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Eldanor

RPG-Story: Das Dritte Zeitalter

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Torshavn

"Wie viele Seitenwege mag es geben, die wir mit dem Wagen nehmen könnten?" wirft Gror in die Runde. "Ich denke, einzig die Passstraße dürfte breit genug sein, um sich mit dem notdürftig reparierten Wagen möglichst schnell hier weg zu kommen."

Gror blickt Garwulf an: "Weißt du, wo die Hobbits hin gehören? Warum sie gar mit Waldelben unterwegs sind?"

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Thuringwethil

„Der Transport ist sicherlich ein Risiko für die Verwundeten, aber hier liegen sie zwischen Schnee und Steinen im Freien und so gut wie wir uns auch um sie kümmern – sie brauchen einen richtigen Heiler, einen der weiß was gegen das Gift zu tun ist und eine ruhige und warme Umgebung, damit ihre Körper wieder zu Kräften kommen!“ entscheidet Nala mit einem schweren Seufzten. Die Hoffnung auf kundige Hilfe und ein warmes Lager wiegt schwerer als ihre Angst auf dem Weg jemanden zu verlieren.

So wird die Frage welchen Weg sie fahren sollen zunächst zurückgestellt, während ein jeder mit anpackt, um die Verletzten auf den Wagen zu bekommen. Es ist noch schwieriger als die Reparatur ohne Werkzeug, denn diesmal sind es angeschlagene Körper, mit denen sehr vorsichtig umzugehen ist. Mit einer Kombination aus improvisierten Tragen, den Decken, ein paar Ästen und viel viel Körperkraft schaffen die Gefährten es schließlich, alle nebeneinander auf den Wagen zu laden. Es ist nun zwar kaum mehr Platz, aber wenigstens halten sie sich so auch gegenseitig warm.

Nala kann die meiste Zeit nur versuchen vorzubereiten, zu koordinieren und selbst keinen der kräftigen Männer ersetzen. Fosco hat inzwischen daran gedacht nochmal alle Wasserschläuche zu füllen und das Feuer zu löschen. Ihre Stute ist mit allem beladen, was auf dem Wagen nur stören würde und sie bindet sie ganz lose hinten an den Wagen an, bevor sie Tobold nach oben setzt, der seinen Fuchs bei sich hat. „Keine Sorge, sie geht ganz langsam und trägt dich sicher nach unten!“ versichert sie dem Hobbit, für den sie kaum Zeit gehabt hat. „Jemand sollte vielleicht vor der Kutsche reiten und den Weg auskundschaften und jemand die Nachhut bilden um uns zu warnen, sollte uns jemand folgen“ überlegt Nala laut und streckt sich dann. „Kann jemand eine Kutsche lenken? Ich habe es schon einmal getan, aber ich bin nicht wirklich erfahren. Ich könnte sonst auch einfach vorne gehen und die Ponys so führen?“ fragt sie nach dem weiteren Vorgehen, da sie davon ausgeht, dass sich die Gruppe auf dem Hauptweg bleiben wird.

Eofor hat bereits seinen Hengst bestiegen und hält sich hinter dem Wagen.

bearbeitet von Thuringwethil

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Vars

GArwulf packt in seiner üblichen Manier mit an, hebt, schleppt, zerrt und ruckt mit seinen Pranken, damit alle Habseligkeiten der Gefährten ordentlich verladen werden. Trotz der Kälte schwitzt er und kleine tröpfchen bilden unzählige diamantene spritzer auf seinem wettergegerbten Gesicht. Es überrascht ihn, wie koordiniert das ganze von Statten geht. Die Anderen mussten schon lange beieinander sein. 


Zwischendrin schenkt er Nala immer wieder ein aufmunterndes Lächeln, wenn das Mädchen gerade einmal hersieht oder pausiert. Sie arbeitet genauso hart wie alle anderen und dennoch meint er eine art...leiser Verbisse nheit in ihren Bewegungen zu erkennen, wie wenn sie unbedingt mithalten wolle. "Ein tapferes Ding...", murmelt er in seinen Bart und hilft dann Waenhil ein schweres Brett aufzurichten. 

