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Petition "Echte Menschen statt KI in Synchron und Kunst"
Shatiel antwortete auf Blauborke's Thema in Quatschen - PSST! nicht so laut!
So unterschrieben (Ich bin eh gestern schon darauf aufmerksam geworden, weil Peter Flechtner zum Tod von Stefan Gossler (u.A. die Stimme von Jackie Chan) da ein Video gepostet hat). Ich glaube, es war die Vienna Comic Con 2023, wo Hans-Georg Panczak (unglaublich sympathischer Mensch. Das Autogramm dauerte ewig, weil er ständig aus dem Nähkästchen plauderte oder Tonaufnahmen für Fans machte) und Manja Doering auf der Bühne über KI und die Möglichkeit, bald ersetzt zu werden, plauderten. Wobei es zu dem Zeitpunkt nicht offenbar noch nicht so ausgereift war - er hat von nem Gespräch mit nem Fan berichtet, der meinte, dass die Synchro von Mark Hamill in "Mandlorian" im Original (durch KI verjüngt) deutlich künstlicher klang als im deutschen (wo Jan Makina - der Sohn von Panczak - die Synchro übernommen hat). später haben sie noch ein kleineres Panel speziell zum thema KI und Synchronarbeit gehabt, das konnte ich zeitmäßig nicht mehr schauen. Jetzt scheint es also soweit zu sein - bzw. eh schon länger. Denn Crunch Labs auf Netflix wird offenbar schon mit KI synchronisiert - das Ergebnis klingt jetzt erstmal nicht so toll (teilweise hochdeutsch, dann wieder ein Akzent) und die (vermutlihc auch mit KI generierten) Dialoge/Übersetzungen scheinen, wenn ich dem Synchronforum glauben Schenken kann, teilweise abtenteuerlich zu sein. Tut aber dem Erfolg offenbar keinen Abbruch, Top 10 der Netflix-Charts. -
Also, zu Fluch der Karibik sind jedenfalls Romane zu den Filmen erschienen. Sie bestätigen zwar nicht meine persönliche Meinung zu William Turner, bieten aber durchaus ergänzende Infos.
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Mein Buch - Der Thread für Autoren!
Maethnibenis antwortete auf Mortica's Thema in Astinus Bibliothek der Fantasy Literatur
Nach vielen Jahren des Schreibens habe ich 2021 Tredition als On-Demand-Verlag gefunden, in dem ich meine Romane endlich veröffentlichen kann, ohne erst einige hundert Euronen für die blanke Veröffentlichung ausgeben zu müssen. Bislang habe ich dort 12 Bücher veröffentlicht, das letzte ist gestern gerade in den Verkauf gegangen - mein erster Science-Fiction-Roman SOL 3 = Erde, Band 1 Aufnahme oder Zerstörung - das ist hier die Frage. Als Taschenbuch für 14,50 € zu haben, als Hardcover für 20,00 €. Der Link führt direkt zum Shop. Dort finden sich auch meine Romane "Chroniken der Verborgenen Lande", einschließlich des dazugehörigen Atlasses. - Heute
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Lieblings-Charaktere im Hobbit.
Maethnibenis antwortete auf Arwen Mirkwood's Thema in 'Hobbit'-Verfilmung
Ich habe mich mehr als nur gefreut, dass Legolas mit von der Partie ist. Im Buch findet er zwar keine Erwähnung, ist aber zu dieser Zeit in Düsterwald. Da hat Peter mir wirklich einen großen Gefallen getan. Ansonsten bin ich von Bofur und Balin höchst angetan. Seit ich diesen alten Zwerg sozusagen persönlich gesehen habe, reagiere ich auf Balins Grab in "Die Gefährten" ähnlich wie Gimli ... Und Bofur, dieser einfache Bergarbeiter-Zwerg mit dem Riesenherzen und seinem unverwechselbaren Humor. Toll! -
@Ithilwen Vielleicht, weil er dir grundsätzlich gut gefallen hat? Mir passiert es häufig, dass ich gerade bei solchen Filmen näher hinschaue.
