Iylias Innere Unruhe legt sich sofort mit den ersten Pfeilschüssen und den aus dem Unterholz hervorbrechenden Gestalten. Sie fällt von ihr ab und weicht ihrer gewohnten Ruhe, die sei bei der Jagd und im Kampf normalerweise verspürt.
Ihre Muskel spannen sich und wie eine Gottesanbeterin schnellt sie vor und greift einen der Orks an der sich ihnen nähert. Sein stinkender Atem streicht über ihr Gesicht und nach einem unsanften Stoß mit ihren Füßen gegen seinen Brustkorb landete sie wieder am boden, mit einer Hand abgestützt und die beine erneut zum Sprung bereit. Doch sie rollt sich lieber zur Seite, um den Orks keine gelegnheit zu beiten, Fredegars anzugreifen. Sie stand sofort wieder. Ihr Kleid und ihre Haare von Erde eingestaubt. Ihre Augen streifen kurz über die Kampfszene. Ihr Atem scheint kurz auszusetzen, als sie Nala sieht, die strauchelt und stürtzt, war jedoch erleichtert als sie eine List der Rohirrim darin erkannte, und als Waenhil ihr auch noch half, widmete sie sich wieder ihrem Gegner, dem sie , während sie zu den beiden geschielt hatte immer ausgewichen war.
Der Ork versuchte sie zu treffen, doch die junge Elbin wich ihm behände aus, wie eine Katze wand sie sich unter seinen Schlägen. Sie versuchte nicht allzusehr zurück zuweichen, damit Fredegars nicht Gefahr lief verletzt zu werden. Als Iylias Gegner erneut versuchte sie mit einem Schlag zu töten, machte sie einen Satz zurück drehte sich dabei und landete elegant in Raubkatzenstellung. Sie Blieb jedoch nicht lange in dieser Stellung, denn sie nutzte den Schwung ihres Sprunges und stieß sich wieder ab. Sie schnellte vor, ihr Schwert Rammte sie dem Ork in die Seite, zwischen die Panzerplatten seiner Rüstung. Das Blut spritzte auf ihr Gesicht, ihre Brust und ihre Arme. sie stieß den Ork mit dem Fuß weg und zog gleichzeitig ihr Schwert aus ihrem Gegner. Das warme Blut lief in kleinen Linien über ihr Gesicht und wurde zu den Armen immer mehr. Das Blut floss weiter über den Griff des Schwertes zur schwarfen Klinge und tropfte von dort hinab in das Gras.
Sie wandte sich schon wieder ab um den anderen zu helfen.
Sie drehte sich sofort wieder um, als sie ein Geräusch hinter sich hörte und konnte gerade noch einen Schlag des Orks abwehren, den sie gerade vermeindlich getötet hatte. Seine Wunde klaffte, doch die Panzerplatten hatten ihren Schlag so abgelenkt, dass der Ork zwar eine schmerzhafte Wunde erhalten hatte, jedoch noch kämpfen konnte. Die Wunde machte ihn wütend, wie einen Eber, den man angeschossen, aber nicht erlegt hatte. Iylia musste notgedrungen zurückweichen, sprang hoch, um seinen Schlägen auszuweichen, als er sie mitten im Flug mit einem Ast traf. sie stürtzte sie Boden und schlug unsanft auf, sodass es ihr kurzzeitig den Atem vollkommen raubte und sie nur noch Sterne sah. als sie wieder etwas sehen konnte stand der Ork über ihr um ihr den letzten Schlag zu versetzen. Schnell rollte sie sich zur Seite, doch er schaffte es, sie an der Schulter zu verletzen.
Die junge Elbin sprang jedoch wieder auf. Ihr Brustkorb schmerzte und ihre Schulter brannte und sie spürte das warme Blut über ihren Arm fließen. als der Ork erneut ausholte, duckte sie sich unter seinem Arm und riss das Schwert in die Höhe, da er durch das ausstrecken seines Armes die Panzerung auseinanderschob, und stach ihm ihre Klinge tief ins Fleisch. Iylia riss das Schwert zurück und stolperte von ihrem nun endgültig toten Gegner weg. Ihr Atem ging schnell und das Pochen in ihrer Schulter war seltsam ungut. Dennoch lief sie die paar Schritte zu Fredegars zurück, um ihn abzusichern. Sie lehnte sich gegen de Baum, das Schwert in der Hand und versuchte ihren Atem zu beruhigen. Ihr war übel und schwindelig von dem harten Aufprall, dennoch schweifte ihr Blick immer wieder umher, damit ihr Schützling nicht verletzt wurde aufgrund ihrer Unaufmerksamkeit.