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  1. Padogas Tuk

    Padogas Tuk

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  2. Alaric Skaldorson

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Inhalte mit guter Reputation für 16.01.2024 in Beiträge

  1. Meriadoc Brandybuck
  2. Padogas Tuk
    Pados Hand sirrte, als ob er in einen Ameisenhaufen gegriffen hatte und sein Hemd strangulierte ihn fast. Aber er war auch sauer, grottentief sauer. „Ihr verdammten sturköpfigen Zwerge!“ schimpfte er. „Nichts als Ärger hat man andauernd mit euch. Entweder verteidigt ihr ständig die Ehre eurer weiblichen Verwandten, obwohl man gar nichts böses wollte oder ihr greift einen an und man weiß noch nicht mal warum. Du, verflixter Alaric, wärst überhaupt nicht mehr am Leben, wenn ich den Keiler nicht abgelenkt hätte und ihm das Messer ins Auge geworfen hätte. Du hättest gar kein Messer mehr gehabt, mit dem du ihn hättest umbringen können. Schon mal drüber nachgedacht? Und was ist der Dank? Das ich hier gleich von dir um die Ecke gebracht werde! Ich bin euch so satt. Wehe du bringst mich hier um, dann kündige ich dir die Freundschaft, du hohlbirniger Knallkopf!“ Seine Augen sprühten Feuer, während er dem Zwerg mit mehr Kraft, als dieser erwartet hätte in den Bauch trat.
  3. Padogas Tuk
    Pado sandte ein kleines Stoßgebet zu allen erreichbaren Valar und begann zu singen: The sunlight will not reach this low Deep, deep in the mine Never seen the blue moon glow Dwarves won't fly so high Fill a glass and down some mead! Stuff your bellies at the feast! Stumble home and fall asleep Dreaming in our mountain keep (Und hier das Lied) Und mit jeder Zeile kletterte er höher. Sicher war sicher...
  4. Alaric Skaldorson
    Sein Gegner sackte zusammen und rührte sich nicht mehr. Gut, der war erledigt. Alaric atmete schwer, und seine Sicht wurde etwas klarer. Gleichzeitig fielen ihm die anderen Orks ein, die noch an der Lichtung sein mochten. Doch um sich denen zu widmen, brauchte er seine Waffen zurück, entschied der Zwerg, ein wenig ruhiger werdend. Beide Wurfäxte und sein Messer mussten da oben noch irgendwo liegen. Wenn er sie noch vor der vollständigen Dunkelheit finden wollte, musste er sich sputen. Entschlossen stapfte er den Weg zurück, den er gekommen war, und liess den Hobbit unbeachtet liegen. Wenn sich ihm noch ein Gegner in den Weg stellen würde, nun, mit dem würde er auch so fertig.
  5. Ilumiel
    Sein Brüllen erschütterte Mark und Bein, sein Knurren ließ das Blut in den Adern gefrieren - sowohl rotes als auch schwarzes, und der Hass in seinen Augen ließ die Orkbande auseinanderstürzen, als wäre heiße Lava mitten unter sie gekommen! Einen von ihnen hatte er direkt bei seinem Ansturm mit dem Kopf Seite geschleudert und es war deutlich zu sehen, dass dieser nie wieder das Tageslicht erblicken würde; einen weiteren hatte er unter seinen riesigen Pranken festgenagelt. Noch erklang sterbendes Röcheln, aber in einem Augenblick würde auch dieser den letzten Lebenshauch ausstoßen - sein Brustkorb war komplett zertrümmert. Er hatte nicht einmal genügend Luft, um das Blut auszuhusten, das sich in seinem Hals gesammelt hatte. Gurgelnd ging sein Leben zuende. Orks!!! Er hasste diese Kreaturen so abgrundtief, wie man nur etwas hassen konnte! Mit einem weiteren Brüllen sprang er in die Gruppe Flüchtender. Panisch kreischend suchten sie Rettung, indem sie ihren Nebenmann dem Bären zuschubsten. Einer nach dem anderen fand einen blutigen und äußerst schmerzhaften Tod. Mit blutroten Lefzen und schwitzigem Fell sah der Bär sich schließlich um und erkannte… noch einen Gegner! Aber dieser roch anders, unbekannt. Dies war kein Ork, und auch nichts, was er sonst schon einmal gewittert hätte. Einen Sekundenbruchteil hielt der Bär inne, doch an seiner Aggressivität und der Mordlust in seinen Augen änderte sich nichts.
