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  1. Meriadoc Brandybuck

    Meriadoc Brandybuck

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  4. beadoleoma

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Popular Content

Showing content with the highest reputation since 02/20/19 in all areas

  1. 4 points
    Das einfache, aber schmackhafte Mahl sĂ€ttigt Nala, die nach der langen, entbehrungsreichen Wanderung das GefĂŒhl hat gar nicht genug essen zu können. Und bei einem warmen Feuer, mit freundlichen Gesichtern schmeckt es ihr gleich doppelt so gut. Leider drehen sich die GesprĂ€che der Flussbewohner um dĂŒstere Themen. Sie berichten von den schlechter werdenden UmstĂ€nden und von den vielen Gefahren, denen die Bewohner der Gegend ausgesetzt sind. Orks scheinen wie eine Plage, eine dunkle Krankheit einfach ĂŒberall aufzutauchen und feste Siedlungen wie auch Reisende zu bedrohen. Woher kommen sie auf einmal und warum sind es so viele? Gleichzeitig gibt es viel zu wenige fĂ€hige Krieger, um dem grausamen Treiben der abscheulichen Kreaturen Einhalt gebieten zu können. All die wichtigen Lords und Könige sind viel zu weit weg, um den tĂ€glichen Kampf um ein gutes, sicheres Leben ihrer Untertanen zu sehen und Hilfe zu schicken. Die Menschen hier fĂŒhlen sich im Stich gelassen und sehen einer ungewissen, unsicheren Zukunft entgegen. Diese schwermĂŒtigen Gedanken drĂŒcken Nalas Stimmung und verderben ihr den Geschmack an der guten Mahlzeit. Wie soll man auch fröhlich und unbeschwert bleiben, bei so dĂŒsteren Aussichten. Außerdem wird es mit jeder Minute kĂŒhler und die frische Luft lĂ€sst sie frösteln. Als sie auf der Suche nach Waenhil Fosco getroffen hat, hatte sie nicht daran gedacht sich warm genug anzuziehen. Sie hatte auch nicht damit gerechnet hier draußen von einer bis dahin unbekannten Gruppe Reisender zum Essen eingeladen zu werden. „Ich werde mir noch einen Mantel holen mir wird kalt hier am Fluß, ich bring deinen gleich mit“ teilt sie Waenhil mit und erhebt sich. Sie nickt den anderen am Feuer kurz zu, ehe sie in Richtung des Dorfes verschwindet. Der Weg ist nicht weit und die Lichter an den HĂŒtten weisen ihr sicher den Weg. An ihrem Schlafplatz angekommen, legt sie direkt ihren Mantel und ein Tuch als Schal an. Sie nimmt den wĂ€rmenden Umhang von Waenhil mit sich und nach kurzem Zögern zusĂ€tzlich noch zwei der Decken ihres Lagers. Sie wusste nicht wie lange sie noch dort sitzen und reden wĂŒrden und frieren möchte sie so schnell nicht mehr. Zu oft und zu lange hat die KĂ€lte sie in den letzten Wochen wie eisige Nadeln gestochen, da will sie es nicht einmal mehr fĂŒr wenige Minuten ertragen. Die meisten Dorfbewohner sind lĂ€ngst in der großen Halle, aus der viele GesprĂ€che zu ihr herĂŒberwehen und der der Schein von prasselnden Feuern einladend lockt. Doch möchte sie gerne mehr ĂŒber die Leute erfahren, die ihr Leben auf dem Fluss verbringen, immer in Bewegung und nie irgendwo wirklich ansĂ€ssig. Auf dem RĂŒckweg zu deren Lager erblickt sie die breite Gestalt von Garwulf, den sie zuletzt am Vortag gesehen hat. Er sieht eigentlich aus wie immer, groß, haarig aber wesentlich sauberer und mit scheinbar guter Laute. Zumindest vermutet sie, dass seine hell blitzenden ZĂ€hne ein LĂ€cheln sind und kein Ausdruck von Ärger. Mit den MĂ€nteln und Decken wirkt sie selbst ein bisschen wie eine Haselmaus, die sich jede Menge Material gesucht hat, um ein Nestchen zu bauen. Fast geht die zierliche Nala in all den wĂ€rmenden Lagen aus Wolle unter, doch schafft sie es zumindest den Kopf hervorzustrecken. „Garwulf!“ begrĂŒĂŸt sie ihren Freund ein wenig genuschelt. Sie weiß nicht genau woher er kam oder wo er hin wollte, doch nun da sie ihn sieht, kommt ihr eine Idee. Ein kleines, verschlagenes Grinsen erscheint auf ihren ZĂŒgen und ihre Stimme wird sĂŒĂŸ wie frischer Honig „Wie schön dich zu treffen, hier draußen mitten auf dem Weg und so ganz ohne Ziel. Sicherlich hast du gerade nichts Wichtiges zu tun und willst mir unbedingt beim Tragen helfen?“ fragt sie den HĂŒhnen ganz unverschĂ€mt und versucht angestrengt und ĂŒberladen auszusehen.
  2. 4 points
    Spiel, Spaß und Spannung! Nein ich finde der Spielleiter muss ja nicht stĂ€ndig was passiere lassen, damit was weitergeht. Glaube die Spieler trauen sich nur nicht so ganz, selbst Ort, Personen und Ereignisse zu beschreiben. Aber solange wir keine Lawine auf das Dorf zurasen lassen oder jemand einen sagenhaften Schatz im Fluss findet, denke ich können wir uns ein bisschen austoben und die Charaktere entweder alleine oder gemeinsam was erleben lassen. In so einem Dorf ist sicher auch immer was los, handwerklich geschickte Charaktere könnten helfen ein Dach zu reparieren, dass in einem Sturm kaputt gegangen ist, es könnte eine schwierige Geburt anstehen, fĂŒr die noch dringend KrĂ€uter gesammelt werden, ein Kind ist vielleicht verschwunden und alle suchen um umgebenden Wald, Fosco könnte ein neues Gericht lernen, jemand mit der Dorfjugend auf Jagd gehen, oder einige Charaktere sitzen nur zusammen und lernen sich besser kennen...unendliche Möglichkeiten, wir mĂŒssen uns nur trauen kreativ zu sein!
