Beitrag herausgelesen (vielleicht zurecht, vielleicht zu unrecht, darĂŒber richte ich hier nicht), dass du Filmgucker (wie sie) fĂŒr weniger intelligent hĂ€ltst als Buchleser (wie dich). Das ist nicht schwer zu verstehen und nebenbei auch nicht schwer nachzuvollziehen, warum man das fĂŒr angreifend oder beleidigend halten kann. Ich gestehe dir natĂŒrlich zu, so muss es auch sein, dass du es vielleicht gar nicht so gemeint hast - ist doch gar kein Problem. Dann stellt man das klar, wie das gemeint war, damit sich niemand beleidigt fĂŒhlt, und gut ist. Ich glaube auch, dass dein Post bezĂŒglich deiner Reaktion auf Eldanors Eingreifen das inhaltlich durchaus auch hĂ€tte erreichen können, aber er hat es - offenbar - nicht getan. Warum? Weiß ich nicht. Ich glaube aber auch, dass dies herauszufinden weniger meine (oder irgendjemandes) Aufgabe ist als deine. Denn du willst ja verstanden werden, du willst klarstellen, niemanden beleidigt zu haben wollen. Solange du dieses Ziel noch nicht erreicht hast, kannst du dich entscheiden, die Kommunikation abzubrechen oder sie fortzusetzen in dem Wissen, dass du so wahrgenommen wirst, wie du nunmal wahrgenommen wirst. Und um das direkt klarzustellen: Wenn ich das GefĂŒhl habe, jemand will mit aller Kraft beleidigt sein, egal was ich sage, dann breche ich die Kommunikation natĂŒrlich ab. So nehme ich Arwen Mirkwood aber ganz und gar nicht wahr.
  15. 3 points
    Nelkart, du musst anerkennen, dass Menschen selbst herausfinden mĂŒssen, was sie aus welchem Grund beleidigend finden. DarĂŒber steht dir letztenendes kein Urteil zu. Du kannst natĂŒrlich anderer Meinung sein, aber wenn dein Beitrag auf eine Art und Weise verstanden wurde, die deiner Intention widerspricht, ist KlĂ€rung hilfreicher als eine defensive Haltung, doch gar nichts Schlimmes getan zu haben. Deine ErklĂ€rung, warum du dich aus dem Thread zurĂŒckziehen willst, ist völlig OK, dagegen ist aus meiner Sicht nichts einzuwenden. Aber das Wort "Niveau" hat eine Konnotation, derer du dir sicher bewusst bist - und das Sternchen hilft da nicht weiter.
  16. 3 points
    Wer hat sich fĂŒr 11.111 Runden Tequila bedankt, und wie viele Runden hatte er zu diesem Zeitpunkt schon intus? Hier ist es wieder richtig warm geworden. Kann ĂŒbers Wochenende meinetwegen so bleiben, darf aber ruhig auch wieder kĂŒhler werden. Edith sagt: Waaaaahhhh total vergessen mein 10-jĂ€hriges zu feiern! *schmeißt eine Riesenrunde Kekse und Kuchen und LieblingsgetrĂ€nke aller Art* HĂ€tte mir vor zehn Jahren jemand gesagt, dass ich mich in zehn Jahren immer noch hier rumtreibe, hĂ€tte ich gesagt: "Ja... ganz bestimmt." Ist immer noch schön hier! Auf euch!
  17. 3 points
    Ne Runde Tequila fĂŒr alle. Oder warte 11 Runden? Ne doch lieber 11.111 Runden woho!
