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Alsa

Hallo!

Wie vielleicht bekannt, ist die Verfilmung von Tolkiens Leben seit langem angekündigt.

Und nun plötzlich ist es soweit: am 20.6. kommt der Film in die deutschen Kinos.

Hier der deutschsprachige Trailer:

 

 

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Torshavn

Und es gibt auch schon die ersten Kritiken, z.B. auf der Homepage der Deutschen Tolkien Gesellschaft:

Rezension Tolkien der Film

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Meriadoc Brandybuck

uh der Trailer macht - überraschenderweise - Lust auf mehr.

 

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Nelkhart

Die Kontroverse ist vorprogrammiert. Nicht nur inhaltlich, schon vorher.
Dieser Film wird die enge Pforte der Tolkien-Biographie weiten und ein breites Publikum wird hineinströmen und das Thema mit seinen Gedanken besetzen. Das Leben Tolkiens, das bisher nur den Hoch-Nerds vorbehalten war, wird Hunderttausenden Menschen mit niedriger Aufmerksamkeitsspanne zugänglich gemacht.

Für uns hier im Forum bedeutet das eine weitere Tolkien-Begeisterungswelle. Weniger Fans als zu Jacksons Zeiten werden kommen, dafür Leute mit tiefgründigerem Interesse. Eine Menge dummer Fragen werden uns gestellt werden. Die Redundanz wird uns auf die Probe stellen.
Doch die Wissensdurstigen werden uns mit ihren Ideen und Standpunkten auch inspirieren, herausfordern und frischen Wind in die Diskussionen bringen.

Ein spannender Sommer steht uns bevor.

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Torshavn

Ein sehr emotionaler Trailer. Bin schon sehr gespannt auf den Film. Kann mir jemand sagen, warum mir der Hauptdarsteller so bekannt vor kommt?

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Meriadoc Brandybuck

Wahrscheinlich eher Mad Max, Warm Bodies oder Jack. Da sieht man sein Gesicht bisschen öfters :-O

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Eldanor
vor 21 Stunden schrieb Nelkhart:

Die Kontroverse ist vorprogrammiert. Nicht nur inhaltlich, schon vorher.
Dieser Film wird die enge Pforte der Tolkien-Biographie weiten und ein breites Publikum wird hineinströmen und das Thema mit seinen Gedanken besetzen.

"besetzen" klingt ja fast so, als hätte irgendjemand ein Vorrecht, ein Thema mit seinen Gedanken anzugehen, und andere Menschen hätten dieses Vorrecht nicht. Vermutlich verstehe ich die Absicht deiner Aussage falsch. Kannst du mal erläutern, wie du das meintest?

vor 21 Stunden schrieb Nelkhart:

Das Leben Tolkiens, das bisher nur den Hoch-Nerds vorbehalten war, wird Hunderttausenden Menschen mit niedriger Aufmerksamkeitsspanne zugänglich gemacht.

Ich finde dein Urteil über fremde Menschen, die dieses Forum noch nicht aufgesucht haben, arg fragwürdig. Vielleicht warten wir mal ab, welche neuen Menschen hier wellenartig hineinströmen. Ich jedenfalls freue mich über neuen Input mehr als über arrogantes "wir waren schon früher Fans von Tolkien"-Gehabe, wie es Fans aller möglichen Themengebiete (nicht nur Tolkiens) manchmal an den Tag legen.

vor 21 Stunden schrieb Nelkhart:

Für uns hier im Forum bedeutet das eine weitere Tolkien-Begeisterungswelle. Weniger Fans als zu Jacksons Zeiten werden kommen, dafür Leute mit tiefgründigerem Interesse. Eine Menge dummer Fragen werden uns gestellt werden. Die Redundanz wird uns auf die Probe stellen.