  3. 3 points
    BuchhintergrĂŒnde mal weiter ausgeholt ^^ Elben und Zwerge haben sich in der Vergangenheit gut verstanden, wenn auch grĂ¶ĂŸtenteils neutral bis misstrauisch beĂ€ugt. Allerdings hat sie die Liebe zum Handwerk - erst Recht zu schönen Gemmen- geeint. Zumindest Zwerge und Noldor. Das hat sich allerdings mehr oder minder fĂŒr die nĂ€chsten Generationen erledigt, als ein paar unschöne Dinge vorfielen. Zuerst in Nargothrond unter Finrod und spĂ€ter dann in Doriath unter Elu Thingol und dann noch spĂ€ter an den HĂ€fen mit der guten Elwing. In Nargothrond haben die Zwerge aus Nogrod ursprĂŒnglich die Nauglamir abgegeben als SchmuckstĂŒck fĂŒr Finrod Felagund. Das SchmuckstĂŒck war schwer von der Masse an Edelsteinen und Edelmetallen, soll aber dennoch leicht um den Hals des TrĂ€gers gelegen und dessen Schönheit und Anmut erhöht haben. Problem war nur, dass Finrod, der mit allem und jedem ja irgendwie zurecht zu kommen schien, wenn man einige seiner Cousins und fiese Wölfe mal ausnimmt, ja nun verstarb. Danach blieb sie recht lange dort, auch als der Drache Glaurung die Höhlen nach der Vernichtung und Vertreibung der dorigen Bevölkerung schließlich fĂŒr sich einnahm. SpĂ€ter hat dann , nach Glaurungs Ende, Hurin - ein Mensch- die Kette von dort aufgeklaubt und ging nach Doriath. Die unschönen Kleinigkeiten des GesprĂ€ches zwischen ihm und Thingol - der Elbenherrscher, der nicht in den Westen fuhr und dafĂŒr seine eigene Maia in Form von Melian zur Frau hatte, die ihn ja davon unabsichtlich abgehalten hatte- herrschte dort. Im Übrigen auch der Vater von klein Luthien Tinuviel ^^ Der bekam ja, als Queste an Menschlein Beren erteilt von dem dann als mehr oder minder Brautgeschenk den Silmaril - einen zumindest- und ließ den , erneut von Zwergen, in die Kette einarbeiten. Die wollten aber nun den Silmaril fĂŒr sich haben und das fand Thingol nur wenig erbaulich. Lag nicht zwingend an den Zwergen oder Thingol. Die Silmaril scheinen einfach sehr hĂ€ufig enorme Begierde in den Betrachtern geweckt zu haben. Ende vom Lied war also , dass die Zwerge hier dann den guten Thingol umbrachten und die Kette stahlen. Lief fĂŒr die allerdings auch nicht so gut , weil die Elben ihren toten Herrscher rĂ€chten und von den Zwergen nur sehr wenige entkamen, nichtmals mit Kette, weil die nĂ€mlich wieder von den Spitzohren zurĂŒck nach Hause geschafft wurde. Doriath, genauer Menegroth als Herrschaftssitz ging ja nun aber auch nach einer Weile verloren. Wenn man das mal so lapidar ausdrĂŒcken möchte. Da haben die Zwerge sich dann das gute StĂŒck nochmal geholt. Dieses Mal wurde es ihnen dann von vorgenanntem Beren abgenommen. Der hat es seiner geliebten Tinuviel zum Geschenk gemacht und die hat es dann bis zu ihrem Tode getragen. Luthien , schönster Anblick ĂŒberhaupt, durch Nauglamir noch schöner, schien mehr oder weniger eine Art neutrale Zone darzustellen, weil es sich in der Zeit, in der sie es trug, keiner holen wollte. Aber sobald sie starb und das StĂŒck dann an ihren Sohnemann Dior weitergegeben wurde, der grade seine alte Heimat Doriath wieder aufbauen wollte.. .haben dann die Söhne Feanors davon Wind bekommen und schwupps... noch ein Sippenmord und ein Dior weniger. Dem seine Tochter Elwing floh mit dem Ding an die Sirion-MĂŒndung und ans Meer. Die Söhne Feanors hinterher und weil ihr werter Gatte grade unterwegs zu den Valar war , um dort um Hilfe gegen mehr als nur ein paar wĂŒtende Noldor zu ersuchen... stĂŒrzte sich die Dame samt Geschmeide ins Meer und wurde von Ulmo - mein ich - gerettet und in Vogelgestalt samt Stein ihrem Gatten ĂŒberbracht. Silmaril samt Schiff und Ehepaar an den Himmel gesetzt und somit ausser Reichweite. Aber seit dem Gestreite um diesen Schmuck haben sich die Zwerge und Elben im Großen und Ganzen sehr lange nicht mehr verstanden. Hat ja auch eine Menge Blutvergießen gegeben. Das wurde wieder besser zu den Zeiten ,als Gil-Galad in Lindon herrschte, weil sich der Celebrimbor - noch so ein Noldo- sehr gut mit einem gewissen Narvi - seines Zeichens ein Zwerg- verstand. Die haben wirklich schöne Dinge zustande gebracht. Weil aber Celebrimbor auch der arme Tropf war, der die Ringe der Macht schmiedete... nun je... Reich geschliffen, Sauron ermordet die arme Socke, Zwerg hat keinen elbischen Handwerkerfreund mehr. Danach kamen dann noch so unschöne Kleinigkeiten wie gegenseitiges Zeigen,aber nicht anreichen hinzu , damit man sich wieder ganz besonders lieb hatte. Aber der ursprĂŒngliche "Haß" , wenn man es so nennen will , stammt nicht zwingend von der Verweigerung eines SchmuckstĂŒckes- egal wie gern man die TrĂ€gerin hatte- sondern insgesamt aus der so unglaublich unschön verlaufenen Geschichte zwischen - besonders Wald- Elben und Zwergen. Hinzu kommt halt noch , dass die Zwerge und Elben einander nicht verstehen, weil die komplett verschieden sind. Die einzigen Gebiete, wo sie sich immer einig waren , sind halt der Krieg gegen das Dunkle und die Liebe zum Handwerk. Was leider nicht genĂŒgt, damit sie dauerhaft beste Freunde wĂ€ren. Ich wĂŒrde das Spiel also , wenn ich nicht sehr irre, eher eine ziemlich alte und lang anhaltende Fehde mit kleinen Unterbrechungen nennen. Nicht einmal so sehr Rassismus. Aber das lĂ€uft ja hĂ€ufig genug in Ă€hnlichen Bahnen, wenn es einmal eingefahren ist. Und berichtigt mich ruhig, wenn ich irre... ich kann viele Dinge, aber niemals Anspruch auf komplette Richtigkeit erheben. Erst recht nicht ,wenn ich einfach wegen den Dienst verweigerndem Schlaf noch so spĂ€t - oder frĂŒh- ins Forum schaue und meinen Senf dazugebe. Aber ich meine... das mĂŒsste so in Etwa stimmen. Auch wenn es alles sehr grob bis lapidar ausgedrĂŒckt ist. Aber ansonsten... wĂŒrde das noch lĂ€nger werden XD
  4. 3 points
    Der HĂ€ndler ist mal wieder ein wenig verdutzt, als der Zwerg seinen Mund aufmacht. Er redet zuviel. Als er dann auch noch ein StĂŒck Robbenleder aus einer der Taschen holt, ist SullĂ­r sichbar verwirrt. Das hatte er doch nur so im Scherz dahin gesagt. Er hĂ€tte nie im Leben damit gerechnet, dass er hier tatsĂ€chlich an Robbenleder kommt. Behutsam nimmt er das Leder in die Hand. Es weißt ein paar kleine Kratzer auf, aber keiner geht tiefer in das Material. Es fehlt ein wenig Tran, aber das Leder ist immer noch geschmeidig genug, um es zu verwenden. "Ja, oben an der Eisbucht von Forochel gibt es Robben. Aber man findet sie auch an anderen Ufern, oft weit entfernt von Siedlungen. Kein Leder bleibt so geschmeidig wie Robbenleder, wenn es mit Salzwasser in BerĂŒhrung kommt. Und es ist ungemein wĂ€rmend, wenn man mal ungewollt ĂŒber Bord geht." Der HĂ€ndler hat das meiste schon wieder vergessen, was der Zwerg gesagt hat, dafĂŒr ist er einfach zu erschöpft. "Ich bin SullĂ­r", antwortet er dem Zwerg auf dessen Vorstellung. "Und mein KampfbefĂ€hrte hier heißt Waenhil. Bitte entschuldigt, wenn wir nicht aufstehen und uns verbeugen, ich fĂŒrchte dazu sind wir grade nicht in der Lage." Er betrachtet noch einmal genau das Leser, dann fragt er: "Was wollt ihr dafĂŒr haben?"
  5. 3 points
    Dennoch ein sehr unnötiger Post und du schuldest dem User immer noch eine Entschuldigung. Man weiß nie, ob er nicht vielleicht als Gast reinschaut oder durch ne Benachrichtigungsfunktion wegen dem zitieren jetzt wieder reinschaut. Wer öffentlich angehen kann, kann auch gerne öffentlich entschuldigen. Dein Post war keine, sondern nur ne schlechte ErklĂ€rung fĂŒrs Rumtrollen. WofĂŒr testest du denn die Foren?
  6. 3 points
    Hallo Anabell, erstmal ein herzliches Willkommen in unserem Forum. Auch wenn du anderer Meinung bist, als andere User achte bitte trotzdem auf deine Aussprache. Bitte Entschuldige dich bei hotThranduil und unterlass solche Aussagen in Zukunft. Wir gehen hier freundlich miteinander um - fĂŒr solchen Aufruhr ist hier kein Platz. Dankeschön!
  7. 3 points
    Bruni kaut hungrig und gierig auf den kleinen Fleischkeulchen herum. Er hatte in der Aufregung und Zeit seiner Bewusstlosigkeit vergessen, wie hungrig er war. Zwar ist er bei weitem nicht satt, doch nachdem er die noch so kleinen und sehnigen Reste an den KnochengestĂ€ngeln abgenagt und den ungenießbaren Rest ins Feuer geworfen hat, schaut er den JĂ€ger an, nickt ihm dankbar zu und formuliert ein stummes "Danke" mit den Lippen. Als sich die ersten Zwerge schlafen legten, legt sich auch Bruni nieder. Er zieht den Umhang Belgors an sich, in der stummen Hoffnung, der Ă€ltere Zwerg wĂŒrde ihn nicht zurĂŒckfordern. Trotz des glimmenden Feuers und des Umhangs fröstelt der junge Zwerg. Es fĂ€llt ihm trotz der ganzen wirren und schrecklichen VorfĂ€lle erstaunlich einfach einzuschlafen, auch wenn er von unruhigen TrĂ€umen geplagt wird.
