Ach ja, ich hätte auch noch eine Idee fürs Rpg:
Ich würde gerne, aber nur wenn alle damit einverstanden sind, der Gefährtengruppe noch einen bösen Chara zufügen, also einen Gefährten, der eine von Saurons Spionen ist, und die Aufgabe hat, herauszufinden, wo sich der eine Ring befindet.
Der Chara wäre folgender:
Name: Adrik
Alter: 28
Aussehen:
Siehe unten
Geschichte: Adrik wurde als Sohn armer Bauersleute in einem kleinen Dorf in Gondor geboren. Während seiner Kindheit gab es viele schlechte Ernten, und er lernte schon früh Hunger und Tod kennen. Seine fünf jüngerenGeschwister starben alle im Kleinkindalter, und er hat das Sterben jedes Mal miterleben müssen, da die ganze Familie in einer strohgedeckten Hütte in einem Raum lebte, wie viele Bauern in Gondor. Nur er und sein älterer Bruder Adoras haben diese von Hungersnöten geprägte, schwierige Kindheit erlebt. Als Adrik 11 Jahre alt war, zog sein 8 Jahre älterer Bruder hinaus in die Welt, nachdem er in der Dorfschenke von einem wohlhabenden Haradrim angesprochen wurde, es gebe Arbeit für ihn.
Weil er in dem kleinen, ärmlichen Dorf für sich keine Zukunft sah, ging Adoras mit dem Mann aus Harad. Drei Jahre später kehrte er in das Dorf zurück, gut genährt und als reicher Mann in feiner Kleidung. Adoras war in Saurons Dienste getreten und arbeitete als Spitzel für den dunklen Herrscher, war durch dieses schmutzige Geschäft zu Reichtum gekommen. Da war Adrik 14 Jahre alt und seine Eltern waren kurz zuvor beide hintereinander an einer schweren Grippe gestorben, vom Hunger geschwächt, waren sie für das Virus leichte Opfer gewesen. Adrik hatte Glück gehabt, er hatte überlebt, war jedoch immer noch, wegen seine Mangelernährung, kränklich.
So war er sehr erleichtert, als sein Bruder ihn mit nach Mordor nahm, und ihm unterwegs in den Gasthäusern, in die sie einkehrten, alles bestellte, was er haben wollte. Da schwor Adrik sich, dass er niemals wieder arm sein wollte, niemals wieder ständig dem Tode nahe sein wollte. Er wollte nicht enden wie seine Eltern und seine toten Geschwister.
Sauron schickte den 14jährigen Jungen, nach einer kurzen Kampfausbildung mit einer gefälschten Abstammungsurkunde, die ihn als unehelichen Sohn von Denethors Cousin 5. Grades namens Garwulf auswies, nach Minas Tirith.
Dank der gefälschten Adelspapiere bekam Adrik die Möglichkeit, in Gondor zum Gardist ausgebildet zu werden, eine Möglichkeit, die nur den Söhnen adeliger Eltern gegeben wurde. Der heranwachsende Bauernsohn erhielt nun eine Kampfausbildung wie viele Adelssöhne in Gondor, mit der Möglichkeit, später in die Leibgarde Denethors aufgenommen zu werden.
Denethor, der zu dieser Zeit schon dem Palandir verfallen war, hatte sich nie für seine entfernten Cousins interessiert, und wusste gar nicht, dass sein entfernter Cousin gar keinen Sohn hatte.
Adrik entwickelte großen Ehrgeiz während seiner Ausbildung, und als der Ringkrieg begann, hatte er sich bis zum Hauptmann hochgearbeitet, und gehörte zu Denethors besten Soldaten.
Saurons Ziel, einen nicht so leicht zu erkennenden Spion in Gondor zu etablieren, war aufgegangen.
Als Gerüchte von einem Zauberring bis nach Gondor drangen, entschied Denethor sich dafür, seinen Hauptmann mit nach Imladris zu schicken, als Leibgardist für seinen Sohn Boromir.
Doch anstatt, wie von Sauron gewollt, Boromir und dessen Gefährten zu folgen, schließt Adrik sich der anderen Gruppe an, weil er glaubt, dass der eine Ring sich bei dieser Gefährtengruppe befindet, und nicht bei der, mit der Boromir reist.
Er hofft, dass er, indem er Sauron den Ring bringt, einer der mächtigsten Männer in Mittelerde werden kann. Die Armut, die er in seiner Kindheit erlebt hat, und den Tod seiner Geschwister, will er einfach nur vergessen.
Er gibt sich freundlich und charmant, und keiner kam jemals auf die Idee, dass er ein Diener des Bösen sein könnte. Die meisten Leute, mit denen er zu tun hat, halten ihn für einen netten, schüchternen jungen Mann, denn es fällt ihm nicht schwer andere Menschen für sich zu gewinnen.
Eigenschaften: Er ist sehr ehrgeizig und setzt sich selbst hohe Ziele, die er um jeden Preis erreichen will. Andere Menschen zu täuschen fällt ihm leicht, da er sich sehr charmant geben kann.
Der Tod seiner Geschwister und Eltern, den er immer hautnah miterleben musste, hat ihn emotional abgestumpft, und er lässt keine Gefühle mehr zu, da er schon als Kind gelernt hat, dass Verluste geliebter Menschen sehr weh tun. Echte Freunde hat er nicht, er freundet sich mit anderen Menschen nur an, wenn es seinem Vorteil dient, und Sauron es von ihm verlangt, zur Tarnung.
So, das war der Chara.
Wie gesagt, ich dachte mir, das könnte interessant sein, einen bösen Chara, der aber nett und freundlich tut und in der Gefährtengruppe kaum auffällt, einzufügen.
Aber der Chara kommt natürlich nur rein, wenn ihr einverstanden seid, ansonsten kommt er nicht ins Rpg.
Ich werde die nächsten Tage keine Zeit haben um online zu gehen, bin aber Anfang nächster Woche wieder da, und werde dann das Rpg eröffnen.
Und wie gesagt, wenn ihr den Chara nicht im Rpg haben wollt, könnt ihr das auch gerne sagen, das ist für mich absolut okay.