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Welches Buch mögt ihr am liebsten?


Ich

Welches der 6 HP Bücher ist euer Lieblingsbuch?  

51 members have voted

  1. 1.

    • Harry Potter und der Stein der Weisen.
      4
    • Harry Potter und die Kammer des Schreckens.
      2
    • Harry Potter und der Gefangene von Askaban.
      19
    • Harry Potter und der Feuerkelch.
      7
    • Harry Potter und der Orden des Phönix.
      14
    • Harry Potter und der Halbblut-Prinz.
      5


Recommended Posts

  • 1 month later...

Mein absoluter Favourit ist der 4. Teil mit den ganzen Hauselfen und der Quidditch WM. Der 5. hat mir außer der DA überhaupt nicht gefallen man kann das mit der Seitenzahl auch übertreiben find ich. Da gibts so viele Szenen die zumindest mich nicht interessiert haben. Aber wenn man eure Beiträge liest frag ich mich schon warum ihr den 5. so gerne lest (?) ?

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  • 6 months later...

Naja bei mir war es eine Entscheidung zwischen 3, 4 und 6 ...habe mich dann aber für den Dritten entschieden denn da taucht Sirius das erste mal wirklich auf :-D

lg Arthemie

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  • 3 months later...

Also ich habe zwei Lieblingsbände von Harry Potter. Einmal ist das "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" und "Harry Potter und der Orden des Phönix". Das zweitere gehört deshalb zu meinen Lieblingsbänden, weil unter anderem auch mein Lieblingscharakter Tonks (siehe Avatar) zum ersten Mal vor kommt. Ich bin total vernarrt in diesen Chara. Aber vom Storytechnischen hat mir Band 3 am besten gefallen. Ist mal "was anderes", als immer nur gegen Voldemort's Schergen zu kämpfen. Außerdem wird da auch klar, was Wurmschwanz für eine "wichtige" Rolle inne hat.

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  • 4 months later...

Also, bei mir waren es Band 5 und 6.

Im fünften war halt das mit der DA- Gruppe so toll und im sechsten find ich die "Unterrichtsstunden", die Harry bei Dumbledore hat schön umgesetzt.

Und vorallem die Stelle am Ende vom sechsten in der Höhle ist meiner Meinung nach klasse. Was Dumbledore drauf hat.

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  • 13 years later...
Arwen Bruchtal

Ich finde das 4.Buch ist am besten.  .love.

Erst die Quidditsch Weltmeisterschaft,dann das Trimagische Turnier dreier Schulen.

Und Harry,Hermine und Ron werden so langsam Erwachsen. 

Und Voldemort hat seine Finger im Spiel.

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Bei mir ist es ganz klar der 5. Band: Der Orden des Phönix. Eine wunderbare Parabel über Totalitarismus im Privaten (und Großen) und darüber wie schwer es ist sich dagegen zu wehren...

  • mag ich 1
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  • 2 weeks later...
Perianwen

Der 5. Band hat für mich eine sehr gute und eine sehr schlechte Seite.
Ich habe bei Harry Potter immer schon am liebsten die Stellen gelesen, wo es um die Zaubererwelt an sich geht (beispielsweise in der Winkelgasse, im Fuchsbau, ...) oder einfach das Leben in Hogwarts beschrieben wird, die Schüler, der Unterricht und das Schloss. Ich habe nie so auf die "Showdowns" am Ende der Bücher hingefiebert.
Und davon gibt es im fünften Band reichlich. Ich lese total gerne, wie sich die Schüler gegen Umbridge auflehnen, die DA gründen und Fred und George ihre Streiche so planen, dass sie sinnvoll sind und einem guten Zweck dienen.
Was mir am 5. Band andererseits überhaupt nicht gefällt, ist der Hauptcharakter. Dieser pubertierende, sture, dickköpfige Harry ist mit absolut zuwider. Er wird mir in diesem Teil richtig unsympathisch.

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vor 42 Minuten schrieb Perianwen:

Was mir am 5. Band andererseits überhaupt nicht gefällt, ist der Hauptcharakter. Dieser pubertierende, sture, dickköpfige Harry ist mit absolut zuwider. Er wird mir in diesem Teil richtig unsympathisch.