  8. 3 points
    Ich empfinde die Diskussionen ĂŒberhaupt nicht als OT, ganz im Gegenteil. Ich ziehe den grĂ¶ĂŸten Mehrwert solcher Diskussionen aus den vielfĂ€ltigen Interpretationsmöglichkeiten, die sie bieten. Eine reine Beschreibung dessen, was man sieht, empfinde ich ganz persönlich als unnötig eingeschrĂ€nkt.
  9. 3 points
    Wieso - es heißt doch schon bei Shakespeare "bei oder nicht bei", oder?
  10. 3 points
    Hallo Ruthel, vielen Dank fĂŒr Deine BeitrĂ€ge. Heute ist Heiligabend, bin ausnahmsweise mal ausgeschlafen, und da will ich zumindest erst mal auf Deinen Text reagieren. Mehr kommt dann spĂ€ter. 1. TatsĂ€chlich! Das könnte nachweisen, dass bereits Eru im Schaffensprozess das Erschaffene verdinglicht hat und den Gesetzen der Verdinglichung unterlag: er wird ja selber als jĂ€hzornig, rachsĂŒchtig und destruktiv beschrieben. WofĂŒr Eru steht, wissen wir natĂŒrlich nicht wirklich. Ich nehme kaum an, dass Tolkien sich angemaßt hat, einen in unserer Welt wirkenden Gott psychisch zu analysieren. Entweder er hat das Wesen des Menschen mit Eru charakterisiert oder aber - vielleicht - den schöpferischen Dichter. Eru ist ja in Tolkiens Dichtung ein Komponist. Die Ainur wurden ersungen, die Welt wohl auch. Tolkien hat sich in seinen Briefen irgendwo mal verplappert und Eru aus Versehen als Dichter bezeichnet. 2. Oft ja; bei Feanor aber nicht, bei Mim eigentlich auch nicht, denn es ging da ja um Bewahren von etwas, das verloren zu gehen droht. Vielleicht habe ich Dich aber auch falsch verstanden, weil ich plötzlich unsicher bin, was Du mit "Prozess" an dieser Stelle meinst. Im Kern wĂŒrde ich Dir allerdings auf jeden Fall Recht geben: die Schöpferkraft scheint eingeboren: jeder muss sich sozusagen Ă€ußern, sich mitteilen. Eru braucht halt auch Zuhörer, denn sonst kann er sich nicht mitteilen. Der Dichter schafft sich auch Zuhörer, sonst wĂŒrde er an seinen Bildern und Visionen wahrscheinlich ersticken. Das BedĂŒrfnis, die AusĂŒbung dieser Schöpferkraft anderen zu untersagen, zeigt sich auch schon bei Eru. Er verbietet Melkor, dem er die meiste Schöpferkraft verliehen hat, nach dem inneren Feuer zu suchen. Damit ist sozusagen die Ausgangssituation des Destruktiven umrissen, wie ich finde: es liegt im Schöpferischen selbst. Das ist fĂŒr mich das ganz Spezifische Tolkiens, dass er das herausgefunden hat. Bombadil ist zwar frei von Beherrschbarkeit, aber er ist, wenn ich mich nicht irre, auch nicht schöpferisch. 3. Glaube ich auch. Es ist Teil des Menschen. Das Schöpferische im Menschen hat zwei Seiten: a. Das Gedachte, das GefĂŒhlte will mitgeteilt werden, das geht nur ĂŒber Verdinglichung des Inneren. Vielleicht ist es eher das KommunikationsbedĂŒrfnis, das zum Schöpferischen zwingt. Sobald es mehr als einen Menschen gibt, ist die Sehnsucht nach Mitteilung vorhanden. Oder vielleicht anders ausgedrĂŒckt: die Sehnsucht nach Vereinigung, also Auflösung der Trennung von Mensch zu Mensch. b. Sobald aber das Innere - zwecks Kommunikation - verdinglicht ist, ist dieses Kunstwerk einem lieb, weil es ja aus einem selber kommt. Es ist tatsĂ€chlich ein Teil von einem selbst, und man kann es nur schwer verknusern, wenn es einem gĂ€nzlich weggenommen werden soll. Man kann es nur freiwillig verschenken, wie Du oben bei einigen Elben aufgezeigt hast, und dazu gehört eine Form der Reife, die man sich erst erarbeiten muss. DAS könnte die Erkenntnis Tolkiens gewesen sein. Und ist, wie ich immer wieder verstehen muss, so modern wie noch nie seit Tolkiens Tod. 4. Es gibt keinen KĂŒnstler, der nicht sein Inneres an seinem Werk mitarbeiten lĂ€sst. Dennoch ist der KĂŒnstler immer mehr als seine Figuren. So wie unsere Traumfiguren ja auch nie identisch mit uns selbst sind, sondern unsere Ängste, Höffnungen, Fehlanalysen, Korrektanalysen in bunter Reihenfolge versinnbildlichen. Frohe Weihnachten an alle, die hier mitlesen.
  11. 3 points
    Ich glaube inzwischen, dass mich Tauriel selber gar nicht so sehr stört. Vielmehr die Romanze, die ME absolut Fehl am Platz ist. Und egal wie oft ich sie noch sehe, ich kann da nicht verneinen. Kicher. Bin schon wieder gehyped. Vielleicht schaffen wir es im Forum doch nochmal nen gemeinsames HdR schauen anzureissen? Ist ja bald Weihnachten
  12. 3 points
    Keine Ahnung wie oft ich die bisher geschaut habe. Nachdem es die Filme gerade auf Amazon gratis gibt (ist ja nicht so, als hÀtt man die eh auf Disk) - mache ich gerade nen neuen Durchgang. Also los hopp hopp - es ist Zeit mal wieder zu schauen.
  13. 3 points
    "Dann stellt man das klar, wie das gemeint war, damit sich niemand beleidigt fĂŒhlt, und gut ist. Ich glaube auch, dass dein Post bezĂŒglich deiner Reaktion auf Eldanors Eingreifen das inhaltlich durchaus auch hĂ€tte erreichen können, aber er hat es - offenbar - nicht getan. Warum?" Den Adressaten hat Tinuthir natĂŒrlich bewußt offen gelassen - und damit exzellentes diplomatisches TaktgefĂŒhl bewiesen. Aber diese Frage kann nur Arwen Mirkwood beantworten. Leute, jetzt hört doch mal auf mit dem Gelike andauĂ«rnd. Ich mache hier doch keine Fernseh-Show.
  14. 3 points
    Mein Einwand bezieht sich auf dein artikuliertes UnverstĂ€ndnis, wie man deine Worte als beleidigend auffassen kann. Ich habe dir dargelegt, dass ich deine Nutzung des Wortes "Niveau" durchaus problematisch finde - das ist meine BegrĂŒndung. Ob Arwen Mirkwood sich dieser anschließen kann, will oder wird, weiß ich nicht - ist mir auch relativ egal. Ich bin grundsĂ€tzlich deiner Meinung: Wenn man sich angegriffen fĂŒhlt, sollte man begrĂŒnden, warum. Arwen hat das getan: Sie hat in deinem Beitrag herausgelesen (vielleicht zurecht, vielleicht zu unrecht, darĂŒber richte ich hier nicht), dass du Filmgucker (wie sie) fĂŒr weniger intelligent hĂ€ltst als Buchleser (wie dich). Das ist nicht schwer zu verstehen und nebenbei auch nicht schwer nachzuvollziehen, warum man das fĂŒr angreifend oder beleidigend halten kann. Ich gestehe dir natĂŒrlich zu, so muss es auch sein, dass du es vielleicht gar nicht so gemeint hast - ist doch gar kein Problem. Dann stellt man das klar, wie das gemeint war, damit sich niemand beleidigt fĂŒhlt, und gut ist. Ich glaube auch, dass dein Post bezĂŒglich deiner Reaktion auf Eldanors Eingreifen das inhaltlich durchaus auch hĂ€tte erreichen können, aber er hat es - offenbar - nicht getan. Warum? Weiß ich nicht. Ich glaube aber auch, dass dies herauszufinden weniger meine (oder irgendjemandes) Aufgabe ist als deine. Denn du willst ja verstanden werden, du willst klarstellen, niemanden beleidigt zu haben wollen. Solange du dieses Ziel noch nicht erreicht hast, kannst du dich entscheiden, die Kommunikation abzubrechen oder sie fortzusetzen in dem Wissen, dass du so wahrgenommen wirst, wie du nunmal wahrgenommen wirst. Und um das direkt klarzustellen: Wenn ich das GefĂŒhl habe, jemand will mit aller Kraft beleidigt sein, egal was ich sage, dann breche ich die Kommunikation natĂŒrlich ab. So nehme ich Arwen Mirkwood aber ganz und gar nicht wahr.