  18. 3 points
    Also nach deinen Thranduil Posts hatte ich dich da immer anders eingeschÀtzt
  19. 3 points
    Kommt darauf an, was der Urheber festgelegt hat. Meistens ist eine Namensnennung des Urhebers Pflicht, z.B. bei allen Creative Commens Bildern. Quellennennung ist meist Pflicht, wenn man sich auf das Zitatrecht beruft, das klappt aber nur in der Wissenschaft, beim Journalismus bzw. Rezensionen. Einen Link muss man außerdem nutzen, wenn eine VervielfĂ€ltigung nicht erlaubt ist (das ist der Normalfall). Ihr könnt Bilder aus der Wikipedia (bzw. Wikicommons) verwenden und gebt einfach den Usernamen des Erstellers an. Das genĂŒgt in diesem Fall. Auch bei Flickr und der Google Bilder Suche kann man geziehlt nach Creative Commons suchen. Ob ihr die Bilder verlinkt oder selber hier im Forum hochladet ist bei Creative Commons Bildern egal. FĂŒr kommerzielle Bereiche gibt es manchmal EinschrĂ€nkungen. Und ja, eigentlich machen das so ziemlich 99% aller Foren und Webseiten falsch. Aber meistens klagt da keiner. Außer Bildagenturen und eine handvoll Fotografen. Jedenfalls ist das der Grund, warum man immer wieder hört, dass das Urheberrecht kaputt ist - es passt einfach nicht zur Wirklichkeit.
  20. 3 points
  21. 3 points
    Hallo Zusammen. Dieses Jahr findet die Elf Fantasy Fair in Arcen wieder am 21 und 22 September 2019 statt. Ich freue mich schon darauf. Vielleicht möchte ja einer von euch kommen ????? Ich setze mal ein paar Bilder rein. Das sind Bilder von 2018 aus dem Netz. Meine sind noch auf der Kamera, schÀm. Den Elbenkönig habe ich aber auch fotografiert
  22. 3 points
    Ich fĂ€nds ganz schön, wenn du auch immer den Link angebenn wĂŒrdest. Dann kann man sich bei Interesse selbst weiter informieren
  23. 2 points
    Garombor derweilen nickt leicht und folgt leise summend der Magd, die in Richtung Ziegen unterwegs ist. Das Pony Wargbiss trottet ihm einfach am langen ZĂŒgel hinterdrein und scheint keinerlei Eile zu haben. Aber da sind sich Ross und Reiter ja ohnehin einig. Eile mit Weile und weile... solange du möchtest! Dementsprechend wird sich verneigt, dass der Bart erneut beinahe den Boden wischt und der Menschenfrau, wenn man sie denn schon so nennen möchte - so vollkommen ohne Flaum auf den Wangen ! - beim Wiederaufrichten ein buntes Haarband , ordentlich zusammengerollt und mit einem StĂŒck Garn zusammengehalten, damit es wĂ€hrend des Transportes nicht knittert oder knotet, zugeworfen, sobald er sich sicher ist, dass sie es auch sieht und somit fangen kann. " Danke Euch, liebenswerte Dame. Mein Pony wird sich ĂŒber eine vernĂŒnftige Rast mit ein wenig Heu freuen. Ich hoffe, die Farbe behagt. " Er zwinkert freundlich und fĂŒhrt Wargbiss zu der gewiesenen Stelle, sei es nun Box, Unterstand oder einfach Auslauf und wird sich in aller Ruhe und freundlich dem Pony auf zwergisch etwas vorsingend, was garnicht so schlecht klingt - solange er es weiterhin leise tut zumindest- daran gemacht wird, GepĂ€ck und Sattelzeug abzunehmen und ordentlich zu stapeln. Die Stute wird schon darauf achten. Das tut sie immer. Wie ein treuer Hund. Beinahe... nur dass Hunde nicht so treten können. Und dann folgt der wichtigste Teil in Wargbiss Tagesablauf... wenn man einmal von den Mahlzeiten und Leckerbissen absieht : Sie wird grĂŒndlichst von vorne bis hinten gestriegelt und gebĂŒrstet, die Hufe kontrolliert und gesĂ€ubert und bei all dem wird ihr eine zwergische Weise nach der NĂ€chsten vorgesungen, wie es sich gehört, wo doch Mahal ausreichend Geschichten ersonnen hat, damit man eine Herde Ponies damit besingen könnte.