 

Mal eine Rückfrage:

Gefällt Dir an diesem Band das Verhalten von HARRY nicht, oder findest Du, dass ROWLING hier mies gearbeitet hat?

Also - zum Beispiel - dem Harry vorteilhaftere Eigenschaften hätte geben müssen?

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Torshavn
vor 20 Stunden schrieb Perianwen:

Was mir am 5. Band andererseits überhaupt nicht gefällt, ist der Hauptcharakter. Dieser pubertierende, sture, dickköpfige Harry ist mit absolut zuwider. Er wird mir in diesem Teil richtig unsympathisch.

Ich kann verstehen, das du mit dem Harry hier so deine Probleme hast. Ich allerdings nicht. Klar ist er dickköpfig und steckt mitten in der Pubertät. Aber er beginnt auch seinen eigenen Weg zu gehen, seine eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Was ich hier sehr wichtig findet, wird er doch vorher etrem stark manipuliert und außen vor gehalten. Doch um das alles noch ein wenig genauer zu sagen, müßte ich das Buch wieder mal lesen.

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Perianwen
Am 1.1.2021 um 16:41 schrieb Alsa:

Gefällt Dir an diesem Band das Verhalten von HARRY nicht, oder findest Du, dass ROWLING hier mies gearbeitet hat?

Also - zum Beispiel - dem Harry vorteilhaftere Eigenschaften hätte geben müssen?

Ich mag das Verhalten von Harry einfach nicht. Es stimmt, was andere schreiben: Harry lernt hier, seinen eigenen Weg zu gehen, und das gehört zur Charakterentwicklung dazu und ist auch gut - aus dem Kind wird eben langsam ein Mann.
Dass mir das so wenig gefällt, hängt wohl damit zusammen, was ich vor Kurzem in einem anderen Thread geschrieben habe: Ich lese Bücher, um mich bespaßen zu lassen. Und dazu gehört nicht, dass mir der Hauptcharakter unsympathisch wird. Das fühlt sich ein bisschen so an, als wenn man einen Freund verlieren würde. Gerade bei so Geschichten wie Harry Potter, wo man in eine ganze neue Welt eintaucht und die Charaktere über einen längeren Zeitraum begleitet.

Aber Rowling scheint ohnehin gerne Figuren, die zuerst Idole waren, plötzlich "dunkler" zu machen. Beispielsweise den Vater von Harry, der in den ersten Teilen immer irgendwie als guter Mensch dargestellt wurde und als jemanden, zu dem Harry aufblicken konnte. In Teil 5 lernt man dann, dass er eigentlich sehr arrogant und fies war.
Ebenso bei Dumbledore. Er war immer der "gute alte Weise mit dem langen weißen Bart". Bis Rowling ihm dann eine dunkle Vergangenheit zuschreibt und man sich plötzlich überhaupt nicht mehr sicher ist, ob man den Dumbledore aus Teil 1 noch mag.

Das könnte man alles damit erklären, dass es gut für die Geschichte ist - es bringt sicherlich einige interessante Wendungen, insbesondere Dumbledores Vergangenheit. Trotzdem lese ich sowas einfach nicht gerne, weil siehe oben: Es fühlt sich an, als würde man einen Freund verlieren, irgendwie. Es hinterlässt einen faden Beigeschmack und ich denke mir: Musste das jetzt wirklich sein? War es nötig, James Potter so arrogant darzustellen? Hätte es nicht gereicht, wenn er einfach Severus Snape nicht gemocht hätte?

Alles in allem kommt bei mir dabei das Gefühl auf, dass Rowling sehr schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht haben muss, denen sie einmal vertraut hat. Oder ihr ist nichts Besseres eingefallen, um die Story "interessant" zu machen :-O

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Silene

Oder sie wurde beim Schreiben jedes Buches mit den Charakteren zusammen "erwachsener" und dazu gehört, dass es eben nicht wie in Kinderbüchern üblich, den bösen Typen gibt und den guten Typen und dann kämpfen sie und der Gute gewinnt.