Als die Frage nach dem Kutscher aufkommt, tritt erneut der Rhovanier vor. "Ich habe sowieso kein Pferd und habe früher mit Maultieren die Baumstämme von einem Ort zum anderen gebracht. Es wird zwar eine holprige Fahrt, aber ich könnte die Kutsche steuern. Jemand zweites könnte sich neben mich auf den Kutschbock setzen und die Augen offen halten, ohne vom eigenen Tier abgelenkt zu werden.

Alternativ kann ich aber auch einfach die Nachhut bilden."

 

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Perianwen

"Ich könnte mich mit auf die Kutsche setzen", bietet Fosco sofort an. "Ich bin leicht und meine Augen sind gut, wenn auch nicht so gut wie die eines Elben."

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Torshavn

"Ich kann einen Wagen fahren" wirft Gror ein. Und da Pony den Wagen zieht. Vielleicht ist es besser, wenn du uns führst Garwulf. Du kennst dich hier aus. Weißt vielleicht wohin die Hobbits gehören? Wo sie die beste Hilfe bekommen?"

Der Zwerg reicht Fosco sein Gepäck hoch und klettert dann neben den Hobbit auf den Kutschbock.

"Vielleicht kann Nala sich während der Fahrt um die Verletzten kümmern" meint Gror. "Es findet sich sicher noch ein Plätzchen hinten auf dem Wagen."

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Meriadoc Brandybuck

Der Schmied lauscht schweigend der Diskussion. Er konnte keinen Wagen lenken und es macht Sinn, dass Fosco und Gror auf dem Kutschbock sitzen. Sie beide kannten ihre Ponies besser als jeder Fremde. Zudem waren die beiden keine Schwergewichte und die Tiere hatten mit den Verletzten bereits genug zu ziehen.

Er steigt ebenfalls auf sein Pferd und reiht sich hinter Eofor ein.

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Octopi

Nach der Reparatur des Wagens ist der Segler noch müder als vorher. Die durchkämpfte Nacht macht sich bemerkbar und er wäre froh, wenn er einen Platz auf dem Wagen bekommt, um sich ein wenig auszuruhen. Aber die Ladefläche ist voll mit den Verwundeten, und dass Grór und Fosco den Wagen lenken, wo ja ihre Tiere ihn ziehen, macht sicherlich Sinn, auch wenn selbst in den frühen Jahren seiner Handelsreisen selbst einige Wagen gelenkt hat. "Wenn Eldanáro zusammen mit Garwulf die Spitze bilden und Eofor und Waenhil die Nachhut, dann sind wir sicherlich gegen Angriffe aus den Richtungen geschützt. Grór, Fosco, Nala und ich werden genug Lärm machen können, um euch herbei zu rufen, sollten wir von einer Seite angegriffen werden. Und ganz wehrlos sind wir auch nicht."

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Eldanor

Eldanáro nickt auf Sullírs Vorschlag, dass er die Vorhut bilden soll. Der große, stämmige Krieger aus dem Osten soll ihn dabei begleiten. Das kann sicherlich nicht schaden. Er steht auf, nachdem er sich kurz hingesetzt hatte, um ein wenig auszuruhen. Die Nacht war anstrengend, jetzt muss er wieder zu allem bereit sein.

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Torshavn

Langsam und stetig ziehen die beiden Ponys den Wagen die Passstraße hinunter. Der Weg macht den Tieren keine Schwierigkeiten. Der Zwerg hat den Wagen gut im Griff. Orks und Wilde Tiere sind nicht zu sehen. Der Himmel ist klar. Der Schnee nimmt mit jedem Kilometer den ihr zurück legt ab, bis er schließlich ganz verschwindet.