  24. 2 points
    Der BreelĂ€nder ist ĂŒberrascht, als der Zwerg davon spricht eine Karte anzufertigen. Etwas erstaunt antwortet er auch "Eine Karte? Das ist viel Arbeit. Da mĂŒsst ihr ja lange unterwegs sein!" er ĂŒberlegt einen Moment still, wie oft man von Norden nach SĂŒden oder von Osten nach Westen reisen musste um wirklich jede noch so kleine Strasse zu finden. Das muss ja eine Lebensaufgabe sein. "Wir sind auf dem Weg nach Rohan." antwortet er dem Zwerg kurz und knapp. Die Antwort auf diese Frage hatte ihnen schon einigen Streit und Kummer eingebracht also hielt er es fĂŒr besser nicht weiter darauf einzugehen. Zur angebotenen Pfeife schĂŒttelt er lĂ€chelnd den Kopf" Nein, danke. Ich bin kein Raucher" der Schmied versteht bis heute nicht wie man Gefallen an solchen Rauch finden konnte.
  25. 2 points
    Geleswinta sitzt bei ihrem schwer verwundeten Mann Hartnid. Sie kĂŒhlt seine fiebernde Stirn mit einem kalten Lappen. Die Orks haben ihn schwer verwundet. Neben vielen kleineren Fleischwunden, haben sie ihm einen Speer durch die linke Seite getrieben. WĂ€hrend des Kampfes ist er gespiltert und abgebrochen. Die Wunde wurde auf dem Schlachfeld grob verbunden um die Blutung zu stillen. Die alte Heilerin der Eafolc, die sich Heva nennt löst gerade den Verband. "He MĂ€dchen" spricht sie Nala an. "Nimm die Laterne dort und leuchte mir. Ich brauche mehr Licht." Die Alte hat ihre Taschen und Beutel neben sich ausgebreitet. Die eine Tasche liegt aufgeklappt da. Darin sieht man einige Messer, unterschiedlicher GrĂ¶ĂŸe. Und verschiedene geschnitze Knochen. "Du hast geschickte HĂ€nde MĂ€dchen" spricht Heva weiter, wĂ€hrend sie den Verband ganz löst und ins nahe Feuer wirft. "Und du scheinst etwas von der Heilkunst zu verstehen. Ich habe gesehen, wie du deinen GefĂ€hrten geholfen hast." Sie schaut sich die Wunde genau an. "Wir haben GlĂŒck. Die Speerspitze steckt nicht mehr. Es scheinen auch keine Organe geschĂ€digt zu sein." Die Alte schaut in ihrer Tasche nach, greift nach einem dĂŒnnen langen Knochen an dessen Ende sich Widerhaken befinden. "In der Wunde sind noch ein paar Holzsplitter". Vorsichtig holt Heva die Splitter mit dem Knochen heraus, und wirft sie achtlos ins Feuer. Hartnids Wunde blutet ein wenig mehr. Das scheint der Alten aber keine Kopfschmerzen zu bereiten. "MĂ€dchen gib mir den warmen KrĂ€utersud vom Feuer. Unterdessen holt sie aus einer anderen Tasche Verbandmaterial. Dann schließt sie die Wunde mit dem KrĂ€utersud. "Das verhindert die weitere Blutung und verhindert hoffentlich, das die Wunde eitert." Sie packt ihre Sachen wieder zusammen. "Er braucht jetzt viel Ruhe" wendet sie sich an Geleswinta. Der Verband regelmĂ€ĂŸig gewechselt werden. Alle fĂŒnf Stunden". Die Heilerin Helva setzt sich auf eine Bank in der NĂ€he des Feuers. "Jetzt hĂ€tte ich gerne etwas heißen Wein"...