Die Charakter werden vielschichtiger. Sie sind nicht nur gut, sondern haben auch eher unsympathische Eigenschaften. Wie echte Menschen halt. Die wenigsten sind durchgehend verabscheuenswürdig oder bewundernswert.
Manchmal mag man ja Charaktere genau deswegen, weil sie auch Abgründe haben (wie Dumbledore) oder eine Charakterentwicklung (wie James)

  • mag ich 1
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vor 19 Stunden schrieb Perianwen:

Ich lese Bücher, um mich bespaßen zu lassen. Und dazu gehört nicht, dass mir der Hauptcharakter unsympathisch wird. Das fühlt sich ein bisschen so an, als wenn man einen Freund verlieren würde. Gerade bei so Geschichten wie Harry Potter, wo man in eine ganze neue Welt eintaucht und die Charaktere über einen längeren Zeitraum begleitet.

 

Das fand ich jetzt irgendwie süß.  ;-)

Eine Buchserie, die die Gewalt der Boshaftigkeit thematisiert  - die Macht Voldemorts über die Zaubererwelt -,  soll dem "Bespaßen" dienen?

Allerdings bezüglich Harry und seinem Charakterwandel in seiner sog, Pubertät habe ich - wenn ich das richtig erinnere -  das ähnlich empfunden wie Du..

Ich bezog das aber eindeutig auf Rowling, die in diesem Fall als Schriftstellerin unter Niveau gesackt ist. Sie hat - meinem damaligen Empfinden nach - mies charakterisiert: den Charakter Harrys nicht mehr logisch weiter entwickelt. 

Obwohl mich Rowling in den Harry-Bänden als Schriftstellerin sehr überzeugt hat, hatte sie hier m.E. einen Aussetzer gehabt und sich plötzlich an billiger Trivialliteratur orientiert.

Ich müsste das allerdings noch mal unter diesem Aspekt lesen; ich möchte hier kein endgültiges Urteil fällen. 

Bei den anderen Personen, die Du benennst, ist das allerdings das Recht einer Schriftstellerin, aufzuzeigen, dass eine Figur früher einmal Richtung 'negativ' driftete und sich dann mehr Richtung 'positiv' entwickelt hat.

Das hat mit der Thematik der gesamten Buchserie zu tun, die ja ergründet, wie menschlich Negatives zustande kommt und wie es überwindbar ist.

Gutes Beispiel dafür ist Snape. 

Wie dieser die Schüler seelisch misshandelt, kann eigentlich nirgends der "Bespaßung" dienen. 

In unserer Welt würde er deswegen vor Gericht und möglicherweise ins Gefängnis kommen. In der mythischen Welt Rowlings hingegen darf er frei Schülerpsychen zerstören - nur weil er mal Liebeskummer gehabt hat. 

Das zeigt mir, dass diese mythische Welt der Zauberer von Rowling als kritisierbar entworfen ist.

 

 

  • Danke 1
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beadoleoma
vor 2 Stunden schrieb Alsa:

 

Das fand ich jetzt irgendwie süß.  ;-)

Eine Buchserie, die die Gewalt der Boshaftigkeit thematisiert  - die Macht Voldemorts über die Zaubererwelt -,  soll dem "Bespaßen" dienen?

Klar kann man das zum bespaßen lesen. Ich lese auch Krimis zum Spaß obwohl es da um Mord geht. Das ist ja das schöne an Literatur, dass man sich zum Beispiel daran erfreuen kann wie knifflig es ist den Mörder zu fassen ohne dass dafür jemand wirklich zu Schaden kommt.

Zitat

Allerdings bezüglich Harry und seinem Charakterwandel in seiner sog, Pubertät habe ich - wenn ich das richtig erinnere -  das ähnlich empfunden wie Du..

Mich hat Harrys Charakter auch genervt. Er ist plötzlich überempfindlich und seinen Freunden gegenüber unfair und sein ganzes Denken und Handeln dreht sich darum wie es ihm selbst gerade so geht. Also quasi ein ganz normaler Junge in der Pubertät! :-O Den darf man doof finden! 

Ob man daraus jetzt konstruieren kann, dass Rowling schlechter gearbeitet hat weiß ich nicht. Genausogut könnte man meiner Meinung nach sagen, dass ihr die pubertierende Nervensäge zu gut gelungen ist.

