Ein würdiges Staffelfinale, actionreich und voller Überraschungen, aber auch mit möglichen Neuanfängen für zwei meiner Lieblingsfiguren: Arya Stark und Tyrion Lannister.
Cersei plant den Aufstand gegen ihren Vater. Da kommt es ihr ja sehr gelegen, das Tyrion ihn tötet. UNd da ist sie wieder diese merkwürdige Beziehung zwischen Cersei und Jamie. Ich frage mich auch hier wieder, wie Jamie das alles mit sich machen lassen kann. Wenn Cersei will muss er springen. Mir ist schleierhaft wie er diese Frau lieben kann. Und Tywin hat wirklich nichts von der Liebe seiner beiden Kinder gewußt. Kaum zu glauben. Aber wahrscheinlich hat er nur gedacht, solange es niemand ausspricht ist es nicht wahr. Und nun macht Cersei es wahr. Ich bin froh, das der Alte aus dem Spiel ist. Obwohl mit Cersei kommt es ja jetzt alles nur noch schlimmer. Sie wirft ihrem Vater vor, ihren Sohn Tomen zu beherrschen (klauen in ihn geschlagen). Aber sie wird jetzt nichts anderes tun. Gewürz mit der überbordenen Liebe einer Mutter. Und ich dachte Helikoptereltern wären eine Erfindung unserer Tage.
Und welch Freude, der Bluthund bekommt endlich mal so richtig aufs Maul. Und von wem? Brienne von Tart. Großartig die Szene. Die beiden gönnen sich nichts. Aber letztendlich gewinnt die Lady. Und der Bluthund bettelt. Er bettelt Arya an, ihn schnell zu töten. Und si? Klaut ihm das Geld und läßt ihn zum STerben zurück. Eine späte Rache. Arya ist nun endlich frei zu gehen wohin sie will. Ich hatte ganz vergessen, das es keine bewußte Entscheidung von ihr war nach Bravos zu gehen. Sondern eine impulsive, der Situation geschuldet. Nun hat sie eine Zukunft vor sich...
Und obwohl Tyrion die Türen für einen Neuanfang offen stehen (Dank Jamie, eine wirklich berührende Szene zwischen den Brüdern), fühlt er sich gezwungen seine große Liebe Shae zu töten, als er sie im Bett seines Vaters findet und sie ihn mit dem Messer angreift. Berührend wie er gleichzeitig um sie weint und sie zu Tode würgt. Wie er dann seinen Vater für alle vergangenen Missetaten büßen läßt. Das ist wahrlich großes Drama.
Und im Norden? Stannis Baratheon bringt sich ins Spiel. Und wie schon beim ersten Mal schauen, bin ich mir nicht sicher, ob es mir gefällt. Die mit Feuer spielende Rote Hexe und die Marionette Stannis bei der Nachtwache...
Nun hätte ich doch fast Dany vergessen (bei den ganzen anderen wirklich wichtigen Ereignissen). Sie sieht sich gezwungen ihre Drachen einzusperren, da sie Menschen töten, die sie befreit hat. Und sie muss erfahren, das Freiheit allein nicht glücklich macht, besonders wenn einem hinterher die Perspektive fehlt. Ein wunderbarer Schuß vor den Bug für die Mutter aller befreiten Sklaven...