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Kritik am Film (hier: Die Gefährten)
Maethnibenis antwortete auf chrysoph's Thema in 'Herr der Ringe'-Verfilmung
@gathameDann sind wir uns bezüglich deiner Einstellung zu Idyllen im Allgemeinen einig. Was schreiben von Helden mit oder ohne Macken betrifft: Ich meine damit nicht den Hobbyschreiberling wie meinereine. Ich nehme mir durchaus die Freiheit, Helden auch mal wirklich strahlen zu lassen. Das betrifft jetzt nicht HdR, aber woanders sind mir solche Fehlerlosen schon aus Feder und Tastatur gerutscht. Ich habe mir vor einiger Zeit ein PC-Spiel zugelegt, in dem ich genötigt war, der gespielten Figur unbedingt auch negative Eigenschaften zu verpassen. irgendwie fand ich das nicht prickelnd, ober das ist OT. -
Fanfiction: Gulda, der Troll
Maethnibenis antwortete auf Maethnibenis's Thema in Fan-Fiction und Fantasy-Kurzgeschichten
@Eldacar Vielen Dank für deine Rückmeldung. Es freut mich sehr, dass ich dich damit auch amüsieren konnte. -
Fanfiction: Gulda, der Troll
Eldacar antwortete auf Maethnibenis's Thema in Fan-Fiction und Fantasy-Kurzgeschichten
Ich sitze hier, eine Stunde bevor ich zur Nachtschicht auf Industriemontage fahren muss und musste vor allem zu Beginn viel lachen, da ich mich doch schnell darin wiederfinden konnte. Eine Mittelerde Fanfiction, die mit wetter- und nutzungsbedingtem Infrastrukturverschleiß anfängt, ist schonmal eine eigenartige aber hier großartig umgesetzte Prämisse. Dass dann der freundliche Abrissarbeiter von nebenan um Hilfe gebeten wird und seine Reaktion ist, das Ding erstmal fachmännisch zurechtzupfuschen, macht Gulda und die ganze Story direkt sehr sympathisch. -
Dass kulturell vieles aus dem Heiligen Land oder allgemeiner: dem Nahen Osten nach Europa geschwappt ist durch die Kreuzzüge, das war und ist mir klar. Sprache, Mathematik, Astronomie, Medizin, etc. Wie geschrieben, ist das bzgl. Kleidung/Körperschmuck eher ein Eindruck bei mir, ohne dass ich das mit Fakten belegen könnte. Und an sich kann ich bei gut gemachten Filmen auch über "schlechte" Kostüme hinwegsehen, da viele Filmemacher auf historisch korrekte Kleidung ohnehin nicht viel Rücksicht nehmen. Solange kein textiler Super-GAU dabei ist, kann ich das verschmerzen. Keine Ahnung, warum ich jetzt bei diesem Film so sehr darauf geguckt habe.
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Schlacht um Mittelerde I & II
Eldacar antwortete auf Finrod Felagund's Thema in Computer und Internet
Die Links aus dem obigen Post scheinen nicht mehr zu funktionieren. Ich hab neulich auch mal wieder geschaut, ob und wie man derzeit an Schlacht um Mittelerde II rankommt und bin tatsächlich sogar fündig geworden. https://www.moddb.com/mods/battle-for-middle-earth-patch-222/downloads/patch-222 Unter diesem Link steht ein Launcher zur Verfügung, mit dem sich BMFE I & II in der Vanilla -Variante sowie Rise of the Witch King herunterladen und spielen lassen. Das Ganze geht unkompliziert und läuft zuverlässig. -
Nun ja, mein Interesse galt schon immer mehr der Mode der männlichen Wesen, ob Rüstung oder Uniform ... Seit Königreich der Himmel ist es auch die Zivilkleidung. Was Hosen betrifft: In der Regel waren es tatsächlich eher Beinlinge, also einzelne Hosenbeine, die an einem Gürtel unter dem Hemd oder gar an der Bruche befestigt wurden. Allerdings kannten schon die alten Römer ähnliche Hosen wir wir sie heute haben. Da sich die Römer in Palästina herumgetrieben haben, wäre es nicht völlig von der Hand zu weisen, dass dort entsprechende Schnitte überlebt hatten, die von den Kreuzfahrern übernommen wurden. ich habe diesen Umstand mal dazu genutzt, um in einer FF zu erklären, weshalb Balian und seine Familie "normale" Hosen statt Beinlingen benutzen. Für Europa hast du aber Recht. In Sachen orientalischer Kleidung hat @beadoleoma durchaus Recht. Die