  15. 3 points
    Nelkart, du musst anerkennen, dass Menschen selbst herausfinden mĂŒssen, was sie aus welchem Grund beleidigend finden. DarĂŒber steht dir letztenendes kein Urteil zu. Du kannst natĂŒrlich anderer Meinung sein, aber wenn dein Beitrag auf eine Art und Weise verstanden wurde, die deiner Intention widerspricht, ist KlĂ€rung hilfreicher als eine defensive Haltung, doch gar nichts Schlimmes getan zu haben. Deine ErklĂ€rung, warum du dich aus dem Thread zurĂŒckziehen willst, ist völlig OK, dagegen ist aus meiner Sicht nichts einzuwenden. Aber das Wort "Niveau" hat eine Konnotation, derer du dir sicher bewusst bist - und das Sternchen hilft da nicht weiter.
  16. 3 points
    Wer hat sich fĂŒr 11.111 Runden Tequila bedankt, und wie viele Runden hatte er zu diesem Zeitpunkt schon intus? Hier ist es wieder richtig warm geworden. Kann ĂŒbers Wochenende meinetwegen so bleiben, darf aber ruhig auch wieder kĂŒhler werden. Edith sagt: Waaaaahhhh total vergessen mein 10-jĂ€hriges zu feiern! *schmeißt eine Riesenrunde Kekse und Kuchen und LieblingsgetrĂ€nke aller Art* HĂ€tte mir vor zehn Jahren jemand gesagt, dass ich mich in zehn Jahren immer noch hier rumtreibe, hĂ€tte ich gesagt: "Ja... ganz bestimmt." Ist immer noch schön hier! Auf euch!
  17. 3 points
    Ne Runde Tequila fĂŒr alle. Oder warte 11 Runden? Ne doch lieber 11.111 Runden woho!
  18. 3 points
    Also nach deinen Thranduil Posts hatte ich dich da immer anders eingeschÀtzt
  19. 3 points
    Kommt darauf an, was der Urheber festgelegt hat. Meistens ist eine Namensnennung des Urhebers Pflicht, z.B. bei allen Creative Commens Bildern. Quellennennung ist meist Pflicht, wenn man sich auf das Zitatrecht beruft, das klappt aber nur in der Wissenschaft, beim Journalismus bzw. Rezensionen. Einen Link muss man außerdem nutzen, wenn eine VervielfĂ€ltigung nicht erlaubt ist (das ist der Normalfall). Ihr könnt Bilder aus der Wikipedia (bzw. Wikicommons) verwenden und gebt einfach den Usernamen des Erstellers an. Das genĂŒgt in diesem Fall. Auch bei Flickr und der Google Bilder Suche kann man geziehlt nach Creative Commons suchen. Ob ihr die Bilder verlinkt oder selber hier im Forum hochladet ist bei Creative Commons Bildern egal. FĂŒr kommerzielle Bereiche gibt es manchmal EinschrĂ€nkungen. Und ja, eigentlich machen das so ziemlich 99% aller Foren und Webseiten falsch. Aber meistens klagt da keiner. Außer Bildagenturen und eine handvoll Fotografen. Jedenfalls ist das der Grund, warum man immer wieder hört, dass das Urheberrecht kaputt ist - es passt einfach nicht zur Wirklichkeit.
  20. 3 points
  21. 3 points
    Hallo Zusammen. Dieses Jahr findet die Elf Fantasy Fair in Arcen wieder am 21 und 22 September 2019 statt. Ich freue mich schon darauf. Vielleicht möchte ja einer von euch kommen ????? Ich setze mal ein paar Bilder rein. Das sind Bilder von 2018 aus dem Netz. Meine sind noch auf der Kamera, schÀm. Den Elbenkönig habe ich aber auch fotografiert
  22. 3 points
    Ich fĂ€nds ganz schön, wenn du auch immer den Link angebenn wĂŒrdest. Dann kann man sich bei Interesse selbst weiter informieren
  23. 2 points
    Nala gibt sich MĂŒhe die Behandlung so schonend und vorsichtig, wie auch umsichtig durchzufĂŒhren. Sanft reibt sie die Salbe auf die beachtliche Beule und die umgebende Kopfhaut, ehe sie den Verband anlegt. Dieser darf nicht zu locker sein und auch nicht zu straff, damit er Fosco nicht zu sehr stört oder zusĂ€tzliche Schmerzen verursacht. Endlich ist das letzte Ende verknotet und der Halbling kann sich seiner Belohnung, dem Honigbrot zuwenden. Der Tee wird ausgeschenkt und Nala genießt das frische Aroma und die WĂ€rme des Bechers. Leider ist der unbekannte Zwerg wieder verschwunden, wahrscheinlich um das moppelige Pony zu fĂŒttern. Die anderen haben ihn bereits kennen gelernt und beschreiben ihn als sehr gesprĂ€chig, was Nala richtig neugierig auf den zweiten Zwerg macht, den sie kennenlernen kann. Wie die HĂŒhner auf der Stange sitzen die vier auf der Bank am Feuer, als Nala den kurzen, vielleicht ein wenig neidischen Blick von Waenhil auf das Honigbrot von Fosco bemerkt. Kurz muss sie grinsen, er wĂŒrde sie nicht wie viele andere MĂ€nner ihre Frauen in die KĂŒche schicken, um ihm etwas zu bringen. Und genau aus dem Grund, wĂŒrde sie ihm jederzeit freiwillig etwas Gutes tun. Sie stellt ihren Becher zur Seite und sieht fragend in die Runde. „Ich wĂŒrde mir auch ein Brot holen, noch jemand? Fosco Nachschlag?“ fragt sie mit einem Zwinkern, ehe sie, die Bestellungen noch im Kopf in der KĂŒche verschwindet. Auf dem Weg zurĂŒck, das Tablett diesmal voller Honigbrote, fĂ€llt ihr eine große vertraute Gestalt am Feuer auf. Ganz in Gedanken sitzt Garwulf geistesabwesend da, den Blick in den Flammen verloren. Langsam schiebt sie ein Honigbrot in sein Sichtfeld und wedelt vor seiner Nase herum, bis er sie endlich bemerkt. „Die Riege unserer Überlebenden sitzt da drĂŒben, komm doch auch“ lĂ€d sie ihn ein und nimmt dann das Brot als Lockmittel wieder mit.
  24. 2 points
    Der Segler schnaubt leise, als der Zwerg von Felsen und Gestein schwĂ€rmt. Er kannte diese Haltung zwar schon von ihnen, aber er hat sie noch nie nachvollziehen können. Und ihr Trip ĂŒber das Gebirge hat ihn in seiner Meinung nur bestĂ€rkt. Ein versteckter Fels unter Wasser zertrĂŒmmert selbst die beste Planke aus sĂŒdlĂ€ndischem Hartholz. Oder was vielleicht noch schlimmer ist, öffnet einen kleinen Kratzer in den Haupthölzern, durch die dann SchiffswĂŒrmer eindringen und die ganze Struktur des Schiffs von innen heraus zersetzen. "Habt vielen Dank.", antwortet er dem Zwerg, auf dessen Weigerung einen Preis zu nennen. Dann schließt er sich Waenhil an: "Ein ambitioniertes Vorhaben. Mittelerde ist groß und wie ihr selbst gesagt habt sind viele Straßen mittlerweile nicht mehr sicher. Aber auch auf dem Wasser ist es in den letzten Jahren immer schlimmer geworden. Die Korsaren trauen sich immer weiter in den Norden." Wie Waenhil lehnt auch SullĂ­r die Pfeife ab. Im Norden gab es keines, und auf See hatte er offene Flammen oder glĂŒhende KrĂ€uter nie erlaubt. DafĂŒr war ihm sein Schiff zu schade.
