Chalamah Geschrieben Donnerstag um 23:22 Geschrieben Donnerstag um 23:22 Tja, meine Kollegen nennen mich schon Nerd, aber ich habe die fixe Idee mein schon existierendes Buch „Liora und der Sternenweber“ - (Infos: www.amiguitos.de/liora/de/de/) auch auf Quenya zu übersetzen. Aber quasi dreisprachig: Englisch / lateinbuchstabiges Neo-Quenya / Tengwar damit auch andere das verstehen. Ich bin auch schon recht weit, so weit, dass ich langsam dran denken muss, jemand zu fragen, der die Sprache richtig gut kann, denn die Story ist nicht so einfach. Ich will unbedingt den Tolkien-Flair maximieren ohne dabei die Story zu töten. Da ist auch viel Poesie drin. Meine Hauptdarstellerin ist darum auch keine Elbin aber es gibt einen Ent und mehrere Maiar. Eigentlich bräuchte ich jetzt einen Elben der mir hilft seine Kultur zu treffen - nur das geht nicht. Gebt mir doch mal einen Tipp wo ich so einen Mitstreiter finde. Ich mach das aktuell als reines Hobby! Ach ja: das ist auch keine Kurzgeschichte - sind schon aktuell so 160 Seiten weil ja alles 3x drin ist und es sieht edel aus. Gruß Jörn Zitieren
Maethnibenis Geschrieben Freitag um 20:54 Geschrieben Freitag um 20:54 @Chalamah: Willkommen in diesem Kreise! Du hast dir wirklich was vorgenommen! Meister Tolkien hat diese Sprachen entwickelt, aber wenn mich mein Gedächtnis nicht trügt, sind weder Sindarin noch Quenya vollständig entwickelte Sprachen. Insofern dürfte es vermutlich nicht möglich sein, eine komplette Geschichte auf Quenya zu übersetzen. 1 Zitieren
Chalamah Geschrieben Freitag um 21:47 Autor Geschrieben Freitag um 21:47 Helge Fauskanger hat es ja auch hinbekommen. Kennt den jemand persönlich? Kann man den mit sowas belästigen? Ich nutze ja auch Neo Qwenya und reduziere auch gerade mein Vokabular leicht. Meine Geschichte ist ja auch keine wo ich moderne Begriffe brauche. Ich bin optimistisch! Zitieren
Maethnibenis Geschrieben Samstag um 11:23 Geschrieben Samstag um 11:23 @Chalamah: Dann wünsche ich dir viel Glück. Ich bekenne, ich habe mich vor etwa 20 Jahren mit Sindarin befasst. Insofern will ich nicht gänzlich ausschließen, dass David Salo und Helge Fauskanger die Sprachen tatsächlich weiterentwickelt und vielleicht auch vervollständigt haben. Von New Qwenya habe ich definitiv von dir zum ersten Mal gelesen. Was Helge Fauskanger selbst betrifft, habe ich mit Google-Suche einen Quenya-Kurs von ihm gefunden. Vielleicht hilft dir das weiter. 1 Zitieren
Chalamah Geschrieben Sonntag um 19:52 Autor Geschrieben Sonntag um 19:52 Ich muss sagen, dass ich zum einen sehr überrascht bin, wie "geil" so eine Buchrückseite aussieht. In der Tat sind SÄMTLICHE LLMs am Markt mit diesem Image komplett überfordert. Und es liegt nicht daran, dass die kein Quenya kennen, aber sie sind komplett überfordert Tengwar so zu lesen. Wenn ich ihnen aber das Gedicht in lateinischen Buchstaben gebe, ohne Kontext, dann können die besseren von ihnen das super auf Deutsch übersetzen (und da steht dann auch sinngemäß das, was ich erwarte) UND sie bestätigen dann ALLE, dass das dort im Bild auch steht. Nur sind hier aktuell total die Grenzen dieser Technologie erreicht. Frage: kann das von EUCH jemand lesen und übersetzen. Ich gebe darum extra nicht die lateinische Schrift-Version. Ich hoffe die Menschen gewinnen Zitieren
Elda Geschrieben Sonntag um 22:36 Geschrieben Sonntag um 22:36 Ich würde mich ja hüten davon auszugehen, dass ein mechanischer Papagei es hinbekommt, eine erfundene Sprache zu übersetzen. Also zumindest wenn ich ein sinnvolles Ergebnis erwarte. Die kriegen ja noch nicht mal lebende Sprachen ordentlich übersetzt (dafür gibt es auch bessere Machine Learning Modelle als LLMs). Hast du dich hier im Forum schon mal umgeschaut? Es gibt einen eigenen Bereich, der sich ausschließlich mit den Sprachen und Schriften Tolkiens befasst. Zitieren
Chalamah Geschrieben Sonntag um 22:43 Autor Geschrieben Sonntag um 22:43 Kleine Warnung: sollte jemand von euch auf den Gedanken kommen offiziell ein Buch zu schreiben in dem er explizit auf Tolkiens Werke Bezug nimmt, gar eine Art Spin-Off macht, oder Frodo bemüht, dann kratzt er sofort an der Copyright-Problematik. Die Tolkien Rechteinhaber sind wenig zimperlich. Gerade Quenya als Sprache ist hochgradig gefährlich, wenn man es nicht flankiert mit der Neo-Quenya Geschmacksrichtung, die dann die Community auf den Plan bringt. An sowas denkt der Fan immer zuletzt und dann schnappt die Gesetzgebung brutal zu - mit Recht. Also vorher abchecken. Zitieren