Kreuzfahrer haben in der Tat viel von der dortigen Kultur und Kleidung übernommen. Sieht man von den europäischen Königen ab, die im Dritten Kreuzzug nach Palästina kamen und keinesfalls bleiben wollten oder konnten, wollten die meisten sich dort eine eigene Existenz aufbauen. Die meisten Teilnehmer des Ersten Kreuzzuges waren nachgeborene Söhne, die kein Erbrecht hatten, weil der älteste Sohn das ganze Erbe bekam. So ist ja auch Godfreys Weggang begründet: Er ist der jüngere Bruder des Titelerben und wollte sich im Königreich Jerusalem eine eigene Existenz schaffen. Wer bleiben wollte, erkannte schnell, dass die örtlich gebräuchliche Kleidung durchaus sinnvoll war - vom Turban oder Schleier bis zum Kaftan oder losen Baumwollumhang (doch, die gab es! Ägypten war schon in der Antike bekannt dafür!). Die Kinofassung kannst du wirklich vergessen! Da fehlen so viele Infos, dass es einen grausen kann! In der DC-Fassung wird erklärt, dass Balian schon zuvor im Krieg gewesen ist, als Reiter und als Maschinist, denn er hatte die Wurfmaschinen gebaut. Dazu kommt, dass Schmiede im Mittelalter quasi das Pendant zu Daniel Düsentrieb waren - Erfinder, die zwar auch Hufeisen herstellten, aber auch neue Waffen erfanden. Godfrey reitet auch nicht aufs Geratewohl in die französische Pampa, sondern kommt an den Ort seiner Geburt zurück. Ich vermute, dass er um die Schwangerschaft von Balians Mutter wusste und sie eigentlich nachholen wollte - entweder samt Ziehvater Balian Schmied oder nach dessen Tod (das einfache Volk lebte nicht besonders lange ...)
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Aus historischer Sicht passt das aber schon, weil die Kreuzfahrer sehr wohl viel Kultur und Mode übernommen und importiert haben. Das sieht man übrigens sogar in der Sprache, an Wörtern die in dieseR Zeit aus dem Arabischen in europäische Sprachen eingewandert sind.
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Vorweg muss ich sagen, dass ich mich eingehend mit der Frauenmode des späten 12./frühen 13. Jahrhunderts befasst habe und das auch eher regional für Westfalen, das seinerzeit geteilt war in einen fränkisch geprägten Süden und einen sächsisch geprägten Norden (ganz vereinfacht gesagt). Weil ich mir vor zehn Jahren eine eigene Gewandung angefertigt habe, die in die Zeit der urkundlichen Ersterwähnung meines Heimatortes passen sollte. Ich weiß noch, dass wir in einem Fachforum diskutiert haben, ob ein Tunnelzug zur Befestigung der Strümpfen zeitgemäß wäre. Mit der Kleidung der Männer habe ich mich nicht so detailliert beschäftigt. Deshalb möchte ich gar nicht auf meiner obigen Einschätzung beharren. Denn tatsächlich viel schlimmer waren die Hosen. Jetzt beim nochmaligen Schauen des Films ist mir auch ein Schuh von Balian aufgefallen, dessen Nähte mich irritierten. Ich glaube, das größte Problem hatte ich damit, dass die aus Europa stammenden Adeligen sich so "orientalisch" gekleidet haben. Für mich passte das nicht, sie haben das Land erobert, alles nach ihren Wünschen organisiert, ihre Burgen und Befestigungen errichtet und die "Ungläubigen" bekämpft und verdrängt. Warum sollten sie ihnen in der Mode nacheifern wollen? Grinsen musste ich, als Sibylla sich ihre Henna-Tattoos auffrischen ließ. Für mein Gefühl ist das zu viel Assimilierung. Jedoch eine rein subjektive Einschätzung Ich habe jetzt erst im Nachhinein gelesen, dass es eine andere Schnitt-Version gibt. Die versuche ich mal zu finden, denn beim nochmaligen Sehen der "normalen" Fassung vor ein paar Tagen hatte ich viele Fragezeichen: warum dieser Hass zwischen Balian und dem Geistlichen in seinem Dorf? Warum hat ein Dorfschmied Ahnung von Belagerungstechniken? Und warum reitet Godfrey aufs Geratewohl durch die französische Gegend, um seinen illegitimen Sohn zu finden? Diese werden offensichtlich durch die verlängerte Version alle beantwortet.