Zitat

Bei den anderen Personen, die Du benennst, ist das allerdings das Recht einer Schriftstellerin, aufzuzeigen, dass eine Figur früher einmal Richtung 'negativ' driftete und sich dann mehr Richtung 'positiv' entwickelt hat.

Ei freilich ist das ihr Recht. Aber es ist dann auch das Recht des Lesers die Charaktere nicht zu mögen.

Was mich z.B. bei James gestört hat ist, dass all diese negativen Seiten erst so spät rauskommen. Warum hat nie zuvor jemand (außer Snape - und dem glaubt Harry natürlich nichts, ist klar) gesagt, dass der gute James auch nur mit Wasser gekocht hat? In den ersten Bänden tun alle so, als ob James praktisch unfehlbar und wunderbar gewesen wäre und in Band 5 fällt ihnen plötzlich ein, dass da ja noch was anderes war.

Außerdem fehlt bei James die Wandlung. Er war offensichtlich als Jugendlicher ein Angeber, der schwächere gemobbt hat und als Erwachsener taugt er plötzlich als Vorbild. Nur weil Lily gesagt hat, dass sie das jetzt nicht so gut findet?... überzeugt mich nicht so richtig.

Meiner Meinung nach leidet die Reihe in den späteren Bänden eher darunter, dass Rowling zu viel Botschaft reinpacken wollte und darüber etwas den Spaß an Zauberern und Drachen und Bertie Bott's Every Flavour Beans vergessen hat.

  • Haha 1
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vor 2 Stunden schrieb beadoleoma:

Ei freilich ist das ihr Recht. Aber es ist dann auch das Recht des Lesers die Charaktere nicht zu mögen.

 

Ich hoffe, das habe ich an keiner Stelle angezweifelt. 

Mir ging es vorrangig darum, zu unterscheiden, ob man Rowling etwas vorwirft oder einer Figur.

Ich hatte den Eindruck gewonnen, dass Perianwen  eher Rowling vorwarf, dass die Figuren im Nachhinein als negativ dargestellt wurden.

Zum Krimi:

Die Harry-Potter-Serie gehört nach meinem Verstehen nicht in das Krimi-Genre.

Insofern ist der Bespaßungsfaktor, aus dem heraus man einzig Bücher lese, in meinen Augen nicht auf die Potter-Serie anzuwenden. 

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Silene
vor 8 Minuten schrieb Alsa:

 

Insofern ist der Bespaßungsfaktor, aus dem heraus man einzig Bücher lese, in meinen Augen nicht auf die Potter-Serie anzuwenden. 

Da die meisten Leute, die ich kenne und die Harry Potter gelesen haben, dies zum Spaß getan haben, um sich zu unterhalten, ist aus meiner Sicht, dieser Faktor durchaus anwendbar.

  • mag ich 1
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vor 3 Minuten schrieb Silene:

Da die meisten Leute, die ich kenne und die Harry Potter gelesen haben, dies zum Spaß getan haben, um sich zu unterhalten, ist aus meiner Sicht, dieser Faktor durchaus anwendbar.

 

Ich hatte auf diesen Satz hier reagiert:

"Ich lese Bücher, um mich bespaßen zu lassen."

Das ist nach meinem Verstehen etwas ganz anderes, als dass man etwas zur Unterhaltung tut.

Allerdings dann nicht mehr, falls man einem Buch vorwirft, es sei zu ernst, zu belastend, und es dürfe nie zum Nachdenken anregen. 

 

Wenn ich "bespaßt" werden will, dann darf ich "Harry Potter" bestimmt nicht lesen, höchstens Witze.

Selbst die Satiren von Ephraim Kishon dürfte man dann nicht anrühren, weil die Seitenhiebe da einem ganz schön in die Magengrube fahren könnten. 

Auch die alten Volksmärchen dienen nicht zum Bespaßen - jedenfalls habe ich mich als Kind nicht durch sie bespaßt gefühlt. Dazu sind zu viel Grausamkeiten drin. Manche Eltern lesen darum ihren Kindern Märchen gar nicht vor, weil sie ihren Kindern Angst machen. 