Chalamah Geschrieben Sonntag um 23:16 Autor Geschrieben Sonntag um 23:16 @Elda natürlich können diese künstlichen Plappergeie so eine Sprache nicht freihändig übersetzen - darum ja mein „Quiz“. Und bei etwas längeren Texten kriegen die bei jeder Sprache schnell den Flash, weil sie aktuell darauf schlicht nicht trainiert sind und wenn man sich das mal selbst überlegt, dann wäre das der Overkill für diese Dinger. Sie sind momentan eher darauf aus, dich schnell zu befriedigen. Trotzdem wissen sie sehr viel und man muss nur wissen, wie man das aktiviert. Bei Quenya kommt erschwerend hinzu, dass die Grundlagen nicht alle öffentlich sind und es auch kaum Beispiele gibt. Netterweise war der John (Tolkien) ein Profi in der Linguistik und noch dazu Akademiker. Er wollte ja damit was erreichen. Sowas kann man dann ausnutzen. Leider ist Quenya nicht das wohlgeformte Esperanto aber es ist auch nicht wirklich sehr „verschmutzt“ wie normale Sprachen, auch wenn John da bis an sein Ende dran rumgebastelt hat. Wählt man dann noch den Text so, dass die Quellsprache nicht das eigentliche Problem ist, kann man viel von den typischen Problemen umschiffen und man kann sich voll und ganz auf den künstlerischen Aspekt konzentrieren (als Verfasser). Was nicht heißt, es ist trivial. Pinsel und Farbe allein machen keinen Michelangelo und das verkennen viele, die Plappergeie als Knöpfchendrück-Autoren missbrauchen. Der Mensch ist da sehr gut trainiert, sowas sofort zu entlarven, wenn er sich denn kritisch mit dem auseinandersetzen will, was er konsumiert. Jeder erkennt typische Verkäufer sofort am Gelaber. Sind sie aber rhetorisch geschult, … Zitieren
Octopi Geschrieben vor 3 Stunden Geschrieben vor 3 Stunden Am 23.3.2026 um 00:16 schrieb Chalamah: Trotzdem wissen sie sehr viel Die wissen gar nichts. Das einzige was die machen, sind Spekulationen, was als nächstes kommen könnte, basierend auf Texten, die sie vorher gesehen haben. Garniert mit etwas Zufall. Im besten Fall sind die Spekulationen ziemlich gut, im schlimmsten Fall wird einfach wild fabuliert. Und wo wir schon bei Copyright sind: Auch für den Output von generativer KI gilt das Urheberrecht. Wer von generativer KI erzeugtes Material verwendet, begeht unter Umständen Urheberrechtsverletzungen (juristisch ist das noch nicht abschließend geklärt, aber die deutsche Industrie ist da grade sehr vorsichtig). 1 Zitieren
Chalamah Geschrieben vor 2 Stunden Autor Geschrieben vor 2 Stunden Natürlich besteht auf alles, was du veröffentlichst (ob KI generiert oder selber) ein Schutz der gegebenenfalls urheberrechtlich geschützten Sache (§23 UrhG). Wenn man nachweislich das zufällig macht, ist man wenigstens straffrei, aber das muss man auch erstmal nachweisen. In der EU sind reine KI generierte Werke gar nicht urheberrechtlich schützbar, weil man ja auch echt kein "Urheber" ist sondern maximal "Initiator" oder bestenfalls "Herausgeber". @Octopi bei dem Wissen-Thema kann man geteilter Meinung sein, warum ich den Begriff auch extra kursiv gesetzt hatte. Es gibt die Ansicht der Funktionalisten, die einfach so mal feststellen, dass Menschen nur biologisch funktionierende KIs sind. Das muss man nicht so unterschreiben, wie ich es auch nicht tue, zumal allein die Sensorik des Menschen sehr viel komplexer ist, als die der KI (momentan). Man muss aber auch zugestehen, dass man mit KIs versucht das menschliche Denken nachzubauen (die reine Funktionsweise). Aber für mich ist das alles nicht wichtig. Wenn man sie nutzt und berücksichtigt, wie das Resultat stochastisch ermittelt wird, kann als Mensch sehr wohl Vorteile haben. Mit einem Hammer kann man ja Nägel auch besser in Wände hauen als mit blossen Händen, aber auch seinen Daumen verletzen. Aktuell wird aus meiner Sicht eine Art "Grabenkampf" inszentiert. Aus Angst? Aus Unwissen? Die einen bezeichnen KI gleich als "böse" und unterstellen "Absichten" ... aber ... ein Hammer ist auch nicht "böse", nur der Mensch, der Böses damit tut. Oder die Dinger wären falsch trainiert - nicht ganz an den Haaren herbeigezogen. Dafür sind OpenSource Modelle gut. Die Dinger sind als Werkzeuge glaube ich inzwischen nicht mehr aufzuhalten. Wenn man mich gefragt hätte, wäre ich dagegen gewesen, diese Technologie einfach mal so unter die (bösen) Menschen zu bringen. Machen wir mit Atombomben oder Killerviren ja auch nicht. Passt nicht ganz der Vergleich, weil KIs so saueinfach kopierbar sind. Aber hätten die das nicht gemacht, hätten es andere kurze Zeit später getan. Und verbieten ... wer denn, warum denn? Wir sind wohl reif für so eine Problematik .... und es wird sehr bald mehr kommen, was uns allen echt noch mehr auf den Sack gehen wird - allein die Sache mit den Enzymen (weisse Biotechnik). Und mir wird ganz anders. Und weil das so ist, darum hab ich ja mein Buch wegen der KI geschrieben, das echt davor warnt, was passiert, wenn KI uns als Menschheit beherrscht. Zitieren
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