  25. 2 points
    "Der Lange wird mit Euren kurzen Beinen wohl noch mithalten, Herr Zwerg.", antwortet SullĂ­r, bevor er mit den anderen zusammen in die Halle geht. Neugierig mustert er auf dem Weg die beiden Neuankömmlinge. Der Zwerg kommt ihm ein wenig sonderbar vor. Vielleicht ist er einfach nur nervös. In der Halle wird er schnell und gewohnt kunstfertig von Nala versorgt, ebenso wie die anderen Verletzten. Zusammen mit Waenhil wird er ermahnt sich zu schonen. Als eine der jungen Frauen aus dem Dorf mit Bier vorbeikommt, greift er sich zwei KrĂŒge, reicht einen an Waenhil und sagt: "Da meine Arme nicht verletzt sind, wird das hier wohl kaum den Ruhebefehl verletzen. Prost!" Nach einem krĂ€ftigen Zug Bier wendet er sich sich seinem arg in Mitleidenschaft gezogenen Stiefel zu, sen Nala ihm ausgezogen hatte, als sie ihn Verarztete. Er grummelt ein wenig vor sich hin, wĂ€hrend er den Schaden begutachtet. Schließlich wendet er sich an den Zwerg: "Ihr habt nicht zufĂ€llig ein StĂŒck Robbenleder in eurer eindrucksvollen Kiepe, Herr Zwerg?"
  26. 2 points
    Thranduil im Film, wenn man auf den Punkt, der eigentlich besprochen werden will, zurĂŒckkommt, wĂ€hrend ich hier grade stöbere.. Let me see... Ich fand, er ist als Aran Thranduil Oropherion recht gut getroffen. Die GrĂŒnwaldelben sind ja nun einmal verbittert, weil im Ringkrieg, erste Runde, so viele von ihnen umgebracht wurden, darunter ihr Herrscher Oropher. Sie sind verbittert, weil sie da diesen fiesen Nekromanten aka Sauron in ihrem Wald hocken haben und ein Haufen wilder Riesenspinnen und Warge, Bilwisse und Orks .... sich in ihrem Gebiet breit machen will und auf ihre Hinweise hin der weiße Rat...in dem sie nun einmal auch Mitglied sind... sehr lange einfach garnichts unternimmt oder es runterredet - danke dafĂŒr, Saruman , du Schlingel- . Da man den Waldelben auch noch sowas Nettes nachsagt, was ich immer wieder liebe : " More dangerous , less wise" zu sein nĂ€mlich ... passt es eigentlich relativ gut. Mir haben in den Hobbitfilmen einige Stellen gefehlt, die im Buch ganz wundervoll waren, aber ich kann nachvollziehen, wieso das gemacht worden - Stichwort Publikum- . Das ist allerdings auch der einzige Grund, aus dem ich mit dem Charakter Tauriel leben kann,wenn ich mir das anschaue. UnverschĂ€mte Jungelbe auf verantwortungsvollem Posten, die nach der Lore selbst ihre Haarfarbe nicht haben dĂŒrfte, weil Tolkien explizit deren Besonderheit und diejenigen, die sie tragen - trugen, entschuldigung - erwĂ€hnte. Da bekomme ich regelmĂ€ĂŸig Schaum vor der Schnute ^^ Zumindest wenn ich die Filme als Verfilmung von Tolkiens Hobbit zu sehen versuche. Dann , da bin ich ehrlich, haben sie tatsĂ€chlich nur Bilbo wirklich gut getroffen - meine Meinung und ĂŒber Meinung kann man ja bekanntlich streiten, hilft aber nicht XD - und Thranduil . Ein Teil Charaktere hat dort einfach nichts zu suchen - Legolas- , eine Liebesbeziehung zwischen einer imaginĂ€ren Elbe und einem Zwerg, der eigentlich einen komplett anderen Tod erleidet... nun je... stattdessen ist die routinierte, erfahrene, kriegsgestĂ€hlte Hauptfrau des Elbenherrschers.. nicht fĂ€hig, in einer Gefahrensituation angebracht zu handeln, was zu einem ... naja... zwei ziemlich unsinnigen Toden fĂŒhrt, die eigentlich komplett anderswo liegen sollten. Ich finde daher : Die Filme sind gute Unterhaltung, haben aber wenig mit der Welt selbst zu schaffen- was ja nun nicht schrecklich ist, mir nur beim ersten Gucken die ZehnĂ€gel aufgerollt hat, weil ich nicht damit rechnete- . Schaut man sie sich halt als leichte Unterhaltung an, nimmt es gelassen und vergleicht nicht weiter. Dann ist alles gut und ich brauch auch keinen Sabberlatz fĂŒrs SchĂ€umen mehr^^ Aber Thranduil mochte ich tatsĂ€chlich. Der hat fĂŒr mich die Sache auch wieder ein wenig mehr gen Tolkienscher Welt gerĂŒckt, denn Elben sind halt nicht nur die BlĂŒmchenduft versprĂŒhenden MeisterschĂŒtzen oder Gelehrten, sondern auch und besonders eben Wesen, die schon allein durch ihr Alter und ihre andere Art zu "fĂŒhlen" viele Dinge soviel intensiver empfinden und ĂŒberspitzt in ihrem Verhalten zeigen. Als Böse empfinde ich ihn dabei nicht. Er ist einen Teil des Filmes lang offenkundiger Antagonist der Zwergengesellschaft zzgl ihrem Hobbitmeisterdieb, schlĂ€gt sich aber am Ende mehr oder minder gezwungenermaßen auf die Seite der "Helden" . Dass danach die Elben und Menschen in der Gegend recht vernĂŒnftig miteinander können und auch die Zwerge wieder besser gelitten scheinen, ganz zu schweigen von den Dingen, die spĂ€ter im Herren der Ringe passieren und zeigen, dass sie ja alle - den Valar sei es gedankt- auf derselben Seite stehen, finde ich auch recht bezeichnend. Das wĂŒrde ja nicht passieren, wenn er , wie in einigen Post benannt, "Böse" wĂ€re. Er ist verbittert, weil sein Reich permanenter Bedrohung ausgesetzt ist, seine Frau - man bedenke die elbische Art zu lieben und die Einmaligkeit in deren Beziehungen- verstorben und lange vor ihm vergangen ist und die Verpflichtungen , die er eben durch den ebenfalls gewaltsamen und - aus Sicht der Waldelben nicht nur unnötigen, sondern auch durch VerbĂŒndete verschuldeten- Tod seines Vaters und so vieler seiner Leute eben nur noch weiter in dieses Verhalten getrieben wurde. Die Szene mit dem Ork ist eigentlich diejenige, welche ich ein wenig irritierend fand, weil sie ĂŒberhaupt versucht haben, ihn zu befragen und ... weil sie ihn dafĂŒr auch noch vor den "Thron" des guten Thranduils brachten... statt ihn einfach im Wald zu befragen und auch zu töten... oder laufen zu lassen. Je nach Belieben. Was seinen Sohnemann angeht.. .- Hallo, Herr Bloom- , ... nun je... im Herrn der Ringe fand ich ihn super. Im Hobbit bin ich bei den megablauen Kontaktlinsen, dem animierten Pferd auf der BrĂŒcke und der Tatsache, dass sich der als herausragend dargestellt findende KĂ€mpfer von einem einzelnen Ork beinahe zusammenschlagen lĂ€sst, beinahe lachend vom Sitz gefallen. Dass er dann spĂ€ter, jeglicher Schwerkraft zuwiderhandelnd... auf fallenden Steinen herumhoppelt, wie man es sonst frĂŒher auf dem Gameboy von Supermario kannte- fĂŒr den die Steine, wenn sie einmal fielen, das Ende bedeuteten- war es dann vorbei. Ich bin ganz ehrlich: da hat sich niemand mit Ruhm bekleckert, als man den guten Legolas unnötigerweise nochmal in die Filme zu stopfen versuchte, einfach damit man das berĂŒhmte Gesicht da hat. Aber... ich hĂ€tte ihm Hobbit auch gut auf Galadriel verzichten können, die mal eben in den DĂŒsterwald marschiert und Gandalf befreien möchte. War.. eh... verwirrend. Auf der anderen Seite war es halt fĂŒr Zuschauer und auch fĂŒr solche, die Hintergrundwissen brauchen, evtl nĂŒtzlich. Ich fand es amĂŒsant, aber mehr auch nicht. Aber ... langes Geplapper , kurzer Sinn : Ich mag Thranduil im Film recht gern. Er entspricht nicht ganz dem, was ich im Buch erwarten wĂŒrde, aber auf der anderen Seite, wie schon mehrfach korrekt erwĂ€hnt wurde, ist halt auch dieser Thranduil vor allen Dingen eine Interpretation, die eben im Film vorgestellt wird. Da kann ich gut mit leben. Besonders weil mein kleines Lore-Herz sich darĂŒber erfreut hat, dass an dem Charakter - bis auf faszinierende magisch hervorzuhebende Narben - nicht rumgeschnitzt wurde und nicht irgendetwas Seltsames hinzugefĂŒgt wurde. Da die Flora und Fauna Mittelerdes uns ja nun nur rudimentĂ€r bekannt ist... kann ich nichtmal an dem Reithirschelchmonstermischtier sonderlich viel meckern. Nur herzlich lachen, wenn ich ihn sehe. Aber die Filme als leichte Unterhaltung und den Charakter von Thranduil als verbittertem Elbenherrscher in seinem zu beschĂŒtzenden Reich, mag ich durchaus . Die Lore blieb ein wenig auf der Strecke, aber das blieb sie teilweise im Herren der Ringe auch . Da kann man drĂŒber streiten, aber nichtsdestotrotz sind die Filme gelungene Unterhaltung, auch wenn sie mir die BĂŒcher im Leben nicht ersetzen könnten Was sie ja auch nicht sollen. Ich bin also ein pro-Thranduil-Zuschauer , wenn man so will ^^ Und weil ich sowieso noch stundenlang Dinge zerpflĂŒcken könnte... behaupte ich einfach mal, jetzt fertig zu sein * reicht ein paar StĂŒcke GebĂ€ck herum und wuselt weiter im Forum stöbern*
  27. 2 points
    ach dieser Ohrwurm
  28. 2 points
    Hallo Herr Stolzfuß, danke fĂŒr Ihre AusfĂŒhrung. Damit haben Sie aber lediglich bewiesen, was ich oben angedeutet habe: Ja, es gibt Filmfehler in ca. 9 Stunden Filmmaterial. Aber dafĂŒr eben sehr wenige. Mich wĂŒrde ja mal eine Antwort des Fragestellers auf die hier dargebotenen ErklĂ€rungen bezĂŒglich der eigentlichen Frage interessieren.