  6. Padogas Tuk
    Pado donnerte mit dem Kopf auf einen Stein und die Welt wurde schwarz um ihn.
  7. Alaric Skaldorson
    Der kurzgewachsene "Ork" zappelte in seinem Griff, schimpfte und fluchte, merkwürdigerweise in der Gemeinsprache. Irgendwas über sture Zwerge und die Ehre von Zwergenfrauen. Alaric konnte sich keinen Reim darauf machen und drückte fester zu, um ihn zum Schweigen zu bringen. Was allerdings nicht gelang: er zeterte weiter. Und jetzt nannte er sogar seinen Namen! Der Zwerg stutzte und lockerte seinen Griff. Woher bei Mahal kannte der ihn??? Und irgendwie sah der Wicht auch viel zu sauber und ordentlich für einen Ork aus. Und stank auch nicht so widerlich wie diese. Alaric schüttelte den Kopf, um seine vernebelte Sicht zu klären. Irgendwas stimmte hier nicht. Doch seine Wut verhindete, dass er sich ordentlich fokussieren konnte und die Wahrheit erkannte. Er zögerte und atmete ein paar Mal durch, während sein Gegner Irgendwas von Dank und Freundschaft faselte, was keinerlei Sinn ergab. Den Moment benutzte sein Widersacher, um ihn heftig zu treten. Alarics Schmerzenpfinden war zwar nahezu ausgeschaltet, dennoch brachte ihn der Tritt aus dem Konzept. Und fachte seine Wut neu an! Er riss den Anderen zur Seite und warf ihn schwungvoll zu Boden, kniete sich neben ihn und schüttelte ihn wie ein Fuchs ein Kaninchen.
  8. Ilumiel
    Ilumiel war deutlich anzusehen, was sie gerade dachte: Der Zauberer hat den Verstand verloren! “Das ist Alarics Helm und wenn die beiden nicht in spätestens drei Minuten hier auftauchen, dann werde ich sie suchen gehen!“ antwortete sie gereizt. „Warum müssen eigentlich alle Mitglieder dieser Gruppe dauernd irgendwohin verschwinden!? Kann nicht einfach jeder hier seinen Job machen und es damit gut sein lassen???“ Es sprach die Sorge aus ihren Worten, aber langsam war sie die Warterei und Ungewissheit wirklich leid. Zumal sie alle wussten, wie instabil ihr Zwerg zuweilen sein konnte.
  9. Padogas Tuk
    ||:Mirabella wurde immer unruhiger. Sie ging zum Feuer, schaute nach dem Wasser, ging wieder zurück, setzte sich, stand wieder auf. Drehte sich im Kreis und musterte die Umgebung. Setzte sich, raufte sich die Haare und stand wieder auf um nach dem Wasser zu schauen... :|| (Bitte in Wiederholungsschleife denken, bis die Abgängigen wieder auftauchen - falls sie denn auftauchen... - falls sie nicht auftauchen hat Mirabella ein Problem und irgendwer müsste den Resetknopf drücken).