Es steht dir ja frei, "dumme Fragen" zu ignorieren. Ich empfinde deine Aussagen hier als sehr vorurteilsbehaftet und würde mir eine offene Haltung gegenüber neuen Forenmitgliedern wünschen. Dir wurde bei deinem Beitritt hier sicher ebenfalls mit Respekt und Höflichkeit begegnet – lass uns das bitte auch mit anderen Neulingen so handhaben. Gegen Redundanz hilft es, freundlich auf Forensuche und verwandte Themen zu verweisen. Wenn es dich zu sehr nervt, zwingt dich ja auch niemand, dich an diesen Themen zu beteiligen.

vor 21 Stunden schrieb Nelkhart:

Doch die Wissensdurstigen werden uns mit ihren Ideen und Standpunkten auch inspirieren, herausfordern und frischen Wind in die Diskussionen bringen.

Ein spannender Sommer steht uns bevor.

Das kann ich unterschreiben. Gehen wir das Ganze mal offen und neugierig an und warten ab, wie es wird ;-)

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Nelkhart

Und ich dachte schon, das Forum sei gegen die nervigen Nelkhart-Allüren inzwischen völlig abgestumpft. Schön, daß sich ab und zu noch jemand erbarmt.

Eldanor, da ich mit den letzten beiden Sätzen meines Beitrags alle Deine „Wünsche“ glatt erfüllt habe, haftet Deinem Posting ein ziemlich obsoleter Beigeschmack an.
Meine Haltung zu dem Thema ist eben etwas ambivalent und nicht so einseitig, wie Deine. Aber ich bin sicher, ein offener Mensch wie Du, wird letztendlich damit klarkommen.

Zu Deiner Bitte um Erläuterung. Das „Vorrecht“ zum Mitreden erwirbt, wer sich die Mühe macht, sich zu informieren. Nelkhart stellt hier eine eher technische Diagnose: Der Film ist als Zugang bequemer als ein Biographie-Schinken, also werden bequeme Menschen ihn auch eher nutzen.
Aber das Thema Aufmerksamkeitsökonomie betrifft uns letztendlich alle. Ich persönlich sehe in der Favorisierung von Filmen gegenüber der Buchlektüre den Hinweis auf eine strukturelle Verkürzung der Aufmerksamkeitsspanne. Im konkreten Fall kann es sich aber natürlich auch um einen Mangel an Interesse handeln.
Offenbar siehst Du Ersteres als klares Handicap. So einfach ist das in meinen Augen nicht. Die Millennials mögen keine Leitartikel mehr lesen können, brauchen dafür aber oft weniger Anhaltspunkte, um (im digitalen Alltag) Zusammenhänge zu erfassen. Stärken – Schwächen.

Übrigens: Nelkharts Beitritt in dieses Forum war ein Skandal. Ich wurde von allen wegen meiner gewählten Ausdrucksweise angefeindet.

Ja. Das waren noch Zeiten.

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Meriadoc Brandybuck
vor 9 Minuten schrieb Nelkhart:

Übrigens: Nelkharts Beitritt in dieses Forum war ein Skandal. Ich wurde von allen wegen meiner gewählten Ausdrucksweise angefeindet.

Aufgrund deines vorzüglich gewählten Benutzerbildes ist und war mir das nie möglich! :-O

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Alsa
Am 6.5.2019 um 12:53 schrieb Torshavn:

Und es gibt auch schon die ersten Kritiken, z.B. auf der Homepage der Deutschen Tolkien Gesellschaft:

Rezension Tolkien der Film

Danke für diesen Link, der ist toll.

Ich war auch schon vorher auf der DTG-Website, um zu gucken, was die so zu dem Film schreiben.

Besonders interessant fand ich den Tolkcast zu dem Thema, der in Deinem Link auch enthalten ist. Da unterhalten sich der ehemalige Vorsitzende der DTG (und Gründer derselben) Marcel Bülles mit dem jetzigen Vorsitzenden Tobias M. Eckrich anderthalb Stunden lang über den Film.

Sie besprechen aber auch die Werke, die mit Tolkiens Biografie zu tun haben. Die erwähnten Bücher sind nicht ganz deckungsgleich mit den Angaben, und auch ich habe noch ein Buch dazu zu empfehlen.

Ich werd die (kurze) Liste nachher noch in diesen Thread schreiben, mit ein paar Anmerkungen.