  29. 2 points
    Also ich wĂŒrde am liebsten bei den Waldelben leben. Ich finde da den Bezug zu den Sternen und zum Wald (logischerweise) total anregend und spannend. Wenn das nicht klappen wĂŒrde, warum auch immer, gefĂ€llt mir das leichte, entspannte Leben im Auenland total. Das Problem wĂ€re da nur meine GrĂ¶ĂŸe, weil dir HĂ€user ja so klein sind Am besten könnte ich mich aber mit dem Bild des Elben identifizieren!
  30. 2 points
    Ich möchte gerne die Gelegenheit nutzen, allen im Gasthaus ein virtuelles GetrĂ€nk ihrer Wahl auszugeben. Von mir aus sogar mit Airfryer-Pommes. Ich mache jetzt seit 2 Wochen Home Office und kommuniziere mit den Kollegen nur noch online. Lasst es mich so formulieren: zum GlĂŒck hat mich da niemand als Moderator nominiert. Ich wĂŒrde die HĂ€lfte rausschmeißen! Dank Virus-Hausarrest weiß ich jetzt zu schĂ€tzen was ich an euch habe.
  31. 2 points
    So unterschiedlich kann man das wahrnehmen... Ich fand es eher ein bisschen gruselig. Schön, geheimnisvoll, aber gleichzeitig nicht ganz zu fassen - einfach fremd. Also eher das Gegenteil von Zuhause. Aber deinem Profilbild nach zu urteilen, identifizierst du dich vielleicht eher mit den Elben als ich das kann. Ich bin eher der Hobbit-Typ, meine Heimat bleibt also das grĂŒne Auenland mit seinen blĂŒhenden GĂ€rten und bestellten Feldern.
  32. 2 points
    Ich habe den Thread vor ein paar Jahren eröffnet , weil mir Lee Pace als Thranduil gefÀllt. Ich finde man kann doch auch beides machen in einem Thread diskutieren oder auch Bilder zum Thema herein setzen. Es stimmt es waren jetzt viele. Aber was ist daran so schlimm ?? Es gibt mit ja auch Threads die mich nicht interessieren und da schreibe ich einfach nicht mit. So sehe ich das. Ich verfahre immer unter dem Motto: Jedem Tierchen sein PlÀsierchen.
  33. 2 points
    Wuhuuuu! Es ist so weit! Ich bin da! Finde die Planung super, das klingt machbar auch mit nicht so viel verfĂŒgbarer Zeit
  34. 2 points
    Haben endlich auch den dritten Teil geschafft. Eigentlich taugt mir der am wenigsten, aber mir sind einige Szenen in Erinnerung geblieben. Manche zum Schmunzeln, manche zum weinen: "i do not doubt his heart, only the reach of his arm" "Ride now, Ride now, Ride for Ruin, and for the worlds ending! Death! Death! DEAAAATH!" *GÀnsehaut* "I am no man!" Keine Ahnung warum, aber die TrÀnen sind gekullert, als Arwen hervortritt. "I CanŽt carry it for you, but i can carry you!" Ach und weil YT mir den Soundtrack immer als erstes vorschlÀgt, die beste Szene aller Teile. "So much death. What can men do against such reckless hate? " "Ride out with me. Ride out and meet them. " "For death and glory. " "For Rohan. For your people. " "The Horn of Helm Hammerhand will sound in the deep, one last time! "
  35. 2 points
    Nala kann ganz deutlich erkennen, dass sich die Lippen unter diesem beeindruckenden Bart bewegen und zucken da nicht immer wieder die Mundwinkel? Lacht er sie etwa heimlich aus? Oder an? Nala macht einen weiteren Schritt auf ihn zu, um ihn ganz genau zu mustern. Oh ja, er grinst, ganz verstohlen und heimlich grinst er in seinen Bart hinein. Wortwörtlich! Von außen betrachtet oder fĂŒr einen Beobachter, der weiter weg steht, mag die Situation wirklich seltsam anmuten. Ein großer Kerl, wie ein Berg aus Muskeln und Haaren, mit verschrĂ€nkten Armen und scheinbar bösen Blick und eine kleine Frau, die mit all den Decken wie eine explodierte Wollspindel aussieht. Ein BĂ€r und ein bisschen zerrupftes HĂŒhnchen, die unterschiedlicher kaum sein können und zwischen denen doch eine fast geschwisterliche Freundschaft besteht. Nala freut sich, als er ihr die vielen BĂŒndel abnimmt und sie im Gegensatz zu ihr leicht trĂ€gt, als wĂ€ren es keine schweren Wollstoffe sondern nur ein paar Federn. Doch wenn sie ehrlich ist, hat sie nicht erwartet, dass Garwulf sie mit ihrer Last einfach stehen lĂ€sst. Es liegt nicht in seinem Naturell einem Freund nicht beizustehen, wenn er kann. Vor allem wenn es so etwas schlichtes ist, wie fĂŒr ihn leichte Decken zu tragen. Seine Laune ist wirklich ĂŒberaus gut, was so ein paar Tage Rast, ein heißes Bad und warme Mahlzeiten doch bewirken können. Er lacht und neckt sie, wie auch ganz zu Anfang als sie sich getroffen haben. Nala steigt gerne auf den Spaß mit ein, streicht sich das wie immer leicht wirre Haar aus dem Gesicht und bemĂŒht sich einen herrschaftlichen Gesichtsausdruck aufzulegen, auch wenn sie gar nicht weiß, wie so jemand aussieht. „Oh gespeist habe ich bereits vorzĂŒglich und die Kutsche wird gerade mit Blattgold gedeckt, aber meine WĂ€sche mĂŒsste dringend gewaschen werden und meine Socken gestopft, wenn du so gĂŒtig wĂ€rst!“ kontert sie seine Angebote und muss dann auch lachen. Ein bisschen ernster geht sie dann noch auf seine zweite Frage ein „Ich bin unterwegs hinunter zum Fluss, einige aus unserer Gruppe haben sich mit den Neuankömmlingen angefreundet. Sie haben ihr Essen mit uns geteilt und ĂŒber ihre Erlebnisse berichtet. Aber irgendwann wurde mir kalt und deshalb habe ich hmm die eine oder andere Decke geholt!“ gibt sie zu vielleicht ein bisschen ĂŒbertrieben zu haben. „Willst du nicht mitkommen? Ich habe noch nie Leute getroffen, die auf einem Fluss leben, immer im Bewegung und dauernd am und im Wasser“ gesteht Nala ihre Neugier ein.