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beadoleoma

@Alsa: Ich denke das Problem ist hier die Definition von "bespaßen". Ich (und ich glaube auch ein paar andere hier) verstehe darunter "unterhalten". Nicht im Sinne von "hahaha schenkelklopf", sondern im Sinne von "das macht mir Spaß". Und wenn man das so sieht kann man sich sehr wohl von Zauberergeschichten bespaßen lassen.

vor 46 Minuten schrieb Alsa:

Die Harry-Potter-Serie gehört nach meinem Verstehen nicht in das Krimi-Genre.

Hab ich auch nie gesagt.

vor 3 Stunden schrieb beadoleoma:

Klar kann man das zum bespaßen lesen. Ich lese auch Krimis zum Spaß obwohl es da um Mord geht.

Ich dachte wenn wir ein anderes Beispiel für Literatur zum bespaßen mit dazunehmen wird es klarer. War aber wohl doch nicht der Fall. 

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vor 6 Minuten schrieb beadoleoma:

Ich dachte wenn wir ein anderes Beispiel für Literatur zum bespaßen mit dazunehmen wird es klarer. War aber wohl doch nicht der Fall. 

 

Ja, stimmt. Das Beispiel passte für mich nicht bezüglich der Argumentation von Perianwen.

Und ich habe ja auch nur auf Ihren Text reagiert. Wir anderen scheinen ja zumindest ähnlicher Meinung zu sein. 

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Perianwen
Am 4.1.2021 um 17:46 schrieb beadoleoma:

Klar kann man das zum bespaßen lesen. Ich lese auch Krimis zum Spaß obwohl es da um Mord geht. Das ist ja das schöne an Literatur, dass man sich zum Beispiel daran erfreuen kann wie knifflig es ist den Mörder zu fassen ohne dass dafür jemand wirklich zu Schaden kommt.

Mich hat Harrys Charakter auch genervt. Er ist plötzlich überempfindlich und seinen Freunden gegenüber unfair und sein ganzes Denken und Handeln dreht sich darum wie es ihm selbst gerade so geht. Also quasi ein ganz normaler Junge in der Pubertät! :-O Den darf man doof finden! 

Ob man daraus jetzt konstruieren kann, dass Rowling schlechter gearbeitet hat weiß ich nicht. Genausogut könnte man meiner Meinung nach sagen, dass ihr die pubertierende Nervensäge zu gut gelungen ist.

Ei freilich ist das ihr Recht. Aber es ist dann auch das Recht des Lesers die Charaktere nicht zu mögen.

Was mich z.B. bei James gestört hat ist, dass all diese negativen Seiten erst so spät rauskommen. Warum hat nie zuvor jemand (außer Snape - und dem glaubt Harry natürlich nichts, ist klar) gesagt, dass der gute James auch nur mit Wasser gekocht hat? In den ersten Bänden tun alle so, als ob James praktisch unfehlbar und wunderbar gewesen wäre und in Band 5 fällt ihnen plötzlich ein, dass da ja noch was anderes war.

Außerdem fehlt bei James die Wandlung. Er war offensichtlich als Jugendlicher ein Angeber, der schwächere gemobbt hat und als Erwachsener taugt er plötzlich als Vorbild. Nur weil Lily gesagt hat, dass sie das jetzt nicht so gut findet?... überzeugt mich nicht so richtig.

Meiner Meinung nach leidet die Reihe in den späteren Bänden eher darunter, dass Rowling zu viel Botschaft reinpacken wollte und darüber etwas den Spaß an Zauberern und Drachen und Bertie Bott's Every Flavour Beans vergessen hat.

DANKE für diesen Beitrag, bea. Du hast das, was in meinem Kopf abgeht, wunderbar dargestellt.
Ich unterschreibe in allen Punkten :good2:  (Wobei ich beim ersten Punkt eher an durchgeknallte Psychopathen gedacht habe. Aber Mord nehme ich auch.)

 

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beadoleoma
vor 2 Stunden schrieb Perianwen:

Du hast das, was in meinem Kopf abgeht, wunderbar dargestellt.

Schon bizarr, wenn man bedenkt wie schwer ich es finde anderen Leuten zu erklären was in meinem Kopf los ist! ;-)

  • verwirrt 1
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