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Eldanor

RPG-Story: Das Dritte Zeitalter

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Eilimint

Adamantis läuft zu Nala und zieht mit ihr den verwundeten Elb in Schutz. Adamantis schaut in ihre Augen und greift darauffolgend ohne nachzudenken den naheliegenden Ork an, der seine Axt schon gezückt hat und auf den Weg zu den beiden war. Adamantis ist ein stolzes und loyales Tier, man kann sich immer auf ihn verlassen. Der Ork schlägt den Hund weg, als es den Ork anfallen wollte gegen eine kaputte Säule. Adamantis landet auf seine Pfoten und beißt ihm so richtig in das rechte Bein. Nodelyn geht weiter nach vorne während er zwei Pfeile in den Bogen spannt. Er sieht wie Adamantis den Ork mit der Axt in der linken Hand beißt und schießt ihm ins rechte Auge.

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Meriadoc Brandybuck

Orks!
Wütend starrt der Schmied die Bestien an. Schon wieder trafen sie auf eine blutrünstige Meute, die ihren Opfern keine Chance liessen. Wutentbrand und ohne nachzudenken stürmt er dem Hobbit nach. Er hatte nicht die Erfahrung auf dem Schlachtfeld, die ihm sagte wo und wie er am besten anzugreifen hatte. Er wusste nur, dass die Elben und Hobbits Hilfe brauchten. 

Sein Schwert saust auf den ersten Gegner nieder, dem er begegnet und schneidet tief in dessen Fleisch.

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Torshavn

Der Kampf ist schnell vorbei. Das halbe Dutzend Orks hat eurem geballten Angriff nichts entgegen zu setzen. Dann tritt Ruhe ein. Rauchschwaden ziehen durch die Luft. Totenstille legt sich für einen Augenblick über das Schlachtfeld.

Dando, der Hobbit der euch geholt hatte, kniet am Boden, ein Messer steckt in seiner linken Seite. Mit Mühe rappelt er sich auf. Verzweifelt versucht er ein paar Schritte zu machen: „Rodry!‘ hallt sein Schrei zwischen den Felsen wieder. Er scheint zu lauschen. Aber keine Antwort ist zu hören. Zitternd, mit Tränen in den Augen, ‚mein Bruder‘ murmelnd bricht er zusammen.

Die drei Waldelben, die vor dem Wagen liegen, sind tot. Dutzende Wunden verunstalten ihren Körper. Es ist gut vorstellbar wie sie unter Einsatz ihres Lebens diesen Schutzwall für die anderen errichtet haben, in dem sie den Wagen auf die Seite gewuchteten. Das Holz des Wagens schmorkelt an einigen Stellen, was ein wenig Rauch erzeugt. Aber richtig ist er nicht in Flammen aufgegangen. Ein paar leere Wasserschläuche am Boden zeigen leicht warum es nicht zum Brand gekommen ist.

Als Nala mit Adamantis Hilfe den Waldelben, den ein Orkpfeil in die Brust getroffen hatte, hinter den Wagen zieht, öffnet der die Augen. Während Nala versucht den Pfeil heraus zu ziehen, schüttelt der Elb den Kopf. „Nein“ spricht er mit zittriger Stimme. Seine Augen suchen einen anderen Elb, finden ihn auch, hinter dem Wagen. „Amras, er darf nicht sterben.“ dringt mit letzter Kraft über seine Lippen. Dann fällt er zurück in die Bewußtlosigkeit...

bearbeitet von Torshavn

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Thuringwethil

Eofors Angriff hat seine Feinde überrascht, die mitten auf einem Berg wohl nicht mit einem gerüstete Rohirim gerechnet haben. Er wirft mehrere um, aber da er nur wenig Anlauf holen konnte können sich die meisten wieder aufrappeln. Einer jedoch bleibt regungslos liegen, als ihm die Hufe seines Hengstes den Brustkorb zerquetschen. Der Reiter zieht viel Aufmerksamkeit auf sich und so muss ich Eofor immer wieder zurückziehen um nicht umzingelt zu werden. Mit mehreren Kriegern zu Pferde, die alle die gleiche Ausbildung haben und die gleiche Taktik verfolgen wäre alles viel leichter. Doch sie sind nur ein wild zusammen gewürfelter Haufen und müssen sich auf ihr jeweiliges Können und das Glück verlassen. Aus ihren hinteren Reihen kommen immer wieder Pfeile geflogen, während die restlichen Männer in der vorderen Reihe stehen. Es dauert nicht lange und der Kampflärm verschwindet, ersetzt durch das schnaufen der angestrengten Streiter und das Stöhnen der Verletzten. Auch Eofors Atem geht schnell und sein Arm brennt, dennoch denkt er nicht daran nachzulassen. Geschickt springt er von seinem Hengst „Verfolgen wir sie?“ dröhnt seine Frage über das Schlachtfeld, denn ihm ist nicht entgangen, dass einige Hobbits von den stinkenden Orks entführt wurden. Er möchte sie weder den grausamen Spielen überlassen, noch eine Horde Orks in ihrer Flanke irgendwo in den zerklüfteten Felsen wissen.