  36. 2 points
    Der Rhovanier nahm gerade suchend die Umgebung in Augenschein, als er eines watschelnden Kleiderberges gewahr wurde, welcher sich mit erstaunlicher Geschwindigkeit auf ihn zu bewegte. Er konnte zwei MĂ€ntel identifizieren, und war das da eine Decke? Ein sĂŒffisantes LĂ€cheln stahl sich zwischen seine Barthaare und Garwulf verschrĂ€nkte die Unterarme vor der Brust und senkte das Kinn. Der wandelnde Kleiderhaufen wuselte heran und blieb vor ihm stehen und nach einigem Gerutsche und Geschiebe entpuppte sich die textil-Ă€sthetische Personifizierung als...Nala. Ihr zerwuschelter Kopf schaute aus dem Kleiderstapel hervor und grinste ihn von unten an. Jemanden mit viel Fantasie könnte der Anblick der Pferdeherrin eventuell ganz entfernt an eine Maus erinnern. Eine sehr große, sehr unförmige Maus. Garwulf wollte gerade zu einem halb spöttischen, halb neckenden Kommentar ansetzen, als Nala ihn von unten angrinste und ihr Anliegen vortrug. Der Rhovanier zog eine Augenbraue hoch und versuchte, das Grinsen von seinen Lippen zu verbannen. Wortlos nahm er seiner Freundin die Stoffe ab und schlang sie sich um den Arm. "Sonst noch etwas, Herrin?", fĂŒgte er neckend hinzu. "Darf ich vielleicht noch die Kutsche vorfahren oder dir was zu Essen bringen?" Er stupste Sie mit dem Ellbogen und lachte. "Wohin bist du denn unterwegs? Benötigst du vielleicht etwas Gesellschaft? Mein Tagwerk ist getan und die Langeweile treibt mich umher..."
  37. 2 points
    Also ich kenne HdR noch nicht so lange und ich weiß wirklich nicht, wie oft ich die Filme geguckt habe. Ich glaube, bei 'Der Hobbit (Teil 2 & 3)' hab ich zu oft geguckt. Hab mich schon getraut, die 2 Teile auf Englisch zugucken. Ich werde wohl heute mal den ersten Teil von 'Der Herr der Ringe' wieder an machen.
  38. 2 points
    Dies habe ich vor ein paar Tagen geschrieben, als Meriadoc die berĂŒhmte Stelle aus dem Film im Film-Unterforum veröffentlicht hat. Torshavn fragte, was ich damit meine: und das will ich nun hier erklĂ€ren. Wir stehen gerade in einer Zeit, in der - meiner Beobachtung nach - sich das wiederholt, was Tolkien zum Schreiben veranlasst hat: dass etwas - ich sage das mal etwas pathetisch - "aus dunklen Tiefen" wieder hochgekrabbelt kommt. Deutlicher will ich erst mal nicht werden. Möchte aber hinzufĂŒgen, dass Wayne Hammond - der viele BĂŒcher ĂŒber Tolkien geschrieben hat und vor allem Tolkiens Zeichnungen und Bilder mit seinen Texten verglichen hat, einmal einen interessanten Hinweis gegeben hat: Ich finde die Textstelle aber leider nicht wieder, weil ich nicht genau weiß, wo er das geschrieben hat und ich das Buch wahrsheinlich nicht besitze. Darum schreibe ich aus der Erinnerung: Er weist darauf hin, dass in "Briefe vom Weihnachtsmann" und da im Jahr 1931 erstmalig in einer Zeichnung ein "goblin" auftaucht, der da um die Ecke lugt. Hier das Bild: https://tygertale.com/2012/12/14/december-14th-the-father-christmas-letters/wpid-photo-25-nov-2012-2133-jpg/ Dieser "goblin" ist wohl die Vorstufe zu den Orks. Aber auch in den "Briefen vom Weihnachtsmann" sind sie schon durch ihren Lug und Trug gekennzeichnet. W. Hammond weist in anderen seiner BĂŒcher - die ich dann allerdings besitze - darauf hin, dass in diesen Briefen ab 1932 die Zahl der Goblins wĂ€chst, sogar weiltweit, Krieg vorbereitet, bis der Krieg dann auch wirklich 1939 ausbricht. Tolkien hat in den "Briefen vom Weihnachtsmann" - und da sind sich die Tolkienforscher einig - die gerade stattfindende reale politische Situation auf mythische Weise in die "Briefe" einfließen lassen. Gandalf mit seinem "You cannot pass" wehrt ebenfalls das DĂ€monische, also einen BetrĂŒger zurĂŒck: "Du kommst hier nicht vorbei". Und der BetrĂŒger kommt tatsĂ€chlich nicht vorbei, auch wenn Gandalf selber abstĂŒrzt. Unter "mythisieren" verstehe ich: reales politisches Geschehen wird in seiner Grundsubstanz in mythischen Personen bebildert. So wie Goethe die Faustfigur als eine mythische Figur damaligen deutschen Denkens entworfen hat: wie aus verzweifelter Sinnsuche ein Machtdenken erwĂ€chst, das zum Verbrechen fĂŒhrt.
  39. 2 points
    Demian ist korrekt! Damit geht der Ball an dich zurĂŒck. Die Emilia, die du und dein NachhilfeschĂŒler da beschreiben, kommt mir mit ihren inneren Konflikten und unkontrollierten Leidenschaften, die sie aufgrund der gesellschaftlichen Konventionen nicht ausleben kann, sehr menschlich und damit wirklich bemitleidenswert vor. Ich muss zugeben, dass es schon eine Weile her ist, dass ich Emilia Galotti zum letzten Mal gelesen habe, aber ich kann mich noch erinnern, dass ich sie damals ganz anders wahrgenommen habe. Ist sie nicht das fromme, sittliche MĂ€dchen, das selbst an ihrem Hochzeitstag die Messe nicht versĂ€umen möchte (und zwar nicht, weil irgendjemand sie zwingt, sondern aus eigenem Antrieb und PflichtgefĂŒhl)? Und ist sie nicht eindeutig ablehnend gegenĂŒber den Versuchungen des höfischen Lebens und den VerfĂŒhrungsversuchen des Prinzen eingestellt? Neben dem blanken Entsetzen ĂŒber die AnnĂ€herungsversuche des Prinzen war da doch nur noch die Scham gegenĂŒber ihrem Verlobten und das starke Verlangen, ihm von der Begenung in der Kirche zu berichten - keine Spur vom Verlangen nach einem anderen Liebhaber. Ich kann mich an keine Stelle erinner, an der Lessing irgendeinen Zweifel daran gelassen hĂ€tte, das Emilia der Inbegriff der bĂŒrgerlichen Tugend und Sittlichkeit darstellt. Und die Krönung des Ganzen ist dann ihr Wunsch, lieber zu sterben als vom Prinzen entehrt zu werden - was wahrscheinlich unabhĂ€ngig von ihrer eigenen Haltung passiert wĂ€re, da sie sich am Ende des Dramas ja in seiner Gewalt befindet. Somit ist der Tod der letzte Ausweg, sich dem ĂŒbergriffigen Prinzen zu entziehen. Ja, Emilias Furcht, vielleicht dem Prinzen doch noch zu verfallen, passt da leider nicht so richtig ins Bild. Trotzdem wĂ€re ich erstmal nicht auf die Idee gekommen, den Widerspruch zwischen Emilias unterdrĂŒckten Begierden und der gesellschaftlichen Norm als zentralen Konflikt zu sehen - wenn ich dich in der Beziehung richtig verstanden habe. Bis der lĂŒsterne Prinz auftaucht und Appiani tötet scheinen doch alle Beteiligten - einschließlich Emilia - glĂŒcklich und zufrieden. Trotzdem - spannender Ansatz. Ich glaube, ich muss das StĂŒck noch mal lesen. Vielleicht finden sich ja noch weitere Hinweise, dass Emilia nicht so rein und unschuldig ist wie in meiner Erinnerung.