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Beleg Langbogen
Am 6.5.2019 um 17:17 schrieb Nelkhart:

Dieser Film wird die enge Pforte der Tolkien-Biographie weiten und ein breites Publikum wird hineinströmen und das Thema mit seinen Gedanken besetzen. 

Darüber musst du dir nicht den Kopf zerbrechen. Der Film wird allen Anschein nach sang- und klanglos untergehen: Die ersten Eintrittszahlen aus Amerika sind ernüchternd und liegen weit hinter dem, was der Film bräuchte um nicht als Flop in die Annalen Hollywoods einzugehen (was global ca. 90 Millionen $ wären). Gewiss, international kann da noch viel passieren, aber ich vermute in der Ära Netflix holt ein doch eher altbackenes Biopic über die verliebten Jugendjahre eines Fantasyautoren einfach nicht genug Leute hinter dem Ofen hervor.

Was ich irgendwie auch verstehen kann - für alle ausserhalb der "Hochnerds" klingt die Story doch ziemlich langweilig! Wen kümmerts, woher Tolkien seine Inspiration hatte? Was erzählt uns sein Fronteinsatz abgesehen davon, dass Krieg schrecklich ist, wie wir schon aus 1000 anderen Filmen wissen? Und selbst die Lovestory zwischen Sexy Nicholas Tolkien und Collins Juniorin - was ist besonders dramatisch daran? Sicherlich ist im Film mehr drin, aber das sieht ein breites Publikum im Trailer ja nicht. In einem Interview mit dem Regisseur las ich irgendwo, dass ihn der Gedanken beschäftigte, wieviele potentiell grosse Künstler im Ersten Weltkrieg umkamen und dass Tolkien ebenso hätte enden können. Ein spannender Gedankenansatz. Trägt für mich aber noch keinen zweistündigen Film. 

Zum Vergleich: "Shakespeare in Love" handelt vom berühmtesten Schriftsteller der Menschheitsgeschichte und um die Erschaffung der berühmtesten Lovestory der Literaturgeschichte. Da kann "Tolkien in Love" nicht mithalten. Auch wenn sich die Macher sicherlich einen solchen Erfolg erhofft hatten. 

Die amerikanischen Filmkritiker stehen dem Film übrigens zwiespältig gegenüber, mit einem ziemlich schlechten 49% overall Rating und dem Consensus: 

Tolkien has the period trappings and strong performances of a worthy biopic, but lacks the imagination required to truly do its subject justice.

Beispielsweise schreibt die Los Angeles Times

Zitat

What would J.R.R. Tolkien have made of “Tolkien,” the touching, polished, impeccably well-behaved new movie about his early life? […] Watching the movie myself, I couldn’t shake the feeling that Tolkien would have disliked it intensely, which doesn’t mean we should necessarily feel the same: Quite a few people would reject their own biopics on principle, no matter how smartly and sensitively done they were.

[…]

 “Tolkien” is structured around a tedious framing device, in which the horrors of one of World War I’s bloodiest battles manifest themselves, in Tolkien’s shellshocked hallucinations, as the evil hooded Nazgûl and fire-breathing dragons that will later populate his fiction. And it’s this reductive visual gimmickry, this use of fantastical iconography as dramatic shorthand, that I suspect Tolkien would have most fervently rejected. The allegorical underpinnings of “The Lord of the Rings” have long been open to interpretation, which is a testament in part to their subtlety. In contrast with his (conspicuously absent) friend and fellow scholar C.S. Lewis, who filled his famous “Chronicles of Narnia” novels with concrete religious symbolism, Tolkien built the intricately filigreed world of Middle-earth from the inside out; it has a richness and a specificity that stand alone. 

[…]

Karukoski tries to transform the movie screen into another kind of mirror, but the effect is flattening, even trivializing. This is a picture of many omissions — for starters, any real understanding of Tolkien’s Catholicism, which delicately yet indelibly shaped his fiction.

 

Ich schau mir dem Film aber auf jeden Fall an, um mir selbst ein Bild machen zu können!

