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Torshavn

RPG Story: Beleriand Zwerge gegen Elben

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Meriadoc Brandybuck

Mordin hocht auf, als Belgor davon spricht den K├Ârper des K├Ânigs nach Hause zu bringen. Der Gedanke einer Aufgabe scheint ihm einen Moment lang Fl├╝gel zu verleihen doch dann sinkt er rasch wieder in sich. Wie sollten sie das anstellen? Wie k├Ânnten sie ihn finden? Es w├╝rde keinen Sinn machen tagelang nach ihm zu suchen um dann doch in den H├Ąnden der Elben zu gelangen. Angewidert bei dem Gedanken r├╝mpft der Zwerg die Nase.┬á

 

Dann lauscht er dem Gespr├Ąch der beiden zu und pflichtet Belgor bei "keine Angst Bruni. Wir sind eine kleine Gruppe, wir werden es sicher nach Hause schaffen". In seinem Tonfall schwingt viel Zuversicht mit.┬á

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Elwendil

Thrau├şns ├ťberlebensinstinkte, die ihm in den vergangenen Jahrzehnten der Wanderschaft in der Wildnis zuverl├Ąssige Dienste geleistet haben, erwachen zu Feuereifer, als Belgor endlich von Aufbruch spricht. "Heimw├Ąrts ist der einzig richtig Weg" stimmt er zu, und mit den Worten "besser fr├╝her als sp├Ąter" beginnt er, sein B├╝ndel zu schn├╝ren und seine wenige verbleibende Ausr├╝stung zu pr├╝fen.

Bei der Erw├Ąhnung des K├Ânigs horcht der erfahrene J├Ąger und Sp├Ąher auf: "Ja, um zur Zwergenstra├če zu gelangen, auf welcher unsere F├╝├če uns in die ├Âstlich gelegene Heimat tragen werden, m├╝ssen wir uns zun├Ąchst n├Ârdlich halten, den Flu├č Gelion immer zu unserer Linken. Dort wo Gelion und Zwergenstra├če sich kreuzen, an der lauten Furt, kam das Ungl├╝ck ├╝ber uns. Eigentlich hatte ich vorschlagen wollen, von diesem Ort geb├╝hrend Abstand zu halten, uns also bald vom Flu├č abzuwenden und weiter ├Âstlich auf die Stra├če zu sto├čen..."

Thrau├şn sinnt nach... "Wie werden wir wohl in der Heimat empfangen werden? Mit Heulen und Wehklagen ob der grausigen Nachrichten, die wir mitbringen? Mit Mitleid ob unserer erlebten Schrecken? Oder mit Verachtung ob unserer Feigheit, nicht im Kampf gestorben zu sein? Wie auch immer, sicherlich w├Ąre es sowohl f├╝r unser Volk als auch f├╝r uns pers├Ânlich hilfreich und heilsam, wenn wir mehr als nur die schlimme Kunde mitbr├Ąchten: Ein Symbol des Untergangs, an dem wir alle Trauern k├Ânnten."

Dann f├╝gt Thrau├şn an: "Ich bin nicht der F├╝hrer unserer kleinen Schar ├ťberlebender, doch wenn es nach mir ginge, w├╝rde ich ebenfalls versuchen, unseres K├Ânigs Leichnam zu bergen. F├╝r welchen Weg auch immer sich die Gruppe entscheiden wird, ich werde sie mit all meiner Kraft unterst├╝tzen, damit wir eines Tages sicher nach Hause zur├╝ckkehren k├Ânnen."

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Roncalon

Bruni verf├Ąllt in eine Art Trotzreaktion. Der junge Zwerg kann nicht verstehen, dass alle anderen ├ťberlebenden des Massakers so┬á ruhig auf die vor ihnen liegenden und bevorstehenden Weg und Gefahren reagieren. Haben sie denn gar keine Angst? Haben sie den Schrecken des Gefechts, des Gemetzels schon vergessen? Und dann noch auf dem Ort des Unheils verharren, nach dem Leichnam des K├Ânigs suchen? Bruni muss schlucken. Nat├╝rlich, K├Ânig ist K├Ânig, doch in der Heimat h├Ątten sie bestimmt Verst├Ąndnis, wenn sie ohne ihn wiederk├Ąmen. Sie w├╝rden ihre Angst, ihre Sorgen und ihre Furcht nachvollziehen k├Ânnen! Doch Bruni sieht das Gl├Ąnzen in den Augen der anderen Zwerge und wei├č, dass sie sich nicht davon abbringen werden.┬á

Der junge Zwerg steht ruppig auf, gibt Belgor seinen Umhang auf eine unfreundliche Weise wieder und zurrt sein Lederwams und zerschlissenen Waffenrock zurecht, die beide unter der leichten Lamellenrüstung zwicken. Im Treiben des Flusses hat sich das Material trotz Zeit des Trocknens leicht deformiert. Doch Bruni ist es egal. Wenn sie schon auf ihrem Heimweg in diese verfluchte Gegend zurück müssen, dann gleich! 

"Dann auf! Auf!", rief der junge Zwerg und seine sonst f├╝r laute Ges├Ąnge und Balladen, Schank- und Marschlieder gedachte Stimme ist deutlich zu vernehmen. "Je eher wir aufbrechen desto besser!", sagt er, geht ein paar Schritte und nimmt eine der wenigen Sch├╝sseln, die einer der Zwerge entweder von seinem Eigengep├Ąck noch ├╝brig hatte oder als ├ťberreste des Proviantkonvois an Land gesp├╝lt aufgegabelt hatte. Er geht zum Fluss, darauf aus, Wasser zum Feuerl├Âschen herbeizuschaffen.┬á

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Meriadoc Brandybuck

├ťberrascht ├╝ber Brunis pl├Âtzliches Aufspringen starrt Mordin den jungen Zwerg einen Moment lang erschrocken an. Doch dann erhebt er sich ebenso rasch, w├Ąhrend er seine wenigen Sachen zusammenkramt und seine Axt schultern und meint mit lauter Stimme┬á"Lasst uns gehen". Er ist froh diesen unheilvollen Ort so schnell als m├Âglich zu verlassen.

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