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RPG-Story: Das Dritte Zeitalter


Elda
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Mit freudiger Erwartung blickt der Selger den riesigen Floßen der Eafolc vom Kanu aus entgegen, das vertraute Schaukeln und Plätschern lässt in sofort heimisch werden. Mit einem leichten Grinsen beobachtet Sullír den Hobbit, der dem Holz der Boote nicht ganz zu vertrauen scheint. Als sie am Floß ankommen, muss er sich ein Lachen verkneifen, als er sieht, wie Fosco zielstrebig und etwas holprig auf den Beinen in die Mitte des Floßes eilt.

In Empfang nimmt sie dort eine junge Frau, fast noch ein Kind in Sullírs Augen, die sich als Vanjescha vorstellt. "Vielen Dank", antwortet er auf ihr Hilfsangebot. "Ich denke wir haben vorerst alles, was wir benötigen. Obwohl Fosco sicher nichts gegen etwas zu essen einzuwenden hätte. Mein Name ist Sullír."

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"Hallo, Vanjescha. Vielen Dank für das Willkommen. Ich heiße Fosco. Normalerweise bin ich immer für einen kleinen oder größeren Happen zu haben, doch im Moment verzichte ich gerne." Fosco lächelt ein wenig gequält. "Normalerweise bin ich auch ein recht geselliger Kerl, doch nun werde ich mich in das Zelt setzen und warten, bis wir wieder Land ansteuern. In der Zwischenzeit hoffe ich, dass diese zugegebenermaßen beeindruckende Floßstadt friedlich auf dem Fluss dahingleitet."
Er möchte zum Abschied nicken, doch  er besinnt sich eines Besseren und lächelt nur noch einmal flüchtig.

Dann betritt der Hobbit auf unsicheren Beinen das Zelt und setzt sich auf eines der Schlaflager, die für sie vorbereitet wurden.

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  • 3 weeks later...

Vanjescha lächelt den Hobbit an. Sie hat immer wieder von Leuten gehört, die sich auf dem Wasser unwohl fühlten, doch für sie war das ein komischer Gedanke. Es gab nichts schöneres als das schwankende Wasser unter den Flossen zu spüren. "Legt euch hin", empfiehlt sie dem Hobbit "ich werde euch einen Tee bringen, dann werdet ihr euch bald besser fühlen". Ohne auf eine Antwort zu warten huscht sie davon und kommt nur wenige Minuten später mit zwei Krügen voll dampfendem Tee zurück. Einen davon reicht sie wortlos dem Hobbit, den anderen drückt sie Sullir mit einem Lächeln in die Hand.

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Sullír erwidert das Lächeln, als er den Krug in die Hand nimmt. Er kann die Wärme des Tees deutlich an der Hand spüren, das macht ihn neugierig. "Vielen Dank. Sagt, woher nehmt ihr das heiße Wasser, habt ihr eine Feuerstelle an Bord?", fragt er, wobei er sich der alten Sprache des Nordens bedient.

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Fosco folgt dem Rat der Eafolc-Frau und legt sich auf das Schlaflager. Dort bleibt er liegen und versucht, alles um sich herum auszublenden und ruhig zu bleiben. Als Vanjescha mit dem dampfenden, frischen Tee zurückkommt, schnuppert der Hobbit zunächst vorsichtig daran. Er ist sich noch nicht so sicher, ob er es wagen soll, etwas zu sich zu nehmen. Doch bereits die Dämpfe des Tees scheinen sein Unwohlsein und Unbehagen zu lindern. So nippt er vorsichtig daran und spürt, wie die warme Flüssigkeit durch seinen Körper in seinen Magen fließt. "Vielen Dank für den Tee, Vanjescha. Er tut wirklich gut."

Als Sullír seine Frage stellt, schaut der Hobbit ihn verdutzt an. Er weiß, dass der Segler nicht nur Westron spricht, doch ist der Hobbit verwundert, Sullír plötzlich in einer anderen Sprache reden zu hören. Auf ihrer Reise haben sie alle wie selbstverständlich Westron gesprochen. Vielleicht hat ihn das gewohnte Gefühl, auf dem Wasser zu sein, dazu verleitet, in seine Muttersprache zu wechseln. Fosco nippt noch einmal vorsichtig an seinem Tee. Er ist wirklicht gut. Viel mehr kann er zu der Unterhaltung im Moment ohnehin nicht beitragen.

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"Natürlich haben wir Feuer" meldet sich ein vielleicht fünfjähriger Junge aus dem Hintergrund zu Wort. Er scheint euch schon beobachtet zu haben, seit ihr auf dem Dorffloß angekommen seid. "Wir haben Feuerschalen". Er dreht sich ein wenig und zeigt auf ein Zelt weiter entfernt. Davor steht tatsächlich eine größere Metallschale in der ein Feuer brennt. Darüber hängt ein Kessel. "Dann kann es auch vom Wasser nicht geschlöscht werden, das manchmal über den Boden schwappt." Nachdem der Junge Sullir wohl ist für dumm gehalten hat, jetzt der kleine jetzt eher stolz, etwas über sein zuhause erzählen zu können. "Deshalb stehen unsere Zelte auch auf einem hölzernen Podest."...

 

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"Hm, gar keine so dumme Idee.", antwortet der Segler dem Jungen. "Aber wie stellt ihr sicher, dass die Beine der Feuerschalen nicht zu heiß werden und das Floß beschädigen? Oder es stößt jemand gegen die Schalen und verteilt die heißen Kohlen auf dem Deck?" Gleichzeitig schaut Sullír sich nach Wassereimern in der Nähe der Schale um. Feuer auf einem Schiff ist die größte Katastrophe, die sich ein Seemann vorstellen kann. Dementsprechend interessiert es ihn, welche Methoden die Eafolc anwenden um sich davor zu schützen.

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Fosco schließt die Augen und konzentriert sich ganz und gar auf den wohltuenden, warmen Tee in seiner Hand und seinem Körper. Er atmet tief ein und versucht, das Schwanken des Floßes, die Unterhaltung in der fremdartigen Sprache, die ungewohnten Gerüche auszublenden. Der Tee tut gut und ist wirklich genau das, was er gerade braucht.

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