 

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beadoleoma

Ich muss leider kurz mal die Sachdiskussion für einen Hinweis auf die äußere Form unterbrechen:

 

Nelkhart,

Eldanor hat völlig zurecht deine Art und Weise dich über andere Leute (die du zudem noch gar nicht kennen kannst) zu äußern kritisiert. Ich lege hiermit noch einen drauf und bitte dich (hoffentlich zum allerletzten Mal) um folgendes:

1. sei anderen gegenüber höflich und zuvorkommend (siehe hierzu auch gerne die Forenregeln unter Punkt 5)

2. wenn dich ein Moderator auf Fehlverhalten hinweist, dann spare dir Kommentare wie "obsoleter Beigeschmack". Es ist die Aufgabe der Moderation dir so etwas zu sagen. 

 

Danke für die Aufmerksamkeit. Ich gebe zurück zum regulären Programm.

 

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Alsa
Am 12.5.2019 um 11:12 schrieb Beleg Langbogen:

Was erzählt uns sein Fronteinsatz abgesehen davon, dass Krieg schrecklich ist, wie wir schon aus 1000 anderen Filmen wissen?

Hallo Beleg,

wenn wir Glück haben, erzählt uns der Film, wie Tolkiens Inspiration - zum Teil durch seine Freunde - Kriege ein für allemal beenden könnte. Und das ist im Moment so aktuell wie noch nie.

Ich will keineswegs leugnen, dass der "Mainstream" nachdenkliche Filme nicht wünscht, sondern pure Agitation oder Ablenkung vom Alltag möchte.

Aber es gibt doch schließlich auch wirklich wertvolle Filme, die diese Instinkte nicht bedienen und dennoch bis heute beliebt sind.

Eine Biographie ist von Haus aus kein Mainstream-Projekt. Da kann von vornherein nicht die große Masse angesprochen werden. Und die Tolkienfilm-Fans haben sich in der Regel überhaupt nie mit dem Tea-Club etc. auseinandergesetzt.

Wohl aber haben die reinen Tolkien-Bücher-Fans - vor allem, bevor es die Filme gab - Tolkiens Biographien gelesen und hatten sie drauf.

Für die ist der Film, vermute ich, eine starke Bereicherung. 

Für mich ist allein die Existenz dieses Films ein Zeichen dafür, dass man Tolkien als eine wesentliche Figur innerhalb der Kulturgeschichte  - seit Anfang des 20. Jahrhunderts - begreift, bei der es Sinn macht, ihr Denken auszuloten. 

Das heißt, Tolkien ist immer noch kreativ, auch wenn er nicht mehr lebt. Er spielt noch immer eine entscheidende Rolle im Denken der Menschen und kann gerade heute Anregungen geben.

Ich würde das Hauptaugenmerk da überhaupt nicht darauf legen, ob der Film finanziell "unbedeutend" ist. Sondern ob er es vom Niveau her ist oder eben gerade nicht. 

 

 

 

 

 

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Beleg Langbogen

Dass es überhaupt ein Tolkien Biopic gibt, find ich auch gar nicht schlecht. Jeden Funken Fame hat der Professor redlich verdient! 

Und das mit der Mainstream-Einschätzung war gar nicht aus persönlicher Sicht gemeint, sondern aus Sicht des anvisierten Zielpublikums. Und das ist nämlich Mainstream. Die Machart, die Produktionsumstände und die in den Film involvierten Leute lassen keine Zweifel daran, dass hier ein Mainstream-Film für ein Mainstream-Publikum beabsichtigt war. Und dieses Ziel hat er allem Anschein nach verfehlt. 

Wenn wir von persönlicher Präferenz sprechen, dann hätte ich mir ja die Ingmar-Bergman-Arthouse-Version eines Biopics gewünscht: Tolkien als greiser Mann in seinem Anwesen in Bournemouth, kurz nach Ediths Tod, der von seinem Sohn besucht wird und mit ihm bis tief in die Nacht verbitterte Gespräche über sein unvollendetes Werk und seine Zweifel an Gott führt. Quasi "Herbstsonate" mit Männern. Aber das würden wohl noch weniger Leute schauen wollen. :L

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Alsa
vor einer Stunde schrieb Beleg Langbogen:

Die Machart, die Produktionsumstände und die in den Film involvierten Leute lassen keine Zweifel daran, dass hier ein Mainstream-Film für ein Mainstream-Publikum beabsichtigt war.