  26. 2 points
    Fest drĂŒckt Waenhil seine geliebte Nala in die Arme, froh sie unverletzt wieder zu sehen. Sanft streicht er ihr durch das Haar "geht es dir gut?" und vergisst einen Moment, dass es kaum möglich war, dass sie durch den Kampf verletzt wurde. "Lass uns SullĂ­r ins Dorf folgen" er wĂ€re hier kaum von nutzen und möchte sich einen Moment in Ruhe niedersetzen.
  27. 2 points
    Gerade diesen wunderbar verzaubernden Film gesehen. Grandios!
  28. 2 points
    ach dieser Ohrwurm
  29. 2 points
    Dankee! Und da Montage eh schon doof genug sind hab ich natĂŒrlich bis heute gewartet die superduper reegnbogenmuffins hier zu verteilen! *Ganzen Blech davon hinstell*
  30. 2 points
    Ach, der liebe, liebe Hodor! Bei ihm habe ich von der ersten Sekunde an sein schreckliche Ende vor Augen, eine der schlimmsten Momente fĂŒr mich, wo er umkommt. Die Szene hat mir auch gefallen: Wie die beiden im Sonnenschein durch den prĂ€chtigen Garten wandeln und scheinbar "harmlose" Personen allesamt Spione von irgendwem sind - plötzlich ist die heitere Umgebung total verdorben und Ned spĂŒrt die wachsende Bedrohung von allen Seiten. Die Rasthausszene ist wirklich gut gemacht! Ich finde Catlyn in dem Moment, wo sie von Tyrion entdeckt wird und einer Konfrontation nicht mehr auszuweichen ist, sehr clever: Wie sie sich erstmal RĂŒckendeckung holt, indem sie an die LoyalitĂ€t der anderen appelliert. Aber Tyrion dann festnehmen zu lassen ist ĂŒberhaupt nicht durchdacht und wohl aus dem Moment heraus passiert.
  31. 2 points
  32. 2 points
    Das Thema zum zweiten Teil ist nun eröffnet
  33. 2 points
    Argos wartet nun schon seit Stunden und war gerade dabei den Kampf gegen die MĂŒdigkeit und Erschöpfung zu verlieren, als er ein leises Rufen auf vertrautem KhuzdĂ»l hörte. Er konnte sein GlĂŒck kaum fassen tatsĂ€chlich auf einen weiteren Überlebenden gestoßen zu sein und brauchte daher einige Sekunden, bevor er auf den Wildwechsel trat um den fremden Zwerg sehen zu können und ihm antwortete: "Ich bin Argos, dem Schöpfer sei Dank, dass es weitere Überlebende gibt. Ich irre nun seit Tagen durch diese Gegend, aber bisher seid ihr der erste andere Zwerg der mir begegnet. Sagt wie heißt ihr? Wisst ihr ob es noch weitere Überlebende gibt? Wo sind wir hier?" Arogs war kurz davor den fremden Zwerg mit weiteren Fragen zu ĂŒberschĂŒtten und musste sich bremsen, damit dieser antworten konnte, aber seine Erleichterung nun nicht mehr alleine durch die Wildnis zu stapfen war nahezu ĂŒbermĂ€chtig.
  34. 2 points
    Aaaah daher der neue Channel im Chat Im weitaus sinnlostesten Forenkettenspiel, das ich je gesehen habe, wurde einfach nur von 1 bis 100 und dann wieder zurĂŒck gezĂ€hlt (oder so). Dagegen ist eine Assoziationskette pure sinnvollendete Poesie.
  35. 2 points
    Stephen Colbert ist nicht bereit orthographisch und inhaltlich fragwĂŒrdige Tolkien-Analogien umkommentiert zu lassen.
  36. 2 points
    Rowling hat mit ihrem Twitteraccount inzwischen wiederholt Tweets retweeted/geliked, die sich in ihrem Inhalt gegen trans Personen (Menschen, die sich nicht mit dem Gender identifizieren, das ihnen bei Geburt zugewiesen wurde) gerichtet haben. Dabei handelt es sich um eine Form von Sexismus.