  40. 2 points
    Herzlichen GlĂŒckwunsch! Ich möchte noch hinzufĂŒgen: normalerweise bin ich ja sehr fĂŒr selber lesen, aber beim KĂ€nguru empfehle ich dringend die HörbĂŒcher!
  41. 2 points
    Ich hoffe, dass ein Museum es kauft - oder eine Tolkiengesellschaft -, damit die Einrichtung so bleiben kann.
  42. 2 points
    Ich wollte jetzt unbedingt wissen welches es ist, deshalb hab ich in den ersten dreien nachgeschaut. (Vom vierten wusste ich auch noch nix) Zum GlĂŒck mag ich eh nicht weitermachen, denn meine BĂŒcher fangen alle anders an. (*zwinker, zwinker*)
  43. 2 points
    Antenne Wetterspitze In einem Loch im Boden, da lebte ein Hobbit. Dass in diesem Loch nebenbei auch noch zwei abenteuerlustige WaldlĂ€ufer hausierten hat J.R.R. Tolkien in seinen Romanen verschwiegen. Doch nun sind sie beide bereit, ĂŒber die Erlebnisse aus der zauberhaften Welt Mittelerdes zu berichten. Der Podcast beschĂ€ftigt sich neben den literarischen Werken Der Herr der Ringe (orig. Lord of the rings), Der Hobbit, Das Silmarillion und auch den unpopulĂ€reren Werken vor allem mit den Filmen und Videospielen, aber auch anderen Dingen die dem dazugehörigen Kosmos rund um Mittelerde angehören. Wir freuen uns ĂŒber jeden Hörer, Kommentar oder Nachricht. Schreibt uns auf Twitter oder, kommentiert auf unserer Website unter unseren Posts oder schickt uns eine E-Mail. Es wĂ€re uns eine Ehre unseren gemeinsam so geliebten Kosmos von J.R.R. Tolkien mit euch zu erweitern. Auch ĂŒber Feedback, Kritik und Anregungen fĂŒr neue Themen sind wir euch ĂŒberaus dankbar!
  44. 2 points
    Hihihi RICHTIG! vielleicht ne neue Runde "Gemeinsames HdR Lesen!"
  45. 2 points
    Hallo! Wie vielleicht bekannt, ist die Verfilmung von Tolkiens Leben seit langem angekĂŒndigt. Und nun plötzlich ist es soweit: am 20.6. kommt der Film in die deutschen Kinos. Hier der deutschsprachige Trailer:
  46. 2 points
    Naja, "Fan". Ich arbeite nicht dort, will aber nicht verschweigen, mal Praktika dort gemacht zu haben. Ich bin nur der Meinung, dass das öffentlich-rechtliche Konstrukt, bei all seinen SchwĂ€chen, fĂŒr die Verbreitung von Informationen deutlich besser geeignet ist als Staatsmedien (was ausdrĂŒcklich nicht dasselbe ist wie öffentlich-rechtliche Medien!) oder profitgetriebene Medienunternehmen. Es ist wie mit jeder öffentlichen Infrastruktur: LĂ€sst man die ProfitfĂ€higkeit als leitende Instanz zu, werden Regionen, die keinen Profit abwerfen, vernachlĂ€ssigt - in Perfektion wird das in den USA praktiziert, wo die privatwirtschaftliche Organisation der Medien das absolute Nonplusultra ist. Unterm Strich halte ich die Medien dort fĂŒr deutlich schlechter als hier in Deutschland, was die Verbreitung von Informationen angeht. Über Staatsmedien in ihrer schlimmsten Form, z.B. in Russland oder Nordkorea, brauchen wir vermutlich nicht detailliert sprechen. Ich informiere mich auch primĂ€r ĂŒbers Internet, bin mir aber bewusst, dass viele Quellen auch auf die Nachrichtendienste oder Redaktionsnetzwerke zurĂŒckgreifen, deren RĂŒckgrat oft (aber nicht immer) öffentlich-rechtlicher Natur ist. Da sie das aber als Leistung einkaufen, merkt man gar nicht, wie oft die erste Quelle die DPA oder die ARD sind. Aufgrund deiner reichlich schwammigen Formulierung weiß ich jetzt natĂŒrlich nichtmal ansatzweise, was "herkömmliche" Quellen sind und was beispielsweise zu deinen Quellen gehört (muss ja nicht erschöpfend sein, aber so ein paar Beispiele fĂ€nde ich schon fein, um dich besser zu verstehen). Ich behaupte von mir, dass ich, trotz meiner Nutzung von Spiegel Online, Zeit Online, standard.at sowie den öffentlich-rechtlichen Angeboten von ARD, ZDF, BBC und PBS, die du vermutlich allesamt zu den "herkömmlichen" zĂ€hlen wĂŒrdest (bitte um Korrektur, wenn ich mich da irre), noch nie einer Falschmeldung aufgesessen bin Meine Empfehlung an die Moderation wĂ€re, die letzten drei BeitrĂ€ge in einen separaten Thread auszugliedern, dann wird der Serien-Thread nicht unnötig mit Politik belastet. Und wenn du Nelkhard (Nelkhart? Nelkhardt? Keine Ahnung mehr, wie man den genau schreibt) suchst, bin ich garantiert der allerletzte, der dir dabei helfen kann. Sorry.
  47. 2 points
    Hier da: https://www.instagram.com/sorasabi/
  48. 2 points
    Ich trinke auch gerne Gin Tonic. Kann auch teilweise daran liegen, dass ich meinen ersten in einem Hot Tub mitten in Island getrunken habe und da die Gesamtsituation gestimmt hat, der war da einfach lecker. Ich glaube, danach hat nie wieder einer so gut geschmeckt. Hugo dagegen kann ich nichts abgewinnen.
  49. 2 points
    Naja - immerhin heißt das Spiel ja welche Stadt sieht man hier. Aber wenn man als RĂ€tselgeber jetzt selbst entscheiden kann was genau geraten werden soll, dann lass ich euch halt die richtige Straße rausfinden, falls ich mal wieder drankommen sollte.
  50. 2 points
    Nala verbringt noch eine ganze Weile bei der traurigen jungen Frau und ihrem schĂŒchternen Sohn. Man merkt beiden an, wie gezeichnet sie durch den Verlust und die harte Zeit, die sie durchstehen mussten, sind. Als sich beide endlich ein wenig beruhigt haben, kehrt sie zu ihren GefĂ€hrten zurĂŒck und lĂ€d auch die beiden ein mitzukommen. Das Abendessen scheint endlich fertig zu sein. Es ist eine einfache Mahlzeit, vor allem bestehend aus WintergemĂŒse, wenig Fleisch dafĂŒr aber heiß und reichlich von allem. Der Raum wird umgestellt, viele HĂ€nde packen mit an, bis die Tische zu einer großen Tafel zusammengefĂŒgt sind und die BĂ€nke und StĂŒhle passend dazu stehen. Scheinbar ist dies etwas, dass durchaus öfter vorkommt. Der Vorsteher des Dorfes richtet sich mit ein paar Worten an all die versammelten Bewohner und GĂ€ste und erinnert daran, wie wichtig es in schweren und dunklen Zeiten ist zusammen zu halten. Ein Überleben in der rauen, kalten Wildnis ist nur durch die Kraft vieler, die an einem gemeinsamen Ziel arbeiten zu schaffen. Es sind einfache Worte und doch bergen sie viel Wahrheit. Neben eingelegtem GemĂŒse gibt es auch viele RĂŒben, Kohl und TĂŒften, sowohl gebraten als auch gekocht. Nach dem sĂ€ttigenden Hauptgang gibt es dann noch ein herrlich sĂŒĂŸes Kompott aus eingemachten FrĂŒchten auf einem groben Kuchen, in dem man verschiedene NĂŒsse schmecken kann. Man merkt, dass sich alle hier MĂŒhe gegeben haben, aus einfachen Zutaten dennoch etwas Nahrhaftes und Wohlschmeckendes zu kochen. NatĂŒrlich muss man mit den VorrĂ€ten haushalten und doch ist GĂ€ste zu versorgen auch eine Frage der Ehre. Nachdem alle gegessen haben, die ersten Kinder mĂŒde und quengelig ins Bett gebracht wurden und die Feuer etwas heruntergebrannt sind, bittet einer der Ă€ltesten euch von eurer Reise zu berichten, von dem Zustand auf dem Pass und den GerĂŒchten von unheimlichen Kreaturen, die sie gehört haben.
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