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Waldelbe

Fake Konzerte in der Schweiz

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Waldelbe

Achtung: In Basel und Zürich wird bei Filmmusik-Konzerten nächste Woche mit dem Tolkien-Ensemble geworben, das daran aber nicht teilnimmt. Die Tolkien-Gesellschaft ist empört, dass mit einer Musikgruppe Werbung gemacht wird, die von ihrem Auftritt gar nichts wusste:

https://bazonline.ch/kultur/pop-und-jazz/konzert-mit-einem-toten/story/24317247

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mathias

Das finde ich ja ziemlich unprofessionell vom Produzenten und Händler. Der Händler haftet nunmal für allen Unsinn, den die Produzenten verzapfen, wenn sie dessen Produkte verkaufen. Wenn sie Texte nicht prüfen, schneiden sie sich ins eigene Bein. Auch frech ist die Schuld auf's Tolkien-Ensemble zu schieben:

Zitat

«Wieso kommen sie damit erst jetzt? Und statt sich direkt an die Öffentlichkeit zu richten, hätten sie zuerst mit uns in Kontakt treten können.» 

Als ob es Aufgabe der Künstler wäre nach möglichen Betrügerein zu fahnden und den Schuldigen die Möglichkeit zur Vertuschung einzuräumen. Der Händler nimmt es also billigend in Kauf, dass der Ruf des Tolkienensemble öffentlich geschädigt werden könnte und findet es verwerflich, wenn sie sich wehren indem sie vorab öffentlich über den Missstand aufklären. Die können froh sein, wenn sie keine Urheberrechtsklagen von allen Seiten bekommen (wegen falscher Namensnennung beim Tolkien-Ensemble und unterlassen der Namensnennung für die tatsächlichen Künstler).

Drollig ist ja auch, dass sie aus Kulanz den Ticketpreis zurück erstatten wollen, wenn jemand darauf besteht. Zwar kenne ich mich nicht mit schweizerischen Gesetzen aus, aber vermutlich hätte man in so einem Täuschungsfall sicher immer das Recht auf Erstattung, denn es gibt ja gar keinen wirksamen Kaufvertrag.

Man kann nur hoffen, dass solche Händler möglichst schnell bankrott gehen.

Andererseits spielen die tatsächlich engagierten Musiker sicher auch nicht schlecht. Letztlich bilden die Noten die Basis und der Unterschied zwischen verschiedenen Ensembles ist vielleicht gar nicht so groß. Für die beteiligten aufstrebenden Künstler ist das natürlich blöd, denn wie soll man sich unter solchen Umständen einen Namen machen?

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Tinuthir

Das ist ja ein Deklarationsthema. Gegen Pferdefleisch ist ja auch nichts einzuwenden, auch nicht in einer Lasagne - aber wenn es als Schwein oder Rind deklariert ist, dann ist das halt gelogen. 

Finde den Hinweis von @Waldelbe auf jeden Fall in Ordnung und hilfreich, auch, wenn mich das persönlich gar nicht betrifft.

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