  10. Alaric Skaldorson
    Alaric brachte die Felsen hinter sich, ohne dass weitere Pfeile flogen. Ohnehin achtete er nicht auf seine Sicherheit in seinem vernebelten Zustand. Wo war sein Gegner abgeblieben? Der war nirgends zu sehen, und unmerklich war es dunkler geworden. Eine Wolkenwand hatte sich vor die bereits tief stehende Sonne geschoben. Für einen Menschen war es bereits recht duster, aber Zwerge hatten eine ausgezeichnete Nachtsicht. Und der Zustand, in dem Alaric sich befand, schärfte seine Sinne zusätzlich. Und so bemerkte er eine rasche, huschende Bewegung nahe einiger Felsen wenige hundert Schritte voraus. Ohne Zögern stürmte er los, über Stock und Stein, quer durch Gesträuch und Brombeerranken. Weiter vorne hatte sein Gegner offenbar bemerkt, dass er gesehen worden war. Eine kleine Gestalt rannte in schnellem Lauf in weitem Bogen einen Pfad hinunter, der einen steilen Hügel umrundete. Der Zwerg war noch ein Stück hinter ihm. Statt ihm zu folgen, sprang er nach links und schlidderte den grasigen Hang hinunter, an Steinen und Dornensträuchern hängenbleibend, sich einmal überschlagend und mühsam wieder fangend. Und landete wenige Schritte hinter der Stelle auf dem Pfad, wo der vor Erschöpfung keuchende Hobbit gerade eben vorbei gerannt war. Der Zwerg rappelte sich hoch und jagte ohne Anzeichen von Ermüdung hinter Pado her. In der nächsten Kehre des Pfades hatte er ihn eingeholt.... Ein Hechtsprung riss seinen Widersacher zu Boden, Alarics Hand umschloss die Hand seines Gegners, die den Bogen hielt, drehte sie und winkelte sie zu dessen Arm, wobei seine Finger sich um das Handgelenk des Gegners schlossen und zu drückten. Mit einem gequälten Keuchen ließ sein Widersacher den Bogen los. Die Waffe fiel zu Boden. Knurrend ergriff Alaric die Aufschläge von Pados Rock mit beiden Fäusten , riss seinen Gegner hoch und pinnte ihn gegen einen glatten Felsen am Wegrand, so dass die Füße des Hobbits in der Luft zappelten. "Hab ich dich! Wurde auch Zeit!" Jetzt würde er kurzen Prozess mit dem anderen machen. Eine Waffe war dafür nicht nötig.
  11. Padogas Tuk
    Pado hatte nicht darauf gewartet, dass Alaric sich befreien konnte. Sobald er die beiden Pfeile auf den Weg gebracht hatte, hatte er sich der Gaben der Hobbits bedient und war leise weggeschlichen. Nachdem er einige hundert Meter durch Felsen durchsetztes Unterholz zwischen sich und den rasenden Zwerg gebracht hatte, versteckte er sich zwischen weiteren Felsen und überdachte seine Möglichkeiten: Er war am Zweifeln, was hier das Beste war. So etwas hatte er noch nicht erlebt. Als Alaric das letzte Mal ausgetickt war, hatten er und Mirabella ihn mit gezielten Kastanienwürfen ins Land der Träume geschickt. Doch hier stand er alleine und war sich nicht sicher, ob er diesen Wurf mit genug Wucht alleine ausführen konnte. Wenn nicht wäre er geliefert. Hätte er mal seine Schleuder mitgenommen... Wie lange mochte der Zwerg so abgedreht bleiben? Hm, Pado sah drei Möglichkeiten. Den Zwerg wieder ohnmächtig schlagen, werfen, schießen oder ihn rasen lassen, bis er von selbst umfiel. Das konnte ja nicht Jahrzehnte so weiter gehen. Und in Verbindung mit Lösung 2, zum Lager zurückschleichen und die Gefährten warnen und von Ardagast Rat einholen. Nun, Pado machte sich unhörbar leise auf den Weg. So laut wie der Zwerg unterwegs war, hätte jeder Elb ihn erschießen können. Aber das war eine Lösung, die Pado nicht mal ansatzweise in Erwägung zog.
  12. Alaric Skaldorson
    Verdutzt starrte Alaric auf die zwei Pfeile, die aus seiner Hose ragten. Den ersten konnte er erreichen und riss ihn ohne weitere Umstände heraus, wobei er einen grossen Dreiangel in seiner Hose hinterließ. An den anderen kam er schlechter heran, und der stak mit der ganzen Spitze im Baum. Alaric ruckelte und zerrte an dem Schaft, der sich aber nicht rührte. Also versetzte er dem Pfeil einen seitlichen Handkantenschlag, der das Holz zersplittern ließ. Dass ein oder zwei Splitter seine Haut durchbohrten, nahm er gar nicht wahr in seiner Raserei. Die Eisenspitze blieb im Baum stecken, doch den abgebrochenen Schaft konnte der Zwerg nun aus seiner Hose ziehen. Er war frei. Und rannte schnurstracks auf den Felsen zu, von wo die Geschosse gekommen waren.