  37. 2 points
    Ich hab die Hobbit-Filme zwar jetzt sehr lange nicht mehr gesehen - und die HdR-Filme noch lĂ€nger nicht: aber ich konnte mit den HdR-Filmen wenig anfangen; ich glaube, sie haben mich gelangweilt. Zu nah am Buch, zu wenig Weiterentwicklung des Buches. Um so ĂŒberraschter war ich dann von den Hobbit-Filmen, wo ich fast schon am Anfang empfand: DAS ist es. Eine Neuinterpretation, eine Modernisierung, und zwar im Sinne Tolkiens. Wobei das, was ich als "im Sinne Tolkiens" empfand, natĂŒrlich nicht verallgemeinern kann. Aber mir schien: Jackson hat den Nerv von Tolkien getroffen. FĂŒr mich ist das wie beim Theater: "Der Faust" von Goethe muss, wenn er auf die BĂŒhne gebracht wird, einen neuen Aspekt aufweisen können. Sonst brauch ich ja nur das Buch zu lesen und kann mir die Theaterkarte sparen. Selbst die Bibel muss von den Pfarrern neu gedeutet und auf unsere Zeit angewandt werden. Mein GefĂŒhl nach dem ersten Sehen des Hobbitfilms war: Jackson hat herausgepult, was dem Hobbit zugrunde lag und was ich so vorher auch noch nicht gesehen hatte: die Problematik, die in der Vertreibung eines ganzen Volkes lag, das sich dann dieses Land wiederholen will. Die Problematik eines charismatischen FĂŒhrers, der seine Leute aufheizt, fast fanatisiert. Kurzum: ich verstand den Film politisch. Tolkien schrieb seine Werke, glaube ich, auch aus politischer Motivation heraus. Was Tinuthir einen post drĂŒber schreibt, kann ich in etwa verstehen. Die AbsurditĂ€t ist mir auch aufgefallen. Die ist m.E. aber bewusst eingebaut. Sie beinhaltet zum einen Kritik, zum anderen eine Art Entmythisierung der Helden. Es gibt ja das Absurde Theater, eine Stilrichtung innerhalb des Theaters. So ein bisschen waren fĂŒr mich die Hobbitfilme. Aber ich mĂŒsste mir die Filme wieder angucken, um das belegen zu können. Ich hab jetzt nur meine Erinnerungen aufgeschrieben.
  38. 2 points
    Wer wird denn gleich am ersten Tag des Neuen Jahres sich mit so viel Zornesröte neu in diesem Forum vorstellen... ZunĂ€chst einmal 'Herzlich Willkommen' hier in unserem Kreis. Und ein 'Frohes und Gesundes Neues Jahr 2020. Ich wĂŒnsche dir viel Spaß hier und ein wenig mehr Gelassenheit...
  39. 2 points
    Der Rhovanier nahm gerade suchend die Umgebung in Augenschein, als er eines watschelnden Kleiderberges gewahr wurde, welcher sich mit erstaunlicher Geschwindigkeit auf ihn zu bewegte. Er konnte zwei MĂ€ntel identifizieren, und war das da eine Decke? Ein sĂŒffisantes LĂ€cheln stahl sich zwischen seine Barthaare und Garwulf verschrĂ€nkte die Unterarme vor der Brust und senkte das Kinn. Der wandelnde Kleiderhaufen wuselte heran und blieb vor ihm stehen und nach einigem Gerutsche und Geschiebe entpuppte sich die textil-Ă€sthetische Personifizierung als...Nala. Ihr zerwuschelter Kopf schaute aus dem Kleiderstapel hervor und grinste ihn von unten an. Jemanden mit viel Fantasie könnte der Anblick der Pferdeherrin eventuell ganz entfernt an eine Maus erinnern. Eine sehr große, sehr unförmige Maus. Garwulf wollte gerade zu einem halb spöttischen, halb neckenden Kommentar ansetzen, als Nala ihn von unten angrinste und ihr Anliegen vortrug. Der Rhovanier zog eine Augenbraue hoch und versuchte, das Grinsen von seinen Lippen zu verbannen. Wortlos nahm er seiner Freundin die Stoffe ab und schlang sie sich um den Arm. "Sonst noch etwas, Herrin?", fĂŒgte er neckend hinzu. "Darf ich vielleicht noch die Kutsche vorfahren oder dir was zu Essen bringen?" Er stupste Sie mit dem Ellbogen und lachte. "Wohin bist du denn unterwegs? Benötigst du vielleicht etwas Gesellschaft? Mein Tagwerk ist getan und die Langeweile treibt mich umher..."