Die Hobbitdame auf dem Wagen liegt in unruhigen, schweren Träumen, aus denen sie plötzlich schweißgebadet erwacht. Ihre schreckgeweiteten Augen starren in den klaren Himmel. "Wo bin ich?" kommt es zaghaft und kaum hörbar über ihre Lippen...

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Thuringwethil

Nala reiht sich hinter den Wagen ein, von hier aus kann sie die Verwundeten im Blick behalten, genau wie ihre Stute mit Tobold darauf. Sie hat Waenhil noch einen kurzen Kuss gegeben, der auf seinem Hengst gemeinsam mit ihrem Bruder die Nachhut bildet. Die beiden lassen sich etwas zurückfallen, damit sie zwar noch in Rufweite sind, aber einen Abstand haben, sollte etwas von Hinten kommen, dass der Gruppe gefährlich werden kann.
Nala geht zu Fuß, nicht weil es bequem ist, im Gegenteil vermisst sie den warmen Körper ihres Pferdes, aber so bleibt sie wach. Garwulf, der ebenfalls kein Reittier besitzt bleibt in ihrer Nähe und sie unterhalten sich immer wieder leise, wenn sie nicht gerade ihren Gedanken nachhängen.
Der Weg scheint sich ewig hinzuziehen, die gewundene Straße ist aber breit genug und ein wenig befestigt, sodass der Wagen gut voran kommt. Immer wieder knirscht er, wenn sie über Steine rumpeln oder enge Kurven zu nehmen haben, doch die notdürftige Reparatur hält.

Stundenlang gehen sie durch die kalte Luft, müde, erschöpft und durchgefroren. Inzwischen hält Nala nur noch ihr Trotz aufrecht, die sich schon mehrfach überlegt hat sich zu den Verletzen auf den Wagen zu setzen. Doch sie weiß genau, in dem Moment in dem sie sitzt, schläft sie auch schon ein. Gerade lauscht sie Garwulf, der ihr offenbart wie viel der Wald auch im Winter noch zu bieten hat, an Nahrung und Schutz, wenn man nur weiß wo man zu suchen hat, als sich ganz überraschend etwas auf dem Wagen regt. Einer der Verwundeten wacht tatsächlich auf, es ist die verschleppte Hobbitfrau aus den Höhlen. „Garwulf, schnell hilf mir hinauf“ bittet sie ihn, da ihre Glieder von der langen Wanderung müde sind und sie den Wagen nicht anhalten will. Der kräftige Mann hilft ihr auf den wackligen Wagen und sie kniet sich so gut es auf dem engen Platz geht neben die verwirrte Frau. „Ganz ruhig, hier nehmt einen Schluck Wasser, ihr müsst durstig sein“ bietet sie ihr den Wasserschlauch an. „Euer Wagen wurde von Orks überfallen und ihr verschleppt, doch ihr konntet gerettet werden, erinnert ihr euch?“ fragt sie sanft.

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Vars

Auf die Frage des Zwerges nach der Herkunft der Verletzten möchte Garwulf schon den Kopf schütteln, als er noch einmal genauer hinsieht. Bei dem Elben ist er sich absolut sicher, den kennt er nicht, aber bei den Halblingen... die Statur der Hobbits, die Gesichter... "Verflucht, ich weiß wer das ist!", ruft er plötzlich aus. "Das sind die kleinen von den Wirten im Östlichen Gasthaus!" Aber was zum Teufel hatten die hier verloren? Normalerweise galt die Familie zwar als fidel, aber  nicht gerade umtriebig, wie alle Hobbits eigentlich die er kannte. 
"Das Östliche Gasthaus", erklärt er für die anderen, "liegt ein paar Kilometer unterhalb des 'Waldtores', dem Zugang zum alten Elbenpfad auf der Westseite des Düsterwaldes, nahe der Grenze des Landes der Beorninger. Die wussten eigentlich um die momentanen Gefahren...wir haben sie vor einigen Wochen informiert..."