  13. Padogas Tuk
    Dachte Alaric zumindest, doch Pado stand nicht länger da, wo Alaric ihn vielleicht vermutete. Während Kaninchenfreund Nr. 1 auf dem Zwerg gelandet war, hatte Pado ganz schnell Kaninchenfreund Nr. 2 und seinen Bogen geschnappt, die ja noch friedlich neben einander im Gras lagen. Eine gekonnte kleine Seitenrolle später, fand sich der Hobbit in Deckung zwischen den Felsen, durch die sie vorhin die Lichtung betreten hatten. In der Hoffnung den Zwerg abzulenken, warf er Kaninchen Nr. 2 nahe vor Alarics Gesicht vorbei. Der taumelte tatsächlich etwas zur Seite und stieß mit der Hüfte gegen einen Baum. Das war Pados Gelegenheit. Mit einer schnellen Folge von 2 Pfeilen rechts und links, pinnte er Alarics hinteres Hosenbein an dem Baumstamm fest. Was ein Glück, dass der Zwerg etwas weitere Hosen trug!
  14. Alaric Skaldorson
    Etwas flog durch den roten Nebel auf ihn zu, Alaric versuchte sich noch zu ducken, doch es war zu spät. Etwas Pelziges sprang ihm mitten ins Gesicht , und Alaric riss schützend die Hände vor die Augen, um diese vor dem Tier zu schützen. FLAPP...das Fellknäuel rutschte nach unten, zwei lange Ohren streiften Alarics Nase. Nanu..seit wann griffen Kaninchen Zweibeiner an??? Konsterniert starrte der Zwerg den toten Hoppler an, der zu Boden fiel, dann konzentrierte er sich erneut auf seinen Gegner, und sprang in langen Sätzen auf diesen zu.
  15. Padogas Tuk
    "Also, jetzt reicht es aber mal!" Pado wurde langsam ernsthaft wütend. Mit einem Hechtsprung rettete er sich aus der Wurflinie. Wie konnte er den Zwerg nur aus seiner Trance wecken? Er wüsste wirklich zu gerne, was der Zwerg wieder sah statt eines langsam außer Puste kommenden Hobbits. Der Sprung hatte ihn unmittelbar neben die beiden vergessenen Kaninchen geführt. Eines der Kaninchen grapschen und mit so viel Kraft wie möglich auf den Zwerg werfen, war eine Sache von ein paar Sekunden. Und das Tierchen knallte mit fliegenden Ohren Alaric genau auf Nase und Stirn.
  16. Alaric Skaldorson
    Dutzende Orks waren plötzlich auf ihn zu gestürmt, und gerade noch hatte er ihrem Angriff ausweichen können. Nur ein einziger hatte es geschafft, ihn zu packen. 'Na warte, gleich hab ich dich!' schoß es dem wütenden Alaric durch den Kopf, als der klein gewachsene Angreifer sich zur Flucht wandte. Der Zwerg setzte ihm nach, doch er kam nicht zum Stich, der Widersacher duckte sich, sprang zur Seite, und rannte in Zickzacksprüngen davon wie ein aufgescheuchter Hase...der Zwerg hinter ihm her. Der Gegner blieb kurz stehen, gestikulierte und rief etwas, was Alaric nicht verstand, das gab ihm die Gelegenheit zum Wurf. Sirrend verließ der Dolch seine Hand und flog durch den roten Nebel auf seinen Widersacher zu.
  17. Padogas Tuk
    "Wow, Alaric, ganz langsam!" Pado hatte zwar versucht Alaric nicht zu berühren, aber an irgendeinem Punkt war diese Gedanke durch seine Fürsorge für den Freund verdrängt worden. Und jetzt ging dieses Elend wieder los! Pado, zwar mit einigen Blessuren von des Keilers Hufen übersäht, war glücklicherweise trotzdem weniger verletzt und agiler als sein durchdrehender Freund. Daher schaffte er es immer wieder diesem auszuweichen, wenn er versuchte ihn mit Pados eigenem Dolch zu treffen. 'Es müsste einen Mechanismus geben, dass das eigene Messer einen nicht angreift! Es wäre sehr praktisch, wenn das Messer seinen Herrn erkennen würde!' Aber da dies nicht so war, sahen einige kreisende Krähen zwei Zweibeiner in einer merkwürdig zickzackförmigen Verfolgungsjagd über die Lichtung springen.