  40. 2 points
    Das klingt sehr spannend. gerade die RĂ€tsel - das macht mir im P&P einfach am meisten Spass. Unsere Meisterin baut fĂŒr mich meistens selbstgestaltete RĂ€tsel ein (wobei wir meistens selbstgebastelte Abenteuer spielen und nicht nach Vorlagen). Da Funkeln dann meine Augen
  41. 2 points
    Ich muss mich entschuldigen: denn die Antwort vom Verlag ist tatsÀchlich in dem Sinne wichtig, als ich erst gar nicht so ganz sicher war, ob der Text wirklich in dem Almanach zu finden ist. Und das ist nun bestÀtigt.
  42. 2 points
  43. 2 points
  44. 2 points
    Genau das war auch mein Gedanke, Thuni Alles Gute zum Geburtstag, liebes Forum Und an dieser Stelle auch mal ein Danke an unseren unermĂŒdlichen Admin
  45. 2 points
    naja KrĂ€uter gibts am Strassenrand. Die Kuh fĂŒr die Milch steht draussen am Trog. Wo krieg ich n nun ne heisse Biene her?
  46. 2 points
    Ach ist ja halb so wild. Geht mir auch oft so - ich habe was im Kopf, und es erscheint mir voll logisch, vergesse aber die HĂ€lfte zu tippen, und so versteht mich das GegenĂŒber nicht. Unsinn wĂŒrde ich persönlich nicht nennen, ist halt deine Meinung und die darfst du gerne kundtun. Ist ja egal ob Elda oder sonst wer ne andere Meinung hat. Sonst kĂ€me es ja nie zu ner Diskussion.
  47. 2 points
    WĂ€re auf jeden Fall der Erste, den ich bei außerirdischen Problemen anrufen wĂŒrde
  48. 2 points
    Nala hat sich ganz ruhig im Hintergrund gehalten als Gror schließlich die Halle verlĂ€sst und Fosco sich mit den Halblingen unterhĂ€lt. Sie sieht hinunter auf ihre verschrĂ€nkten Finger und wĂŒnscht sich einmal mehr, einfach so auch die Gruppe zusammen halten zu können. Seltsam wie lieb sie ihr alle geworden sind, hat sie sich doch so oft geĂ€rgert und unnötig aufgeregt. Und so lang ihr die letzten Wochen auch manchmal vorgekommen sind, so war es auch eine einzigartige, wundersame Zeit, die sie nicht missen möchte. Als dann Fosco nach einiger Überlegung doch beschließt bei der Gruppe zu bleiben, da reagiert sie ganz ihrem jungen, ungestĂŒmen Wesen nach und umarmt den unvorbereiteten Hobbit fest. „Wir wĂ€ren verhungert ohne dich“ flĂŒstert sie ihm zu und drĂŒckt ihn ganz feste ehe sie ihn loslĂ€sst. Sie hofft es ist ihm nicht peinlich, dass sie ihre Erleichterung und Freude so offen und direkt gezeigt hat. Die Reise wird so viel angenehmer und schöner sein, durch die Anwesenheit des fröhlichen Halblings. Auch wenn ihr Grors Abschied noch ein wenig traurig nachhĂ€ngt, scheint die Zukunft nicht mehr ganz so dĂŒster zu sein und mit neu erwachtem Appetit macht sie sich ans FrĂŒhstĂŒck. „Wie lange können, sollen
dĂŒrfen wir denn hier noch bleiben?“ fragt sie zwischen zwei Bissen.