 

*********

Nala tut sich schwer den Elb auf dem weichen und zertrampelten Untergrund zu ziehen und rutscht immer wieder weg. Als plötzlich ein dunkler Schatten neben ihr erscheint und sie aus den Augenwinkeln weiße Zähne blitzen sieht, erschrickt sie sich und stößt einen kleinen Schrei aus. Dann erkennt sie den Hund des Elben und sieht mit wild schlagendem Herzen, dass er am Gürtel des Elben zerrt. Völlig verwirrt kann sie einen Moment nur auf dieses ungewöhnliche Bild starren. Was tut er da? Will er den verwundeten fressen? Sie blinzelt zweimal und erkennt dann, dass der Hund den Elben zu ziehen Versucht. Das massige Tier hat mit seinen Krallen viel mehr Bodenhaftung und gemeinsam gelingt es ihnen, den ausgewachsenen Mann in den Schutz des Wagens zurück zu ziehen. Hektisch blick Nala um sich herum, überall ist Bewegung, Freunde und Feinde eng im Kampf verstrickt. Sie hat nicht genügend Erfahrung um zu entscheiden, ob sie den schweren Bolzen gleich aus der Wunde ziehen soll oder nicht. Daher legte sie einen behelfsmäßigen Verband rund um den Pfeil an und nutzt den Gurt des Pfeilköchers um ihn dort zu fixieren. Danach kriecht sie geduckt weiter doch um die anderen Elben vor dem Wagen zu erreichen, müsste sie sich auf die freie Fläche begeben. Sie erblickt einen weiteren regungslosen Körper, welcher geschützt hinter dem Wagen liegt. Sie will zu ihm, doch ihre Tasche liegt noch neben dem Elben, der die Augen aufschlägt, als sie neben ihm kniet. Ihm scheint sein eigenes Leben nicht so viel wert zu sein, wie das seines Kampfgefährten und für einen winzigen Moment bewundert sie dessen Mut und Kameradschaft. Dann rennt sie geduckt zu dem unbekannten Elben, bei dem ihr nun schon zwei Wesen gesagt haben wie wichtig es ist ihn zu retten. Sie wird alles in ihrer Macht stehende tun ihn zu versorgen, doch ist sie keine Wundärztin und jegliche Hilfe Tagesritte entfernt.  

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Octopi

"Wie viele, Eofor?", ruft Sullír dem Rohir zu, während er zu diesem aufschließt. Der Kampf war bereits vorüber, als der Segler die Ruine erreichte, aber auch er hat gesehen, wie zwei Hobbits von den Orks entführt wurden.

Als er Eofor erreicht, schaut Sullír sich nach Grór um. Er ist sich sicher, dass der Zwerg sich die Chance, die Orks zu erlegen, nicht entgehen lassen will.

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Meriadoc Brandybuck

Schwer atmet der Schmied, als der Kampf vorüber ist. Seine Hand wandert zu seiner Flanke, die leicht Schmerzte. Er blutete, eine der Bestien musste ihn erwischt haben. Doch dafür blieb keine Zeit. Einer der Hobbits schien von den Orks mitgenommen worden sein und er brauchte Hilfe. Sofort schließt er zu Eofor und Sullír auf. "Ich komme mit euch"

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Torshavn

"Natürlich" antwortet Gror dem Pferdeherrn, während er seine Axt aus der Brust eines Orks zieht. "Aber lass dann Pferd hier. Das nützt dir zwischen den Felsen nichts."

Dann ist der Zwerg auch schon auf dem Weg. Schnell wird es steiler und enger zwischen den Felsen. Der Vorsprung der Orks wird rasch größer. Aber ihre Fährte ist gut zu erkennen, zumindestens wenn man die Zeichen zu deuten weiß. Und ab und an findet sich auch ein Knopf oder ähnliches auf dem Weg. Die Hobbits leben also noch, denkt Gror bei sich. Unbeirrt bleibt der Zwerg auf der Fährte, die plötzlich zu enden scheint, gut eine Viertelstunde vom Ort des Überfalls entfernt.

Gror sucht die Gegend gründlich ab, klopft auf Felsen, bis er tatsächlich den Zugang zu einem Tunnel entdeckt:

"Gehen wir rein?" fragt er die anderen, während er schon die ersten Schritte hineinmacht...

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Meriadoc Brandybuck

So schnell es geht, versucht die kleine Gruppe der Spur zu folgen. Der Breeländer wusste, dass er beim Fährtenlesen nicht hilfreich sein würde, also hält er sich im Hintergrund, damit er keinen der spärlichen Hinweise unabsichtlich vernichtet. Als Gror stehen bleibt atmet der Schmied tief durch. Sie waren nicht lang unterwegs gewesen, doch der Weg war steil und schwer zu begehen, auch wenn die Zeit drängt war er froh um die kurze Pause.

Unwohl wird ihm, als Gror den Tunnel entdeckt. Er runzelt die Stirn, sie hatten kein Licht, dass Ihnen den Weg beleuchten würde und er konnte nicht erkennen wie weit der Gang hineinführt. Andererseits wäre es wohl besser, bei Licht würden die Orks sie so bereits von weit entfernt bemerken.

Es bleibt der Gruppe keine Wahl, wenn sie die Gefangenen retten wollten. Mit einem unguten Gefühl nickt er Gror zu und folgt ihm.

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