Besorgt mustert er die Verletzten. 

 

Als sie losreiten - beziehungsweise in seinem und Nahalenas Fall losgingen- verlor der Rhovanier sich erneut in Gesprächen mit dem Mädchen. Er lachte oft und brachte sie oft zum lachen. Dabei vergaß er dennoch nie, die Schatten am Wegesrand im Auge zu behalten. Er würde sich nie verzeihen, wenn ihnen etwas aufgrund seiner Unachtsamkeit zustöße. 
Nach einem ganzen Wegstück regte sich der weibliche Hobbit schwach. Nala war schneller als er, rannte zum Wagen. Mit einer Räuberleiter half er ihr hinauf und spähte gespannt über den Rand des Wagens zu der Verletzten. Was sie wohl zu sagen hatte?

  • Danke 1

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Torshavn

Dankbar trinkt die Hobbitdame das ihr angebotene Wasser. Verwirrt schaut sie Nala an, und schüttelt dann langsam den Kopf. Als sie versucht sich aufzurichten, wirft sie der Schwindel zurück auf den Wagen. "Wie geht es meinem Mann? Den anderen? Leben sie?"

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Thuringwethil

Vorsichtig legt Nala ihr die Hand auf die Brust, sie muss ruhig liegen bleiben und darf sich nicht aufregen. Sie fühlt die Temperatur ihrer Stirn und versucht Zuversicht und Ruhe auszustrahlen, wie ihre Großmutter es immer so wunderbar gekonnt hatte. „Als wir euch fanden, tobte der Kampf schon, wir haben so viele gerettet wie wir konnten. Alle, die den Angriff überstanden haben sind hier und wir bringen euch von diesem Berg in Sicherheit“ spricht sie langsam, damit die Frau, die gerade erst aufgewacht ist, die Bedeutung ihrer Worte versteht. „Ich helfe euch, euch aufzurichten, dann könnt ihr sehen wer hier mit euch liegt, aber bitte seid vorsichtig, ihr seid noch sehr schwach!“ sie weiß, eine besorgte Ehefrau, eine Mutter oder Schwester wird nicht ruhen können, bis sie weiß wer von ihren Lieben es geschafft hat. Wenn sie ihr nicht hilft, wird sie es selbst versuchen und sich dabei noch mehr schaden. Also greift sie unter ihre Schulter und hebt sie leicht an, damit sie sich im Wagen umsehen kann.

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Torshavn

Dankbar nimmt die Hobbitdame Nalas Hilfe an. Dennoch kostet es sie große Mühe sich in eine sitzende Position aufzurichten. Erschöpft lehnt sie ihren Oberkörper gegen den Wagenrand. Mit geschlossenen Augen atmet sie tief durch. Ein "Danke" kommt über ihre Lippen, als sie langsam die Augen wieder öffnet und ihren Blick hoffnungsvol über den Wagen schweifen läßt. Erleichterung liegt etwas später in ihrer Stimme: "Den Ahnen sei dank, sie leben. Amras, Dando und auch Rodry." Erleichtert gibt sie der Erschöpfung ein wenig nach und schließt wieder die Augen. "Habt tausend Dank für eure Hilfe"...

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Meriadoc Brandybuck

Gemeinsam mit Eofor bildet der Schmied die Nachhut der Gruppe, die sich langsam in Bewegung setzt. Sie hielten weit genug Abstand, dass sie die restliche Gruppe zwar nicht mehr sehen konnten, aber im Notfall in Rufweite waren und schnell wieder aufschließen konnten.

Schweigsam sitzen sie die beiden auf ihren Pferden, tief in ihre Mäntel gehüllt. Der Breeländer hat Mühe sich wach zu halten und ertappte sich immer wieder dabei, wie er drohte einzunicken. Er spürt die Strapazen der gestrigen Nacht, sein Körper brauchte Ruhe und das angenehme Schaukeln auf dem Pferd, machte es ihm nicht leicht wach zu bleiben.