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Und her damit - Eure Bilder
Ithilwen antwortete auf Frodo's Thema in Bilder, Zeichnungen und Skizzen der User
Jetzt werde ich aber knallrot! Merci beaucoup, @Maethnibenis! Zu viel der Ehre, es ist ja alles "nur" abgezeichnet. Jedoch habe ich noch geplant, eine Illustration zu meiner Fanfiction zu zeichnen, da muss ich dann frei arbeiten. Das wäre dann wohl ein besseres Objekt zur Einschätzung. Das Bild hatte ich nämlich schon im Kopf, bevor ich die Geschichte schrieb. -
Kritik am Film (hier: Die Gefährten)
gathame antwortete auf chrysoph's Thema in 'Herr der Ringe'-Verfilmung
Stimmt schon, hier geht es für mich weniger um das Auenland sondern mehr darum dass mich eben Idylle als solche nervt. Nicht weil das heute Mode ist übrigens, das hat mit meiner persönlichen Vorgeschichte zu tun. Und, bitte: wer eine Geschichte schreibt, der sollte nicht in erster Linie darüber nachdenken wie man schreiben muss um von Kritikern ernst genommen zu werden. Also, wer einen Helden "ohne Macken" beschreiben will darf das natürlich gerne tun. Ich persönlich finde das dann wahrscheinlich langweilig, aber mit Moral hat das nichts zu tun. Und Boromir mag ich durchaus, gerade weil ich ihn so nachvollziehbar finde, insbesondere angesichts der "aktuellen realen Entwicklung dieser Welt." Es ist übrigens interessant, dass Peter Jackson, sowohl in "Gefährten" als auch später, eindeutig versucht eben keine strahlenden Helden zu zeigen, teilweise sogar in deutlichem Widerspruch zu Tolkien. Bei ihm lässt sich ja auch Aragorn nur mit vielen Zweifeln und durchaus zögerlich auf seine "Helden"-Rolle ein, im Gegensatz zum Buch. Und von Faramir in den späteren Filmen reden wir gar nicht erst. -
Fanfiction | Letztes Geleit für Adar
Ithilwen antwortete auf Ithilwen's Thema in Fan-Fiction und Fantasy-Kurzgeschichten
Danke auch dir @Arwen Mirkwood, für die positive Rückmeldung! Die Inspiration zu den Verweigerern kam ebenfalls aus der Serie. Auf dem Marsch nach Eregion machen sich drei oder vier Orks auch aus dem Staub, weil sie Adars Kriegszug nicht mittragen wollen. Die treffen dann aber auf Arondir, der dem Ork-Heer folgt, und überleben diese Begegnung nicht. -
Und her damit - Eure Bilder
Maethnibenis antwortete auf Frodo's Thema in Bilder, Zeichnungen und Skizzen der User
@Ithilwen Wow und halleluja! Sollte ich dich mal bitten, Illustrationen für meine Bücher zu machen? Das ist ja abgefahren! -
Kritik am Film (hier: Die Gefährten)
Maethnibenis antwortete auf chrysoph's Thema in 'Herr der Ringe'-Verfilmung
@gathame Ist es denkbar, dass dich die Idylle als solches nervt? Da Idealvorstellungen heute gerne als naiv betrachtet werden und selbst der strahlendste Held noch eine Menge Macken haben muss, um von Kritikern halbwegs ernst genommen zu werden, wäre das nicht verwunderlich. Was Boromir betrifft: Mir war Sean Bean schon vor "Die Gefährten" bekannt, weshalb ich um sein sonstiges "Rollenklischee" wusste und weshalb ich gegenüber Boromir auch sehr misstrauisch war. Das hat sich dann in seiner Sterbeszene gelöst und war mit der Osgiliath-Szene in der SEE von TTT endgültig Geschichte. Ich finde, dass gerade diese Osgiliath-Szene und das Gespräch mit Denethor zeigen, was für eine grundpositive Figur Boromir ist, der durch sein Menschsein durch den Ring verführt werden kann. Das macht es für mich umso erschreckender, wie ein guter Mensch durch "so ein kleines Ding" zum Bösen verführt werden kann - übrigens eine deftige Warnung in Richtung der aktuellen realen Entwicklung dieser Welt. -
