Nalas Herz schlägt ihr bis zum Hals als die offensichtlich gut kampferprobten Männer auf die Lichtung treten. Ihre Augen sind kalt und berechnend, ihre Waffen gepflegt und ihre Armbrüste gespannt. Ihr Auftreten verrät, dass sie schon in schlimmeren Situationen waren und das sie sich ihrer Kontrolle sicher sind. Aber es ist eine gemischte Gruppe, nicht alle scheinen so hart wie der Anführer zu sein.
Anspannung legt sich wie eine schwere Decke über Sie, die sich noch verschlimmert als Aroneth auf die Lichtung geführt wird. Sie sind also alleine auf sich gestellt, niemand kann Hilfe holen. Und die Situation scheint immer schlimmer zu werden, als ein Halbling auf die Lichtung tritt und sie als Mörder und Diebe bezeichnet. Nala überlegt fieberhaft und schnell als die Männer auf sie zukamen. Sie hört Waenhil sprechen, doch auf ihn achten die Männer eher weil er ein gefährlicher Gegner zu sein scheint. Nala glaubte die Worte einer scheinbar hilflosen und unbedrohlichen Frau würden vielleicht eher angehört und so handelt sie dann wie zuvor ganz instinktiv.
Sie lässt ihr Messer achtlos auf dem Boden fallen und tritt mit einem Selbstbewusstsein das sie nur spielt aber nicht empfindet ein paar Schritte vor und auf dem Hauptmann zu. „Ich bitte euch gebt uns die Gelegenheit zu erklären wer wir sind und was hier geschehen ist“ fängt sie an und ärgert sich als ihre Stimme leicht zittert, atmet tief durch und spricht weiter, solange sie noch die Chance hat. „Ich bitte euch, gebraucht eure Augen und seht euch die Toten an, sie sich sorgsam aufgebahrt und mit allem was wir finden konnten bedeckt. Ihre Wunden stammen von Hunden, die sie angefallen haben, als sie jemand zum sterben auf dieser Lichtung zurückgelassen hat. Seht euch die Spuren an die von dieser Lichtung wegführen, es sind nicht unsere, denn wir haben sie verfolgt und fanden. Sie stammen von Füßen größere als unsere, von Orks soweit wir wissen. Gebraucht eure Augen und sehr am Feuer den letzten Überlebenden der von uns gefunden und versorgt wurde. Seine Wunden sind gereinigt und nach elbischer Heilkunst behandelt.
Gebraucht eure Augen und seht uns an, eine Elbin die im Walde lebt, eine Frau, ein Waldläufer, ein Rohirrim und ein Schmied der selbst aus Bree stammt, dort sein halbes Leben verbracht hat.“ mutig von ihren eigenen Worten geworden trat sie noch einen Schritt nach vorne, ihre Augen liegen allein auf dem Hauptmann. „Und nun gebraucht euren Verstand und sagt mir ob wir diese Diebe und Mörder sein können, die ihr sucht?“