  49. 2 points
    Naja, "Fan". Ich arbeite nicht dort, will aber nicht verschweigen, mal Praktika dort gemacht zu haben. Ich bin nur der Meinung, dass das öffentlich-rechtliche Konstrukt, bei all seinen SchwĂ€chen, fĂŒr die Verbreitung von Informationen deutlich besser geeignet ist als Staatsmedien (was ausdrĂŒcklich nicht dasselbe ist wie öffentlich-rechtliche Medien!) oder profitgetriebene Medienunternehmen. Es ist wie mit jeder öffentlichen Infrastruktur: LĂ€sst man die ProfitfĂ€higkeit als leitende Instanz zu, werden Regionen, die keinen Profit abwerfen, vernachlĂ€ssigt - in Perfektion wird das in den USA praktiziert, wo die privatwirtschaftliche Organisation der Medien das absolute Nonplusultra ist. Unterm Strich halte ich die Medien dort fĂŒr deutlich schlechter als hier in Deutschland, was die Verbreitung von Informationen angeht. Über Staatsmedien in ihrer schlimmsten Form, z.B. in Russland oder Nordkorea, brauchen wir vermutlich nicht detailliert sprechen. Ich informiere mich auch primĂ€r ĂŒbers Internet, bin mir aber bewusst, dass viele Quellen auch auf die Nachrichtendienste oder Redaktionsnetzwerke zurĂŒckgreifen, deren RĂŒckgrat oft (aber nicht immer) öffentlich-rechtlicher Natur ist. Da sie das aber als Leistung einkaufen, merkt man gar nicht, wie oft die erste Quelle die DPA oder die ARD sind. Aufgrund deiner reichlich schwammigen Formulierung weiß ich jetzt natĂŒrlich nichtmal ansatzweise, was "herkömmliche" Quellen sind und was beispielsweise zu deinen Quellen gehört (muss ja nicht erschöpfend sein, aber so ein paar Beispiele fĂ€nde ich schon fein, um dich besser zu verstehen). Ich behaupte von mir, dass ich, trotz meiner Nutzung von Spiegel Online, Zeit Online, standard.at sowie den öffentlich-rechtlichen Angeboten von ARD, ZDF, BBC und PBS, die du vermutlich allesamt zu den "herkömmlichen" zĂ€hlen wĂŒrdest (bitte um Korrektur, wenn ich mich da irre), noch nie einer Falschmeldung aufgesessen bin Meine Empfehlung an die Moderation wĂ€re, die letzten drei BeitrĂ€ge in einen separaten Thread auszugliedern, dann wird der Serien-Thread nicht unnötig mit Politik belastet. Und wenn du Nelkhard (Nelkhart? Nelkhardt? Keine Ahnung mehr, wie man den genau schreibt) suchst, bin ich garantiert der allerletzte, der dir dabei helfen kann. Sorry.
  50. 2 points
    Das ist eine solche RaritĂ€t, fast ein Wunder: Christopher Tolkien, 94 Jahre, Sohn von J.R.R. Tolkien, ließ sich vor etwa einem Monat filmen! Er hielt sogar eine kleine Rede, zum grĂ¶ĂŸten Teil auf Französisch. Aus welchem Anlass, das erzĂ€hlt der Bericht, der heute auf der Website der deutschen Tolkiengesellschaft veröffenticht wurde, mitsamt des erwĂ€hnten Videos: https://www.tolkiengesellschaft.de/29720/christopher-tolkien-besucht-die-wandteppiche/ Ich bilde mir ein, dass er seinem Vater sehr, sehr Ă€hnlich sieht. Sein Vater aber ist keine 94 Jahre geworden. Christopher wĂŒnsche ich, dass er mindestens 100 wird. So heiter, wie er aussieht, schafft er das spielend.
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