  18. Alaric Skaldorson
    Alaric sprang hoch, als er an der Schulter gefasst wurde, und wich zwei Schritte zurück. Bevor er unvermittelt den Dolch hoch riss und zum Angriff überging.
  19. Padogas Tuk
    Pado war fast schon den Baum herunter als das monströse Wildschwein seinen letzten Röchler auf Alaric ausstieß. Doch der Zwerg schaffte es, dank seiner kräftigeren Statur selbst unter dem Tier hervor. Der Hobbit schüttelte den Kopf: "Alaric, das war ein wahres Kunststück an Überlebenswillen. Ich glaube, ich wäre schon zu einem viel früheren Zeitpunkt dahingewesen." Er musterte den Zwerg eindringlich von oben bis unten. Sein Freund war derartig von oben bis unten mit Blut bedeckt, dass er einfach nicht erkennen konnte, was von ihm und was vom Keiler stammte, bis auf die Verletzung am Bein. Die war sehr offensichtlich. Einen kurzen Moment ließ er dem Zwerg noch zum Atem holen, dann fragte er: "Meinst du, du kannst aufstehen? Oder geht das mit dem Bein nicht?"
  20. Alaric Skaldorson
    Durch den roten Nebel zischte etwas Flirrendes heran und Alaric zuckte zurück. Dann landete ein Messer im Auge des Keilers, welcher schrill quiekte und sich aufbäumte. Der Zwerg nutzte den Moment und riss die Waffe an sich. Nun in jeder Hand ein Messer stellte er sich dem rasenden Untier, dass der Schmerz nur umso wütender gemacht hatte und dass um sich biss und schlug. Obwohl seine Welt in Rot getaucht und verschwommen war und er nur das Schnauben des Keilers hörte, erkannte Alaric seinen Vorteil und nutzte ihn, in dem er sich auf der blinden Seite des Tieres bewegte. Er platzierte Stich um Stich, weder auf die scharfen Hauer des Keilers achtend noch auf dessen spitze Zähne. Bald war das frische Gras um beide blutrot. Das Tier wurde zunehmend schwächer. Die Kraft des Zwerges jedoch schien nicht zu ermüden. Er wich einem heftigen Hauerstoß aus, sprang neben das riesige Tier und trieb seinen Dolch hinter dessen Schulterblatt in seinen Körper, wo er stecken blieb. Wieder quiekte das Wildschwein laut auf, blutiger Schaum tropfte von seinem Maul und es warf sich herum, um seinen Angreifer zu erledigen. Da geschah es... Alaric rutschte auf dem schmierigen Gras aus und schlug lang hin. Binnen Augenblicken war das Monstrum über ihm, um ihm den Garaus zu machen. Der Zwerg hörte von weiter Ferne einen entsetzten Aufschrei, konnte dessen Herkunft aber nicht ausmachen. Im roten Nebel tauchte über ihm das Maul des Keilers mit seinen spitzen Hauern auf. Doch statt zu versuchen, sich aus der Gefahrenzone zu bringen, hob er seinen verbliebenen...Pados...Dolch und zog ihn dem Untier mit aller Kraft durch die Kehle, erst dann warf er sich zur Seite. Ein gurgelndes Grunzen folgte, ehe das schwere Tier in die Knie brach und röchelnd versuchte, wieder aufzustehen, doch vergeblich. Es brach endgültig zusammen und Alaric wurde fast unter ihm begraben, der Keiler landete auf seinen Füßen und nagelte ihn am Boden fest. Mit Mühe und Not konnte Alaric seine Beine befreien und unter dem toten Wildschwein hervor kriechen. Schwer atmend kniete er neben dem besiegten Gegner.
  21. Padogas Tuk
    Pado biss die Zähne zusammen. So schnell konnte ein einfacher Jagdausflug in Chaos ausarten. Warum hatte er nur seinen Bogen neben die beiden Kaninchen gelegt und warum hatten sie den Keiler nicht kommen hören? Da dieser derzeit etwas irritiert war durch Alarics Fausthieb, nutzte er die Gelegenheit und warf sein Messer, das im linken Auge des Wildschwein landete. Vielleicht half das Alaric.