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Octopi

Langsam ruckelt der Wagen über den Weg, als plötzlich die Hobbitdame wach wird. Sofort ist Nala bei ihr und spricht mit ihr. Aber die Hobbitdame spricht so leise, dass Sullír nur Nalas antworten hören kann. Das Erwachen der Verwundeten kam ihm recht gelegen, so kommt ein wenig Abwechslung in den monotonen Trott seines Pferdes und es ihm leichter, wach zu bleiben. Das Schaukeln des Pferdes erinnert ihn an das eines kleinen Bootes in leichter Dünung und auch die eintönige Beobachtung der Umgebung ist ähnlich mit dem Betrachten des Horizontes auf dem Wasser. Normalerweise wäre die Langeweile kein Problem für den erfahrenen Seefahrer, aber die durchwachte Nacht sorgt dafür, dass er immer wieder die Augen schließt. Um nicht einzuschlafen steigt er immer mal wieder vom Pferd und geht zu Fuß, oder er versucht sich in verschiedenen Techniken um das Pferd ohne die Hände zu steuern. Er ist sich sicher, sollte Nala von den Verwundeten aufblicken, sie würde ein Lächeln nicht unterdrücken können, aber der Segler ist es leid, der mit Abstand schlechteste Reiter in der Gruppe zu sein. Und es ist ihm im Moment völlig egal, wie er aussieht, solange es nur ruhig um sie bleibt und nicht wieder ein Sturm aus Orks oder anderen dunklen Kreaturen über sie hereinbricht.

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Perianwen

Als jeder Gefährte seinen Platz in ihrer kleinen Prozession gefunden hat, machen sie sich auf den holprigen Weg. Schon bald ist Fosco eiskalt. Vom Reiten wird er wund, aber immerhin muss er seinen Körper dabei ein wenig anstrengen und kann sich so ein wenig warmhalten. Aber das Herumsitzen auf dem Kutschbock lässt ihn schnell vergessen, dass er jemals an einem warmen Herd gesessen hat. Auch die anstrengende Nacht schleicht sich schnell wieder in seine Glieder. Wäre er nicht so sehr mit Zittern beschäftigt gewesen, wäre er wahrscheinlich glatt wieder eingeschlafen.

Fosco verliert bald jegliches Gespür für Zeit. Er weiß nur, dass sie langsam einen Schritt vor den anderen setzen. Doch dann fällt ihm auf, dass der Schnee um sie herum deutlich weniger geworden ist. Auch die Luft scheint nicht mehr ganz so eisig.

Irgendwann trotzt der Schnee nur noch an schattigen Plätzchen den wärmeren Strahlen der Sonne. Dann wacht plötzlich die Hobbitdame auf. Ruckartig dreht sich Fosco herum und verfolgt gespannt das Gespräch zwischen ihr und Nala.

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Thuringwethil

„Ruht euch aus, schlaft wenn ihr könnt, wir werden noch eine Weile unterwegs sein. Ruft mich, wenn ihr etwas braucht“ versucht Nala die Frau zu beruhigen, die sich gefreut hat ihre Lieben wohlauf zu sehen. Sie zieht ihr die Decke wieder über den Körper und wirft einen raschen Blick in die Runde. Wenn eine aufwacht dann hoffentlich auch bald die anderen. Sie klettert wieder zurück und lässt sich von Garwulf von der schaukelnden Fläche helfen. Dabei fällt ihr Blick auf Sullìr der wohl schon übt als Gaukler zu Pferde seinen Lebensinhalt zu verdienen. Sie symbolisiert ihm den Rücken aufzurichten und den Schwerpunkt mittig auszurichten und grinst über seine tapferen Versuche.

„Sie nannte drei Namen, kennst du sie?“ fragt Nala dann Garwulf und spürt wieder ihre schmerzenden Füße.

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