9. Dezember 201312 J. Der NZ Herald berichtet, dass britische Wissenschaftler unter Nutzung des IPCC Modells versucht haben das Klima von Mittelerde zu untersuchen. Die Ergebnisse, verfasst aus der Perspektive von Radagast dem Braunen, gibt's hier: http://www.bristol.ac.uk/news/2013/10013-english.pdf.
9. Dezember 201312 J. OMG!!! Genau der selbe Kram den ich a der Uni lesen muss.... bloß erfrischend anders!! Danke
27. Januar 201412 J. Ersteller Ein Nachtrag: Diejenigen, die keine Lust haben den obig verlinkten, wissenschaftlichen Aufsatz zu lesen, kann ich Florian Freistetters kurzen Artikel empfehlen, der anschaulich zusammenfasst, worum es in diesem Aufsatz geht.
28. Januar 201412 J. Das "magische Klima" in den Ring-Refugiën oder gar in Aman kann dieser meteorologische Ansatz natürlich nicht erfassen.
28. Januar 201412 J. Ersteller Das "magische Klima" in den Ring-Refugiën oder gar in Aman kann dieser meteorologische Ansatz natürlich nicht erfassen. Dies dürfte ohnehin nicht die Absicht der Autoren des Papers und des Artikels gewesen sein. Ich finde die vorliegenden Texte sind ein Beispiel wie öffentliche Wissenschaftskommunikation aussehen sollte. Denn es sollte doch ein Ziel der Wissenschaft sein, komplexe Sachverhalte (hier u.a. das IPCC-Modell) auf leicht zugängliche und verständliche Weise den Nichteingeweihten vorzustellen. Sprich das neu gewonnene Wissen weiterzugeben. Und eben das haben die Autoren hier versucht, denke ich.
4. Februar 201412 J. Ich weiß nicht. Irgendwas an diesem wissenschaftlichen Entzauberungsversuch Mittelerdes macht mich mißtrauïsch. Wäre es eventuëll denkbar, daß der Artikel auch eine politische Dimension hat (wie ja grundsätzlich alles, was vom IPCC kommt)? Vordergründig wirkt das Projekt wie eine originelle Fan-Fleißarbeit. Aber möglicher Weise sollen damit Hoch-Nerds, Berufsträumer und anderes kreatives Human-Kapital aus ihrem Elbenbeinturm gelockt und zum Thema „Klimawandel“ politisiert werden.
4. Februar 201412 J. Ersteller Ich konnte hier keine politische Interessen erkennen. Zudem ist mir oben eine sprachliche Ungenauigkeit unterlaufen, denn ich schrieb, dass man das IPCC-Modell verwendete; tatsächlich wurde jedoch nur ein zum IPCC-Modell ähnliches Modell verwendet. Somit ist unklar, wie weit überhaupt die IPCC-Politik hier einen Einfluss hat. Anmerkung: Der Link im ersten Beitrag funktioniert zur Zeit nicht. Keine Ahnung ob das Dokument verschoben wurde, oder ob der Link nur vorrübergehend nicht funktioniert. Daher lässt sich die Frage der Politisierung vorerst wohl nicht weiter klären.
6. Februar 201412 J. Die Instrumentalisierung eines Kunstwerks durch Dritte für politische Zwecke ist in meinen Augen nie etwas Gutes.
6. Februar 201412 J. Es gibt aber wohl einen Unterschied, ob ich z.B. sage Hobbits würden Partei X wählen oder Müsliriegel Y essen, oder behaupte, dass Tolkien mit seinem Werk die Ideologie Z darstellt, oder ob ich ein Thema das vielleicht nicht jeder so leicht versteht leichter verdaulich verpacke. Abgesehen davon finde ich es wichtig mal die Nase raus in die richtige Welt zu strecken und nicht nur im Elfenbeinturm (der im übrigen etymologisch mit Elfen nichts zu tun hat - war das mit dem Elbenbeinturm ein Scherzchen?) zu sitzen.
6. Februar 201412 J. Man kann ja sehr gut Tolkiens Philosophie ins eigene Leben transferieren, ohne dabei seine Literatur für politische Zwecke zu (miss)brauchen.
4. September 201411 J. Obwohl Tolkien sehr genaue Beschreibungen auch in Bezug auf Wetter und Klimabedingungen abgegeben hat, war das Klima der äusseren Umwelt noch kein Thema für ihn und die Allgemeinheit. Hier eine (zeitlich verschobene) Andersdarstellung: http://www.goethe.de/ges/umw/prj/kuk/fot/ser/deindex.htm
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