Ach, das ist immer so eine Sache, wenn man von etwas behauptet, dass da "kein Zweifel" möglich sei.

Damit hat man auch den "Hobbit"-Film zu schreddern versucht. Er sei nur Mainstream, und dieses Ziel habe er nicht erreicht, und darum sei das eine reine Katastrophe. 

Da ich aber viele tolle Momente in diesem Film sah - und zwar gerade die, über die man ohne Ende gelästert hat -, musste ich erfahren, dass das unmöglich gut sein könne, denn das sei ja schließlich kein "Ingmar Bergman" (oder sonst so einer), also könne es nur Mist sein.

Und was, wenn da doch sehr viel mehr drin verborgen ist?

 

vor einer Stunde schrieb Beleg Langbogen:

Und dieses Ziel hat er allem Anschein nach verfehlt. 

Vielleicht, weil man dieses Ziel falsch einschätzt?

Die beiden Rezensenten Marcel und Tobias hatten keine Mühe, tief ergriffen von dem Film zu sein - und zumindest von Marcel weiß ich, dass er alles andere als ein Mainstream-Typ ist. 

Die Qualitäten des Films werde ich jedenfalls nicht daran messen, ob er als Mainstream-Film überhaupt Tolkien toll verstanden haben darf.

Und darum geht es mir einzig: Ist Tolkien gut verstanden worden. Ist gar eine neue Komponente an ihm erkannt worden.

Denn das sehe ich als die Aufgabe eines jeden interpretativen Kunstwerks:  etwas Neues an dem alten Werk erkennen. 

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Nelkhart

Vielleicht sollte ich Eldanors Rat tatsächlich beherzigen und Unerquickliches einfach ignorieren.

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Nelkhart

Bereits im Trailer zeichnet sich ab, daß der Film eher kompensationstheoretischen Ansätzen folgt: Demzufolge entstand Tolkiens Werk, um die Traumata seines Fronteinsatzes im Ersten Weltkrieg zu verarbeiten. Alsa dürfte dagegen wenig einzuwenden haben.

Visuëll ist diese Interpretation natürlich sehr verlockend. Lassen sich französische Schlachtfelder doch vorzüglich im typischen Feuër und Rauch Mordor-Look inszenieren. Ich vertrete weiterhin die diametrale Auffassung: Tolkiens Welt entstand aus Begeisterung für Sprache, einzigartiger Imagination und auch aus einer gewissen Faszination am Schrecken (siehe Märchenaufsatz). Also aus durchweg positiver Motivation.

Daher lege ich meine Hoffnungen auf den T.C.B.S., der ja immerhin auch eine Rolle zu spielen scheint.

Und natürlich ist es schön, zu verfolgen, wie sich Nick Hornby’s kleiner Marcus entwickelt.

 

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Wilferedh

Ich vertraue auf das Urteil der Deutschen Tolkien-Gesellschaft. Dieses Urteil lautet, dass dieser Film, der Tolkiens Leben in seiner jungen Erwachsenen Phase darstellen soll, bis auf wenige Details, eben nicht darstellt. Ich habe einen biografischen Film erwartet und keinen Hollywoodschinken. Denke ich an Tolkien, möchte ich keine Bilder im Kopf haben, die mit seiner Person, so dargestellt, nichts zu tun haben. Ich gehe davon aus, dass Tolkiens Leben genug interessantes zu bieten hat. Da hätte es keine Hollywood-Fantasie gebraucht. Mir währe es lieber gewesen, wenn es eine Britische BBC Doku-Produktion gegeben hätte, als ein US-Fantasyfilm. Letztere sollten einfach die Finger von Europäisch-Historischen Begebenheiten lassen. Fazit: Ich werde mir den Film wohl nicht ansehen und stattdessen auf die BBC warten. 

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