  22. Alaric Skaldorson
    Einen kurzen Moment lag der Zwerg halb betäubt am Boden, doch dann schüttelte er den Kopf und rappelte sich auf. Roter Nebel wallte vor seinen Augen, der Schmerz in seinem Bein verschwand und unbändige Wut trat an seine Stelle. Alarics Hand fuhr zu seinem Stiefel..doch da war nichts. Beide Wurfäxte hatte er bereits eingesetzt. Seine Kampfaxt lag im Lager. Mit den Hufen scharrend und schnaubend griff der Keiler erneut an. Alaric jedoch rührte sich keinen Fußbreit von der Stelle, als das riesige Tier auf ihn zu stürmte. Er wartete. Im letzten Moment sprang er mit einem Kampfschrei einen Schritt zur Seite und hieb dem Tier seine Faust auf den empfindlichen Rüssel, wobei einer der messerscharfen Hauer seine Hand auf riss. Der Zwerg schien es nicht zu spüren, er ergriff seinen Dolch im Gürtel und griff seinerseits den Keiler an, der quiekend zurück gesprungen war.
  23. Padogas Tuk
    "Verdammte Wildschweinrotte, Alaric!" Der Hobbit zerrte an einem Tannenzapfen um ihn direkt dem Wildschwein zwischen die Augen zu werfen. Das irritierte den Keiler nur kurz.
  24. Alaric Skaldorson
    Alaric hatte Pado losgelassen und ihm einen Schubs gegeben, dabei warf er einen Blick über die Schulter. Mahal, woher kam dieser Wargreiter plötzlich? Und wer war der schmächtige Mensch, der da stand und Pados Handschuh trug?? Ein Pfeil sirrte und warf den Reiter vom seinem Warg, welcher sich auf den unbekannten Menschen stürzte. "..aric !" Der Schrei riss den Zwerg aus seinem Starren, er blinzelte, und da war nur der Keiler, der auf ihn zu rannte und schon sehr nahe war. 'Verdammte Visionen!' schoss es Alaric durch den Kopf, und er hechtete auf den Baum zu, an dem Pado bereits hinauf kletterte, drehte sich kurz um und schleuderte seine verbliebene Axt auf das Untier. Diesmal traf er besser. Die Waffe blieb in der Flanke des Tieres stecken, doch der Winkel war zu ungünstig, um wirklich Schaden anzurichten. Immerhin hemmte der Wurf den Lauf des Keilers, und Alaric sprang am Stamm empor und begann sich hochzuziehen. RUMMS! Der Baum erzitterte unter dem Anprall des massigen Tieres. Alaric fasste gerade nach einem höheren Ast, seine Hand rutschte ab. Er konnte sich gerade noch so an einem tieferen Astansatz abfangen, rutschte durch die Aktion jedoch ein ganzes Stück nach unten. Durch ein paar Äste sah er ein Tor... 'Hier war doch vorhin noch kein Tor...' und davor den Fremden, den der Warg am Arm gepackt hatte. Dann loderte dessen Handschuh plötzlich auf, das Feuer ergriff den Warg.... und Alarics Bein! Ein heisser Schmerz schoss durch seine Wade, und als Alaric nach unten blickte, rammte ihm der Keiler zum zweiten Mal seinen Hauer in das Bein kurz über dem Stiefelschaft. Der Anprall war so heftig, dass Alaric den Halt verlor und mit einem Schrei zu Boden stürzte.
  25. Padogas Tuk
    Pado hatte sich flach auf den Boden geworfen und den Kopf mit den Armen bedeckt, als er den Keiler losstürmen sah. Das half insofern, dass er zwar dessen Hufen aber zumindest nicht die Hauer abbekam. Sobald der Zwerg ihn packte, strauchelte er mit und hechtete zusammen mit ihm in ein kleines Gebüsch am Fuße einer Kiefer, von wo aus sie mit von Panik getriebenen Sprüngen, die unteren Äste erreichten. Noch während die beiden sich hochzogen, krachte der Keiler mit Wucht gegen den Stamm, so dass der ganze Baum bebte.
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