Arwen Mirkwood folgt jetzt dem Inhalt: Fanfiction | Letztes Geleit für Adar
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Fanfiction | Letztes Geleit für Adar
Arwen Mirkwood antwortete auf Ithilwen's Thema in Fan-Fiction und Fantasy-Kurzgeschichten
Ich fand deine Geschichte sehr schön geschrieben und die Handlung war sehr interessant. Orks mit Gewissen und welche die sich Sauron nicht unterwerfen wollen, finde ich gut. - Gestern
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Ithilwen folgt jetzt dem Inhalt: Kritik am Film (hier: Die Gefährten)
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Kritik am Film (hier: Die Gefährten)
gathame antwortete auf chrysoph's Thema in 'Herr der Ringe'-Verfilmung
Natürlich ist das Auenland als Idylle gedacht, und ich finde ja auch wiegesagt dass der Film das ausgezeichnet umsetzt. Ich bisschen genervt hat mich das schon immer, aber inzwischen nervt es mich halt noch ein bisschen mehr. Ich weiß noch nicht genau woran es liegt dass sich das verändert hat, bin aber gerade dabei es herauszufinden. Aber das ist rein subjektiv. Objektiv und für das Thema hier interessant ist da eher Boromir. Ich habe Sean Bean übrigens auch in dieser Rolle zum ersten Mal gesehen und wusste also nicht wie der gerne besetzt wird. Und die Szenen wo es um die Befreiung von Osgiliath geht gehören glaube ich in die SEE von "Zwei Türme" und zeigen natürlich ein sehr viel positiveres Bild von Boromir. Ich sehe ihn auch mittlerweile nicht mehr negativ, trotz "aggressiv auf den Ring fixiert". Genaugenommen ist sein Verhalten in "Gefährten" mehr als verständlich. Der kommt aus Gondor, und Gondor ist von Mordor ja nun einmal sehr viel mehr bedroht als jedes andere Land, einfach durch seine Lage. Der sucht ganz einfach verzweifelt nach einer Möglichkeit sein Land zu retten. - Interessant finde ich hier den Unterschied zum Buch. Im Film ist schon bei Elronds Rat klar zu erkennen dass Boromir versuchen wird sich den Ring zu nehmen. Im Buch ist das sehr viel weniger deutlich. Für den Film macht es die Sache natürlich spannend dass Boromir dann doch mit den Gefährten zusammen loszieht. Hier wird ein Problem eingebaut das jeder kommen sieht. Dass das überhaupt in dieser Form möglich ist hängt natürlich damit zusammen dass die Gruppe der Gefährten in Buch und Film sehr unterschiedlich zustande kommt. Im Film erklären sich einige der Anwesenden spontan bereit Frodo zu begleiten. Im Buch stellt Elrond diese Gruppe innerhalb der nächsten Wochen sehr genau überlegt zusammen. Und das ist ein ziemlich wesentlicher Unterschied, genaugenommen. -
Kritik am Film (hier: Die Gefährten)
Ithilwen antwortete auf chrysoph's Thema in 'Herr der Ringe'-Verfilmung
Da ich zu deinen beiden angesprochenen Punkten spontan was beizutragen habe, mische ich mal mit. Das Auenland ist als Idylle gedacht, wenn man sich die Aquarelle ansieht, die Tolkien selbst angefertigt hat. Hier habe ich eins gefunden. Ich finde, die filmische Umsetzung passt sehr gut dazu. Und dass sie vom Bösen erstmal kaum was mitkriegen, finde ich durchaus plausibel, so hinterm großen Nebelgebirge und in der eigenen "Heile-Welt-Bubble". (Wenn ich nicht ab und zu Nachrichten schauen würde, wäre ich genauso in einer "Alles-läuft-bestens-Blase".) Boromir war mir beim allerersten Gucken auch eher unsympathisch (und da kannte ich Sean Bean noch gar nicht und hatte keine Ahnung, dass der gerne mal als Bösewicht besetzt wird/wurde), aber das änderte sich sehr schnell. Warum, kann ich gar nicht so genau sagen. Vielleicht habe ich eine Schwäche für die (vermeintlich) Bösen, die doch irgendwie gut oder zumindest in einem breiten Übergangsbereich angesiedelt sind. Vor allem die zusätzlichen Szenen (Befreiung von Osgiliath; bin mir gerade nicht sicher, ob in TT oder RoK) in der Special Extended Edition der Filme zeigen noch viel mehr, was für ein heldenhafter und geradliniger Typ er eigentlich ist. -
Kritik am Film (hier: Die Gefährten)
gathame antwortete auf chrysoph's Thema in 'Herr der Ringe'-Verfilmung
Das ist eine schwierige Frage, weil ich derzeit halt selbst noch sehr mit Nachdenken beschäftigt bin. Aber ich merke dass meine Reaktionen auf Mittelerde sich durchaus im Lauf der letzten Jahre (es muss 2019 gewesen sein als ich die Filme zuletzt gesehen habe) deutlich verändert haben. Derzeit lese ich meine eigenen Fanfiction-Texte wieder die ich vor fast zehn Jahren geschrieben habe, und ich hoffe dass ich danach ein bisschen besser verstehe warum ich jetzt anders auf die Filme reagiere. Um mich jetzt vor allem auf "Die Gefährten" zu beziehen, denn darum ging es hier ja ursprünglich: da hat sich für mich vor allem zweierlei verändert. Erstens: das Auenland. Nach wie vor meine ich, dass das sehr buchkonform und auch sehr liebevoll und detailliert umgesetzt wurde. Aber es geht mir halt noch mehr auf die Nerven als früher. Mit braver Idylle, abgeschlossen von der bösen Welt, konnte ich noch nie viel anfangen, aber mittlerweile stört mich das einfach erheblich. Zweitens: Boromir. Und zwar gerade der Film-Boromir, der ja viel deutlicher schon von Anfang an aggressiv und auf den Ring fixiert ist als sein Buch-Vorbild. Ich habe mich mit dieser Darstellung immer schwer getan. Inzwischen fange ich an Boromir zu mögen. Das ist jetzt beides furchtbar subjektiv, ich weiß. Aber weiter bin ich einfach mit meinen Gedanken noch nicht. Ich fände es übrigens durchaus interessant wenn es noch andere Leute gäbe deren Sicht auf die Filme sich nach längerer Zeit einfach verändert hat. -
Kritik am Film (hier: Die Gefährten)
Blauborke antwortete auf chrysoph's Thema in 'Herr der Ringe'-Verfilmung
Hast du etwas Spezielles gefunden, das du gerne diskutieren möchtest? -
Fanfiction: Gulda, der Troll
Maethnibenis antwortete auf Maethnibenis's Thema in Fan-Fiction und Fantasy-Kurzgeschichten
@Torshavn Ich danke dir für deine Rückmeldung und die Tatsache, dass dir die Geschichte gefallen hat. -
Kritik am Film (hier: Die Gefährten)
gathame antwortete auf chrysoph's Thema in 'Herr der Ringe'-Verfilmung
Das kann ich so nur unterschreiben. Eine sachliche (und zivilisierte!) Auseinandersetzung über die HdR-Filme ist aber ohnehin nur dann machbar wenn man sich die Zeit nimmt seine Argumente wenigstens kurz zu begründen. Sonst fehlt da jegliche Diskussionsgrundlage. - Ich habe in den letzten Tagen die HdR-Filme und den ersten Hobbit-Film wieder gesehen, zum ersten Mal seit Jahren. Eine Diskussion dazu würde mich eigentlich im Moment durchaus interessieren. Aber dafür braucht man ja erst mal irgendwelche Argumente als Anknüpfungspunkte. Einfach schlecht finden reicht nicht, tut mir leid.
